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Das Spalten des Mondes

#166 von Thomas Steffen , 30.01.2015 19:55

Zitat
Doch , oh Schreck , ich lese auf einer häretischen Webseite, dass es auch Islamgelehrte und Historiker gibt, welche der Meinung sind, dass es Mohammed als historische Person nie gegeben hat.




Was es nicht alles gibt! Auf solcherart Randerscheinungen wurde in Beitrag #115 eingegangen und für Interessierte an unabhängigen historischen Quellen zum Leben des Gesandten Allahs (s.a.s.) sei an dieser Stelle aus einem Artikel zitiert, der auf ein in der India Office Bibliothek in London aufbewahrtes Dokument verweist.
Daraus gehen Einzelheiten zur Begegnung eines indischen Königs mit dem Propheten (s.a.s.) hervor, die sich im Zusammenhang mit der Spaltung des Mondes ereignete:


Zitat

Das Spalten des Mondes


Eine der Zeiten, als Gott durch die Hand Muhammads - Gottes Lob und Friede seien auf ihm - Wunder geschehen ließ, war, als die Mekkaner ein Wunder von Muhammad sehen wollten, um seine Glaubwürdigkeit zu bestätigen. Gott spaltete den Mond in zwei getrennte Hälften und fügte sie dann wieder zusammen. Der Quran berichtet von diesem Ereignis:

Die Stunde ist nahe gekommen, und der Mond hat sich gespalten.
(Quran 54:1)

[…]

Das Spalten des Mondes wurde von Augenzeugen bestätigt und von einer ungebrochenen Kette glaubwürdiger Gelehrter überliefert, so dass es unmöglich falsch sein kann. (hadith mutawatir)

Ein Skeptiker könnte fragen, ob es irgendeine unabhängige historische Quelle gibt, die erwähnt, dass sich der Mond jemals spaltete. […]

Wir haben tatsächlich einen unabhängigen und ziemlich erstaunlichen historischen Bericht von diesem Ereignis von einem indischen König zu dieser Zeit... Es wird berichtet, er habe gesehen, wie der Mond sich spaltete. Dieses Ereignis wurde in einem Manuskript dokumentiert, das in der India Office Library in London aufbewahrt wird. Mit der Referenznummer: Arabic, 2807, 152-173.

Eine Gruppe muslimischer Händler kam auf ihrer Reise nach China durch Malabar. Sie sprachen mit dem König darüber, wie Gott den arabischen Propheten mit dem Wunder von der Spaltung des Mondes unterstützt hat. Der aufgeregte König erzählte, er habe das mit seinen eigenen Augen ebenfalls gesehen, deputierte seinen Sohn und brach nach Arabien auf, um den Propheten persönlich zu treffen.
Der Malabarikönig traf den Propheten, sprach die beiden Glaubensbekenntnisse, lernte die Grundlagen des Glaubens, aber er verstarb auf dem Weg zurück und wurde in der Hafenstadt Zafar in Jemen begraben...

Die Nachricht von seiner Annahme des Islam erreichte Kerala, wo auch sein Volk den Islam akzeptierte. Die Leute von Lakshadweep und den Moplas (Mapillais) aus der Provinz Kalkuttas Kerala sind seit jener Zeit zum Islam konvertiert.

Die Beobachtung des indischen Königs und sein Treffen mit dem Propheten Muhammad wird auch in muslimischen Quellen berichtet. Der berühmte muslimische Historiker Ibn Kathir berichtet, dass das Spalten des Mondes auch in Teilen Indiens gesehen wurde.
Auch in den Büchern des Hadith wurde die Ankunft des indischen Königs und sein Treffen mit dem Propheten dokumentiert. Abu Sa’iid al-Khudri, ein Gefährte des Propheten Muhammads, sagte:

"Der indische König schenkte dem Propheten einen Krug mit Ingwer.
Die Gefährten aßen ihn Stück für Stück. Ich nahm auch ein bisschen."
(berichtet von Hakim in ‘Mustadrak’ vol 4, S. 150.)


Quelle:
→ Das Spalten des Mondes




Darüber hinaus ist hier eine umfassende Reihe deutschsprachiger Audio-Vorträge zur Lebensgeschichte des Gesandten Allahs (s.a.s.) verlinkt, darunter auch ein Vortrag zur Spaltung des Mondes.


