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Gedanken zur bevorstehenden Bundestagswahl

#1 von Yavuz Özoguz , 19.09.2013 08:03

Gedanken zur bevorstehenden Bundestagswahl

Immer mehr Muslime im Land dürfen das Geschick des Landes durch ihre Wahlstimme mitbestimmen, aber wen sollen sie wählen? Einige Gedanken dazu von. Dr. Yavuz Özoguz.

Am liebsten würde ich eine Partei wählen, die zumindest ansatzweise freiheitliche, friedvolle, gerechtigkeitsorientierte, also islamische Werte vertritt. In dem einen oder anderen Bundesland soll das tatsächlich schon möglich sein, aber in den mit Abstand meisten Bundesländern tritt eine solche Partei nicht an. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich gerne eine Partei wählen, die zumindest christliche Werte vertritt und den Begriff „Nächstenliebe“ noch nicht vergessen hat. Aber solch eine Partei gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Und die Partei, die immer noch unverschämterweise das „C“ in ihrem Namen hat, ist wohl unter allen antretenden Parteien die unchristlichste, denn sie heuchelt etwas vor und vertritt das genaue Gegenteil. Unter Merkel sind die Armen ärmer und Reichen reicher geworden und unter Merkel ist Deutschland zu einer Kriegspartei an der Seite von Völkerrechtsverbrechern mutiert; mehr als zuvor. Bundeskanzlerin Merkel selbst hat den Antizionismus, also die Bewegung, die die verbrecherische Ausbreitung eines rassistischen Israels verurteilt, als illegitim bezeichnet. So stellt sich bei dieser Bundeskanzlerin zunehmend die Frage, für welche Verfassung sie eigentlich ihren Amtseid geleistet hat; die deutsche kann es nicht gewesen sein, denn als Staatsräson erklärt sie Dinge, die teilweise Deutschland zu Kriegsverbrechen bewegen könnte und zum Schaden Deutschland führt. Außerdem hat Deutschland keine Verfassung, sondern ein begrenztes Grundgesetz, das in Artikel 146 die Schaffung einer Verfassung durchaus vorsieht.

Also würde ich zumindest eine Partei wählen, die Artikel 146 des Grundgesetzes umsetzen und Deutschland unabhängig von den Kriegsverbrechern der USA und Israels gestalten will. Ich würde gerne ein Atomwaffenfreies Deutschland miterleben, in dem die USA nicht ihre Atomwaffen auf startklaren Raketen lagern kann, wo immer sie es wünschen. Doch keine einzige Partei sieht so etwas – nicht einmal für die ferne Zukunft – in ihrem Wahlprogramm vor.

Wenn das auch nicht möglich ist, so würde ich zumindest gerne eine Partei wählen, die eine der Ursachen für die gesamte Ungerechtigkeit auf dieser Erde, wozu der Kapitalismus mit ihrem verbrecherischen Zins- und Zinsenszinssystem gehört abgeschafft will; selbst wenn es nur eine utopische Idee wäre. Aber nicht einmal solch eine Partei gibt. Linke und Rechte unterscheiden sich nur dadurch, wie sie das perverse Zinsenszinssystem für die Bedienung ihrer Wahlklientel nutzen wollen. Wirklich Abschaffen will es niemand.

Als Muslim stehe ich vor dem Dilemma, dass ich wirklich keine Wahl habe. Wenn die Situation schon so ist, dass ich nicht „für“ etwas wählen kann, dann kann ich ja eventuell gegen etwas wählen. So ist die amtierende Bundesregierung zweifelsfrei die aus meiner Sicht islamfeindlichste, die wir jemals hatten. Also kann ich die CDU/CSU nicht wählen. Auch die FDP kommt nicht in Frage, denn die ist zwar nicht so direkt islamfeindlich, aber durch ihren Marktliberalismus vertritt sie in meinen Augen pure Unmenschlichkeit. Doch auch die SPD kann ich nicht wählen, denn die stellt sich darauf ein, in einer großen Koalition wiederum Frau Merkel regieren zu lassen. Die Grünen sind für mich nicht einmal mehr einen Gedanken wert, denn die haben sich von der pazifistischen Partei alternativer Idealisten zur Kriegspartei von Besserverdienern entwickelt. Selbst wenn ich die Grünen wählen würde, wäre das eine Stimme für Merkel, denn die kann sich dann aussuchen, mit wem sie regiert. Und dass die Grünen viele ihrer Ideale über Bord wirft, nur um mitherrschen zu dürfen, hat sie meines Erachtens schon oft genug bewiesen. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass alle Parteien und alle Spitzenkandidaten Dreck der Vergangenheit in ihren Schubladen haben, die von den Machthabern zu gegebener Zeit (aber merkwürdigerweise nie vorher) rausgeholt und verbreitet wird, selbst wenn es Jahrzehnte zurück liegt. Eine vor Jahrzehnten geäußerte falsche Meinung, die inzwischen korrigiert wurde, kann aber nicht Maßstab für eine Wahlentscheidung sein. Meine Ablehnung gegen die Grünen ist vor allem in deren Kriegspolitik begründet.

