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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#91 von Werner Arndt , 01.04.2021 12:43

Zitat
31. März 2021

Spätes Eingeständnis

Die WHO selbst bestätigt, dass die COVID-19-PCR-Tests zu fehlerhaften Ergebnissen führen - der Lockdown hat keine wissenschaftliche Grundlage.

... Es ist zu den meisten Menschen noch nicht durchgedrungen - weil die Hauptmedien mit dieser Erkenntnis nicht gerade hausieren gehen -, aber es ist wahr: Die wichtigste Gesundheitsorganisation der Welt, die WHO, hat ihre Empfehlung für die von Christian Drosten und Kollegen entwickelten Tests im Januar zurückgenommen. Im Klartext bedeutet das: Wir haben einen Fehler gemacht. Aber wer würde von der WHO schon klare Worte erwarten? Daher hat sich der Autor die Mühe gemacht, deren eher verklausulierte Ausdrucksweise zu entschlüsseln.


...

Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten:

„Wird eine Person mittels PCR bei der Verwendung eines Schwellenwerts von 35 Zyklen oder höher - wie in den meisten Laboren in Europa und den USA der Fall - positiv getestet, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person tatsächlich infiziert ist, weniger als bei 3 Prozent und die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ergebnis falsch-positiv ist, beträgt 97 Prozent“ (4).

Wie bereits ausgeführt, beträgt „die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis falsch positiv ist, 97 Prozent". Daraus folgt, dass die Verwendung des mehr als 35-Zyklen-Nachweises unweigerlich dazu beiträgt, die Anzahl der „falsch-positiven" Ergebnisse in die Höhe zu treiben.

Zum Entstehungszeitpunkt dieses Artikels, März 2021, wird der Test trotz des WHO-Widerrufs ausgiebig genutzt, um die Zahlen in die Höhe zu treiben, um die Angstkampagne aufrechtzuerhalten und die anhaltende Lockdown-Politik sowie die Durchsetzung der Covid-Impfung zu rechtfertigen.

Ironischerweise werden die fehlerhaften Zahlen, die auf „ungültigen Positiv-Werten“ basieren, wiederum manipuliert, um einen Aufwärtstrend bei den Covid-Positivwerten zu gewährleisten.

Darüber hinaus werden diese PCR-Tests routinemäßig nicht von einer medizinischen Diagnose der getesteten Patienten begleitet.

Mittlerweile haben die nationalen Gesundheitsbehörden (gefakte) Warnungen vor einer „Dritten Welle“ als Teil ihrer Propagandakampagne zur Unterstützung des Covid-19-Impfstoffs herausgegeben.

Die WHO bestätigt, dass das Corona-PCR-Testverfahren in der angewandten Form keine Aussagekraft besitzt.

...

https://www.rubikon.news/artikel/spates-eingestandnis

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#92 von Werner Arndt , 07.04.2021 11:14

Zitat
20. März 2021

Die Test-Orgie

... Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist eine gängige Methode in der Molekularbiologie oder Biochemie.

Jeder, der damit zu tun hat, weiß, dass dieser sogenannte Inhouse-Test ein Werkzeug der Forschung ist, aber von diversen Gesundheitsbehörden, Herstellern und gar vom Erfinder dieses Tools, Kary Mullis, ausdrücklich als nicht zu diagnostischen Zwecken geeignet bezeichnet wird — es sei denn in Verbindung mit einer eingehenden klinischen Untersuchung. Und da die verbreitetsten Symptome von Covid-19 Husten, Schnupfen, Heiserkeit sind, müsste diese klinische Untersuchung schon ziemlich gründlich sein. Vermutlich durchgeführt wurde sie aber wohl nur bei jenen vom „neuartigen“ Coronavirus Befallenen, die schwer erkrankt waren. So wurde ein PCR-Test, der nie molekularbiologisch validiert (2) und fast immer missbräuchlich angewandt wurde, zum Maß einer Pandemie, deren Management gerade für den Kollaps der irdischen Realitäten sorgt.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass man mit PCR-Tests fast alles finden kann — wie schon der Nobelpreisträger Kary Mullis warnend festgestellt hatte. Doch gegebenenfalls kann man auch nichts finden — alles eine Sache der Einstellung, mit der man Pandemien aufblasen, aber auch wieder abschwellen lassen kann.

... Um infektiöses Virus nachzuweisen, müsste man den PCR-Test bei ca. 30 Ct abriegeln. Ct ist der Amplifikationswert der PCR-Methode. Man könnte es eine chemische Lupe nennen. Bei einem Ct von 30 hat man es mit einer Vergrößerung von 1 Milliarde zu tun, bei 40 Ct-Zyklen geht es um eine Vergrößerung von 1 Billion der gesuchten Moleküle. Zu Beginn des Auftretens ernstzunehmender Symptome ist die Viruslast am höchsten, nämlich circa 100 Millionen RNAs pro Mikroliter (= 0,001 Milliliter). Dem entspricht aber ein sehr geringer Amplifikationswert.

Das RKI glaubt, festgestellt zu haben, dass unter 50 RNAs pro Mikroliter keine Zellkultur mehr anzüchtbar sei, das heißt, spätestens bei einem Ct-Wert von 30 bis 32 kann Infektiosität ausgeschlossen werden.

