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RE: Ist der Kaiser nackt?

#136 von Werner Arndt , 16.05.2021 21:53

Zitat
11. Mai 2021

90 Minuten Pflichtfernsehen – für Befürworter und Maßnahmen-Kritiker

"Corona – auf der Suche nach der Wahrheit"


Die Medien bestimmen die Wahrnehmung der Pandemie. In Österreich wurde kürzlich ein Film in der Primetime ausgestrahlt, der hierzulande im Mainstream-TV als Verschwörungstheorie abgetan würde. „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ ist die Weltreise des Linzer Virologen Martin Haditsch auf der Suche nach Antworten. Antworten, die Licht ins Dunkel einer Krise bringen, für die unsere Regierung offensichtlich keine Lösung hat.

Gerade deshalb sollte dieser 90 Minuten umfassende Mix aus Wissen und Erfahrung gleichermaßen Pflicht für Lockdown-Befürworter wie für Maßnahmen-Kritiker sein. Er könnte die Grundlage für einen offenen Diskurs sein, der hierzulande bis heute unmöglich erscheint. Wie um dies zu bestätigen, hat nicht ein einziger der von Haditsch befragten Wissenschaftler bislang eine Rolle in der Corona-Politik der Bundesregierung gespielt.

Klaus Stöhr, ehemaliger Projektleiter bei der WHO und Impfstoffentwickler beim Schweizer Pharma-Giganten Novartis, fragt sich daher nicht ohne Grund: „Hat man die Pandemie vom Ende zum Anfang durchdacht oder ist man gestolpert von Lockdown zu Lockdown?“

Unprätentiös und frei von jeglicher Sensationslust regt „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ zum Nachdenken an. Etwa, wenn Martin Haditsch mit Luca Speziani spricht, dem Präsidenten des Ärzteverbands Bergamo und Vorsitzenden mehrerer medizinischer Organisationen in Italien. Speziani konstatiert im Rückblick zwei gravierende Fehler: Die Allgemeinmediziner wiesen ihre Patienten ab, da sie Angst hatten sich selbst anzustecken. Sie gaben ihnen die kriminelle Anweisung, das fiebersenkende Mittel Paracetamol zu nehmen und abzuwarten. „Dies führte zu vielen, vielen Todesfällen.“

Es gibt keinen Grund, Symptomlose zu testen

Als „kriminellen Akt“ bezeichnet er, die auf den Intensivstationen Genesenen in die Altenheime zu verlegen. „Daraufhin hatten wir 30 bis 40 Prozent der Todesfälle in Altenheimen.“ Zudem zitiert er eine Anweisung der WHO für die Gerichtsmediziner, auf der Sterbeurkunde Tod durch Covid anzugeben, wenn der Gestorbene zu irgendeinem Zeitpunkt im Krankheitsverlauf positiv auf Covid-19 getestet worden war. Da regelmäßige Obduktionen Speziani zufolge verboten waren, war es nicht möglich zu erfahren, wie viele Menschen tatsächlich an Corona gestorben sind.

Interessant ist auch das Gespräch von Haditsch mit Thomas Ly, der für die infektiologische Expertise der größten Krankenhauskette Thailands verantwortlich ist. In 49 Kliniken werden dort alleine 1,5 Millionen ausländische Patienten aus über 160 Ländern pro Jahr behandelt. Haditsch will wissen, warum es laut Worldometer in Thailand bezogen auf die Bevölkerung 80 Mal weniger Covid-19-Fälle und 650 Mal weniger Tote als in Deutschland gibt. Der gebürtige Deutsche Ly geht noch weiter: „In Thailand haben wir seit Beginn der Pandemie auf eine Million Einwohner einen mit Corona assoziierten Todesfall.“ Zum Vergleich: Zum Zeitpunkt des Gesprächs am 9. März 2021 waren es in Deutschland 866 mit Corona assoziierte Todesfälle je eine Million Einwohner.

„Ich glaube, der Unterschied ist recht einfach erklärt“, meint Ly. „In Thailand untersuchen wir nur Patienten, die Symptome haben. Es gibt für uns keinen Grund, einem Menschen, der keine Symptome hat, zu sagen: ‚Komm bitte mal her und ich suche mal, ob Du irgendetwas hast.‘ Das machen wir einfach nicht. Wenn jemand zu uns kommt und hat Atemwegssymptome, dann machen wir das, was wir die ganzen letzten Jahre auch gemacht haben.“

Szenenwechsel in die USA, wo Chemie-Nobelpreisträger Michael Levitt konstatiert: „Panik ist eine sehr gefährliche Sache. Meiner Meinung nach wäre es logisch gewesen, im Wesentlichen das zu tun, was Schweden getan hat.“ Ganz falsch scheint der US-Wissenschaftler nicht zu liegen, wie der von ihm beratene Bundesstaat Florida zeigt. Dort sind die Schulen seit Ende des vergangenen Sommers geöffnet, die Maskenpflicht ist längst tabu und die meisten Menschen leben wie vor Ausbruch der Krise. Dennoch lag die 7-Tage-Inzidenz Ende April bei 50.

Ivermectin als Therapie – aber nicht in Europa

... Zu Wort kommt auch Pierre Kory, der in den Mainstream-Medien ein Nischendasein fristet. Als Lungenfacharzt kämpfte er in New York gegen das Virus und setzte allen Vorgaben zum Trotz das Antiparasitikum Ivermectin zur Therapie ein. Damit rettete er tausenden Erkrankten das Leben. Bis heute wird diese Behandlungsmethode in Europa von der Europäischen Arzneimittel-Agentur verhindert. Haditsch hält das nicht davon ab, seinen Grazer Kollegen Kurt Zatloukal das Präparat unter experimentellen Bedingungen testen zu lassen. Drei Wochen nach dem Treffen mit Haditsch berichtet Zatloukal über das Ergebnis: Bereits bei geringen Konzentrationen führt Ivermectin zu einer Verringerung der Virusvermehrung um den Faktor 1000.

„Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ sind 90 Minuten geballte Erfahrung und Kompetenz zum wohl wichtigsten Thema unserer Zeit. Ein Muss für jeden, der mehr wissen will – unabhängig von der politischen Richtung.

https://reitschuster.de/post/90-minuten-...ahmen-kritiker/



Zitat
5. Mai 2021

Servus TV

Corona - auf der Suche nach der Wahrheit

Exklusiv für ServusTV macht sich der Linzer Virologe Professor Martin Haditsch auf eine Reise um den Globus. Sein Ziel: führende Wissenschaftler, wie den Nobelpreisträger Michael Levitt zu treffen und aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen. Das Ergebnis: exklusive Interviews, unbequeme Antworten, mit neuen Perspektiven auf die Pandemie und aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona.

https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/


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zuletzt bearbeitet 16.05.2021 | Top

RE: Ist der Kaiser nackt?

#137 von Werner Arndt , 16.05.2021 22:52

Zitat
16. Mai 2021

Politische Bombe: Schummeleien mit den Zahlen aus den Intensivstationen?

