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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#16 von Cengiz Tuna , 30.12.2014 13:21

Da ich kein Freund von Petitionen bin, zumal man bei dieser Petition nur anonym unterzeichnen kann und diese Petition lediglich einer Umfrage dient, habe ich nicht teilgenommen.

Es hat jemand eine neue Petition für Pegida gestartet, aber da nimmt kaum jemand dran teil. Haben die Hoffnung wohl aufgegeben.

Natürlich dient das ganze nur zur Ablenkung, und die funktioniert leider ganz gut. Keiner der Parteien geht wirklich an die Ursache der Probleme heran. Teile und herrsche funktioniert in Deutschland auch im 21. Jahrhundert.

Die Menschen in Deutschland sind lethargisch und politikverdrossen, als dass sie etwas ändern könnten. Man kriegt für eine Loveparade, für ein Rockkonzert oder für ein Fußballspiel mehr Menschen zusammen, als für soziale bzw. gesellschaftliche Interessen. Das ist eine Tatsache.

Ändern wird sich in Deutschland erst etwas, wenn 1000 Leute hier angemeldet sind und davon 100 regelmäßig schreiben.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#17 von Fatima Özoguz , 30.12.2014 17:54

Nee bei change.org kann man mit Namen unterzeichnen. Wie auch immer, ich halte das genauso für Ablenkung wie Pegida selber.

Doch man kriegt viele Leute auf die Straße abgesehen von billigen Vergnügungen - gegen Muslime und Ausländer, alles andere ist intellektuell zu hoch. Leider.


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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#18 von Cengiz Tuna , 30.12.2014 20:09

Zitat
Nee bei change.org kann man mit Namen unterzeichnen.


Entschuldige, Schwester Fatima, dass ich es nicht richtig formuliert habe. Es sollte nicht „nur anonym“ heißen, sondern „man kann“ anonym unterzeichnen. Einfach irgendeinen Namen und eine Mail eintragen. So wie ich es mitgekriegt habe, wird keine Bestätigung verlangt. Jeder kann also mehrere Male voten.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#19 von Franz Hall ( gelöscht ) , 15.01.2015 12:11

ACHTUNG: Im Folgenden sind nur die "Zitate" von Franz Hall. Versehentlich habe ich eine falsche Funktion verwendet, so dass statt Antworten eine Editierung stattgefunden hat. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen. Der eigentliche Text stammt von Dr. Yavuz Özoguz


Zitat
Sie haben die Nase voll von den dauernden Lügen der Medien, von der Kriegshetze gegen Russland, von den Lügen der Regierung, von den Kampfeinsätzen der Bundeswehr gegen den Willen der Bürger, gegen die Masseneinwanderung von Armutsmigranten, gegen den Mißbrauch des Asylgesetzes und so weiter.



Sehr geehrter Herr Hall, nehmen wir einmal an, dass oben genannte Gründe (und noch viel mehr) die tatsächlichen Beweggründe für PEGIDA sind, warum gehen sie dann auf die Straße unter der Flagge gegen "Islamisierung" zu sein. Müsste man nicht die wahren Ursachen eines Misstandes ablehnen und nicht die Symptome oder gar jene, die ebenfalls Opfer sind? Im Libanon leben 4 Mio. Menschen. Jetzt sind 1 Mio. Flüchtlinge dazu gekommen! Die Libanesen aber kämpfen gegen die USA, gegen die von den USA finanzierten IS, gegen Israel aber nicht gegen die Flüchtlinge. Darf man dem libanesischen Volk eine größere politische Reife zusprechen als PEGIDA? Wer Begriffe wie Abendland, Morgenland und Islamisierung als Flagge verwendet, muss auch damit rechnen, dass man die Mitläufer genau daran misst!

Zitat
Vom Islam haben die Menschen keine Ahnung, aber sie spüren und erleben, dass es "den Islam" nicht gibt und dass sie keine Salafisten als Mitbürger haben wollen.



Das genau ist NICHT der Fall. Bei 0,5 % Muslimen in Dresden können Dresdner so etwas nicht "spüren". Vielmehr gehen sie genau jenen Medien auf den Leim, die sie gleichzeitig als Lügenpresse ausschimpfen. Die mit Abstand meisten Opfer von IS und ähnlichen sind Muslime! Und die Fianzierer von IS und Waffenlieferanten sind im "Abendland". Wenn die Demonstrierenden nicht verblendet durch rassistische Motive wirklich hinter die Kulissen schauen würden, dann würden sie sich wundern, dass es keinerlei Unmutsbekundungen gegen den "Großen Bruder" gibt. Gerade die Ex-DDRler müsste das stutzig machen. Aber das tut es nicht, und so bleibt einem Beobachter gar nichts anderes übrig als von einer gewissen Massenhysterie auszugehen, die nicht auf Vernunft basiert.

Zitat
Ich habe als Nicht-Moslem die Erfahrung gemacht, dass es nicht einfach ist, sich wirklich über den Islam zu informieren.
Deshalb fangen die meisten erst gar nicht damit an.



Mag sein, aber darf man über etwas urteilen, über das man nicht informiert ist? Und darf man sogar derart konsequent darüber urteilen,d ass man das Leben von Tausenden Familien beeinflussen will und sie sogar aus ihrer Heimat vertreiben will? Meine Wenigkeit denkt nach wie vor, dass Deutschland meine Heimat ist. Muss ich mit einige PEGIDA-FAns auf die Reperbahn gehen und mus meine Frau ihr Kopftuch ausziehen und mit in die Disco gehen, damit die PEGIDA-Leute uns akzeptieren und nicht aus unserer Heimat vertreiben wollen? Oder wie würden Sie an meiner Stelle die "Pflicht zur Integration" verstehen? Darf ich auch weiterhin die Meinung äußern, dass Alkoholkonsum schändlich ist?

Zitat
Durch die ständig vorgetragenen Vorwürfe wie "der Islam ist eine friedliche Religion" und "radikale Moslems haben nichts mit dem Islam zu tun" entsteht ein Unbehagen. Der Mensch spürt, dass da etwas nicht stimmt.



Sicher stimmt da etwas nicht! Wir leben in einer Welt in der ein wild gewordenes Imperium die ganze welt mit Krieg überzieht, die Finanzwelt aus den Fugen geraten ist und immer mehr Menschen ermordet werden mit westlichen Waffen! Es gibt heutzutage keinen Krieg, in der nicht die USA ihre Finger mit im Spiel bzw. am Abzug hat. Sind Ukrainer schießwütige Menschen? Sind die Russen in der Ukrainie schießwütig? Oder gibt es einen Dritten, der beide aufeinander hetzt? Wer das nicht erkennt oder nicht erkennen will und stattdessen etwas auf eine Religion schiebt, der will ganz offensichtlich das gesamte Wissen aus Tausenden Jahren Geschichte ignorieren? Was hätte denn ein Bürger palästinas während der Kreuzzüge über mehrere Hundert Jahre sagen sollen? Hätte er sagen sollen, dass das Christentum schuld ist? Wäre das fair? Und ist das Judentum schuld an den Verbrechen der Zionisten (imemrhin seit numehr 70 Jahren). Wäre das fair so zu denken? Merken die enschen denn nicht, dass jener muslimische Feind erst seit dem Zerfall des kommunistischen Feind "benötigt" wird? Wissen sie denn nicht, dass die Gleichen zuvor Freunde waren?

Zitat
Deshalb begann ich, mich mehr über den Islam zu informieren.
Dabei stiess ich , wie kann es anders sein, auf die Webseite von PI-News.
Vermutlich ist diese Seite hier verhasst, weil sie pro-amerikanisch und pro-israel ist.
Ich bin gegen die Verbrechen der US-Regierungen und ich bin gegen die Verbrechen der Zionisten.
Aber ich bin nicht gegen alle Amerikaner und auch nicht gegen alle Juden.
Ganz im Gegenteil.



US-Amerikaner udn auch Juden sind selbst Opfer ihrer unmenschlichen Systeme. Aber PI ist ein Verteidiger des Systems, das denkt: "Am westlichen Wesen soll die Welt genesen". Und wer nicht so denkt, wird zum Feind. über eine Reiligion kann man sich nie beim Feind der religion informieren. Wer das tut, der verhält sich bestenfalls fahrlässig, schlimmstenfalls bösartig. Wäre es fair zu Juden zu gehen, wollte man etwas über das Christentum erfahren? Warum werden die so eindeutigen Mechanismen der Vernunft außer Kraft gesetzt, wenn es im Sinn des Imperiums ist?

Zitat
Ich finde die Schriften der Neturei Karta hervorragend. Denn sie fordern, dass der kriminelle und massenmörderische Zionisten-Staat aufgelöst wird und die Palästinenser ihren Staat auf ihrem Land haben sollen, von dem sie vertrieben worden sind.
Damit bin ich für die Zionisten automatisch ein "Antisemit", ein Todfeind.



