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Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#1 von Yavuz Özoguz , 10.01.2021 16:28

Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

Nein, ich will Corona nicht verharmlosen! Und Nein, ich behaupte auch nicht, dass keine Maßnahmen gegen Corona nötig sind. Aber wenn ich sehe, wie unsere Politiker mit einer Krankheit umgehen, die bisher – Gott sei Dank – noch zu keiner Notsituation im Land (im Gesundheitssystem) geführt hat und die immer noch beherrschbar scheint, dann muss man sich wirklich Sorgen machen, in welches Chaos unser Politiker das Land stürzen werden, wenn es ernst wird.



Stellen wir uns zur Verdeutlichung eine junge deutsche Familie vor, noch jung verheiratet mit einem, sagen wir einmal, zehnjährigem Kind. Wie ein jungverheiratetes Paar ein zehnjähriges Kind haben kann, ist hier nicht Gegenstand der Diskussion! Diese Kleinfamilie, die für deutsche Verhältnisse fast schon eine Großfamilie ist, lebt in NRW. Der Vater hat einen Bruder in NRW, der damit auch der Onkel des zehnjährigen ist. Die Eltern der Mutter sind geschieden, was ja auch völlig normal wäre, und ein Elternteil lebt in Niedersachsen und der andere in Bremen. Die kleine Familie nutzt das Wochenende, um Gutes zu tun und die Verwandten zu besuchen, da alle drei Verwandten Probleme haben, die in persönlichen Gesprächen am besten zu lösen sind. Zuerst liegt die Wohnung des Bruders bzw. Onkels aus NRW auf dem Weg. Sie kommen an, steigen alle drei aus – also Vater, Mutter und Kind – und gehen in die Wohnung des Bruders. In NRW gilt die sogenannte Einpersonen-Besuchsregel nur im öffentlichen Raum. In Privaträumen dürfen die drei gemeinsam hinein. Sie lösen bei einem Glas Tee und Kuchen das Problem des Bruders, setzen sich in den Wagen und fahren zur Mutter in Niedersachsen. Hier darf nur eine Person in das Haus der Mutter, was auch für Kinder gilt. Die anderen beiden bleiben im Auto. Nachdem der erste Besucher das Problem der Mutter gelöst hat, steigt er in den Wagen, und nacheinander gehen auch die anderen beiden rein, um die Schwiegermutter bzw. Oma zu grüßen. Für Tee und Kuchen reicht die Zeit nicht, da sonst die anderen im Auto frieren würden. Und weiter geht es zum Schwiegervater bzw. Opa in Bremen. Hier darf ein Ehepartner zusammen mit dem zahnjährigen Kind in das Haus, da hier bei der Einpersonenregel Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Das Kind kann in der Wohnung bleiben und die Eltern müssen sich abwechseln. Für Tee und Kuchen reicht die Zeit wieder nicht, da sonst einer im Auto frieren müsste. Aber dreimal Kuchen an einem Tag wäre ohnehin nicht gesund.

Die obige Schilderung scheint übertrieben. Und wenn Viren lachen könnten, wären die Regeln möglicherweise die beste Virenbekämpfungsmethode, da die Viren sich totlachen würden, aber leider handelt es sich um den Ernst, mit dem uns unsere Regionalpolitiker ihre Kompetenz vorleben. Parallel dazu mussten wir uns monatelang anhören, wie Politiker und Presstituierte uns erklärt haben, dass die überwiegende Mehrheit des Volkes sich geradezu auf die Impfung freuen würde, und wir kamen uns einsam vor in unserer Impfskepsis – fast wie ein Außenseiter. Jetzt aber erklären uns die gleichen Politiker und Presstituierten, wie wir uns anstrengen müssten, um die plötzlich aus dem schwarzen Loch entwichene Impfskepsis zu überwinden. Das sagen uns übrigens die gleichen Politiker, die während der größten Pandemie unserer Lebensgeschichte dutzende Krankenhäuser im Land abgewickelt und unzählige Intensivstationsbetten abgebaut haben.

Die Impfskepsis wird allerdings noch durch einen sehr merkwürdigen Umstand befeuert: Das religiöse Oberhaupt der Islamischen Republik Iran Imam Chamenei – den meine Wenigkeit als Heiligkeit unserer Zeit ansieht – hat die Einfuhr des amerikanischen Impfstoffes verboten. Er sagte in einer jüngsten Rede [1]: „Wenn die US-Amerikaner in der Lage gewesen wären, einen Impfstoff herzustellen, wäre der Corona-Skandal nicht in ihrem Land aufgetreten, bei dem an einem Tag etwa 4.000 Menschen gestorben sind, gleichzeitig sind sie grundsätzlich nicht vertrauenswürdig und manchmal werden diese Impfstoffe an anderen Nationen getestet.“ In seinem Twitter-Account veröffentlichen einige Anhänger Imam Chameneis seine Reden in Kurzbotschaften. Ausgerechnet diese Passage der Rede wurde aber von Twitter gelöscht [2]. Andere Passagen, die viel heftiger die USA kritisieren, wurden stehen gelassen wie: „Haben Sie die Situation in den USA gesehen? Dies ist ihre Demokratie und dies ist ihr Wahl-Fiasko. Heute werden die US-amerikanischen und "amerikanischen Werte" sogar von ihren Freunden lächerlich gemacht.“ [1] Was veranlasst Twitter die Skepsis eines Mannes gegenüber einer Impfung, der in der westlichen Welt ohnehin kaum wahrgenommen oder gar ernstgenommen wird, zu löschen?

Das Ehepaar ist wieder zuhause und liest Statistiken. Demnach ist der absolut überwiegende Anteil aller Todesfälle und damit die zuvor die Intensivbetten belastenden Personen über 60 Jahren [3]. Alle Maßnahmen dienen ja vor allem dazu, die Intensivbetten zu entlasten. Doch warum muss man dann die Kitas schließen? Das Argument lautet, dass die Enkel ja schließlich ihre Großeltern besuchen könnten. Doch das ist ja auch verboten, denn welches 4-jährige Kinde könnte alleine seine Großeltern besuchen?