Man müsste sich jetzt nur entscheiden, zwischen 100 Millionen und 50 RNAs eine definitorische Grenze zu ziehen, also einen entsprechenden Ct-Wert festzulegen, dann käme der PCR-Test einem Goldstandard ziemlich nahe — zumal in Verbindung mit einer klinischen Anamnese. Und dass man dies so beharrlich unterlässt, ist ein klarer Hinweis auf den vorsätzlichen Willen zur Pandemie.

Immer vorausgesetzt, dass die gesuchten RNAs tatsächlich unverwechselbare Moleküle von SARS-CoV-2 sind und dieses Virus der Erreger von Covid-19 ist. Im Übrigen kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Probleme von PCR-Tests fast allen Labormitarbeitern geläufig sein dürften. Es geht hier nicht um Spitzfindigkeiten, sondern um Routine. Insofern darf man davon ausgehen, dass das Kartell des Schweigens bedrückend groß ist.

... Wir erinnern uns: Wieler und Co haben sich stets mit allen Mitteln gegen eine „anlasslose“ breite Testung gewehrt. Das könne zu einer Häufung von falsch Positiven führen, obwohl man andererseits stets betont hatte, dass der PCR-Test sowohl bei der Sensitivität als auch bei der Spezifität nahezu hundertprozentig arbeite. Im Übrigen hat man sich in der Praxis nie an das Verdikt der anlasslosen Testung gehalten, wenn man die „Infektionszahlen“ hochtreiben wollte.

Die Gebrauchsanleitung für das Aufspüren von „Infizierten“ findet sich in einem geleakten Papier des Innenministeriums, das die Strategie der Kriegsführung gegen das eigene Volk formuliert. Unter der Überschrift „Maßnahmenplanung der Bevölkerung vermitteln“ findet sich unter anderem folgende Anweisung:

„Wenn die Fallsterblichkeit unter diesem Wert (von 1 Prozent) liegt, muss davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der Toten nicht richtig gezählt wird. Wenn die Fallsterblichkeit darüber liegt, Tote x 100, so viele Fälle müssten wir finden. Um sie zu finden, braucht man unter sehr guten Bedingungen 20 x mehr Tests als die Anzahl Fälle, die man finden möchte“ (6).

Deshalb begann das RKI ab Juni 2020, die Testzahlen kontinuierlich höher zu fahren. Anfang Oktober war man bei 1 Million Tests — bei einer „Positivenquote“ von 0,77 Prozent. „Anlassloser“ im epidemiologischen Sinne können Tests kaum sein. Der wahre Anlass war offenkundig der politische Auftrag.

... Wie auch immer man die Sache betrachtet, die Leitung des RKI arbeitet engagiert an der Verdunklung des realen Infektionsgeschehens und der Aufblähung der Pandemie.

...

https://www.rubikon.news/artikel/die-test-orgie

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#93 von Werner Arndt , 11.04.2021 15:14

Zitat
Prof. Harald Walach

6. April 2021
Veröffentlicht in: Corona-Krise 2020, Rezepte gegen die Angst

Corona-Impfstoffe: Kosten und Nutzen - Nochmals nachdenken!


Immer, wenn ich mich wieder mit den Corona-Daten beschäftige, komme ich aus dem Staunen nicht heraus, wie sehr sich die offiziellen Verlautbarungen unserer Exekutive und der nüchterne Blick auf die Daten unterscheiden. Wenn ich Daten sage, meine ich nicht die „Zahlen“, oder „Inzidenzen“. Zunächst hierzu:


Die Test-Malaise: Die tatsächliche Prävalenz von SARS-CoV2 ist niedrig und daher die Gefahr falsch Positiver hoch

Ich hatte schon einmal auf die sehr hilfreichen Berichte der Statistik-Arbeitsgruppe der LMU München verwiesen. Alle zwei Wochen veröffentlicht sie ihre Erkenntnisse in einem neuen Bericht; der letzte ist hier. Dort kann man nachlesen, wie gefährlich es ist, sich auf die durch PCR-Tests ermittelte Inzidenz zu verlassen. Diese hängt nicht nur davon ab, wie hoch die wirkliche Inzidenz, also das Vorkommen von Infektionen in der Bevölkerung ist, sondern von vielen anderen Faktoren. U.a. auch von veränderten Teststrategien: Je mehr getestet wird, umso mehr Fälle findet man. Eine Publikation des Netzwerks „Evidence Based Medicine“, dem man nun wirklich keine Nähe zu irgendwelchen Verschwörungstheoretikern vorwerfen kann, hat unlängst klar gemacht, dass das blinde Testen ohne eine zugrundeliegende Strategie und ohne klinischen Anlass fatale Fehler erzeugt, vor allem dann, wenn die wirkliche Inzidenz der Infektion niedrig ist. [1]

Denn wenn die Spezifität und die Sensitivität eines Tests, also die Fähigkeit die echt Kranken von den nicht wirklich Infizierten sauber zu trennen, nicht perfekt ist, dann entstehen Fehler. Diese Fehler sind umso größer, je geringer die Prävalenz, also das Vorkommen einer Infektion, in der Bevölkerung ist. Das Dumme ist, dass wir seit Anfang der Pandemie keine sauberen Prävalenz-Daten haben, weil das RKI es versäumt hat, eine wirklich repräsentative Erhebung zu organisieren.