(Gut möglich, dass der eine oder andere Leser ab sofort wieder mehr Zeit für Bildung zur Verfügung hat, insbesondere montags...)

Thomas Steffen  
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RE: Das Spalten des Mondes

#167 von Fatima Özoguz , 20.03.2015 09:41

Pegida zeigt immer offener ihre hässliche Fratze. Wer den Zionisten Wilders einlädt, KANN kein Patriot sein, sondern bestenfalls ein I-diot. Ich tippe allerdings eher auf zionistische Agenten, die sicher nicht das Wohl Deutschlands im Auge haben!


http://www.heise.de/tp/artikel/44/44446/1.html


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PEGIDA-Mitbegründerin entschuldigt sich bei Muslimen

#168 von Thomas Steffen , 01.05.2015 22:54

.

Zitat

Oertel entschuldigt sich bei Muslimen

Kathrin Oertel, Mitbegründerin der islamfeindlichen Bewegung "Pegida" in Dresden, bittet die Muslime in Deutschland um Verzeihung (siehe Video).

[...] Sie fühle sich mitverantwortlich für die "Hetzkampagne, die hier losgetreten worden" sei, bekannte Oertel. Sie wolle in Zukunft "alles dafür tun, dass das wieder in Ordnung kommt"... mehr

------


"Die Pegidianer müssen einfach begreifen, dass sie dem falschen Pferd aufsitzen und eigentlich nur genau das tun, was die Mainstream-Medien seit dem 9.11.2001 [gemeint ist der 11.09.2001] verbreiten und nur noch den Moslem und seine Religion an den Pranger stellen.

[...] Und dass das Schaffen von Feindbildern einfach aufhört, welche im Endeffekt nur dafür geschaffen werden, um die wirklichen Täter und die Interessen von denjenigen, die hier wirklich für die ganzen Sachen verantwortlich sind - um von denen abzulenken."

(Kathrin Oertel, ehemalige Pegida-Sprecherin, in einer aktuellen Stellungnahme per Video)



.

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RE: PEGIDA-Mitbegründerin entschuldigt sich bei Muslimen

#169 von Fatima Özoguz , 02.05.2015 10:13

Salam

finde ich super. Das zeigt, dass manche Leute eben durchaus in der Lage sind, zuzugeben, dass sie aufs falsche Pferd gesetzt haben bzw. auf die falschen Feindbilder.

Damit hat Frau Oertel wirklich Größe gezeigt.

wa salam


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Das Schaffen von Feindbildern

#170 von Thomas Steffen , 05.05.2015 14:23

Zitat
"Die Pegidianer müssen einfach begreifen, dass sie dem falschen Pferd aufsitzen und eigentlich nur genau das tun, was die Mainstream-Medien seit dem 9.11.2001 verbreiten und nur noch den Moslem und seine Religion an den Pranger stellen.

... Und dass das Schaffen von Feindbildern einfach aufhört, welche im Endeffekt nur dafür geschaffen werden, um die wirklichen Täter und die Interessen von denjenigen, die hier wirklich für die ganzen Sachen verantwortlich sind - um von denen abzulenken."




Dies legt eine Frage nahe, welche im Forum bereits an anderer Stelle anklang, gemeinsam mit den unten angegebenen Literaturempfehlungen: Wie werden die Menschen wohl reagieren, wenn ihnen bewusst wird, belogen und manipuliert worden zu sein?

Und weiter: Werden Muslime dann die Sender und Verlagshäuser schützen, wie sie es nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" (>>> "Dr. Roberts said now the US agencies have planned false flag operations in Europe to create hatred against Muslims and bring European countries under Washington’s sphere of influence. He noted that the attack on Charlie Hebdo was an inside job"...) symbolisch taten? Werden sie darüber hinaus auch die Urheber der Lügen vor dem Volkszorn schützen - trotz alledem?


Zitat

Zitat

... "Aber: Waren diese Angriffe auch »wahr«? Das heißt: Wurden sie wirklich von den angeblichen Selbstmordattentätern begangen, die der Öffentlichkeit vorgeführt wurden?

Oder ist das alles ein politisches Täuschungsmanöver? War London nur, wie schon der 11.9. in den USA, ein weiterer Tagesordnungspunkt auf einer Agenda, die einzig den Zweck verfolgt, die westliche Welt gegen den Islam aufzuhetzen…?

