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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#61 von Werner Arndt , 13.11.2021 13:39

Zitat
14.01.2020

"Der Islam im 3. Jahrtausend"

Menschen gehen, ihre Werke und ihr Wirken bleiben. So auch bei dem kürzlich verstorbenen Murad Wilfried Hofmann [›››]. IslamiQ stellt eines seiner bleibenden Werke vor: "Der Islam im 3. Jahrtausend".

...

Vor diesem Hintergrund schildert Murad Hofmann seine Gedanken zum Islam im 3. Jahrtausend. Zunächst geht er auf die Vorurteile ein, denen die Muslime im Westen begegnen. Die Ressentiments gegenüber dem Islam und dem Orient sieht Murad Hofmann tief in der Geschichte verwurzelt. Die ablehnende Haltung rührt seiner Ansicht nach noch von den Kreuzzügen und der osmanischen Herrschaft her, die zudem von der negativen Medienberichterstattung über den Islam und die Muslime bekräftigt wird. Ferner macht er die mangelnden Kenntnisse über den Islam für das negative Islambild verantwortlich.

"Islamische Demokratie"

Den Vorwurf, dass der Islam nicht mit der Demokratie zu vereinbaren sei entkräftet er, indem er Belege für die Demokratietauglichkeit des Islams nennt und sich dabei auf Gelehrte wie Al-Turabi und Muhammad Asad beruft, die sich für eine Demokratierezeption des Korans aussprachen. Hofmann hebt zunächst hervor, dass die Demokratie in islamischen Ländern kein Abbild der westlichen Demokratien sein muss. Vielmehr ist er für eine „islamische Demokratie“, die die Grundvoraussetzungen der Demokratie erfüllt und mit dem Islam zu vereinbaren ist. Er geht auf die grundlegendsten demokratischen Kriterien ein wie Verhinderung von Willkür, Gewaltenteilung, vom Volk gewählte Volksvertreter usw. und belegt anhand des Korans und der Sunna, dass dies Kriterien sind, die nicht mit dem Islam im Widerspruch stehen.

Im Prinzip der Schûrâ (arab. Beratung) sieht er die „Grundlage eines islamischen Parlamentarismus“. Hofmanns Schlussfolgerung lautet: „Aus der bisherigen Darstellung ergibt sich meines Erachtens zwingend, dass der Islam nicht eo ipso für demokratiefeindlich gehalten werden kann, dass er vielmehr neun Grundsteine bzw. Grundbausteine für das Fundament einer islamischen Demokratie aufweist, die es lediglich zu aktualisieren gilt. Die gegenteilige These von einem einzigartigen, allgemeinen Webfehler der Muslime in Sachen Demokratie wirkt daher wie postmoderner Rassismus. […] Es geht jedenfalls nicht an, Demokratie so zu definieren, dass eine Bürgerschaft schon deshalb als demokratieunfähig gilt, weil sie an Gott glaubt und daraus ihre Konsequenzen zieht.“ (S. 122)

Islam als Alternative gegen Werteverfall

Des Weiteren greift Hofmann das Thema „Frau im Islam“ auf und legt hier die Vorbehalte des Westens bezüglich der Rolle der Frau im Islam dar. Er zeigt nicht nur die westliche Sicht, die den Islam als frauenfeindlich deklariert. Eingehend schildert er die Diskrepanz zwischen Kultur und Islam hinsichtlich der Stellung der Frau in islamischen Gesellschaften und beklagt, wie wenig sich die aktuelle Lage der Frauen im Okzident mit dem eigentlichen Bild der Frau nach Koran und Sunna deckt. Er propagiert die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Islam, so dass die Unzulänglichkeiten der Muslime dem Islam selbst nicht angelastet werden können.

Im Wesentlichen jedoch befasst sich Murad Hofmann mit dem Platz des Islams in der Gegenwart sowie der Frage, welchen Weg er zukünftig einschlagen wird und was er dem Westen zu bieten hat. Er stellt den Islam als eine Alternative dar, die das Potential in sich trägt dem Werteverfall entgegenzuwirken und die Probleme des 3. Jahrtausends zu bewältigen. Entgegen den Behauptungen in der westlichen Welt, die den Islam als mittelalterlich degradieren, bezeichnet er ihn als eine Religion, die die Anforderungen jeder Zeit und Epoche erfüllen kann. ...