Offizielle Zahlen "nicht in Einklang zu bringen"


Die Gefahr einer Überlastung der Intensivstationen war seit Beginn der Corona-Krise immer das wichtigste Argument für die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen und dann den Lockdown. Nun legt ein Forscherteam um Matthias Schrappe ein Papier vor, das die Sprengkraft einer Bombe enthält. Zu lesen ist darüber nur in der „Welt“. Aber auch dort nur hinter einer Zahlschranke – obwohl es maximale Aufmerksamkeit verdient hätte. Der Arzt und Ökonom erklärt, dass er Zweifel daran habe, dass hier „redlich gespielt“ wurde.

Schrappe ist kein Irgendwer. Er ist Gesundheitsökonom und war von 2007 bis 2011 Vize-Chef des Sachverständigenrates Gesundheit. Inzwischen gilt er als einer der angesehenen Spezialisten, die durchaus auch kritische Töne an der Corona-Politik der Bundes- und Landesregierungen wagen. Auch wenn das in Deutschland 2021 mit hohen Risiken für das Ansehen verbunden ist. Sein neues Papier (siehe hier) veröffentlicht er am heutigen Sonntag gemeinsam mit neun anderen Wissenschaftlern. Es lässt bei nüchterner Betrachtung eigentlich nur einen Schluss zu: Dass es Manipulationen gab in den offiziellen Statistiken, gepaart mit Subventionsbetrug sowie einer zweifelhaften Verwendung von Fördermitteln.

...

https://reitschuster.de/post/politische-...ensivstationen/




"Aber nicht nur die Datenlücken sind problematisch. Es wird auch nicht sorgfältig mit den Zahlen umgegangen. Es sind nicht nur 10.000 Intensivbetten seit Sommer verschwunden, sondern man hat offensichtlich retrospektiv die Zahlen vom letzten Sommer korrigiert. ...

Wir haben die Zahlen seit Sommer regelmäßig dokumentiert. Wenn wir diese Daten mit den heutigen Zahlen im Divi-Archiv vergleichen, sind da plötzlich nicht mehr in der Spitze knapp 34.000 Betten gemeldet, sondern nur noch rund 30.000. Man hat rückwirkend systematisch eingegriffen, sodass überall 3000 Betten weniger verzeichnet sind. Das ist anrüchig, weil diese Zahlen politische Konsequenzen hatten."


Zitat
16. Mai 2021

"Es geschehen bei den Intensivstationen seltsame, unverständliche Dinge"

In einem Interview unter diesem Titel (und hinter der Bezahlschranke) auf welt.de vom 16.5. sagt Prof. Schrappe nicht weniger, als daß die politisch Verantwortlichen bewußt gelogen hätten, als sie über die Lage auf den Intensivstationen sprachen:

»Der Medizinprofessor und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe, 65, war von 2007 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit. Er hat die Corona-Politik der Bundesregierung seit April 2020 kritisch begleitet. Zusammen mit neun weiteren Wissenschaftlern veröffentlicht er an diesem Sonntag ein brisantes Papier: Dieses legt Manipulationen in offiziellen Statistiken, Subventionsbetrug und zweifelhafte Verwendung von Fördermitteln nah.

WELT: Herr Schrappe, nach anderthalb Jahren Corona ist klar, dass die Pandemie einen Dreh- und Angelpunkt hatte: Es war die Angst, die Krankenhäuser könnten es nicht schaffen. Nach Ihren Recherchen hatte das groteske Konsequenzen. Welche?

Matthias Schrappe: Diese Angst gab es, und sie wurde politisch transportiert. Nach unseren Auswertungen kam sie in der Befürchtung, kein Intensivbett mehr zu bekommen, besonders drastisch zur Geltung. Die irrationalen und die kostspieligen Konsequenzen spiegeln das Divi-Intensivregister (Divi = Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, d. Red.) wider oder auch die Bundestagsdebatten. Nun steht fest: Die Angst vor knappen Intensivkapazitäten oder der Triage war unbegründet.

Und es steht weiter fest, dass das vielen Entscheidern während des gesamten Pandemieverlaufs bewusst gewesen sein muss. Die Bundesregierung nahm immerhin eine halbe Milliarde Euro in die Hand, um den Aufbau zusätzlicher Intensivbettenkapazitäten zu finanzieren. Nach unseren Recherchen scheinen diese Betten aber nicht existent zu sein. Sie sind offensichtlich niemals geschaffen worden oder wurden beantragt, obwohl es keine Pflegekräfte dafür gab.

WELT: Wie passt das zusammen mit dem Satz aus den Krankenhäusern – „Wir arbeiten am Anschlag“?

Schrappe: Auch auf den Höhepunkten aller drei Wellen waren nie mehr als 25 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Deutschland hat europaweit die meisten Intensivbetten und steht auch weltweit an der Spitze. Man kann über das deutsche Gesundheitssystem so ziemlich alles sagen – nur nicht, dass wir nicht genügend stationäre und intensivmedizinische Kapazitäten haben.

Wir sind in jeglicher Hinsicht Europa- oder sogar Weltmeister. Wir haben die längste Liegedauer, die höchste Krankenhausdichte, die höchste Zahl von Intensivbetten pro 100.000 Einwohner, wir haben mehr als dreimal mehr Intensivbetten als Frankreich mit 7000 Betten. Wir haben zusätzlich 11.000 Betten als Notfallreserve, die wir freilich nie aufgebaut und nie in Betrieb genommen haben. Wir ängstigen uns auf hohem Niveau.

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Forscherteams um Matthias Schrappe im Wortlaut.

...

Schrappe: Unsere Zahlen zeigen: Gemessen an der Sieben-Tage-Melderate sind nirgendwo sonst auf der Welt so viele Covid-Kranke auf Intensivstation behandelt worden wie bei uns. Hinzu kommt: Ende April 2021 wurden 61 Prozent der Covid-Patienten in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt. In der Schweiz waren es nur 25 Prozent, in Italien elf Prozent. Auch da sind wir weltweit die Nummer eins.

Erkranken Bundesbürger schwerer als die übrigen Menschen in Europa? Oder könnte es sein, dass manche Krankenhäuser sich in Erlösmaximierung versuchen? Oder ist es für manche Krankenhäuser einfacher, Corona-Patienten sofort auf die Intensivstation zu bringen, obwohl sie noch nicht intensivmedizinisch betreut werden müssen? Die Zahlen sind auffällig, und sie werfen Fragen auf…

WELT: Es hieß, die Intensivstationen füllten sich mit jüngeren Corona-Patienten. Von 30- bis 40-Jährigen ist die Rede.

Schrappe: Die Zahlen dazu lieferten die Verantwortlichen von RKI (Robert-Koch-Institut, d. Red.) und Divi erst Anfang Mai. Jetzt steht fest: Diese Altersgruppe macht keine drei Prozent aller Covid-Patienten auf Intensivstation aus.

Aber nicht nur die Datenlücken sind problematisch. Es wird auch nicht sorgfältig mit den Zahlen umgegangen. Es sind nicht nur 10.000 Intensivbetten seit Sommer verschwunden, sondern man hat offensichtlich retrospektiv die Zahlen vom letzten Sommer korrigiert.