Was den Krieg angeht, so ist „die Linke“ die einzige noch halbwegs glaubhafte Partei, die Deutschland aus den Verbrechen der USA und Israels heraushalten will. Zumindest behauptet sie das, und ich muss ihr dies glauben, so lange nicht das Gegenteil bewiesen ist (z.B. durch eine Regierungsbeteiligung). Eine starke Linke könnte dazu führen, dass die amtierende Bundesregierung keine eigene Mehrheit mehr hat und daher die große Koalition vorzieht. Das hätte zur Folge, dass die Wähler eines Antikriegskurses in der SPD immer mehr mit den Linken sympathisieren, was wiederum für zukünftige Wahlen hilfreich sein kann. Da die Kriegsproblematik für mich an oberster Priorität bei allen genannten Aspekten steht, bliebe mir so gesehen nur noch die Wahl, die Linke zu wählen (außer ich lebe in einem Bundesland mit glaubhafter muslimischer Partei auf dem Wahlzettel). Ich möchte kein Deutschland, dass an der Seite der USA und Israels in den dritten Weltkrieg zieht! Und es gibt nur noch eine Partei im Bundestag, die das glaubhaft vertritt. Mein Test im Wahlomaten hat zudem mit der Linken auch die höchste Übereinstimmung von ca. 75% ergeben. So gesehen könnte ich also die Wahlempfehlung aussprechen, die Linke als geringstes Übel zu wählen, wenn da nicht noch ein Aspekt wäre, der mir große Kopfschmerzen bereitet.

Die Linke will kleinen unschuldige Waisenkinder, die bereits durch den Verlust der Eltern schwer geprüft sind, zwei „Mütter“ bzw. zwei „Väter“ aufzwingen. Das erscheint für mich ebenfalls als ein Verbrechen, an dem ich nicht mitschuldig sein will, auch nicht durch meine Wahlstimme. Meine einzige Hoffnung ist, dass jenes Anliegen der Linken nie zum Tragen kommt, denn in Deutschland gibt es viel mehr adoptionswillige Ehepaare als Waisenkinder, so dass nur noch die „schwersten“ und schwer vermittelbaren Fälle in Frage kämen. Und bei denen will ich nicht entscheiden, ob das Waisenheim oder die unnatürliche Partnerschaft das geringere Übel ist.

Ich selbst werde – da es in meinem Bundesland keine muslimische Partei auf den Wahlzettel gibt – dieses Mal wiederum „die Linke“ wählen. Ich habe aber auch vollstes Verständnis für jeden, der z.B. einen ungültigen Wahlzettel abgibt, auf dem er „gegen den Krieg“, „gegen eine US-Kazlerin“, „für Frieden und Freiheit in Gerechtigkeit“ oder ähnliches Sinnreiches darauf schreibt. Jetzt mag man ragen, worin denn der Unterschied besteht zwischen Nichtwählen und Abgabe eines ungültigen Wahlzettels. Der Unterschied ist riesig, denn die ungültigen Wahlzettel werden mitgezählt und als „ungültige Stimmen“ angegeben. Geht jemand nicht zur Wahl, so führt seine Trägheit dazu, dass seine Stimme genau so verteilt wird, wie die anderen Wähler es wünschen. Geht er hingegen wählen, hat zwar seine Stimme ebenfalls keinen Einfluss – und die Stimme wird genau so gewertet, wie die des Nichtwählers – aber immerhin taucht die Stimme als ungültig in der Statistik auf. Und man stelle sich einmal vor, nur die Hälfte der derzeitigen Nichtwähler würde einen ungültigen Stimmzettel abgeben. Der Protestcharakter könnte von den Parteien nicht mehr ignoriert werden. Hingegen die Nichtteilnahme führt dazu, dass die Parteien sie ignorieren.

