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Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#1 von Yavuz Özoguz , 10.01.2021 16:28

Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

Nein, ich will Corona nicht verharmlosen! Und Nein, ich behaupte auch nicht, dass keine Maßnahmen gegen Corona nötig sind. Aber wenn ich sehe, wie unsere Politiker mit einer Krankheit umgehen, die bisher – Gott sei Dank – noch zu keiner Notsituation im Land (im Gesundheitssystem) geführt hat und die immer noch beherrschbar scheint, dann muss man sich wirklich Sorgen machen, in welches Chaos unser Politiker das Land stürzen werden, wenn es ernst wird.



Stellen wir uns zur Verdeutlichung eine junge deutsche Familie vor, noch jung verheiratet mit einem, sagen wir einmal, zehnjährigem Kind. Wie ein jungverheiratetes Paar ein zehnjähriges Kind haben kann, ist hier nicht Gegenstand der Diskussion! Diese Kleinfamilie, die für deutsche Verhältnisse fast schon eine Großfamilie ist, lebt in NRW. Der Vater hat einen Bruder in NRW, der damit auch der Onkel des zehnjährigen ist. Die Eltern der Mutter sind geschieden, was ja auch völlig normal wäre, und ein Elternteil lebt in Niedersachsen und der andere in Bremen. Die kleine Familie nutzt das Wochenende, um Gutes zu tun und die Verwandten zu besuchen, da alle drei Verwandten Probleme haben, die in persönlichen Gesprächen am besten zu lösen sind. Zuerst liegt die Wohnung des Bruders bzw. Onkels aus NRW auf dem Weg. Sie kommen an, steigen alle drei aus – also Vater, Mutter und Kind – und gehen in die Wohnung des Bruders. In NRW gilt die sogenannte Einpersonen-Besuchsregel nur im öffentlichen Raum. In Privaträumen dürfen die drei gemeinsam hinein. Sie lösen bei einem Glas Tee und Kuchen das Problem des Bruders, setzen sich in den Wagen und fahren zur Mutter in Niedersachsen. Hier darf nur eine Person in das Haus der Mutter, was auch für Kinder gilt. Die anderen beiden bleiben im Auto. Nachdem der erste Besucher das Problem der Mutter gelöst hat, steigt er in den Wagen, und nacheinander gehen auch die anderen beiden rein, um die Schwiegermutter bzw. Oma zu grüßen. Für Tee und Kuchen reicht die Zeit nicht, da sonst die anderen im Auto frieren würden. Und weiter geht es zum Schwiegervater bzw. Opa in Bremen. Hier darf ein Ehepartner zusammen mit dem zahnjährigen Kind in das Haus, da hier bei der Einpersonenregel Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Das Kind kann in der Wohnung bleiben und die Eltern müssen sich abwechseln. Für Tee und Kuchen reicht die Zeit wieder nicht, da sonst einer im Auto frieren müsste. Aber dreimal Kuchen an einem Tag wäre ohnehin nicht gesund.

Die obige Schilderung scheint übertrieben. Und wenn Viren lachen könnten, wären die Regeln möglicherweise die beste Virenbekämpfungsmethode, da die Viren sich totlachen würden, aber leider handelt es sich um den Ernst, mit dem uns unsere Regionalpolitiker ihre Kompetenz vorleben. Parallel dazu mussten wir uns monatelang anhören, wie Politiker und Presstituierte uns erklärt haben, dass die überwiegende Mehrheit des Volkes sich geradezu auf die Impfung freuen würde, und wir kamen uns einsam vor in unserer Impfskepsis – fast wie ein Außenseiter. Jetzt aber erklären uns die gleichen Politiker und Presstituierten, wie wir uns anstrengen müssten, um die plötzlich aus dem schwarzen Loch entwichene Impfskepsis zu überwinden. Das sagen uns übrigens die gleichen Politiker, die während der größten Pandemie unserer Lebensgeschichte dutzende Krankenhäuser im Land abgewickelt und unzählige Intensivstationsbetten abgebaut haben.