WELT: Das ist eine starke Behauptung…

Schrappe: Wir haben die Zahlen seit Sommer regelmäßig dokumentiert. Wenn wir diese Daten mit den heutigen Zahlen im Divi-Archiv vergleichen, sind da plötzlich nicht mehr in der Spitze knapp 34.000 Betten gemeldet, sondern nur noch rund 30.000. Man hat rückwirkend systematisch eingegriffen, sodass überall 3000 Betten weniger verzeichnet sind. Das ist anrüchig, weil diese Zahlen politische Konsequenzen hatten. Die Betten stehen in Krankenhausbedarfsplänen, und diese Betten werden finanziert…«


https://www.corodok.de/es-intensivstatio...nge/#more-17942




Wie ist die Lage auf den Intensivstationen wirklich? Die fragwürdigen Zahlen des Intensivregisters
Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise) (9)

Du sollst nicht fälschen!
Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste (2)

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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#138 von Werner Arndt , 19.05.2021 11:38

Zitat
18. Mai 2021

Die Corona-Vergangenheitsbewältigung wird kommen – und viele kalt erwischen

In den USA hat sie bereits angefangen


...

Die politische und juristische Aufarbeitung der „Corona-Krise“ wird in drei Akten vollzogen werden:

In Akt 1 setzt sich die Einsicht in die Sinnlosigkeit der Maßnahmen durch, weshalb sie unisono und bedingungslos beendet werden. Akt 2 erkennt nicht nur den durch die übergriffigen Staatsmaßnahmen verursachten gesamtgesellschaftlichen Schaden an, sondern sucht mittels neuer Gesetze dem vorzubeugen, dass jemals wieder auf Wirtschafts-Lockdowns, Maskenpflicht und Ausgangssperren zurückgegriffen wird. Akt 1 und Akt 2 schaffen damit zumindest vergleichsweise günstige Voraussetzungen dafür, dass die Anstrengungen des dritten Aktes nicht mehr von vornherein zum Scheitern verurteilt sind: die strafrechtlichen Ermittlungen und zivilrechtlichen Schadensersatzklagen gegen jene Politiker und wissenschaftlichen Berater und Institutionen, die wider besseren Wissens und vorsätzlich die Pseudorealität eines gesundheitspolitischen Notstandes geschaffen und aufrechterhalten bzw. gegen jede Evidenz eine bloße PCR-Test-Pandemie als echte gesundheitsgefährdende „epidemische Lage nationaler Tragweite“ inszeniert haben.

Beispiel North und South Dakota

Für die Coronagenießer und Mitläufer des Pandemie-Regimes in Politik, Wissenschaft, Medien und Bevölkerung wird völlig überraschend eine Welt zusammenbrechen, eine Blase platzen, denn eine solche gesellschaftliche Entwicklung liegt außerhalb ihres Vorstellungsvermögens, sie halten Zweifel am Killervirus-Narrativ für vollkommen jen- und abseitig, ja geradezu unmoralisch. Es wird sie kalt erwischen, weil sich neue Wirklichkeiten auch dann auswirken können, wenn akut noch nicht oder nur spärlich über sie berichtet wird. Was auch Kritikern des Corona-Wahns als zu optimistischer Wunschtraum erscheinen mag, die Wiederherstellung wenigstens der alten Normalität hat nämlich jenseits des Atlantiks längst Gestalt angenommen. Dutzende Bundesstaaten der USA befinden sich inzwischen in Akt 2, Florida sogar in Akt 3.

Das Beispiel North Dakota zeigt, dass Massenhysterie nicht gleich Massenhysterie ist, dass man aus ihr auch herausfinden kann, wenn man panische Überreaktionen nicht wie in Deutschland um ihrer selbst willen und zwanghaft bis zum bitteren Ende lebt, sondern irgendwann einmal zu einer nüchternen Bestandsaufnahme und kritischen Reflexion des eigenen Handelns gelangt. Es ist eigentlich ganz einfach: Während der Nachbarstaat South Dakota im Kampf gegen Corona nicht auf Business-Restriktionen und Maskenpflicht setzte, hat man sich in North Dakota ein Beispiel an New York City genommen.

Bald jedoch offenbarte ein nüchterner Blick auf die Zahlen, dass das pcr-Test-basierte Infektions- und Sterbegeschehen in beiden Staaten nahezu identisch ist, South Dakota aber den Vorteil hat, der eigenen Wirtschaft nicht geschadet und die in den USA hoch im Kurs stehenden Freiheitsrechte der Bürger nicht verletzt zu haben. Also nahm North Dakota die Restriktionen zurück, öffnete sich wieder (Akt 1) und startete Gesetzesinitiativen mit dem Ziel, staatliche Maskenmandate in Zukunft unmöglich zu machen (Akt 2). Anfang April 2021 schrieb der Grand Forks Herald:

„Gewählte Beamte in einigen anderen Bundesstaaten, darunter Arizona und Idaho, haben erwogen, Maskenanordnungen in irgendeiner Form zu verbieten, aber der Gesetzgeber von North Dakota könnte der erste sein, der ein umfassendes Verbot staatlich angeordneter Maskenvorschriften verabschiedet.“

Beispiel Florida

Noch weiter in Sachen praktischer Aufklärung ist Florida. Gouverneur Ron DeSantis führte seinen Staat von Anfang vergleichsweise liberal (bzw. schwedisch) und dabei erfolgreicher als die Lockdowner durch die Pandemie:

In Florida gab es nie eine Maskenpflicht, die Strände waren zu keinem Zeitpunkt geschlossen – und seit September gehen alle Kinder ganz normal zur Schule. Trotzdem sind weniger Menschen an Corona gestorben als im US-Durchschnitt. Wie kann das sein? (Die Welt, 22.03.21)

Ein Grund ist: DeSantis ließ sich im September 2020 beraten und in seinem Weg bestärken von Fachleuten, die in Deutschland als Querdenker und/oder Virus-Verharmloser gelten: die Stanford-Professoren Nobelpreisträger Michael Levitt, Martin Kulldorff und Jay Bhattacharya, die im krassen Unterschied zu Wieler und Drosten etwas vom Gegenstand verstehen und überdies auch kein Interesse daran haben, die Selbstzerstörung der bürgerlichen Gesellschaft „wissenschaftlich“ zu fundieren.

Nachdem DeSantis dann Ende März 2021 unter Beteiligung derselben und einiger weiterer Wissenschaftler erneut öffentlich Bilanz gezogen hatte, leitete er nicht nur Prozesse zur sukzessiven Abräumung der wenigen noch installierten Anti-Corona-Maßnahmen ein (Phase 1), sondern setzte auch einige Zeichen für den weiteren Umgang mit Corona und künftigen ähnlichen Herausforderungen (Phase 2):

Der Gouverneur unterzeichnete am 3. Mai in St. Petersburg gemeinsam mit lokalen Abgeordneten und Kleinunternehmern die Senate Bill (SB) 2006 sowie bereits davor und auch danach einige Executive Orders, denen sämtlich der Wille zu entnehmen ist, lokale und staatliche Überregulierungen einzudämmen und die bürgerliche Freiheit des Einzelnen auch im Katastrophenfall vor willkürlichen und zu lang anhaltenden staatlichen Übergriffen zu schützen.

