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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#61 von Werner Arndt , 13.11.2021 13:39

Zitat
14.01.2020

"Der Islam im 3. Jahrtausend"

Menschen gehen, ihre Werke und ihr Wirken bleiben. So auch bei dem kürzlich verstorbenen Murad Wilfried Hofmann [›››]. IslamiQ stellt eines seiner bleibenden Werke vor: "Der Islam im 3. Jahrtausend".

...

Vor diesem Hintergrund schildert Murad Hofmann seine Gedanken zum Islam im 3. Jahrtausend. Zunächst geht er auf die Vorurteile ein, denen die Muslime im Westen begegnen. Die Ressentiments gegenüber dem Islam und dem Orient sieht Murad Hofmann tief in der Geschichte verwurzelt. Die ablehnende Haltung rührt seiner Ansicht nach noch von den Kreuzzügen und der osmanischen Herrschaft her, die zudem von der negativen Medienberichterstattung über den Islam und die Muslime bekräftigt wird. Ferner macht er die mangelnden Kenntnisse über den Islam für das negative Islambild verantwortlich.

"Islamische Demokratie"

Den Vorwurf, dass der Islam nicht mit der Demokratie zu vereinbaren sei entkräftet er, indem er Belege für die Demokratietauglichkeit des Islams nennt und sich dabei auf Gelehrte wie Al-Turabi und Muhammad Asad beruft, die sich für eine Demokratierezeption des Korans aussprachen. Hofmann hebt zunächst hervor, dass die Demokratie in islamischen Ländern kein Abbild der westlichen Demokratien sein muss. Vielmehr ist er für eine „islamische Demokratie“, die die Grundvoraussetzungen der Demokratie erfüllt und mit dem Islam zu vereinbaren ist. Er geht auf die grundlegendsten demokratischen Kriterien ein wie Verhinderung von Willkür, Gewaltenteilung, vom Volk gewählte Volksvertreter usw. und belegt anhand des Korans und der Sunna, dass dies Kriterien sind, die nicht mit dem Islam im Widerspruch stehen.

Im Prinzip der Schûrâ (arab. Beratung) sieht er die „Grundlage eines islamischen Parlamentarismus“. Hofmanns Schlussfolgerung lautet: „Aus der bisherigen Darstellung ergibt sich meines Erachtens zwingend, dass der Islam nicht eo ipso für demokratiefeindlich gehalten werden kann, dass er vielmehr neun Grundsteine bzw. Grundbausteine für das Fundament einer islamischen Demokratie aufweist, die es lediglich zu aktualisieren gilt. Die gegenteilige These von einem einzigartigen, allgemeinen Webfehler der Muslime in Sachen Demokratie wirkt daher wie postmoderner Rassismus. […] Es geht jedenfalls nicht an, Demokratie so zu definieren, dass eine Bürgerschaft schon deshalb als demokratieunfähig gilt, weil sie an Gott glaubt und daraus ihre Konsequenzen zieht.“ (S. 122)

Islam als Alternative gegen Werteverfall

Des Weiteren greift Hofmann das Thema „Frau im Islam“ auf und legt hier die Vorbehalte des Westens bezüglich der Rolle der Frau im Islam dar. Er zeigt nicht nur die westliche Sicht, die den Islam als frauenfeindlich deklariert. Eingehend schildert er die Diskrepanz zwischen Kultur und Islam hinsichtlich der Stellung der Frau in islamischen Gesellschaften und beklagt, wie wenig sich die aktuelle Lage der Frauen im Okzident mit dem eigentlichen Bild der Frau nach Koran und Sunna deckt. Er propagiert die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Islam, so dass die Unzulänglichkeiten der Muslime dem Islam selbst nicht angelastet werden können.

Im Wesentlichen jedoch befasst sich Murad Hofmann mit dem Platz des Islams in der Gegenwart sowie der Frage, welchen Weg er zukünftig einschlagen wird und was er dem Westen zu bieten hat. Er stellt den Islam als eine Alternative dar, die das Potential in sich trägt dem Werteverfall entgegenzuwirken und die Probleme des 3. Jahrtausends zu bewältigen. Entgegen den Behauptungen in der westlichen Welt, die den Islam als mittelalterlich degradieren, bezeichnet er ihn als eine Religion, die die Anforderungen jeder Zeit und Epoche erfüllen kann. ...