Ich werde also die Linke wählen und verzichte auf das mir zustehende Wahlgeheimnis, weil viele Leser mich danach gefragt haben. Ich hoffe, meine Erläuterung hilft weiter bei der Wahlentscheidung. Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote: Im Vorstand der Linken sitzt eine „geborene“ Muslima, sie weiß es allerdings wohl nicht. Aber sind wir nach muslimischem Verständnis nicht alle als Muslime geboren? Ja, selbst Frau Merkel! Manch wundersame Entwicklung geht auch in die falsche Richtung.


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Muslime diskutieren neue Formen des politischen Engagements

#2 von Thomas Steffen , 02.07.2016 09:45

Zitat
(12.06.2016)

Eine eigene Partei?

… Lange Zeit waren tatsächlich viele Muslime in Deutschland beeindruckt, wenn einer der ihren irgendein politisches Amt errang. Nur, so heißt es jetzt eher ernüchtert, was nützt dies, wenn der Erfolg auf Kosten von, für Muslime wichtige Inhalten geht? Nüchtern gesehen droht nun eine gesteigerte Politikverdrossenheit innerhalb einer der wichtigsten Bevölkerungsgruppe der Republik. Dieser Frust, das wachsende Gefühl der Unwählbarkeit der bestehenden Parteien, könnte auf lange Sicht durchaus für die ganze Gesellschaft problematisch werden.

Prof. Michael Wolffsohn stellt in seinem jüngsten Buch "Zum Weltfrieden" eine interessante These auf: Nach seiner Ansicht sei die Gründung einer muslimischen Partei durchaus sinnvoll für den inneren Frieden unseres Landes. "Sie werden ihren politischen Druck im und fürs eigene Interesse erhöhen und deshalb über kurz oder lang (mindestens und vernünftigerweise) eine Partei gründen", schreibt der Historiker eher emotionslos über die Notwendigkeit von Partizipation. Und tatsächlich fragen sich viele Muslime heute: warum eigentlich nicht? | mehr


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Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#3 von Werner Arndt , 09.08.2017 14:32

Zitat
Deutsche Mitte - eine für Muslime wählbare Partei?

(Salim Spohr)

Mit Blick auf die ins Haus stehende Bundestagswahl 2017 möchte ich darauf aufmerksam machen, daß es eine neue Partei gibt, die wie keine andere von großen Teilen der Bevölkerung offenbar sehnlichst erwartet worden war und in wesentlichen Punkten auch mit den Wertvorstellungen der Muslime in überraschender Weise übereinstimmt.

[...]



[...]

http://www.islampress.de/2017/07/11/deut...ahlbare-partei/




Auszüge aus der Kurzfassung des Programms der Deutschen Mitte:

Zitat

… Wir drängen das globale Finanzkartell zurück – fahren schrittweise, voraussichtlich binnen vier Jahren, Zinsen herunter und bringen die Geldschöpfung unter öffentliche Kontrolle. Spekulationsblasen dulden wir nicht, Nahrungsmittel und Wasser sind Menschenrecht. Wir beenden jede deutsche Beteiligung an Bundeswehr-Kampfeinsätzen außerhalb des Nato-Verteidigungsgebietes. …

Finanzpolitik: Banken werden ehrliche Dienstleister; Zockerei, Zins und Zinseszins werden abgeschafft. Marode Banken werden vorübergehend verstaatlicht, manche in kontrollierten Konkurs gehen. Manager haften für Fehlverhalten, Betrug wird strenger bestraft. Wir fordern die Trennung von Geschäfts-und Investmentbanken und ein Finanzsystem ohne Anreize zur Spekulation, ohne Derivate, Leerverkäufe und Termingeschäfte, in dem Beteiligungen aus nachhaltigen Gründen gehalten werden. …

Arbeit und Soziales: Jeder arbeitsfähige Mensch geht einer Beschäftigung nach. In einer Vorphase vor Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) steht das Solidarische Grundeinkommen (SGE): Beim SGE erhalten alle Beschäftigungslosen eine Liste der in ihrer Umgebung tätigen gemeinnützigen Organisationen. Wer Grundeinkommen erhalten will, wählt den künftigen Wirkungskreis aus und nimmt seine Tätigkeit auf – oder setzt mit amtlicher Zustimmung eigene Ideen um. Auch unentgeltliche gemeinnützige Tätigkeiten, wie die Betreuung von Kindern, Alten oder Kranken, sichern das SGE: nach aktuellen Maßstäben 1.200 €.
Nach der Phase des SGE folgt etwa 3 - 5 Jahre später das BGE für alle. Ziel: Sinnvolle Arbeitswelten für alle gemäß ihren Wünschen und Fähigkeiten frei von Existenzproblemen. Dadurch werden Billiglöhne und Schein-Leiharbeit unterbunden. SGE und BGE gibt es nur für deutsche Staatsbürger.
Ältere Menschen erhalten umfangreiche Unterstützung.Volle Gleichberechtigung der Geschlechter bei Einstellung, Einkommen und Aufstiegschancen. …

Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Großzügige Förderung von Familien mit Kindern, auch durch kostenlose Paar-, Eltern- und Familienberatung. 50% mehr Kindergeld, zusätzlich erhalten Eltern nach aktuellen Maßstäben 5.000 € für das erste Kind, je 10.000 € für jedes weitere Kind – alle Leistungen sind anrechnungsfrei und pfändungssicher.
Homo-Ehe: ja - Adoptionen nur als gut begründete Ausnahmen, vor allem bei leiblichen Kindern! … „Gender Mainstreaming“, die Gleichmachung der Geschlechter, wird nicht mehr gefördert, gleichwohl sind Mann und Frau Träger gleicher unveräußerlicher Rechte.
Die Deutsche Mitte fördert Großfamilien und Mehrgenerationsgemeinschaften, in denen ältere Menschen geachtet werden und in der Gemeinschaft ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechend Aufgaben bis zu ihrem Lebensende erfüllen. …

Außenpolitik: ... Die Deutsche Mitte tritt weltweit für gerechten Frieden ein. Ungerechte und sinnlose Sanktionen werden beendet. Keine Abenteuer-Politik bei Regierungswechseln in anderen Ländern (Libyen, Syrien, Ukraine), grundsätzliche Beachtung der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder.
Gerechten Frieden fördert die Deutsche Mitte auch in Nahost, eine deutsche Staatsräson für die Sicherheit Israels lehnen wir ab. Grundsätzlich gilt für Palästina die Ein-Staaten-Lösung nach südafrikanischem Vorbild und bei vollem Rückkehrrecht aller Palästinenser als erstrebenswert, damit wäre die Regierung palästinensisch geprägt. Zwischenschritte wie die „Zwei-Staaten-Lösung“ werden selbstverständlich ebenfalls unterstützt.
Zur Friedenssicherung wird Deutschland unverzüglich seine Truppen aus der Nato-Struktur so lange herausziehen, bis die Nato sämtliche Einsätze außerhalb des Nato-Gebiets beendet hat. Sollte die Nato nicht binnen zwei Jahren wieder ein reines Verteidigungsbündnis werden, muss der Nato-Austritt erfolgen. Deutsche Soldaten werden aus dem Nicht-Nato-Ausland („out of area“) abgezogen und verbleiben fortan ausschließlich im Nato-Gebiet. Gleichzeitig werden schrittweise alle ausländischen Truppen aus Deutschland abgezogen, einschließlich aller Waffen, insbesondere: Atomwaffen.
Truppeneinsätze benötigen künftig bessere Strategien. Wir sind und bleiben enge Freunde und Verbündete unserer EU-Nachbarn und Nato-Partner, diese Beziehungen wollen wir vorrangig besonders pflegen, vor allem im Interesse der Völker – doch deutsche Außenpolitik kann mehr als nur Nato-Bündnis- oder EU-Politik. Mit Russland und anderen Staaten oder Staatengruppen werden friedenswahrende Rückversicherungsverträge abgeschlossen. …

https://deutsche-mitte.de/wp-content/upl...ogramm-2017.pdf


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#4 von Cengiz Tuna , 19.08.2017 12:41

Herr Hörstel mit der Deutschen Mitte ist doch wirklich mal eine „Alternative für Deutschland“. Nicht so wie die AfD, die nur versucht, legitime und vernünftige Forderungen und Ängste der Deutschen mit Radikalismus zu vermischen. Das ist meistens der wahre Grund dieser rechten Parteien. Deshalb spielen da auch Antideutsche plötzlich den Prodeutschen. Im Grunde ist die AfD immer noch eine antideutsche Aktion, genauso wie die NPD usw. Deshalb sind die massiv unterwandert und werden auch nicht verboten. Das Gleiche gilt für den Linksextremismus. Auch da werden die Hausbesetzerszenen usw. nicht gänzlich verboten.

Das meiste hört sich doch ganz vernünftig an:

https://deutsche-mitte.de/wp-content/upl...ogramm-2017.pdf

Ansonsten kann man doch nichts mehr wählen. Weder die Einheitspartei CDU/SPD/GRÜNE/LINKE noch die sonstigen Parteien. Herr Hörstel muss nur aufpassen und die Rechten von seiner Partei fernhalten, um sich nicht in die rechte Ecke drängen zu lassen.