Florida will Impfpass verbieten

So wurden beispielsweise alle lokalen Notstandsordnungen bis zum 1. Juli 2021 ausgesetzt und ab diesem Zeitpunkt dauerhaft außer Kraft gesetzt. Es soll sichergestellt sein, dass weder der Staat noch die lokalen Behörden Geschäfte schließen oder Schüler vom Unterricht an Floridas Schulen fernhalten können – außer bei Hurrikan-Notfällen. Zudem werden alle lokalen Notfälle auf sieben Tage begrenzt. Außerdem soll es dem Gouverneur von Florida zukünftig erlaubt sein, eine lokale Notstandsanordnung für ungültig zu erklären, wenn sie die Rechte oder Freiheiten des Einzelnen unnötig einschränkt. Darüber hinaus wird Florida nicht nur keinen Impfpass einführen (der kommt für über 20 weitere US-Bundesstaaten ebenfalls nicht in Frage), sondern einen solchen (wie inzwischen mit dem kürzlich dazugekommenen Wyoming und 12 weiteren Staaten) explizit verbieten. 5.000 Dollar Strafe kostet es in Florida, wenn Schulen und Unternehmen die Teilnahme an Veranstaltungen von der Vorlage eines Impfnachweises abhängig machen.

Da die zentralen Gesundheitsbehörden durch ihre Politik der Schließungen Floridas Kreuzfahrtindustrie großen Schaden zugefügt haben, attackierte DeSantis CDC und HHS nicht nur auf mehreren Pressekonferenzen für die vielen und allgemeinen Verfehlungen nicht gewählter Bürokraten, sondern hat – Akt 3 – auch konkret Klage eingereicht:

„The lawsuit was filed Thursday in the U.S. District Court for the Middle District of Florida in Tampa against the Department of Health and Human Services, the Centers for Disease Control and Prevention, and the agencies‘ directors. It asks the court to declare the conditional sail order unlawful.“

Man stelle sich – auch wenn der Vergleich hinken mag – vor, Laschet würde das Robert-Koch-Institut wegen seiner katastrophalen Politik verklagen und öffentlich immer wieder Drosten und Wieler für die immensen Kollateralschäden der Maßnahmen verantwortlich machen.

Vorbeugungen gegen einen Wiederholungsfall

Die im momentanen Deutschland noch unvorstellbare Selbstverständlichkeit, nach Monaten der Pandemiepolitik nüchtern Bilanz zu ziehen, führt in den USA dazu, dass sich die liberalen Staaten in ihrem Kurs bestätigt sehen und immer mehr Lockdowner umkehren und Vorbeugungen gegen einen Wiederholungsfall treffen, wozu auch gehören könnte, die Verursacher vermeidbarer Schädigungen zur politischen und juristischen Verantwortung zu ziehen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht ohne internationalen Einfluss: Das Virus der Aufklärung könnte ansteckend sein und bald auch Europa erreichen. Wenn auch nicht Deutschland, so ist anderen Nationen prinzipiell zuzutrauen, wieder pragmatisch zu werden und im eigenen Interesse (aus wiederentdeckter Liebe zur Freiheit etwa) so auf Schweden zu blicken wie North Dakota auf South Dakota, was den Druck auf Deutschland nach und nach erhöhen wird.

Offenbar muss der entscheidende Impuls für Deutschland wieder einmal von außen kommen. Das ist bitter. Umso tröstlicher aber, dass sich außen etwas bewegt, und zwar nicht gerade wenig.

...

https://reitschuster.de/post/die-corona-...t-ueberraschen/

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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#139 von Werner Arndt , 28.05.2021 11:20


"Millionen Kindern in diesem Land, für die wir als Gesellschaft alle miteinander verantwortlich sind, möchte ich sagen, was unsere Bundesregierung und unsere Kanzlerin bisher nicht wagen zu sagen: Wir bitten Euch um Verzeihung. Wir bitten Euch um Verzeihung für anderthalb Jahre einer Politik, die Euch zu Opfern gemacht hat." ...

Vor allem, was unseren Kindern geschehen ist, haben genug Menschen ... immer gewarnt. Doch nichts geschah. ... Stattdessen wurde unseren Kindern eingebläut, sie würden Oma umbringen, wenn sie es wagen würden, Kinder zu sein, ihre Freunde zu treffen. Nichts davon hat je jemand wissenschaftlich belegt."


Zitat
27.05.2021

WEIL DIE BUNDESREGIERUNG ES NICHT MACHT

BILD bittet alle Kinder um Verzeihung!

Millionen Kindern in diesem Land, für die wir als Gesellschaft alle miteinander verantwortlich sind, möchte ich sagen, was unsere Bundesregierung und unsere Kanzlerin bisher nicht wagen zu sagen: Wir bitten Euch um Verzeihung. Wir bitten Euch um Verzeihung für anderthalb Jahre einer Politik, die Euch zu Opfern gemacht hat.

Zu Opfern von Gewalt, Vernachlässigung, Isolation, seelischer Einsamkeit. Für eine Politik und eine mediale Berichterstattung, die Euch bis heute wie Gift das Gefühl einflößt, Ihr wäret eine tödliche Gefahr für unsere Gesellschaft.

Das seid Ihr nicht, lasst Euch das nicht einreden. Wir haben Euch zu schützen, nicht Ihr uns.

Ich möchte es so deutlich wie möglich sagen: Was Euch Kindern angetan wurde von einer Regierung, die wir als Eltern auch und vor allem für Euch gewählt haben, die wir offenbar nicht scharf genug kritisiert haben für geschlossene Schulen und gesperrte Fußballplätze, beschämt uns als Gesellschaft.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 sind in Deutschland zwanzig Menschen unter 20 an oder mit Corona gestorben. Im Jahr 2020 wurden 152 Kinder unter 14 umgebracht, vierzig mehr als im Vergleichszeitraum 2019.

... Die Schweden haben ihre Schulen nie geschlossen. Sie sind ihrer Verantwortung den Kindern gegenüber gerecht geworden. Wir nicht. Die Ministerin der Kinder hat sich gerade vorzeitig aus ihrem Amt verabschiedet, um sich von Doktorarbeit-Vorwürfen ungestört auf einen Wahlkampf vorbereiten zu können. Franziska Giffey ging, ohne auch nur einen Post-it zu hinterlassen mit zwei Sätzen, was man für Kinder besser machen könnte. Man kann Gleichgültigkeit gegenüber den Anvertrauten nicht zynischer zum Ausdruck bringen.

Vor allem, was unseren Kindern geschehen ist, haben genug Menschen, hat auch BILD immer gewarnt. Doch nichts geschah. Gab es den Merkel-Gipfel für Kinder? Nein. Stattdessen wurde unseren Kindern eingebläut, sie würden Oma umbringen, wenn sie es wagen würden, Kinder zu sein, ihre Freunde zu treffen. Nichts davon hat je jemand wissenschaftlich belegt. Es war nur bequem, das zu behaupten, weil Kinder sich nicht wehren und nicht wählen.

... Wenn der Staat einem Kind seine Rechte nimmt, dann muss er beweisen, dass er dadurch eine unmittelbare, konkrete Gefahr abwehrt. Dieser Beweis ist nie erbracht worden. Ersetzt wurde er durch Propaganda-Parolen vom Kind als Pandemie-Treiber. Wer widersprechen wollte, wurde in die Expertenrunden des Kanzleramts nicht eingeladen.

