der Friede sei mit Ihnen. Wie viele von Ihnen wissen, gebe ich seit weit über einem Jahrzehnt Interviews für den deutschsprachigen Sender der Islamischen Republik Iran (IRIB) und seit einem halben Jahr schreibe ich wöchentlich eine Kolumne unter dem Titel: "Kommentar vom Fuß des iranisch-deutschen Berges". Es waren 20 Kommentare in 2011. Ich erlaube mir, diese hier einmal zusammenzufassen und zu verlinken. Der unterste Link ist der erste Kommentar in 2012.
Mal sehen, welche Vision sich durchsetzen wird. Im Moment haben die eher rechten Deutschen wohl die "Vision", dass Deutschland nur muslimfrei werden muss, und dann wird alles gut.
Schon verrückt. Auf der einen Seite teilen Muslime Werte der Rechtskonservativen, die auch eine gewisse Sympathie für den Iran aufbringen, aber hier wollen sie uns nicht, weil sie uns als Fremdkörper betrachten, und ich möchte nicht wissen, was sie tun würden, wenn sie so könnten, wie sie wollten. Bzw. ich glaube es leider zu wissen. Es gab ja schon ethnische Säuberungen in Europa in jüngster Zeit.... Auf der anderen Seite gibt es sogenannte "Linke", die vorgeben, nicht islamfeindlich zu sein, aber sie teilen unsere Werte gar nicht, sind auch oft insgesamt sehr religionskritisch und lassen sich auch immer noch häufig von der Antisemitismuskeule erschlagen.
Welche gefährlicher sind, möchte ich dahingestellt lassen.
Das Ende der Sackgasse ist für Deutschland erreicht
Kommentar vom Fuß des iranisch-deutschen Berges (24)
Von: Dr. Yavuz Özoguz
Im Namen des Erhabenen In einer wohl in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands beispiellosen Art und Weise hat der Staat nach einem jahrelangen Propaganda- und Wirtschaftskrieg gegen die Islamische Republik Iran das Ende der Sackgasse erreicht. Der nächste Schritt kann nur noch der dritte Weltkrieg sein, der dann wiederum mit von Deutschland ausgegangen wäre. Kein anderes Volk der Erde hat gleich drei Weltkriege angezettelt; welch eine Entwicklung!?
Kommentar vom Fuß des iranisch-deutschen Berges (25)
Ich kann mich kaum erinnern, dass Deutschlands Außenpolitik jemals so selbstzerstörerisch war wie heute. Zweifelsohne fällt es Politikern, die für nur vier Jahre in ein Amt gewählt werden, schwer, in Dimensionen von Jahrzehnten zu denken. Aber zu Zeiten von Genscher, den wohl berühmtesten deutschen Außenminister nach den Weltkriegen, hatte man zumindest den Eindruck, dass es möglich ist.