Genauer gesagt: wir hätten sie eigentlich, das hatte ich auch schon öfter gesagt, nämlich im Grippe-Web des RKI. Wer auf diese Seite geht, sieht eine repräsentative (!) Landkarte des Geschehens von Atemwegsinfektionen in Deutschland, und das ist es, was eigentlich klinisch interessiert. Hier ist keine Auffälligkeit erkennbar. Aber diese Daten werden aus völlig unverständlichen Gründen nicht breit kommuniziert und vor allem nicht verwendet, jedenfalls nicht für mich erkennbar. Auf dieser Seite – sehr gut versteckt – befindet sich auch ein Knopf „Download des Berichtes“, der zu den Wochenberichten führt (hier direkt verlinkt ist 2021-11). Dort sieht man: Über die letzten Wochen waren 31% aller eingesandten 3.288 Proben positiv mit irgendeinem Virusnachweis. 7,5% davon waren SARS-CoV positiv. Der Rest geht auf andere Viren zurück, interessanterweise ist die Grippe scheinbar ausgestorben. Denn Grippeviren sind da keine zu finden.

Das Wichtige daran: Dies ist tatsächlich repräsentativ. Dies sind nur klinisch auffällige Patienten, also solche, die wegen Symptomen zum Arzt kommen; selbst bei diesen sind weniger als 10% SARS-CoV2 positiv. Das heißt, anders herum, dass die Prävalenz dieser Infektion in der Gesamtbevölkerung sehr niedrig ist. Die besten Schätzungen liefern meiner Ansicht nach noch die großen Impfstudien in der Placebogruppe. Denn dort werden Leute systematisch dokumentiert. Ich zeige unten in Tabelle 1 einige Studien, zu denen ich noch komme. Aus diesen Daten kann man erkennen, dass die Prävalenz der CoV2 Infektion in der Bevölkerung zwischen 0,01 und 1% (in Israel, also maximal) liegen dürfte. Die Datenbasis, die Frau Lühmann [1] für ihr Rechenbeispiel verwendet, nämlich eine allgemeine Prävalenz von 0,05% dürfte also ziemlich gut geschätzt sein.

Wir haben nun drei sich gleichsam potenzierende Fehlerquellen bei der Einschätzung der „Inzidenz“:

1. Der PCR-Test ist nicht sehr gut. Unter Alltagsbedingungen liegt seine Sensitivität, also die Fähigkeit die wirklich Kranken zu erkennen, bei etwa 70%, und seine Spezifität, also seine Fähigkeit die Nicht-Infizierten von diesen zu trennen und sie auch als nicht-infiziert, also als Testnegative zu bezeichnen, bei 95% [2].
2. Die Prävalenz der SARS-CoV2 Infektion in einer symptomlosen Allgemeinbevölkerung ist sehr niedrig.
3. Der Test ist eigentlich so ausgelegt, dass er allenfalls bei symptomatisch Kranken differenzieren kann, ob wir es mit einer CoV2-Infektion zu tun haben oder nicht. Denn er wird mit einer hohen Zyklenzahl geführt (ca. 37 derzeit in Deutschland), und wir wissen aus einer Reihe von Validierungsstudien, dass er bis max. 22 Zyklen Kranke und Infektiöse erkennt [3], darüber hinaus erfasst er nur noch DNA-Schrott d.h. er ist hyperempfindlich.

Buchstabieren wir das Beispiel von Frau Lühmann durch. Wir nehmen an, ein Test wird einfach so gemacht, in einer symptomfreien Allgemeinbevölkerung, die ohne einen klinischen Anlass getestet wird, z.B. bei Schülern, Lehrern, Urlaubern, Grenzgängern. Dann sind bei der derzeitigen Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung von 100.000 Menschen 50 infiziert. Von diesen erkennt der Test richtig 35 und übersieht 15 (Sensitivität 70%: 50*70/100 = 35). Von diesen 100.000 Menschen sind 99.950 nicht infiziert. Von diesen würde der Test 4.997 fälschlicherweise als „krank“ oder „test-positiv“ deklarieren und die restlichen als richtig negativ (Spezifität 95%: 99.950 – 99.950*95/100= 4.997). Der positive prädiktive Wert, also die Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Testergebnis unter der gesuchten Infektion zu leiden, ist in diesem derzeit durchaus realistischen Szenario 0,7% (das errechnet sich aus den echt Positiven/alle Positiven – also 35/(35 + 4997)*100 = 35 / 5032*100 = 0,69%).

Im Klartext: Die Brauchbarkeit von Testergebnissen bei willkürlich getesteten Menschen geht bei niedriger Prävalenz gegen Null und ist derzeit kaum um 1%. Nochmals anders ausgedrückt: Etwa eines von 100 derzeit erhobenen positiven Testresultaten dürfte einen echt Infizierten identifizieren.

Daher ist anlassloses Testen nicht nur töricht, es ist politisch gefährlich, weil es die vermeintlichen Inzidenzzahlen unnötig aufbläht. Nicht umsonst hat die WHO dazu geraten, erstens nur Menschen zu testen, die klinisch krank sind und zweitens bei jedem positiven Test noch eine zweite Validierungsstrategie hinzuzuziehen.