Abschließend erläutert Murad Hofmann in 14 Schritten, warum insbesondere der Islam die richtige Antwort auf viele Nöte des Westens ist. Vor diesem Hintergrund ist Hofmanns Werk "Der Islam im 3. Jahrtausend" eine Bestandsaufnahme des Orients und Okzidents und aufgrund seiner kritischen Darstellung dieser Kulturkreise immer noch aktuell.

https://www.islamiq.de/2020/01/14/hofman...-3-jahrtausend/

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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#62 von Werner Arndt , 13.11.2021 13:43

Zitat
03.04.2021

Buchvorstellung: "Goethe und der Koran" dokumentiert Schriften des Dichters

In Bezug auf den Islam, kennt man von Goethe Zitate, wie:

"Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heil’gen Willen.

Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen."

West-östlicher Divan, WA I)

"Oberhaupt der Geschöpfe – ­Muhammed."
(West-östlicher Divan, WA I)

"Wenn Islam ‘Gott ergeben’ heißt, In ­Islam leben und sterben wir alle."
(West-östlicher Divan)

(iz). Diese und andere Zitate und Begebenheiten führten in der Vergangenheit dazu, dass das Verhältnis von Goethe zum Islam immer wieder thematisiert wurde. Die Spannbreite der Diskussionen fängt bei "Goethe bewunderte den Islam" an und hört bei "Goethe konvertierte zum Muslim" auf.

Diesen Diskussionen leisten Karl-Josef Kuschel und Shahid Alam mit ihrem Werk "Goethe und der Koran" (erschienen im Patmos Verlag) einen großen Beitrag. In ihrem fast 450-seitigen Werk dokumentieren sie vollständig alle Texte Goethes zum Islam und geben damit ­einen umfassenden Überblick über die Gedanken des Dichters zur islamischen Religion.

Auch einige Schreibübungen der arabischen Schrift von Goethe sind Bestandteil des Werkes. So schrieb Goethe unter anderem die 114. Sure des Korans in ­Arabisch ab. Eine Zeittafel am Ende des Buches zeigt die wichtigsten Daten zu Goethe und Islam.

Die Textstellen Goethes werden auf dem gegenwärtigen Stand der Goethe-Forschung von Kuschel ausführlich kommentiert. Die Kalligrafien des Buches stammen vom renommierten Kalligrafen Shahid Alam.

Besonders bedeutend wird im Buch Goethes West-östlicher Divan. Dieser ist wie ein Dialog zwischen Goethe und dem muslimischen Dichter Hafiz, den Goethe als sein "Zwillingsbruder" bezeichnete. Im "West-östlichen Divan" kommen daher viele Gedanken und Sichtweisen Goethes zum Islam hervor. So schreibt er in einer Notiz, laut dem ein Gerücht besagen würde, dass er selbst ein Muslim sei, dass er nicht geneigt sei, dieses ­Gerücht abzulehnen.

Insgesamt ist das Werk von Kuschel und Alam ein umfassendes Werk zum Thema "Goethe und Islam", dass nicht nur alle Textstellen Goethes zum Islam herausarbeitet, sondern diese auch in ­einen historischen Kontext bringt.

...

https://islamische-zeitung.de/buchvorste...n-des-dichters/



"Ihr kennt eure eigenen Klassiker nicht!"
Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten (4)

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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#63 von Werner Arndt , 14.11.2021 12:07

Zitat
Muhammad Abdul Karim Grimm

... Ich nahm daraufhin das Bibelstudium auf. Ganz alleine für mich, und zwar drei Übersetzungen, die Elberfelder Bibel, die Übersetzung von Martin Luther und die Übersetzung von Alexander von Eß. Die Bibel ist eine höchst interessante und spannende Lektüre. Ich habe diese Bibeln nach und nach – ich glaube im Zeitraum von zwei Jahren – mehrmals durchgelesen von vorne bis hinten. Die für mich wichtigen Stellen habe ich mit Unterstreichungen versehen, um nachzufragen und nachzulesen, welche Erklärung es dafür gibt in den Kommentaren. Ich war in dieser Zeit ein richtiger Bibelwurm geworden.