Dieses Buch vertritt die These, daß das, was wir jeden Tag in den Nachrichten über den Terrorismus erfahren, nur die Oberfläche ist, die äußere Hülle eines Tresors, in dem sich ein brisanter Schatz verbirgt: die Verschlußsache Terror. Ich behaupte, daß diese äußere Hülle nichts weiter ist als das, was die Bevölkerung, also Sie, wissen soll, um sie in eine bestimmte politische Richtung zu drängen.

Der letzte Schritt schließlich ist der Versuch, eine Antwort auf die Frage zu finden, wer hinter dem Spiel mit dem Terror steckt und versucht, die Welt mit Hilfe der Angst zu regieren."

(aus dem Vorwort / S. 12)


Gerhard Wisnewski:
Verschlußsache Terror –
Wer die Welt mit Angst regiert
Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-77932-3




Dass man bei der NATO darin geübt ist, Terror-Anschläge gegen die eigene Bevölkerung zu verüben, um diese in eine bestimmte Richtung zu lenken, klang bereits in dem oben verlinkten Artikel von Dr. Roberts an. Der Schweizer Historiker Daniele Ganser veröffentlichte seine Erkenntnisse dazu auf 446 Seiten:


Zitat

"Daniele Ganser ist in seiner mehrjährigen Forschungsarbeit auf brisante Dokumente gestoßen: Sie belegen, dass die von den USA angeführte Militärallianz nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Ländern Westeuropas geheime Armeen aufgebaut hat, welche von den Geheimdiensten CIA und MI6 trainiert wurden. Ihr Ziel: im Falle einer sowjetischen Invasion als Guerilla zu kämpfen, um die besetzten Länder wieder zu befreien.
Doch dabei ist es nicht geblieben. Gezielt wurden Attentate gegen die eigene Bevölkerung ausgeführt, um Unsicherheit zu erzeugen und den Ruf nach einem starken Staat zu unterstützen."

mehr zum Inhalt


Dr. Daniele Ganser
NATO-Geheimarmeen in Europa -
Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
Verlag Orell Füssli (Schweiz)
ISBN: 3280061067




"Wer die Welt mit Angst regiert"






Und sag: Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche geht dahin;
das Falsche ist ja dazu bestimmt, dahinzugehen.
(Koran 17:81)

.

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RE: Das Schaffen von Feindbildern

#171 von Fatima Özoguz , 06.05.2015 13:39

Vor Ausschreitungen schützen sicherlich, Lynchjustiz ist mit dem Islam nämlich unvereinbar. Das bedeutet aber nicht, dass sie straffrei ausgehen dürfen. Wir Muslime werden hoffentlich endlich dafür sorgen, dass diese Lügenmedien vor einem ordentlichen Gericht abgeurteilt werden!


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RE: Das Schaffen von Feindbildern

#172 von Fatima Özoguz , 25.05.2015 12:30

Kathrin Oertel benennt die wahren Ursachen von Krieg und Flüchtlingsströmen in aller Deutlichkeit und wird mit der Antisemitismuskeule abgewatscht, was anderes fällt diesen islamhassenden Israelgroupies ja nicht ein.
Blu news ist ein ziemliches Schmuddelportal, eine Kleinversion von PI, aber die Verbindung zum Zionismus dieser Leute wird immer offensichtlicher.

http://www.blu-news.org/2015/05/21/die-z...r-finanzsystem/


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Die Herausforderung des Qur´an

#173 von Thomas Steffen , 15.08.2015 07:38

Zitat
...dass der Koran keine göttliche Botschaft, sondern eine Sammlung von Sprüchen ist, von Menschen im Sinne ihrer Machtinteressen zusammengebastelt.


---------

Zitat

Die Herausforderung des Quran

Der Quran ist nicht nur einzigartig in der Art, wie er seine Themen präsentiert, sondern es ist einzigartig, dass er in sich selbst ein Wunder ist. Mit dem Begriff "Wunder" meinen wir die Erfüllung eines übernatürlichen oder außerordentlichen Ereignisses, das von Menschen nicht kopiert werden kann.