Die Impfskepsis wird allerdings noch durch einen sehr merkwürdigen Umstand befeuert: Das religiöse Oberhaupt der Islamischen Republik Iran Imam Chamenei – den meine Wenigkeit als Heiligkeit unserer Zeit ansieht – hat die Einfuhr des amerikanischen Impfstoffes verboten. Er sagte in einer jüngsten Rede [1]: „Wenn die US-Amerikaner in der Lage gewesen wären, einen Impfstoff herzustellen, wäre der Corona-Skandal nicht in ihrem Land aufgetreten, bei dem an einem Tag etwa 4.000 Menschen gestorben sind, gleichzeitig sind sie grundsätzlich nicht vertrauenswürdig und manchmal werden diese Impfstoffe an anderen Nationen getestet.“ In seinem Twitter-Account veröffentlichen einige Anhänger Imam Chameneis seine Reden in Kurzbotschaften. Ausgerechnet diese Passage der Rede wurde aber von Twitter gelöscht [2]. Andere Passagen, die viel heftiger die USA kritisieren, wurden stehen gelassen wie: „Haben Sie die Situation in den USA gesehen? Dies ist ihre Demokratie und dies ist ihr Wahl-Fiasko. Heute werden die US-amerikanischen und "amerikanischen Werte" sogar von ihren Freunden lächerlich gemacht.“ [1] Was veranlasst Twitter die Skepsis eines Mannes gegenüber einer Impfung, der in der westlichen Welt ohnehin kaum wahrgenommen oder gar ernstgenommen wird, zu löschen?

Das Ehepaar ist wieder zuhause und liest Statistiken. Demnach ist der absolut überwiegende Anteil aller Todesfälle und damit die zuvor die Intensivbetten belastenden Personen über 60 Jahren [3]. Alle Maßnahmen dienen ja vor allem dazu, die Intensivbetten zu entlasten. Doch warum muss man dann die Kitas schließen? Das Argument lautet, dass die Enkel ja schließlich ihre Großeltern besuchen könnten. Doch das ist ja auch verboten, denn welches 4-jährige Kinde könnte alleine seine Großeltern besuchen?

Zum Abschluss noch etwas wirklich Wissenschaftliches: Dr. Felix zur Nieden vom Statistischen Bundesamt schreibt in seinem erst jüngst veröffentlichen Beitrag „Sonderauswertung der Sterbefallzahlen 2020“ unter anderem: „Der Blick in andere Länder zeigt auch, dass die Corona-Pandemie in Deutschland bisher vergleichsweise geringe Auswirkungen im Hinblick auf eine etwaige Übersterblichkeit hatte. Ein Zusammenhang der erhöhten Sterbefallzahlen mit dem gleichzeitigen Auftreten von COVID-19-Todesfällen in gleicher Größenordnung ist zwar naheliegend, jedoch wurden beispielsweise die Dimensionen der Grippewelle 2018 nicht erreicht.“ [4]

Meine Wenigkeit als Autor dieses Artikels will auf keinen Fall die Gefährlichkeit der aktuellen Krankheit herunterspielen! Aber angesichts der Tatsache, dass alle bisher ergriffenen Maßnahmen ausschließlich dazu geführt haben, dass die Reichen dieser Welt noch reicher geworden sind und die Schere zwischen reich und arm noch heftiger auseinandergedriftet ist, angsichts der Tatsache, dass unser Mittelstand zerstört und unseren Kindern ihre Bildung geraubt wird, erlaube ich mir Skepsis an der Kompetenz der Entscheidungsträger auszudrücken, wenn sie nicht korrumpiert sind.

Eine kleine Frage zum Abschluss. In allen Bundesländern sind Gottesdienste unter den bekannten Hygiene-Auflagen weiterhin erlaubt. Hier könnte man an alle praktizierenden Juden, Christen und Muslime folgende Frage stellen: Sollte nicht eine jede Zusammenkunft von gottesehrfürchtigen Menschen eine Art Gottesdienst sein?

[1] https://parstoday.com/de/news/iran-i5520...t_uns_nachteile
[2] https://www.derstandard.de/story/2000123...ichem-oberhaupt
[3] https://de.statista.com/statistik/daten/...ach-geschlecht/
[4] https://www.destatis.de/DE/Methoden/WIST...publicationFile


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#2 von Dr.Josef Haas , 10.01.2021 16:46

Auch hier und heute wieder volle Zustimmung zu Ihrem mutigen Beitrag.
Als Christ muss ich allerdings in diesem Zusammenhang leider feststellen,
dass zumindest b e i d e großen christlichen Kirchen in der Corona-Pandemie
v o l l k o m m e n versagt haben.
Daher ist Ihrem Vorschlag, überkonfessionelle Zusammenkünfte gottesfürchtiger
Menschen als Gottesdienst-Ersatz durchzuführen, auch voll und ganz zuzustimmen!