Eines Tages lese ich zum x-ten Male im fünften Buch Mose, Deuteronomium, Kapitel 5 Verse 6-22 die Satzung des ersten Gebotes. "Ich bin der Herr, dein Gott..., du sollst keine anderen Götter haben neben mir..." Da ich mich mittlerweile in der christlichen Theologie etwas auskenne, beginnen meine Fragen: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir..." Was ist also mit Jesus als Sohn Gottes, was ist mit der Dreieinigkeit?

"Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen..." Was ist jetzt mit den vielen Kruzifixen mit den Altarbildern. Das heißt, die christlichen Theologen kennen dieses Phänomen und nennen es "die Schwelle des ersten Gebotes". Ich stolpere also über diese Schwelle und nun erst beginnt mein Fragen und Hinterfragen.

...

Also, der Grund meines Übertritts war der, dass ich eines Tages die Schwelle des ersten Gebotes nicht mehr überschreiten konnte.

http://www.muslimmarkt.de/interview/2004/grimm.htm



Und Wir schickten keinen Gesandten vor dir, dem Wir nicht offenbart haben: "Es ist kein Gott außer Mir, darum dient nur Mir."
(Koran 21:25)

Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden,
als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit.
(Koran 98:4-5)



Zitat
Abdullah Frank Bubenheim

Einmal, als ich noch zur Grundschule ging, störte mich in dem Lesebuch die Überschrift eine Geschichte mit dem Titel "Das Muttergottesgläschen". Ich konnte mir in meinem kindlichen Gemüt nicht vorstellen, dass Gott, der doch Schöpfer und Anfang aller Dinge ist, und vor Dem es niemanden gab, eine "Mutter" haben sollte. So strich ich die Überschrift ärgerlich durch. Heute weiß ich, dass ich damals aus natürlicher Anlage zum rechten Glauben, dem Monotheismus, handelte. Gott selbst sagt dazu im Qur`an:

"Richte nun dein Antlitz auf die Religion als einer, der sich zur wahren Religion bekennt! Das ist die natürliche Art, in der Gott die Menschen geschaffen hat. Die Art und Weise, in der Gott die Menschen geschaffen hat, kann man nicht abändern. Das ist die richtige Religion. Aber die meisten Menschen wissen es nicht." (Qur`an, Sura 30; Vers 30).

Das macht das Wort des Propheten Muhammad (a. s. s.) noch deutlicher: "Es gibt kein Neugeborenes, das nicht mit der Naturanlage (zum Islam) geboren wird, doch seine Eltern machen es zum Juden, Christen oder Zoroastrier." (Überliefert von Buchari und Muslim.)

...

https://wegzumislam.com/konvertierung/30...nheim-zum-islam



Zitat

... Nehmen wir die islamische Lehre als Maßstab, dann ist grundsätzlich jeder Mensch als Muslim geboren. Es sind seine Eltern, die ihn zum Christen, Juden, Atheisten etc. machen. Von daher ist ein neuer Muslim auch kein "Konvertit", sondern hat sich vielmehr vor Zeugen an seinen eigentlichen Islam erinnert und diesen verbindlich bezeugt. Im amerikanischen Sprachgebrauch benutzen manche das Wort "revert", in dem auch die Bedeutung der Rückkehr mitschwingt.

...

Lassen wir zum Schluss jemanden zu Wort kommen, der sich für den Islam als Lebensweise entschieden hat. Der Schweizer Oscar Asadullah Bergamin ist Journalist und humanitärer Aktivist. ... "Mein Weg zum Islam war geprägt von Faszination, Schönheit, Zufriedenheit und Studium. Ich habe den Islam nicht aus Frust gegenüber irgendetwas anderem angenommen, sondern aus Überzeugung. ... Ich bin ein äußerst glücklicher Mensch – Alhamdulillah".

https://islamische-zeitung.de/der-konver...-und-fuer-sich/



Sprich: "Er ist Allāh, ein Einziger,
Allāh, der Absolute, (Ewige, Unabhängige, von Dem alles abhängt).
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden,
und Ihm ebenbürtig ist keiner."
(Koran 112:1-4)


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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#64 von Werner Arndt , 30.12.2021 20:16

Zitat
ZUM ISLAM KONVERTIERT

Auf der anderen Seite

Sie ist Deutsche und besuchte früher eine katholische Mädchenschule: Vor fünf Jahren konvertierte die 29 Jahre alte Pfungstädterin Denise N. vom Christentum zum Islam. Mit ihrer Geschichte möchte sie anderen Muslimen Mut machen, offen mit ihrer Religion umzugehen.