Es wurde dokumentiert, dass der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, die Araber herausgefordert hat, ein literarisches Werk von der Art des Quran zu verfassen, aber sie waren dazu nicht in der Lage, trotz ihrer wohlbekannten Dichtkunst und Redegewandtheit. Die Araber und sogar die ganze Menschheit wurde in drei Stufen aufgefordert, den Quran zu reproduzieren:

1. Den ganzen Quran

Im Quran befiehlt Gott dem Propheten, die Geschöpfe herauszufordern, ein Buch vom Format des Quran zu verfassen:

"Sprich: ´Wenn sich auch die Menschen und die Ğinn vereinigten, um etwas Gleiches wie diesem Quran hervorzubringen, brächten sie doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden." (Quran 17:88)

2. Zehn Kapitel

Als nächstes machte Gott die Herausforderung scheinbar leichter, indem Er diejenigen, die seinen göttlichen Ursprung leugneten aufforderte, nur zehn Kapitel des Quran nachzuahmen:

"Oder werden sie sagen: ´Er hat es erdichtet´? Sprich: ´So bringt doch zehn ebenbürtig erdichtete Suren hervor und ruft an, wen ihr vermögt außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid." (Quran 11:13)

3. Ein Kapitel

Diese letzte Herausforderung bestand darin, auch nur eine einzige Sure zu erdichten, die sich mit der kürzesten Sure des Quran messen kann, die nur aus drei Versen besteht:

"Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir auf Unseren Diener herabgesandt haben, so bringt doch eine Sura gleicher Art herbei und beruft euch auf eure Zeugen außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid." (Quran 2:23)

... | mehr




Zitat

Eine literarische Herausforderung: "Bringt etwas wie ihn hervor"

... Gott sagt:

"Oder wollen sie etwa sagen: "Er (Muhammad) hat ihn erdichtet?" Sprich: "Bringt denn eine Sura gleicher Art hervor und ruft, wen ihr nur könnt, außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid." (Quran 10:38)

Gott sagt:

"Und wenn ihr (arabischen Götzendiener, Juden und Christen) im Zweifel seid über das (den Qur´an), was Wir auf Unseren Diener (Muhammad) herabgesandt haben, so bringt doch eine Sura gleicher Art herbei und beruft euch auf Zeugen (Helfer) außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid.
Und wenn ihr es aber nicht tut - und ihr werdet es ganz bestimmt nicht tun - so fürchtet das (Höllen-) Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind; es ist für die Ungläubigen vorbereitet." (Quran 2:23-24)


... Das also ist die Feuerprobe: Schreib etwas in genau demselben Stil wie den Qur´an und produziere dabei etwas von diskutierbarer ähnlicher Qualität und Erhabenheit.

Man könnte immer noch argumentieren, dass die Bewertung der Ergebnisse immer noch auf subjektiven literarischen Geschmäckern gründet. Das stimmt. Allerdings lautet der zweite Teil der Herausforderung, Zeugen zu bringen, die die Qualität dieser Bewertung feststellen, nicht bloß dazustehen und den Anspruch stellen. [...]

Allgemein ist es keine schlechte Idee für einen Dichter, einen erfolgreichen Stil nachzuahmen. Allerdings hat sich die Herausforderung, ein einziges Kapitel wie den Qur´an zu verfassen - dessen kürzestes Kapitel lediglich aus drei Versen mittlerer Länge besteht - als unmöglich herausgestellt.

Wir sollten uns daran erinnern, dass nicht alle, die Arabisch sprechen, Muslime sind. Viele sind Christen und Juden. Manche sind Atheisten. Sie leben in der ganzen Welt. Unter all diesen nicht-muslimischen Arabern gibt es führende Dichter und Schriftsteller und wichtige Literaturkritiker. Keiner von ihnen behauptet, dass sie oder irgendjemand sonst ein literarisches Werk produziert hätte, das dem Qur´an in Stil und Qualität nahekommt. [...]

Wenn wir davon ausgehen, dass jeder literarischen Bewertung Subjektivität zugrunde liegt, würde dies ein Problem bei der Herausforderung mit einem einzigen Richter oder einem Kommitee von Richtern oder einem voreingemommenen Kriterium, wie "nur muslimische Gelehrte können Schiedsrichter sein", nach sich ziehen.

Aber eine derartige Einschränkung gibt es bei dieser Herausforderung nicht.

