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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#46 von Werner Arndt , 05.11.2020 16:25

Zitat
Stellungnahme Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, Köln
Einzel‐Sachverständiger


Anlässlich der 110. Sitzung des
Ausschusses für Gesundheit des deutschen Bundestages
28. Oktober 2020


...

Bei fortwährender Verwendung eines hochempfindlichen Verfahrens wie der PCR läuft man nicht nur Gefahr, zu viele falsch-positive Ergebnisse zu erhalten, sondern man führt sinnvolle Systeme wie das der Nachverfolgung (Gesundheitsämter) vorhersehbar in die Überlastung (s. Thesenpapier 4.0).

Bereits bei der Frage nach dem grundlegenden Konzept ist die Orientierungslosigkeit der politischen Führung nicht zu übersehen. Ohne ein solches Konzept kann jedoch eine Teststrategie nicht entwickelt werden. Die Suche nach Alternativen wurde nicht forciert (s. Schlussbemerkung.)

...

3.2. Lässt sich mit den Testergebnissen ein Grenzwert begründen und das epidemische Geschehen steuern?

... Folgerung: Mit den Testergebnissen lässt sich kein aussagekräftiger Grenzwert darstellen, und es ist daher nicht möglich, politische Entscheidungen hiermit zu begründen.

3.3. Lassen die Testergebnisse eine Aussage über die Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität) zu, die z.B. eine Einschränkung der individuellen Freizügigkeit („Absonderung“) begründen könnte?

Die wichtigste Testmethode ist die PCR, die technisch an anderen PCR-Methoden validiert wurde. Im Vergleich mit anderen, gleichartigen Methoden ist sie sehr sensitiv und spezifisch, aber hinsichtlich des in erster Linie relevanten Befundes der Infektiosität (s.o.) lässt die Spezifität stark zu wünschen übrig (zahlreiche PCR-positive Personen ohne Infektiosität, Zahlenbeispiele s. Thesenpapiere 2ff). Die Einbeziehung des sog. CT-Wertes (Zahl der Zyklen) könnte zwar als Approximation der Infektiosität gelten, wird aber nicht regelmäßig berichtet, nicht zuverlässig in die Entscheidungen der Gesundheitsämter einbezogen und vor allem nicht zur Beurteilung der epidemiologischen Gesamtsituation in Deutschland verwendet. ...

Folgerung: Die derzeitig verwendeten Testverfahren lassen keine sinnvolle Aussage zur Infektiosität zu und können daher daraus abgeleitete Maßnahmen nicht begründen. Als Mindestforderung ist die Einbeziehung des CT-Wertes zu fordern.

...

Zusammenfassende Beurteilung: Die Grundlagen für die Entwicklung einer adäquaten Teststrategie zur Kontrolle von SARS-2 sind derzeitig kaum existent. Es liegt weder ein sinnvolles konzeptionelles Verständnis vor, noch sind Fragestellungen formuliert, die die Entwicklung einer Teststrategie anleiten könnten. Es sind nicht einmal Kohortenstudien aktiviert worden, auf deren Grundlage man zuverlässige Aussagen über die Ausbreitung in der Bevölkerung treffen könnte. Auf dieser Basis auf eine "Abmilderung eines Shut Downs" zu hoffen, ist illusionär, im Gegenteil – es wird durch diese Maßnahme zwar ein vorübergehender (leichter) Rückgang von neuen Meldungen zu verzeichnen sein, jedoch wird die bekannte Dynamik nach Beendigung sofort wieder einsetzen. Leider ist die "Sommerpause" weder dazu genutzt worden, ein Grundkonzept zu entwickeln, noch dazu, den Grundstein für sinnvolle Teststrategien zu legen.

http://www.matthias.schrappe.com/index_h...appe_201028.pdf

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#47 von Werner Arndt , 05.11.2020 16:29

Zitat
Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?

29. Oktober 2020

Eine kritische evidenzbasierte Prüfung

...

Mögliche Erklärungen: Qualitativ minderwertige PCR-Testungen aufgrund einer Überlastung der Labore?



Eine mögliche Erklärung besteht darin, dass qualitativ unterschiedliche PCR-Testverfahren benutzt werden. Bei einem diagnostischen Test können Personen ein positives Testergebnis erhalten, obwohl sie gar nicht infiziert sind (falsch-positives Testergebnis). Beim SARS-CoV-2-PCR-Test hängt die Häufigkeit des Auftretens falsch-positiver Testergebnisse vom verwendeten Testverfahren ab. Wird eine Probe nur auf das Vorhandensein einer Gensequenz getestet (Single-Target Test), so ist die Falsch-Positiv-Rate höher, als wenn in einem Bestätigungstest auf das Vorhandensein weiterer Gensequenzen getestet wird (siehe z.B. den Artikel in der NZZ für einen Überblick). So heißt es beispielsweise in einer Fachinformation von Biovis Diagnostik, einem großen Anbieter eines umfangreichen Spektrums an Laboranalysen, unter dem Punkt "Spezifität" (Fachinformation Biovis Diagnostik):

›› In den letzten Monaten kam es immer wieder zu Berichten, die Zweifel an der Spezifität der SARS-CoV-2-PCR aufkommen ließen. Es wurden Personen positiv auf das Virus getestet, ohne dass Symptome vorlagen. Durch örtliche Gesundheitsämter angeregte Nachtestungen ergaben einen negativen Befund. Wie kam diese Diskrepanz zustande? Viele Labore setzen zum Nachweis von SARS-CoV-2 PCR-Verfahren ein, die nur das E-Gen des Virus erkennen. Diese Tests sind kostengünstig und zeichnen sich durch eine hohe Sensitivität aus. Da das E-Gen, welches lediglich die Virushülle codiert, aber nicht spezifisch für SARS-CoV-2 ist, sondern auch andere Coronaviren (Sarbecoviren) erkennt, wurden früher E-Gen-positive Proben mit einer 2. PCR untersucht, um sicherzustellen, dass es sich wirklich um SARS-CoV-2 handelt. Gesucht wurde in der Bestätigungs-PCR nach spezifischen Genen, wie dem RdRP-Gen, dem S-Gen oder dem ORF1-Gen. Als auf Empfehlung der WHO für endemische Gebiete die Bestätigungstests eingestellt wurden, erfolgte ab April 2020 in vielen kleineren Laboren ein PCR-Nachweis von SARS-CoV-2 nur noch über das E-Gen.