Seine Sicht auf Migration und Rassismus kann man ebenfalls akzeptieren:

https://deutsche-mitte.de/rassismus/


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#5 von Werner Arndt , 20.08.2017 11:48

Zitat
Herr Hörstel mit der Deutschen Mitte ist doch wirklich mal eine „Alternative für Deutschland“.



So sehe ich das auch und legt man seiner Wahlentscheidung in Ermangelung programmatischer Perfektion Kriterien wie in #1 zugrunde, nämlich "geringstes Übel zu wählen", stellt sich für mich 2017 die Frage: Wer verspricht weniger Übel als die Deutsche Mitte? Bleibt zu hoffen, dass sich Herr Hörstel nichts aus Fallschirmspringen macht.

Zitat von Yavuz Özoguz im Beitrag Gibt es ein unabwendbares deutsches Schicksal?
Also wäre das Schicksal besiegelt … außer … ja außer es findet sich irgendwo ein mutiger Deutscher, oder besser eine Gruppe mutiger Deutscher, die Ansehen in der Bevölkerung genießt und im hohen Alter den Mut aufbringt, die Wahrheit auszusprechen. ...

Deutschland wird von Finanzhaien und der Springer-Presse regiert. Die Politiker im Bundestag sind nur die Schauspieler, die auf der Bühne der Macht dem Publikum das Theater vorspielen sollen, zu dem sie immer wieder zu applaudieren haben. Manche Theaterakte sind lustig, viele traurig, einige dramatisch. Aber das Publikum hat nur zu applaudieren. Es kann die Schauspieler auswechseln aber nicht die Intendanten, denn es kennt sie nicht.

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#6 von Cengiz Tuna , 21.08.2017 12:46

Salam Werner, wenn man sich die Programmpunkte so anschaut, besonders Finanzpolitik, TTIP, CETA usw. oder aber auch Israel, dann kann man davon ausgehen, dass so eine Politik kaum eine Chance hat. Es ist genau gegen die Interessen des Establishments und die werden ihre Macht nicht kampflos aufgeben. Die verfügen über einen riesigen militärisch-industriellen Komplex und über ein internationales Terror- und Mediennetzwerk, mit dem sie selbst Regierungen stürzen. Fallschirme, die nicht aufgehen, ist noch eine ihrer leichtesten Übungen.

Die Partei der DM zu unterwandern haben sie schon versucht:

https://deutsche-mitte.de/tag/unterwanderung/

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#7 von Werner Arndt , 22.08.2017 12:16

Salam Cengiz, was soll man machen - es angesichts des ungleichen Kräfteverhältnisses unversucht lassen? Herrn Hörstel dürfte klar sein, worauf er sich einlässt und er brachte (Video oben bei 9:20) zum Ausdruck, keine Angst zu haben.

Jedem Wahlberechtigten steht es frei, für einen Wandel zu stimmen oder die Etablierten zu bestätigen. Da uns amerikanische Verhältnisse in dieser Hinsicht noch fremd sind, glaube ich in Deutschland nicht an Wahlmanipulation, so dass die Möglichkeit besteht, Klartext das Mandat zu erteilen. So weit haben wir es als Wähler selbst in der Hand und wer weiß, was im weiteren Verlauf geschieht?

In einem anderen Zusammenhang formulierte es Johann Kalari so:

Zitat
Wenn es uns gelingt, möglichst viele Menschen von den Tatsachen in Kenntnis zu setzen, dann haben wir in einer Demokratie die Stärke auf unserer Seite und es zählt dann nicht das Geld, das sonst alles einkaufen kann.

(14:13)



Man mag eine solche Sichtweise für realitätsfern halten, aber warum sollten wir in einen thread zur Bundestagswahl Zeit investieren, wenn wir dieser Abstimmung und unserer Stimme kein Gewicht beimessen?

Stichtag: 24. September


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#8 von Cengiz Tuna , 22.08.2017 14:26

Lieber Werner, auch wenn es sich pessimistisch anhört, so war es nicht so hoffnungslos gemeint. Natürlich soll man es versuchen. Wollte nur die Realität und die Gefahr vor Augen halten. Herr Hörstel kennt das Terrormanagement und weiß, wie hinterlistig die Machtstrukturen funktionieren. Deshalb hat er eine Unterwanderung auch frühzeitig erkannt und unterbunden. Ihm traue ich das zu.