Daher hat die Arbeitsgruppe von Prof. Kauermann und Prof. Küchenhoff vorgeschlagen, vor allem klinisch relevanten Indikatoren zu verwenden: die Belegung der Intensivbetten, die Anzahl der Hospitalisierten. Das würde Sinn machen. Täte man dies, so würde man erkennen, wie der letzte CODAG-Bericht zeigt: die Belegung der Intensivbetten geht zurück, die Zahl der Hospitalisierungen stagniert und die Sterblichkeit geht zurück. Ich empfehle allen die Lektüre dieses Berichts. Die dort publizierten Grafiken sprechen für sich.

Sie zeigen auch: Derzeit ist vor allem eine Untersterblichkeit zu beobachten. Die „Welle“, die jetzt alle erkennen wollen, ist vor allem eine Welle der Testpositiven, ob sie sich in eine Welle der Kranken, der Hospitalisierten und Sterbenden verwandelt ist nicht leicht zu sagen, weil wir es aus meiner Sicht versäumt haben, saubere, repräsentative, longitudinale Kohortenstudien aufzubauen, die uns solche Schlussfolgerungen ermöglichen.

...

https://harald-walach.de/2021/04/06/coro...als-nachdenken/

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#94 von Werner Arndt , 11.04.2021 15:28


"Im Klartext: Das ist eine ungeheure Irreführung, es ist unprofessionell bis schlampig, es ist meilenweit entfernt von jeder Art von Wissenschaftlichkeit oder auch nur korrekter Bürokratie, es ist verlogen und unverantwortlich. Das gesamte PCR-Test- und Lockdown- und Quarantäne-Regiment ist schon seit letztem Sommer überwiegend ein absurdes Theater ohne fachlich tragfähige Grundlage. Jetzt, mit den explosionsartig ansteigenden Testmöglichkeiten – wie gesagt: zig Millionen pro Monat! – wird die Sache noch einmal in ungeahnter Weise auf die Spitze getrieben. Die Politik reißt uns endgültig in einen Propaganda-Wirbel und -Schwindel ...

Dieselbe Politik, die auf diese zusätzliche ‚Sicherheit' ganz stolz ist, will uns zugleich in Verkennung der Zusammenhänge einreden, das sei jetzt die böse ‚Dritte Welle'. Nein, ist sie nicht. Deutschland geht allerdings unter in einem Tsunami aus entrücktem Machtrausch, wahnhafter Inkompetenz und dummdreister Propaganda."


Zitat
8. April 2021

Wir testen uns zu Tode, wir fürchten uns zu Tode

Zahlen zum Tage



Es gibt keine dritte Welle. Punkt. Die steigenden „Fallzahlen“, mit denen die ewige Kanzlerin uns erneut einsperren will, sind eine statistische Irreführung. Die Pandemie dümpelt schlimmstenfalls auf sehr erträglichem Niveau vor sich hin, trotz angeblich so gefährlichen neuen Varianten. Es wird Frühsommer, das Zwangsregiment muss endlich aufhören. Fangen wir wieder zu leben an, in Freiheit, mit Grundrechten, in eigener Verantwortung.

Aber wie kann vorstehende Eingangsbehauptung richtig sein, wenn die Positiv-Test-Quoten, die das RKI uns um die Ohren haut, so spürbar ansteigen? Wenn der Anteil der „positiven“ PCR-Tests an allen diesen Tests über den Februar hinweg bei gut 6 Prozent lag, nun aber merklich auf 11 Prozent gestiegen ist? (Tagesbericht vom 7. April, Mittwochabend, der allerdings für zuletzt täglich fallende Zahlen dokumentiert, und eine aktuelle Reproduktionsrate von 0,61 bis 0,76 – was selbst für aktionistische Politiker zumindest Grund für eine Atempause und etwas mehr Nüchternheit geben sollte.)

...

Die aktuellen RKI-Zahlen aus dem Tagesbericht (Seite 10) lassen vermuten: Die neuen Schnelltests haben sich inzwischen als allgemeines Screening-Instrument unauffälliger Personen erfolgreich etabliert und damit teilweise auch die bis vor kurzem fast monopolartigen PCR-Tests zurückgedrängt. Denn zuletzt, in der 13. KW, wurden plötzlich wieder „nur“ 1,15 Millionen PCR-Tests ans RKI gemeldet, nach 1,4 Millionen in der Vorwoche. Die absolute Zahl positiver Ergebnisse ist dabei von der 12. zur 13. KW aber nur leicht gefallen – dadurch kam es unter dem Strich zum nochmaligen Anstieg der Positivquote auf 11 Prozent.

Aber: Die Bevölkerung ist dabei durchaus nicht kränker geworden, sondern es finden Verschiebungen im Testregime statt, die einen solchen Effekt rechnerisch ergeben und in der Sache fälschlich suggerieren. Insgesamt werden, über alle Testverfahren hinweg, nicht weniger Personen überprüft, aber zuletzt eben viel weniger mit PCR-Tests – deren Umfang leider für das RKI immer noch die alleinige (!) mathematische Basis für den Quotienten darstellt, unter völliger und absolut sachwidriger Ausblendung sämtlicher anderer Testverfahren. Das ist politisches „Malen mit Zahlen“ zugunsten eines möglichst gräulichen Horrorgemäldes. Das ist keine Wissenschaft, das ist bösartige Schummelei.