Biovis Diagnostik



Offenbar werden in Anlehnung an die entsprechende Empfehlung der WHO in der Laborpraxis nicht standardmäßig Bestätigungstests durchgeführt. Dies bestätigt auch eine Laborumfrage der Deutschen Presseagentur:

›› Die Deutsche Presse-Agentur hat beispielhaft mehrere große Labore angefragt. Konkret geantwortet hat Synlab, ein Anbieter, der nach eigenen Angaben aktuell bis zu 80.000 Tests pro Woche durchführt. Synlab schreibt, dass standardmäßig nicht auf mehrere Genstellen getestet wird. Auch werde nicht jedes positive Testergebnis mit einem Zusatztest bestätigt.

dpa



Wie in der Fachinformation der Firma Biovis Diagnostik beschrieben, ist insbesondere ein bloßer Test auf das E-Gen problematisch, da laut der Fachinformation bei einem Nachweis des E-Gens nicht spezifisch auf das Vorhandensein des Virus SARS-CoV-2 geschlossen werden kann, sondern womöglich eine Infektion mit anderen Coronaviren vorliegt.

Dass ein Single-Target PCR-Test relativ substantiell auf andere Coronaviren kreuzreagieren kann, zeigen auch die Ergebnisse aus den Instand-Ringversuchen, im Rahmen derer zur Qualitätssicherung an Labore Proben verschickt werden, welche das Genmaterial des Virus SARS-CoV-2 bzw. das Genmaterial anderer Coronaviren (HCoV, OC43 oder HCoV 229E) oder gar kein Virusmaterial enthalten.

Hier zeigte sich bei den Ringversuchen im April, dass bei den 983 verschickten Proben ohne Virusmaterial in 7 Fällen fälschlicherweise ein SARS-CoV-2-positives Testergebnis rückgemeldet wurde, was einer Falsch-Positiv-Rate von 0,7 Prozent entspricht. Bei den 983 Proben mit Virusmaterial des Coronavirus HCoV OC43 wurde in 8 Fällen fälschlicherweise ein positiver SARS-CoV-2 Nachweis rückgemeldet, was einer Falsch-Positiv-Rate von 0,8 Prozent entspricht, bei den 983 Proben mit Virusmaterial des Coronavirus HCoV 229E wurde in 67 Fällen fälschlicherweise ein positiver SARS-CoV-2 Nachweis rückgemeldet, was einer Falsch-Positiv-Rate von 6,8 Prozent entspricht.

Diese Ergebnisse zeigen, dass beim Vorhandensein harmloserer Coronaviren substantielle Falsch-Positiv-Raten auftreten können. Das ist insbesondere deswegen problematisch, weil in der aktuellen Jahreszeit ein Anstieg von Infektionen mit harmloseren Coronaviren zu erwarten ist.

Die folgende Abbildung zeigt die Ergebnisse einer aktuellen Studie [CK2] zum saisonalen Verlauf von Coronavirus-Infektionen in den letzten Jahren. Wie man sieht, ist ein Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in der aktuellen Jahreszeit relativ typisch ...

Wird also nur ein Single-Target Test ohne weiteren Bestätigungstest verwendet, ist mit einer höheren Rate an falsch-positiven SARS-CoV-2-Testergebnissen zu rechnen, als wenn ein Bestätigungstest durchgeführt wird. Während bei den Analysen der Sentinelproben durch das RKI davon auszugehen ist, dass hochspezifische Testverfahren verwendet werden, legt die erwähnte Fachinformation der Firma Biovis Diagnostik und die erwähnte dpa-Laborumfrage nahe, dass das bei den Labortestungen in der Bevölkerung aktuell aufgrund der hohen Laborbelastung nicht immer der Fall ist.


Aktuelle Belege für die Problematik falsch-positiver Testergebnisse

In der Tat gab es in den letzten Tagen Medienberichte, dass es ein größeres Problem hinsichtlich des Auftretens falsch-positiver Testergebnisse geben könnte. So stellte sich bei einer Nachkontrolle von 60 positiven Testergebnissen eines Augsburger Labors heraus, dass 58 der positiven Testergebnisse in Wirklichkeit falsch-positiv waren, was einer extrem hohen Quote von 96,7 Prozent entspricht. Im Münchner Merkur heißt es hierzu:

›› Wegen der kaum erklärbaren Häufung der positiven Testergebnisse ließ das Isar-Amper Klinikum in Taufkirchen/Vils erneut testen. Das Ergebnis: Von 60 Corona-Tests, die vorige Woche vom Augsburger MVZ-Labor (früher Schottdorf) positiv getestet wurden, entpuppten sich beim Kontrolltest 58 als negativ - die Patienten waren also völlig unnötigerweise isoliert worden und die Gesundheitsämter hatten unnötigerweise die Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt.

Münchner Merkur



Interessant ist insbesondere auch die Erklärung des betroffenen Labors dazu, welche im selben Merkur-Artikel erwähnt wird:

›› In der letzten Woche waren wir vor dem Hintergrund massiv angestiegener Testzahlen zusätzlich gezwungen, den Lieferausfall eines Herstellers zu kompensieren. Aufgrund des hohen Probenaufkommens und des fehlenden Zubehörs war eine Kontrolle positiver Ergebnisse nicht in allen Fällen zeitnah möglich.

MVZ-Labor



Da davon auszugehen ist, dass andere Labore aufgrund der massiv angestiegenen Testzahlen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, könnte das kein Einzelfall sein. Und wenn es kein Einzelfall wäre und in anderen Laboren auch nur ein Bruchteil der in dem Augsburger Labor beobachteten hohen Quote an falsch-positiven Testergebnissen zu beobachten wäre, würde die Anzahl der gemeldeten Personen mit positiven PCR-Testergebnissen die Anzahl der tatsächlich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen substantiell überschätzen. In einem Artikel zu dem Augsburger Fall in BR 24 heißt es hierzu:

›› Dem Bericht zufolge sind die falschen Ergebnisse aber kein Einzelfall. Auch andere Labore hätten Schwierigkeiten, wegen Personalmangels und fehlender Reagenzien in der gewohnten Qualität zu testen. Prominente Beispiele für falsch-positive Tests sind etwa mehrere Spieler der Würzburger Kickers sowie des Drittligisten Türkgücü München.

BR24



In der Tat ist eine Häufung von Berichten zu falsch-positiven Testergebnissen im Bereich des Fußballs zu verzeichnen [#43], wo die Vereine ein sehr hohes Interesse daran haben, möglichst zuverlässig zu testen. Ein weiteres Beispiel ist ein Vorfall in Heidenheim, dazu heißt es in der Welt:

›› Nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests brachte auch eine weitere Testreihe an diesem Samstag ausschließlich negative Ergebnisse hervor, wie der FCH mitteilte. Bei Testungen durch ein anderes Labor waren noch am Donnerstag sechs Personen des Zweitligisten positiv getestet worden, anschließend ließ der Club neue Tests durch das Klinikum Heidenheim durchführen - die nun wie schon am Freitag alle negativ waren. Der FCH prüft nun sogar, ob er gegen das ursprüngliche Labor rechtliche Schritte einleitet.

