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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#106 von Dörte Donker , 25.01.2015 15:13

Herr Hall noch eine kleine Empfehlung, wenn Sie schon gemerkt haben, dass das was Imam Chamenei gesagt hat, gut ist, dann lesen Sie doch mehr von ihm. Er ist ein weiser Mann, die Heiligkeit unserer Zeit und er findet durch Gottes Führung immer die richtigen Worte. Sie können ihm sogar selbst Fragen stellen. Er hat eine Homepage. Vielleicht finden Sie da Antworten, wenn Sie in der Lage sind, diese präziser zu stellen.


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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#107 von Franz Hall ( gelöscht ) , 25.01.2015 15:34

Zitat
Ist Ihrer Meinung in solch eine Fall eine der beiden Personen (nämlich ausschließlich Sie) befugt, ein Urteil über den Koflikt zu fällen, oder sollten das nicht lieber dritte tun?


Jeder, der Lust hat, ein Urteil zu fällen, soll dies tun.
Das Urteil wird entsprechend seiner Indoktrination, seiner geistigen Verfassung, seiner Intelligenz, seiner Stimmung und anderer Faktoren ausfallen.

Ich bin genauso wie jeder Dritte befugt, mein eigenes Urteil über den Konflikt zu fällen.

Zitat
Können Sie sich vorstellen, dass weder Ihre Meinung universell gültig ist noch Sie der Nabel der Welt? Ihre Kommunikation ist aus meiner Sicht schlichtweg unerträglich,


Sehen Sie, Herr Özoguz. So ist das mit Meinungen.
Es werden sich viele Menschen finden, die meine Kommunikation sehr gut bewerten und Ihre Kommunikation schlichtweg unerträglich.

Fragen Sie 10 Menschen und Sie bekommen eventuell 10 unterschiedliche Meinungen.

Das ist ein ganz natürlicher Vorgang.

Zitat
DAfür, dass Sie sich bereits ein Mal verabschiedet haben, werden Sie immer unverschämter.


Meine Kommentare sind die Reaktion auf immer unverschämtere Angriffe von Ihnen und nun auch von Frau Donker.
Wie man in den Wald ruft, so antwortet es.

Sie haben es bei mir nicht mit einem ängstlichen Waschlappen zu tun, der sich nicht gegen Diffamierungen und falsche Unterstellungen zur Wehr zu setzen weiss.

Wer mit mir sachlich und freundlich diskutiert, erlebt mich als äußerst angenehmen Menschen, aufgeschlossen, ein sehr guter Zuhörer und nicht selten werde ich sehr gelobt dafür.
Fragen Sie meine Frau, sie ist auch nach 7 Jahren Ehe immer wieder neu begeistert über meine Kommunikation, meine Bildung und sonstige gute Eigenschaften. Sie ist selbst nicht schwach, sie hat ihr Studium in Moskau mit einem Diplom mit Auszeichnung (bei uns heisst es wohl Summa cum laude oder so ähnlich) abgeschlossen. Dort gibt es andere Noten als bei uns, übersetzt in unser System hat sie nur Einsen.
Sie lässt sich nicht täuschen und sie vertritt immer ihre Meinung, auch wenn sie kontrovers zu meiner ist.

Ich habe auch mit einigen ihrer Studienfreundinnen gesprochen und diese haben ihr zu solch einem guten und intelligenten und aufgeschlossenen und freundlichen Mann gratuliert.

Soviel zu Ihrer Frage, ob ich etwas gegen die Beurteilung von Dritten hätte.
Ich habe damit null Probleme, Herr Özoguz, denn ich kenne mich selbst, meine Stärken und Schwächen.

Weshalb ich trotz des angekündigten Abschiedes doch noch geantwortet habe, können Sie weiter oben selbst lesen.
Sie waren nicht der Grund. Ich hätte Ihnen gerne Ihre Qualen abgekürzt.

Wenn jetzt nicht neue Verleumdungen und Diffamierungen gegen mich kommen, wo ich entscheide, dass ich mir das nicht bieten lasse, werde ich nicht mehr schreiben, denn ich respektiere Ihren Hass gegen mich und Ihr Hausrecht.
Ich habe es nicht nötig, mich aufzudrängen.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen gute Besserung und Seelenfrieden und Einsicht.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#108 von Dörte Donker , 25.01.2015 15:54

Wobei dann jeder ersehen kann, dass ich sie mit nichts beleidigt habe, sondern nur gefordert habe, dass sie ihren Geist frei halten sollen, wie auch der Imam es tat in dem Brief, den sie ansprachen.
Was los mit ihnen? Die Frage müssen sie sich selbst beantworten. Danke dass sie kennen lernen durfte.


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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#109 von Yavuz Özoguz , 25.01.2015 16:36

Zitat
Wie man in den Wald ruft, so antwortet es.



Merkwürdig, dass ich es bin, der in den Wald ruft, obwohl ich mich nie anfänglich an Sie gewandt habe, und nie Sie es sind, der in den Wald ruft und dann die Antwort erhält. Sicherlich haben Sie recht, dass zehn verschiedene Leser auch zehn verschiedene Urteile bilden. Wenn aber jemand ein Muslim-Forum mit so viel Müll zumüllt, wie Sie es getan haben, dann mit gleich mehreren Schreibern - die sich gegenseitig gar nicht kennen - völlig unabhängig voneinander in Konflikt gerät und der Konflikt zumeist gar nicht allein auf inhaltlichen Fragen gründet, sondern auf der Art der Kommunikation, dann schadet es nicht, wenn ein Betroffener sein eigenes Wirken auch einmal hinterfragt. Wenn dann jemand so viel ungerechte Verlinkungen über den Islam in ein Muslim-Forum stellt und ca. ein Dutzend Mal das Angebot erhält, eindlich einmal eine einzige konkrete Frage zu stellen, sich dann aber mit allen nur erdenklichen Mitteln weigert das zu tun, und dann auch noch "Vorbedingungen" stellt, dann ist das meines Erachtens ein Zeichen für eine gewissen Selbstüberschätzung, die von manchen als Arroganz bezeichnet wird und ein Zeichen für Flucht vor der Wahrheit. Dass Sie dabei in der Beurteilung zu einem anderen Schluss kommen als meine Wenigkeit, ist wenig verwunderlich.