Sie richten sich aber nicht gegen das Judentum, sondern nur gegen den Zionismus. Pegidas Behauptung, sie würden sich nicht gegen Muslime richten ist dagegen Hechlerisch! Würde PEGIDA die Muslima mit Kopftuch als gleichwertig akzptieren? Würde PEGIDA den deutschen Muslime akzeptieren, der KRaft seines Glaubens kein Alkohol trinkt und nicht in die Disco geht? Es ist leicht eine perfide Ideologie vorzuleben, wenn man sie nie wirklich definiert. Was bedeutet "Pflicht zur Integration"? Wer bestimmt, ob jemand integriert ist oder nicht; Pegida?

Zitat
In den Foren, wo ich gegen die weltweiten Verbrechen des US-Imperiums schreibe, werde ich als "Amerika-Basher", als "anti-amerikanisch", als "russischer Propagandist" usw. diffamiert.



Hier werden Sie nicht daffamiert, denn das ist keine Methode einer vernüftigen Auseinandersetzung.

Zitat
Dabei geht es mir einfach nur um die Wahrheit.
Die Wahrheit kann hin und wieder sogar in der Springer-Presse stehen, dort werden nicht nur Lügen verbreitet.



Das bezweifle ich. Denn die Springer-Presse funktioniert nach den Prinzipien des Kapitalismus und hat sich dem Imperialismus verschrien. Insofern ist niemals die Wahrheit der Maßstab für die Berichterstattung.

Zitat
Es kommt darauf an, zu differenzieren, das Gute vom Schlechten, das Richtige vom Falschen zu trennen.
Dazu hilft mir persönlich auch die PI-News Seite.
Pauschale Verurteilungen lehne ich ab, weil sie fast immer falsch sind.



Verzeihen Sie, aber wir haben bisher noch nie einen differenzierten Beitrag bei PI-News gelesen. Zugegebenermaßen lesen wir auch nicht immer alles. Aber es gibt wirklich nur wenige Seiten, die so viele Lügen über den Islam verbreiten, wie jene Schreiber. Wenn Sie das für Ihre Meinungsbildung benötigen, dann müssen Sie das vor Ihrem eigenen Gewissen, Ihrer Seele und Ihrem Schöpfer verantworten aber nicht vor uns.

Zitat

Praktisch kein Deutscher weiss etwas von Ahmadiyya.
Dabei ist deren Sprecherin, die Frau Hübsch, immer wieder Gast in TV-Talkshows, vorgestern bei "hart aber fair",



Das ist nicht die Frage. Die Frage ist, warum die Medien immer nur kleine Sekten einladen, aber nicht mehr die wirklich erfahrenen und bekannten Sprecher der muslimischen Verbände, die für Hunderte Moscheen sprechen könnten! Die Antwort, die wir Muslime haben ist, dass das Ziel die Polarisierung ist und daher ausgleichende die Wahrheit verbreitende Verbandsköpfe derzeit nicht "nützlich" sind.

Zitat
Ich sage als Deutscher und als Christ, dass solche Leute nicht zu Deutschland gehören und sofort ausgewiesen werden müssen.



Die von Ihnen zitierte Frau Hübsch ist geborene Deutsche, deren Großväter seit Hunderten von Jahren deutsche waren. In welches Land wollen Sie denn diese deutsche ausweisen? Haben Sie verständnis für Menschen, die in Ihren Worten eine Art "Rassismus" herauslesen, wenn sie sogar eine Deutsche, nur weil sie eine Ansicht vertritt, die ihnen nicht passt, rauswerfen wollen? Die Aussage "geh doch nach drüben" musten sich Linke im WEsten viel zu lange anhören? Wollen Se genau so weitermachen?

Zitat
Wer legt fest, was "der Islam" ist ?



Fragen wir zurück: Wer legt fest, wie der Islam ist, den viel zu viele pauschal verurteilen? Warum ist immer nur Islam das, was man verurteilen kann. Wie ist es mit dem schiiten, der abgeschlachtet werden soll. Ist der nicht auch ein Vertreter des Islam?

Zitat

Finden Sie es nicht infam, die Pegida als Vollidioten und "Islamhassern" zu bezeichnen, wenn Pegida fordert, dass solche IS-Kämpfer nichts in Deutschland verloren haben und ausgewiesen werden sollen ?



Solche Verbrecher müssen behandelt werden wie Verbrecher! Aber wohin wollen Sie einen Deutschen ausweisen? Fällt Ihnen nicht auf, dass Sie bei Muslimen die Rechtstaatlichkeit auf den Kopf stellen wollen? Und wundert es sie da, dass ein Muslime in diesem Fall den PEGIDAS Islamhass zuschreibt?

Zitat
Ich finde, dass "der Islam" oder "die Moslems" erstmal intern klären sollten, wer von den diversen Gruppen die Wahrheit sagt, wer den Willen Gottes kennt und wer vom Teufel ist, wie es Kadyrov ganz offen sagt, dessen Vater von Wahabisten ermordet wurde. Da bezeichnet ein Moslem den anderen als Teufel. Dafür können die Deutschen gar nichts. Ich bin dafür, alle Teufel auszuweisen, sobald die wahren Moslems diesen eindeutig identifiziert haben.



Das Problem der Deutschen ist die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich. Daran sind Muslime sicher nicht schuld. Das Problem der Welt ist die Front der Unterdrückten gegen die Unterdrücker. Daran sind Muslime nicht schuld. Wer in solch einer Weltlage sich auf einen "Nebenschauplatz" abdriften lässt, muss auch mit dem Vorwurf leben, ignorant zu sein. Allein die Bänker in Deutschland haben inden letzten Jahre so viel Geld des Steuerzahlers verpulvert, wie sämtliche Flüchtlinge der Welt zusammen nicht verbrauchen könnten. Sind daran Muslime schuld? Die USA haben im Irak allein 1 Mio. Menschen ermordet. Sind daran Muslime schuld? Noch heute strahlen die Uran-Munition des "Abendlandes" im Irak und tötet jeden Tag Menschen. Sind daran Muslime schuld? Wir leben in einer Welt, in der JEDEN TAG 30.000 Menschen an Hunger sterben, während das "Abendland" an Übergewicht und heilloser Verschwendung von Lebensmitteln leidet, die zur "Presisstabilität" verbrannt wird. Sind daran Muslime schuld? Doch die Übeltäter dieser Welt waren stets klug genug, den berchtigten Unmut der Massen gegen sie so "umzulenken", dass er sich gegen noch Schwächere richtete. Und diejenigen, die darauf reinfallen, darf man getrost als dumme Mitläufer bezeichnen, wenn Sie nicht die klugen Anführer sind. Und dann wären sie Verbrecher.

PEGIDA spaltet das Volk. Wir sind dafür, dass das Volk zusammenhalten muss, um gegen die wahren Unterdrücker bestehen zu können.


Franz Hall
zuletzt bearbeitet 15.01.2015 19:17 | Top

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#20 von Yavuz Özoguz , 15.01.2015 19:18

ACHTUNG: Im obigen Text sind nur die "Zitate" von Franz Hall. Versehentlich habe ich eine falsche Funktion verwendet, so dass statt Antworten eine Editierung stattgefunden hat. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen. Der eigentliche Text stammt von Dr. Yavuz Özoguz, nur die Zitate von Franz Hall Einige wenige Textstellen sind leider verloren gegangen. Sollte Franz Hall den Gesamttext noch haben, bitte ich höflichst, ihn hier hinter zu hängen.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#21 von Cengiz Tuna , 16.01.2015 10:54

@ Franz Hall

Pegida wird vom System nicht ernsthaft bekämpft. Das sollte doch nun langsam mal durchschaut werden. Zwar werden die Demonstranten von den Systemmedien diffamiert, aber nur mit der Absicht, die Pegida zu stärken. Mit diesen Provozierungen wird bei den Pegida-Anhängern genau das Gegenteil erreicht. Man darf die Systemmedien und Drahtzieher nicht unterschätzen. Genau im richtigen Moment kommen dann Sprüche wie: Der Islam gehört zu Deutschland usw. Es wird immer im richtigen Moment Öl ins Feuer gegossen.

Weißt du warum der Begriff „patriotische Europäer“ und nicht „patriotische Deutsche“ genommen wurde? Das wurde nicht zufällig gewählt. Weil dieser „Aufstand“ auch europaweit ausgedehnt werden soll. Dann macht es nämlich einen Sinn. So wie wir sehen, gibt es auch schon einen Anti-Terror-Einsatz in Belgien. Für mich jedenfalls unglaubwürdig.

Es ist alles von langer Hand geplant. Darum macht man auch Spaziergänge und nicht Demos daraus. Damit auch der ängstliche Michel mitkommt.

Wenn das System Pegida wirklich bekämpfen würde, hätte es schon längst Provokateure wie die schwarzen Blöcke oder gewaltbereite Rechte einmischen lassen, die für eine Eskalierung gesorgt hätten. Dann hätte man nämlich einen Grund gehabt, härter gegen den Aufstand vorzugehen. So wird es in der Regel gehandhabt, wenn wirklich unerwünschte Aufstände entstehen.

