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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#16 von Werner Arndt , 31.08.2017 16:30

Zitat von Cengiz Tuna im Beitrag #15
Das ist aber jetzt nicht repräsentativ für den Bevölkerungsdurchschnitt, oder? :) Wer hat denn alles an dieser Umfrage teilgenommen? Die älteren, konservativen Wähler, die zumeist auch über kein Internet verfügen, fehlen hier sicher. Trotzdem sagt das viel über die jüngeren Internetwähler und somit auch für die Zukunft aus.


Nicht die Veteranen unterschätzen! Hier eine Wortmeldung aus den Kommentaren zur Umfrage:

Zitat
Setz Dich mal abends an den Stammtisch wo die vielgefürchtete "Stammtischpolitik gemacht" wird " ! Da sind die PC-Besitzer sehr aktiv ! Ichbin 70 J.



Ansonsten schau´n mer mal.


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#17 von Cengiz Tuna , 31.08.2017 18:49

Zitat
Setz Dich mal abends an den Stammtisch wo die vielgefürchtete "Stammtischpolitik gemacht" wird " ! Da sind die PC-Besitzer sehr aktiv ! Ichbin 70 J.


An einem Politik-Stammtisch habe ich noch nie gesessen. Wie denn auch? Soll ich mir auch einen Halben einschenken lassen und hinterher einen Kurzen genehmigen? Bin halt nicht zu integrieren. :)

Andererseits, in einigen Internetforen und Blogs geht es doch meistens nicht anders zu, wie an einem Stammtisch.

Mit der Altersstruktur der Internetnutzer habe ich mich tatsächlich geirrt. Die Mehrheit der Internetnutzer ist sogar über 50. Hätte ich nicht gedacht.

https://de.statista.com/statistik/daten/...in-deutschland/

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#18 von Werner Arndt , 01.09.2017 09:36

Gesegnetes Fest - Eid mubarak!

Natürlich endet Integration an der Kneipentür, hier zeitgemäß karikiert.

Mit einem zünftigen Tee wäre man sicher die Attraktion manch politischen Stammtischs, ohne damit jetzt sämtliche dieser Runden mit Alkohol in Verbindung bringen zu wollen. Die Stammtische der Deutschen Mitte darf man wohl jenseits von Zechgelagen einordnen.

https://deutsche-mitte.de/stammtische-in-deutschland/

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#19 von Werner Arndt , 15.09.2017 14:21

Zitat
SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBE LESERINNEN UND LIEBE LESER,

ASSALAMU ALEIKUM, FRIEDE SEI MIT IHNEN,

der „Deutsch-Muslimische Wahlkompass“ wird Ihnen gemeinsam präsentiert vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), der Islamischen Zeitung (IZ) und – auch auf Initiative und Durchführung – der Deutschen Muslim Liga (DML). ...

Politiker und Parteien antworten hier direkt, teils persönlich, auf 30 Fragen zu Themen wie Islam, Innenpolitik, Religionsfreiheit, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Kopftuchverbot, Doppelpass, Türkei-Politik, Waffenexporte, Afghanistan-Einsatz etc.

Die Reihenfolge der Parteien im Deutsch-Muslimischen Wahlkompass stellt keine Präferenz dar. Diese ergibt sich aus der zeitlichen Reihenfolge der Antwortübersendung durch die Parteien. ...

http://deutsch-muslimischer-wahlkompass.de/

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#20 von Cengiz Tuna , 14.11.2017 13:23

Nun ist auch diese Wahl vorbei und was hat sie gebracht? Nichts! Ich war zum Zeitpunkt der Wahl im Ausland, aber auch wenn ich hier gewesen wäre, wäre ich nicht zur Wahl gegangen. Ich höre schon, wer nicht wählt, hilft den großen oder radikalen Parteien. Ja und? Was bringt es, wenn die kleinen Parteien dieselbe Politik durchsetzen, wie die Großen? Es ist doch wirklich egal, wer gewählt wird, das Sagen haben andere. Ich weiß, das ist jetzt etwas undifferenziert, aber solange die Voraussetzungen nicht gegeben sind, solange brauch ich nicht zu wählen.

Noch etwas zu Christoph Hörstel. Die Schmutzkampagnen gegen Christoph Hörstel sind schon heftig. Ich habe mich immer gefragt, warum er keine Stellung bezieht. Nun hat er sich geäußert und will er dagegen vorgehen.

https://www.youtube.com/watch?v=E-WKYHd4g4g

So sieht die Wahllandschaft in Deutschland aus. Die etablierten Parteien, darunter zähle ich auch die Grünen und die Linken, vertreten im Großen und Ganzen dieselbe Politik. Und wenn eine neue Partei wie die Deutsche Mitte am System rütteln will, wird sie von der alternativen Szene zerfleischt.