Ja es stimmt, ich habe Sie für einen Rassisten gehalten (nicht in dem Sinn, den Sie beschrieben haben, sondern in dem Sinn, in dem ich es aus islamischer Sicht verstehe), dennoch habe ich mich entschuldigt, weil sie das Wort allein schon gekränkt hat, wie Sie es bekundet haben. Hier im Forum haben sich gleich mehrere von Ihren Worten gekränkt gefühlt. Wie oft haben Sie sich entschuldigt? Ich habe Ihnen wirklich mehr als hinreichend faire Angebote gemacht. Wie sind Sie darauf eigegangen: Mit noch mehr übelsten Dreck von Hasschreibern über den Islam. Natürlich kann ich Ihnen hier öffentlich eine unvorstellbare Arroganz und Selbtüberheblichkeit vorwerfen, die ich in dem Begriff "Herrenmensch" zusammengefasst habe, aber Sie haben völlig recht: Ich kenne Sie nicht! Und Ihre Behauptung, dass sei nicht so, kann ich nur lesen. Mir ging es niemals um Sie als Privatperson. Sonst hätte ich Ihnen privat gemailt! Mir ging es immer nur um eine Art des Verständnisses, wie Ihresgleichen derzeit in diesem Land gegen den Islam und die Muslime auftreten. Sie kommen zu Muslimen, sagen ihnen ganz offen oder halb offen, dass der Islam eine Irrlehre sei, fordern sie auf dem Islam abzuschwören (oder zumidnest Teilen davon), glauben dass sie die Friedensbringer sind und wundern sich dann, dass es zu Konflikten kommt. Der Heilige Qur'an beschreibt diese Vorgehensweise sehr konkret:

2:9. Sie trachten danach, Allah und diejenigen, die überzeugt sind zu überlisten, und nichts überlisten sie außer ihre Seelen, und sie erahnen es nicht.
2:10. In ihren Herzen ist eine Krankheit, dann hat Allah ihnen Krankheit gemehrt, und für sie ist leidvolle Pein dafür, dass sie logen.
2:11. Und wenn ihnen gesagt wird: Stiftet kein Unheil auf der Erde, so sagen sie: Wir sind doch Versöhnende.
2:12. Gewiss jedoch sind sie die, die Unheil stiften, jedoch erahnen sie es nicht.

Herr Hall, ich kenne Sie nicht, ich weiß nichts über Sie, außer das Wenige, dass Sie hier hineigeschrieben haben. Aber Sie stehen - ob Sie es wollen oder nicht - für eine bestimmte Gruppe von Menschen, mit denen wir Muslime uns derzeit auseinandersetzen müssen. Genau so stehe ich - ob ich es will oder nicht - für eine Gruppe von Muslimen. Meine Wenigkeit macht in dieser Auseinandersetzung Fehler und bringt zuweilen gute Argumente. Aus den Fehlern könne die eingeständigen und selbstverantwortlichen Leser lernen sie nicht zu begehen und aus den Argumenten können sie lernen, diese besser anzuwenden. Sie können aber auch lernen, dass es vernunfstsresistente Gegenüber gibt, denen mit Argumenten und sachlicher Auseinandersetzung nicht beizukkommen ist, da sie vor allem den Müll anderer in ihre Diskussion tragen. Das sind alles Erfahrungen, die weder mit Ihrer Person noch mit meiner Wenigkeit zu tun haben, sondern leider, leider derzeit sehr allgemeingültig sind. Insofern war ihr bisheriger Auftritt hier ein Riesensegen für uns alle, selbst wenn ich mich selbst damit schwer getan habe. Sicherlich werden Sie auch auf dieses Posting antworten müssen, weil Sie ja nie etwas auf sich sitzen lassen können, aber möglicherweise gelingt es Ihnen im Zuge dieser Auseinandersetzung auch einmal darüber nachzudenken, welch unglaubliche Arroganz Sie dabei zumindest aufgezeigt haben, selbst wenn Sie es innerlich gar nicht so gemeint haben sollten. So schreiben Sie z.B.:

Zitat
Ich habe es nicht nötig, mich aufzudrängen.



Was für ein sensationeller Satz! Meinen Sie, das können wir hier unbeantwortete stehen lassen? Gibt es irgendwelche Anderen hier im forum, die es nötig haben sich aufzudrängen? Sind Sie der einzige Großmütige? Haben wir Sie explizit eingeladen, dass Sie hierherkommen und all den Müll über Islam hier abladen? Oder waren Sie es, der aus freier Entscheidung das getan hat? Wir haben es nicht nötig, Sie zu sperren! Das ist die wahre Antwort darauf. Aber Sie haben es nötig, auf jedes Posting neue Dinge in den Raum zu stellen, die nicht unbeantwortete stehen bleiben können. Und so lange sie das tun, wird es auch Antworten geben, auch damit die muslimischen Leser sehen, dass bei aller Geduld des Ertragens auch die Standhaftigkeit der Gegenwehr gegen Unterdrücker notwendig ist.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#110 von Dörte Donker , 25.01.2015 18:36