Der allgemeine Konsens der internationalen arabischen literarischen Vereinigung - und der arabischen Masse allgemein - besagt, dass nichts existiert, das die Herausforderung annehmen könnte. Das ist ein objektiver Maßstab. | mehr




Zitat

Verse, die die Welt verändern
(Al-Kauthar - Die Unnachahmlichkeit der kürzesten Sura des Qur´an)

Sura Al-Kauthar (die Fülle, der Reichtum), die kürzeste Sure des gesamten Qur’an, besteht aus gerade mal drei einzeiligen Versen. In mannigfacher Weise ist diese Sura von größter Bedeutung; sowohl linguistisch, literarisch, theologisch, rational als auch idelogisch betrachtet. Besonders, wenn es um die Urheberschaft des Qur’an geht, wird diese kürzeste Sura herangezogen. Dies deshalb, weil der Qur‘an auf provokante Art und Weise die Menschen herausfordert:

"Und solltet ihr Zweifel haben über das, was Wir Unserem Diener nach und nach hinabsandten, dann bringt (nur) eine Sura seinesgleichen her…"
(Sura Al-Baqara, Vers 23)

Muslimische wie auch nichtmuslimische Exegeten deuten diesen und ähnliche Verse als ewig währende Aufforderung an die Menschheit, dem literarischen und linguistischen Charakter des Qur’an beizukommen. So verwundert es auch nicht, dass jene, die für eine islamische Lebensordnung eintreten, auf diese Sura hinweisen. | mehr


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PEGIDA-Gründer wegen Volksverhetzung verurteilt

#174 von Thomas Steffen , 06.05.2016 23:01

Zitat
(03.05.2016)

Lutz Bachmann wegen Volksverhetzung verurteilt

Pegida-Gründer Lutz Bachmann ist am Dienstag vom Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 9600 Euro (120 Tagessätze zu je 80 Euro) verurteilt worden. […]

Das Gericht sah es offenbar als erwiesen an, dass Bachmann im September 2014 auf seiner Facebook-Seite Flüchtlinge und Asylbewerber als "Gelumpe", "Viehzeug" und "Dreckspack" beschimpft hatte. Dies sei eine "pauschale Herabwürdigung" aller nach Deutschland kommenden Flüchtlinge, sagte Staatsanwalt Uhlemann. Der Angeklagte habe damit den öffentlichen Frieden gefährdet. "Die Beweise sind tatsächlich erdrückend." […]

Mehrfach vorbestraft

Bereits in der Vergangenheit ist Bachmann immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Der 43-Jährige ist mehrmals vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung, Diebstahl, Einbruch und dem Handel mit Drogen. Ende der 1990er Jahre setzte sich Bachmann sogar nach Südafrika ab, um einer Haftstrafe zu entgehen. Wegen eines ungültigen Visums wurde er aber zwei Jahre später wieder nach Deutschland abgeschoben.

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5497268.html



Zitat
(04.05.2016)

Staatsanwaltschaft legt Rechtsmittel gegen Urteil ein

Die Staatsanwaltschaft Dresden wird gegen das Urteil wegen Volksverhetzung gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann Rechtsmittel einlegen. Ob Berufung oder Revision beantragt werde, sei aber noch nicht entschieden, sagte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase am Mittwoch.

Bachmann war am Dienstag zu einer Geldstrafe von 9600 Euro verurteilt worden. Damit war das Amtsgericht deutlich unter dem vom Staatsanwalt geforderten Strafmaß geblieben. Dieser hatte auch aufgrund der vielen Vorstrafen Bachmanns eine Gefängnisstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung gefordert. [...]

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5499869.html


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zuletzt bearbeitet 07.05.2016 | Top

Festerling in Bulgarien

#175 von Thomas Steffen , 06.07.2016 06:40

Zitat
(01.07.2016)

Ehemalige Pegida-Frontfrau verfolgt Flüchtlinge

Die ehemalige Pegida-Frontfrau und AfD-Politikerin Tatjana Festerling patrouilliert in Bulgarien mit pro-russischen Nationalisten – und "spürt" dort Flüchtlinge auf. […]

Anhand von zurückgelassenen Kleidungsstücken, Tablettenpackungen, leeren Brause-Dosen sowie Papieren mit arabischen Schriftzeichen schlussfolgerte Festerling, dass dort keinesfalls Flüchtlinge vorbeigekommen sein können, sondern "eiskalt berechnende Krieger des Islam, die aus verrohten Kulturen kommen und die mit unserer freien, dekadenten Lebensweise nicht das Geringste zu tun haben wollen, sondern sie zutiefst verachten und bekämpfen". […]

Anfang dieses Jahres hatte sie bei einem Auftritt bei "Legida", dem Pegida-Pendant in Leipzig, vergeblich an ihre Zuhörer appelliert: "Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würde sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln."