... Nur noch wenige Wochen ist unsere Bundesregierung im Amt. Ich flehe sie an, die wenige verbleibende Zeit und ihre ganze Kraft endlich, endlich, endlich den Kindern zu widmen und alles dafür zu tun, zu heilen, was sie den Jüngsten und Schwächsten angetan hat. Unsere Politiker sollten lieber Schulen und Turnhallen öffnen, statt Wahlkampfstände. Sie werden sonst vor ihrem Gewissen und in den Geschichtsbüchern ein Trümmerfeld der Kinderseelen hinterlassen.

https://www.bild.de/politik/inland/polit...35200.bild.html



Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste (2)

Ich klage Sie an! Offener Brief an die Verantwortungsträger im deutschsprachigen Raum (6)

Ich klage Sie an! Offener Brief an die Verantwortungsträger im deutschsprachigen Raum (7)

Ich klage Sie an! Offener Brief an die Verantwortungsträger im deutschsprachigen Raum (9)

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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#140 von Werner Arndt , 06.06.2021 13:16

Zitat
Uni-Studie: Harter deutscher Corona-Kurs war ein Reinfall …

... doch polit-medialer Komplex versucht es zu vertuschen


Es ist „die größte anzunehmende Ohrfeige“ für Merkels harte Corona-Politik: Münchner Wissenschaftler bestätigen, was ein Vergleich mit Statistiken anderer Länder auch so zeigt: Die Lockdown-Versessenheit von Merkel & Co. war unnötig und brachte wenig – außer massiven Kollateralschäden.

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Zitat
02.06.2021

Daten der LMU München

Corona-Lockdown: Hat die Maßnahme etwas gebracht? Brisante Studie überrascht

Deutschland hat bereits einige Corona-Lockdowns hinter sich. Doch wie haben sich die Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt? Eine Studie aus München gibt darüber Aufschluss:


Die Rückkehr in einen Teillockdown sei „unausweichlich“ gewesen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende November 2020. Die Maßnahmen hätten dazu geführt, dass Kontakte in der Bevölkerung um 40 Prozent zurückgegangen seien, so Merkel weiter. ... Ein halbes Jahr später liegt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 35,2, in Baden-Württemberg bei 42,8, in Bayern bei 35,6 (Stand 1. Juni). Ist dies dem Lockdown Light im November 2020 und der Bundesnotbremse im April 2021 zu verdanken?

Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) legt jetzt nahe, dass dies nicht unbedingt zusammenhängt. ... Dr. Ursula Berger vom Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie und die Statistik-Professoren Helmut Küchenhoff und Göran Kauermann veröffentlichen seit einigen Monaten Daten zur Entwicklung der Corona-Pandemie unter dem Titel COVID-19 Data Analysis Group (CODAG). Die neusten Statistiken sind am 28. Mai veröffentlicht worden.

Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Schulschließungen „unbedeutend“

Die erste Überraschung: Schulschließungen seien laut den Daten der Statistiker als Notbremsen-Maßnahme „unbedeutend“ gewesen. „Wir haben keinen einzigen statistischen Hinweis, dass Schule ein Ausbruchsherd für Covid-19 ist. Eher im Gegenteil“, sagt Göran Kauermann, Professor am Institut für Statistik der Universität gegenüber dem ZDF. ...

Forscher halten R-Wert für aussagekräftiger als den Inzidenzwert

Die Orientierung an den Inzidenzwerten und den damit verbundenen Lockerungen hat bereits in den vergangenen Monaten für Debatten gesorgt. Unter anderem hatten das der Virologe Klaus Stöhr und Infektiologe Matthias Schrappe kritisiert. Die Forscher der Uni München geben ihnen recht: „Eine Bewertung des Infektionsgeschehens des Erregers SARS-CoV-2 in der deutschen Allgemeinbevölkerung anhand der Anzahlen berichteter Fälle oder darauf basierender Raten, wie beispielsweise der 7-Tage-Inzidenz, ist aufgrund des variierenden Testverhaltens nur sehr eingeschränkt möglich.“

Für viel aussagekräftiger halten die Forscher den sogenannten R-Wert. Er gibt an wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Vom Testverhalten und den gemeldeten Positiv-Ergebnissen ist der R-Wert größtenteils unabhängig.

Wie sinnvoll waren die Lockdowns? Experten mit schockierendem Ergebnis

Während der Shutdown im Frühjahr 2020 durchaus eine Auswirkung auf das Infektionsgeschehen hatte, ist dies bei den folgenden Lockdowns nicht mehr der Fall gewesen: „Bei den R-Werten, wie sie vom Robert-Koch-Institut täglich bestimmt werden, ergibt sich seit September kein unmittelbarer Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen - weder mit dem Lockdown-Light am 2. November und der Verschärfung am 16. Dezember 2020, noch mit der ‚Bundesnotbremse‘, die Ende April 2021 beschlossen wurde“, heißt es in der Studie.

Der R-Wert sank den Statistikern zufolge bereits vor dem Lockdown-Light am 2. November, vor der Verschärfung der Corona-Regeln am 16. Dezember und vor dem Inkrafttreten der Bundesnotbremse am 24. April.

...

https://www.heidelberg24.de/verbraucher/...r-90783943.html

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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#141 von Werner Arndt , 06.06.2021 14:41


"Wie notorische Lügner, die meinen, mit immer neuen Lügen die alten Lügen vergessen zu machen, denkt man in Berlin bereits über eine Verlängerung des Corona-Ausnahmezustands nach."


Zitat
31. Mai 2021

Selbst mieseste Umfrageergebnisse wecken CDU und CSU nicht auf

Der Unions-Dampfer läuft auf Grund, und keiner reißt das Ruder herum. Den Weißen Elefanten im Kanzleramt will man nicht erkennen oder gar hinauskomplimentieren.


... Auch wissenschaftliche Erkenntnisse und signifikante Statistiken werden im Kanzleramt und in der GroKo nicht geschätzt, wenn diese Erkenntnisse nicht von einem Drosten oder Lauterbach stammen. Dabei zeigt eine statistische Untersuchung eindeutig, dass die Lockdowns in Deutschland nie ursächlich für den Verlauf des Infektionsgeschehens waren und dass die Gefahr durch das Virus nie so groß war, wie behauptet. Die Professoren Göran Kauermann und Helmut Küchenhoff vom Statistikinstitut der Ludwig-Maximilians-Universität München sagten etwa jüngst klipp und klar: „Die Fallzahlen aus Ausbrüchen in Schulen sind weiterhin unbedeutend gering.“ Und: „auch nach der schrittweisen Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht seit Mitte Februar (KW 8) ist die Anzahl der Fälle, die aus Infektionen an der Schule resultieren, sehr gering geblieben.“ Die beiden halten mit Blick auf das Geschehen auf den Intensivstationen zugleich fest: „Die allgemeine Trendwende weg von einem Anstieg der täglichen Neuaufnahmen ist dabei über die Bundesländer hinweg ungefähr Mitte April eingetreten“, was ebenfalls vor dem Inkrafttreten des Bundeslockdowns ist.

Zugleich schwadronieren Merkel, Spahn und Co. von einer Impfung für Schüler ab 12 Jahren, wiewohl noch nicht einmal ein Fünftel der Erwachsenen komplett geimpft ist.

Wie notorische Lügner, die meinen, mit immer neuen Lügen die alten Lügen vergessen zu machen, denkt man in Berlin bereits über eine Verlängerung des Corona-Ausnahmezustands nach.