Zum Abschluss noch etwas wirklich Wissenschaftliches: Dr. Felix zur Nieden vom Statistischen Bundesamt schreibt in seinem erst jüngst veröffentlichen Beitrag „Sonderauswertung der Sterbefallzahlen 2020“ unter anderem: „Der Blick in andere Länder zeigt auch, dass die Corona-Pandemie in Deutschland bisher vergleichsweise geringe Auswirkungen im Hinblick auf eine etwaige Übersterblichkeit hatte. Ein Zusammenhang der erhöhten Sterbefallzahlen mit dem gleichzeitigen Auftreten von COVID-19-Todesfällen in gleicher Größenordnung ist zwar naheliegend, jedoch wurden beispielsweise die Dimensionen der Grippewelle 2018 nicht erreicht.“ [4]

Meine Wenigkeit als Autor dieses Artikels will auf keinen Fall die Gefährlichkeit der aktuellen Krankheit herunterspielen! Aber angesichts der Tatsache, dass alle bisher ergriffenen Maßnahmen ausschließlich dazu geführt haben, dass die Reichen dieser Welt noch reicher geworden sind und die Schere zwischen reich und arm noch heftiger auseinandergedriftet ist, angsichts der Tatsache, dass unser Mittelstand zerstört und unseren Kindern ihre Bildung geraubt wird, erlaube ich mir Skepsis an der Kompetenz der Entscheidungsträger auszudrücken, wenn sie nicht korrumpiert sind.

Eine kleine Frage zum Abschluss. In allen Bundesländern sind Gottesdienste unter den bekannten Hygiene-Auflagen weiterhin erlaubt. Hier könnte man an alle praktizierenden Juden, Christen und Muslime folgende Frage stellen: Sollte nicht eine jede Zusammenkunft von gottesehrfürchtigen Menschen eine Art Gottesdienst sein?

[1] https://parstoday.com/de/news/iran-i5520...t_uns_nachteile
[2] https://www.derstandard.de/story/2000123...ichem-oberhaupt
[3] https://de.statista.com/statistik/daten/...ach-geschlecht/
[4] https://www.destatis.de/DE/Methoden/WIST...publicationFile


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#2 von Dr.Josef Haas , 10.01.2021 16:46

Auch hier und heute wieder volle Zustimmung zu Ihrem mutigen Beitrag.
Als Christ muss ich allerdings in diesem Zusammenhang leider feststellen,
dass zumindest b e i d e großen christlichen Kirchen in der Corona-Pandemie
v o l l k o m m e n versagt haben.
Daher ist Ihrem Vorschlag, überkonfessionelle Zusammenkünfte gottesfürchtiger
Menschen als Gottesdienst-Ersatz durchzuführen, auch voll und ganz zuzustimmen!

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#3 von Stephan Schaefer , 10.01.2021 18:04

Salam


Antwort speziell auf die Passage:

... die bisher – Gott sei Dank – noch zu keiner Notsituation im Land geführt hat und die immer noch beherrschbar scheint, dann muss man sich wirklich Sorgen machen, in welches Chaos unser Politiker das Land stürzen werden, wenn es ernst wird.

Ich kann Ihnen mitteilen, dass dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt, denn Bill Gates hat dies bereits angekündigt!

Wa aleikum salam

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#4 von Dörte Donker , 14.01.2021 12:57

Zitat
Corona in Bayern: Dürfen Bartträger bald nicht mehr einkaufen?

Unklar sei vielen Menschen auch, dass sich Bartträger eine FFP2-Maske nicht dicht aufsetzen können, erklärte Knobloch. „Sie ist bei Männern nur mit glattrasierter Haut zu tragen.“ Schon beginnender Bartwuchs könne ein Problem darstellen, weil sich ein Abstand zwischen Haut und Maske bilde, durch die Luft ungefiltert ein- und ausströme. „Bei einer FFP2-Pflicht dürften Bartträger in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln also eigentlich nicht zugelassen werden.“


https://www.merkur.de/bayern/corona-baye...r-90165601.html

Ganz davon ab, dass FFP 2 Masken Luft an den Nasenbügeln rein und rauslassen. Ihr könnt ja selbst mal schecken, wie ihr die aufsetzen müsstet, damit ihr bei den Handtest die ausgeatmete Luft am Nasenbügel nicht mehr spürt. Ich habe heute morgen mehrere Varianten durchprobiert und keine war geeignet, die Lücke, trotz optimal geformten Nasenbügels, zu schließen. Nur eine Maske, die sich deutlich beim Atmen ein und auswölbt ist dicht.
Nicht umsonst sind FFP3 Masken an der Stelle extra durch eine weiche Kunststoffschicht gepuffert, so dass sie wirklich lückenlos anliegen können.
Von den Politikern habe ich nicht keinen gesehen, der sich überhapt Mühe gab, die FFP2 Maske richtig zu tragen.


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#5 von Tobias Martin Schneider , 14.01.2021 13:03

Zu Beitrag 4

Darf man auch bei einer gewissen Kinn-, Backen- oder Gesichtsform oder bei Pickeln oder Schwellungen an entsprechenden Stellen nirgendwo mehr hin (z.B. auch nicht mehr zum Einkaufen?)


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#6 von Dörte Donker , 14.01.2021 13:15

Ne, wozu, schick doch deine Frau los
Es gibt ja keinen Grund mehr vor die Tür zu gehen, arbeiten ist auch out oder eben allerhöchstens online.
Während man hier sonst immer etwas den Stadtverkehr oder Autobahnverkehr hörte, ist es jetzt still, ganz still.
Aber wir haben ja jeden Tag neue Rekordwerte. Vielleicht infizieren sich die Leute am Computer mit Viren oder via Netflix oder durch Amazonpakete. (Achtung Ironie)

Ernsthaft, ich kann gar nicht so viel essen, wie ich k...möchte.
Man muss schon Angst haben, dass die Polizei kommt, wenn man arbeitet.