Jedenfalls ist das schon gewagt:

Zitat
Die Entmachtung der fünf großen Kartelle, Finanzen, Medien, Energie, Rüstung sowie Pharma/Chemie, gehört zu den Hauptanliegen der Deutschen Mitte. Dabei feinden wir niemanden an, kritisieren jedoch klar und bekämpfen politisch. Schließlich bedrohen diese Kartelle einzeln und gemeinschaftlich die Lebensgrundlagen der Menschheit überall auf diesem Globus!


Für mich ist die Deutsche Mitte auch das geringste Übel. Schon alleine für seinen Mut sollte man ihn wählen.

Ich kann es nur wiederholen. Statt die AfD zu wählen, sollte man die Deutsche Mitte wählen. Die AfD wurde von denen ins Leben gerufen, die eigentlich destruktive Absichten für Deutschland haben. Daher ist der „ehemalige“ Antideutsche Elsässer mit von der Partie, und deshalb hat die Partei auch die besten Beziehungen zu Israel. Die AfD radikalisiert vernünftige Forderungen der Deutschen und erreicht damit bei der Mehrheit der Gesellschaft, genau das Gegenteil. Dann noch ab und zu kriminelle Aktionen wie Feuer legen auf Asylheime, wo meistens keiner weiß, wer die Täter waren, und der böse Deutsche ist perfekt. Angriffe auf Asylheime hatte Herr Hörstel auch mal thematisiert.

Auch wenn sich das paradox anhört, mit der AfD wird der Flüchtlingsmissbrauch bzw. die „Migration“ gefördert.


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#9 von Werner Arndt , 24.08.2017 18:06

Zitat
Schon alleine für seinen Mut sollte man ihn wählen.



Zitat
Wer gewinnt die Unentschlossenen?

Heute in einem Monat ist Bundestagswahl. 46 Prozent der Bürger wissen nach einer neuen Umfrage noch nicht, wie sie abstimmen werden

... Einen Monat vor der Bundestagswahl wissen 46 Prozent der Bürger nicht, für wen sie stimmen wollen. Die Zahl der Unentschlossenen ist nach einer Allensbach-Analyse im Auftrag der "FAZ" so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. ...

https://www.morgenpost.de/politik/articl...chlossenen.html

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#10 von Cengiz Tuna , 24.08.2017 19:45

Seien wir mal ehrlich, wie wird es denn wieder ausgehen? Hier ein paar Pluspunkte mehr, dort ein paar Minuspunkte weniger, aber eine riesengroße Überraschung gab es noch nie. Und wenn eine der etablierten Parteien zu schwach wird, dann gibt es halt eine Koalition, beispielsweise mit den Grünen. Die verzichten dann auf ihre Überzeugungen und tragen die gängige Politik mit. Wenn die kleineren Parteien nicht willig sind, gibt es zur Not eben eine große Koalition. Die war, soweit ich mich erinnere, noch nie gefährdet.

Wie sieht eine realistische Einschätzung zur Deutsche Mitte aus? Ob die DM bis zur nächsten Legislaturperiode die 1-Prozent-Hürde durchbricht? :) Die AfD bekommt schon allein deswegen Schützenhilfe, weil sie als Auffangbecken für die Hoffnung vieler Deutschen dienen darf und somit viel Aufmerksamkeit von den Medien bekommt. Die DM und Herrn Hörstel kennen nur die Wenigsten.

So geht es immer weiter. Man könnte ja schon fast behaupten: Wenn die Mehrheit der Menschen dumm ist, ist Demokratie die falsche Gesellschaftsform. Darüber möchte ich jetzt aber keine Diskussion anstoßen.


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#11 von Werner Arndt , 24.08.2017 23:57

Zitat
Die DM und Herrn Hörstel kennen nur die Wenigsten.



Das mag heute so sein, aber noch ist nicht aller Tage Abend. Mit Wahlwerbespots in TV und Rundfunk kann man ein Millionen-Publikum erreichen, Kerninhalte vermitteln und Interesse an weiterführenden Informationen wecken. Laut Wikipedia "muss bei der Zuteilung der Sendezeiten der Gleichheitsgrundsatz des Parteiengesetzes beachtet werden. In öffentlich-rechtlichen Sendern erfolgt die Ausstrahlung kostenlos, private Sender dürfen den Parteien nur die Selbstkosten berechnen."

Nicht zu vergessen, dass jemand wie Herr Hörstel keineswegs chancenlos wäre, unabhängig vom Zweitstimmenergebnis der Partei (5%-Hürde bzw. Sperrklausel) über ein Direktmandat in den Bundestag einzuziehen, um der Botschaft auf dieser Ebene Gehör zu verschaffen.