Immer neue Corona-Mutanten sollen als Grund dafür herhalten. Diesmal ist es die „indische Variante.“ Dabei sinkt die Inzidenz seit Wochen kontinuierlich – zuletzt bundesweit unter 40. Spahn, kaum aus Südafrika zurück, denkt über eine neue 20er-Inzidenz nach – also über neue Fesseln?

Was dabei alles den Bach runtergeht, interessiert in der Berliner Blase niemanden: Insolvenzen über Insolvenzen; erneut Hunderte von Unterrichtsstunden, die den Kindern fehlen; eine Verdoppelung psychiatrisch behandlungsbedürftiger Auffälligkeiten bei Kindern; ein um sich greifendes Betrugswesen bei Corona-Tests; eine Verschiebung von lebenswichtigen Operationen …

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/...-csu-nicht-auf/




"Eines Tages wird uns diese Zeit als eine der wahrscheinlich schäbigsten in der [...] Geschichte erscheinen, und diejenigen, die das Land geleitet und regiert haben, als unverantwortliche, skrupellose Gestalten, die abseits jedes ethischen Rahmens handelten."

Zitat
29. Mai 2021

Keine »Krise«. – Ein Krieg!

Kein Krieg gegen den Virus – Krieg gegen die Bevölkerung. – Krise des Souveräns. | Leitartikel DW-Akademie

Von Prof. Klaus-Jürgen Bruder


»Eines Tages wird uns diese Zeit als eine der wahrscheinlich schäbigsten in der [...] Geschichte erscheinen, und diejenigen, die das Land geleitet und regiert haben, als unverantwortliche, skrupellose Gestalten, die abseits jedes ethischen Rahmens handelten.« (Giorgio Agamben)

...

Ich brauche hier nicht zu wiederholen: Die Zahl der kritischen Stellungnahmen, wissenschaftlichen Belege, die gegen die Behauptung der unverhältnismäßig großen Gefährlichkeit des Virus und der Wirksamkeit der Maßnahmen gegen seine Ausbreitung und seine Ansteckung ist Legion.

War es von Anfang an eine intellektuelle Zumutung, wie mit absoluten Zahlen und positiv Getesteten, mit denen nichts zu belegen und zu begründen ist, Panik in der Bevölkerung geschürt worden war, so war die Inkonsistenz, ja Widersprüchlichkeit der Maßnahmen, die der Bevölkerung angeblich zum Schutz vor Ansteckung und Ausbreitung des Virus auferlegt worden waren, unverhältnismäßig und ineffektiv, wenn nicht ein Beweis für andere Gründe als des Schutzes vor Ansteckung. Andere Gründe (S1), die nicht genannt, die verschwiegen, versteckt hinter den Begründungen (S2).

Man war geradezu gezwungen, nach diesen anderen Gründen zu fragen, dem cui bono, selbst zu fragen, angesichts des vollkommen unerschütterlichen Festhaltens an den vielstimmig widerlegten Erklärungen der staatlich beauftragten Wissenschaftler, die diese nicht zur Kenntnis nahmen, die in ihrer Festung eingeschlossen waren und in einem an Irrationalität nicht mehr zu überbietenden Ausmaß ihre Verteidigung fortsetzten, ja zum Gegenangriff im wörtlichsten Sinne übergingen, indem sie die ihnen widersprechenden Fachleute – fast die gesamte Prominenz der virologischen Wissenschaft der Welt – in unflätigster Weise beschimpft, als »Verschwörungstheoretiker« diffamiert, aus dem Raum des Diskurses vertrieben und ausgesperrt haben. ...

»Verschwörungsglaube« zu unterstellen, folgt also dem Muster »Haltet den Dieb!«. Es ist dies die durchgängige Struktur des Diskurses der Corona-Pandemieinszenierung: Die Struktur der Verkehrung – die ja auch in Orwells »Neusprech« die zentrale ist. Ihre Funktion ist es, das Denken zu anästhesieren.

Ist das Denken einmal ausgeschaltet, sind rationale wissenschaftliche Argumente wirkungslos: Es ist gleichgültig, was auf der Ebene der Begründung (S2) gesagt oder gezeigt wird. Allein das, was die Ebene der versteckten Gründe (S1) besetzt, ist entscheidend: die »Stimme des Herrn«. Im Fall des Corona-Pandemie-Diskurses ist dies die große Angst vor dem Virus, vor dem dort bezeichneten »Feind«.

Angst schaltet das Denken aus. An die Stelle des Denkens tritt die Stimme des Herrn. Alfred Adler hat das 1919 in seiner Analyse der vorgeblichen »Schuld des Volkes« am damaligen Krieg in glänzender Weise beschrieben: »Indem sie die Parole des Bedrückers, des Herrn, zu ihrer eigenen machen, sind sie nicht mehr ›geschlagene Hunde, sondern Helden‹ – Helden des Vaterlandes und der Ehre.«

Hier liegt die Antwort auf die oben gestellte Frage: »Wie ist es möglich, dass der Terror gegen die Bevölkerung deren Zustimmung zum Vorgehen der Regierung zu bewirken in der Lage ist?«

...

Die als Krise deklarierte Corona-Pandemie ist keine Krise des Kapitalismus, nicht Ergebnis eines ökonomischen Prozesses, sondern einer politischen Inszenierung, also mit den Mitteln der Politik hergestellte Enteignung großer Teile des »Kleinbürgertums«, Vernichtung ökonomischer Existenzen, Arbeitslosigkeit und so weiter – die »üblichen« Folgen der Krise – und dadurch, zumindest von den Regisseuren erhofftermaßen in »geordneten Bahnen« abgewickelt: die Krise des Souveräns. »Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.«


Klaus-Jürgen Bruder ist Psychologieprofessor an der FU Berlin und Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie.

Dieser Text erschien in Ausgabe N° 49

https://demokratischerwiderstand.de/arti...krise-ein-krieg

Werner Arndt  
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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#142 von Werner Arndt , 06.06.2021 14:42

Zitat
6. Juni 2021

Unglaublich: ZDF zerlegt Corona-Zahlen des RKI – "Datenerhebungskatastrophe"

Ketzerischer Ausreißer oder Beginn einer Kehrtwende?


Bis vor Kurzem war allein eine Überschrift wie diese kaum denkbar bei den öffentlich-rechtlichen Sendern, die seit Beginn der Corona-Zeit agieren wie Gralshüter der regierungsamtlichen „Wahrheit“: „Ungereimtheiten bei den Corona-Zahlen – Experten kritisieren Statistik“, so war ein Beitrag überschrieben, den das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) am 3. Juni ausstrahlte (und den Sie hier abrufen können).

Schon die Einleitung von Dirk Jacobs klingt so, dass man sich wundert, ob man wirklich beim ZDF ist – und sich fragt, ob dies bei Youtube gelöscht würde, wie sehr viele kritische Videos zu Corona auf der Google-Plattform: Unter den „Corona-Toten sind viele, die über zehn Wochen nach ihrer Erkrankung gestorben sind. Sollte man sie als Corona-Tote zählen? Experten sehen Fehler bei der statistischen Erfassung der Pandemie.“

„Das Gesundheitsforschungs-Institut IGES, das alle Daten des RKI analysiert, registriert einen zunehmenden Anteil von Fällen, bei denen zwischen Infektion und Tod mehr als zehn Wochen liegen“, heißt es in dem Video. Auch diese Fälle werden als Corona-Tote registriert und tauchen als solche in der Statistik auf. Verursacht werde dies nicht nur durch Jüngere, die länger krank sind, sondern durch Ältere mit einer entsprechenden natürlichen Sterbewahrscheinlichkeit, die aber wegen eines Positivtests als Corona-Tote gezählt würden.