Es war das Ende einer jahrelangen Suche: Vor fünf Jahren ist die heute 29 Jahre alte Denise N. aus Pfungstadt zum Islam konvertiert. „Es war ein langer Prozess“, sagt die junge Frau, die seit 2007 mit einem Deutsch-Marokkaner verheiratet ist. „Im Sommer 2009 ist ein Freund gestorben.“ Ihr Mann habe den Verlust aufgrund seines muslimischen Glaubens wesentlicher gefestigter überstanden als sie. „Da habe ich angefangen, den Koran zu lesen. Ich wollte alles wissen.“

Denise N. ist Deutsche, hat eine katholische Mädchenschule besucht. „Ich war Christin, aber in diesem Glauben habe ich nie alle Antworten gefunden.“ Der Islam sei verständlicher und realistischer. „Der Islam ist lebensnah und die Familie bedeutet alles.“

Expertin für muslimische Mode

Ihr Mann sei damals reserviert gewesen, erzählt Denise N.: „Er sagte, ich solle das nicht für ihn machen, weil es das ganze Leben verändere.“ Das sei ein typischer Vorwurf, wenn eine Deutsche zum Islam konvertiere, „dass man es wegen des Mannes tut. Aber das war nicht so.“ Denise N. ist froh, ihren Mann gefunden zu haben, sagt sie. „Es ist eine sichere und beständige Beziehung.“ Zudem sei die Frau im Islam „so viel wert“, sagt Denise N. „Das sehen viele Leute nicht.“

Denise N. wirkt selbstbewusst und offen. Nicht wie eine Frau, die sich etwas aufdrängen lassen würde. „Mein Mann hat mir viel Freiraum gegeben.“ Als sie sich kennenlernen und wenig später heiraten, ist die Religion gar kein Thema. Beim Konvertieren hat ihr Mann sie unterstützt. Sechs Monate hat es gedauert. Doch wie konvertiert man? „Man braucht zwei muslimische Zeugen und spricht das Glaubensbekenntnis auf Arabisch.“ Das erste Jahr sei das reinste Lehrjahr gewesen. „Man sollte die Religion nach und nach kennenlernen.“ Doch eines ist ihr sofort klar. „Ich wollte ein Kopftuch tragen.“ Doch auch das sei nicht Knall auf Fall geschehen. „Es hat ungefähr drei Jahre gedauert. Am Anfang habe ich Mützen getragen.“

Heute ist sie eine Expertin, was das Binden der Kopftücher und muslimische Mode angeht. Darüber und über den Wechsel ihrer Religion bloggt die junge Frau regelmäßig im Internet. „Ich wurde ständig gefragt, wieso, weshalb, warum. Da habe ich beschlossen, ich schreibe es einfach auf.“

Auf der Arbeit ist ihr Kopftuch kein Thema

Ihre Familie sei erst skeptisch gewesen, als sie zum Islam konvertiert ist und sich optisch verändert hat. „Heute haben wir ein gutes Verhältnis. Sie mussten sich erst daran gewöhnen.“ Ihr Bruder ist zunächst nicht begeistert, dass seine Schwester ein Kopftuch trägt. „Jetzt ist das anders, einfach normal.“ Auch auf der Arbeit, Denise N. ist Assistentin der Geschäftsführung, ist ihr Kopftuch kein Thema.

Doch der offene Umgang ziehe sich nicht durch alle Lebensbereiche. „Mit dem Kopftuch trägt man den Islam nach außen.“ Das sei für viele Mitmenschen Grund für Diskriminierungen.

