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Wir lieben Muhammad

#1 von Saban Buric , 05.11.2020 13:38

Die Karikatur-en, die den heiligsten und besten aller Menschen, ja das beste und das gesegneteste Geschöpf überhaupt, Mohammed, darstellen sollen, müssen wir Muslimen differenziert bewerten.
Diese und vergangene Beispiele haben uns gelehrt die Westlichen Politiker von einer anderen Seite kennen zu lernen und zu sehen wie kleinkariert und was Sie wirklich von "Freiheit" halten. Es geht unter anderem darum zu sehen, dass westliche Präsidenten nicht in allen Fällen so viel besser und toller sind als ihre Amtskollegen in anderen Teilen der Welt.
Viele Medien hier im Westen sind da wohl ganz oben in der Rangliste der Einschmeichler in dem Sie oft versuchen ihre Handlungen Schönzureden.
Macrons versuch den Islam und die Muslime in einer Krise zu sehen Scheitert kläglich, den Er ist es nicht mal wert Namentlich genannt zu werden, den der Aufruf Imam Khameneis gilt „nur“ der Französischen Jugend. In dem Er Sie fragt, wieso die Beleidigung der Heiligen, freie Meinungsfreiheit ist, das hinterfragen wie z.B des Holocaust aber unter Straffe gestellt wird?
Wir Muslime müssen klarstellen, dass diese lächerlichen Zeichnungen weit weit davon entfernt sind geeignet zu sein dem Propheten des Islam, Mohammad, auch nur annähernd in irgendeiner Weise zu schaden, gar seine höchste Stellung bei Gott zu schmälern.
Sie sind Lichtjahre über Lichtjahre davon entfernt.
Ich lehne grundsätzlich die Idee ab, dass ein Muslim ernsthaft aufgrund von Gotteslästerung Selbstjustiz begeht und zum Mörder wird und bin überzeugt, dass da andere Ursachen dahinter stecken.
Wir müssen dennoch klarstellen, dass wir es absolut verurteilen und niemandem erlauben sich über unseren Propheten, gar über irgendeinen der göttlichen Propheten (v. a. Abraham, Mose und Jesu) lustig zu machen.
Selbiges gilt für die Religion des Islam, und allen anderen himmlischen Religionen. Und auch die Anhänger dieser Religionen dürfen in ihrer Würde und Ehre niemals im Namen irgendeiner Freiheit verletzt werden.

Die Propheten, von Adam bis Mohammad, sind absolute Heiligkeiten. Sie sind unsere Vorbilder und letztlich auch unsere Vorväter. Niemandem ist es erlaubt sich im vermeintlichen Namen der Meinungs- oder Kunstfreiheit über irgendeinen Propheten lustig zu machen.
Es sind daher unsere Ehre, unsere Würde und unsere religiösen Gefühle, die durch diese hässlichen und abartigen Zeichnungen angetastet werden.
Islamisch-philosophisch ist der Prophet Mohammad einer der Väter der islamischen Ummah. Niemand würde es jemals erlauben, dass man sich über seinen Vater oder gar seine Mutter lustig macht. Nichts und niemand würde das ertragen und hinnehmen.
Die geistige Vaterschaft des Propheten Mohammad geht für die Muslime sogar der Vaterschaft ihres leiblichen Vaters vor. Für die Mütter gilt entsprechendes im Hinblick auf die Frauen des Propheten, insbesondere Chadidscha.