Herr Hall, Ihr Zitat:
"Frau Donker, ich interpretiere dieses Erlebnis folgendermassen:
Sie haben Jesus gebeten, Ihnen sein Angesicht zu zeigen, um für sich zu wissen, dass es ihn gab.
Als Antwort auf dieses Gebet bekamen Sie ein Bild mit dem Grabtuch (von Turin, vermute ich).
Ein befreundeter Christ erzählte Ihnen, dass das Bild eine Fälschung sei.
Bitte korrigieren Sie mich, falls ich Sie falsch verstehe:
Gott oder Jesus haben Ihr Gebet erhört, indem sie Ihnen durch das gefälschte Grabtuch von Turin die Antwort gaben, dass Jesus als historische Person nicht existiert hat."
--------------------------------------------------------------------------------------------
Also an dieser Stelle korrigieren ich Sie. Ich habe in dem Text, in dem ich das beschrieb auch genau beschrieben, was Jesus für mich ist. Haben Sie das überlesen, wie Sie vieles einfach überlesen? Eine historische Person und Prophet.
Der Christ aber, der mir sagte, dass das eine Fälschung sei, ist allerdings nicht irgendein Christ, sondern ein absolut Übezeugter, mit dem man kaum ein Gespräch führen kann, ohne dass er die Bibel zitiert. Er ist auch Freikirchler. Damit können Sie auch nicht einfach behaupten, dass es böse Absicht war oder Satan ihn führte. Er kann sich irren oder nicht, ich bekam eine Antwort und die habe ich angenommen, wie ich oft Antworten bekomme, auch in Bezug zu meinen Fragen zum Islam. Damit muss ich nicht glauben, was die Kirche sagt und was sie aus ihm gemacht hat. Darin sind wir uns wohl einig. Und genau das hat mir seine Aussage zur Fälschung gesagt. In Jesus ist Wahrheit aber auch Fälschung. Das sollte ich wissen.
Sehen Sie und auch diese Antworten ignoriere ich nicht, denn wer bin ich, dass ich das tun dürfte. Und ich denke, es ist ein großes Geschenk, dass ich diese bekomme.
Jesus sagte, "gibt den Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist". Vielleicht verstehn Sie mich jetzt besser, wenn ich sage, dass Sie auf der Suche nach Menschen sind und nicht auf der Suche nach Gott. So zumindest mein Eindruck hier.


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@ Franz Hall

#111 von Thomas Steffen , 25.01.2015 19:41

Guten Abend Herr Hall,

ich verstehe, dass Sie die oben verlinkten Texte von "islamfacts" irritieren. Es könnte allerdings auch mit der eigenen Intention zusammenhängen, wenn man bei der Internet-Recherche regelmäßig auf Grotesken stößt.

Zum Koran ist anzumerken, dass die schriftliche Aufzeichnung des Offenbarten bereits zu Lebzeiten des Propheten (s.a.s.) durch Schreiber (sog. Wahi-Schreiber) erfolgte. Gleichzeitig lernten Muslime den Koran auswendig, was sich bis heute fortsetzt. Die Bewahrung der Offenbarung vollzog sich neben der schriftlichen Dokumentation über die Generationen hinweg auch auf mündlichem Wege, durch das Memorieren des Koran.

Was bestimmte Kreise ebenfalls gern ausblenden, ist die Tatsache, dass seit Lebzeiten des Gesandten Allahs (s.a.s.) auf der Grundlage des Auswendiggelernten in den täglichen Gebeten aus dem Koran rezitiert wird - zudem während der Gemeinschaftsgebete im Monat Ramadan traditionell der gesamte Koran.
Wer erlebt, wie hinter dem Imam ("Vorbeter") betende Muslime diesem sogleich in der Rezitation weiterhelfen können, wenn er einmal ins Stocken gerät, wird Zeuge, wie Muslime auch heute ihren bescheidenen Anteil zur Bewahrung der Botschaft leisten.

Meines Wissens weist hinsichtlich der Authentizität jeder einzelne Koran-Vers (!) die Qualität einer mutawatir-Überlieferung auf. "Mutawatir" lohnt sich zu googeln: http://www.islam-pedia.de/index.php5?title=Mutawatir


Zitat
Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung herabgesandt,
und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.
(Koran 15:9)




Die Authentizität des Koran ist ein Lichtblick in dieser Welt und wäre als Thema hier wirklich der Vertiefung wert. Als Laie verweise ich diesbezüglich auf die Fachliteratur. Bei Interesse können Sie mit der Lektüre A. von Denffers "Einführung in die Koranwissenschaften" (Ulum al-Qur´an) die Thematik weiter erschließen.

Derzeit scheint nur die englische Ausgabe verfügbar zu sein http://www.eurobuch.com/buch/isbn/9780860371328.html, so dass ich diesem Beitrag eine PDF-Datei mit der deutschen Version anhänge (240 Seiten). Hier Auszüge aus dem Inhaltsverzeichnis:

Zitat
2. Die Übermittlung der koranischen Offenbarung
2.1 Memorieren und mündliche Übermittlung (S. 36 )
2.2 Die Übermittlung des geschriebenen Textes
2.2.1 Der geschriebene Text zur Zeit des Propheten Muhammad (S. 40)
- Die Niederschrift des Korans zu Lebzeiten des Propheten (S. 42)
- Korankopien zu Lebzeiten des Propheten (S. 45)
- Die Sammlung der Offenbarung zu Lebzeiten des Propheten (S. 47)
- Was hat der Prophet hinterlassen? (S. 49)
- Chronologie des geschriebenen Textes (S. 65)

http://www.islamicbulletin.org/german/eb...von_denffer.pdf



Rückfragen zum Buchinhalt bitte ich ggf. an den Autor selbst zu richten, den Sie meines Wissens über das Islamische Zentrum München erreichen.


Herr Hall, im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten trage ich gern zur Beantwortung Ihrer Fragen bei, neben Familie und Arbeit bleibt mir dafür aber eigentlich keine Zeit. An diesem Wochenende stellte es sich einmal anders dar, so dass ich mich spontan hier im Forum anmeldete. Ich habe die Absicht, in diesem thread noch 1 oder 2 Beiträge zu schreiben, eher pragmatisch zum Zusammenleben mit Muslimen hier in Deutschland. Das soll es dann aber auch gewesen sein.
Ab morgen ruft - insha´ Allah - wieder der Alltag, so dass dann höchstens sporadisch mit Wortmeldungen meinerseits zu rechnen ist. Alternativ biete ich Ihnen deshalb gern an, bei Interesse miteinander zu telefonieren. Auch das kann förderlich sein und auf Wunsch empfehle ich Ihnen gern einen deutschsprachigen Islam-Gelehrten zum Kontaktieren für Fragen der fachlichen Vertiefung.
Und sollten Sie demnächst einmal in Hamburg sein, können wir uns gern bei einer Tasse Kaffee persönlich austauschen. Scheuen Sie sich nicht, mir ggf. ein Signal zu geben, dann koordinieren wir das. Bitte bedenken Sie dabei, dass ich Sunnit bin, was hier nur erwähnt sei, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen. Ansonsten trägt mich das Selbstverständnis, Muslim zu sein, denn im Koran wird diesbezüglich nicht differenziert und ausdrücklich vor Spaltung gewarnt.