Es sieht so aus, als ob noch einiges auf uns zukommt. Die Islam-Hetze einen neuen Höhepunkt erreicht. Ganz besonders die Blogs und viele Alternativen Medien haben nun diese Aufgabe übernommen.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#22 von Cengiz Tuna , 16.01.2015 15:13

@Franz

Noch etwas. Du hattest geschrieben, wir Muslime sollten uns endlich einig werden, was denn nun der richtige Islam sei. Das ist ja nun wirklich nicht weit gedacht.

Wie sollen wir uns denn einig werden, was der Islam ist? Genauso könnte man fordern endlich einig zu sein, was denn nun das Christentum oder das Judentum ist. Die unterschiedlichen Religionen sind doch nur entstanden, weil die Menschen unterschiedliche Ansichten und Weltanschauungen haben. Da werden die Menschen nie zu einer Meinung kommen. Das kann man auch außerhalb der Religionen sehen. Gibt doch genug unterschiedliche Ideologien und Weltanschauungen: Kapitalisten, Kommunisten, Faschisten, Rassisten, Evolutionisten, Feministen, Nihilisten uwm. Kann man von denen auch fordern, endlich einer Meinung zu sein? Nein, dass ist eben die Freiheit, die wir haben.

Würden alle Menschen die Wahrheit akzeptieren, gäbe es keine unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen.

Ist es aber nicht seltsam, dass der Islam als Bedrohung wahrgenommen wird, obwohl die Muslime am meisten leiden. Auch unter dem IS-Terror. Es ist der Westen, der diese Terrororganisation mit Hilfe seiner Verbündeten im Nahen Osten am Leben hält. Es sind die Muslime in Syrien und Libanon, die den IS bekämpfen. Würde der Westen den IS nicht unterstützen, gäbe es den IS nicht mehr.

Hier mal eine Statistik, woher der meiste Terror kommt:

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/...ranschlage.html
http://www.alles-schallundrauch.blogspot...hen-terror.html

Wer hat denn den meisten Einfluss in der Welt? Wer hat die meisten Systemmedien unter seiner Kontrolle? In Europa sowie im Nahen Osten? Wer hat hunderte Militärbasen in fremden Ländern? Welche Geheimdienste sind die mächtigsten? Wer führt einen militärisch-industriellen Komplex? Wer ist für die Umweltzerstörung, Gentechnik, TTIP usw. verantwortlich?

Es gibt Probleme, ohne Zweifel, auch unter Muslimen, nur wenn wir nicht endlich auf die wahren Täter zeigen, dann wird der Terror weitergehen. Die nächsten False-Flag-Anschläge des Systems sind schon längst geplant. Uns kontrollieren sie am Flughafen nach Waffen, nicht einmal Getränke dürfen wir mit in den Flugzeug nehmen, aber die Geheimdienste, die kommen mit ihren Ausweisen ungestört durch die Kontrollen. Das Terrormanagement des Systems kann tun und lassen was es will. Sie werden von den Medien und Politikern geschützt und nie zur Rechenschaft gezogen. Niemand in der politischen und medialen Landschaft traut sich annähernd die Wahrheit zu sagen. Von den ganzen heuchlerischen Charlies ganz zu schweigen.

Hier etwas über die US-Amerikansierung Europas:


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zuletzt bearbeitet 16.01.2015 | Top

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#23 von Fatima Özoguz , 16.01.2015 17:02

Er sagt es zwar weniger plakativ als Pegida, lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass es hier nur ethnische Deutsche geben soll. Bei Vokabeln wie "politisch korrekt" oder der Aufrechnung von ausländerfeindlichen Straftaten und denen von "ausländischen" Tätern (fehlte nur noch der nette Ausdruck "Passdeutsche") geht mir die Glaubwürdigkeit solche Personen zu sehr verloren. Ok, Popp versucht die Energie in die richtige Richtung zu lenken, die zur Zeit da ist, aber ich fürchte, das wird ihm nicht gelingen, dafür sind die Pegidioten einfach zu vernagelt. Es ist ja nicht so, dass es vor Pegida keine Demonstrationen gegen das kapitalistische System gegeben hat. Aber die waren wohl lnicht anziehend genug, weil da kein Sündenbock angeboten wurde, auf den man so schön herumtrampeln kann. Leider scheinen viele Deutsche jemanden zu brauchen, auf den sie nach unten treten können. Das verachte ich zutiefst, daher von meiner Seite keinerlei Bereitschaft zum "Dialog".


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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#24 von Franz Hall ( gelöscht ) , 16.01.2015 19:35

Frau Özoguz,
Sie sind also auch der Meinung, dass ethnische Deutsche nichts mehr zu melden haben dürfen in Deutschland.
Damit sind Sie mit der Neuen Weltordnung konform, welche Sie an anderer Stelle bekämpfen.

In der BRD hat das Volk nichts zu melden. Die Macht war in den Händen von willigen Vasallen der Besatzer und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ich bin von Ihnen schon zum Rassisten abgestempelt worden.
Ich könnte Ihnen zwar alles widerlegen, was Sie gegen meine Argumente vorgetragen haben, aber es macht keinen Sinn.
Fehlt nur noch, dass ich als Nazi abgestempelt werde. Oder als Idiot, wie Sie es zu Unrecht bei Pegida machen.

Was sagen Sie zu der Analyse von Professor Schachtschneider ?
http://derprophet.info/inhalt/verfassung...in-deutschland/

Würde mich interessieren, denn ich finde, dass Herr Schachtschneider recht hat.
Leider ist die Wahrheit in Deutschland nicht gewollt, die korrupten Politiker und das korrupte Verfassungsgericht haben das Grundgesetz und das Recht verraten.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich in allen Punkten mit Ihnen übereinstimme, was das US-Schreckensimperium und die anglo-zionistischen Verbrechen auf dieser Welt betreffen.

Frau Merkel unterstützt den Massenmörder Poroschenko und den Massenmörder Obama.
Ich fordere schon lange, dass Frau Merkel zusammen mit der Regierung und den Abgeordneten, welche diese Massenmörder auch unterstützen, ins Gefängnis gehören.

Leider werden die Systemparteien von mehr als 80% der Wähler gewählt. Diese sind durch die gleichgeschalteten Lügenmedien indoktriniert und wissen nichts von dem, was wir hier diskutieren.
Man müsste diesen Wählern das Wahlrecht entziehen, denn sie sind für jedes Opfer der Massenmörder mitverantwortlich.

Meine Minimalforderungen sind:
- Ami go home
- Raus aus der NATO
- Merkel und Co. hinter Gitter
- Die Verantwortlichen der Massenmedien hinter Gitter
- Raus aus der EU
- Raus aus dem Euro
- Ein Bündnis mit Russland und anderen Gegnern des US-Imperialismus

Schade, dass mein Beitrag verlorengegangen ist und nur in Form von Zitaten bruchstückhaft übrig blieb.
Ich habe den Beitrag nirgens gespeichert, deshalb kann ich ihn nicht neu speichern.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#25 von Yavuz Özoguz , 16.01.2015 20:46

Zitat
Frau Özoguz,
Sie sind also auch der Meinung, dass ethnische Deutsche nichts mehr zu melden haben dürfen in Deutschland.
Damit sind Sie mit der Neuen Weltordnung konform, welche Sie an anderer Stelle bekämpfen.



Sehr geehrter Herr Hall,
noch einmal entschuldigen wir uns für den technischen Fehler bei der ersten Mail. Es war keine Absicht!

Bei Diskussionen - unabhängig davon, ob man auch sehr kontroverse Meinungen vertritt - ist es von großer Bedeutung, dass man Begriffe verwendt, die definiert sind bzw. verständlich. In dem Moment, in dem man wolkige Begriffe verwendet, leidet jede kommunikation. Was ist ein "ethnischer Deutcher"? Ist z.B. Frau Fatima Özoguz, die einstmals Elke Schmidt hieß und deren Großvater im Russlandfeldzug gefallen ist, deren Großmutter über die Ostsee von ostpreißen fliehen musste, deren Vater Bürgermeister eine deutschen Stadt war, und deren Stammbaum minestens die letzten 15 Generationen nur Deutsche kennt, eine ethnische Deutsche in Ihrem Sinn? Darf Sie in Ihrem Verstädnis das Schicksal dieses Landes mitbestimmen? Oder darf sie es nicht, weil sie jetzt Fatima Özoguz heißt und Kopftuch trägt. Wie ist es mit den vielen "echten" deutschen Muslimen. Müssen sie sich integrieren, beovr sie von Ihnen akzeptiert werden als gleichwertige Bürger? Darf ein Deutscher Muslim sein? Oder muss er Christ sein, weil Jesus Deutscher war? Und wie viele Generationen muss jemand deutsch sein, bevor er ethnischer Detuscher ist? Ist der Bundesinnenminister ethnischer Deutscher, obowhl seine Vorfahren nachweislich keine Deutsche waren? Konkret: Wie viele Generationen muss man Deutscher sein, damit man von Ihresgleichen als Deutscher akzeptiert wird? Bei Juden gelten je nach Ansicht mindestens ein halbes Dutzend Generationen. Wie ist es bei Ihnen?