Die – im übertragenen Sinne – Mistgabel in die Hand genommen hat dann allerdings ihr bisheriger Mitstreiter und Pegida-Gründer Lutz Bachmann, der Festerling Mitte April erst von der Pegida-Bühne verbannte und sie dann Mitte Juni wegen angeblicher Alleingänge sowie Vereinsschädigung aus dem Verein warf. In einer darauf folgenden Schlammschlacht bezichtigten sich Festerling und Bachmann gegenseitig der Lüge sowie der Arbeit für den Verfassungsschutz. Festerling arbeitet seitdem verstärkt an der Vernetzung rechtspopulistischer Initiativen unter dem Namen "Festung Europa", während Bachmann seine verbliebenen Anhänger weiterhin montags um das Dresdner Zentrum spazieren lässt.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...e-14319079.html

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Urteil gegen Bachmann rechtskräftig

#176 von Thomas Steffen , 11.12.2016 17:44

Zitat
(10.11.2016)

Bachmann räumt Vorwurf der Volksverhetzung ein

Der Prozess wegen Volksverhetzung gegen Pegida-Gründer Lutz Bachmann wird nicht komplett neu aufgerollt. Das Gericht in Dresden soll lediglich über das Strafmaß neu entscheiden.

[...]

Der Mitgründer des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses Pegida war Anfang Mai vom Amtsgericht Dresden wegen herabwürdigender und hetzerischer Beleidigungen gegen Flüchtlinge zu einer Geldstrafe von 9600 Euro verurteilt worden. Darüber solle am 30. November neu entschieden werden.

Bachmann hatte bisher bestritten, Verfasser der Posts gewesen zu sein. Nach Angaben von Bachmanns Verteidigerin hat dieser den Vorwurf nun aber eingeräumt. Damit muss nicht mehr über die Schuldfrage entschieden werden. "Das Urteil des Amtsgerichts ist dahingehend rechtskräftig", sagte ein Sprecher des Landgerichts.

[...]

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1120767.html



Zitat
(30.11.2016)

Bachmann zahlt für Volksverhetzung

Das Urteil gegen Lutz Bachmann wegen Volksverhetzung ist rechtskräftig. Vor dem Landgericht Dresden akzeptiert der Pegida-Chef seine Verurteilung. Für Staunen sorgt in dem Verfahren die Länge seines Vorstrafenregisters.

Pegida-Chef Lutz Bachmann muss wegen Volksverhetzung eine Geldstrafe von 9600 Euro zahlen. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Dresden zogen sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft auf Vorschlag des Richters ihre Berufung zurück. Damit ist das Urteil vom Mai aus erster Instanz rechtskräftig.

[...]

Bachmann hatte Flüchtlinge auf Facebook als "Gelumpe", "Viehzeug" und "Dreckspack" verunglimpft. Nachdem der Mitgründer des islamfeindlichen Pegida-Bündnisses die Urheberschaft der Kommentare im ersten Verfahren noch bestritt, hatte seine Verteidigung die Berufung gegen das Urteil erst vor wenigen Wochen auf die Bemessung des Strafmaßes beschränkt und damit den Schuldspruch angenommen.

Die Staatsanwaltschaft hatte in erster Instanz eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung für Bachmann gefordert - auch mit Blick auf die lange Liste der Vorstrafen des 43-Jährigen.

Einstündiges Vorstrafenregister

In der Berufungsverhandlung verlas Richter Martin Schultze-Griebler eine Stunde die Einträge Bachmanns aus dem Bundeszentralregister. Darunter finden sich Verurteilungen wegen Drogenhandels, mehrfachen Einbruchsdiebstahls, Körperverletzung, unterlassener Unterhaltszahlungen, Anstiftung zur Falschaussage und immer wieder wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Mehrfach saß er in Haft.

[...]

http://www.n-tv.de/politik/Bachmann-zahl...le19223171.html

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Resozialisierung

#177 von Thomas Steffen , 30.01.2017 19:45

Zitat
(25.10.2016)

Lutz Bachmann nutzt Spendenkasse

... Nach einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" und der Würzburger "Main-Post" hat Bachmann in die Kasse des Pegida-Vereins gegriffen, um verlorene Prozesse gegen zwei Bürgermeister aus Franken zu begleichen.