IGES-Chef Professor Bertram Häussler lässt kein gutes Haar an dieser Zählweise: „Falls Corona sich gegen Null bewegt von der Infektion her, werden wir, wenn wir das nicht ändern, immer mehr Todesfälle haben, die einfach nach einer Corona-Infektion verstorben sind, aber nicht wegen einer Corona-Infektion.“ ...

Auch die sogenannte Kurve der Neuinfektionen sei ungenau in der Aussagekraft, so das ZDF weiter: Erhebungen, die genauere Erkenntnisse gebracht hätten, sogenannte Panels, seien vielfach gefordert und versprochen, aber nie in Angriff genommen worden. Es handle sich dabei um repräsentative Stichproben in der Bevölkerung, um bessere Erkenntnisse zu bekommen. Etwa über die Verbreitung des Virus, Infektionsherde und Infektionswege sowie die Wirksamkeit konkreter Maßnahmen. ...

Das RKI sagte dazu, der Aufbau eines Panels erfordere Zeit und eine entsprechende Infrastruktur, die bisher noch nicht zur Verfügung stand.

Das RKI ist dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt, und der politische Wille müsste da gebildet werden. Auf eine entsprechende Anfrage des ZDF antwortete das Ministerium nicht.

Der Beitrag lief nur im Morgenfernsehen des ZDF, wo es nur eine weitaus geringere Zahl Zuschauer sehen als etwa im Abendfernsehen. Dass der Streifen dort offenbar nicht gesendet wurde, könnte ein Indiz dafür sein, dass es sich um „Alibi-Kritik“ handelt: Man kann dann sagen, man habe ja auch kritisch berichtet – und tut dies gleichzeitig so, dass es der Regierung nicht weh tut und dem Schmusekurs zwischen Öffentlich-Rechtlichen und der Regierung nicht schadet.

Dennoch wäre auch so eine Kritik zu eher schlechten Sendezeit vor Kurzem noch undenkbar gewesen. Und sie deutet darauf hin, dass die Einheitsfront von Regierung und Medien in Sachen Corona zumindest erste Risse bekommt.

...

https://reitschuster.de/post/unglaublich...gskatatstrophe/



Die Entdeckung der Realität: ARD und ZDF
Ich klage Sie an! Offener Brief an die Verantwortungsträger im deutschsprachigen Raum (6)

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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#143 von Werner Arndt , 11.06.2021 20:37


... "Der Kaiser hat noch einmal das verschlissene Kleid angelegt, das seine Nacktheit nur notdürftig verhüllt.

Sicherlich ist es verheerend für das Bild einer parlamentarischen Demokratie, wenn die Abgeordneten eindeutig wider besseres Wissen Entscheidungen treffen, die einer nachweislich korrumpierten Regierung, die zudem an sämtlichen Fronten handwerklich scheitert, die Befugnis geben, weitere drei Monate an den Parlamenten vorbei durchzuregieren. ...

Gewiß haben sie sich noch einmal eine Blankovollmacht geben lassen. Mit der werden sie weiterhin versuchen, Kinder zu quälen und Demonstrationen zu verbieten. Aber nur, weil sie die Macht haben. ...

Langsam werden die Menschen begreifen, wer das alles zu bezahlen hat. Spätestens dann werden die oktroyierten Spaltungen zwischen MaskenbefürworterInnen und ‑gegnerInnen nachrangig werden. ... Vielleicht werden sie sogar begreifen, daß das gegenwärtige System des Parlamentarismus für alle Interessen geeignet ist, nur nicht für die ohne ein reich gefülltes Konto."


Zitat
11. Juni 2021

Sieg der Scheinriesen

40 Minuten hat sich der Bundestag gegönnt, um festzustellen, daß Jens Spahn weitere Notstandsrechte benötigt, weil die Pandemie wütet und unser Gesundheitssystem an den Rand des Abgrunds bringt. Der Kaiser hat noch einmal das verschlissene Kleid angelegt, das seine Nacktheit nur notdürftig verhüllt.

Sicherlich ist es verheerend für das Bild einer parlamentarischen Demokratie, wenn die Abgeordneten eindeutig wider besseres Wissen Entscheidungen treffen, die einer nachweislich korrumpierten Regierung, die zudem an sämtlichen Fronten handwerklich scheitert, die Befugnis geben, weitere drei Monate an den Parlamenten vorbei durchzuregieren. Aber wie oft haben wir es in der Vergangenheit anders erlebt? Wenn es irgendwo Schlafschafe gibt, dann im deutschen Bundestag. Ihnen wird gesagt, wie abzustimmen ist, und sie heben brav die Händchen.

Schließlich geht es um den Impfstandort Deutschland, um den Pharmaleuchtturm Biontech und nicht zuletzt um das Aufrechterhalten einer Begründung, ohne die das Kartenhaus der Maßnahmen sofort zusammengestürzt wäre. ...

Gewiß haben sie sich noch einmal eine Blankovollmacht geben lassen. Mit der werden sie weiterhin versuchen, Kinder zu quälen und Demonstrationen zu verbieten. Aber nur, weil sie die Macht haben. Das ist ein entscheidender Unterschied zur Situation vor einem Jahr. Damals wurde ihre Angstkampagne überwiegend geglaubt. Heute ist damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Mögen es 50 Prozent der Menschen sein, die begeistert zur Spritze greifen. Kaum jemand tut es aus Besorgnis um seine/ihre Gesundheit. Man will endlich seine Ruhe haben, keine blöden Tests oder andere Schikanen.

Das erklärte Ziel der Durchimpfung ist dennoch bereits jetzt gescheitert. Nirgendwo auf der Welt wird es noch ernsthaft vertreten. Statt dessen erleben wir Geschenkorgien mit unbrauchbaren "Impfstoffen" allerorten. ...

Langsam werden die Menschen begreifen, wer das alles zu bezahlen hat. Spätestens dann werden die oktroyierten Spaltungen zwischen MaskenbefürworterInnen und ‑gegnerInnen nachrangig werden. Dann wird deutlich werden, welche Spaltungen trotz allen Solidaritätsgeschreis wesentlich sind, und auf wessen Seite "ihre" Abgeordneten stehen. Vielleicht werden sie sogar begreifen, daß das gegenwärtige System des Parlamentarismus für alle Interessen geeignet ist, nur nicht für die ohne ein reich gefülltes Konto.

https://www.corodok.de/sieg-der-scheinriesen/



Zitat von Yavuz Özoguz im Beitrag Haben die Superreichen es wieder geschafft uns heftig zu spalten?
Haben die Superreichen es wieder geschafft uns heftig zu spalten?

Warum lassen wir zu, dass die größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte über uns bestimmen, indem sie uns spalten!

