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Das sieht ihnen ähnlich

#1 von Dr.Josef Haas , 26.11.2017 15:37

Das sieht ihnen ähnlich

Eine Aufnahme armer Menschen aus Afrika und Südasien findet in Israel bekanntlich kaum statt.
Insider der Materie wissen dies, aber schweigen dazu in aller Regel. Sie laufen ja schließlich
Gefahr bei einer kritischen Äußerung dazu, hierzulande sofort als "antisemitisch eingestellt"
diffamiert zu werden. Und wer will das schon bzw. kann es sich bei uns leisten oder aushalten?
Die moralische Verkommenheit ist bekanntlich in unseren Breiten ja bereits so weit vorangekommen,
dass Israel und der es tragende Zionismus für sehr viele unserer Feiglinge zu einer unantastbaren
moralischen Instanz geworden ist.
Infolgedessen scheint es auch vollkommen in Ordnung zu sein, wenn der Judenstaat nach
vorliegenden Informationen bereits über 20.000 Migranten aus Afrika wieder in deren Herkunfs-
länder, zumeist der Sudan und Eritrea, abgeschoben hat.
Weiteren 40.000 droht mittlerweile das gleiche Schicksal.
Sollten sie dagegen aufbegehren, wäre ihnen übrigens die Einweisung in das in der Negev-
Wüste liegende Internierungslager Saharonim sicher, in dem sich schon viele ihrer Leidens-
genossinnen und -genossen befinden.
Während der hiesige "Zentralrat der Juden in Deutschland" mit seinem umtriebigen Präsidenten
Joseph Schuster an der Spitze von unseren Behörden eine liberalere Flüchtlingspolitik verlangt,
schweigt er selbstverständlich- wen wundert´s?- zum unmenschlichen Verhalten Israels.
Dafür speit er dann Gift und Galle über angeblich "antisemitisch eingestellte" Asylbewerber und
fordert anmaßend eine Art "moralischen Gesinnungstest" für alle hierher Gekommenen mit diesem
Hintergrund.
All dies macht - einmal mehr- deutlich, welche Heuchelei und Verlogenheit den israelischen
Interessenvertretern, aber insbesondere der Zionistenrepublik, wesenseigen ist.
Sie verlangen von Deutschland ein Verhalten, das in seiner Konsequenz auf die vollkommene
Überfremdung und Zerstörung der kulturellen Identität dieses Landes hinauslaufen müsste.
Natürlich käme aber genau dies, auf Israel bezogen, ihnen niemals in den Sinn.
Dieses ihr zionistisches Gebilde muss demgegenüber "rasserein" gehalten werden.
Ein abschreckendes Beispiel von so vielen anderen, welche Israels abstoßenden Charakter
ausdrucksstark belegen. Und genau der macht deutlich, wie störend, ja gefährlich dieser Staat
im Nahen Osten ist und bleiben wird!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
Beiträge: 290
Registriert am: 29.07.2014