Abschließend erläutert Murad Hofmann in 14 Schritten, warum insbesondere der Islam die richtige Antwort auf viele Nöte des Westens ist. Vor diesem Hintergrund ist Hofmanns Werk "Der Islam im 3. Jahrtausend" eine Bestandsaufnahme des Orients und Okzidents und aufgrund seiner kritischen Darstellung dieser Kulturkreise immer noch aktuell.

https://www.islamiq.de/2020/01/14/hofman...-3-jahrtausend/

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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#62 von Werner Arndt , 13.11.2021 13:43

Zitat
03.04.2021

Buchvorstellung: "Goethe und der Koran" dokumentiert Schriften des Dichters

In Bezug auf den Islam, kennt man von Goethe Zitate, wie:

"Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heil’gen Willen.

Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen."

West-östlicher Divan, WA I)

"Oberhaupt der Geschöpfe – ­Muhammed."
(West-östlicher Divan, WA I)

"Wenn Islam ‘Gott ergeben’ heißt, In ­Islam leben und sterben wir alle."
(West-östlicher Divan)

(iz). Diese und andere Zitate und Begebenheiten führten in der Vergangenheit dazu, dass das Verhältnis von Goethe zum Islam immer wieder thematisiert wurde. Die Spannbreite der Diskussionen fängt bei "Goethe bewunderte den Islam" an und hört bei "Goethe konvertierte zum Muslim" auf.

Diesen Diskussionen leisten Karl-Josef Kuschel und Shahid Alam mit ihrem Werk "Goethe und der Koran" (erschienen im Patmos Verlag) einen großen Beitrag. In ihrem fast 450-seitigen Werk dokumentieren sie vollständig alle Texte Goethes zum Islam und geben damit ­einen umfassenden Überblick über die Gedanken des Dichters zur islamischen Religion.

Auch einige Schreibübungen der arabischen Schrift von Goethe sind Bestandteil des Werkes. So schrieb Goethe unter anderem die 114. Sure des Korans in ­Arabisch ab. Eine Zeittafel am Ende des Buches zeigt die wichtigsten Daten zu Goethe und Islam.

Die Textstellen Goethes werden auf dem gegenwärtigen Stand der Goethe-Forschung von Kuschel ausführlich kommentiert. Die Kalligrafien des Buches stammen vom renommierten Kalligrafen Shahid Alam.

Besonders bedeutend wird im Buch Goethes West-östlicher Divan. Dieser ist wie ein Dialog zwischen Goethe und dem muslimischen Dichter Hafiz, den Goethe als sein "Zwillingsbruder" bezeichnete. Im "West-östlichen Divan" kommen daher viele Gedanken und Sichtweisen Goethes zum Islam hervor. So schreibt er in einer Notiz, laut dem ein Gerücht besagen würde, dass er selbst ein Muslim sei, dass er nicht geneigt sei, dieses ­Gerücht abzulehnen.

Insgesamt ist das Werk von Kuschel und Alam ein umfassendes Werk zum Thema "Goethe und Islam", dass nicht nur alle Textstellen Goethes zum Islam herausarbeitet, sondern diese auch in ­einen historischen Kontext bringt.

...

https://islamische-zeitung.de/buchvorste...n-des-dichters/



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Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten (4)

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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#63 von Werner Arndt , 14.11.2021 12:07

Zitat
Muhammad Abdul Karim Grimm

... Ich nahm daraufhin das Bibelstudium auf. Ganz alleine für mich, und zwar drei Übersetzungen, die Elberfelder Bibel, die Übersetzung von Martin Luther und die Übersetzung von Alexander von Eß. Die Bibel ist eine höchst interessante und spannende Lektüre. Ich habe diese Bibeln nach und nach – ich glaube im Zeitraum von zwei Jahren – mehrmals durchgelesen von vorne bis hinten. Die für mich wichtigen Stellen habe ich mit Unterstreichungen versehen, um nachzufragen und nachzulesen, welche Erklärung es dafür gibt in den Kommentaren. Ich war in dieser Zeit ein richtiger Bibelwurm geworden.