Das Recht des Propheten Mohammad geht sogar dem eigenen Recht vor.
So steht es im Quran, und so sagen wir auch in verschiedensten Bittgebeten und Audienzen "geopfert seien dir meine Seele, mein Vater, meine Mutter, und all mein Besitz".
Wie kann jemand Vernünftiges es nur wagen, zu behaupten, die Meinungs- oder Kunstfreiheit, oder irgendeine andere Freiheit ginge einer solchen Stellung eines Propheten bei seinen Anhängern vor?
Ginge es nach den Opferzahlen müsste man ständig von Weißem/Rechtem/Christlichem Terrorismus sprechen und die Welt müsste davor Angst haben, aber darüber verliert man kein Wort, stattdessen wird der "Islamistischer Terrorismus" als „die“ Gefahr für die "freie" Welt schlechthin dargestellt. In einem haben die aber recht, der Islam ist die größte Gefahr für den Westen. Nicht aufgrund von Terrorismus, sondern weil der Islam all die Ungerechtigkeit und Dekadenz des Westens erfolgreich mit Moral und Rechtschaffenheit bekämpft. Der Islam steht als einziger noch für die Würde und gegen die Ausbeutung der Menschen, unter dem Islam würde die USA niemals solch einen Raubtierkapitalismus betreiben können und die Milliardäre würden nicht herrschen können, während Millionen von Amerikanern obdachlos und am verhungern sind.
In Amerika hat das FBI absichtlich Fälle "hergestellt", die sie dann als Islamistischen Terror bezeichnet haben bzw. als versuchten Terror den sie vereitelt haben. Dazu gibt es guten investigativen Journalismus. Wenn ein "brauner" Mensch, ein Mensch mit nahöstlich klingendem Namen in Amerika etwas tut, dann ist es immer islamistischer Terror und alle sind miteinander verbunden. Aber von all den armen psychisch kranken weißen/rechten/christlichen Einzeltätern, die natürlich keine Gemeinsamkeiten haben, außer vielleicht psychische Erkrankungen, ist hier keine Rede. Dass es rechts-terroristische Gruppierungen gibt, die Anschläge verüben (Nicht nur der KKK) ist auch nicht auf dem Schirm der Menschen und in ihrem Bewusstsein, denn das dient nicht dem Narrativ des Westens.
Nicht nur aber auch deswegen halte ich solche Aussagen wie, dass der Islam die meisten Täter beansprucht habe für Vorurteile, die so nichts mit der Realität zu tun haben. Dass Muslime die meisten Opfer darstellen kommt der Realität jedoch nahe.

Ich sehe in den westlichen Ländern nichts großartiges das Sie gegen diese zugrundeliegende Ideologie (Rechtsradikalismus)unternehmen. Im Gegenteil. Was ist mit den Französinnen die zwei Muslimas in der Nähe des Eiffelturm angriffen und mehrmals abgestochen haben und dabei Sachen riefen wie "schmutzige/dreckige Araber"? Haben Sie in den Medien dieselbe Aufmerksamkeit erhalten, reden wir hier darüber und was mit Europa und dem Rassismus hier passiert? Wie das sein kann im ach so aufgeklärten Frankreich und Europa?
Unser Argument, dass die Muslime ihre Religion ernst nehmen, sollte keineswegs Gewalt erklären, derjenige der seine Religion ernst nimmt, wird grundsätzlich vor Selbstjustiz und vor allem Mord zurückschrecken.
Und auch Antisemitismus ist ein europäisches Phänomen, die Juden haben Schutz in der islamischen Welt vor dem europäischen Antisemitismus gefunden, da müssen wir uns hier von westlicher Seite nichts über Antisemitismus erzählen lassen. Die Idee des Antisemitismus wurde übrigens in Teile der islamischen Welt aus Europa importiert und wer religiös in der islamischen Welt ist lehnt Antisemitismus grundsätzlich ab. Was wir nicht ablehnen ist Antizionismus.
Das interpretieren mit den Kulturkreis in dem wir uns befinden ist wohl ein wenig zu geographisch. Der Respekt vor anderen Kulturen und Religionen hat nichts mit der Geographie zu tun und in einer globalen Welt muss ich nicht erst geographisch dafür reisen um dort jemanden zu beleidigen. In einer multikulturellen Gesellschaft gibt es auch Unterschiede. Sogar zwischen Protestanten und Katholiken gibt es Unterschiede und ein Protestant sollte nicht ignorant gegenüber katholischen Werten sein, nur weil dieser diese Werte selber nicht vertrete.
Grundsätzlich muss man sagen, dass Religion ein ideales Leben auf Erden herstellen kann, aber nur solange Menschen gegen ihre Gier ankämpfen und nach dem moralischen Ideal streben. Wir sehen auch in der islamischen Welt leider Muslime, die sich Muslim nennen, aber dem islamischen Ideal in keiner Weise entsprechen und bis zum Halse tief in Korruption stecken. Auch muss man sagen, diejenigen die mit guten Absichten kommen und das religiöse Ideal anstreben, werden in islamischen Ländern wie auch in unserer Gegend bekämpft. Sei es von korrupten Menschen im Inland oder seitens westlicher Mächte, die wie die USA routinemäßig Coups veranstalten und Diktatoren installieren.
Leider ist das Christentum einer reine Identitäts- und Kulturpolitik geworden.
Muslime und nur Muslime entscheiden darüber was Muslime sich gefallen zu lassen haben und was nicht.
Nichts aber auch gar nichts, und niemand ist im Stande diesem Geschöpf nahe zu treten, und auch nur den kleinsten Bruchteil seiner Position in der Schöpfung, seiner Ehre und seiner Würde nahe zu kommen.
Er ist Gnade für alle Welten. Seine Existenz ist der Ursprung jeder Existenz, nach Gott. Er ist die Quelle der Liebe, nach Gott. Wenn sie ihn hassen und deswegen bekämpfen wollen, dann liegt der Verlust bei ihnen, und nicht bei ihm oder bei der Religion des Islam.
In einem Bittgebet heißt es zu seiner Stellung in der Schöpfung auch sinngemäß, dass es zwischen ihm und Gott keinen Unterschied gibt, außer, dass Gott der Schöpfer und Mohammad a.s ein Geschöpf ist.