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#3 von Stephan Schaefer , 10.01.2021 18:04

Salam


Antwort speziell auf die Passage:

... die bisher – Gott sei Dank – noch zu keiner Notsituation im Land geführt hat und die immer noch beherrschbar scheint, dann muss man sich wirklich Sorgen machen, in welches Chaos unser Politiker das Land stürzen werden, wenn es ernst wird.

Ich kann Ihnen mitteilen, dass dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt, denn Bill Gates hat dies bereits angekündigt!

Wa aleikum salam

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#4 von Dörte Donker , 14.01.2021 12:57

Zitat
Corona in Bayern: Dürfen Bartträger bald nicht mehr einkaufen?

Unklar sei vielen Menschen auch, dass sich Bartträger eine FFP2-Maske nicht dicht aufsetzen können, erklärte Knobloch. „Sie ist bei Männern nur mit glattrasierter Haut zu tragen.“ Schon beginnender Bartwuchs könne ein Problem darstellen, weil sich ein Abstand zwischen Haut und Maske bilde, durch die Luft ungefiltert ein- und ausströme. „Bei einer FFP2-Pflicht dürften Bartträger in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln also eigentlich nicht zugelassen werden.“


https://www.merkur.de/bayern/corona-baye...r-90165601.html

Ganz davon ab, dass FFP 2 Masken Luft an den Nasenbügeln rein und rauslassen. Ihr könnt ja selbst mal schecken, wie ihr die aufsetzen müsstet, damit ihr bei den Handtest die ausgeatmete Luft am Nasenbügel nicht mehr spürt. Ich habe heute morgen mehrere Varianten durchprobiert und keine war geeignet, die Lücke, trotz optimal geformten Nasenbügels, zu schließen. Nur eine Maske, die sich deutlich beim Atmen ein und auswölbt ist dicht.
Nicht umsonst sind FFP3 Masken an der Stelle extra durch eine weiche Kunststoffschicht gepuffert, so dass sie wirklich lückenlos anliegen können.
Von den Politikern habe ich nicht keinen gesehen, der sich überhapt Mühe gab, die FFP2 Maske richtig zu tragen.


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#5 von Tobias Martin Schneider , 14.01.2021 13:03

Zu Beitrag 4

Darf man auch bei einer gewissen Kinn-, Backen- oder Gesichtsform oder bei Pickeln oder Schwellungen an entsprechenden Stellen nirgendwo mehr hin (z.B. auch nicht mehr zum Einkaufen?)


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#6 von Dörte Donker , 14.01.2021 13:15

Ne, wozu, schick doch deine Frau los
Es gibt ja keinen Grund mehr vor die Tür zu gehen, arbeiten ist auch out oder eben allerhöchstens online.
Während man hier sonst immer etwas den Stadtverkehr oder Autobahnverkehr hörte, ist es jetzt still, ganz still.
Aber wir haben ja jeden Tag neue Rekordwerte. Vielleicht infizieren sich die Leute am Computer mit Viren oder via Netflix oder durch Amazonpakete. (Achtung Ironie)

Ernsthaft, ich kann gar nicht so viel essen, wie ich k...möchte.
Man muss schon Angst haben, dass die Polizei kommt, wenn man arbeitet.

Zitat
Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage: RKI will schärfern Lockdown

Die Todeszahlen haben einen neuen Rekord erreicht. RKI-Chef Lother Wieler fordert strengere Maßnahmen - und Homeoffice, wo immer es möglich ist.
Angesichts der neuen Rekordzahlen bei den Corona-Infektionen drängt das Robert-Koch-Institut (RKI) massiv auf einen schärferen Lockdown. Denn: „Das ist kein vollständiger Lockdown, die Regeln werden nicht stringent befolgt und es gibt noch zu viele Ausnahmen“, sagte RKI-Chef Lothar Wieler an diesem Donnerstag auf einer Pressekonferenz – vier Wochen nach der Verschärfung des Lockdowns am 16. Dezember. „Wir müssen das nachschärfen“, forderte er. Auch er persönlich „schlafe nicht gut“ mit Blick auf die hohen Todeszahlen.