Die Welt


...

(Prof. Dr. Christof Kuhbandner)

https://www.heise.de/tp/features/Corona-...ge-4942433.html



Aktuelle Anzahl der Testungen gemäß Situationsbericht des RKI: 1.567.083 (KW 44, COVID-19-Lagebericht vom 04.11.2020, S. 9)


Zitat
"Es ist wirklich kompliziert", räumt Keller ein. PCR-Tests auf Sars-CoV-2 aus Schleimhautabstrichen eigneten sich gut für die Akutdiagnostik Erkrankter. Werde das Verfahren aber für Reihenuntersuchungen nicht symptomatischer Menschen eingesetzt, komme es bisweilen an seine Grenzen.

Dr. Christian Keller, Leiter der Virusdiagnostik und Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie am Institut für Virologie am Universitätsklinikum Marburg, gewährt im unten verlinkten Artikel interessante Einblicke:

"Auch wenn das alte Sars-CoV ausgestorben ist, heißt das noch lange nicht, dass wenn ein Test positiv anschlägt, es direkt Sars-CoV-2 ist. So einfach ist das leider nicht. Man muss es sich so vorstellen: In der Probe selbst ist ja nicht nur Virus-Material, sondern sehr viel anderes genetisches Material, also humanes Material mit Erbgut des zu testenden Patienten. Da kann es durchaus vorkommen, dass die Proben falsch an humanes Material binden", erklärt er. Dazu kommt: Die Tests seien zwar möglichst genau für Sars-CoV-2 konzipiert, doch das neuartige Virus gehöre dennoch zur Gruppe der Coronaviren - und davon gibt es viele verschiedene Untergattungen, die auch Grippesymptome auslösen können. Durch Ähnlichkeiten in der Viruserbsubstanz kann es deswegen zu ungenauen, nicht eindeutigen Ergebnissen kommen.

(#45)

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#48 von Werner Arndt , 06.11.2020 22:20

Zitat
06.11.2020

"Zahlen des RKI sind unbrauchbar"

Hygiene-Experte Zastrow erklärt, warum wir die Corona-Zahlen nicht mehr exponentiell ansteigen sehen.

Herr Zastrow, wir sehen die aktuellen Zahlen. Man sieht aber auch, dass diese nicht mehr exponentiell ansteigen. Warum?

Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow: "Ich habe sie noch nie exponentiell ansteigen sehen. Das war glaube ich von Anfang an eine Fehlinterpretation. Aber es spielt ja keine Rolle, die Zahlen steigen natürlich weiter an.

Aber - die Testzahlen steigen eben auch an und was jetzt ganz fatal ist: ... Die Zahlen des RKI sind unbrauchbar, um Politik zu machen, um daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Wir kriegen einfach die Zahlen präsentiert und wissen aber gar nicht, wie groß ist die Bezugsgröße. Damals war es 300 oder 400.000 pro Woche. Jetzt sind wir bei 1,5 Millionen, aber genau weiß das auch keiner. Es wechseln ständig die Zahlen...

Es gibt jetzt auch Überlegungen, bzw. sie sind ja schon weiter gereift, dass man nicht blind drauflos testet" ...

https://www.bild.de/video/clip/news-inla...98038.bild.html



Zitat
06.11.2020 | Verfügbar bis 13.11.2020

...

RKI ändert Teststrategie

Ein grundsätzliches Problem bleiben die Labor-Kapazitäten für Corona-Tests. Das Robert-Koch-Institut hat wegen der steigenden Zahl von Erkältungsfällen seine Teststrategie geändert: Jetzt sollen nur noch Menschen getestet werden, die schwere Symptome haben oder die unklare Symptome haben, aber ganz sicher Kontakt zu einem Infizierten hatten.

Menschen mit leichteren Symptomen, die auch von einer Erkältung herrühren könnten, sollen nur getestet werden, wenn sie zu einer Risikogruppe gehören, im Gesundheitswesen arbeiten oder Kontakte zu vielen Menschen haben. Das betrifft etwa Lehrer und Erzieher.

https://www1.wdr.de/nachrichten/corona-h...-sinkt-100.html



Zitat
06.11.2020

RKI ändert Teststrategie: Wer wird jetzt auf Corona getestet?

...

Neue Corona-Test-Kriterien des RKI

- bei schweren Symptomen (Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)
- Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
- bei unklaren Symptomen und Kontakt zu nachgewiesenen Covid-19-Fall

Bei leichteren Symptomen von Atemwegserkrankungen sollen Personen in Zukunft nach Empfehlung des RKI nur getestet werden:

- bei der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe
- bei einer Tätigkeit in Pflege, Arztpraxen oder Krankenhaus
- Kontakt zu einem nachgewiesen Covid-19-Fall
- Kontakt im Haushalt oder zu einem Cluster von Personen mit akuten Symptomen ungeklärter Ursache
- Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet oder Gebiet mit hoher lokaler Inzidenz (> 35/100.000)
- Weiterhin enger Kontakt zu vielen Menschen, wie Lehrer, Trainer oder Erzieher oder zu Risikopatienten

...

https://www.hna.de/welt/coronavirus-rki-...r-90091444.html


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zuletzt bearbeitet 08.11.2020 | Top

RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#49 von Werner Arndt , 12.11.2020 09:02

Zitat
07. November 2020

Revolution von oben

PCR-Tests sind nicht nur ein Riesengeschäft, sondern werden auch missbraucht, um die Demokratie auszuhebeln.


...

Der zweite Lockdown wird nun also auch nicht mehr in erster Linie mit hoher Sterblichkeit durch Corona begründet, sondern damit dass man eine Überlastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern vermeiden will. Das hatten die Politiker bekanntlich schon als Begründung für den ersten Lockdown angeführt - es kam jedoch nicht zu einer Überbelegung der Intensivbetten. Im Gegenteil: die medizinischen Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt.

Auch jetzt orakelt Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann über eine sich anbahnende Überbelastung der Intensivmedizin. Die entsprechenden Zahlen beruhen auf einer massiven Manipulation, wie kürzlich Professor Christof Kuhbandner nachgewiesen hat (2). Denn jetzt werden grundsätzlich alle Intensivpatienten automatisch mit dem PCR-Test traktiert. Ergebnis: selbst wer wegen eines Autounfalls in die Intensivstation eingeliefert wurde, zählt, wenn bei ihm SARS-CoV-2 gefunden wird, als Corona-Intensiv-Patient! Auch an der linguistischen Front wird bereits von Anfang an grobe Irreführung betrieben. Denn Menschen, bei denen der PCR-Test irgendwann einmal positiv verlief und dann ein späterer Test negativ ausfiel, werden als "Genesen" in der Statistik geführt - obwohl sie die ganze Zeit in keiner Weise krank gewesen sind.