Zitat
Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage: RKI will schärfern Lockdown

Die Todeszahlen haben einen neuen Rekord erreicht. RKI-Chef Lother Wieler fordert strengere Maßnahmen - und Homeoffice, wo immer es möglich ist.
Angesichts der neuen Rekordzahlen bei den Corona-Infektionen drängt das Robert-Koch-Institut (RKI) massiv auf einen schärferen Lockdown. Denn: „Das ist kein vollständiger Lockdown, die Regeln werden nicht stringent befolgt und es gibt noch zu viele Ausnahmen“, sagte RKI-Chef Lothar Wieler an diesem Donnerstag auf einer Pressekonferenz – vier Wochen nach der Verschärfung des Lockdowns am 16. Dezember. „Wir müssen das nachschärfen“, forderte er. Auch er persönlich „schlafe nicht gut“ mit Blick auf die hohen Todeszahlen.


https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-s...q?ocid=msedgdhp

Das heißt dann auch, dass das wohl bis Ostern sogar noch verschärft wird. Kaum einer macht sich überhaupt Vorstellungen, was das für den Einzelnen bedeutet, der nichts aus dem Coronatopf bekommt, weil die Definition kulturschaffend nicht passt. Beispiel ein Zikus, der seine Tiere in einer Halle untergebracht hat und auf Futterspenden angewiesen ist, da sie ihren Tieren ohne Geld nichts zu fressen kaufen können.
Mich trifft es auch, meine Rechnungen stapeln sich, erster Vollstreckungsbescheid wegen KFZ Steuern liegt schon da und man weiß, dass die einen zum Offenbarungseid zwingen. Hast du den abgelegt, nehmen dich nicht mal mehr einige Vermieter. Deine Bürgerrechte sind damit erledigt. Ergo muss man Verwandte anbetteln; das ist nicht gerade schön und eine Sache, die man in unseren Kulturkreis nicht gerne sieht. Jetzt warte ich auf Hartz 4, aber der Betrag wird nicht reichen, weil ich eben auf einen anderen, wenn auch trotzdem bescheidenen Lebensstil, eingestellt bin. Luxus sind bei mir Versicherungen für Krankenhausbehandlung, Zahnersatz, Tierarzt OPs. Das ist jetzt nicht mehr bezahlbar. Mal eben eine notwendige Druckerpatrone zu kaufen ist jetzt eine Sache, die ich mir zweimal überlege.
Verhungern werde ich nicht, aber das nagt, und ich weiß nicht, wenn das Leben wieder nromal läuft, wie lange ich brauche, um meinen Klientenstamm wieder aufzubauen. Und dann beginnt ein anderer Behördenterror.


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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#7 von Werner Arndt , 14.01.2021 20:28

Zitat
9. Januar 2021

Schlimmste Befürchtungen bestätigen sich: Immer mehr Selbstmorde unter Künstlern und Selbständigen

Von Anfang der Pandemie an hatte Jouwatch auf das unterschätzte Hauptrisiko der Corona-Maßnahmen hingewiesen, des Lockdowns und der mit ihm einhergehenden Stilllegung des sozialen und kulturellen Lebens: Steigende Selbstmorde, eine gigantische Suizidalität. Inzwischen sehen auch Mainstream-Medien das Problem. Vor allem in der Szene der Kreativen und Selbständigen steigt die Zahl der Fälle - totgeschwiegen von der Politik.

Niemand weiß genau, wieviele Menschen die Krise in den Freitod getrieben hat. Doch die Zahlen müssen alle Dimensionen sprengen. Bestatter, Trauerredner und Seelsorger berichten von explodierenden Fallzahlen. Nur gelegentlich tauchen unbestätigte Angaben auf, dass alleine während des ersten Lockdowns in Berlin mehr als zehnmal über dem Normaldurchschnitt dies untersuchten Zeitraums liegende Suizidzahlen beobachtet wurden. Wundern kann das keinen.

...

https://www.journalistenwatch.com/2021/0...chtungen-immer/

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#8 von Werner Arndt , 15.01.2021 15:54


"Man hat den Eindruck, dass die Bundesregierung die Mittelständler um ihre Existenz bringen will"

Zitat
14.01.2021

Einschränkungen bis Ostern Hamburgs Wirtschaft im Überlebenskampf

... Diese Einschränkungen sind für den Einzelhandel laut Brigitte Engler, Geschäftsführerin des City Management Hamburg, „dramatisch und existenzbedrohend“. Es kämen bisher weder die Bundeshilfen noch die Hamburger Hilfen bei den Betroffenen rechtzeitig an, so Engler ...

„Motel One“-Chef Dieter Müller ist mit den bisherigen Corona-Hilfen vom Bund unzufrieden. „Wir haben bislang 50.000 Euro als Abschlagszahlung erhalten. Für die gesamte Gruppe mit 75 Hotels. Das ist ein Witz“, sagte er dem Magazin „WirtschaftsWoche“. Vier Hotels der Kette stehen in Hamburg. Was den Unternehmer besonders ärgert: In der Öffentlichkeit werde suggeriert, dass die Hotel- und Tourismusbranche großzügige Staatshilfen erhalte. „Man hat den Eindruck, dass die Bundesregierung die Mittelständler um ihre Existenz bringen will“, kritisiert Müller.

https://www.mopo.de/hamburg/einschraenku...skampf-37927552

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#9 von Werner Arndt , 16.01.2021 17:51

Zitat
15. Januar 2021

Tod auf Rezept. Mitten in der Coronakrise und politisch gewollt machen reihenweise Krankenhäuser dicht.

Seit zehn Monaten beschwört die Politik den drohenden Gesundheitskollaps, sah aber tatenlos zu, wie die Versorgungslandschaft in nur einem Jahr um 20 Kliniken ärmer wurde. ...

Das Kliniksterben hat nicht nur keine Pause eingelegt im Coronajahr 2020, das Sterben hat sich sogar beschleunigt. Während von 2015 bis 2018 im Jahresmittel zehn Häuser dichtgemacht hatten, waren es diesmal doppelt so viel, nämlich genau 20. Allein 17 Mal erfolgte die Schließung im Zeitraum von Juli bis Jahresende, acht Mal im Dezember. Nur in drei Fällen kam das Aus vor Ausbruch der Krise.