Zitat
In der BRD hat das Volk nichts zu melden. Die Macht war in den Händen von willigen Vasallen der Besatzer und daran hat sich bis heute nichts geändert.



Natürlich hat ein Volk, dass sich nicht gegen die "Vasallen und Besatzer" wendet, sondern gegen die Schwächeren nichts zu melden.

Zitat
Ich bin von Ihnen schon zum Rassisten abgestempelt worden.



Meine Wenigkeit stempelt niemanden ab. Aber worin unterscheidet sich ihr Verstädnis von Ethnie von dem Rassismus früherer Zeiten?

Zitat
Ich könnte Ihnen zwar alles widerlegen, was Sie gegen meine Argumente vorgetragen haben, aber es macht keinen Sinn.
Fehlt nur noch, dass ich als Nazi abgestempelt werde. Oder als Idiot, wie Sie es zu Unrecht bei Pegida machen.



Das ist ein sehr interssantes Rollenspiel. Man bescheinigt sich selbst eine Opferrolle, um eine Selbstrechtfertigung zu haben, auf noch größere opfer einschlagen zu dürfen.

Zitat
Was sagen Sie zu der Analyse von Professor Schachtschneider ?
http://derprophet.info/inhalt/verfassung...in-deutschland/
Würde mich interessieren, denn ich finde, dass Herr Schachtschneider recht hat.



Eines der Probleme der Pegidas und ihrer Anhänger besteht darin, dass sie sehr wenig über den Islam wissen und noch dazu nicht bereit sind, bei Muslimen zu lesen. Den obigen Vorwurf haben wir bereits in einem Buch entkräftet, das in zweiter Auflage 2009 beantwortet in dem Buch:

Hier für Sie ein exklusiver Auszug aus der relevanten Stelle mit der höflichen Bitte, es zu lesen!

Kein halbwegs vernünftiger Demokrat oder “Demokratist“ wird von seinem System behaupten, dass es ideal, fehlerlos und perfekt sei. Vielmehr streben die Demokraten eine ständige Verbesserung ihres Systems an, wobei es Höhen und Tiefen gibt. Kein halbwegs ver-nünftiger Muslim oder “Islamist“ wird von seinem System (soweit es überhaupt realisiert ist) behaupten, dass bisher auch nur ein Bruchteil seiner Ideale darin verwirklicht wurde, aber auch sie streben es an. Mein Bruder und ich kennen beide Systeme, wir kennen die Vertreter beider Systeme und wir wissen, dass die vernünftigen Menschen beider Systeme in ihren Gedanken gar nicht so weit entfernt vonein-ander liegen, wie es den Anschein haben mag. Das größte Problem der bestehenden Differenzen liegt darin, dass die Systeme keinen intensiven Dialog pflegen, möglicherweise auch aus der gegenseiti-gen Sorge heraus, beim anderen etwas erkennen zu können, was dort besser funktioniert. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein idea-les demokratisches System und ein ideales islamisches System gar nicht so fern voneinander liegen, und beim Anstreben dieses jeweili-gen Ideals Muslime und Demokraten viel voneinander lernen und einander sogar ergänzen könnten. Das aber ist nur mit gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Aufrichtigkeit möglich. Mag sein, dass wir als Muslime in dieser Hinsicht einseitig urteilen, aber Letzteres vermissen wir derzeit insbesondere bei den Vertretern der “freien westlichen Welt“ als Vertreter der Demokratie.

Die Grundbehauptung der Demokratisten ist „Alle Macht geht vom Volk aus“. Die Parole der Islamisten ist: „Alle Gewalt geht von Gott aus“. Beides scheint im Widerspruch zueinander zu stehen und ober-flächlich betrachtet, unvereinbar. Aber es gibt eine Basis der Ver-ständigung, und die heißt: “Gerechtigkeit“. Sobald es gelingt, den übergroßen Götzen “Freiheit“ etwas hinter andere mindestens genau so wichtige Werte zurücktreten zu lassen und dem Begriff “Gerech-tigkeit“ die notwendige Bedeutung zu geben, werden die Vertreter beider Systeme feststellen, dass in diesem Punkt eine Annäherung möglich ist. Denn schließlich heißt es im deutschen Grundgesetz doch auch: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...“, wobei Gott an erster Stelle genannt wird! Und dass Gerechtigkeit vor der Freiheit kommt, haben auch wir als Deutsche zu singen gelernt: „Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glü-ckes Unterpfand.“

Für eine gerechte Annäherung hat Europa ein Potential an unzähligen gebildeten und aufrichtigen Muslimen im eigenen Land, die zudem Staatsbürger der jeweiligen Länder sind und sich dem jeweiligen Land als Heimat verbunden fühlen. Es liegt an Europa, dieses Potential zum eigenen Wohl zu nutzen. Wie heißt es doch in der Nationalhymne eines europäischen Nachbarlandes: „Mutig in die neuen Zeiten, Frei und gläubig sieh uns schreiten, Arbeitsfroh und hoffnungs-reich ...“ . Selbst, wenn die derzeitige Lage diesbezüglich noch so hoffnungslos wirken sollte, und, selbst wenn sich fast jeder Muslim in Deutschland derzeit mehr oder weniger ungerecht behandelt füh-len sollte, es gibt immer eine Hoffnung, denn Hoffnungslosigkeit ist keine Perspektive, weder für Muslime noch für Nichtmuslime.


Zudem sei erwähnt, dass jeder Muslim, der sich auf eine Staatsbürgerschaft einlässt, damit eine Verpflichtung eingeht, und ein Muslim ist gegenüber seinem Schöpfer verflichtet, derartige Verpflichtungen einzuhalten. Ich kann es aber auch kurz ausdrücken: Prof. Schachtschneider ist bestiimmt eine Kapazität bezüglich seines Lehrfaches, aber von Islam hat jeder muslimische Grundschüler mehr Ahnung.

Zitat
Leider werden die Systemparteien von mehr als 80% der Wähler gewählt. Diese sind durch die gleichgeschalteten Lügenmedien indoktriniert und wissen nichts von dem, was wir hier diskutieren. Man müsste diesen Wählern das Wahlrecht entziehen, denn sie sind für jedes Opfer der Massenmörder mitverantwortlich.



Möchten Sie hier bestätigen, dass PEGIDA-Sympatisanten faschistische Vorstellungen haben? Auch wir sind der Meinung, dass die Mehrheit aus unsere Sicht falsch wählt, aber wir maßen uns nicht an, der Mehrheit unsere Vorstellung aufzwingen zu wollen. Wer also "unterdrückt" hier wen?

Zitat
Meine Minimalforderungen sind:
- Ami go home
- Raus aus der NATO
- Merkel und Co. hinter Gitter
- Die Verantwortlichen der Massenmedien hinter Gitter
- Raus aus der EU
- Raus aus dem Euro
- Ein Bündnis mit Russland und anderen Gegnern des US-Imperialismus



Keine dieser Forderungen stehen unter den ersten 19 Forderungen der PEGIDA. Keine dieser Forderungen haben mit Islam, Muslimen oder "Islamisierung" zu tun. Keine dieser Forderungen kann dadurch erzielt werden, dass man gegen Muslime demonstriert! Viele Ihrer Forderungen werden von der Mehrheit der Muslime mitgetragen. Umso erstaunlicher ist, dass Sie sich gegen sie stellen. Ich empfehle höflichst ein überdenken der eigenen Position.

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RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#26 von Franz Hall ( gelöscht ) , 16.01.2015 22:12

Zitat
Was ist ein "ethnischer Deutcher"?



Anwort: Ein Ägypter, der von ägyptischen Eltern geboren wurde, ist kein ethnischer Deutscher.
Ich denke, dass diese Antwort ausreicht.

Eine Diskussionen über die Germanen, Alemannen und Neandertaler und deren Vorfahren, die eventuell aus Afrika stammen, soll nur zur Vernebelung dienen.

Fragen Sie einen Franzosen oder einen Spanier.
Jeder wird Ihnen dieselbe Antwort geben.
Und jeden können Sie aushebeln, indem Sie sagen, dass aber vor 800 Jahren dort eine Besatzermacht herrschte und weitere 400 Jahre vorher eine andere, und deshalb gäbe es überhaupt keine ethnischen Spanier oder Franzosen.

Bei den Deutschen reicht doch das, was im Staatsangehörigkeitsgesetz steht.
Die Eltern Deutsche, geboren auf dem Gebiet des Dt. Reiches.
Außerdem sprechen sie deutsch.

Wissen Sie, ich bin in Süddeutschland geboren. Meine Eltern sind Deutsche, in wievielter Generation weiss ich nicht.
Sie sprachen Deutsch, ich spreche Deutsch. Also bin ich ein ethnischer Deutscher.
Das kann ein Türke, der in der Türkei von türkischen Eltern geboren wurde, niemals sein oder werden.
Er kann die Staatsangehörigkeit wechseln, aber nicht seine ethnische Herkunft.

Das hat nichts mit "Rassismus" zu tun.

Ihre Frau ist ethnische Deutsche. Niemand wird etwas anderes behaupten.