Warum also stehen nicht mehr Ärzte auf gegen diesen gemeingefährlichen Unfug, und nicht nur die 700 Ärzte für Aufklärung? "Das Sein bestimmt das Bewusstsein", sagte dereinst Karl Marx. So ist es auch in diesem Falle. Denn das Geschäft mit dem PCR-Missbrauch ist extrem profitabel, und die großen Nutznießer sind klug genug, viele kleine Nutznießer am Kuchen teilhaben zu lassen. So einfach ist das. Unzählige neue Labore für PCR-Tests sind seit Corona aus dem Boden geschossen wie Pilze nach einem warmen Regen. Diese Labore sind oftmals noch gar nicht richtig vorbereitet auf die neuen Aufgaben. Außerdem gibt es einen Wirrwarr an unterschiedlichsten Testmethoden.

Welche Genkomponenten angeschaut werden, differiert. Versagt eines dieser Instant-Labore, liefert ein anderes Instant-Labor ersatzweise mehr schlecht als recht PCR-Tests für das ausfallende Labor. So geschah es im bayrischen Augsburg. In einem Labor wurden 60 Personen PCR-positiv getestet (3). Eine Überprüfung ergab, dass 58 dieser 60 vermeintlich Positiven in Wirklichkeit negativ, also ohne SARS-CoV-2 waren. Diese "Panne" wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als Profifußballer ebenfalls durch PCR-Tests fälschlich positiv getestet wurden. Die Dunkelziffer in diesem neuen Pioniergewerbe dürfte beträchtlich sein.

Ein einträgliches Geschäft

Warum also halten fast alle Gesundheitsmitarbeiter still bei diesem schmutzigen Deal? Weil es sich lohnt. Denn Kassenärzte verdienen ein nettes Zubrot, das ihnen ohne Corona-Hype entgehen würde. In Bayern bekommen Ärzte für jeden PCR-Abstrich, den sie in der Praxis machen, 25 Euro von der Kassenärztlichen Vereinigung. Bei Hausbesuchen bekommen sie 45 Euro. Nehmen sie an einer Reihentestung außerhalb ihrer Arztpraxis teil, bekommen sie pro Stunde 130 Euro (5). Das schlägt mittlerweile volkswirtschaftlich durchaus spürbar zu Buche. So meldet das Ärzteblatt, dass seit Juli 2020 insgesamt bis jetzt 103 Millionen Euro an die Kassenärzte ausgeschüttet wurden. Und allein von Mitte September bis Mitte Oktober sind 74 Millionen Euro an die Kassenärzte überwiesen worden (6).

...

https://www.rubikon.news/artikel/revolution-von-oben

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#50 von Werner Arndt , 12.11.2020 09:05

Zitat
Zweiter Lockdown - mit Dr. Paul Brandenburg

4. November 2020

"Am Ende weisen wir minimalste Reste von Virus-RNA nach, die aber medizinisch nicht einer Infektion entsprechen."

(Dr. Paul Brandenburg)



Laut Regierung ist der Lockdown alternativlos. Ansonsten würde das Gesundheitssystem zusammenbrechen. Aber wie belastbar ist die Argumentation der Politik? Gar nicht, sagt Dr. Paul Brandenburg, Immunologe und Notfallmediziner aus Berlin. Alle Maßnahmen beruhten auf nicht bewiesenen Hypothesen. Und auch das Gesundheitssystem ist nicht wirklich in Gefahr. Ein Gespräch über Evidenz, PCR-Tests [ab 23:00], exponentielles Wachstum und die Frage: warum regiert die Politik bei SarsCov2 so drastisch, bei anderen großen Problemen wie Krankenhauskeimen aber so gut wie gar nicht?

...

https://punkt-preradovic.com/zweiter-loc...ul-brandenburg/



Ist der Kaiser nackt? (Corona-Krise) (4)

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#51 von Werner Arndt , 12.11.2020 13:53

Zitat
Berliner Senatsverwaltung bestätigt Nutzlosigkeit von PCR-Tests

Veröffentlicht am 11. November 2020

Die Antwort auf die Anfrage eines Abgeordneten birgt politischen Sprengstoff - auch für die Bundesregierung.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat nach Informationen der Berliner Zeitung bestätigt, «dass PCR-Tests eigentlich nicht in der Lage sind, eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes festzustellen», wie das Blatt in seiner Online-Ausgabe berichtet. Das gehe aus der Antwort auf eine Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe hervor.

Der Abgeordnete habe gefragt, ob «ein sogenannter PCR-Test in der Lage» sei, «zwischen einem ’vermehrungsfähigen’ und einem ’nicht-vermehrungsfähigen’ Virus zu unterscheiden», so die Berliner Zeitung.

Darauf habe die Senatsverwaltung mit einem «Nein» geantwortet.

Für Luthe sei die Antwort nicht akzeptabel. So habe er gesagt:

«Es wird nun dringend Zeit, wieder rational und rechtsstaatlich zu handeln. Wenn sogar der Senat einräumen muss, dass die täglich gemeldeten Testzahlen nichts über eine Infektion im Sinne des Gesetzes aussagen, fehlt auch den Verordnungen die Grundlage. Denn niemand kann aktuell sagen, ob und wie viele Infektionen tatsächlich vorliegen. Die Tests kosten immense Mittel, sind für die Hersteller ein Milliardengeschäft, aber für die Infektionsbekämpfung nutzlos».

...

Quelle: Berliner Zeitung: Anfrage an Berliner Senat weckt Zweifel an Aussagekraft von PCR-Test - 7. November 2020

https://corona-transition.org/berliner-s...t-von-pcr-tests

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#52 von Dörte Donker , 14.11.2020 15:00

hier eine schöne Zusammenfassung, was man über den Test sagen kann

www.kla.tv/17530

Zitat
Hält der Corona-PCR-Test einem Faktencheck stand? www.kla.tv/17530
13.11.2020

Seit Wochen berichten die Massenmedien über steigende Corona-Infektionszahlen. Diese sind die Begründung für den aktuellen zweiten Lockdown, der nicht nur für Gastronomie und Hotelgewerbe dramatische Konsequenzen hat. Er schränkt auch die Reisefreiheit ein und führt zu einer Vielzahl von Unannehmlichkeiten. Die Infektionszahlen und damit auch der Lockdown resultieren aus den Ergebnissen der Corona-PCR-Tests. Diese werden von vielen Experten als unzureichend eingestuft, weil ein positives Testergebnis nicht gleichbedeutend mit einer Infektion sei. Deshalb ist es an der Zeit, die Corona-Tests einem gründlichen Faktencheck zu unterziehen! In der Sendung werden die Aspekte jeweils nur kurz zusammengefasst. Umfassende Ausführungen zu den einzelnen Kriterien finden Sie in den Quellen im Abspann.