Nochmals alles Gute für Sie!

Dateianlage:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
Einführung in die Koranwissenschaften (A. von Denffer).pdf
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Was geht der Islam den deutschen Michel an?

#112 von Thomas Steffen , 25.01.2015 21:51

Zitat von Dörte Donker
Haben Sie sich schon einmal die Mühe gemacht, sich Ihren eigenen Zugang zum Islam zu erarbeiten und zwar ganz unvoreingenommen. Vielleicht würden Sie dabei auch erkennen, dass diese Religion zwar nicht in diese amerikanisierte Moderne passt, aber zur deutschen Volksseele allemal.



Werte Leser,

dieser thread ist inzwischen recht ergiebig, nicht nur hinsichtlich der Anzahl von Beiträgen, sondern auch thematisch: von PEGIDA über Ernährungsberatung bis hin zum Grundkurs Psychologie.
Beim Lesen der oben zitierten Passage aus einem Beitrag Frau Donkers fühlte ich mich an einen Austausch an anderer Stelle erinnert, der einem ganz ähnlichen Stichwort entsprang, nämlich der Bitte einer Diskussionsteilnehmerin um nähere Erläuterung, "dass der Islam bestens vereinbar ist mit deutscher Identität und Wesensart" (Zitat).

Aus aktuellem Anlass möchte ich diese kurzen Einblicke in muslimischen Alltag als Teil deutscher Realität an dieser Stelle nochmals in Auszügen wiedergeben, nicht zuletzt zur freundlichen Kenntnisnahme durch die Dresdener und Leipziger Patrioten, welche Muslime vielleicht nur aus den Darstellungen jener "Lügenpresse" kennen, gegen welche sie gleichzeitig zu Felde ziehen.


Zitat

...Und wie gesagt bestätigt meine persönliche Erfahrung aus gut einem Jahrzehnt, dass man als deutscher Muslim in Deutschland leben kann in Wahrung der eigenen Identität.
All dies ist möglich und erfüllend hier und heute mitten im Leben: Beten, Fasten, Spenden und Zakat, Pilgern, alkoholfrei und zinslos leben, voll im Arbeitsprozeß sein mit nahezu ausschließlich deutschen Kollegen und Geschäftspartnern, in Frieden und freundlichem Miteinander mit den Nachbarn.

Und diese islamische Praxis ist nicht nur möglich, sondern in Liebe zu Allah (Der sich liebevoll Seinen Geschöpfen zuwendet: Al-Wadud) wie gesagt erfüllend und - insbesondere die Gebete - das Schönste vom Tag. Doch nur wer´s tut, kann´s auch erleben.

Und so bin ich glücklich geworden in meinem neuen Leben als Muslim, fand Frieden bei Allah, dem Erhabenen, bei all meiner eigenen Unzulänglichkeit Frieden mit mir selbst sowie mit meinen Mitmenschen (kaum Ausnahmen).

Gelobt sei Allah!

Weiterhin reite ich nicht per Kamel zur Arbeit, lese noch immer deutsche Literatur, mag deutsche Küche (halal) und am liebsten die Alpen als Urlaubsziel. Mein Töchterchen hört besonders gern Grimms Märchen wie "Frau Holle", "Schneeweißchen & Rosenrot" und rezitiert mit knapp 4 Jahren schon eine kurze Sura des Koran im Original (Al-Ikhlas).

Und wer nach dem Vorbild des Gesandten Allahs (s.a.s.) muslimische Tugenden pflegt wie Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Güte und Mitgefühl, Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Fleiß, der legt im Streben nach dem Wohlgefallen Allahs Seiten an den Tag, welche man den Deutschen in der Welt wohl noch immer nachsagt. Aber wir wollen hier keine Klischees bedienen.

Jedenfalls ist all das erfahrungsgemäss gut vereinbar für einen deutschen Muslim im ehrlichen Bemühen, sein Leben nach dem Koran zu gestalten und der Praxis des Gesandten Allahs (s.a.s.) und wird mit der Unterstützung Allahs bald zum Herzenswunsch über die unmittelbare Pflicht hinaus, wenn man sich aufrichtig auf den Weg begibt.

Zitat
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

Wahrlich, Allah sagte: ... "Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil [zusätzliche Handlungen der Anbetung Allahs] zu nähern, bis Ich ihn liebe.

Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiß erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiß Zuflucht gewähren"...

(verzeichnet im Sahih Al-Buchary, Nr. 6502)



Viel ließe sich an dieser Stelle noch notieren zum Alltag eines Muslims in Deutschland, was hier aber den Rahmen sprengen würde. [...]

Aber was sind schon Worte?
So, wie einen Erfrierenden bloße Schilderungen seiner Zeitgenossen vom wohligen Kaminfeuer nicht zu wärmen vermögen, so kann Frieden und Geborgenheit bei seinem Schöpfer nur erleben, wer sich auf den Weg begibt zu IHM. Und jeder hat es in der Hand, der deutsche Michel ebenso wie Joe, der Klempner, und jeder Mensch auf Erden. Deshalb dieses Thema hier...


Quelle:
Was geht der Islam den deutschen Michel an? (#3)
http://www.ahlu-sunnah.com/threads/19948...8588#post298588





Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Thomas Steffen  
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Begebenheiten aus der Arbeitswelt eines praktizierenden Muslims

#113 von Thomas Steffen , 25.01.2015 22:31

Noch eine kurze Schilderung mit Einblicken in den muslimischen Alltag als Teil der deutschen Realität - veröffentlicht unter dem Stichwort "Anekdoten aus der Arbeitswelt eines praktizierenden Muslims":


Zitat

...da gäbe es manches zu berichten: das eine oder andere schmerzhafte Erlebnis wie auch "Sternstunden", wenn man mit Kollegen in Sachen dawa [Einladung zum Islam] konstruktiv ins Gespräch kommt.