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RE: Wir lieben Muhammad

#2 von Tobias Martin Schneider , 05.11.2020 15:47


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zuletzt bearbeitet 05.11.2020 | Top

RE: Wir lieben Muhammad

#3 von Werner Arndt , 05.11.2020 16:44


Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten.
(Koran 21:107)


Zitat

Der Prophet der Barmherzigkeit
Muhammad - Szenen aus seinem Leben


Überarbeitete Neuauflage 2010

ISBN: 978-975-6736-64-7

(Osman Nuri Topbas)

[PDF]


INHALTSVERZEICHNIS

DER STOLZ DES UNIVERSUMS
Wie er dieser Welt Ehre verliehen hat

SEIN BEISPIELHAFTES LEBEN UND SEINE STELLUNG UNTER DEN PROPHETEN
Der Prophet der Barmherzigkeit in den Augen der Götzenanbeter

CHARAKTERZÜGE DES PROPHETEN DER BARMHERZIGKEIT
Gottesfurcht und Reinheit der Seele des Propheten der Barmherzigkeit
Die Bescheidenheit des Propheten der Barmherzigkeit
Die Höflichkeit, das Mitgefühl und die Selbstlosigkeit des Propheten
Sein vorbildlicher Umgang mit Menschen
Die Freundlichkeit des Propheten gegenüber den Bedürftigen
Die schrittweise Erziehung durch den Propheten
Der Umgang des Propheten der Barmherzigkeit mit den Frauen
Der Umgang des Propheten der Barmherzigkeit mit den Tieren
Das Verhalten des Propheten im Umgang mit Waisen
Die Hinweise des Propheten bezüglich der Rechte der Nachbarn
Der Umgang des Propheten mit Verbrechern und Kriegsgefangenen
Das Verhalten des Propheten gegenüber Feinden und Ungläubigen
Die Vergebung des Propheten der Barmherzigkeit
Die Großzügigkeit des Propheten
Die Großzügigkeit der Gefährten
Die Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Integrität des Propheten
Die Schamhaftigkeit des Propheten
Die Selbstlosigkeit des Propheten
Die Zuverlässigkeit und Loyalität des Propheten

SCHLUSSWORT
NACHWORT
LITERATURHINWEISE


http://islamicpublishing.org/KAYNAKLAR/D...-esintileri.pdf

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RE: Wir lieben Muhammad

#4 von Werner Arndt , 13.11.2020 21:48



Wahrlich, Wir haben dir das Buch mit der Wahrheit für die Menschen herabgesandt.
Wer dann rechtgeleitet ist, der ist es zu seinem eigenen Besten;
und wer irregeht, der geht dann irre zu seinem (eigenen) Schaden.
Und du bist nicht ihr Sachwalter.