Schnelltests als 'Game changer' – gut oder schlecht?

Der wesentliche Effekt der Schnelltests als neue Hauptsäule des gesamten Testregimes ist dieser: Mithilfe der sehr vielen inzwischen zur Verfügung stehenden Schnelltests kann man letztlich die „Dunkelziffer“ ansonsten nicht entdeckter Übertragungen ausleuchten: man erkennt Betroffene, die sonst unauffällig geblieben wären. Das ist wie beim Staubwischen, endlich mal die Brille aufzusetzen und helles Licht einzuschalten: so dreckig ist es einem bisher nie vorgekommen. Und ebenso gibt es schon seit einem Jahr oder länger jede Menge unerkannter Ausbreitung des aus dem Wuhan-Labor gekommenen Virus in der Bevölkerung; schon weitaus mehr Menschen hatten damit Kontakt, als die amtlichen „Fallzahlen“ es wiedergeben könnten. In diese bisher „unter dem Radar“ gebliebenen Übertragungen leuchten die neuen Schnelltests seit ein paar Wochen grell hinein.

Das Ergebnis ist, dass die Probanden für die amtlichen PCR-Testungen sich nun anders zusammensetzen: es findet eine Vorauswahl statt durch die Schnelltests. Wer durch letztere negativ getestet wurde, wird zumeist keinen PCR-Test mehr anstreben; wer schnell-positiv getestet wurde, wird aber auf jeden Fall dorthin kommen. Stellen Sie sich vor, eine Hilfsorganisation für die Dritte Welt hätte ihre Bettelbriefe bisher nur an zufällig ausgewählte Postadressen geschickt, dann aber Listen mit Personen an die Hand bekommen, von denen bekannt ist, dass sie sich schon mehrfach wohltätig betätigt haben. Die Zahl der erzielten Spenden je tausend verschickter Briefe wird natürlich spürbar ansteigen!

So leicht will sich das herrschende Angst-und-Schrecken-Regime sein Narrativ von der „dritten Welle“ aber nicht aus der Hand nehmen lassen. Fleißig werden Zahlen verbreitet, wonach zwar tatsächlich einige der „Neuinfektionen“ laut positivem PCR-Test mithilfe eines vorherigen positiven Schnelltests erkannt worden seien, aber dieser Teil des allgemeinen Neu-Anstiegs sei zahlenmäßig eher unbedeutend. Dass diese Interpretation des RKI ausgerechnet am 1. April in der Öffentlichkeit auftaucht, kann Zufall sein. Kein Zufall ist aber, dass verschwiegen wird: Die Behörden können nur bei einem Teil der Schnelltest-Positiven, die anschließend als PCR-positiv in der Statistik auftauchen, von dem vorherigen Schnelltest wissen. Wenn nämlich der Schnelltest im privaten Umfeld stattgefunden hat, also als „Selbsttest“, gibt es keine Meldepflicht! Aus diesem unvermeidlichen „blinden Fleck“ der Statistik macht RKI dreist ein Propaganda-Argument – was wir nicht wissen, wollen wir auch gar nicht wissen, und behaupten einfach, es sei auch nicht existent.

...

Eigentlich, auch dies die x-te Wiederholung, wäre es natürlich Aufgabe des RKI, die Zahlen seriös zu erfassen und zu analysieren. Es werden aber selektiv nur solche statistischen Bruchstücke propagiert, die „ins Bild passen“ und Hysterie unterstützen. Wieviele zusätzliche „Neuinfektionen“ (also überwiegend sowieso nur Pseudo-„Fälle“) landen nur deshalb in den „Inzidenzwerten“, weil man inzwischen Millionen ängstlicher Bürger das dauernde Selbsttesten zuhause ermöglicht – es kann ja sein, dass diese Zahl auch gar nicht so einfach exakt zu erheben ist. Aber RKI und Politik insgesamt verschließen vor dem Phänomen vorsätzlich die Augen und suggerieren der Öffentlichkeit, daran liege der Anstieg der „Fallzahlen“ ganz bestimmt nicht. Vielleicht ist es auch Selbsthypnose?

Im Klartext: Das ist eine ungeheure Irreführung, es ist unprofessionell bis schlampig, es ist meilenweit entfernt von jeder Art von Wissenschaftlichkeit oder auch nur korrekter Bürokratie, es ist verlogen und unverantwortlich. Das gesamte PCR-Test- und Lockdown- und Quarantäne-Regiment ist schon seit letztem Sommer überwiegend ein absurdes Theater ohne fachlich tragfähige Grundlage. Jetzt, mit den explosionsartig ansteigenden Testmöglichkeiten – wie gesagt: zig Millionen pro Monat! – wird die Sache noch einmal in ungeahnter Weise auf die Spitze getrieben. Die Politik reißt uns endgültig in einen Propaganda-Wirbel und -Schwindel ...