... Wir Leute im Volk müssen die Verbrüderung neu denken! Die Begriffe Nazi, Querdenker, Linke, Rechte, Muslim usw. sind Schubladenbegriffe für die Spaltung. ... Wenn Corona überwunden ist, werden sie sich einen neuen Spaltpilz einfallen lassen. Wenn wir aber erkennen, dass wir alle eine Gemeinde sind, dann kann Menschlichkeit einkehren. ...

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RE: Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise)

#144 von Werner Arndt , 11.06.2021 20:38

Zitat
11.06.2021

Der Betrug mit den Intensivbetten ist Freiheitsberaubung

... Seit Januar weiß das Gesundheitsministerium in Berlin, dass die Zahlen der gemeldeten Intensivbetten falsch sind. Das RKI hatte bereits im Januar dieses Jahres Alarm geschlagen und darüber informiert, erklärt der Bundesrechnungshof in seinem Bericht. Und weiter konstatierte das RKI: Die Intensivbelegung sei "nicht mehr für eine Bewertung der Situation geeignet".

Trotzdem wurden auf Grundlage dieser falschen Zahlen die dramatischsten Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten in Deutschland nach dem Krieg beschlossen und durchgesetzt. Obwohl man wusste, dass die Zahlen nicht verlässlich sind.

Staatliche Freiheitsberaubung

Die sogenannte Bundesnotbremse sollte die Intensivstationen vor Überlastung schützen. Zum Beispiel mit einem Ausgangsverbot. Schulen blieben geschlossen. In den Kitas herrschte weiter Notbetrieb und Sing-Verbot. Läden und Restaurants blieben geschlossen und stolperten weiter ungebremst in die Pleite.

Vom Divi-Register kamen tägliche Alarm-Meldungen, dass wir kurz vor der Katastrophe in den Intensivstationen stehen würden. Doch neben dieser Emotionalität hatte die Politik offenbar nur falsche Zahlen als Grundlage für historische Entscheidungen.

Die Deutschen haben gezeigt, dass sie unter besonderen Bedingungen bereit sind, ihr Leben dramatisch einzuschränken und sich an harte Maßnahmen zu halten. Wenn Maßnahmen wie Ausgangssperren und Lockdown der Läden allerdings auf Grund von falschen Zahlen ergriffen werden und die zuständigen Ministerien das wissen, dann handelt es sich um staatliche Freiheitsberaubung.

Spahn, Wieler und Merkel müssen sich erklären

Gesundheitsminister Jens Spahn muss uns erklären, warum er den deutlichen Hinweisen des RKI nicht nachgegangen ist und weiter mit falschen Zahlen operiert hat. RKI-Chef Lothar Wieler muss uns erklären, warum er bei seinen zahlreichen TV-Auftritten kein Wort über seine Erkenntnisse zu der schwierigen Datenlage zur Intensivmedizin verloren hat. Angela Merkel muss erklären, warum sie trotz ungenauer Datenlage immer weiter vor Engpässen im Gesundheitssystem gewarnt hat und schließlich die dramatischen Maßnahmen durchgesetzt hat, die sehr wahrscheinlich gar nicht nötig waren.

Viele Medien haben die Notfall-Erzählung der Politik und die Zahlen über Monate ungeprüft übernommen. Kritiker und Zweifler wurden niedergemäht. Doch jetzt ist klar: Krankenhäuser haben zum Teil weniger Intensivbetten gemeldet, als tatsächlich vorhanden waren. Es kann sein, dass Kapazitätsengpässe abgebildet worden seien, "die in diesem Maße nicht existierten". So heißt es im Bericht des Rechnungshofes. Wenn das stimmt, ist das Betrug an den deutschen Bürgerinnen und Bürgern. Die verantwortlichen Politiker müssen die Verantwortung übernehmen – und zurücktreten. Schnell.

https://www.stern.de/politik/deutschland...g-30567954.html



Zitat
11. Juni 2021

Intensivbetten-Manipulation: Der Skandal, der die Coronapolitik infrage stellt

Der Bundesrechnungshof hat nachgewiesen, dass RKI und Gesundheitsministerium seit über einem halben Jahr wissen, dass die Intensivbettenstatistik unbrauchbar ist – dennoch hat man damit Politik gemacht, mit großer Konsequenz.

Das Fundament der Corona-Maßnahmen-Rechtfertigung muss wirklich erschüttert sein, wenn selbst Monitor-Moderator und ZeroCovid-Anhänger Georg Restle sagt: „Der Skandal um die Manipulationen der Zahl freier Intensivbetten könnte einer der nachhaltigsten der Pandemie sein: Weil er die Glaubwürdigkeit des gesamten Gesundheitssystems und der Bundesregierung in Frage stellt, die damit ihre Bundesnotbremse im Wesentlichen begründete.“ Gestern offenbarte ein bisher unveröffentlichter Bericht des Bundesrechnungshofs, der TE vorliegt: Krankenhäuser haben offenbar massiv Abrechnungsbetrug begangen, sodass die Intensivbettenstatistik deutlich dramatischer wirkte, als sie es eigentlich gewesen wäre. ...

Die politische Wucht dieser Enthüllung geht nicht in erster Linie von der Tatsache der Manipulation als solche aus, die zeichnet sich schon seit Monaten ab (genauer nachzulesen in unserem Bericht u.a. hier). Es geht vor allem darum, dass die Politik von all dem wusste, das hat der Bundesrechnungshof zweifelsfrei gezeigt – und zwar seit Januar.

Der Bundesrechnungshof legt offen, dass das RKI damals bereits selbst die Vermutung äußerte, „dass Krankenhäuser zum Teil weniger intensivmedizinische Behandlungsplätze meldeten, als tatsächlich vorhanden waren.“ Dem Institut seien die Vorgänge durch etliche Hinweise klar gewesen. Die Politik war informiert und sah zu. Der Bericht offenbart außerdem, dass das RKI damals intern an das Bundesgesundheitsministerium schrieb, dass man die DIVI-Zahlen aus den genannten Gründen für die Bewertung der Corona-Situation für „nicht mehr geeignet“ halte.

Man war also bereits im Januar der Ansicht, dass die Intensivbetten-Statistik quasi nichts taugt. Dennoch meldet das RKI bis heute diese DIVI-Zahlen in seinem täglichen Lagebericht, dennoch stützt die Politik ihre Argumentation darauf, dennoch wiesen regierende Politiker all diese Vorwürfe zurück. ...

Es ist also keine Hypothese mehr, es ist vom Bundesrechnungshof nachgewiesen: Im Bundesgesundheitsministerium wurden Informationen mutwillig zurückgehalten, weder an die zuständigen Gremien noch an die Öffentlichkeit kommuniziert. Es wurde mit falschen Zahlen bewusst Politik gemacht. Die Grundlage, auf der 83 Millionen Menschen über ein halbes Jahr die härtesten Grundrechtseinschränkungen der bundesdeutschen Geschichte hinnehmen mussten, existiert praktisch nicht. Es ist ein Skandal, der selbst die Maskengeschäfte noch einmal deutlich übertrifft – denn er legt offen: Alle Mittel sind offenbar recht, solange man die eigene Politik durchboxen kann. Fakten und Wissenschaft sind Nebensache und werden im Zweifel unter den Teppich gekehrt.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...on-der-skandal/

Werner Arndt  
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Wie interpretieren die verschiedenen (christlichen) Strömungen & Gruppierungen Matthäus 5:19 (Neues Testament)???

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