Denise N. hofft, mit ihrer Geschichte anderen Muslimen Mut zu machen, offen mit ihrer Religion umzugehen. Sie bereut ihre Entscheidung zu Konvertieren nicht. „Ich bin seitdem zufriedener, ruhiger, überlegter, selbstbewusster und erwachsener.“ Und dankbarer. „Wenn ich ein Problem habe, bete ich. Danach geht es mir besser. Aber ich tue es auch, wenn es mir gut geht.“

https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/a...e-11254912.html



Und die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des anderen Beschützer: Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse
und verrichten das Gebet und entrichten die Zakāh und gehorchen Allāh und Seinem Gesandten.
Sie sind es, derer Allāh Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allāh ist Erhaben, Allweise.
Allāh hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen verheißen, immerdar in Gärten zu verweilen, die von Bächen durchflossen werden,
und (Er hat ihnen) herrliche Wohnstätten in den Gärten von Eden (verheißen).
Allāhs Wohlgefallen aber ist noch größer. Das ist der gewaltige Gewinn.
(Koran 9:71-72)


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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#65 von Werner Arndt , 23.02.2022 20:45

Zitat

... Und wie gesagt bestätigt meine persönliche Erfahrung aus gut einem Jahrzehnt, dass man als deutscher Muslim in Deutschland in Wahrung der eigenen Identität leben kann.
All dies ist möglich und erfüllend hier und heute mitten im Leben: Beten, Fasten, Spenden und Zakat, Pilgern, alkoholfrei und zinslos leben, voll im Arbeitsprozeß sein mit nahezu ausschließlich deutschen Kollegen und Geschäftspartnern, in Frieden und freundlichem Miteinander mit den Nachbarn.

Und diese islamische Praxis ist nicht nur möglich, sondern in Liebe zu Allah (Der sich liebevoll Seinen Geschöpfen zuwendet: Al-Wadud) wie gesagt erfüllend und - insbesondere die Gebete - das Schönste vom Tag. Doch nur wer´s tut, kann´s auch erleben.

Und so bin ich glücklich geworden in meinem neuen Leben als Muslim, fand Frieden bei Allah, dem Erhabenen, bei all meiner eigenen Unzulänglichkeit Frieden mit mir selbst sowie mit meinen Mitmenschen (kaum Ausnahmen).

Gelobt sei Allah!

...

Viel ließe sich an dieser Stelle noch zum Alltag eines Muslims in Deutschland notieren, was hier aber den Rahmen sprengen würde. [...]

Aber was sind schon Worte?
So, wie einen Erfrierenden bloße Schilderungen seiner Zeitgenossen vom wohligen Kaminfeuer nicht zu wärmen vermögen, so kann Frieden und Geborgenheit bei seinem Schöpfer nur erleben, wer sich auf den Weg zu IHM begibt. Und jeder hat es in der Hand, der deutsche Michel ebenso wie Joe, der Klempner, und jeder Mensch auf Erden. Deshalb dieses Thema hier...


Was geht der Islam den deutschen Michel an?
Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten (3)




Zitat

... (Dies ist) ein Buch, das Wir zu dir herabgesandt haben, auf dass du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen zum Licht führen mögest, auf den Weg des Erhabenen, des Preiswürdigen. (14:1)

14:1-3 ... Es gehört zur Barmherzigkeit des Erhabenen Schöpfers, dass Er die Bewohner der Erde nicht ohne Führung und Rechtleitung sich selbst überlässt, sondern Er rettet sie und führt sie "aus den Finsternissen zum Licht".



Sprich: "O ihr Menschen, nun ist die Wahrheit von eurem Herrn zu euch gekommen. Wer nun dem rechten Weg folgt, der folge ihm allein zum Heil seiner eigenen Seele; und wer in die Irre geht, der geht nur zu seinem eigenen Schaden irre. Und ich bin nicht euer Hüter." (10:108)

10:108-109 ... Mit "O ihr Menschen ..." ist die Rede an die ganze Menschheit gerichtet. Dies zeigt die Universalität der Botschaft des Qur’ān. Allāh (t) hat allen Menschen die freie Wahl zwischen Richtigkeit und Falschheit gegeben.