Bachmann, ein 43-jähriger, mehrfach vorbestrafter Drogenhändler und Einbrecher, hatte die beiden Politiker aus Margetshöchheim und Kirchheim bei Würzburg im Internet als "Deppen" beschimpft, weil sie Flüchtlingen beim Umzug in eine Turnhalle geholfen hatten. Nach Bachmanns Beleidigung im Netz seien beide "einer regelrechten Welle von Hasskommentaren" ausgesetzt gewesen. Ende Februar verurteilte das Würzburger Landgericht den ehemaligen Würstchenverkäufer zu rund 5000 Euro.

In Dresden wird schon lange gerätselt, wovon Bachmann eigentlich lebt und wer wie mit den Spenden umgeht, die Pegida bekommt. Nun kam heraus: Die 5000 Euro Strafe wurden, wie Anwälte der beschimpften Bürgermeister bestätigten, nicht von Bachmanns Privatkonto, sondern vom Konto des Pegida-Fördervereins bei der Ostsächsischen Sparkasse bezahlt. Vor ein paar Tagen haben die Organisatoren von Pegida, um noch mehr Geld einzunehmen, einen im September angekündigten Onlineshop eröffnet, der T-Shirts und ähnlichen Kram verkaufen soll.

Bereits damals hatte ein ehemaliger Mitstreiter von Bachmann den Pegida-Anführer in den "Dresdner Neuesten Nachrichten" scharf kritisiert: "Ich kannte Herr Bachmann nur als begeisterten Verehrer Adolf Hitlers, als begeisterten Nazi", zitierte die Zeitung den Heidenauer Jörg Hoyer. "Er liebt Geld über alles, ist stinkefaul, er lügt, er betrügt und dieser Staat ist ihm scheißegal, solange sein Konto voll ist."

[...]

http://www.fr-online.de/politik/pegida-l...6,34884598.html



Schon ein Auszug des Vorstrafenregisters von Herrn Bachmann (siehe #176) gibt sehr zu denken und sein "Gesamtwerk" spricht Bände. Man könnte dies jetzt kritisch kommentieren, sich angewidert oder abfällig äußern, aber eigentlich tut er mir leid. Im Grunde empfinde ich Mitleid mit Lutz Bachmann und frage mich, was ihn wohl zu alledem brachte. Was hat ihn zu dem Menschen gemacht, der er heute ist?

In der Sozialarbeit machte ich beruflich die Erfahrung, dass Problemfälle zumeist Opfer der Umstände sind: Leidtragende vor allem der familiären Verhältnisse in Kindheit und Jugend, welche im weiteren Verlauf auffällig oder sogar straffällig werden. Häufig zu beobachten, dass in solchen Konstellationen der eigene Schmerz nach außen übertragen wird, bis Selbsterkenntnis den Blick öffnet für das eigentliche Problem.

Wie auch immer die Hintergründe in diesem Fall sein mögen - uns in Deutschland nicht gegeneinander hetzen zu lassen, ist jenseits der üblichen (Beiß-) Reflexe ein Innehalten wert, meine ich. Sich einmal in Ruhe zusammenzusetzen, um miteinander zu reden statt übereinander, wäre ein naheliegender Ansatz, obwohl Dresden derzeit fern scheint und Teneriffa noch ferner ist.

Jedenfalls wünsche ich Herrn Bachmann, dass er Frieden findet. Umkehren lohnt sich.


... außer denen, die bereuen und glauben und gute Werke tun;
denn deren böse Taten wird Allah in gute umwandeln; und Allah ist ja Allverzeihend, Barmherzig.
(Qur´an 25:70)


Und wer Allāh und dem Gesandten [›››] gehorcht, soll unter denen sein, denen Allāh Seine Huld gewährt,
unter den Propheten, den Wahrhaftigen, den Zeugen und den Rechtschaffenen - welch gute Gefährten!
(Qur´an 4:69)




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zuletzt bearbeitet 01.02.2017 | Top

Neue muslimische Zeitung in Deutschland

#178 von Werner Arndt , 09.06.2017 14:46

Zitat
MEHR LICHT! LASST UNS DIE DUNKELHEIT ERHELLEN

Oft ärgern sich Muslime über die einseitige Berichterstattung über den Islam – da ist es längst überfällig, dass sie sich selbst eine effiziente Präsenz in den Medien verschaffen.