Kriterium 1: Arbeitsweise und Einsatzbereich der Tests
Der zugrunde liegende PCR-Test wurde von Nobelpreisträger Kary Mullis zu Forschungszwecken entwickelt, um noch kleinste Virusmengen feststellen zu können. Dazu werden die Proben durch Kopieren vervielfacht. Nach 20 Vorgängen ist das Probenmaterial über eine Million Mal vervielfältigt worden und nach 30 Vorgängen bereits über eine Milliarde Mal. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schwellenwert überschritten wird, steigt mit der Zahl der Vervielfältigungen exponentiell. Trotzdem ist dieser Schwellenwert nicht einheitlich definiert, sondern variiert je nach Anbieter. Sogar der Berater der Bundesregierung und Entwickler des Corona-Tests, Prof. Dr. Christian Drosten, gibt selbst unumwunden zu, dass es vom Zufall abhängt, ob der Test positive oder negative Ergebnisse bringt. Wie kürzlich bei mehreren Salzburger Fußballprofis, die von einem Tag zum anderen mal positiv und mal negativ getestet wurden.

Kriterium 2: Fehlende Eichung und falscher Anwendungsbereich
Normalerweise unterliegen Messgeräte einer Eichung und jedes Testverfahren einer Überprüfung. Das gilt für den Tacho im Auto wie für das Bierglas mit dem Eichstrich. Nur beim Coronatest mit seinen weitreichenden Folgen gibt es diese Eichung nicht, was eine zwingende Voraussetzung für ein Diagnoseverfahren wäre. Sogar dem „Beipackzettel“ ist zu entnehmen, dass der Test dafür nicht geeignet ist: „Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische Verfahren geeignet.“

Kriterium 3: Falsch-positive Ergebnisse
Wie eine chinesische Untersuchung ergab, weisen die Coronatests aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaft bis zu 80% der positiv Getesteten fälschlicherweise als „positiv“ aus. Obwohl sie negativ sind, werden sie aufgrund des Testergebnisses wie Infizierte behandelt, bis hin zu einer 14-tägigen Quarantäne. Anhand der gemeldeten Zahlen vom RKI ermittelte Dr. med. Steffen Rabe für Deutschland eine effektive Falsch-Positiv-Rate von mehr als 75%.

Kriterium 4: Was misst der Coronatest?
Beim Coronatest wird nur nach einer bestimmten Gensequenz gesucht, nicht nach dem Virus. Beim Auftreten der Gensequenz wird vermutet, dass eine SARS-CoV-2-Virusinfektion vorliegt. Bei den von der WHO veröffentlichten Gensequenzen ist auffällig, dass eine davon auch bei jedem Menschen im Chromosom 8 vorkommt.
Somit kann jeder positiv getestet werden. Hinzu kommt, dass auf Empfehlung der WHO seit April jemand auch beim Auftreten anderer, völlig harmloser Corona-Viren als positiv gilt.

Kriterium 5: Aussagekraft eines positiven Tests
Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, Virologin und Immunologin an der Universität Würzburg, bestätigte, dass es sich bei den verwendeten Coronatests um keinen immunologischen Test handelt. Der Test weist nur eine Nukleinsäure nach, weshalb auch schon eine Papaya und Ziegen positiv getestet wurden.
Laut Prof. Dr. Kämmerer können aufgrund der Tests keine Aussagen getroffen werden, ob das komplette Virus überhaupt vorhanden ist, ob es sich vermehrt oder ob es den Betroffenen ursächlich krank macht. Das bestätigen auch die Merkblätter von swissmedic zur Testung in der Schweiz mittels PCR-Test vom 20.5.2020 und das der US-Seuchenschutzbehörde CDC für die USA.

Kriterium 6: Bewertung der täglich gemeldeten Zahlen
Der vom Robert-Koch-Institut und Mainstream-Medien verwendete Begriff der „Neu-Infizierten“ suggeriert eine gewisse Gefährlichkeit und Ansteckungsrisiko. Korrekt müsste es „Zahl der positiv Getesteten in Relation zur Zahl durchgeführter Tests“ heißen. Dann wäre jedem offensichtlich, dass der prozentuale Anteil in der Bevölkerung verschwindend gering ist, von denen wiederum nur eine sehr geringe Zahl wirklich infiziert ist und Symptome entwickelt, wie Frau Prof. Dr. Kämmerer im 5. Kriterium verdeutlicht.

Kriterium 7: Falsche Ergebnisse durch Verunreinigungen
Bereits Ende März berichtete die englische Zeitung The Telegraph, dass Komponenten für Coronatests weltweit mit Coronaviren kontaminiert sind. Die britische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte musste im Juli 741.000 Coronavirus-Test-Sets zurückrufen. Dies führt fälschlicher Weise zu positiven Testergebnissen, wie im Landkreis Rostock. Dort wurde aufgrund eines solchen verunreinigten Corona-Tests eine Schule geschlossen und 300 Menschen in Quarantäne geschickt.

FAZIT: Der Corona-PCR-Test hält einem objektiven Faktencheck nicht stand! Die angeführten Kriterien erweisen sich als KO-Kriterien für den Test!
Verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, urteilen Sie selbst, ob Sie diesen Test für geeignet und aussagekräftig halten, um damit einen Lockdown mit den damit verbundenen massiven Beschränkungen der Freiheitsrechte der Bürger zu rechtfertigen! Oder demnächst vielleicht sogar eine Impfung, über deren unverantwortliche Risiken wir in unserem „Dringenden Weckruf: Corona-Impfung greift in DNA ein!“ (www.kla.tv/16927) berichteten.
Leider erfährt die Bevölkerung über die Massenmedien kaum etwas über die in dieser Sendung aufgezeigten Hintergründe zu diesem sehr fragwürdigen Test. Bilden Sie sich deshalb Ihre eigene Meinung und verschaffen Sie auch Ihren Mitbürgern Zugang zu diesen brisanten Informationen, indem Sie dieses Video per Mail und über die sozialen Plattformen weiterverbreiten. Wir bieten Ihnen dazu die Möglichkeit, indem wir den Link zu dieser Sendung JETZT einblenden!



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zuletzt bearbeitet 14.11.2020 | Top

RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#53 von Dörte Donker , 20.11.2020 14:36

Hier eine schöne Erfassung und zwar tägliche Erfassung der Sterbefälle von 2016 bis 2020 in Deutschland:

Keine Übersterblichkeit zu erkennen.

unten auf der dieser Seite die Tabellen zum Download:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesell...erbefaelle.html

Hier mal ein Hinweis, wie viele Menschen in Deutschland im Sommer aufgrund der Hitze sterben. Im August diesen Jahres waren es z.B. ca.4200.
https://www.zeit.de/wissen/2020-10/stati...elle-hochsommer

Zitat
Im August sind mehr Menschen in Deutschland gestorben als im Durchschnitt der Vorjahre – allerdings nicht im Zusammenhang mit einer Erkrankung an Covid-19. Grund für die vielen Sterbefälle war wohl das Wetter, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nach vorläufigen Ergebnissen starben im August demnach mindestens 77.886 Menschen. Das waren sechs Prozent oder 4.237 mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.