Schwund ohne Ende

Der Verein Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) hat die Verluste auf seiner Webseite aufgeschlüsselt. Allein in Bayern, wo Regierungschef Markus Söder (CSU) die bundesweit härteste Gangart bei der Eindämmung des Virus vorlegt und dabei mit dem Finger auf alle möglichen „Schuldigen“ zeigt, wurden vier Standorte abgewickelt: in Parsberg, Waldsassen, Vohenstrauß und Fürth. Mehr waren es nur in Nordrhein-Westfalen mit fünf: in Winterberg, Bochum-Linden, Essen-Altenessen, Essen-Stoppenberg und St. Tönis. Baden-Württemberg bringt es auf drei, in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben jeweils zwei, in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein je eine Klinik den Betrieb eingestellt. Nach GiB-Angaben verfügten fast alle der Häuser über Notaufnahmen, Intensivbetten, Chirurgie und innere Medizin, hätten Coronapatienten behandelt oder den benachbarten Kliniken den Rücken freigehalten. ...

Merkwürdig! Während den Regierenden angesichts des beschworenen Gesundheitsnotstands sonst kein Opfer zu groß ist, sie zig Milliarden Euro für Kurzarbeit, zur Stützung von Banken und Unternehmen oder zur Rettung der Lufthansa heraushauen und dafür selbst auf die „Schwarze Null“ und die „Schuldenbremse“ pfeifen, knausern sie ausgerechnet an der für die Krisenbewältigung wichtigsten Stelle – den Krankenhäusern. Das passt zu einer anderen „Nachlässigkeit“: So wurden etwa vor der zweiten Corona-Welle keine größeren Anstrengungen unternommen, mehr Pflegepersonal für die Kliniken und Altenheime zu gewinnen. Was zur Konsequenz hatte, dass in den Wochen bis Winterbeginn tausende Intensivbetten aus der Statistik verschwanden, weil schlicht keine Kräfte vorhanden sind, die sich um die Betten kümmern könnten.

Lauterbach denkt vor

Wenn für die politischen Krisenmanager Geld augenscheinlich keine Rolle spielt, wieso haben sie die Schließungen von Klinken nicht kurzfristig mit entsprechenden Notzuschüssen abgewendet, um nicht noch mehr Ressourcen einzubüßen? Das Argument, die Beschlüsse zur Abwicklung wären schon weit früher ergangen, zieht nicht wirklich. Mit Corona wurde vieles möglich, was davor unmöglich erschien, und wäre bei der Bundesregierung ein Wille zur Rettung der Häuser gewesen, hätte sich gewiss auch ein Weg gefunden. Nach Angaben von GIB-Sprecher Carl Waßmuth liegen schon jetzt Schließungsbeschlüsse oder entsprechende Planungen für rund 30 weitere Kliniken vor, darunter große Standorte in Hamburg, Dresden und Berlin. Gerade in Ballungsgebieten treten überdurchschnittlich viele Covid-19-Fälle auf. Wo das System doch schon jetzt an seine Grenzen stoßen soll, warum lässt es die Politik dann zu, dass ihm demnächst noch mehr Substanz entzogen wird?

...

https://www.nachdenkseiten.de/?p=68858



Haben die Deutschen ihre Vernunft verloren? von Elias Davidsson (2)

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#10 von Werner Arndt , 25.01.2021 13:52

Zitat
23.01.2021

Impftod: lasst unsere Alten und Schwachen in Ruhe! | Von Hermann Ploppa

Schon bevor die große weltweite Impfaktion begann, machte der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler klar, dass es sich bei der Impfung um eine besondere Form des Russisch Roulette handelt. Zum Abschluss eines Phönix-Interviews verkündet Wieler in aller Gelassenheit, wie sie sonst nur Plüschsofas ausstrahlen, der mittlerweile nach dreißig Minuten medialem Geplätscher sanft entschlafenen TV-Gemeinde folgende skurrile Botschaft:

„Also, wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr [2021] Impfstoffe zugelassen werden. Wir wissen nicht genau, wie die wirken. Wie gut die wirken. Was die bewirken. Aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.“ (1)

Leider haben die Kugeln des Wieler‘schen Russisch Roulette mittlerweile bereits eine signifikante Anzahl von Toten hervorgebracht (2). Vornehmlich Menschen, die in ihrem neunten Lebensjahrzehnt mit dem Impfstoff von BionTech und Pfizer oder Moderna geimpft worden sind. In Norwegen sind 23 Impftote zu beklagen, in Dänemark zwei Personen, in Deutschland zehn Personen, in Israel traf es zwei Senioren, ebenso in der Schweiz. Doch auch ein kerngesunder, sportlicher Arzt in Florida verstarb kurz nach seiner Impfung. Und eine 41-jährige Krankenschwester in Portugal. Beide Opfer waren überzeugte Befürworter der Corona-Impfungen. Das sind alles nur die unmittelbaren Folgen der Impfung. Langzeitwirkungen sind naturgemäß noch gar nicht absehbar.

Das ist für alle Verantwortlichen dieser Impfkampagne eine extrem explosive Entwicklung. Nachvollziehbar, dass die Suchmaschine Google alle Nachrichten, die auf eine ursächliche Verbindung der Todesfälle mit den kurz zuvor erfolgten Impfungen von den entscheidenden ersten zwei Seiten ihrer Stichwortsuche entfernen. Stattdessen eine Menge schlaumeierische „Faktencheck“-Seiten, die jede Kausalbeziehung strikt leugnen. Aber es sind einfach schon zu viele Todesfälle im Zusammenhang mit den Impfungen. Das ist weit mehr als jede Modellrechnung ahnen ließ.

Dabei war das Impf-Desaster vorauszusehen. Die Norm ist, dass von den ersten Studien über ein neues Impfpräparat bis zu dessen Marktreife acht bis zwölf Jahre vergehen. Das kostet die Pharmakonzerne natürlich ein Heidengeld, das sie dann durch entsprechend hohe Preise wieder reinholen. Das ist bei den Corona-Impfstoffen von BionTech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca ganz anders. Denn die Politik hat eine besondere Notlage ausgerufen. Das SARS-CoV2-Virus weise angeblich eine derart hohe Mortalitätsrate auf, dass eine so genannte Notfallzulassung angezeigt sei. Die Notfallzulassung wurde schon einmal angewendet, nämlich bei der fast hundertprozentig tödlich verlaufenden Ebola-Seuche in Afrika. Wenn der Tod fast unausweichlich ist, kann man ruhig gewisse unerwartete Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Denn was Besseres als den Tod findet man immer. Nun ist aber von einer besonders hohen Mortalität durch Corona bei der Normalbevölkerung nicht auszugehen. Nur bei den über Achtzigjährigen ist die Mortalität höher.