Aus diesem Grunde haben sich einige Muslime mit der Absicht zusammengefunden, eine unabhängige Zeitung zu gründen, eine Zeitung für Muslime und Nichtmuslime, um auch die andere Seite der Medaille zu zeigen und eine Plattform zu bieten, auf der Muslime ihre eigenen Debatten führen und Nichtmuslime sich aus erster Hand über den Islam informieren können.

Mit bundesweit über 100.000 Druckexemplaren wird "Transparent", so Gott will, die auflagenstärkste muslimische Monatszeitung in Deutschland. Sie wird kostenlos via Briefeinwurf und Auslagestellen deutschlandweit verteilt. Die Finanzierung wird hierbei auf zwei Strategien basieren - Werbeanzeigen und Abbonnements. Bis wir jedoch unsere finanzielle Unabhängigkeit erreichen, brauchen wir Eure finanzielle Unterstützung!

"Transparent" wird farbig, stilvoll und mit professionellem Design erscheinen.

Bei der Erstellung der Artikel über den Islam stützen wir uns - basierend auf Qur'an und Sunnah - auf fachkundige Imame und Gelehrte.


https://www.leetchi.com/c/projekt-von-transparent




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Demonstrationen in Dresden (08.05.2017)

#179 von Werner Arndt , 09.06.2017 14:49

Zitat

Pegida und AfD üben Schulterschluss

Anhänger des Pegida-Bündnisses zeigen seit jeher Sympathien für die AfD. Andersherum gibt sich die Partei lange zurückhaltend. Nun demonstrieren beide Bewegungen erstmal kurz hintereinander am selben Ort - und gestehen einander ihre Zuneigung.


Erstmals haben das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis und die AfD-Basis in Dresden gemeinsam Kundgebungen abgehalten. Der Dresdner AfD-Kreisverband war am Abend zwar bemüht, die Versammlungen, die zeitlich aneinander anschließend auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche stattfanden, formal getrennt zu sehen. Redner beider Lager ließen aber keinen Zweifel daran, dass AfD und Pegida gemeinsam stehen.

"Wir haben heute Geschichte geschrieben", sagte der Vorsitzende der Jungen Alternative (JA) in Dresden, Matthias Scholz. "Heute stehen wir zwar hier in den Demo-Wagen getrennt, aber in der Sache vereint."

Pegida hatte zuvor unverhohlen und unter Verwendung des AfD-Logos zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen. Mehr als die sonst üblichen rund 2000 Anhänger versammelten sich daraufhin vor der Frauenkirche. ...

http://www.n-tv.de/politik/Pegida-und-Af...le19829044.html

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"Unter Sachsen"

#180 von Werner Arndt , 09.06.2017 14:52

Zitat
Die Sachsen und ihre Fremden

Pegida, rechte Gewalt und brennende Asylbewerberunterkünfte prägen seit einiger Zeit das Image Sachsens. Warum gerade hier? Dieser Frage geht ein Buch nach, das nicht bei jedem im Freistaat Begeisterung auslösen dürfte.


Von Stephan Lorenz
erschienen am 17.03.2017


Chemnitz. Es ist ein unbequemes Buch, das Heike Kleffner und Matthias Meisner da herausgegeben haben. "Unter Sachsen" beschäftigt sich in Analysen, Reportagen und in teils sehr persönlichen Zwischenrufen mit Fremdenfeindlichkeit, dem Aufstieg der AfD und den Pegida-Demonstrationen in Dresden. Einige Autoren blicken auch zurück in die Geschichte des Freistaates seit 1990. Es ist eine Fundgrube an Informationen, die für das Verständnis des heutigen Sachsen sehr hilfreich sind.

"Längst geht es bei dieser neuen Bewegung von rechts, die ihren Ausgangspunkt in Sachsen hat, (...) nicht mehr um ein Image-Problem, wie manche Politiker in Sachsen der Öffentlichkeit einreden möchten", heißt es im Vorwort. Es ist die Grundlage für die Frage aller Fragen: Ist das wirklich alles nur ein sächsisches Phänomen oder etwas, das ähnlich auch anderswo geschehen kann? Auf die Suche nach Antworten begeben sich 40 Autoren ...

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Werner Arndt  
Werner Arndt
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