Jedenfalls steht diesmal, darin sehe ich uns einig, eine wirkliche Alternative zur Wahl. Insofern ist Fortschritt zu verzeichnen, der auch uns Millionen Muslimen in Deutschland Ansporn sein könnte (allein schon das Ziel der Überwindung des Zinssystems rechtfertigt jede Anstrengung), selbst ein parteipolitisches Angebot an den Start zu bringen. Wer solche Überlegungen sofort verwirft, möge bedenken, dass Passivität nichts verändert und Pessimismus keinen Antrieb verleiht. Skepsis als Erwartungshaltung ist wie Fahren mit angezogener Handbremse.


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#12 von Werner Arndt , 27.08.2017 11:48

Zitat von Brigitte Queck im Beitrag Trumps Rede zur neuen US-Politik in Afghanistan Übers.
Wir werden unsere NATO-Verbündeten und globalen Partner bitten, unsere neue Strategie [Aufrüstung statt Abzug] mit zusätzlichen Truppen und Finanzierung zu unterstützen.

(21.08.2017)


Aus aktuellem Anlass sei an dieser Stelle nochmals aus dem Programm der Deutschen Mitte zitiert:

Zitat
... Zur Friedenssicherung wird Deutschland unverzüglich seine Truppen aus der Nato-Struktur so lange herausziehen, bis die Nato sämtliche Einsätze außerhalb des Nato-Gebiets beendet hat. Sollte die Nato nicht binnen zwei Jahren wieder ein reines Verteidigungsbündnis werden, muss der Nato-Austritt erfolgen. Deutsche Soldaten werden aus dem Nicht-Nato-Ausland („out of area“) abgezogen und verbleiben fortan ausschließlich im Nato-Gebiet. Gleichzeitig werden schrittweise alle ausländischen Truppen aus Deutschland abgezogen, einschließlich aller Waffen, insbesondere: Atomwaffen. Truppeneinsätze benötigen künftig bessere Strategien.

https://deutsche-mitte.de/wp-content/upl...ogramm-2017.pdf

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#13 von Cengiz Tuna , 30.08.2017 12:34

Da sind die Angriffe doch schon losgegangen. Und wer hätte es gedacht, sogar von den Alternativen Medien, den sogenannten Truthern. Für die großen Hauptmedien ist Hörstel noch zu klein, also nimmt man die Plattformen, die seiner Zielgruppe entsprechen. Wie ich finde, auf einer sehr unfairen persönlichen Ebene. So etwas gehört nicht in die Öffentlichkeit:

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/

Anfangs hat Freeman viel Vertrauen gewonnen, weil er wirklich vieles aufgedeckte und die Wahrheit brachte. Mit der Zeit verflog das immer mehr. Mittlerweile ist er sogar der Meinung, dass hinter den vielen Anschlägen in Europa, tatsächlich Muslime stecken und die Geheimdienste nichts damit zu tun haben. Nun verlangt von Muslimen sogar, sich vom Terror zu distanzieren. Echt ein Witz.

Ich habe schon öfter geschrieben, dass die Manipulation nicht nur von den Hauptmedien kommt, sondern auch von den Alternativen. Für jede Zielgruppe die richtige Plattform.

Freeman ist in vielerlei Hinsicht widersprüchlich. Angefangen mit seinem Nick, wo er doch so sehr gegen die USA wettert. Dann behauptet er immer wieder, dass er für Meinungsfreiheit sei und das man anonym surfen solle, weil das Internet unter Kontrolle stehe. Deshalb wirbt er immer für so eine Verschlüsselungsbox. Aber wenn man bei ihm kommentieren will, muss man sich mit einem System-Account (Google etc.) einloggen und auf eine Freischaltung des Kommentars warten. Früher hat er noch einige kritische Beiträge durchgehen gelassen, aber mittlerweile werden kritische Aussagen auf seinem Blog gar nicht mehr veröffentlicht.

Schon 2014 hatte Christoph Hörstel sein Statement dazu abgegeben. Warum Freeman das jetzt kurz vor der Wahl wieder aufkochen muss, ist denkwürdig. Manchmal muss man aufpassen, von wem man Hilfe erbittet.

Zitat
Wenn ich Erfolg habe, wird mehr Dreck fliegen. Schließlich wird man auf meinem Computer Kinderpornos entdecken. Oder irgendjemand wird ganz tolle Aussagen gegen mich machen: Kinderschändung, Terror-Aktivitäten, Betrug – das hat ja schon angefangen: Soeben stelle ich fest, dass mein eigener Beitrag über mich als verurteilter Kleinbetrüger im Netz (Politaia!) nicht mehr aufzufinden ist. Nur Geduld, meine Website kommt in ein paar Wochen, dann wird das wieder eingestellt.