Die Angstkampagnen mit ihren hemmungslosen Sargparaden in Sachsen sind reine Propaganda und korrespondieren mit keiner wissenschaftlichen Untermauerung. Mittlerweile hat Bundeskanzlerin Frau Merkel in einer Pressekonferenz auf Anfrage selber zugegeben, dass die harten Maßnahmen der Regierung gegen Corona nicht durch wissenschaftliche Expertise, sondern rein politisch motiviert sind – und die Auswahl der zu Rate gezogenen Experten bewusst einseitig und politisch motiviert war (3).

Das ist noch nicht alles. Es werden ja jetzt zuallererst unsere hochbetagten Mitmenschen gegen SARS-CoV2 geimpft – wegen der besonderen Vulnerabilität dieses Personenkreises. Nun sagt aber das Robert Koch-Institut in seiner aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Epidemiologisches Bulletin (4), dass die Wirksamkeit des BionTech/Pfizer-Impfstoffes bei der Personengruppe der über 75-jährigen nicht sicher ist: das Vakzin ist in dieser Personengruppe „nicht mehr statistisch signifikant“ abschätzbar. Von daher ist die Effizienz „mit hoher Unsicherheit behaftet“. Auf Deutsch: der Impfstoff wirkt nicht, gerade bei jenen Senioren, die man ja vorgibt besonders schützen zu wollen.

Also, zumindest mir stellt sich die Frage: wie kann das sein, dass man einen Impfstoff, der noch nicht einmal alle vier klinischen Versuchsstadien durchlaufen hat; dessen Wirksamkeit weitgehend unbekannt ist; der jetzt schon so viele unliebsame Nebenwirkungen aufweist, überhaupt in Umlauf bringt. Und warum wird nicht spätestens jetzt dieses „Massaker an Senioren“, wie es Rainer Rupp zu Recht genannt hat (5), sofort ausgesetzt, bis zumindest alle Wirkzusammenhänge geklärt sind? Warum hält die Öffentlichkeit still? Im Gespräch mit Mitmenschen, die sonst nicht auf den Kopf gefallen sind, hört man kriegerische Sprüche wie: „Die waren doch alt und schwach. Aber im Kampf gegen das heimtückische Virus müssen Opfer gebracht werden.“ Wo bleibt unser Beschützerinstinkt für Kinder und Alte? Wie konnten wir unserer menschlichen Natur derart entfremdet werden?

Dazu noch einmal ein Originalton über die seniorischen Impftoten in Norwegen aus dem Online-Magazin Telepolis:

„‘Wir können nicht ausschließen, dass gewöhnliche Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen, wie Fieber und Übelkeit, zum Tod von einzelnen gebrechlichen Patienten geführt haben‘, erklärt dort Sigurd Hortemo, Oberarzt der Behörde. Gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender NRK wurde der medizinische Direktor Steinar Madsen etwas konkreter: Bei allen Todesfällen habe es sich um gebrechliche, betagte Patienten in Pflegeheimen gehandelt. Alle seien über 80 Jahre alt gewesen und einige über 90.“ (6)

Ein Blitzlicht auf die momentane Praxis. Nochmal: wir lassen zu, dass an besonders gebrechlichen, bereits vorerkrankten Mitmenschen im fortgeschrittenen Lebensabend eine Chemikalie ausprobiert wird, die noch ungetestet ist und erwiesenermaßen nicht den erklärten Zweck erreicht, für die sie eingesetzt wird, nämlich gegen eine tödliche Seuche zu schützen? Die erwiesenermaßen bei den seniorischen Adressaten unwirksam ist? Ja, es werden sogar Menschen mit dem Covid-Impfstoff traktiert, die bereits im Sterben liegen und nur noch palliativ, das heißt: mit hohen Morphiumdosen in den Tod geschläfert werden.

...

Unser Dank dafür, dass diese Menschen uns auf die Welt gebracht und ihre besten Jahre für unsere Aufzucht geopfert haben. Dass sie uns ein warmes Haus hinterlassen haben. Wenn sich der Trend zum Gerontozid weiter fortsetzt, sind auch bald die Krankenkassen ein Stück weit rentabler und sind für private Investoren weitaus interessanter. Denn durch die Corona-Politik des Jens Spahn werden die Gesetzlichen Krankenkassen gerade wissentlich in die Insolvenz getrieben. ...

https://kenfm.de/impftod-lasst-unsere-al...hermann-ploppa/



Der große Impf-Skandal

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#11 von Werner Arndt , 17.02.2021 11:17

Zitat
16.02.2021

Armin Laschet bricht mit dem Merkel-Söder-Kurs

Der neue CDU-Chef Armin Laschet fordert einen Kurswechsel in der Corona-Politik. Bevormundungen seien ebenso falsch wie immer neue Grenzwerte. Angela Merkel und Markus Söder stehen plötzlich wie plumpe Lockdown-Wärter da. Laschet hat ein gutes Gespür für die kippende Stimmung
[›››] und positioniert sich zugleich als Kanzlerkandidat.

Die Umfragewerte für CDU und CSU fallen. Mit der schlechter werdenden Stimmung im Lockdown-Deutschland schwindet auch der Rückhalt für die strenge Strategie von Angela Merkel und Markus Söder. Nach einer Insa-Umfrage kommt die Union derzeit nur noch auf 33,5 Prozent. Die Krisen-Rekordwerte von nahezu 40 Prozent sind weit weg.

Immer lauter wird aus der Bevölkerung eine Öffnungsstrategie gefordert. Plötzlich ist die harte Linie für Schutz und Sicherheit nicht mehr so gefragt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey sind nur noch rund 48 Prozent der Bayern mit ihrem Ministerpräsidenten zufrieden. Auf dem Höhepunkt der ersten Pandemiewelle waren es noch 71 Prozent.

Armin Laschet äußert Kritik an bloßer Fokussierung auf Inzidenzwerte

Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet wittert den Umschwung und setzt sich an die Spitze der neuen Öffnungs-Bewegung. Beim digitalen Neujahrsempfang des baden-württembergischen CDU-Wirtschaftsrats hat er sich eindringlich gegen eine Bevormundung der Bürger im Kampf gegen die Corona-Pandemie ausgesprochen.