(Koran 39:41)



...ein Buch, das Wir zu dir herabgesandt haben,
auf dass du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen zum Licht führen mögest,
auf den Weg des Erhabenen, des Preiswürdigen.

(Koran 14:1)



Dieser (Qur´an) ist nichts als eine Ermahnung für die Welten.
(Koran 38:87)



O ihr Menschen! Nunmehr ist von eurem Herrn eine Ermahnung zu euch gekommen und eine Heilung
für das, was euch in eurer Brust bewegt, und eine Führung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.
Sprich: "Über die Gnade Allahs und über Seine Barmherzigkeit - darüber sollen sie sich nun freuen.
Das ist besser als das, was sie anhäufen."

(Koran 10:57-58)



Es ist ein Buch voll des Segens, das Wir zu dir herabgesandt haben,
auf dass sie über seine Verse nachdenken, und auf dass diejenigen ermahnt werden mögen, die verständig sind.

(Koran 38:29)



O ihr Menschen, der Gesandte ist nunmehr zu euch mit der Wahrheit von eurem Herrn gekommen;
glaubt darum, das gereicht euch zum Guten. Seid ihr aber ungläubig, dann ist Allahs, was in den Himmeln und was auf Erden ist;
und Allah ist Allwissend, Allweise.

(Koran 4:170)



Ertrage denn geduldig, was sie sagen, und lobpreise deinen Herrn vor dem Aufgang und vor dem Untergang der Sonne,
und verherrliche (Ihn) in den Nachtstunden und an den Tagesenden, auf dass du wahre Glückseligkeit finden mögest.

(Koran 20:130)



O Prophet, Allah soll dir vollauf genügen und denen, die dir folgen unter den Gläubigen.
(Koran 8:64)

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RE: Wir lieben Muhammad

#5 von Werner Arndt , 10.05.2021 17:28

Zitat
[Auszug]

Mohammed (s) in der Bibel?

lichtwort.de

IM NAMEN GOTTES - DAS LOB IST GOTTES

Ist die Entsendung des Propheten Mohammed
(s) bereits in der Bibel angekündigt worden? Ein näherer Blick auf zahlreiche Stellen der Schriftensammlung macht spürbar, dass das Thema ernster zu nehmen ist, als man im ersten Moment vielleicht geahnt hat.

Manch einer wird sich fragen, wie es denn möglich sein soll, dass Texte aus der Bibel als Authenzitätsbeweis für etwas gelten sollen, wo doch nach historisch-kritischen Analysen die Bibel zum großen Teil die Jahrtausende nicht unverändert überstanden hat. Dass Teile der Bibel Gotteswort sind, andere jedoch bewusste Hinzufügungen aus Menschenhand darstellen, scheint die Bibel sogar selbst zu bezeugen:

Zitat
„Wie könnt ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns? In der Tat! Siehe, zur Lüge hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten gemacht. Die Weisen werden beschämt, sie sind schreckerfüllt und werden gefangen. Siehe, das Wort des HERRN haben sie verworfen. Und was für eine Weisheit haben sie [nun]?“ (Jeremia 8, 8-9)



In der Tat war weiten Teilen der Bibel (und vielen anderen religiösen Schriften des Altertums) eine einwandfreie und ununterbrochene Überlieferung auf gleichzeitig mündlichem und schriftlichem Wege, wie sie der Koran aufweist, nicht vergönnt. Dennoch existieren in der Bibel Textsorten, deren absichtliche Manipulation durch die klerikalen oder die politischen Institutionen der jüdisch-christlichen Religionsgeschichte unwahrscheinlicher ist als bei anderen Textsorten. Hierbei handelt es sich z.B. um diejenigen Texte, die Prophezeiungen zur Weltgeschichte zum Inhalt haben. Ihre höhere Sicherheit liegt darin begründet, dass Hinweise auf in ferner Zukunft liegende Geschehnisse als bewusste Manipulationen gesellschaftspolitisch weniger wert sind, da eine Textmanipulation als politisches Instrument eher auf die Gegenwart bzw. die nahe Zukunft bezogen einen Sinn hat.