RE: Das sieht ihnen ähnlich

#2 von Michael Thomas , 27.11.2017 13:45

Die Deutungshoheit in Deutschland über die Frage, was "antisemitisch" ist oder sein soll, folgt den Souffleuren in Israel. Dort liegt auch die Verantwortung dafür, was wir in Europa lesen, sagen und denken dürfen.
Das geht ja auch ganz einfach: das Stilmittel falscher Pressemeldungen ist Israel zu platt; nur in Einzelfällen interveniert die israelische Regierung direkt und lässt über diplomatische Schienen etwa Leitartikel vorgeblich "freier" Presseorgane umschreiben. Manchmal gerät das tatsächlich lustig. So veränderte vor etwa drei Jahren ein Artikel der BBC über die Hinrichtung eines angeblichen "Terroristen" im Laufe des Vormittags gleich dreimal seine Überschrift.
Das sind dann aber Extremfälle.
Wie es täglich aussieht, liegt geschickterweise erheblich tiefer im Verborgenen. Es ist halt eine schier unüberblickbare Flut von Einzelfällen, die, wenn man sich die Mühe macht, allerdings einem einzelnen Grundgedanken folgen: positive Meldungen über Israel bringt man und walzt sie aus - negative tauchen erst gar nicht auf.
Der Tod vieler hundert Palästinenser ist daher nie in Europa angekommen und findet demzufolge in den Köpfen der Menschen gar nicht statt. Jeder einzelne Terrorist und "Terrorist" hingegen schon. Auch die Angst und Beklommenheit von Israelis ist Gegenstand von Dutzenden von Dokumentationen in Print-, Internet- und TV-Medien, die tägliche Drangsal, Bedrohung und Übergriffe durch Israelis gegen Palästinenser ist dramatisch wie deutlich unterrepräsentiert. Videos, auf welchen israelische Soldaten vermutet heimlich einer auf dem Boden sitzenden Frau ein Messer mit dem Befehl zuwirft, es aufzuheben, gelangen überhaupt nicht in europäische Medien. Der Schriftzug "Gas the arabs!", den Mitglieder der JDL auf Hauswände im Westjordanland geschmiert hatten, auch nicht. Dass israelische Soldaten auf große Entfernung einem Jugendlichen in den Rücken geschossen haben, auch nicht. Dass fanatische Israelis palästinensische Olivenbauern angreifen, die Bäume verbrennen, die Ernte stehlen, auch nicht. Dass Rotten von Extremisten in Jerusalem nachts mit Eisenstangen Jagd auf Palästinenser machen und sie halb tot schlagen, auch nicht.
All das wird hier einfach gar nicht berichtet, oder findet sich in einem Dreizeiler lapidar auf Seite fünf.
Nicht wirklich viele Berichte gab es 2009, als Israel Phosophorgranaten über Gaza-Stadt zündete. Kaum etwas von der Flut der Bilder, Beweise und Filme darüber fand seinen Weg in unsere Medien.

Das Leid der Muslime in der gesamten Region findet einfach gar nicht statt. Es gibt es gar nicht.
Erzählt man einem Bürger auf der Straße davon, wird man ungläubig angeglotzt und man kann die Gedanken seines Gegenübers förmlich lesen: "Pah. So ein Unsinn. Alles Märchen. Wenn auch nur ein bisschen was davon stimmen würde, wüssten wir doch durch unsere 'freie' Presse darvon. Der Kerl lügt."

Michael Thomas  
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RE: Das sieht ihnen ähnlich

#3 von Cengiz Tuna , 27.11.2017 22:18

Ja natürlich, Herr Haas, ersichtlicher geht es nicht. Merkels Schutz für das rassistische Israel ist Staatsräson, für Deutschland aber nicht. Verlogener geht es nicht.

Das ist ja auch eine logische Konsequenz: Wenn eine Regierung glaubt, dass die Reinheit der Rasse wichtig ist, dann glaubt sie auch, dass man durch Mischung einen Schaden anrichten kann. Was natürlich Unsinn ist. Aber darum geht es nicht. Sie glauben dran und unterstützen diese Agenda deshalb mit Zionistenvertretern wie Frau Merkel.

„Wir schaffen das“, war vermutliche an ihre Zionistenfreunde gerichtet.


@Michael

Hallo Michael - volle Zustimmung!
Schön, dass es doch immer mehr Menschen gibt, die das sehen.

Ich kann da noch etwas hinzufügen. Wenn islamische Gelehrte Israel kritisieren, dann sind sie Hassprediger, wenn aber israelische Rabbiner schlimmere Sachen von sich geben, dann kriegt das kaum einer mit:

Zitat
Die israelische Armee hat eine neue Oberrabbiner nominiert, der beschuldigt wird, Soldaten im Krieg empfohlen zu haben Frauen zu vergewaltigen, um die Moral zu stärken.

https://mundderwahrheit.wordpress.com/ta...rst-eyal-karim/

http://www.20min.ch/ausland/news/story/29557299


Wie kann eine Vergewaltigung die Moral der Soldaten stärken? Was ist das für ein Verständnis? Und solche Worte von einem jüdischen „Gelehrten“, der zudem zum Chef-Rabbi des israelischen Militärs ernannt wurde.

Jetzt weiß ich, wo die Moral für "die moralste Armee der Welt" herkommt.

Oder erst kürzlich: http://uncut-news.ch/2017/11/27/juedischer-humanismus/

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