"Die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder", sagte Laschet, trage nicht auf Dauer. Man müsse das Virus und seine Mutationen zwar ernst nehmen. Aber man müsse zu einer abwägenden Position zurückkommen. Kinder, die monatelang nicht in die Schule oder Kita gehen, erlitten vielleicht Schäden fürs ganze Leben. [›››]

Man müsse all die anderen Schäden etwa für die Gesellschaft und die Wirtschaft genauso im Blick haben wie die Inzidenzzahlen, sagte Laschet. "Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet." Und weiter. "Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen."

Welche Taktik steckt hinter Laschets Vorgehensweise?

Das wird in Unionskreisen als Frontalangriff auf den rigiden Kurs der Bundeskanzlerin gewertet, Laschet ist Mitte Januar zum neuen CDU-Chef gewählt worden, "er emanzipiert sich nun auf offener Bühne", analysiert ein Präsidiumsmitglied der CDU. Für Laschet geht es bei dem Kursschwenk hin zu einer Öffnungsstrategie auch um die Kanzlerkandidatur der Union. Denn die ist zwischen ihm und Markus Söder noch völlig offen.

Laschets Kursschwenk hat aber auch ein taktisches Motiv. Er will nicht für die fallenden Umfragewerte der CDU verantwortlich gemacht werden. Wenn unmittelbar nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden die Zustimmung sinkt, dann braucht er dafür einen nachvollziehbaren Grund - die übertriebene Lockdown-Politik soll ihm dazu dienen.

...

https://web.de/magazine/politik/armin-la...r-kurs-35543836

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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#12 von Werner Arndt , 25.02.2021 11:33


... "Das Pandemie-Narrativ wackelt und bröckelt immer mehr. Die gesamte Konstruktion steht gerade auf der Kippe und mit ihr der sie stützende politisch-pharmazeutisch-mediale Komplex. Letzterer hat eines mit Sicherheit geschafft: Ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie ist die Angst vor der Politik und den verheerenden Nebenfolgen der Maßnahmen heute größer als die Angst vor dem Virus."


Zitat
23. Februar 2021

Covid-Impfungen: die Menschenversuche müssen aufhören!

Man muss kein militanter Impfgegner sein, um die Covid-Impfungen kritisch zu sehen. Bei Regierung und den meisten Medien ist ein gefährlicher Impf-Fanatismus auf Kosten der Bürger ausgebrochen.


(Milosz Matuschek)

Vertrauen ist eine Ressource, die man mit Geld nicht kaufen kann. Man kann sich Vertrauen nur durch eigenes Handeln erarbeiten und durch selbiges verlieren. Ist das der Politik und den Medien gerade bewusst? In der Corona-Zeit türmen sich seit jeher Ungereimtheiten auf Inkompetenzen und Skandale. Die Hintergrundmusik dazu liefert eine Beschwörungs-, Vertröstungs-, und Angstpolitik, als wäre das Hauptziel nicht die Bekämpfung des Virus sondern die Verärgerung der Bevölkerung und der Kollaps der mittelständischen Wirtschaft.

Die Politik braucht die Pandemie

Die Impfungen sind nun eine weitere dynamische Stellschraube in einem Gesamtgeschehen, das man wohl erst mit einiger zeitlicher Distanz Stück für Stück richtig einordnen können wird. Die Kanzlerin hat jedenfalls soeben (ähnlich wie zuvor Bill Gates) klargestellt, dass die Pandemie erst vorbei sein wird, „wenn die ganze Welt geimpft sein wird“. Das kann bekanntlich dauern. Ob das irgendwer nach den vielen gebrochenen Versprechen noch glaubt? Irgendeine neue Mutante lässt sich schließlich immer finden.

Hat es die Politik mit der Lösung der Pandemie überhaupt eilig? Seit dem Ausbruch von Corona ist in die Politik ein Interessenskonflikt eingewoben, der zwischen ihr und der Bevölkerung steht und sich kaum auflösen lässt: Fortexistenz und Dauer der Pandemie bedeuten Machtgewinn für die Regierenden. Die Beseitigung der Pandemie bedeutet Machtverlust. Damit sind wir in einer Situation, in der „die Lösung das Problem ist“, wie es der Psychologe Paul Watzlawick mal in einem Vortrag genannt hat. Was im übrigen eine „Pandemie“ ist, bestimmt die Politik selbst.

Die für die Politik angenehme Nebenfolge der Pandemie, nämlich demokratiefern durchregieren zu können, lässt sich zudem durch eigenes Versagen, wie zum Beispiel bei der Beschaffung von Impfstoffen, selbst produzieren. Die Regierenden schaffen sich so in der Pandemie ein Anreizsystem, in welchem selbst Versagen und Inkompetenz noch in Machtgewinn resultieren. So lässt sich auf Zeit spielen und die Maßnahmen können immer weiter verlängert werden. Gibt es eine verkehrtere Situation in einer funktionierenden Demokratie?

Kuratierter Meinungskorridor

Völlig dysfunktional ist auch die Diskussion über das Impfthema. Mit der Brechstange wurden in den letzten Wochen die im Rekordtempo entwickelten, neuartigen Impfstoffe der Bevölkerung angepriesen – in einem Kuhhandel mit höchst vager Aussicht auf die frühere Erlangung bestimmter Freiheiten für die Geimpften. Die „Impfdebatte“ ist insgesamt ein Paradebeispiel für einen kuratierten Meinungskorridor. Über das “Ob”, den Sinn und Zweck der Impfungen wurden gar nicht erst diskutiert. Es gab neben einigen Hurra-Artikeln auf den Impfstoff vor allem eine Debatte über das “Wie”, zum Beispiel über die „richtige“ Impfreihenfolge mit dem angeblich so begehrten Stoff. Das alles hat wenig mit Wissenschaft und Aufklärung der Bevölkerung zu tun und viel mit Propaganda.