Eines Tages lese ich zum x-ten Male im fünften Buch Mose, Deuteronomium, Kapitel 5 Verse 6-22 die Satzung des ersten Gebotes. "Ich bin der Herr, dein Gott..., du sollst keine anderen Götter haben neben mir..." Da ich mich mittlerweile in der christlichen Theologie etwas auskenne, beginnen meine Fragen: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir..." Was ist also mit Jesus als Sohn Gottes, was ist mit der Dreieinigkeit?

"Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen..." Was ist jetzt mit den vielen Kruzifixen mit den Altarbildern. Das heißt, die christlichen Theologen kennen dieses Phänomen und nennen es "die Schwelle des ersten Gebotes". Ich stolpere also über diese Schwelle und nun erst beginnt mein Fragen und Hinterfragen.

...

Also, der Grund meines Übertritts war der, dass ich eines Tages die Schwelle des ersten Gebotes nicht mehr überschreiten konnte.

http://www.muslimmarkt.de/interview/2004/grimm.htm



Und Wir schickten keinen Gesandten vor dir, dem Wir nicht offenbart haben: "Es ist kein Gott außer Mir, darum dient nur Mir."
(Koran 21:25)

Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden,
als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit.
(Koran 98:4-5)



Zitat
Abdullah Frank Bubenheim

Einmal, als ich noch zur Grundschule ging, störte mich in dem Lesebuch die Überschrift eine Geschichte mit dem Titel "Das Muttergottesgläschen". Ich konnte mir in meinem kindlichen Gemüt nicht vorstellen, dass Gott, der doch Schöpfer und Anfang aller Dinge ist, und vor Dem es niemanden gab, eine "Mutter" haben sollte. So strich ich die Überschrift ärgerlich durch. Heute weiß ich, dass ich damals aus natürlicher Anlage zum rechten Glauben, dem Monotheismus, handelte. Gott selbst sagt dazu im Qur`an:

"Richte nun dein Antlitz auf die Religion als einer, der sich zur wahren Religion bekennt! Das ist die natürliche Art, in der Gott die Menschen geschaffen hat. Die Art und Weise, in der Gott die Menschen geschaffen hat, kann man nicht abändern. Das ist die richtige Religion. Aber die meisten Menschen wissen es nicht." (Qur`an, Sura 30; Vers 30).

Das macht das Wort des Propheten Muhammad (a. s. s.) noch deutlicher: "Es gibt kein Neugeborenes, das nicht mit der Naturanlage (zum Islam) geboren wird, doch seine Eltern machen es zum Juden, Christen oder Zoroastrier." (Überliefert von Buchari und Muslim.)

...

https://wegzumislam.com/konvertierung/30...nheim-zum-islam



Zitat

... Nehmen wir die islamische Lehre als Maßstab, dann ist grundsätzlich jeder Mensch als Muslim geboren. Es sind seine Eltern, die ihn zum Christen, Juden, Atheisten etc. machen. Von daher ist ein neuer Muslim auch kein "Konvertit", sondern hat sich vielmehr vor Zeugen an seinen eigentlichen Islam erinnert und diesen verbindlich bezeugt. Im amerikanischen Sprachgebrauch benutzen manche das Wort "revert", in dem auch die Bedeutung der Rückkehr mitschwingt.

...

Lassen wir zum Schluss jemanden zu Wort kommen, der sich für den Islam als Lebensweise entschieden hat. Der Schweizer Oscar Asadullah Bergamin ist Journalist und humanitärer Aktivist. ... "Mein Weg zum Islam war geprägt von Faszination, Schönheit, Zufriedenheit und Studium. Ich habe den Islam nicht aus Frust gegenüber irgendetwas anderem angenommen, sondern aus Überzeugung. ... Ich bin ein äußerst glücklicher Mensch – Alhamdulillah".

https://islamische-zeitung.de/der-konver...-und-fuer-sich/



Sprich: "Er ist Allāh, ein Einziger,
Allāh, der Absolute, (Ewige, Unabhängige, von Dem alles abhängt).
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden,
und Ihm ebenbürtig ist keiner."
(Koran 112:1-4)


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