Die Statistiker wiesen darauf hin, dass die erhöhten Fallzahlen im August in zeitlichem Zusammenhang mit den extrem warmen Temperaturen standen. Insbesondere in der Woche vom 10. bis zum 16. August lag die Zahl der Gestorbenen mit 19.499 deutlich über dem Durchschnitt der vier Vorjahre.



Menschen, die mit einer "einfachen Lungenentzündung" ist Krankehaus kommen, sterben doppelt so häufig, wie Menschen, die mit Covid 19 ins Krankenahsu kommen. Beide Gruppen werden beatmet.
Insgesamt sterben jedes Jahr ca.30.000 Menschen in der BRD an Lüngenentzündung, ausgelöst durch verschiedene Erreger, die uns nicht wirklich interessierten (ohne Covid 19).
Damit ist das die 3 häufigste Todesursache bei Menschen über 80 und die 4 häufigste Todesursache überhaupt.


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zuletzt bearbeitet 20.11.2020 | Top

RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#54 von Werner Arndt , 23.11.2020 17:44

Zitat
Trotz Corona-Chaos beim Schweizer Gruppengegner: Deutschland gegen Ukraine findet statt

14.11.2020

... Rund vier Stunden vor dem geplanten Anpfiff um 20.45 Uhr gab der ukrainische Verband bekannt, dass alle 35 angeordneten Testungen von Spielern, Trainern und Betreuern am Spieltag ein negatives Ergebnis erbracht hätten, wie der ukrainische Verband mitteilte. Die Leipziger Gesundheitsbehörden hatten weitere PCR-Tests zur Voraussetzung für eine Austragung der Partie gemacht. Diese wird ohne Zuschauer in der Red Bull Arena ausgetragen.

Am Freitag waren vier Spieler und der Manager der Ukraine nach der Ankunft in Leipzig positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Leipziger Gesundheitsbehörden hatten am Samstagvormittag keine Team-Quarantäne verhängt, sondern nur weitere Testungen empfohlen sowie eine Kontakt-Nachverfolgung bei den positiv getesteten Akteuren vorgenommen. ...

https://www.bluewin.ch/de/sport/fussball...ppe-463875.html



Zitat
Nations League Nach Corona-Chaos: DFB-Team hat Gruppensieg vor Augen

14.11.2020

... Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte als Veranstalter erst gut vier Stunden vor dem Anpfiff grünes Licht für die Partie gegeben. Zuvor waren alle Coronatests bei beiden Mannschaften negativ ausgefallen. Das Spiel war zwischenzeitlich fraglich gewesen, weil am Freitag vier ukrainische Spieler um den Ex-Dortmunder Andrej Jarmolenko und Teammanager Wadym Komardin positiv auf das Coronavirus getestet wurden. ...

https://www.ksta.de/sport/fussball/natio...b=1606146433654



siehe auch #43


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zuletzt bearbeitet 27.11.2020 18:19 | Top

RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#55 von Werner Arndt , 24.11.2020 15:59

Zitat
Rechtsanwalt Ralf Ludwig: Die Gerichte benutzen den Begriff "Infektion" nicht mehr!

Rechtsanwalt Ralf Ludwig von den Klagepaten: Die Gerichte benutzen den Begriff "Infektion" nicht mehr. Insofern greift auch das Infektionsschutzgesetz nicht. Das Konstrukt "Pandemie" bricht zusammen.


"Die Gerichte verwenden nicht mehr den Begriff "Infektion". Die Gerichte haben jetzt langsam verstanden, dass es hier um Fall-Positive geht, um Test-Positive - und nicht um Infizierte.

Damit kommen wir jetzt zum Infektionsschutzgesetz zurück. ... Das Ganze basiert ja darauf, dass Menschen, die einen positiven PCR-Test haben, als Infizierte gesehen werden und auf Grund dieser "Infizierten" die Maßnahmen des Infektionsschutzes - so heißt es ja auch: Infektionsschutzgesetz -, greifen.

Die Gerichte fangen langsam an zu verstehen, dass wir keine Infizierten haben und ohne Infizierte natürlich auch keine Maßnahmen zulässig sind."

(Rechtsanwalt Ralf Ludwig, 07.11.2020)



https://kenfm.de/rechtsanwalt-ralf-ludwi...ion-nicht-mehr/

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#56 von Werner Arndt , 24.11.2020 16:08

Zitat
17. November 2020

Portugiesisches Berufungsgericht hält PCR-Tests für unzuverlässig und hebt Quarantäne auf

... In einer Entscheidung vom 11. November 2020 urteilte ein portugiesisches Berufungsgericht gegen die regionale Gesundheitsbehörde der Azoren in Bezug auf ein Urteil eines Untergerichts, die Quarantäne von vier Personen für unrechtmäßig zu erklären. ... Die Vorinstanz hatte gegen die Gesundheitsbehörde entschieden, und das Berufungsgericht bestätigte diese Entscheidung mit Argumenten, die die wissenschaftlichen Ansicht vieler Experten wie etwa des früheren Chief Science Officers von Pharma-Gigant Pfizer wegen der mangelnden Zuverlässigkeit der PCR-Tests ausdrücklich unterstützen.

...

Grundlegende Kritik am PCR Test durch das Gericht

Das Obige würde ausreichen, um die Zwangsquarantäne der vier Personen als rechtswidrig zu betrachten. Das Gericht hielt es jedoch für notwendig, einige sehr interessante Überlegungen zu den PCR-Tests hinzuzufügen:

„Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Beweise ist dieser Test [der RT-PCR-Test] an und für sich nicht in der Lage, zweifelsfrei festzustellen, ob die Positivität tatsächlich einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entspricht, und zwar aus mehreren Gründen, von denen zwei von vorrangiger Bedeutung sind: Die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der Anzahl der verwendeten Zyklen ab; die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der vorhandenen Viruslast ab.

Unter Berufung auf Jaafar et al. (2020; https://academic.oup.com/cid/advance-art...iaa1491/5912603) kommt das Gericht zu dem Schluss, dass „wenn eine Person durch PCR als positiv getestet wird, wenn ein Schwellenwert von 35 Zyklen oder höher verwendet wird (wie es in den meisten Labors in Europa und den USA die Regel ist), die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person infiziert ist, <3% beträgt und die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis ein falsches Positiv ist, 97% beträgt“. Das Gericht stellt ferner fest, dass der Schwellenwert für die Zyklen, der für die derzeit in Portugal durchgeführten PCR-Tests verwendet wird, unbekannt ist.