Die Impfkampagne ist seit Beginn ein Stresstest für den gesunden Menschenverstand. Erinnerungen an die Schweinegrippe werden wieder wach. Auch damals wurden Impfungen massiv beworben, am Ende landeten Millionen Impfdosen im Müll. Und auch damals wurden Kritiker mundtot gemacht und pathologisiert, wie zum Beispiel die Journalistin Jane Bürgermeister, deren Vortrag aus dem Jahr 2009 erstaunliche Parallelen zur heutigen Krise offenbart, inklusive Militärpräsenz, Impfzentren und Expertenzirkel (zur aktuellen Covid-Task-Force in der Schweiz ist dieser Beitrag aufschlussreich).

...

Gerade häufen sich die Ungereimtheiten in Bezug auf die Impfstoffe. Es kommt vermehrt zum Auftreten von Nebenwirkungen und auch zu Todesfällen in zeitlicher Nähe zu den Impfungen. In den USA werden diese Fälle in öffentlichen Datenbanken ausführlicher dokumentiert als in Europa. Für die Frage der Kausalität in Bezug auf den Tod gelten in der öffentlichen Debatte deshalb wieder neue Maßstäbe: Waren bisher Tote mit Vorerkrankungen schnell “Opfer von Covid”, so soll jetzt plötzlich der Impfstoff quasi in keinem Fall für den Tod verantwortlich sein. Plötzlich spielen Vorerkrankungen wieder eine Rolle oder aber die rettende Impfung kam schlicht zu spät und Corona war schneller. Dass die Lösung das Problem ist, darf offiziell nicht sein.

Dabei sind die Impfungen der größte Menschenversuch der Welt mit Ansage. Die in Europa verwendeten Impfstoffe verfügen über eine „bedingte Zulassung“, die erst mal auf ein Jahr befristet ist und weitere Tests nötig macht. Für diese Zulassung wird eine Art Risikoabwägung vorgenommen. Die Vorteile müssen die (bekannten) Nachteile überwiegen. Doch was, wenn letztere sich erst im Zuge der Impfungen oder später zeigen und dann Überhand nehmen?

...

Der “EMA-Leak”

Ein Blick auf das eilig durchgeführte Zulassungsverfahren der Impfstoffe ist außerdem alles andere als vertrauensfördernd. Geleakte Dokumente und Mailwechsel aus der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA machen deutlich, dass das Zulassungsverfahren mit heißer Nadel gestrickt war und auch politischer Druck nicht ausblieb. Ein Mitarbeiter der EMA schreibt, dass die Stimmung in einer Telefonkonferenz (TC) mit der EU-Kommision “angespannt” bzw. “manchmal ein wenig unangenehm” war und es eine deutliche Erwartungshaltung an die EMA gebe, egal wie realistisch diese Erwartungen sind.

Ein Mitarbeiter der Behörde wundert sich weiter in einem Mailwechsel mit der dänischen Zulassungsbehörde, dass die Zulassung des Impfstoffs von Moderna und Biontech/Pfizer durch die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für Ende des Jahres bereits in Aussicht gestellt wurde, obwohl es bei beiden Stoffen noch Probleme gab und unklar sei, ob die Prüfung überhaupt zeitnah seriös durchführbar sei.

Zu dem Impfstoff von Astra Zeneca äußerte die amerikanische Zulassungsbehörde FDA Skepsis zur Datenlage bezüglich Studien außerhalb der USA. Die Daten seien “rätselhaft”, eine Notfallzulassung (EUA = Emergency Use Authentification) zu diesem Zeitpunkt nicht zu befürworten.

Gerade stellen immer mehr Kliniken und Länder die Impfung mit dem Stoff von Astra Zeneca ein. Der Regierungssprecher Steffen Seibert meint jedoch, gerade jetzt sei eine Werbeoffensive für diesen Impfstoff angebracht. Wo hört Fahrlässigkeit auf und wo fängt Vorsatz an?

Auch in Bezug auf den Impfstoff von Biontech/Pfizer gab es mehrere Vorbehalte im Zulassungsverfahren, die Arzneimittelprüfer hatten „three major objections“, die aber letztlich bis zur Zulassung ausgeräumt worden sind. Über langfristige Folgen ist damit noch nichts gesagt, denn langfristige Folgen lassen sich nur durch langfristige Tests zeigen. Zeit lässt sich durch nichts ersetzen.

Privilegien gegen Gehorsam

Das „Impfangebot“ der Politik ist eines von der Sorte, das man nur ablehnen kann. Der Deal lautet in etwa so: Ein Virus, für das man einen zweifelhaften PCR-Test benötigt, um herauszufinden ob man es überhaupt hat und welches keine Übersterblichkeit gegenüber einer mittelschweren Grippesaison aufweist, muss nun flächendeckend mit eiligst entwickelten neuartigen Impfstoffen bekämpft werden, bei denen sich Todesfälle und Nebenwirkungen häufen (die Impfhersteller sind von der Haftung ausgenommen), um vielleicht Freiheiten in Form von Privilegien wieder zu bekommen. Wieso sollte sich irgendwer darauf einlassen?

Das Pandemie-Narrativ wackelt und bröckelt immer mehr. Die gesamte Konstruktion steht gerade auf der Kippe und mit ihr der sie stützende politisch-pharmazeutisch-mediale Komplex. Letzterer hat eines mit Sicherheit geschafft: Ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie ist die Angst vor der Politik und den verheerenden Nebenfolgen der Maßnahmen heute größer als die Angst vor dem Virus.

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https://miloszmatuschek.substack.com/p/i...menschenversuch

Werner Arndt  
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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#13 von Dörte Donker , 01.03.2021 10:48

Zitat
Corona: Reisebranche bereitet Sommerurlaube mit Impfpass und Schnelltests vor
Mit Spanien, Griechenland und Zypern sei Tui bereits in enger Abstimmung für die Sommersaison, so Juissen. Weitere Mittelmeer-Länder würden bald folgen. Auch die Lufthansa geht davon aus, dass Reisen in Gebiete mit überschaubaren Infektionszahlen mit einer umfassenden Teststrategie wieder möglich werden.

Zurückhaltender schätzt dagegen der Reisekonzern FTI die Lage ein. „Noch ist der Anteil an Geimpften in der Bevölkerung viel zu gering, als dass ein Impfpass zum jetzigen Zeitpunkt eine echte Veränderung für die Reisebranche und Urlauber bedeuten würde“, sagte Manager Ralph Schiller.