Mit dem Wort "Integration" habe ich meine Probleme.
Ich finde, dass das Wort nicht definiert ist.
Weshalb soll ein Mensch, der eine andere Sprache spricht und andere Sitten und Gebräuche hat, "integriert" werden in dem Sinn, dass er die deutschen Sitten und Gebräuche annehmen soll ? Verstehe ich nicht.
Er soll Deutsch sprechen, damit er in Deutschland arbeiten und sich mit den Deutschen verständigen kann.
Er soll sich an die Gesetze halten, die hier gelten.

Mehr verlange ich nicht.
Ist das Rassismus ?

Zitat
Natürlich hat ein Volk, dass sich nicht gegen die "Vasallen und Besatzer" wendet, sondern gegen die Schwächeren nichts zu melden.


Nach 1945 konnte sich niemand gegen die Vasallen und die Besatzer wehren.
Wissen Sie, dass mehr als 9 Millionen Deutsche nach der Kapitulation und nach der Einstellung aller Kampfhandlungen gezielt und bewusst von den Siegern ermordet worden sind ?
Nicht die Soldaten, sondern Zivilisten. Kinder, Frauen, Alte.
Davon wissen die heutigen "Deutschen" nichts, denn kein Wort davon wird in der Schule gelehrt.

Da mussten ausländische Historiker kommen und Bücher darüber schreiben, damit wenigstens ein paar Deutsche davon erfahren konnten.

Neben dem Terror und dem Völkermord an den Deutschen begann die Umerziehung.

Ich habe persönlich versucht, politisch etwas gegen die Besatzer und gegen die kriminellen Politiker hier zu tun, indem ich einer neuen Partei beitrat, welche die Wahrheit über die Zustände sagten. Das Problem mit dieser Partei war, dass sie zur Gefahr für das System wurde, weil immer mehr Menschen zu den Vorträgen kamen und diese Partei wollte bei den kommenden Wahlen antreten.
Das System reagiert immer gleich, wenn die Wahrheit gesagt wird. Zuerst kommt die Nazi-Keule, obwohl sie nicht zutrifft.
Das reicht aber schon, dass die Partei bei den Menschen erledigt ist.
Bei unserer Partei reichte es nicht, weil wir nachweisen konnten, dass der Nazi-Vorwurf nicht stimmte.
In solchen Fällen zieht das System andere Seiten auf.
Auf unseren Parteivorsitzenden wurden 6 Mordanschläge verübt.
Es wurde auch versucht, ihn als "geisteskrank" in die Psychiatrie einweisen zu lassen, obwohl er geistig völlig gesund war.

Vielleicht haben Sie von Gustl Mollath gehört ?
Er ist kein Einzelfall in Deutschland. Es gibt kriminelle Netzwerke, denen Richter, Staatsanwälte und Gutachter angehören.
Bei Gustl Mollath ging es darum, dass seine Frau sehr bekannten Politikern und anderen hochgestellten Personen bei der groß angelegten Steuerhinterziehung half und Gustl wollte diese Leute auffliegen lassen.
Es ging für diese Leute um ihre Existenz, sie wären im Gefängnis gelandet und hätten ihre hohen Positionen in der Gesellschaft verloren.
Deshalb gab es Lügen, gab es kriminelle Gutachten und einen kriminellen Richter, welcher Gustl Mollath in die geschlossene Psychiatrie brachte. Er musste mundtot gemacht werden.

Das sind jetzt nur ein paar Hinweise darauf, wie die Wahrheit in Deutschland unterdrückt wird.

Wenn Sie also der Meinung sind, dass die Deutschen es nicht besser verdienen, dann wäre das so, wie wenn Sie sagen würden, dass es die Opfer der Mafia in Italien nicht besser verdient hätten, weil sie sich nicht gegen die Mafia gewehrt hätten.

Die Unterdrückung der Menschen in Deutschland hat viele Facetten, Herr Özoguz.
Bei vielen reicht schon der Rufmord oder eine Ausgrenzung durch Worte wie "Nazi" oder "Rassist". Das kann schon reichen, um den Arbeitsplatz zu verlieren.
Bei Menschen, die mehr Wirkung erzielen und mehr Bürger erreichen, wird auch vor Mord nicht zurückgeschreckt.

Zum Islam, über den Deutsche praktisch nichts wissen.
Ich bleibe dabei, dass es die Aufgabe und Pflicht der jeweiligen Sekte ist, den Menschen zu erklären, was sie glauben.
Ahmadiyya erklärt es zwar, aber sie lügen.
Beleg dafür:
http://www.moschee-schluechtern.de/texte/schroeter/

Es verwirrt den Laien völlig, wenn er im Fernsehen Berichte über Salafisten sieht, welche sagen, dass Allah befohlen hat, den Ungläubigen die Köpfe abzuschlagen und dann sagt ein Moslem in einer Talkshow, dass der Salafist "nichts mit dem Islam zu tun hat".
Der Laie versteht nur Bahnhof.

Klar, die Frau Hübsch von der Ahmadiyya will die Wahrheit über ihre Sekte nicht sagen. Sie weiss genau, dass vielleicht 2 von 1 Million etwas über Ahmadiyya wissen. Deshalb kann sie ohne jede Skrupel lügen, dass sich die Balken biegen.

Ich finde, dass aber jeder Moslem, der ehrlich ist, es nicht so halten sollte wie Frau Hübsch.
Jeder soll sagen, welcher Gruppe er angehört und was diese Gruppe lehrt.
Finden Sie, dass das zuviel verlangt ist ?

Ich habe das Zitat gelesen, leider finde ich darin gar nichts, was sich auf Professor Schachtschneider bezieht.

Der normale Laie ist irritiert, wenn er ständig hört, dass "der Islam eine friedvolle Religion" ist und dann von hunderten von Ex-Muslimen hört, welche mit dem Tod bedroht werden, natürlich von Moslems, weil der Prophet befohlen hat, den Abfall vom Glauben mit dem Tod zu bestrafen.

Sie wissen sicher, dass Menschen wie Dr. Udo Ulfkotte und viele andere sich verstecken und mit Polizeischutz leben müssen, weil Moslems sie umbringen wollen ?
Das ist kein "friedlicher Islam" und dass die Moslems, welche im Namen des Propheten andere mit dem Tod bedrohen, von normalen Bürgern nicht akzepiert werden können, sollte nicht als Islamhass diffamiert werden.

Was hindert Sie oder andere gläubige Moslems daran, den Menschen zu erklären:
Ich gehöre zu der moslemischen Gruppe XYZ. Bei uns wird gelehrt, dass der Abfall vom Glauben nicht mit dem Tod bestraft wird.
Bei uns wird gelehrt, dass die Scharia nicht eingeführt werden soll, sondern das Grundgesetz und die Gesetze die oberste Instanz sind.
Bei uns wird gelehrt, dass Frauen nicht geschlagen werden dürfen.
Bei uns wird gelehrt, dass die Beschneidung nur an Erwachsenen, die sich freiwillig dazu bereit erklären, gemacht werden darf, nicht jedoch an Säuglingen und Kleinkindern und Jugendlichen.

Wenn das jede Gruppe macht, kann der Laie erkennen, was die Gruppen voneinander unterscheidet.

Ist das zuviel verlangt ?
Sollen die Deutschen etwa ein Islamstudium absolvieren, um dann entscheiden zu können, ob diese oder jene Gruppe verfassungskonform und gesetzestreu in Deutschland leben will ?

Ich bin der Meinung, dass Gruppen, welche sich nicht dem Grundgesetz und den staatlichen Gesetzen unterwerfen wollen, nichts hier verloren haben. Sie sollen dorthin gehen, wo ihre politischen Vorstellungen herrschen.

Ich bin übrigens strikt gegen die Beschneidung von Säuglingen und Kleinkindern. Das ist Verstümmelung von Schutzbefohlenen und ich bin dafür, es in Deutschland zu verbieten.
Da die Juden in Deutschland sehr viel Macht haben, sind die Politiker eingeknickt, wie in vielen anderen Punkten auch.
Da hier jedoch "die Mehrheit" entscheidet und diese Entscheidung mit der Staatsmacht durchgesetzt wird, habe ich mit meiner
Meinung keine Chance. Niemand hört auf mich und auf jene, welche derselben Meinung sind wie ich.

Zitat
Die Grundbehauptung der Demokratisten ist „Alle Macht geht vom Volk aus“.


Das ist eine reine Behauptung.
Die Wahrheit über die Demokratie ist das Gegenteil davon.
Die Macht in einer Demokratie geht von einer Minderheit aus. Das Volk hat absolut nichts zu melden.

Wenn ich mich richtig erinnere, sind Sie selbst ein Opfer des Verfassungsschutzes, Herr Özoguz.
Sie wissen deshalb genau, wovon ich weiter oben geschrieben habe.
Das System ist grausam und ungerecht. Die Politiker sind korrupt.
Von Gerechtigkeit und Wahrheit ist das System sehr weit entfernt.