O du ruhige Seele! (89:27) Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit (Allāhs) Wohlwollen. (89:28) So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. (89:29) Und tritt ein in Mein Paradies. (89:30)

89:27-30 - Am Ende dieser herrlichen Sura ruft unser Schöpfer seine Diener mit herzergreifenden Worten an und sagt in der Einzelform: "O du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit Allāhs Wohlwollen. So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies." Wie sanft, liebevoll und tröstlich wird hier die im Frieden ihrer irdischen Gottesfürchtigkeit eingebettete Seele willkommen geheißen ...


Tafsīr Al-Qur’ān Al-Karīm | Erläuterung des Al-Qur’ān Al-Karīm in deutscher Sprache
(Monolinguale Ausgabe, Verlag Islamische Bibliothek)
http://www.way-to-allah.com/dokument/Taf...an_Al-Karim.pdf


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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#66 von Werner Arndt , 18.03.2022 10:18

Zitat

DML STELLT SICH VOR

Die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ist nach ihrer Satzung eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist eine der ältesten islamischen Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert.

Sie wurde im Jahre 1949 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet und 1954 ins Vereinsregister als religiöse Vereinigung eingetragen. Sie untersteht der Aufsicht der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg und ist als gemeinnützig anerkannt. Sie versteht sich jedoch als bundesweit tätige Organisation und ihre Mitglieder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet.

1992 wurde die DML in die beim Präsidium des deutschen Bundestages geführten öffentlichen Listen von Verbänden und deren Vertretern aufgenommen und erwarb damit Anhörungsrecht.

Die DML ist außerdem Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD).

Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Die DML will in Anbetracht der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime in Deutschland Nicht-Deutsche sind, die sich oft über ihre ethnische Herkunft, Kultur und Sprache definieren, den deutschstämmigen und deutschsprachigen Muslimen eine Plattform bieten. Dadurch, dass nur deutsche Staatsangehörige Funktionsträger bei der DML sein können, demonstriert sie, dass der Islam keine "Ausländerreligion" ist, sondern integraler Bestandteil der deutschen Gesellschaft.

Die Deutsche Muslim Liga stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 70 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind – auch, wenn dies bisweilen in böswilliger Absicht oder aus Ignoranz bestritten wird.


Deutsche Muslim-Liga e.V.
https://muslim-liga.com/ueber-uns/dml-stellt-sich-vor/




Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten.
(Koran 21:107)


Zitat

21:105-107 ... Der Schlussakt aller göttlichen Offenbarung ist der Qur’ān, dessen Empfänger Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, ist. Demnach ist er der letzte (das Siegel) aller Propheten (vgl. 33:40). Und mit Recht ist er damit eine Barmherzigkeit für alle Welten (vgl. dazu den Begriff der Barmherzigkeit im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Auf diesem Begriff beruht die Universalität der qur’ānischen Botschaft (vgl. 7:158; 15:9 und die Anmerkung dazu).



Und Wir haben dich nur als Bringer froher Botschaft und Warner für alle Menschen entsandt; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht. (34:28)

34:28-30 - Allāhs Offenbarung durch Seinen Gesandten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, war nicht nur für das Volk in Makka bestimmt, sondern für die ganze Menschheit zu allen Orten und Zeiten. Der Prophet sagte: "Vor mir ist jeder Prophet besonders zu seinem eigenen Volk geschickt worden, aber ich bin für die gesamte Menschheit geschickt worden." (ÜB) Damit wird der universale Charakter des Islam betont. ...



O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen mögt. Wahrlich, vor Allāh ist von euch der Angesehenste welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allāh ist Allwissend, Allkundig. (49:13)

49:13 - In diesem Vers ändert sich die Anrede von "O ihr, die ihr glaubt" zu "O ihr Menschen". Darunter ist zu verstehen, dass hier alle Menschen mit ihren verschiedensten Rassen und Farben angesprochen werden. Dadurch wird der universale Charakter des Islam zum Ausdruck gebracht, indem Allāh (t) die gemeinsame Abstammung aller Völker und Stämme erwähnt und die Qualität unter Menschen davon abhängig macht, ob sie gottesfürchtig sind. ...