Das Ausmaß, in dem wir für absolut blöd verkauft werden, erreicht inzwischen die Höhe des Mount Everest, die Luft zum Atmen wird wirklich dünn. Und während uns die angeblichen „Inzidenzen“ angeblicher Infektionen per Megaphon in beide Ohren gebrüllt werden, dümpelt ein sehr aussagekräftiger statistischer Wert sehr stabil vor sich hin: Die Hospitalisierungen haben nämlich NICHT zugenommen, während – seit der 9. KW – die „Inzidenz“ einen raschen Anstieg hinlegt: Sie bewegen sich ausdauernd bei ungefähr vier- bis fünftausend pro Woche. (Nebenbei: Das bedeutet, von etwa 18.000 Deutschen landet genau eine Person pro Woche mit dem Virus im Krankenhaus. Was noch lange, lange nicht den Tod bedeutet. ...)

...

Ein Tsunami dummdreister Propaganda

Damit das ganz klar ist: Jeder, der will, soll sich gern täglich neu zuhause selbst testen, dann aber für den Gang zum Supermarkt auch konsequent einen Helm aufsetzen. Doch im Ernst: Jeder Altenheim-Besucher sollte wirklich einem Schnelltest unterzogen werden, das ist vernünftig und notwendig; die Pflegekräfte sowieso. Es geht hier nicht gegen Vorsicht und Schnelltests. Es geht aber darum, zu erkennen, dass es durch viele Millionen Antigen-Schnelltests, die es in vergleichbaren Umfängen noch im Februar nicht gegeben hat, die aber seit Anfang März rasch zunehmend sogar der Privatmann aus dem Supermarkt mitbringen kann, zwingend zu dem beobachteten Anstieg der „Fälle“ – also PCR-Positivergebnisse – kommen musste, dass die Bevölkerung aber eben nicht medizinisch stärker unter dem Virus leidet als vorher, sondern dass man jetzt nur genauer hinsehen – und sich effektiver schützen kann.

Dieselbe Politik, die auf diese zusätzliche „Sicherheit“ ganz stolz ist, will uns zugleich in Verkennung der Zusammenhänge einreden, das sei jetzt die böse „Dritte Welle“. Nein, ist sie nicht. Deutschland geht allerdings unter in einem Tsunami aus entrücktem Machtrausch, wahnhafter Inkompetenz und dummdreister Propaganda. Diejenigen Politiker und Parteien (darunter auch eine dem Anspruch nach freiheitliche!), die sich diesem wahrlich gefährlichen Treiben selbst jetzt noch nicht entziehen, sind – falls die Wahlen denn stattfinden im Herbst – für einen Bürger nicht mehr wählbar.

https://reitschuster.de/post/wir-testen-...en-uns-zu-tode/

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#95 von Werner Arndt , 12.04.2021 12:25

Amtsgericht Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21

Zitat
10. April 2021

Gerichtsurteil Weimar: keine Masken, kein Abstand, keine Tests mehr für Schüler

... Erstmalig ist nun vor einem deutschen Gericht Beweis erhoben worden hinsichtlich der wissenschaftlichen Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der verordneten Anti-Corona-Massnahmen.

... Bei dem Gerichtsverfahren handelt es sich um ein sogenanntes „Kinderschutzverfahren gem. § 1666 Abs. 1 und 4 BGB“, das eine Mutter für ihre zwei Söhne im Alter von 14 bzw. 8 Jahren beim Amtsgericht – Familiengericht – angeregt hatte. Sie hatte argumentiert, ihre Kinder würden physisch, psychisch und pädagogisch geschädigt, ohne dass dem ein Nutzen für die Kinder oder Dritte gegenüberstehe. Dadurch würden zugleich zahlreiche Rechte der Kinder und ihrer Eltern aus Gesetz, Verfassung und internationalen Konventionen verletzt. Den Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21 findest du am Ende zum Download.

... Nach Prüfung der Sach- und Rechtslage und Auswertung der Gutachten ist das Familiengericht Weimar zu der Erkenntnis gelangt, dass die nun verbotenen Massnahmen eine gegenwärtige, in einem solchen Maß vorhandene Gefahr für das geistige, körperliche oder seelische Wohl des Kindes darstellen, dass sich bei weiterer Entwicklung ohne Intervention eine erhebliche Schädigung mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt.

...

2. Die Ungeeignetheit von PCR-Tests und Schnelltests zur Messung des Infektionsgeschehens

Zum PCR-Test schreibt das Gericht: „Bereits die Gutachterin Prof. Dr. med. Kappstein weist in ihrem Gutachten darauf hin, dass mit dem verwendeten PCR-Test lediglich genetisches Material nachgewiesen werden kann, nicht aber, ob die RNA aus infektionstüchtigen und somit replifikationsfähigen (= vermehrungsfähigen) Viren stammt.