So verbrachte ich mal eine Mittagspause im angeregten Gespräch mit einem deutschen Kollegen. Wir sprachen über Allah, den Erhabenen, und den Sinn unseres Daseins...
Diese Begebenheit ist mir vor allem deshalb in Erinnerung, weil wir uns mitten in der Woche im Hamburger Volksparkstadion ("...-Arena") befanden; unser Gespräch schloss sich an ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant des Stadions an. Die Kulisse war imposant und vor allem die Stille in der ansonsten leeren Arena. Kein Stress, kein Bier, keine Aggressionen: "Schiri, wir wissen wo Dein Auto steht..." Nur das Thema.
Gepriesen sei Allah.

Und ein anderer deutscher Kollege des gleichen Unternehmens, mit dem ich auch mehrfach angeregt ins Gespräch gekommen war, schenkte mir zum Abschied 2002, als ich gekündigt hatte, um eine andere Aufgabe zu übernehmen, ein Buch mit sehr persönlicher Widmung: "Goethe und der Islam" (Katharina Mommsen).

[...]

Noch eine Begebenheit aus der Arbeitswelt:

Als ich 1999 kurz vor der Einstellung stand in jenem Unternehmen, fand ich mich eines Abends zum finalen Gespräch mit dem Geschäftsführer dort ein, zum Vertragsgespräch. Alles lief bestens, wir waren uns fachlich einig und auch Vertrauen war spürbar. Auf dieser Grundlage kann man dann auch eine Zusammenarbeit angehen. Jedenfalls lief alles bestens und zum Ende des Gesprächs überreichte mir der Geschäftsführer ein schriftliches Vertragsangebot zur Prüfung, damit ich es nach kurzer Pause oder Bedenkzeit unterschreibe.
Vor meiner Entscheidung hatte ich aber noch eine wichtige Frage zu klären und fragte ihn:
"Haben Sie etwas dagegen, wenn ich in der Pause bete?"
Er merkte erstaunt auf und fragte dann mit einem Lächeln:
"Wie, beten - so mit Teppich?"
Dabei lachte er amüsiert, aber mit freundlichem Unterton. Er meinte sicher, einen guten Witz gemacht zu haben in seiner Schlagfertigkeit, denn dieser deutsche Bewerber vor ihm, Mitarbeiter in spe, würde doch kaum mit Teppich beten - eher dann wohl "Leitkultur"-konform die Hände falten!
Ich sagte: "Ja genau, mit Teppich. Ich bin Muslim."
Er bewahrte Fassung und antwortete nach kurzem Überraschungsmoment:
"Das ist aber interessant [im Sinne von exotisch] - müssen wir unbedingt mal beim Bier besprechen!"

Nun, wir kamen in den Jahren bis 2002 mitunter wieder auf das Thema - niemals jedoch beim Bier, wie man ahnen kann. Und er hatte nichts gegen meine Gebete, so dass ich das Vertragsangebot unterschrieb, denn anderenfalls hätte ich die Stelle nicht angenommen.
Und so konnte ich stets die Gebete verrichten und vor allem auch meine Pausenzeiten individuell steuern, wobei auch die Kollegen sich stets respektvoll verhielten: Unterlagen wurden z. B. betont leise auf meinen Schreibtisch gelegt, wenn jemand diese während des Gebets ins Büro gebracht hatte oder man wartete rücksichtsvoll 10 Minuten und machte zunächst wieder kehrt. Ich konnte mich diesbezüglich nie beklagen.


Quelle:
Anekdoten aus der Arbeitswelt eines praktizierenden Muslims
http://www.ahlu-sunnah.com/threads/18474...4200#post284200




Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten,
dem Allerbarmer, dem Barmherzigen,
dem Herrscher am Tage des Gerichts!
Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe.
Führe uns den geraden Weg,
den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht (den Weg) der Irregehenden.

(Koran 1:2-7)

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#114 von Franz Hall ( gelöscht ) , 26.01.2015 08:39

Zitat
Die Authentizität des Koran ist ein Lichtblick in dieser Welt und wäre als Thema hier wirklich der Vertiefung wert.


Herr Steffen,
ich finde Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihre Haltung als Moslem sehr beeindruckend.
Gegen solche Moslems hat niemand etwas.

Gegen Moslems, die deutsche Schülerinnen beschimpfen und moslemische Schülerinnen mobben, wenn diese kein Kopftuch tragen, hat jeder vernünftige Mensch etwas. Das nur als Beispiel, denn kein normaler Mensch will Salafisten im Land haben, welche für den IS werben und selbst zum Morden im Namen Allahs nach Syrien reisen.

Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Ihnen die Historiker, Linguisten und Islamforscher völlig egal, welche herausgefunden haben, dass es Mohammed mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nie gab und dass der Koran keine göttliche Botschaft, sondern eine Sammlung von Sprüchen ist, von Menschen im Sinne ihrer Machtinteressen zusammengebastelt.
Sie ignorieren die wissenschaftlichen Befunde und picken sich einfach Bücher heraus, welche die von Ihnen gewünschten Vorstellungen rechtfertigen.

Wenn ich damit richtig liege, verstehe ich Ihre Vorgehensweise der selektiven Wahrnehmung, denn ich kenne diese bestens aus dem christlichen Bereich.
Bei den "Christen" gibt es eine unüberwindbare Kluft zwischen den Forschungsergebnissen von Historikern, Theologen, Linguisten usw. über die Entstehung des Neuen Testaments und dem, was den einfachen "Gläubigen" von den Kirchen mitgeteilt und als "Wahrheit" gelehrt wird.

