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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#16 von Werner Arndt , 23.06.2017 14:56

Zitat
Israel plant Tausende Wohnungen im Westjordanland

... Die israelische Regierung hat angekündigt, 67.000 neue Wohnungen im Westjordanland bauen zu wollen. Bereits 1.000 weitere Wohnungen seien genehmigt worden, schreibt die israelische Zeitung Jedi'ot Acharonot. Von diesen sollen 100 zu einer neuen Siedlung gehören, die als Ersatz für den Außenposten Amona gebaut wird. Die illegale Siedlung war im Februar geräumt worden.

"Ich habe die Ehre, nach Jahrzehnten der erste Ministerpräsident zu sein, der eine neue Siedlung in Judäa und Samaria (Westjordanland) baut", sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag im Parlament. Es solle in allen Teilen des Westjordanlandes gebaut werden. Das israelische Sicherheitskabinett hatte dem Bau der ersten neuen Siedlung seit zwei Jahrzehnten im März zugestimmt.

Netanjahus Entscheidung dürfte alle Bemühungen um neue Friedensgespräche mit den Palästinensern erschweren: Die Siedlungen gelten als eines der größten Hindernisse für eine Zweistaatenlösung. So hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) im Dezember ein sofortiges Ende der Siedlungsbauten in den Palästinensergebieten gefordert. ...

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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#17 von Werner Arndt , 01.09.2017 09:43

Zitat von Dr.Josef Haas im Beitrag Ständig ein Skandal
Viele haben sich, wenn sie zuvor überhaupt Interesse dafür hatten, inzwischen
an die ebenso katastrophalen wie menschenunwürdigen Verhältnisse im Gaza-Streifen
gewöhnt.
Auf diese machte mittlerweile sogar "tagesschau.de" am 31.August in einem ausführlichen
Bericht aufmerksam.
Dessen Tenor: "Weil der Strom dort ausfällt, arbeiten die Abwasseranlagen nicht mehr und die
Kloake fließt ungehindert ins Meer. ... Und auch sonst sind die Lebensbedingungen dort so
schlecht, dass UN-Generalsekretär Guterres ´von einer dramatischen humanitären Krise´spricht."
Dies ist dabei beileibe keine vorübergehende Erscheinung, sondern dauert dort, dank der
israelischen Blockade, nun schon seit mehr als zehn Jahren ununterbrochen an. ...

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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#18 von Werner Arndt , 27.12.2017 13:18

Zitat von Yavuz Özoguz im Beitrag Wird Israel in 25 Jahren noch existieren?
Eine sachlich vernünftige Analyse der Situation in und um Israel muss zu dem Schluss kommen, dass es Israel in seiner heutigen Form in 25 Jahren wirklich nicht mehr geben wird. Ob der Übergang in eine menschenfreundliche Atmosphäre halbwegs friedlich wie in Südafrika abläuft oder mittels Verjagung der Kolonialisten wie einstmals in Algerien, hängt sehr stark davon ab, wie die Zionisten selbst den Übergang mitgestalten oder sich bis zum Schluss mit allen Waffen, die sie haben (auch Atomwaffen) dagegen wehren werden.


Zitat

Ich habe ´mal mit einem Südafrikaner gesprochen, der in Südafrika groß wurde, als es noch ein Apartheidstaat war. ... Ich sagte: "Erinnert mich sehr stark an Israel" und er sagte: "Entschuldigung - nein, das kann man nicht vergleichen. Wir haben unsere Townships nie bombardiert." (20:40)




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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#19 von Werner Arndt , 27.12.2017 14:17

Zitat

Israels Luftwaffe bombardiert wieder. Wie die das machen, das haben wir in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Massakern im Gaza-Streifen immer wieder erleben müssen. Zum einen das, was schon vor ein paar Tagen passiert ist: Man bombardiert einen bestimmten Punkt, dann laufen die Menschen zu Hilfe und dann bombardiert man nochmal und trifft Ärzte, Helfer, Zivilisten...

Und das wird auch wieder passieren im Zuge dieser Intifada, dass von israelischer Seite aus gesagt wird "Dieses und jenes Gebiet ist sicher." Prompt sammeln sich dort Familien mit Kindern und prompt wird genau dieser Ort bombardiert. Das hatten wir auch schon. Und diese Art Dinge, diese kalte Art, Massenmord zu betreiben, das ist schon entsetzlich…

(1:10)



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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#20 von Werner Arndt , 18.01.2018 12:18

Zitat von Michael Thomas im Beitrag Das ist Israel!
Ich erinnere mich und uns alle an 2009.
Da schoss die israelische Armee Phosphorgranaten in den Himmel über Gaza-Stadt (es gibt Unmengen Fotos davon!). Die Berichte darüber haben mich damals hemmungslos vor dem PC weinen lassen. Unlöschbare Flammen, die sich Millimeter für Millimeter in das Fleisch der Getroffenen fraßen und unendliche Qualen bereiteten. Ärzte, die weinend über OP-Liegen zusammenbrachen, weil sie das brennende Gewebe der Leidenden "großzügig" mit Messern herausschnitten und hilflos dabei zusehen mussten, wie sich die Flammen neu entzündeten und sich weiter und tiefer fraßen. Fotos von Klumpen, die von den Händen ihrer Eltern in die Kameras gehalten wurden und einmal Babies waren.