Auch die Gutachterin Prof. Dr. rer. biol. hum. Kämmerer bestätigt in ihrem molekularbiologischen Sachverständigengutachten, dass ein PCR-Test – auch wenn er korrekt durchgeführt wird – keinerlei Aussage dazu treffen kann, ob eine Person mit einem aktiven Erreger infiziert ist oder nicht.
Denn der Test kann nicht unterscheiden zwischen „toter“ Materie*, z.B. einem völlig harmlosen Genomfragment als Überbleibsel des Kampfes des körpereigenen Immunsystems gegen eine Erkältung oder eine Grippe (solche Genom-Fragmente finden sich noch viele Monate, nachdem das Immunsystem das Problem „erledigt“ hat) und „lebender“ Materie, d.h. einem „frischen“, reproduktionsfähigen Virus.
So wird die PCR beispielsweise auch in der Forensik eingesetzt, um aus Haarresten oder anderen Spurenmaterialien mittels PCR vorhandene Rest-DNA so zu vervielfältigen, dass die genetische Herkunft des/der Täter erkennbar ist („Genetischer Fingerabdruck“).

Selbst wenn also bei der Durchführung der PCR inclusive aller vorbereitenden Schritte (PCR-Design und Etablierung, Probenentnahme, Aufbereitung und PCR-Durchführung) alles „richtig“ gemacht wird, und der Test positiv ist, d.h.: eine Genom-Sequenz erkennt, welche ggf. auch in einem oder sogar dem konkreten „Corona“-Virus (SARS-CoV-2) existiert, bedeutet dies unter keinen Umständen, dass die Person, welche positiv getestet wurde, mit einem replizierenden SARS-CoV-2 infiziert und folglich für andere Personen ansteckend = gefährlich ist.
Vielmehr müssen für die Feststellung einer aktiven Infektion mit SARS-CoV-2 weitere, und zwar konkret diagnostische Methoden wie die Isolation von vermehrungsfähigen Viren eingesetzt werden.
Unabhängig von der prinzipiellen Unmöglichkeit, mit dem PCR-Test eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 festzustellen, hängen darüber hinaus die Ergebnisse eines PCR-Tests nach den Ausführungen der Gutachterin Prof. Dr. Kämmerer von einer Reihe von Parametern ab, die zum einen erhebliche Unsicherheiten bedingen und zum anderen gezielt so manipuliert werden können, dass viele oder wenige (scheinbar) positive Ergebnisse erzielt werden.

Von diesen Fehlerquellen sollen zwei markante herausgegriffen werden.

Dazu gehört zum einen die Zahl der zu testenden Zielgene. Diese wurde nach den Vorgaben der WHO von ursprünglich drei sukzessive auf eins reduziert.
Die Gutachterin rechnet vor, dass durch die Verwendung nur noch eines zu testenden Zielgens bei einer Mischpopulation von 100.000 Tests mit keiner einzigen tatsächlich infizierten Person aufgrund einer bei einem Instand-Ringversuch festgestellten mittleren Fehlerrate sich ein Ergebnis von 2.690 falsch positiv Getesteten ergibt. Bei Verwendung von 3 Zielgenen wären es lediglich 10 falsch positiv Getestete.

Würden die 100.000 durchgeführten Tests repräsentativ bei 100.000 Bürgern einer Stadt/eines Landkreises innerhalb von 7 Tagen durchgeführt sein, so ergibt sich alleine aus dieser Reduzierung der verwendeten Zielgene hinsichtlich der „Tagesinzidenz“ ein Unterschied von 10 Falsch-Positiven gegenüber 2690 Falsch-Positiven und davon abhängig die Schwere der ergriffenen Freiheitsbeschränkungen der Bürger.

Wäre konsequent die korrekte „Targetanzahl“ von drei bzw. sogar besser (wie z.B. in Thailand) bis zu 6 Genen für die PCR-Analyse verwendet worden, hätte sich die Rate der positiven Tests und damit die „7-Tagesinzidenz“ fast komplett auf null reduziert.

Zum anderen gehört zu den Fehlerquellen der sog. ct-Wert, also die Zahl der Amplifikations- /Verdopplungsschritte, bis zu der der Test noch als „positiv“ gewertet wird.

Die Gutachterin weist darauf hin, dass nach einhelliger wissenschaftlicher Meinung alle „positiv“-Resultate, die erst ab einem Zyklus von 35 erkannt werden, keinerlei wissenschaftliche (d.h.: keine evidenzbasierte) Grundlage haben. Im Bereich ct-Wert 26-35 kann der Test nur als positiv gewertet werden, wenn mit Virusanzucht abgeglichen. Der mit Hilfe der WHO weltweit propagierte RT-qPCR Test zum Nachweis von SARS-CoV-2 hingegen war (und ihm folgend auch alle anderen auf ihm als Blaupause basierenden Tests) auf 45 Zyklen eingestellt, ohne einen CT-Wert für „positiv“ zu definieren.

Dazu kommt noch, dass bei der Anwendung des RT-q-PCR-Tests die WHO Information Notice for IVD Users 2020/05 zu beachten ist (Nr. 12 der rechtlichen Hinweise des Gerichts). Danach muss, soweit das Testresultat nicht mit dem klinischen Befund eines Untersuchten übereinstimmt, eine neue Probe genommen und eine weitere Untersuchung vorgenommen sowie Differentialdiagnostik betrieben werden; nur dann kann nach diesen Vorgaben ein positiver Test gezählt werden. https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information- notice-for-ivd-users-2020-05.