Wahrlich, Wir haben dir das Buch mit der Wahrheit für die Menschen herabgesandt. Wer dann rechtgeleitet ist, der ist es zu seinem eigenen Besten; und wer irregeht, der geht dann irre zu seinem (eigenen) Schaden. Und du bist nicht ihr Sachwalter. (39:41)

39:41 - Das Buch, der Qur’ān, wurde in aller Wahrheit auf Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, herabgesandt, und zwar als Rechtleitung für alle Menschen. Dieser Vers betont damit die Universalität der Botschaft. ...



O ihr Menschen, der Gesandte ist nunmehr zu euch mit der Wahrheit von eurem Herrn gekommen; glaubt darum, das gereicht euch zum Guten. Seid ihr aber ungläubig, dann ist Allāhs, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allāh ist Allwissend, Allweise. (4:170)

4:170 - Hier handelt es sich um den universalen Charakter der Botschaft des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm; denn im Vers werden alle Menschen angesprochen mit den Worten: "O ihr Menschen". Sie - die Menschen - können durch ihren Unglauben Allāh (t) keinen Schaden zufügen, vielmehr fügen sie sich selbst den Schaden zu. ...



Tafsīr Al-Qur’ān Al-Karīm | Erläuterung des Al-Qur’ān Al-Karīm in deutscher Sprache
(Monolinguale Ausgabe, Verlag Islamische Bibliothek)
http://www.way-to-allah.com/dokument/Taf...an_Al-Karim.pdf


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RE: Die Islamisierung des Abendlandes ist nicht mehr aufzuhalten

#67 von Werner Arndt , 14.04.2022 19:54

Zitat
10.04.2022

Ramadan im Fußball

Fastenbrechen am Spielfeldrand

In der vorigen Woche wurde erstmals ein Bundesligaspiel unterbrochen, damit ein muslimischer Spieler kurz nach Sonnenuntergang sein Fasten während des Ramadans brechen konnte. Ein Beispiel, das Schule machen könnte.


...

Jöllenbeck wird als erster Schiedsrichter in die Bundesligageschichte eingehen, der einem muslimischen Spieler kurz nach Sonnenuntergang eine Trinkpause gewährte, damit dieser sein Fasten brechen und Nahrung zu sich nehmen konnte. ...

Und in der englischen Premier League gehören Überlegungen zu den Auswirkungen des Fastens auf die Leistungen muslimischer Profis längst zum Alltag.

In der vergangenen Saison gab es eine informelle Vereinbarung unter den Kapitänen der Premier League: Muslimischen Spielern sollte in der ersten Spielunterbrechung nach Sonnenuntergang explizit die Möglichkeit zum Fastenbrechen gegeben werden. In der laufenden Spielzeit sind 52 Partien der höchsten englischen Spielklasse betroffen.

...

https://www.deutschlandfunk.de/ramadan-f...uslime-100.html



Zitat
11.04.2022

Novum in der Bundesliga: Erstmals Spiel-Unterbrechung fürs Fasten-Brechen

...

Niakhate erklärte nach der Partie ...: "Ich wusste, dass ich in der 62. Minute des Spiels mein Fasten brechen konnte. Am Anfang der zweiten Halbzeit bin ich daher auf den Schiedsrichter zugegangen und habe ihn gefragt, ob es dann möglich wäre, das Spiel für einen kurzen Moment zu unterbrechen."

Für Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck war sofort klar, dass er dem Mainzer die Gelegenheit gibt, sich zu stärken. "Er hat mich gefragt, ob er nach Sonnenuntergang zwischen der 60. und 70. Spielminute was trinken könne, da er Moslem ist und aktuell Ramadan sei. Sowas hatte ich davor noch nie erlebt", sagte Jöllenbeck...

"Selbstverständlich habe ich dem zugestimmt. Als das Spiel unterbrochen war, habe ich ihm Bescheid gegeben und gewartet, bis er fertig war."

...

https://web.de/magazine/sport/fussball/b...rechen-36768512




O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allāh) fürchten.
Es sind nur abgezählte Tage. Und wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten).
Und denen, die es mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt.
Und wenn jemand freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es (nur) wüsstet!
Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist
und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung.
Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten.
Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) -
Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen -
damit ihr die Frist vollendet und Allah rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein.
(Koran 2:183-185)

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