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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#21 von Werner Arndt , 28.08.2018 14:08

Zitat von Yavuz Özoguz im Beitrag Wollen Syrer Teile Deutschlands übernehmen oder ist das eine einmalige Chance für Deutschland?

Genau jene Überspitzung soll hier einmal konsequent durchgedacht werden: Heute stehen also nicht mehr Türken vor Wien, sondern Syrer vor Berlin. ... Irgendwann wird einer dieser Invasoren anfangen zu graben – wer weiß vielleicht sogar mittels Tunneltechnik, die er im Gaza gelernt hat, unter dem Reichstag. Und was ist, wenn er dann irgendwo weitere Fundstücke findet und behauptet, dass Deutschland, oder teile davon schon immer den Mesopotamiern, kurz Mesos, gehört hat? Es wird sicherlich einen der Invasoren geben, der ein Buch schreibt mit dem Titel: Der Mesostaat. Vielleicht heißt der Autor Achmedor Brustl. Und die neue Nationalbewegung der Mesos wird sich mit ihren Messern immer weiter einen Parallelstaat aufbauen. Und irgendwann werden sie einen Antrag bei der UN stellen, dass Berlin (außer Ostberlin), NRW, Hessen und eine Verbindungsstraße zu Berlin Mesostaat heißen soll. Tausende und Abertausende Deutsche werden gewaltsam vertrieben werden. Diejenigen, die sich uneingeschränkt zum Mesostaat bekennen, dürfen bleiben, aber nur als Bürger zweiter Klasse, außer sie können nachweisen, dass sie auch direkt von Mesopotamien abstammen. Was ist, wenn dann die UN mit knapper Mehrheit Deutschland teilt und ein Teil zum Mesostaat erklärt wird? Viele UN-Mitglieder haben schon immer Neid auf die Deutschen gehabt und wollten das Land teilen, denn nur ein geteiltes Deutschland kann in das Imperium integriert werden. Die USA werden den Schutz der Existenz des Mesostaates zur Staatsräson erklären. Ja, das alles droht, wenn wir die Syrer vor Berlin nicht zurückschlagen!

... Aber in Wirklichkeit ist die obige Darstellung so absurd nicht. Es ist nunmehr sieben Jahrzehnte her, da hat eine Gruppe von Invasoren genau das gemacht. Sie waren eigentlich gar keine Invasoren, sondern Flüchtlinge, die vor einer unvorstellbaren Grausamkeit geflohen sind. Aber angekommen in der neuen Heimat haben sie sich nicht etwa mit den Einheimischen vertragen, sondern diese vertrieben und eine „ethnische Säuberung“ durchgeführt, wie sie einmalig ist unter den von der Westlichen Welt offen mitgetragenen „ethnischen Säuberungen“. Palästina wurde geteilt, ohne dass jemand die Einheimischen gefragt hätte, ob sie überhaupt geteilt werden wollen. Sie waren damals kolonialisiert durch Briten und andere. Ursache der Flucht damals waren die Grausamkeiten, denen Juden aus Deutschland entfliehen wollten. Die amtierende deutsche Kanzlerin hat den Schutz der Existenz Israels zur Staatsräson erklärt. Und damit schließt sich der Kreis der Fiktion zur heutigen Realität!


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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#22 von Werner Arndt , 29.08.2018 12:36

Zitat von Yavuz Özoguz im Beitrag Wie Deutschland die Existenz des Judentums gefährdet
Die andere Existenzrechtsargumentation, dass vor soundsovielen tausend Jahren es schon ein Israel an jenem Ort gegeben hat, ist kaum haltbar, denn es ist ein willkürlicher Zeitpunkt der Geschichte herausgegriffen, um die Staatsgründung argumentativ zu belegen. Würde man einen anderen Zeitpunkt der Geschichte wählen, vorher oder nachher, so würde das Argument wegfallen.