Die einfachen Gläubigen wissen absolut nichts davon, dass die Bibel zigmal verändert wurde, dass es blutige Kämpfe gab, wo Massenmörder sich die Papstkrone erkämpft und dann die Fälschungen befohlen haben.
Der einfache Gläubige, vor allem in fundamentalistischen Freikirchen, würde sein Leben dafür geben, dass die Bibel "das Wort Gottes" ist und dass "Gott aufgepasst hat, dass nichts verändert" worden ist.

So ist es beim sogenannten "Christentum" möglich, dass ein Massenmörder namens Martin Luther von Unwissenden verehrt wird und seine falschen Lehren, die im Widerspruch zu der Lehre von Jesus stehen, als "Wahrheit" verkündet werden.

Falls zufällig evangelische Christen meinen Kommentar lesen und schockiert sind, verweise ich auf die exzellenten Webseiten eines ehemaligen lutherischen Pfarrers, der allgemein unter "der Theologe" schreibt.

Zitat
DER THEOLOGE zeigt den Verrat der Kirche an der Botschaft von Jesus, dem Christus, auf.
Und er gibt Hinweise, wie jemand nach der Lehre von Jesus den Weg zu Gott finden kann. DER THEOLOGE richtet sich nicht gegen Menschen guten Willens in der römisch-katholischen oder evangelischen Kirche. Sondern er klärt auf. Denn wer schweigt, macht sich mitschuldig.


http://www.theologe.de/index.htm

Herr Steffen, Sie bestätigen meine Beobachtung, dass es möglich ist, ein guter Mensch zu sein, trotz der christlichen Kirche oder dem sunnitischen Glauben.
Gerade die orthodoxen Heiligen, die Gott gefunden haben, haben dies geschafft, obwohl die orthodoxe Kirche teilweise völlig falsche Lehren verbreitet.

Ich habe mich auch mit dem Hinduismus beschäftigt, habe mich in den Kriya Yoga einweihen lassen und ich kann Ihnen bestätigen, dass es dort echte Heilige gibt, welche Gott besser kennen und ihm näher sind als Millionen von sogenannten "Christen" es je sein werden.
Einer der größten Heiligen Indiens, Shirdi Baba genannt, wird auch von den Moslems verehrt. Genauso wie die orthodoxen Heiligen hilft er jedem Menschen, der ihn um Hilfe bittet und vollbringt Wunder, obwohl er schon längst gestorben ist.

Leider sind nicht alle Menschen wie Sie, Herr Steffen.
Die Welt würde anders aussehen.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#115 von Yavuz Özoguz , 26.01.2015 09:17

Es ist sehr bedeutungsvoll für jeden Leser (ob Moslem oder nicht), neben dem verbreiteten Hass auch die Methoden von subversiver Agitation zu erkennen und zu verstehen. Denn nur so kamm man sich selbst gegen derartige Methoden immunisieren. Ein Schreiber, der seit Tagen das Forum nach eigenem Bekunden verlassen will, nachdem er einige Dutzend Seiten übelste Hetze gegen den Propheten des Islam verbreitet hat schreibt jetzt:

Zitat
Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Ihnen die Historiker, Linguisten und Islamforscher völlig egal, welche herausgefunden haben, dass es Mohammed mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nie gab



Daher stellt sich natürlich die Frage: Wie sollte jemand, der nach Ansicht jenes Schreibers gar nicht existiert haben könnte, all die Unmenschlichkeiten begangen haben, die er ihm zuvor vorgeworfen hat? Derartigen Schreibern geht es nicht um Dialog, Verständnis, Beseitigen von Unklarheiten usw. sondern ausschließlich darum, ihrem Hass gegen den Islam und die Muslime in verschiedenster Form Ausdruck zu verleihen und Muslime bestmöglich zu stören. Sie verwenden Stunden und Tage ihrer Zeit nur für dieses eine Ziel! Daher ist auch eine sachliche Diskussion mit derartigen Schreibern nahezu unmöglich, selbst wenn es ehrenhaft ist, wenn immer wieder neue Schreiber es versuchen. In diesem Forum haben nunmehr gleich zahlreiche sehr unterschiedliche Schreiber aus sehr unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlichen Ansätzen es veruscht, und als Antwort stets eine Ohrfeige erhalten. Sicherlich können wir dann auch die andere Wange hinhalten, aber wenn jemand Freude daran empfinden Ohrfeigen zu verteilen, muss man ihn bei seinem schädlichen Tun nicht unterstützen, denn er schadet seiner eigenen Seele. Kein einziger der vielen gutherzigen Schreiber, die es versucht haben und vielleicht noch veruschen werden, wird eine Chance zu einem fairen Dialog erhalten. Denn das Ziel des Schreibers ist Hass.

Inhaltlich ist zu obiger Meinung kurz zu sagen, dass unter Berücksichtugng aller Orientalisten und Islamwissenschaftler der Westlichen Welt, die dem Islam feindlich gesonnen sind, obige Meinung eine absolute Minderheitenmeinung ist! Die Wohlgesonnen bzw. Neutralen kommen ohnehin nicht auf solch eine absurde Idee. Dass aber die islamhassenden obige Meinung auch nicht vertreten, ist leicht verstädnlich, denn sonst wären ja alle Verleumdungen, die sie gegen den Propheten des Islam verbreiten unsinnig.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#116 von Franz Hall ( gelöscht ) , 26.01.2015 10:05

Herr Özoguz,
Ihrem Kommentar mangelt es leider an Logik.

Zitat
Daher stellt sich natürlich die Frage: Wie sollte jemand, der nach Ansicht jenes Schreibers gar nicht existiert haben könnte, all die Unmenschlichkeiten begangen haben, die er ihm zuvor vorgeworfen hat?


Die Antwort ist doch offensichtlich, weshalb tun Sie so, als ob Sie es nicht wüssten ?

Falls Mohammed nicht existiert hat, wurden die Geschichten über sein Leben erfunden.
In diesen Geschichten gibt es Berichte über Unmenschlichkeiten des Propheten.

Nun kritisieren Islamgelehrte und Ungläubige diese Unmenschlichkeiten und bezeichnen Mohammed als Mörder und Kinderschänder.