Ich mache ALLES öffentlich. Den Hörstel muss man richtig umlegen, um ihn zu stoppen - ein bisschen Rufmord reicht nicht .

https://de-de.facebook.com/Infoseite.zu....19236264785646/


Auf seiner Seite hat der Hörstel auch schon Stellung dazu genommen:

https://christoph-hörstel.de/manfred-petritsch-freeman-problem/

Christoph Hörstel kenne ich nicht so gut, aber wen ich auf keinen Fall traue ist: Manfred Petritsch, Alias Freeman, von Schall und Rauch.


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#14 von Werner Arndt , 31.08.2017 12:35

Zitat
Anfangs hat Freeman viel Vertrauen gewonnen, weil er wirklich vieles aufgedeckte und die Wahrheit brachte. Mit der Zeit verflog das immer mehr. Mittlerweile ist er sogar der Meinung, dass hinter den vielen Anschlägen in Europa, tatsächlich Muslime stecken und die Geheimdienste nichts damit zu tun haben.



Vor zwei Wochen las sich das bei ihm noch so:

Zitat
Mein Kommentar:

Nordkorea ist als Thema vorbei, jetzt soll wieder der Terror in Europa uns Angst machen.

Wie heuchlerisch ist die "Anteilnahme" der westlichen Marionettenfiguren, wo sie doch für den Terror verantwortlich sind.

Wieso wusste die CIA Bescheid, es wird eine Attacke in Los Ramblas stattfinden? Warum wurde sie nicht verhindert?

Dumme Frage, gell? Weil es ihre Terroristen sind!

Die Katalanen müssen wissen, eine Trennung von Spanien wird nicht erlaubt, Madrid muss euch beschützen.

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/...erwagen-in.html



Missverständnis oder Kehrtwende? Möge mutmaßen oder sich an Schlammschlachten abarbeiten, wer will. "Ethik in die Politik!" trifft es doch. Also lasse ich Freeman einen guten Mann sein, er steht ohnehin nicht zur Wahl.

"Welche Partei werden Sie bei der Bundestagswahl 2017 wählen?"
https://strawpoll.de/wwgg74y


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zuletzt bearbeitet 31.08.2017 | Top

RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#15 von Cengiz Tuna , 31.08.2017 14:47

Eigentlich wollte ich mich zu den Attacken nicht äußern, lieber Werner, aber als dann gleich drei Artikel gegen Hörstel hintereinander kamen, habe ich darauf reagiert. Ob er gut ist? Wenn er wegen so einer privaten Sache, zudem es ihm finanziell gut geht, öffentlich so auf Hörstel herumhackt, dann bezweifle ich es. Er ist zwar nicht derjenige, der gewählt wird, aber er schadet dem, der gewählt wird. Herr Hörstel hat sich schon gerechtfertigt gewehrt.

Zitat
"Welche Partei werden Sie bei der Bundestagswahl 2017 wählen?"
https://strawpoll.de/wwgg74y


Das ist aber jetzt nicht repräsentativ für den Bevölkerungsdurchschnitt, oder? :) Wer hat denn alles an dieser Umfrage teilgenommen? Die älteren, konservativen Wähler, die zumeist auch über kein Internet verfügen, fehlen hier sicher. Trotzdem sagt das viel über die jüngeren Internetwähler und somit auch für die Zukunft aus.

So sieht die offizielle Prognose aus:

https://bundestagswahl-2017.com/prognose/

Herr Hörstel ist da ganz hinten bei den Sonstigen zu suchen. Zudem er in einigen Bundesländern gar nicht zur Wahl steht.

Aber irgendwie kommen mir beide Prognosen nicht realistisch vor. Die Wahrheit könnte in der Mitte liegen. Auch wenn es für dich nach angezogener Handbremse aussieht, die offizielle Prognose wird der endgültigen Wahl am nächsten sein – und es wird sich mal wieder nichts ändern.

Die etablierten Parteien werden sich dann wieder freuen, dass man den Extremisten keine Chance gegeben hat. Dabei sind sie selber schon extrem genug, was Kriegsunterstützung in der Welt betrifft.


Cengiz Tuna  
Cengiz Tuna
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zuletzt bearbeitet 31.08.2017 | Top

   

Eine gute Nachricht
Wer den Weltkrieg nicht erkennt, kann auch die Kämpfe an der Front nicht einordnen

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