Zitat
Möchten Sie hier bestätigen, dass PEGIDA-Sympatisanten faschistische Vorstellungen haben? Auch wir sind der Meinung, dass die Mehrheit aus unsere Sicht falsch wählt, aber wir maßen uns nicht an, der Mehrheit unsere Vorstellung aufzwingen zu wollen. Wer also "unterdrückt" hier wen?



Herr Özoguz,
ich verstehe nicht, wie Sie auf solche Sätze kommen.

Wenn jemand einen Massenmörder unterstützt, ist das ein Fall für den Staatsanwalt.
Dieser Mensch ist ein Krimineller und dafür gibt es Gesetze.

Weshalb nennen Sie nun mich, der fordert, dass Unterstützer von Massenmördern gemäss den Gesetzen hinter Gitter gehören, einen "Faschisten" , der anderen seine Meinung aufzwingen will ?

Vielleicht muss ich mich verständlicher ausdrücken ?
Nehmen wir an, Ihre Frau wird von einem Mafiakiller ermordet.
Sie fordern nun, dass der Killer, der identifiziert ist und wo jeder weiss, wo der Killer wohnt, von der Polizei verhaftet und vor Gericht gestellt wird.
Doch komischerweise interessiert sich die Polizei nicht dafür.
Sie lässt den Killer frei laufen.

Würden Sie es begrüssen, wenn ich Sie nun als "Faschisten" bezeichnen würde, der anderen (der Polizei, der Gesellschaft) seinen Willen aufzwingen möchte ?

Poroschenko ist ein Massenmörder. Frau Merkel und Co. geben ihm Geld, um sein Morden im Donbass weiter bezahlen zu können.
Sie unterstützen einen Massenmörder.
Ich fordere, dass Frau Merkel eingesperrt wird, denn was sie tut, ist ein Verbrechen.
Und nun soll ich ein "Faschist" sein, der allen seinen Willen aufzwingen will ?

Ich fasse es nicht, Herr Özoguz.

Zitat
Wer also "unterdrückt" hier wen?


In Deutschland unterdrückt das System die Wahrheit, die Freiheit, das Recht der freien Meinungsäußerung und das Gesetz.
Die Wahrheitsliebenden werden unterdrückt, die Kriminellen bekleiden höchste Ämter und werden nicht angetastet.

Zitat
Viele Ihrer Forderungen werden von der Mehrheit der Muslime mitgetragen. Umso erstaunlicher ist, dass Sie sich gegen sie stellen. Ich empfehle höflichst ein überdenken der eigenen Position.


Ich stelle mich nicht gegen "die Muslime", denn diese gibt es nicht.
Meine bescheidene Meinung mit meinem heutigen Wissensstand ist, dass es viele Gruppen gibt, die sich Muslime nennen.
Weiter oben habe ich beschrieben, welche für mich zu Deutschland gehören und welche nicht.

Gestern oder vorgestern kam das Interview von Jürgen Todenhöfer mit einem Deutschen, der im Irak für den IS mordet.
Dieser Salafist hat klar gesagt, dass er und seine Mörderkumpanen im Namen von Allah ohne Skrupel 50 Millionen oder 150 Millionen Schiiten töten werden und dass er oder seine Mörderkumpanen auch nach Deutschland kommen werden und hier jeden töten werden, der sich nicht ihrem Glauben unterwirft.

Nun können Sie mich als "Faschisten" oder "Rassisten" bezeichnen, Herr Özoguz, das ändert aber nichts daran, dass ich weder ein Faschist noch ein Rassist bin, wenn ich sage: Ich will solche Mörder, die im Namen von Allah Menschen ermorden, nicht in Deutschland haben. Wenn sie den deutschen Pass haben, dann gehören sie lebenslänglich hier hinter Gitter.
Wenn sie einen anderen Pass haben, gehören sie abgeschoben. Ich will nicht mit solchen Mördern in einem Land leben.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#27 von Cengiz Tuna , 17.01.2015 10:34

Zitat

Möchten Sie hier bestätigen, dass PEGIDA-Sympatisanten faschistische Vorstellungen haben? Auch wir sind der Meinung, dass die Mehrheit aus unsere Sicht falsch wählt, aber wir maßen uns nicht an, der Mehrheit unsere Vorstellung aufzwingen zu wollen. Wer also "unterdrückt" hier wen?

Zitat
Herr Özoguz,
ich verstehe nicht, wie Sie auf solche Sätze kommen.



Hier gibt es wohl ein Missverständnis. Auf der einen Seite verlinken Sie zu Herrn Schachtmeister, der die Vorzüge der freien Welt, der Demokratie gegenüber dem Islam erklärt, und auf der anderen Seite, wollen Sie den Wählern, die falsche Parteien wählen, das Wahlrecht entziehen. Das ist schon ein Widerspruch. Darum ging es vermutlich Herrn Özoguz

Zitat
Meine Minimalforderungen sind:
- Ami go home
- Raus aus der NATO
- Merkel und Co. hinter Gitter
- Die Verantwortlichen der Massenmedien hinter Gitter
- Raus aus der EU
- Raus aus dem Euro
- Ein Bündnis mit Russland und anderen Gegnern des US-Imperialismus


Die wichtigste Forderung haben Sie vergessen: Keine Islamisierung Deutschlands. Die kommt bei Ihnen an erster Stelle. Sie müssen schon ehrlich sein. Daher schlagen sie jede Warnung vor Pegida in den Wind.

Können Sie mir sagen, warum US-kritische Banner bei den Pegida-Organisatoren nicht gerne gesehen sind?



Hier haben Sie weitere Informationen. Unter anderem, dass Lutz Bachman der Meinung ist, CNN wäre ein unabhängiges Medium. Das die Technik für die Pegida-Demonstration teilweise von der Polizei stammt. Einem ehemaligen Polizeikommisar ein Redeverbot bei der Pegida erhalten hat usw.:

https://www.facebook.com/Anonymous.Kolle...9153919464403:0

Ist schon merkwürdig, auf welchen Seiten Sie sich über den Islam schlau machen: Pi-news.net, Ulfkotte, der prophet.info. Alles anti-muslimische Seiten. Glauben Sie mir, keiner von diesen Seiten und Rednern hat das Wohl Deutschlands im Sinn.

Sorry, aber: Pegida – Wirr, ist das Volk!


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zuletzt bearbeitet 17.01.2015 | Top

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#28 von Franz Hall ( gelöscht ) , 17.01.2015 11:03

Zitat
und auf der anderen Seite, wollen Sie den Wählern, die falsche Parteien wählen, das Wahlrecht entziehen.


Nein, ich will Wählern das Wahlrecht entziehen, welche Massenmörder unterstützen und deshalb für jeden Toten mitverantwortlich sind.

Beihilfe zum Mord ist in Deutschland eine schwere Straftat.
Wollen Sie das anders haben ?

Bitte mir nicht ständig falsche Dinge unterschieben, das ist nicht redlich.
Ich habe es ausführlich erklärt, weshalb wiederholen Sie Ihre falsche Darstellung trotzdem ?

Bitte teilen Sie mir mit, wer den richtigen Islam predigt und wo die richtigen Muslime einen unwissenden Deutschen über ihren richtigen Glauben in deutscher Sprache informieren.

Bitte teilen Sie mir auch mit, was Sie von den Lügen der Ahmadiyya halten, ob sie das befürworten.
Frau Schröter listet 10 Punkte auf, bei denen Ahmadiyya die Öffentlichkeit direkt belügt. Ist das im Sinne des Propheten ?

Bitte sagen Sie mir auch, weshalb Herr Schachtschneider nicht einmal soviel Wissen über den Islam hat wie ein Kind.
Eventuell hat er sich nur bei den falschen moslemischen Gruppen informiert ?

Doch wiederum stellt sich für den Interessierten die Frage: Was bitte ist der richtige, der korrekte Islam ?
Wer lehrt ihn, welche islamischen Gruppen lehren den falschen Islam ?

Bisher wurde mir hier diesbezüglich nur ausgewichen. Weshalb ?
Dürfen die Deutschen solche Fragen nicht stellen ?
Falls nicht, weshalb nicht ?

Kennen Sie den offenen Brief eines deutschen Moslem an Frau Merkel, in dem er sagt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört ?
http://nachgerichtet.is/2015/01/offener-...rau-merkel.html

Weshalb ist das, was der IS lehrt, ein falscher Islam ? Der IS beruft sich ausdrücklich auf den Koran.
Ist Ihnen bewusst, dass Sie jeden Interessierten nur vor den Kopf stossen, wenn sie sagen, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun haben soll ?

Wenn jemand Interesse am Christentum hat, dann stösst er auf große Probleme, weil es hunderte, wenn nicht sogar tausende von sogenannten "christlichen" Gruppen gibt, von denen jede behauptet, sie sei die Richtige.

Würden Sie es richtig finden, wenn ein Interessierter fragen würde, welche christliche Kirche denn nun die Richtige sei und dann zu hören bekäme, er soll nicht so dumm fragen, sondern sich gefälligst selbst informieren, aber nicht bei den Falschen, sondern bei den Richtigen. Das wüsste doch jedes Kindergartenkind, welche christliche Kirche die Richtige sei.
Und wenn der Interessierte dann darum bittet, ihm die "richtige christliche Kirche" zu nennen, bekommt er zu hören, dass er so etwas nicht fragen sollte.