Es ist für diese Kritik nicht mehr entscheidend, ob Mohammed wirklich existiert hat oder ob er erfunden wurde.
Wenn er existierte, hat er die Unmenschlichkeiten begangen.
Wenn er nicht existierte, glauben die Moslems trotzdem daran, dass es ihn gab und haben das Problem, dass er Unmenschlichkeiten begangen hat.

Die einzige Rettung aus dieser für Mohammed ungünstigen Lage besteht meines Erachtens darin, zu sagen, dass alle Berichte, wo Mohammed Unmenschlichkeiten begeht oder befiehlt, als "Fälschungen" bezeichnet und abgelehnt werden.
Und schon hat man einen moralisch sauberen Mohammed, der als Vorbild für den Moslem dienen kann.

Eine andere Rettung wäre der Versuch, alle Berichte über Unmenschlichkeiten so zu interpretieren, dass am Ende dabei ein moralisch tadelloser Mohammed herauskommt. Dann kann man allen, welche Mohammed als Unmenschen bezeichnen, entgegenhalten, dass sie die Schriften falsch verstehen.

Sehen Sie, Herr Özoguz, mit etwas Logik kann man über diese Dinge ganz nüchtern sprechen, ohne mir schon wieder "Hass" zu unterstellen, der überhaupt nicht vorhanden ist.

Ich hasse Sie nicht, ich hasse die Moslems nicht.
Ich lehne allerdings den IS ab und auch den saudi-arabischen Grossmufti und andere Hassprediger.
Dort sitzt der Hass, Herr Özoguz, bei diesen perversen Islamgelehrten, welche einen blutrünstigen, mittelalterlichen Islam verbreiten.

Es ist mir schleierhaft, weshalb Sie ständig bei mir Hass verorten.

Schauen Sie sich den Herrn Steffen an. Er unterstellt mir keinen Hass, er beleidigt mich nicht.
Dabei hat er den falschen Islam gewählt.

Das bestärkt mich in meinen Beobachtungen, dass man sogar mit den falschen Dogmen ein guter Mensch sein kann, während man mit den angeblich richtigen Dogmen ein schlechter Mensch sein kann.

Ich halte Sie nicht generell für einen schlechten Menschen, Herr Özoguz.
Sie haben bestimmt auch gute Eigenschaften und tun Gutes, daran habe ich keine Zweifel.

Aber was Sie hier gegen mich abziehen ist nicht gut, es ist schlecht und zeigt eine Verbitterung und sogar Hass in Ihnen.
Da Sie das aber nicht akzeptieren können und wollen, weil laut Ihrer Religion Hass und Verbitterung nicht erlaubt sind, projizieren Sie diese Dinge eben auf mich.
Sie können ja bei googel mal das Wort "Projektion" nachschauen, da steht es beschrieben, was Sie hier tun.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#117 von Franz Hall ( gelöscht ) , 26.01.2015 10:20

Herr Özoguz,
Ihrem Kommentar mangelt es leider an Logik.

Zitat
Daher stellt sich natürlich die Frage: Wie sollte jemand, der nach Ansicht jenes Schreibers gar nicht existiert haben könnte, all die Unmenschlichkeiten begangen haben, die er ihm zuvor vorgeworfen hat?


Die Antwort ist doch offensichtlich, weshalb tun Sie so, als ob Sie es nicht wüssten ?

Falls Mohammed nicht existiert hat, wurden die Geschichten über sein Leben erfunden.
In diesen Geschichten gibt es Berichte über Unmenschlichkeiten des Propheten.

Nun kritisieren Islamgelehrte und Ungläubige diese Unmenschlichkeiten und bezeichnen Mohammed als Mörder und Kinderschänder.

Es ist für diese Kritik nicht mehr entscheidend, ob Mohammed wirklich existiert hat oder ob er erfunden wurde.
Wenn er existierte, hat er die Unmenschlichkeiten begangen.
Wenn er nicht existierte, glauben die Moslems trotzdem daran, dass es ihn gab und haben das Problem, dass er Unmenschlichkeiten begangen hat.

Die einzige Rettung aus dieser für Mohammed ungünstigen Lage besteht meines Erachtens darin, zu sagen, dass alle Berichte, wo Mohammed Unmenschlichkeiten begeht oder befiehlt, als "Fälschungen" bezeichnet und abgelehnt werden.
Und schon hat man einen moralisch sauberen Mohammed, der als Vorbild für den Moslem dienen kann.

Eine andere Rettung wäre der Versuch, alle Berichte über Unmenschlichkeiten so zu interpretieren, dass am Ende dabei ein moralisch tadelloser Mohammed herauskommt. Dann kann man allen, welche Mohammed als Unmenschen bezeichnen, entgegenhalten, dass sie die Schriften falsch verstehen.

Sehen Sie, Herr Özoguz, mit etwas Logik kann man über diese Dinge ganz nüchtern sprechen, ohne mir schon wieder "Hass" zu unterstellen, der überhaupt nicht vorhanden ist.

Ich hasse Sie nicht, ich hasse die Moslems nicht.
Ich lehne allerdings den IS ab und auch den saudi-arabischen Grossmufti und andere Hassprediger.
Dort sitzt der Hass, Herr Özoguz, bei diesen perversen Islamgelehrten, welche einen blutrünstigen, mittelalterlichen Islam verbreiten.

Es ist mir schleierhaft, weshalb Sie ständig bei mir Hass verorten.

Schauen Sie sich den Herrn Steffen an. Er unterstellt mir keinen Hass, er beleidigt mich nicht.
Dabei hat er den falschen Islam gewählt.

Das bestärkt mich in meinen Beobachtungen, dass man sogar mit den falschen Dogmen ein guter Mensch sein kann, während man mit den angeblich richtigen Dogmen ein schlechter Mensch sein kann.

Ich halte Sie nicht generell für einen schlechten Menschen, Herr Özoguz.
Sie haben bestimmt auch gute Eigenschaften und tun Gutes, daran habe ich keine Zweifel.