Wohl aber ist es vorstellbar, dass eine gewisse Prophezeiung herrschende Strukturen, Teile der Gesellschaft oder die Gesellschaft selbst in ein negatives Licht stellt und ihnen z.B. ein entsprechendes Ende o.ä. voraussagt, so dass aus diesem Grunde Hand an diese Prophezeiung gelegt wird. In die gleiche Kategorie fällt die Vorstellung, dass jemand eine Prophezeiung erfindet, um seine Adressaten ob einer glorreichen, wenn auch fernen Zukunft zu motivieren.

Generell sollte jedoch davon ausgegangen werden, dass eine wichtige Prophezeiung immer nur erfunden, niemals jedoch stark gefälscht wird und so bleibt, nachdem sie ursprünglich eine echte Offenbarung dargestellt hatte – schließlich machte es keinen Sinn, wenn Gott (erh.) eine Prophezeiung offenbarte, die von ihrer Erfüllung als Offenbarung bestätigt werden soll, jedoch bis zur Unkenntlichkeit ihres Kerns gefälscht würde, bevor die Erfüllung eintritt.

Auch auf jemanden, der nicht daran glaubt, dass die Texte der Bibel ursprünglich das Wort Gottes darstellten, können Prophezeiungen, welche auf die koranische Offenbarung hinweisen, überzeugend wirken, da sich eine größere Anzahl von solchen Prophezeiungen oder auch nur eine einzige Prophezeiung von einigermaßen großer Detailliertheit nicht mehr ohne weiteres als Zufall bezeichnen lässt, solange es sich nicht um einfach zu realisierende, sogenannte „self-fullfilling-prophecies“ handelt.


Im Alten Testament

Ein gutes Beispiel für eine biblische Prophezeiung, deren Formulierung auf die Echtheit schließen lässt, sind die folgenden Worte:

Zitat
„Einen Propheten wie dich [1] will ich ihnen [2] aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde. Und es wird geschehen, der Mann, der nicht auf meine Worte hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich Rechenschaft fordern.“ (5. Buch Mose 18,18)



Was diese Prophezeiung von der Erweckung eines neuen großen Propheten nach Moses als authentisch einstufen lässt, ist, dass jener große Prophet offenbar nicht aus den Israeliten, sondern „aus der Mitte ihrer Brüder“ stammen werde. Bei dieser Offenbarung kann es sich kaum um eine israelitische Erfindung handeln, da sie dem Jahrtausende alten israelitischen Nationalstolz völlig zuwiderläuft. Sie wäre aber als Fälschung in Frage gekommen, wenn es sich bei dem angekündigten Propheten dennoch um einen Israeliten gehandelt hätte. Im Gegensatz zu anderen Stellen der Bibel ist 5. Mose 18,18 für eine Fälschung jedoch offenbar zu glaubwürdig.

Christen sahen in dem angekündigten Propheten den Messias Jesus – dieser aber stammte bekanntlich selbst aus dem Hause Israel. Um dennoch Jesus in Frage kommen zu lassen, behaupteten manche Bibelkommentatoren, es handele sich bei den „Brüdern“ um die ungeborenen Nachkommen der damals angesprochenen Generation. Dies ist die einzige zumindest näherungsweise plausibel klingende Alternative, die jedoch ausscheiden muss, weil der Prophet „ihnen aus der Mitte ihrer Brüder“ bestimmt ist. Wäre mit „ihnen“ nur die erste Generation gemeint, so wäre der Prophet verstorbenen Vorfahren bestimmt. Der logische Widerspruch löst sich auf, wenn mit „ihnen“ die Israeliten ohne nähere Bestimmung gemeint sind. Somit sind die „Brüder“ nicht speziell die Brüder nur der damaligen Generation, sondern die Brüder des israelitischen Volkes allgemein und generationenunabhängig. Ohnehin wäre sonst eher zu erwarten gewesen, dass von „Söhnen“, „Enkeln“ oder „Nachfahren“ die Rede ist, nicht jedoch von „Brüdern“.

Wer aber sind die „Brüder“ der Kinder Israels, aus deren Mitte der Prophet erstehen wird? Ein erster Schritt zur Beantwortung dieser Frage ist, zu schauen, welchem Kriterium das 5. Buch Mose („Deuteronomium“) folgt, wenn es Menschen als Brüder eines Volkes bezeichnet.