Zitat

Wenngleich ich selber jüdischer Abstammung war, so erschien mir doch der Zionismus äußerst anstößig. Ich sah es als unmoralisch ап, daß fremde Einwanderer, von einer fremden Großmacht unterstützt, mit der unverhohlenen Absicht ins Land kamen, allmählich zur Mehrheit zu gelangen und auf diese Weise ein Volk, das dieses Land seit undenklichen Zeiten besessen hatte, zu enterben. … Ich entsinne mich noch einer kurzen Unterhaltung, die ich über diese Frage mit Dr. Chaim Weizmann hatte, dem unbestrittenen Führer der zionistischen Bewegung. …

» … Sie haben sich mit diesem Problem seit Jahren befaßt und kennen die Lage natürlich weit besser als ich. Aber ganz abgesehen von den politischen Schwierigkeiten, die der arabische Widerstand Ihnen in den Weg legen oder nicht legen wird - beunruhigt Sie denn die moralische Seite dieser Frage gar nicht? Glauben Sie nicht, es sei bitteres Unrecht, politisch und kulturell ein Volk zu verdrängen, dem dieses Land seit jeher Heimat war?«

»Aber es ist doch unsere Heimat!« versetzte Dr. Weizmann, die Augenbrauen hochhebend. »Wir erstreben ja nichts als das zurückzugewinnen, dessen man uns ungerechterweise beraubt hat.«

»Aber die Juden haben doch nahezu zweitausend Jahre nicht mehr in Palästina gelebt! Und vorher, bevor sie vertrieben wurden, herrschten sie hier kaum fünfhundert Jahre lang, und sogar damals nur über einen Teil des Landes und niemals über das ganze. Glauben Sie nicht, die Araber könnten mit derselben oder sogar einer besseren Berechtigung Spanien für sich zurückverlangen - denn sie führten ja fast siebenhundert Jahre lang das Zepter in Spanien und verloren es gänzlich erst vor fünfhundert Jahren?«

Dr. Weizmann war ersichtlich ungeduldig geworden: »Unsinn. Die Araber hatten ja Spanien nur erobert; es war ja nicht ihr Heimatland: sie waren Eindringlinge - und so war es nur recht, daß sie am Ende von den Spaniern vertrieben wurden.«

»Aber verzeihen Sie doch«, beharrte ich, »es scheint mir, Sie übersehen hier eine historische Tatsache. Wenn man's genau nimmt, kamen ja auch die Hebräer als Eroberer nach Palästina. Lange vor ihrem Erscheinen lebten viele andere semitische und nicht-semitische Stämme hier - die Amoriter, die Edomiter, die Philister, die Moabiter, die Hittiter. Diese Völkerschaften lösten sich doch nach der Ankunft der Hebräer nicht einfach auf, sondern blieben hier und lebten neben den Неbräern weiter. Sie lebten hier in den Tagen der Кönigreiche Israel und Juda. Sie lebten hier, nachdem unsere - Ihre und meine - Vorfahren von den Römern vertrieben wurden. Sie leben hier noch heute: denn sind die gegenwärtigen palästinensischen Araber in Wirklichkeit etwas anderes als Nachkommen jener amoritischen und edomitischen und moabitischen Urstämme?
Маn spricht sie heutzutage als Araber ап und vergißt dabei, daß die echten Araber, die sich in Раlästina und Syrien im Gefolge der islamischen Eroberungswelle ansiedelten, immer ja nur einen kleinen Bruchteil der Bevölkerung ausmachten und daß die überwältigende Mehrzahl der sogenannten palästinensischen und syrischen Araber in Wirklichkeit ja nur die arabisierten Ureinwohner des Landes sind. Ein Teil von ihnen nahm im Verlaufe der Jahrhunderte den Islam ап, der andere Teil blieb christlich; es war nur natürlich, daß die Muslims sich durch Heiraten weitgehend mit ihren Glaubensbrüdern aus Arabien vermischten: aber können Sie denn ernstlich in Abrede stellen, daß die Mehrheit der arabischsprechenden Palästinenser, ob Muslims oder Christen, in gerader Linie von den frühesten Bewohnern Palästinas abstammt: den frühesten, denn sie waren ja schon Jahrhunderte vor den Неbräern hier angesiedelt gewesen?«

Dr. Weizmann lächelte höfliсh und überlegen über meinen Ausbruch und nahm ein neues Gesprächsthema auf. ... Wie war es nur möglich, wunderte ich mich, daß geistig so begabte Мепschen wie die Juden den zionistisch-arabischen Widerstreit nur vom jüdischen Standpunkt aus betrachteten? Sahen sie denn gar nicht ein, daß das Problem der Juden in Раlästina letzten Endes nur durch friedliche Zusammenarbeit mit den Arabern zu lösen war?


(Muhammad Asad: "Der Weg nach Mekka", Patmos-Verlag 2009, S. 121 ff.)



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