Corona-Impfpass für die EU: Außenminister Heiko Maas (SPD) fordert Tempo bei Einführung
Update vom 28. Februar, 11.53 Uhr: „Wir sollten schon jetzt mit Hochdruck am europäischen Impfpass arbeiten – am besten digital auf dem Smartphone“: Jetzt schwingt auch Außenminister Heiko Maas (SPD*) auf die Linie von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ein (siehe vorheriges Update) - und kritisiert gleichzeitig: „Wir haben zu oft in dieser Pandemie wichtige Zeit verloren, weil wir für absehbare Probleme nicht frühzeitig Lösungen vorbereitet haben.“ Das sagte Maas der Bild am Sonntag (BamS).

Den digitalen Impfpass wünsche er sich dem Bericht zufolge zum Sommer - sofern es Gewissheit gebe, dass Geimpfte deutlich weniger ansteckend seien.

„Ich jedenfalls gönne älteren Menschen oder chronisch Kranken, die doch in besonderem Maße unter dieser Pandemie gelitten haben, dass sie ihre Freiheiten schnellstmöglich wieder zurückerlangen“, zitiert die BamS Maas weiter. Und: Diese „Zuerst-Geimpften“ nähmen „Später-Geimpften“ nichts weg.Corona: Reisebranche bereitet Sommerurlaube mit Impfpass und Schnelltests vor
Mit Spanien, Griechenland und Zypern sei Tui bereits in enger Abstimmung für die Sommersaison, so Juissen. Weitere Mittelmeer-Länder würden bald folgen. Auch die Lufthansa geht davon aus, dass Reisen in Gebiete mit überschaubaren Infektionszahlen mit einer umfassenden Teststrategie wieder möglich werden.

Zurückhaltender schätzt dagegen der Reisekonzern FTI die Lage ein. „Noch ist der Anteil an Geimpften in der Bevölkerung viel zu gering, als dass ein Impfpass zum jetzigen Zeitpunkt eine echte Veränderung für die Reisebranche und Urlauber bedeuten würde“, sagte Manager Ralph Schiller.

Corona-Impfpass für die EU: Außenminister Heiko Maas (SPD) fordert Tempo bei Einführung
Update vom 28. Februar, 11.53 Uhr: „Wir sollten schon jetzt mit Hochdruck am europäischen Impfpass arbeiten – am besten digital auf dem Smartphone“: Jetzt schwingt auch Außenminister Heiko Maas (SPD*) auf die Linie von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ein (siehe vorheriges Update) - und kritisiert gleichzeitig: „Wir haben zu oft in dieser Pandemie wichtige Zeit verloren, weil wir für absehbare Probleme nicht frühzeitig Lösungen vorbereitet haben.“ Das sagte Maas der Bild am Sonntag (BamS).

Den digitalen Impfpass wünsche er sich dem Bericht zufolge zum Sommer - sofern es Gewissheit gebe, dass Geimpfte deutlich weniger ansteckend seien.

„Ich jedenfalls gönne älteren Menschen oder chronisch Kranken, die doch in besonderem Maße unter dieser Pandemie gelitten haben, dass sie ihre Freiheiten schnellstmöglich wieder zurückerlangen“, zitiert die BamS Maas weiter. Und: Diese „Zuerst-Geimpften“ nähmen „Später-Geimpften“ nichts weg.



Das war doch gar nicht so lange her, da hieß es, dass man das Volk nicht in geimpft und ungeimpft spalten wolle...

Israel macht es vor:

Zitat
In Israel kehrt wieder Normalität ein. Zumindest für gut ein Drittel der Bevölkerung, das bereits gegen das Coronavirus geimpft ist oder an Covid-10 erkrankt war. Mit dem "Grünen Pass" auf dem Smartphone ist es ihnen nun wieder möglich, Fitnessstudios, Hotels, Theater oder Sportereignisse zu besuchen. Ist auch in Deutschland und Europa mit einer Sonderbehandlung für Geimpfte zu rechnen?


https://www.mdr.de/brisant/corona-impfpass-100.html


Dörte Donker  
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zuletzt bearbeitet 01.03.2021 | Top

RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#14 von Tobias Martin Schneider , 01.03.2021 12:47


Tobias Martin Schneider  
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RE: Der Corona-Irrsinn deutscher Politiker und die Befreiung durch Gottesdienste

#15 von Werner Arndt , 03.03.2021 19:07

Zitat
27. Februar 2021

Der Paukenschlag

Flo Osrainik hat mit "Das Corona-Dossier" das Standardwerk zur Krise vorgelegt - es ist die Geschichte eines beispiellosen Betrugs.


...

Flo Osrainik hält sich dabei mit expliziten Spekulationen darüber, was die mächtigen Taktgeber denken oder beabsichtigen könnten, zurück. Er trägt Puzzleteile zusammen und überlässt es dem Leser, diese zu einem einheitlichen Bild zusammenzufügen. Er behauptet nur, was er belegen kann.

Statt "Verschwörungstheorien" zu entwickeln, zeigt er Verschwörungspraktiker bei der Arbeit, soweit ihr Tun öffentlich einsehbar ist, und wirft ein Licht auf die verheerenden Folgen.

...

https://www.rubikon.news/artikel/der-paukenschlag



Zitat
Flo Osrainik
DAS CORONA-DOSSIER
Unter falscher Flagge gegen Freiheit, Menschenrechte und Demokratie


Rubikon-Betriebsgesellschaft
512 Seiten
Softcover
Format: 20,5 cm x 13,5 cm
Erscheinungsdatum: 01.03.2021


BESCHREIBUNG

Corona hier, Corona da, Corona überall. Seit nunmehr einem Jahr kennt die Politik kein anderes Thema mehr und verbreiten die Massenmedien gezielt Angst und Schrecken, um die Menschen im Dauerstress zu halten und die Entscheidungen der Mächtigen als alternativlos erscheinen zu lassen. Doch geht es wirklich um ein Virus? Ein Jahr nach Beginn der Krise fängt der Spuk erst richtig an ...

REZENSION

...

https://www.buchkomplizen.de/buecher-meh...&mtm_kwd=dosier

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