...

Im Neuen Testament

Es gibt noch weitere Prophezeiungen im Alten Testament – jedoch nicht nur dort, sondern auch im Neuen Testament der Bibel wird die Gesandtschaft Mohammeds (s) vorausgesagt, indem sich der Prophet Jesus (s) gegenüber seinen Jüngern in der letzten großen Ansprache seines Lebens über ihn äußert. Diese Ansprache ist offenbar nicht nur an die Anhänger Jesu zu seinen Lebzeiten gerichtet, sondern an seine Anhänger zu allen Zeiten danach:

Zitat
„Und ich werde den [erbarmungsvollen Herrn] [9] bitten, und Er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt.“ (Joh 14,16-17)



Der merkwürdige, wie ein Fremdkörper wirkende Ausdruck, der auch im Folgenden für die prophezeite Person [10] verwendet wird, „der Tröster“, hat schon Generationen von Gelehrten und Bibelübersetzern irritiert und taucht je nach Bibelausgabe unterschiedlich übersetzt auf, z.B. als „der Beistand“, „der Fürsprecher“ oder „der Sachwalter“, und keines will richtig in den Kontext passen. Im griechischen Original - soweit man von Original sprechen kann - lautet es parakletos.

Es gibt (noch der Untermauerung bedürfende) Anhaltspunkte dafür, dass parakletos ein Übertragungsfehler des ursprünglichen Wortes peryklytos ( = „renommiert“, „gerühmt“, „rühmlich“) ist. [11] Sollte dies stimmen und in der Übersetzung auf den Begriff des Lobens im Sinne des Rühmens - nicht zu verwechseln mit dem Loben eines Schülers o.ä. zu Motivationszwecken - zurückgegriffen werden können, würde die Passage möglicherweise lauten: „... er wird euch einen anderen geben, der gelobt ist.“ Auch würde es heißen, dass Jesus die prophezeite Person in den darauffolgenden Passagen den „Gelobten“ nennt. Das arabische Wort Mohammed (muħammad) heißt übersetzt „(sehr) Gelobter“. [12]

Das Irritierende an parakletos ist nicht nur die Tatsache, dass es nicht in den Textzusammenhang zu passen scheint, sondern auch, dass Jesus sich dem Anschein nach selbst als einen „Tröster“ bzw. parakletos bezeichnet. Immerhin tröstet er seine Anhänger damit, dass Gott ihnen „einen anderen Tröster“ senden würde. Dies würde im Übrigen besonders sinnvoll klingen, wenn parakletos ein anderes Wort für „Prophet“ sein sollte, denn dann wäre die Übersetzung: „Und er wird euch einen anderen Propheten geben.“ Tatsächlich wird von Rudolf Schnackenburg, dem wohl angesehensten katholischen Theologen und Experten für die Auslegung des Neuen Testaments, bestätigt:

Zitat
„Der semitische Sprachraum hat dieses Lehnwort aufgenommen (parklit bzw. parklita) und bezeichnet damit auch Engel, Erzväter, Propheten etc. als Fürsprecher vor Gott. [...] Eine Vermischung mit einer aktiven Bedeutung wie παρακλητωρ bzw. παρακαλων (Tröster) erfolgt erst sekundär bei späten Griechisch-Übersetzungen von Hi 16,2 und Aufnahmen des johanneischen Parakleten bei den Kirchenvätern. Somit ist es also nicht eindeutig, daß der Verfasser von Joh bzw. 1.Joh den Parakleten aktivisch als Tröster der Gemeinde verstanden.“ [13]



Mit den Worten Schnackenburgs liegt eine einwandfreie akademische Bestätigung von christlicher Seite vor, dass parakletos ohne Weiteres als Synonym für „Prophet“ dienlich ist bzw. immer zumindest ein von Gott auserwähltes Geschöpf bezeichnet.

...

Jesus (s) verkündet im Johannesevangelium also ohne Zweifel die Ankunft eines Propheten, nämlich des Propheten der Wahrheit.