Auch die zum Massentest eingesetzten Antigen-Schnelltests können nach den Darlegungen im Gutachten keinerlei Aussage über eine Infektiosität leisten, da hiermit nur Protein- Bestandteile ohne Zusammenhang mit einem intakten, vermehrungsfähigen Virus nachgewiesen werden können.

Um eine Abschätzung der Infektiosität der getesteten Personen zu erlauben, müsste der jeweilig durchgeführte positive Test (ähnlich wie der RT-qPCR) individuell mit einer Anzüchtbarkeit von Viren aus der Testprobe abgeglichen werden, was unter den extrem variablen und nicht überprüfbaren Testbedingungen unmöglich ist.

Schließlich weist die Gutachterin darauf hin, dass die geringe Spezifität der Tests eine hohe Rate an falsch positiven Ergebnissen bedingt, welche unnötige personelle (Quarantäne) und gesellschaftliche (z.B. Schulen geschlossen, „Ausbruchsmeldungen“) Folgen nach sich ziehen, bis sie sich als Fehlalarm entpuppen. Die Fehlerwirkung, also eine hohe Zahl von Falsch-Positiven, ist gerade bei Tests an Symptomlosen besonders stark.

Festzuhalten bleibt, dass der verwendete PCR-Test ebenso wie die Antigen-Schnelltests, wie gutachterlich nachgewiesen, prinzipiell nicht zur Feststellung einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 geeignet sind. Dazu kommen die beschriebenen und andere im Gutachten aufgeführte Fehlerquellen mit gravierenden Auswirkungen, so dass eine adäquate Feststellung des Infektionsgeschehens mit SARS-CoV-2 in Thüringen (und bundesweit) nicht ansatzweise vorhanden ist.

Ohnehin wird der Begriff der „Inzidenz“ vom Landesverordnungsgeber fehlgebraucht. Denn „Inzidenz“ meint eigentlich das Auftreten von Neuerkrankungen in einer (immer wieder getesteten und ggfls. ärztlich untersuchten) definierten Personengruppe in einem definierten Zeitraum, vgl. Nr. 11 der rechtlichen Hinweise des Gerichts. Tatsächlich aber werden undefinierte Personengruppen in undefinierten Zeiträumen getestet, so dass es sich beidem, was als „Inzidenz“ ausgegeben wird, lediglich um schlichte Melderaten handelt.

...

5. Ergebnis

Der Richter fasst seine Entscheidung wie folgt zusammen:

„Der den Schulkindern auferlegte Zwang, Masken zu tragen und Abstände untereinander und zu dritten Personen zu halten, schädigt die Kinder physisch, psychisch, pädagogisch und in ihrer psychosozialen Entwicklung, ohne dass dem mehr als ein allenfalls marginaler Nutzen für die Kinder selbst oder Dritte gegenübersteht. Schulen spielen keine wesentliche Rolle im „Pandemie“-Geschehen.

Die verwendeten PCR-Tests und Schnelltests sind für sich allein prinzipiell und schon im Ansatz nicht geeignet, eine „Infektion“ mit dem Virus SARS-CoV-2 festzustellen. Das ergibt sich nach den Darlegungen in den Gutachten bereits aus den eigenen Berechnungen des Robert-Koch-Instituts. Laut RKI-Berechnungen, wie Gutachter Prof. Dr. Kuhbandner ausführt, beträgt bei Massentestungen mit Schnelltests unabhängig von Symptomen die Wahrscheinlichkeit, beim Erhalt eines positiven Ergebnisses tatsächlich infiziert zu sein, bei einer Inzidenz von 50 (Testspezifität 80%, Testsensitivität 98%) nur zwei Prozent. Das würde heißen: Auf zwei echt-positive Schnelltest-Ergebnisse kämen 98 falsch- positive Schnelltest-Ergebnisse, welche man dann alle mit einem PCR-Test nachtesten müsste.

Ein (regelmäßiger) Zwang zum anlasslosen Massentesten an Asymptomatischen, also Gesunden, für das schon die medizinische Indikation fehlt, kann nicht auferlegt werden, weil er außer Verhältnis zu dem Effekt steht, der damit erreicht werden kann. Zugleich setzt der regelmäßige Zwang zum Test die Kinder psychisch unter Druck, weil so ihre Schulfähigkeit ständig auf den Prüfstand gestellt wird.”

Abschliessend merkt der Richter an: „Ausgehend von Erhebungen in Österreich, wo in Grundschulen keine Masken getragen werden, aber dreimal pro Woche flächendeckend Schnelltests vorgenommen werden, ergibt sich nach den Darlegungen des Gutachters Prof. Dr. Kuhbandner: 100.000 Grundschüler müssten eine Woche lang sämtliche Nebenwirkungen des Maskentragens in Kauf nehmen, um nur eine einzige Ansteckung pro Woche zu verhindern.
Dieses Ergebnis nur als unverhältnismäßig zu bezeichnen, wäre eine völlig unzureichende Beschreibung. Vielmehr zeigt sich, dass der diesen Bereich regulierende Landesverordnungsgeber in eine Tatsachenferne geraten ist, die historisch anmutende Ausmaße angenommen hat.”

https://corona-blog.net/2021/04/10/geric...-fuer-schueler/


Werner Arndt  
Werner Arndt
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zuletzt bearbeitet 12.04.2021 16:18 | Top

   

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