Unter Berufung auf Surkova et al. (2020; https://www.thelancet.com/journals/lanre...0453-7/fulltext) stellt das Gericht weiter fest, dass jeder diagnostische Test im Kontext der tatsächlichen Krankheitswahrscheinlichkeit interpretiert werden muss, wie sie vor der Durchführung des Tests selbst eingeschätzt wird, und äußert die Meinung, dass „in der gegenwärtigen epidemiologischen Landschaft die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass Covid-19-Tests falsch positive Ergebnisse liefern, was erhebliche Auswirkungen auf den Einzelnen, das Gesundheitssystem und die Gesellschaft hat“.

Die Zusammenfassung des Gerichts zur Entscheidung gegen die Berufung der regionalen Gesundheitsbehörde lautet wie folgt:

„Angesichts der von Experten, d.h. denjenigen, die eine Rolle spielen, geäußerten wissenschaftlichen Zweifel an der Zuverlässigkeit der PCR-Tests, angesichts des Mangels an Informationen über die analytischen Parameter der Tests und in Ermangelung einer ärztlichen Diagnose, die das Vorhandensein einer Infektion oder eines Risikos belegt, kann dieses Gericht niemals feststellen, ob C tatsächlich ein Träger des SARS-CoV-2-Virus war oder ob A, B und D einem hohen Risiko ausgesetzt waren.“

...

https://tkp.at/2020/11/17/portugiesische...uarantaene-auf/

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#57 von Werner Arndt , 24.11.2020 16:27

Zitat
PCR-Tests vor Gericht - mit Mag. Gerold Beneder

21. November 2020



Die Grundlage aller Corona-Maßnahmen sind die PCR-Tests. Nun sollen die Tests in Österreich vors Verfassungsgericht. Der Wiener Anwalt Gerold Beneder hat die Klage bereits fertig. Er sieht gute Chancen, da die Tests ja unter anderem nicht für medizinische Diagnosen zugelassen sind. Beneder, der schon wegen der Maskenpflicht klagt, sieht keine Notsituation in Österreich. "Wir haben eine reine Testpandemie!", so der prominente Anwalt. Ein Gespräch über Massentests, eine versteckte Impfpflicht und Krankenhäuser, denen jetzt die Mittel gestrichen werden.


https://punkt-preradovic.com/pcr-tests-v...gerold-beneder/

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#58 von Werner Arndt , 25.11.2020 16:51

Zitat
23. November 2020

Corona-Klage startet in USA und Deutschland

Dr. Fuellmich geht zusammen mit Dr. Pamela Popper und Tom Rentz kommende Woche in den USA vor Gericht.

Die deutsche Klage startet diesen Montag 23.11.2020.

Eine weitere Klage wird von Children's Health Defense noch gestartet werden.

https://www.corodok.de/corona-klage-usa-deutschland/



Zitat
Es steht fest inzwischen, dass diese PCR-Tests entgegen den Behauptungen von Herrn Drosten und Wieler nicht ansatzweise in der Lage sind, irgendetwas über Infektionen auszusagen. Also die Behauptung, wir hätten jetzt soundsoviele Fälle (Krankenfälle oder Infiziertenfälle), weil diese Tests positiv ausgeschlagen haben, ist glatt gelogen. So klar wird man es formulieren können. Das weiß Herr Drosten auch, denn er selber hat früher schon, vor 6 Jahren einmal und - wir sind jetzt mit den Rechercheuren, die für uns arbeiten, die kompletten Podcasts durchgegangen - er hat es auch da ein paar Mal gesagt ...

Wir werden auch in Deutschland Klagen erheben, nächste Woche ... Der Vorteil des angloamerikanischen Rechts ist der, dass es zum einen die sogenannte Sammelklage, die class action, gibt und zum anderen ein wirklich in der Praxis funktionierendes Beweisrecht. ...

Wie hoch siehst Du die Chancen, dass hier in Deutschland Drosten, Wieler und die verantwortlichen Personen auch wirklich zur Rechenschaft gezogen werden?

Wenn die Justiz funktioniert, dann wird er auch hier in Deutschland zur Verantwortung gezogen werden auf Grund der Klagen, die wir hier erheben.

In den USA weiß ich, dass die Justiz funktioniert ... Da wird ein Urteil kommen. Vielleicht brauchen wir das Urteil gar nicht, weil allein schon der Weg dahin - die Beweisaufnahmen werden ja öffentlich diskutiert werden, die Beweisergebnisse ... Wenn es also doch durchgefochten werden muss und die andere Seite nicht vorher schon "zerbröselt" und die Politik gleich mit, dann wird ein Urteil hier auch vollstreckbar sein. Jedes amerikanische Urteil ist auch in Deutschland vollstreckbar.

(Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich im Interview, 21.11.2020)



Das vollständige Interview (Der Corona Skandal) hier: Anwälte für Aufklärung



Zitat
Es hätte die Zuverlässigkeit der inzwischen vollkommen diskreditierten PCR-Tests überprüft werden müssen. Die erkennen entgegen allen Behauptungen gerade NICHT, ob jemand infiziert ist und schon gar nicht, mit was er oder sie infiziert ist ...

So oder so jedenfalls haben, daran besteht kein juristischer Zweifel, alle Geschädigten dieser Maßnahmen Schadensersatzansprüche gegen den Staat, aber auch gegen diejenigen, die den Staat u.a. mit den PCR-Tests und deren angeblichem diagnostischen Können dazu gebracht haben - und zwar in vollem Umfang der ihnen entstandenen Schäden insbesondere wegen entgangenen Gewinns.

Bloß, wen kann man hierfür wo am besten in Anspruch nehmen? ... Da bieten sich auch und insbesondere die deutschen Erfinder und Verkäufer der PCR-Tests an, denn sie waren zuerst auf dem Markt und wurden von der WHO weltweit empfohlen. Aber es bieten sich auch diejenigen aus der Politik an, die sich ohne Prüfung und Nachdenken blind darauf stützten. ...

Schadensersatz allein wird aber nicht reichen, sondern es müssen sofort alle Maßnahmen aufgehoben werden, wenn die Beweisaufnahme zu dem Ergebnis führt, dass die - übrigens gar nicht für diagnostische Zwecke zugelassenen Tests - entgegen den Zusicherungen keinerlei Aufschluss über Infektionen geben können.

(Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich, 10.08.2020, #22)

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RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#59 von Dörte Donker , Gestern 17:12

https://www.kla.tv/2020-11-29/17643&autoplay=true

Zitat
Portugal: Berufungsgericht kippt PCR-Test und Corona-Quarantäne www.kla.tv/17643
29.11.2020

Obwohl immer mehr namhafte Wissenschaftler Zweifel an den PCR-Tests vorbringen, werden diese Tests massenhaft eingesetzt, um eine vermeintliche „Infektion“ mit dem Coronavirus nachzuweisen. Allen fundierten Bedenken zum Trotz liefern diese Tests immer aufs Neue Rekord-Infektionszahlen, die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 und zuletzt den von der Bundesregierung ausgerufenen „Lockdown Light“ rechtfertigen sollen.
Nun ereignete sich im kleinen europäischen Land Portugal Erstaunliches: Am 11. November 2020 hat das Berufungsgericht von Lissabon in Portugal die Quarantäne von vier Portugiesen für unrechtmäßig erklärt. Von diesen vier Personen war eine Person mittels eines PCR-Tests positiv auf Covid-19 getestet worden, die anderen drei Personen waren als nahe Kontaktpersonen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden - ein Vorgehen, wie es in Deutschland und vielen anderen Ländern gängige Praxis ist.
Das Gericht berief sich auf die wissenschaftliche Studie von Rita Jaafer und Kollegen. Diese wurde am 28. September 2020 im Oxford Academic Journal veröffentlicht und von einer Gruppe durchgeführt, die einige der größten europäischen und weltweiten Spezialisten auf diesem Gebiet zusammenbringt, so das Gericht. Das Gericht kam zu dem Schluss, „dass bei einem positiven PCR-Test bei einer Zyklusschwelle von 35 oder höher (wie es in den meisten US-amerikanischen und europäischen Labors der Fall ist) die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Infektion weniger als 3% beträgt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person ein falsches Positiv erhält, liegt bei 97% oder höher“. Einige Präparate haben sogar gar keinen Schwellenwert, sprich jede Probe kann als positiv gewertet werden. Das mag erschreckend klingen, wirklich überraschend ist es aber nicht. Deckt es sich doch mit den Äußerungen vieler renommierter Wissenschaftler wie z.B. Mike Yeadon, 16 Jahre lang Vizepräsident und medizinischer Forschungsleiter von Pfizer, dem zweitgrößten Pharmariesen der Welt, oder von Stefano Scoglio, Kandidat für den Medizin-Nobelpreis 2018, die in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder auf genau diese Problematik des PCR-Tests hingewiesen haben.
Laut dem Robert Koch-Institut gelten die aktuellen PCR-Nachweissysteme hingegen als unverzichtbar und sind Standard für die Diagnostik. Derzeit sehen die Verordnungen in Deutschland vor, dass sich alle positiv auf das Virus getesteten Personen in Quarantäne begeben müssen. Ein solches Vorgehen lehnt aber das portugiesische Berufungsgericht in seiner Urteilsbegründung strikt ab. Laut Gericht sei der Nachweis einer Virusinfektion zudem ohne Einbeziehung eines eingeschriebenen Arztes nicht zulässig, was wiederum die Praxis in Deutschland und vielen anderen Ländern gänzlich durchstreicht. Das Gericht macht klar, dass es die Quarantäne als Freiheitsentzug wertet. Mit dem Verweis auf die Grundrechte hält das Gericht fernerhin fest: „Im Augenblick konzentrieren sich die Energien des Landes (gemeint ist Portugal) auf den Notfall. Aber die Notwendigkeit, die Grundrechte zu schützen, auch und vor allem im Notfall, verlangt von den Gerichten, ihren Teil dazu beizutragen […], um jedem gegenüber das Recht zu garantieren und zu schützen. […] Was wir heute tun oder versäumen, um die Einhaltung der Grundprinzipien des Systems aufrechtzuerhalten, wird unsere Zukunft bestimmen.“
Das Gerichtsurteil des Berufungsgerichtes Lissabon könnte zum Präzedenzfall werden, dem sich möglicherweise andere Gerichte in Europa anschließen. Auf Sizilien ist bereits eine Sammelklage in 9 Städten angelaufen. So dürfte es in den kommenden Wochen spannend werden. Sind doch der PCR-Test und dessen positive Ergebnisse die Grundlage für das ganze Schreckensszenario, das wir derzeit erleben. Fällt die Glaubwürdigkeit des PCR-Tests, fällt die gesamte Corona-Politik wie ein Kartenhaus zusammen.


von hm.
Quellen/Links:
Portugiesisches Berufungsgericht hält PCR-Tests für nicht aussagekräftig
www.salto.bz/de/article/19112020/pcr-test-nicht-zuverlaessig

www.youtube.com/watch?v=a5x0L_w_NPU

https://deutsch.rt.com/europa/109423-por...ussagekraeftig/


Wissenschaftlicher Bericht von Rita Jaafer und Kollegen
https://academic.oup.com/cid/advance-art...iaa1491/5912603


Robert-Koch-Institut zu PCR-Tests
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...490982bodyText4



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zuletzt bearbeitet Gestern | Top

RE: 10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

#60 von Werner Arndt , Gestern 20:48

Gemäß Beschluss vom 25.11.2020 (Aktenzeichen: 13 B 1780/20.NE) räumt das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen ein, "dass ein positiver PCR-Test als solcher noch keine Infektiosität im Einzelfall belegt".

Zitat
2. Der Antragsteller weist zwar zutreffend darauf hin, dass ein positiver PCR-Test als solcher noch keine Infektiosität im Einzelfall belegt.

Siehe dazu etwa
https://dgn.org/neuronews/journal_club/v...-positiver-pcr/


(OVG NRW, Beschluss vom 25. November 2020 - 13 B 1780/20.NE -, S. 8)
https://www.ckb-anwaelte.de/download/OVG..._25.11.2020.pdf



Im Widerspruch dazu vertritt das Gericht im Weiteren jedoch die Auffassung, dass "die Entwicklung der positiven Testungen … einen belastbaren Rückschluss auf die Dynamik des Infektionsgeschehens" erlaube, worauf die prozessbevollmächtigte Anwaltskanzlei am 27.11. mit einer Anhörungsrüge reagierte: "Der Senat beruft sich damit selbst auf die auch diesseits gemachten Ausführungen und lässt sie gleichwohl unberücksichtigt."

Zitat
Ersichtlich können nämlich aus einer nicht validen Datenbasis – aktuell unbrauchbare Ausgangsdaten, da der Test eben gerade keine Infektiösität nachweist, keine aussagekräftigen anderweitigen Werte abgeleitet werden. ...

Um es auf den Punkt zu bringen: Aus einer falschen Datengrundlage können keine richtigen Schlüsse gezogen werden.


(Anhörungsrüge vom 27.11.2020, S. 3 ff.)
https://www.corodok.de/wp-content/upload...n-Westfalen.pdf




OVG NRW: PCR-Test belegt "keine Infektiosität im Einzelfall"
https://www.corodok.de/ovg-nrw-pcr/

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