https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-s...q?ocid=msedgdhp

Das heißt dann auch, dass das wohl bis Ostern sogar noch verschärft wird. Kaum einer macht sich überhaupt Vorstellungen, was das für den Einzelnen bedeutet, der nichts aus dem Coronatopf bekommt, weil die Definition kulturschaffend nicht passt. Beispiel ein Zikus, der seine Tiere in einer Halle untergebracht hat und auf Futterspenden angewiesen ist, da sie ihren Tieren ohne Geld nichts zu fressen kaufen können.
Mich trifft es auch, meine Rechnungen stapeln sich, erster Vollstreckungsbescheid wegen KFZ Steuern liegt schon da und man weiß, dass die einen zum Offenbarungseid zwingen. Hast du den abgelegt, nehmen dich nicht mal mehr einige Vermieter. Deine Bürgerrechte sind damit erledigt. Ergo muss man Verwandte anbetteln; das ist nicht gerade schön und eine Sache, die man in unseren Kulturkreis nicht gerne sieht. Jetzt warte ich auf Hartz 4, aber der Betrag wird nicht reichen, weil ich eben auf einen anderen, wenn auch trotzdem bescheidenen Lebensstil, eingestellt bin. Luxus sind bei mir Versicherungen für Krankenhausbehandlung, Zahnersatz, Tierarzt OPs. Das ist jetzt nicht mehr bezahlbar. Mal eben eine notwendige Druckerpatrone zu kaufen ist jetzt eine Sache, die ich mir zweimal überlege.
Verhungern werde ich nicht, aber das nagt, und ich weiß nicht, wenn das Leben wieder nromal läuft, wie lange ich brauche, um meinen Klientenstamm wieder aufzubauen. Und dann beginnt ein anderer Behördenterror.


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zuletzt bearbeitet 14.01.2021 13:41 | Top

RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#7 von Werner Arndt , 14.01.2021 20:28

Zitat
9. Januar 2021

Schlimmste Befürchtungen bestätigen sich: Immer mehr Selbstmorde unter Künstlern und Selbständigen

Von Anfang der Pandemie an hatte Jouwatch auf das unterschätzte Hauptrisiko der Corona-Maßnahmen hingewiesen, des Lockdowns und der mit ihm einhergehenden Stilllegung des sozialen und kulturellen Lebens: Steigende Selbstmorde, eine gigantische Suizidalität. Inzwischen sehen auch Mainstream-Medien das Problem. Vor allem in der Szene der Kreativen und Selbständigen steigt die Zahl der Fälle - totgeschwiegen von der Politik.

Niemand weiß genau, wieviele Menschen die Krise in den Freitod getrieben hat. Doch die Zahlen müssen alle Dimensionen sprengen. Bestatter, Trauerredner und Seelsorger berichten von explodierenden Fallzahlen. Nur gelegentlich tauchen unbestätigte Angaben auf, dass alleine während des ersten Lockdowns in Berlin mehr als zehnmal über dem Normaldurchschnitt dies untersuchten Zeitraums liegende Suizidzahlen beobachtet wurden. Wundern kann das keinen.

...

https://www.journalistenwatch.com/2021/0...chtungen-immer/

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#8 von Werner Arndt , 15.01.2021 15:54


"Man hat den Eindruck, dass die Bundesregierung die Mittelständler um ihre Existenz bringen will"

Zitat
14.01.2021

Einschränkungen bis Ostern Hamburgs Wirtschaft im Überlebenskampf

... Diese Einschränkungen sind für den Einzelhandel laut Brigitte Engler, Geschäftsführerin des City Management Hamburg, „dramatisch und existenzbedrohend“. Es kämen bisher weder die Bundeshilfen noch die Hamburger Hilfen bei den Betroffenen rechtzeitig an, so Engler ...

„Motel One“-Chef Dieter Müller ist mit den bisherigen Corona-Hilfen vom Bund unzufrieden. „Wir haben bislang 50.000 Euro als Abschlagszahlung erhalten. Für die gesamte Gruppe mit 75 Hotels. Das ist ein Witz“, sagte er dem Magazin „WirtschaftsWoche“. Vier Hotels der Kette stehen in Hamburg. Was den Unternehmer besonders ärgert: In der Öffentlichkeit werde suggeriert, dass die Hotel- und Tourismusbranche großzügige Staatshilfen erhalte. „Man hat den Eindruck, dass die Bundesregierung die Mittelständler um ihre Existenz bringen will“, kritisiert Müller.

https://www.mopo.de/hamburg/einschraenku...skampf-37927552

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#9 von Werner Arndt , 16.01.2021 17:51

Zitat
15. Januar 2021

Tod auf Rezept. Mitten in der Coronakrise und politisch gewollt machen reihenweise Krankenhäuser dicht.