Aber was Sie hier gegen mich abziehen ist nicht gut, es ist schlecht und zeigt eine Verbitterung und sogar Hass in Ihnen.
Da Sie das aber nicht akzeptieren können und wollen, weil laut Ihrer Religion Hass und Verbitterung nicht erlaubt sind, projizieren Sie diese Dinge eben auf mich.
Sie können ja bei googel mal das Wort "Projektion" nachschauen, da steht es beschrieben, was Sie hier tun.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#118 von Franz Hall ( gelöscht ) , 26.01.2015 10:26

Der doppelte Kommentar war keine Absicht.
Ich habe seit mehr als einer Woche Schwierigkeiten mit der Internetverbindung, bin deshalb täglich im Forum von O2 aktiv, um Hilfe zu bekommen.
Manchmal laden die Seiten ganz schnell, manchmal dauert es Minuten, bis eine Seite lädt.

So habe ich etwa 4 mal auf "Senden" geklickt, es hat sich aber nie etwas getan.
Und plötzlich erscheint mein Kommentar doppelt.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#119 von Cengiz Tuna , 26.01.2015 11:39

Lieber Bruder Yavuz, Deine Geduld und Deine gute Absicht in allen Ehren, aber den hätte ich schon längst gesperrt. Bei Herrn Hall kommt mir nur eins in Sinn: Dont feed the Troll.

Man sieht doch eindeutig, dass der kein Interesse an einem Dialog hat. Er geht genau wie die Anti-Islam-Trolle auf diversen Blogs wie pi-news.net vor. Nämlich alles genau ins Gegenteil kehren, verleumden, Fragen ausweichen und sich als Opfer darstellen. Gleichzeitig trägt er anti-islamische Propaganda ins Forum. Die ganze Pegida-Diskussion ist jetzt zersetzt.

Ich glaube nicht einmal, dass der so heißt und in Berlin-Neukölln wohnt. Gerade er! Ja, und vier Kinder von einer Frau mit der er erst 7 Jahre verheiratet ist, wirkt auch nicht glaubwürdig. Die sollten wir ja fragen, wie kommunikativ und welche tollen Eigenschaften er hat. Dann verteidigt er die christliche Lehre von Vater und Sohn und glaubt selber an die Reinkarnation etc.

Und weil da so viele Widersprüche sind, habe ich mal google bemüht. Die Hausnummer die er bei seiner Adresse angegeben hat, gibt es nur als Haus 1 und Haus 2. Entweder stimmt die Adresse nicht, oder aber der Name. Was man mit Google-Street-View nicht alles rauskriegen kann.

Jetzt hat ja jeder gesehen, dass der kein Interesse an einem Dialog hat. Ab jetzt wird es nur noch destruktiv, wenn der so weiter seinen Hass und die Lügen verbreiten darf.

Cengiz Tuna  
Cengiz Tuna
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Registriert am: 31.12.2011


RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#120 von Franz Hall ( gelöscht ) , 26.01.2015 12:11

Zitat
Ich glaube nicht einmal, dass der so heißt und in Berlin-Neukölln wohnt. Gerade er! Ja, und vier Kinder von einer Frau mit der er erst 7 Jahre verheiratet ist, wirkt auch nicht glaubwürdig. Die sollten wir ja fragen, wie kommunikativ und welche tollen Eigenschaften er hat. Dann verteidigt er die christliche Lehre von Vater und Sohn und glaubt selber an die Reinkarnation etc.


Tja, Herr Tuna, es ist gut, dass Sie Ihre Maske als "liebevoller und friedliebender Moslem" immer mehr ablegen und hier Ihr wahres Gesicht zeigen.
Sie verleumden mich, Sie sind voller Hass.
Sie offenbaren eine Ebene von Primitivität, welche wirklich erschreckend ist.

Wie kommen Sie darauf, dass ich 4 Kinder von meiner jetzigen Frau habe ?
Haben Sie eine Kristallkugel ?
Falls ja, dann schnell wegschmeissen, denn die Kristallkugel belügt Sie.

Haben Sie schon mal etwas von Scheidung gehört ?
Nicht ?
Dann informieren Sie sich bitte. Mittlerweile ist jeder zweite geschieden und einige haben - oh Schreck - sogar einen anderen Partner geheiratet. So kann es vorkommen, dass 2 Kinder aus der ersten Ehe - welche eventuell nicht die erste, sondern die zweite oder dritte Ehe ist - stammen und 2 Kinder aus der jetzigen Ehe.
Dämmert es, Herr Tuna ?

Ich zähle eben mal kurz nach, wie oft ich schon verheiratet war.
Eins, zwei, drei ... und momentan die vierte Ehe.
Damit Sie mich nicht gleich wieder mit Ihrem Hass und Ihren Vorurteilen bombardieren, sage ich Ihnen, dass meine dritte Frau leider gestorben ist, sonst wäre ich vermutlich heute noch mit ihr verheiratet.

Auf Ihre Ermittlungen bezüglich meiner Adresse gehe ich nicht weiter ein.
Sie wohnen nicht weit entfernt und könnten, bevor Sie mich hier als Lügner verleumden, von Ihrem Richterstuhl aufstehen und sich das Haus anschauen.
Die Post liefert korrekt ohne die Angabe "haus 1" oder "Haus 2".
Bei manchen Masken bei Onlinehändlern wird der Zusatz "Haus 1" oder "Haus 2" sogar abgelehnt.

Also, raus aus der Scharfrichter-Wohnung, die Füsse bewegt und auf den Klingelschildern nachgeschaut, Herr Tuna
und dann erwarte ich eine anständige Entschuldigung für Ihre Verleumdungen hier.

Haben Sie soviel Anstand und Charakter ?
Wir werden sehen.

Zitat
Jetzt hat ja jeder gesehen, dass der kein Interesse an einem Dialog hat. Ab jetzt wird es nur noch destruktiv, wenn der so weiter seinen Hass und die Lügen verbreiten darf.


Falsch, Herr Tuna.
Jetzt hat jeder gesehen, dass Sie lügen und Hass verbreiten, nicht ich.
Durch solche Leute wie Sie wird es immer destruktiver.

Franz Hall

   

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