Kurze Zeit später greift Jesus (s) das Thema der Prophezeiung wieder auf (Joh 14,25-26; 15,26-15,27):

Zitat
„Das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des [barmherzigen Herrn], Der mich gesandt hat. Dies habe ich zu euch geredet, während ich bei euch weile. Der Tröster aber, der heilige Geist, den der [barmherzige Herr] senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

[...] Wenn der Tröster gekommen ist, den ich euch von dem [barmherzigen Herrn] senden werde [16], der Geist der Wahrheit, der von dem [barmherzigen Herrn] ausgeht, so wird der von mir zeugen. Aber auch ihr zeugt, weil ihr von Anfang an bei mir seid.“



Beim Lesen dieser und späterer Passagen über den von Jesus verkündeten Propheten mag bei dem einen oder anderen ein Verdacht aufkommen, weil der Erwähnung des „Trösters“ in einem überflüssig und übertrieben anmutenden Maße die Apposition „der Geist der Wahrheit“, oder - wie besonders hier - „der heilige Geist“ angefügt wird – als ob jemand überaus fürchtete, dass „der Tröster“ eine Interpretation erfährt, die einem der Überlieferer zuwider gewesen wäre. In der Tat existieren von den Evangelien schier unzählige Versionen und Abschriften, die sich bzgl. der Grammatik, der Formulierung und späteren Einfügungen unterscheiden.

...

Eine große Anzahl christlicher Gelehrter und Theologen gesteht denn auch, dass es sich bei dem Parakleten nicht um den heiligen Geist im heutigen christlichen Sinne handelt. Wichtig ist an dem letzten Zitat, dass der kommende Prophet von Jesus zeugen, d.h. seine Prophetenschaft bestätigen würde. Da der „Heilige Geist“ dem Neuen Testament zufolge speziell für die Jünger bestimmt war, machte es keinen Sinn, dass dieser ihnen von Jesus zeugt, wenn sie selbst bereits von Jesus zeugen.

Zitat
„Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Tröster nicht zu euch kommen; indem ich aber hingehe, sende ich ihn zu euch. Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.“ (Joh 16,7-8)



Hier ist wichtig festzuhalten, dass der nach Jesus kommende Prophet die Welt wegen ihrer Sünden und ihrer mangelnden Gerechtigkeit, auf den Tag des Gerichts hinweisend, anklagen („überführen“) werde. Und das Erstaunliche: Der nach Jesus folgende Prophet ist wichtiger als Jesus. Warum sonst wäre es nützlich, dass Jesus geht und der „Tröster“ kommt?

Hier ist wichtig festzuhalten, dass der nach Jesus kommende Prophet die Welt wegen ihrer Sünden und ihrer mangelnden Gerechtigkeit, auf den Tag des Gerichts hinweisend, anklagen („überführen“) werde. Und das Erstaunliche: Der nach Jesus folgende Prophet ist wichtiger als Jesus. Warum sonst wäre es nützlich, dass Jesus geht und der „Tröster“ kommt?

Zitat
„Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.“ (Joh 16,12-14)



Offenbar gehört zu den Aufgaben des von Jesus verkündeten Gesandten, die Vermittlung der göttlichen Botschaft zu vollenden, was durch Jesus noch nicht geschehen war. Desweiteren gehört es dem Text zufolge zu dessen markanten Eigenschaften, dass er bzgl. der Botschaft nicht von sich aus reden werde, sondern ausschließlich aufgrund dessen, was ihm offenbart werde, und: die Prophezeiung der Zukunft.

Nun wollen wir alle Informationen über den von Jesus vorausgesagten, großen „Parakleten“ sammeln, um ihn zu identifizieren.

...

Der Paraklet ist offenbar tatsächlich Mohammed von Mekka (s).

"UND EINST, ALS JESUS, DER SOHN DER MARIA, SPRACH:
IHR KINDER ISRAELS; ICH BIN DER GESANDTE GOTTES
ZU EUCH [...] UND VERKÜNDER FROHER BOTSCHAFT VON
EINEM GESANDTEN, DER NACH MIR KOMMT,
DESSEN NAME LÖBLICHER IST"

(Der Ehrwürdige Koran,
Sura 61, Vers 6)


...


http://www.lichtwort.de/realitaeten/moha...-der-bibel.html

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