Zitat
Die wichtigste Forderung haben Sie vergessen: Keine Islamisierung Deutschlands. Die kommt bei Ihnen an erster Stelle. Sie müssen schon ehrlich sein.


Sie unterstellen mir hier etwas, was ich nicht denke und nie gesagt habe.
Ist das Ihre Art und Weise, zu diskutieren ?
Haben Sie eine Kristallkugel, in der Sie meinen, in meinen Kopf schauen zu können ?
Falls Sie so etwas haben, dann ist diese kaputt und liefert Ihnen falsche Daten.

Sie polarisieren, Sie diffamieren.
Also machen Sie genau das, was Sie Pegida zu Unrecht vorwerfen.
Meinen Sie wirklich, dass Sie besser sind als die von Ihnen Verunglimpften ?

Ist es Ihnen möglich, eine sachliche Diskussion zu führen ?
Falls nicht, dann bitte ich Sie, darüber nachzudenken, ob Sie dem Islam einen Dienst erweisen oder eher nicht.

Franz Hall

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#29 von Cengiz Tuna , 17.01.2015 11:39

Zitat
Nein, ich will Wählern das Wahlrecht entziehen, welche Massenmörder unterstützen und deshalb für jeden Toten mitverantwortlich sind.


Die Mehrheit der Wähler wählt die etablierten Parteien, von denen sind alle auf Kriegsfuß mit der Welt. Was machen wir da? Alle verhaften?

Zitat
Bitte teilen Sie mir mit, wer den richtigen Islam predigt und wo die richtigen Muslime einen unwissenden Deutschen über ihren richtigen Glauben in deutscher Sprache informieren.


Da sind Sie hier schon richtig. Sie sind ja schon eine Weile hier angemeldet, es scheint aber, dass Sie davon wenig mitgenommen haben. So dürfen Sie sich nicht wundern, wenn ich Sie so einstufe.

Zitat
Bitte teilen Sie mir auch mit, was Sie von den Lügen der Ahmadiyya halten, ob sie das befürworten.
Frau Schröter listet 10 Punkte auf, bei denen Ahmadiyya die Öffentlichkeit direkt belügt. Ist das im Sinne des Propheten ?


Über die Ahmadiyya weiß ich nicht viel. Ist für mich auch nur eine bedeutungslose und machtlose Sekte.

Zitat
Bitte sagen Sie mir auch, weshalb Herr Schachtschneider nicht einmal soviel Wissen über den Islam hat wie ein Kind.
Eventuell hat er sich nur bei den falschen moslemischen Gruppen informiert ?


Herr Schachtmeister hat wirklich nur das übliche Wissen über den Islam. Als ich den Artikel las, dachte ich mir wieder - typisch. Vielleicht gehe ich da noch einmal darauf ein. Es ist so mühselig.

Zitat
Doch wiederum stellt sich für den Interessierten die Frage: Was bitte ist der richtige, der korrekte Islam ?
Wer lehrt ihn, welche islamischen Gruppen lehren den falschen Islam ?


Nehmen Sie doch den Islam allgemein. Es gibt über eine Milliarde Muslime, die zum größten Teil friedlich ihr Dasein fristen. Ich habe Ihnen schon einige Beispiele gebracht. Die Statistiken, die ich verlinkt hatte, zeigen doch, dass der Islam, im Vergleich zu anderen Religionen oder Ideologien weniger terroristisch ist. Die größten Terrororganisationen sind made by CIA etc. Reicht das nicht? Es wurde genug darauf hingewiesen, dass der Islam keine Bedrohung für den Weltfrieden stellt, sondern das Imperium. Warum genügt Ihnen das nicht?

Zitat
Bisher wurde mir hier diesbezüglich nur ausgewichen. Weshalb ?
Dürfen die Deutschen solche Fragen nicht stellen ?
Falls nicht, weshalb nicht ?


Hier weicht niemand aus.

Zitat
Kennen Sie den offenen Brief eines deutschen Moslem an Frau Merkel, in dem er sagt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört ?
http://nachgerichtet.is/2015/01/offener-...rau-merkel.html


So etwas gibt es. Das ist seine Meinung. Lassen Sie ihn doch. Aber das ist wieder gefundenes Fressen, nicht wahr?

Zitat
Weshalb ist das, was der IS lehrt, ein falscher Islam ? Der IS beruft sich ausdrücklich auf den Koran.


Eben nicht, dass zeigt die Mehrheit der Muslime. Seltsam, dass Sie die Gefahr immer nur im Islam sehen.

Zitat
Ist Ihnen bewusst, dass Sie jeden Interessierten nur vor den Kopf stossen, wenn sie sagen, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun haben soll ?


Nein, bin ich nicht der Meinung. Denn viele wissen, wer hinter diesen Terroristen steckt. Die meisten Gelehrten in der islamischen Welt verurteilen diese Sicht. Auch in der Al-Azhar-Universität, der größten islamischen Organisation.

Zitat
Würden Sie es richtig finden, wenn ein Interessierter fragen würde, welche christliche Kirche denn nun die Richtige sei und dann zu hören bekäme, er soll nicht so dumm fragen, sondern sich gefälligst selbst informieren, aber nicht bei den Falschen, sondern bei den Richtigen. Das wüsste doch jedes Kindergartenkind, welche christliche Kirche die Richtige sei.
Und wenn der Interessierte dann darum bittet, ihm die "richtige christliche Kirche" zu nennen, bekommt er zu hören, dass er so etwas nicht fragen sollte.


Wenn ich nicht von meiner Religion überzeugt wäre, würde ich es hier nicht verteidigen. Aber dass ist gar nicht so wichtig, weil der Islam, noch einmal wiederholt, im ganzen nicht die Probleme in der Welt verursacht.

Zitat
Die wichtigste Forderung haben Sie vergessen: Keine Islamisierung Deutschlands. Die kommt bei Ihnen an erster Stelle. Sie müssen schon ehrlich sein.
Sie unterstellen mir hier etwas, was ich nicht denke und nie gesagt habe.
Ist das Ihre Art und Weise, zu diskutieren ?
Haben Sie eine Kristallkugel, in der Sie meinen, in meinen Kopf schauen zu können ?
Falls Sie so etwas haben, dann ist diese kaputt und liefert Ihnen falsche Daten.


Das ist doch kein Wunder, dass ich sie so einordne, wenn Sie hier nichts lernen, und am meisten vor der Islamisierung Angst haben. Man braucht keine Glaskugel, um zu verstehen, weshalb Sie hier sind, und warum Sie den Islam als Bedrohung betrachten. Außerdem, sagt es einiges über Sie aus, wenn man sieht, woher Sie sich Ihre Informationen holen.

Zitat
Sie polarisieren, Sie diffamieren.
Also machen Sie genau das, was Sie Pegida zu Unrecht vorwerfen.
Meinen Sie wirklich, dass Sie besser sind als die von Ihnen Verunglimpften ?


Haben Sie Pegida immer noch nicht durchschaut? Wie viele Beweise muss man Ihnen denn noch bringen? Und da wundern Sie sich, wenn ich mir ein Bild von Ihnen mache?


Cengiz Tuna  
Cengiz Tuna
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Registriert am: 31.12.2011

zuletzt bearbeitet 17.01.2015 | Top

RE: Offener Brief eines patriotischen deutschen Muslims an PEGIDA

#30 von Franz Hall ( gelöscht ) , 17.01.2015 12:00

Herr Cengiz Tuna,
Sie weichen aus, Sie argumentieren nicht, Sie gebärden sich arrogant.
Sie unterstellen mir Dinge, welche nicht stimmen.

Sie tun genau das, was Sie anderen vorwerfen.

Damit tun Sie dem Islam einen Bärendienst.
In Ihrer Arroganz merken Sie es nicht.

Mit solchen Agitatoren wie Ihnen lohnt keine Diskussion.
Die Vorbehalte der Menschen gegen den Islam sind begründet, Sie beweisen das hier sehr deutlich.

Es geht bei Pegida überhaupt nicht nur um den Islam. Sie haben sich falsch informiert.
Der Islam ist den meisten Pegida-Demonstranten völlig egal.
http://www.mmnews.de/index.php/politik/3...nd-verdient-gut

Zitat
Das Hauptmotiv für die Teilnahme an Pegida-Demonstrationen sei eine generelle "Unzufriedenheit mit der Politik".

An zweiter Stelle wird die Kritik an Medien und Öffentlichkeit genannt. An dritter Stelle folgen grundlegende Ressentiments gegenüber Zuwanderern und Asylbewerbern: Dabei sind Vorbehalte gegen Muslime beziehungsweise den Islam besonders ausgeprägt, heißt es in der Studie, für die rund 400 Teilnehmer nach soziodemographischen Merkmalen und ihrer Motivation zur Teilnahme befragt wurden, weiter.



