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RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#31 von Werner Arndt , 17.08.2022 19:50

Zitat von Dr.Josef Haas im Beitrag Israel mordet weiter
Es war abzusehen und ist natürlich auch so eingetreten. Gemeint ist die Fortführung des israelischen
Luftterrors gegen die Bewohner des Gaza-Streifens. Ihm sind bislang mindestens 29 von ihnen zum
Opfer gefallen, 250 wurden verletzt.



Unter Berufung auf das Gesundheitsministerium meldet die palästinensische Zeitung "Al-Quds" 49 Tote und mehr als 350 Verletzte, darunter wohl auch einige durch "friendly fire".

Zitat
15. August 2022

...

Die jüngste Aggression begann am 5. August, als die israelische Armee eine Militäroperation startete, von der sie sagte, dass sie auf die Bewegung des Islamischen Dschihad abzielte, bei der mindestens 49 Palästinenser, darunter 17 Kinder, getötet und mehr als 350 verletzt wurden, so das Palästinensische Gesundheitsministerium im Gazastreifen.

Auf israelischer Seite wurden drei Schrapnellverletzungen registriert.

Die Bewegung reagierte, indem sie Raketen auf Israel abfeuerte.

...

Israel behauptet jedoch, dass einige der zivilen Todesfälle in Gaza durch das Scheitern des Raketenbeschusses der Militanten verursacht wurden, worauf einige Anwohner hinweisen.

Lokale Raketen verursachten den Unfalltod mehrerer Palästinenser, darunter vier Kinder, im Lager Jabalia, was Elemente des Islamischen Dschihad zur Zielscheibe von Kritik machte, insbesondere über die sozialen Medien.

"Ich war mit meiner Frau und meinen Kindern in meinem Haus, als wir das Geräusch einer riesigen Explosion hörten, und zwei Minuten später schaute ich aus dem Fenster und sah eine schreckliche Szene vor mir“, sagte Abdel Rahman gegenüber AFP.

Er fügte hinzu, ohne seinen vollen Namen aus Sicherheitsgründen zu nennen, „ein Haus in unserer Nähe wurde zerstört, und ich sah die Überreste der Märtyrer und Verletzten“, und fährt fort, dass eine der auf Israel abgefeuerten Raketen „auf das Land fiel Haus [?]."

Suha, eine Bewohnerin des Flüchtlingslagers Jabalia, sieht darin „einen Krieg mit Fehlern der Besatzung und des Widerstands“ und meint damit Israel und die islamische Dschihad-Bewegung. Aber die Frau, die es aus den gleichen Gründen vorzog, nicht genannt zu werden, sagt, dass sie „sah, wie eine Rakete das Haus meiner Nachbarn traf“ und dass „die Anwesenheit der Besatzung“ immer der Grund sei. Suha forderte "mehr Kontrolle des Widerstands."

Aktivisten verbreiteten im Internet einen Videoclip, der den Moment überwacht, in dem eine Rakete aus dem Gazastreifen abgefeuert wurde, die bald von ihrer Bahn in Richtung eines bewohnten Gebäudes abwich, bevor eine Explosion zu hören war und Rauchschwaden aufstiegen.

...

2,3 Millionen Menschen leben im Gazastreifen inmitten einer Luft-, Land- und Seeblockade, die von Israel seit 2007 verhängt wurde, als die Hamas die Kontrolle über den Streifen übernahm. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung des Gazastreifens leiden unter Armut, während die Arbeitslosenquote bei 43 % liegt.

Die bewaffneten Gruppierungen im Gazastreifen haben seit 2008 vier Kriege mit Israel geführt.

...

https://alquds.com/ar/posts/5b6c54d1-2b8...c6-537f6a305887



Zitat
Gaza: Vom Leid der Seele nach dem Krieg
ARTE Reportage


Sendung vom 01/04/2022

Vier Kriege in 13 Jahren, 2008, 2012, 2014, 2021 – ein teuflischer Zyklus aus Offensive, Zerstörung, Wiederaufbau und neuer Offensive. Weniger als ein Jahr nach dem letzten Konflikt geht der Wiederaufbau der zerstörten Häuser im Gazastreifen nur in kleinen Schritten voran.

Laut dem UNRWA sind die schlimmsten Schäden jedoch psychologischer Natur. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten schätzt, dass über die Hälfte der Kinder in Gaza psychologische Hilfe benötigte und viele Erwachsene ebenso.

...

https://www.arte.tv/de/videos/107636-000...nach-dem-krieg/





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zuletzt bearbeitet 17.08.2022 | Top

RE: Was würden Sie tun, wenn Deutschland so aussehen würde?

#32 von Werner Arndt , 01.12.2022 19:50

Zitat
30. November 2022

Bericht der "Internationalen Untersuchungskommission der besetzten palästinensischen Gebiete einschließlich Ost-Jerusalem und Israel"
vom 14. September 2022, UNGA A/77/328


Der Menschenrechtsrat gibt sich wirklich Mühe. Dies ist nun der dritte Bericht, der über die Lage des Völkerrechts und der Menschenrechte in den von Israel besetzten Gebieten Palästinas in diesem Jahr vom Menschenrechtsrat vorgelegt wird. Nach den beiden Berichten der Sonderberichterstatter Michael Lynk (HRC A/HRC/49/87 v. 21. März 2022) und Francesca Albanese (UNGV A/77/356 v. 21. 9. 22) hat der Menschenrechtsrat nun den Bericht einer Internationalen Kommission am 27. Oktober vorgelegt (UNGA A/77/328 v. 14. September 2022). Den Auftrag dazu hatte er am 27. Mai 2021 erteilt, „in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, und in Israel alle mutmaßlichen Verletzungen des humanitären Völkerrechts und Verstöße gegen das internationale Menschenrecht vor und nach dem 13. April 2021 zu untersuchen.“

...

Die Kommission sieht in all den von ihr zusammengetragenen Fakten der Besatzung Anzeichen schwerer Verstöße gegen die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht der Haager und Genfer Konventionen sowie Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach dem Römischen Statut. Sie fordert von Israel deswegen vor allem, die Besatzung zu beenden und alle völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten, insbesondere das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser zu schützen und zu garantieren.

Desgleichen empfiehlt sie allen Staaten, ihren Verpflichtungen aus dem internationalen humanitären Recht und den Menschenrechten nachzukommen, und fordert sie auf, „alle Personen zu untersuchen und zu verfolgen, die verdächtig sind, internationale Verbrechen in den besetzten Gebieten begangen oder geholfen, Beihilfe geleistet oder unterstützt zu haben“. Der Generalversammlung der UN empfiehlt er, den Bericht an den Sicherheitsrat weiterzuleiten, um sofortige Maßnahmen zur Beendigung der illegalen Situation zu ergreifen und beim Internationalen Gerichtshof (IGH) umgehend ein Gutachten über die rechtlichen Konsequenzen der Weigerung anzufordern, die Besatzung zu beenden und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser zu respektieren. Ebenso empfiehlt er dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), Täter und ihre Unterstützer wegen möglicher Verbrechen zu verfolgen.

...

https://www.nachdenkseiten.de/?p=91032

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