Seit zehn Monaten beschwört die Politik den drohenden Gesundheitskollaps, sah aber tatenlos zu, wie die Versorgungslandschaft in nur einem Jahr um 20 Kliniken ärmer wurde. ...

Das Kliniksterben hat nicht nur keine Pause eingelegt im Coronajahr 2020, das Sterben hat sich sogar beschleunigt. Während von 2015 bis 2018 im Jahresmittel zehn Häuser dichtgemacht hatten, waren es diesmal doppelt so viel, nämlich genau 20. Allein 17 Mal erfolgte die Schließung im Zeitraum von Juli bis Jahresende, acht Mal im Dezember. Nur in drei Fällen kam das Aus vor Ausbruch der Krise.

Schwund ohne Ende

Der Verein Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) hat die Verluste auf seiner Webseite aufgeschlüsselt. Allein in Bayern, wo Regierungschef Markus Söder (CSU) die bundesweit härteste Gangart bei der Eindämmung des Virus vorlegt und dabei mit dem Finger auf alle möglichen „Schuldigen“ zeigt, wurden vier Standorte abgewickelt: in Parsberg, Waldsassen, Vohenstrauß und Fürth. Mehr waren es nur in Nordrhein-Westfalen mit fünf: in Winterberg, Bochum-Linden, Essen-Altenessen, Essen-Stoppenberg und St. Tönis. Baden-Württemberg bringt es auf drei, in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben jeweils zwei, in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein je eine Klinik den Betrieb eingestellt. Nach GiB-Angaben verfügten fast alle der Häuser über Notaufnahmen, Intensivbetten, Chirurgie und innere Medizin, hätten Coronapatienten behandelt oder den benachbarten Kliniken den Rücken freigehalten. ...

Merkwürdig! Während den Regierenden angesichts des beschworenen Gesundheitsnotstands sonst kein Opfer zu groß ist, sie zig Milliarden Euro für Kurzarbeit, zur Stützung von Banken und Unternehmen oder zur Rettung der Lufthansa heraushauen und dafür selbst auf die „Schwarze Null“ und die „Schuldenbremse“ pfeifen, knausern sie ausgerechnet an der für die Krisenbewältigung wichtigsten Stelle – den Krankenhäusern. Das passt zu einer anderen „Nachlässigkeit“: So wurden etwa vor der zweiten Corona-Welle keine größeren Anstrengungen unternommen, mehr Pflegepersonal für die Kliniken und Altenheime zu gewinnen. Was zur Konsequenz hatte, dass in den Wochen bis Winterbeginn tausende Intensivbetten aus der Statistik verschwanden, weil schlicht keine Kräfte vorhanden sind, die sich um die Betten kümmern könnten.

Lauterbach denkt vor

Wenn für die politischen Krisenmanager Geld augenscheinlich keine Rolle spielt, wieso haben sie die Schließungen von Klinken nicht kurzfristig mit entsprechenden Notzuschüssen abgewendet, um nicht noch mehr Ressourcen einzubüßen? Das Argument, die Beschlüsse zur Abwicklung wären schon weit früher ergangen, zieht nicht wirklich. Mit Corona wurde vieles möglich, was davor unmöglich erschien, und wäre bei der Bundesregierung ein Wille zur Rettung der Häuser gewesen, hätte sich gewiss auch ein Weg gefunden. Nach Angaben von GIB-Sprecher Carl Waßmuth liegen schon jetzt Schließungsbeschlüsse oder entsprechende Planungen für rund 30 weitere Kliniken vor, darunter große Standorte in Hamburg, Dresden und Berlin. Gerade in Ballungsgebieten treten überdurchschnittlich viele Covid-19-Fälle auf. Wo das System doch schon jetzt an seine Grenzen stoßen soll, warum lässt es die Politik dann zu, dass ihm demnächst noch mehr Substanz entzogen wird?

...

https://www.nachdenkseiten.de/?p=68858



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