Auch wenn es mühsam ist, würde sich für Sie das folgende Video lohnen, um sich über die Realität zu informieren:
Pegida - Stress ohne Grund ?
https://www.youtube.com/watch?v=uHE3uVDpPSA#t=1774

Sind die Vorbehalte gegen Zuwanderer unberechtigt ?
Nein, selbstverständlich nicht.

Ich lasse hier einen pensionierten Schulleiter zu Wort kommen, der aus dem realen Leben erzählt und jeder vernünftige Mensch kann ihm nur zustimmen:

Zitat

Die verdrängte Deutschenfeindlichkeit

Das Problem der Deutschenfeindlichkeit an deutschen Schulen ist keineswegs neu, wird aber jetzt erst im Rahmen der durch das Sarrazin-Buch angestoßenen Integrationsdebatte „plötzlich“ entdeckt. Erfreulich daran ist zumindest die Tatsache, dass nun wenigstens öffentlich darüber diskutiert werden darf, denn bisher wurde das Phänomen ja schlichtweg ignoriert oder sogar bestritten. Dazu einige Anmerkungen aus eigener Erfahrung:
Von 1973 bis zu meiner Pensionierung 2009 war ich erst Lehrer und schließlich Schulleiter an einer Schule im Duisburger Norden (dort, wo seit zwei Jahren die bislang größte Moschee Europas steht). In den siebziger und achtziger Jahren waren die türkischen Schüler und deren Eltern voll integriert, die Schüler waren fleißig und strebsam, sie waren im Deutsch-Unterricht manchmal sogar besser als einige deutsche Schüler, weder gab es Schülerinnen noch Schülermütter mit Kopftuch. Das änderte sich Ende der 80er Jahre, als nach und nach eine türkische Infrastruktur und damit eine gewollte Ghettoisierung im Stadtteil entstand und sich eine Parallelgesellschaft bildete, in der bald eigene Gesetzmäßigkeiten herrschten. 1988 überschritt die Zahl der türkischen Schüler an unserer Schule die 50-Prozent-Marke, und da wurden die ersten Forderungen erhoben, nun müssten sich die Deutschen assimilieren. Türkische Schüler der 10. Klassen betonten, im Geschichtsunterricht hätten sie gelernt, Demokratie heiße „Herrschaft der Mehrheit des Volkes“, und weil nun die Türken im Stadtteil die Mehrheit bildeten, sollten sich die Deutschen ihnen anpassen, und Türkisch sei als gleichberechtigte Sprache neben dem Deutschen zuzulassen. Tatsächlich gab es plötzlich türkischsprachige Formulare im Rathaus und in den Banken, und ebenso tauchten erste zweisprachige Schilder in der Öffentlichkeit auf. Man wollte sich betont „ausländerfreundlich“ geben, und die Ausländer ihrerseits sahen keine Notwendigkeit mehr, die deutsche Sprache zu lernen. Kaum stellten die Türken die Mehrheit, bestanden sie darauf, dass bei Konferenzen übersetzt würde. Natürlich hing das auch damit zusammen, dass ab Ende der 80er/Anfang der 90er Jahren verstärkt Ehefrauen aus der Türkei importiert wurden (im Gegensatz zu den hier aufgewachsenen türkischen Frauen waren jene wenigstens noch nicht von der westlichen Kultur „verdorben“), die auch hierzulande nicht die deutsche Sprache erlernten, weil sie von ihren Ehemännern isoliert wurden. Übrigens ließen in den letzten Jahren Eltern, die als Kinder selbst unsere Schule besucht hatten und jetzt ihre eigenen Kinder zu uns schickten, ihre Aussagen von Dolmetschern übersetzen. Wenn ich erstaunt fragte, warum sie dies täten, denn schließlich hätten sie doch an unserer Schule einen deutschen Abschluss erreicht, dann erhielt ich oft in radebrechendem Deutsch die Antwort, man habe zwischenzeitlich alles verlernt.
Bald trug auch die Mehrheit der türkischen Mädchen und Frauen Kopftücher – selbstverständlich „freiwillig“, wie immer wieder betont wurde –, und wer das nicht tat, dem wurde gelegentlich vom Hodscha gesagt, dass dies nicht nur unislamisch sei, sondern dass man als „nackt herumlaufende Frau“ auch keine Chance habe, nach dem Tode ins Paradies zu kommen. Oft waren die Eltern fortschrittlicher im Denken als ihre Kinder, die nachmittags immer häufiger in die wie Pilze aus dem Boden sprießenden Koran-Schulen gingen.
Die türkischen Lehrer, die seit 1980 für den muttersprachlichen Unterricht an unserer Schule tätig waren – in der Regel modern, europäisch gebildet und durchweg aus der Westtürkei stammend –, wurden gerade deswegen von den rückständigen anatolischen Landsleuten nicht akzeptiert, sondern von vielen abgelehnt, weshalb mehr und mehr Eltern ihre Kinder vom Unterricht in der Muttersprache (!) abmeldeten. Einen türkischen Lehrer, der in der Nähe von Izmir zu Hause war, meinten einige Schüler bei mir „anschwärzen“ zu müssen, indem sie mir erklärten, der sei ja „halber Grieche“ und deshalb nicht ernst zu nehmen. Eine türkische Kollegin wurde, weil sie kein Kopftuch trug, von den Eltern so unter Druck gesetzt, dass sie sich schließlich unter Tränen an eine andere Schule am Niederrhein versetzen ließ.
In den 90er Jahren kam es dann zu ersten antideutschen Handlungen. Es waren weniger körperliche Auseinandersetzungen, vielmehr wurden deutsche Schüler, aber auch manche Lehrerinnen wegen ihrer „unislamischen Lebensweise“ als Schweinefresser, Schlampen (vor allem Mädchen, die bereits Freunde hatten), Ungläubige und schlimmstenfalls als Nazis beschimpft. Wenn ich bei Schulleiter-Konferenzen oder im Jugendausschuss der Stadt solche Probleme ansprach, wurde ich sofort ausgegrenzt, ja man bezichtigte mich einer offenkundig fremdenfeindlichen Haltung. Höchstens zwei oder drei weitere Schulleiter unterstützten mich, der große Rest hüllte sich in Schweigen.
In einer Nacht des Jahres 2002 wurde die Fassade der Turnhalle unserer Schule mit den Worten beschmiert: „Deutsche raus! Deutschland den Türken!“ Wir benachrichtigten die Kriminalpolizei, die auch tatsächlich kam, doch erklärten mir die Beamten, es handele sich da um keine Straftat, und so gebe es auch keinen Anlass zu ermitteln. Als ich Unverständnis bekundete, wurde ich belehrt, dass der Fall umgekehrt hätte laufen müssen: Wenn nämlich an der Wand die Worte „Ausländer raus! Deutschland den Deutschen!“ gestanden hätte, wäre dies ein Fall für den Staatsschutz gewesen.
Seit 2003 gab es in Nordrhein-Westfalen einen Schulversuch mit „Islamischer Unterweisung“ (seit 2006 „Islamkunde“), einem islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache, an dem auch unsere Schule teilnahm, weil wir dies nicht nur für sinnvoll erachteten, sondern darin zugleich ein Korrektiv zu den zahlreichen Koran-Schulen im Umfeld sahen. Anfangs war es noch Neugier, die viele (nicht die meisten!) islamischen Schüler dorthin „trieb“. Doch schon nach zwei Jahren ließ das Interesse merklich nach, ältere Schüler und vor allem Schülereltern beschwerten sich über diesen Unterricht, weil der (moderne) Lehrer „keinen richtigen Islam“ lehre. Obwohl ich jedes Jahr einen Bericht über den Schulversuch und seine Erfolge (Nichterfolge waren nicht vorgesehen!) vorlegen musste und meine Beobachtungen sehr deutlich zum Ausdruck brachte, reagierte man amtlicherseits überhaupt nicht darauf. Stattdessen nimmt der Zulauf zu den Koran-Schulen und den Moschee-Vereinen im Stadtteil zu, und was dort „gepredigt“ wird, ist hinreichend bekannt.
Die jetzt begonnene Debatte um dieses bisherige Tabuthema ist dringend vonnöten, und sie darf auf keinen Fall „ergebnis-offen“ diskutiert werden. Deutschenfeindlichkeit muss endlich als das gesehen werden, was sie ist, nämlich als diskriminierende und kriminelle Handlungsweise vor allem islamischer jugendlicher Machos und Rambos, die glauben (und das auch sagen!), in Deutschland gebe es ja keine Gesetze, weil eine Demokratie eben ein freier Staat sei, in dem man ungestraft alles tun und lassen dürfe. Dieser Einstellung gehört dringend ein Riegel vorgeschoben.

Wolfgang Reith war von 1973 bis 2009 Lehrer und Schulleiter einer Hauptschule im Duisburger Norden, einem sozialen Brennpunkt. Er ist Träger der Ehrennadel des Preußeninstituts und außerdem Präsident der Afrika Fördergesellschaft
e.V.
https://zukunftskinder.wordpress.com/201...nfeindlichkeit/

Franz Hall

   

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