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#21 von Dörte Donker , 15.11.2017 10:25

Ja, so läuft das in der BRD. Kaum macht jemand mal etwas, kommt eine solche Welle auf einen zugerollt. Das geht los bei Leuten, die Kritik üben, weil sie sich so einen Schritt niemals wagen würden und irgendwie ihre eigene Schwäche neutralisieren müssen bis hin zu Leuten, die eingeschleust werden, um zu zerstören. Wie Hörstel schon sagte, er war bereits im Krieg, was soll ihn denn da erschüttern.


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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#22 von Cengiz Tuna , 15.11.2017 23:02

Christoph Hörstel hat ein neueres Video mit einem Nachsatz hochgeladen.

Für mich scheint er glaubwürdig. Und wie ein Mensch, der sich durch die Partei bereichert hat, sieht er auch nicht aus.



Ich finde, das wirft auch ein deutliches Licht auf die Blogs, vor denen ich immer gewarnt habe.

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#23 von Dr.Josef Haas , 16.11.2017 10:05

Herr Hörstel ist übrigens vor kurzem aus der seinerzeit von ihm gegründeten Partei "Deutsche Mitte" ausgetreten.
Ein Beweis mehr, dass es nichts bringt, mit Kleinparteien die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verbinden.
Von den Alt- und Systemparteien ist natürlich sowieso nicht das Geringste zu erwarten!

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RE: Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2017

#24 von Cengiz Tuna , 16.11.2017 13:47

Lieber Herr Haas, das mit dem Austritt ist uns bewusst. Darum ging es mir auch nicht mehr. Von Anfang habe ich darauf hingedeutet, dass die Partei keine Chance hat. Dass wir auf der politischen Ebene insgesamt keine Chance haben. Es ging mir nur um die ungerechte Hetze gegen Herrn Hörstel. Aber trotz der Aussichtslosigkeit tut Herr Hörstel für sich das Richtige. Er kann dann später wenigstens sagen, er hat versucht, sich der ungerechten Außenpolitik entgegenzustellen.

In Deutschland bin ich überzeugter Nichtwähler. Wir brauchen uns doch nur in der politischen Landschaft umzusehen. Ganz schlimm die Wendehälse der Grünen, aber auch die Linken setzen nicht durch, wofür sie stehen.

Für Deutschland sehe ich keine Zukunft. Manche mögen das pessimistisch oder hoffnungslos bewerten, für mich ist es realistisch. Deutschland wird Stück für Stück zerstört. Besonders die einheimische Bevölkerung hat darunter zu leiden. Und jeder, der es wagt, etwas dagegen zu sagen, wird als Nazi verschrien. Unverständlicherweise von vielen Deutschen selbst.

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Zur Bundestagswahl 2017

#25 von Werner Arndt , 18.11.2017 13:19

Zitat von Cengiz Tuna im Beitrag Wen soll ich als deutscher Muslim bei den Bundestagswahlen wählen?
Wenn ich die Wahl zwischen der DM und der ÖDP hätte, dann eindeutig Deutsche Mitte. Herr Hörstel spricht öffentlich die brisantesten Themen an und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Zitat von Cengiz Tuna im Beitrag #8

Für mich ist die Deutsche Mitte auch das geringste Übel. Schon alleine für seinen Mut sollte man ihn wählen.

Ich kann es nur wiederholen. Statt die AfD zu wählen, sollte man die Deutsche Mitte wählen.


Salam Cengiz, die Wahlempfehlung war begründet. Weil die Deutsche Mitte wie in #15 erwähnt allerdings nicht in allen Bundesländern "gelistet" war, hatten interessierte Wähler dort, wollten sie ihre Stimme nicht verfallen lassen, wählbare Alternativen abzuwägen.

Wählbar war auch das Bündnis Grundeinkommen (BGE). Mit gut 97.000 Zweitstimmen ist natürlich kein Staat zu machen - das Thema ins Blickfeld zu rücken, um es im weiteren Verlauf überregional auf die Tagesordnung zu bringen, jedoch ein legitimes Ziel.

Zitat
1000 Euro für jeden – Schleswig-Holstein will bedingungsloses Grundeinkommen testen

In Schleswig-Holstein soll das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt werden – zumindest probeweise. Der Staat soll jedem Bürger 1000 Euro monatlich zahlen.

Kiel – Es ist eine Innovation, die die Regierung des nördlichsten deutschen Bundeslandes plant. ...

Genauso wie in Finnland, wo das bedingungslose Grundeinkommen auf die Probe gestellt wird, ist auch in Schleswig-Holstein zuerst ein Testlauf geplant. „Ein Grundeinkommen wollen wir regierungsseitig entwickeln und in Schleswig-Holstein als Modellregion erproben“, sagte Vize-Ministerpräsident Robert Habeck (Grüne) gegenüber dem Flensburger Tageblatt. ...

https://www.merkur.de/politik/ohne-arbei...zr-8435663.html

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