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RE: Heisenbergsche Unschärfe islamisch betrachtet

#16 von Werner Arndt , 16.01.2020 17:20

Zitat

Psychologie

Schon der evangelische Theologieprofessor Prof. Dr. Schwarzenau fand in seiner Publikation "Korankunde für Christen" (Stuttgart 1982) "den Zugang zu den Wahrheiten des Qur'an über die Tiefenpsychologie C. G. Jungs. Er findet die Aussagen des Qur'an ausnahmslos in Übereinstimmung mit dem ‚kollektiven Unbewußten’ und begreift sie als ‚archetypisch’ richtig. Dies führt ihn zu der Annahme, daß der Qur'an reine, ungeschaffene Offenbarung ist - übergeschichtlich und geschichtlich zugleich, von zeitloser, geraffter Wahrheit. Er vergleicht den Qur'an mit einem facettenreichen Kristall, der sich - das Licht Gottes in immer neuen Spiegelungen reflektierend - dreht. Schwarzenau kommt schließlich zu einer Überzeugung, die ihn aus muslimischer Sicht zum Muslim macht: daß nämlich der Islam die Urreligion (der Urmonotheismus) ist, also die jüngste und zugleich die älteste der Weltreligionen." (Zitiert aus: Murad Wilfried Hofmann, "Tagebuch eines deutschen Muslims")

http://www.lichtwort.de/indikatoren/#psychologie


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RE: Heisenbergsche Unschärfe islamisch betrachtet

#17 von Daniel Hader , 16.01.2020 19:50

Allah habe Herrn Hoffmann selig.


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RE: Heisenbergsche Unschärfe islamisch betrachtet

#18 von Werner Arndt , 04.01.2022 19:42


"Eingefleischter Atheist" (Selbstbekenntnis) lernt den Koran kennen

Zitat

... Dann habe ich angefangen zu lesen. Der Koran ist neben den moralischen Rechtleitungen ... etc. auch immer wieder gefüllt mit Stellen, die mit moralischen Dingen, ob man ein guter Mensch wird usw., eigentlich überhaupt nichts zu tun haben. Ich rede von wissenschaftlichen Informationen, und die habe ich erstens nicht in einem heiligen Buch erwartet. Und zweitens: Was machen die da? ...





Das Video ist zeitweilig mit einer Rezitation (Nashid) unterlegt - gut gemeint, aber für das Verstehen des Sprechers akustisch nicht förderlich. Hier empfiehlt sich die Verwendung von Kopfhörern.

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RE: Heisenbergsche Unschärfe islamisch betrachtet

#19 von Werner Arndt , 05.01.2022 19:37

Zitat
Der einheitliche Ursprung des Universums

Erst im 20. Jahrhundert begannen moderne Astrophysiker und Kosmologen, einen einheitlichen Ursprung des Universums im Sinne des „Urknalls“ anzudenken. Diese Ansicht ist mittlerweile so gut belegt, dass die konkurrierende Steady-State-Theorie mittlerweile praktisch völlig verdrängt ist. Um so stärker wirkt eine Aussage des Koran als Hinweis auf seine übermenschliche Herkunft, da die Aussage genau von jener modernen wissenschaftlichen Feststellung bestätigt wird:

HABEN DIE, DIE ENTKENNEND WURDEN, DENN NICHT GESEHEN, DASS DIE HIMMEL UND DIE ERDE [1] EINE ZUSAMMENHÄNGENDE MASSE WAREN, WORAUF WIR SIE AUSEINANDERRISSEN? (Sura 21 al-°anbiyâ°, Vers 30)

Was hier als „zusammenhängende Masse“ übersetzt ist, lautet im Orignal ratq, wobei dieser Ausdruck hier insofern ungewöhnlich ist, da er ein Verbalsubstantiv anstelle eines Adjektivs ist - dies ist im Klassischen Arabisch eine Methode, das ideale und maximale Vorhandensein einer Eigenschaft auszudrücken. [2] Dies lässt an eine hochkompakte Masse denken, wie sie das Universum laut der aktuellen Kosmologie im ersten Moment seiner Expansion darstellte. [3]

___________________________________________________
[1] Durch den Plural in „die Himmel und der Erde“ ist klar, dass das Universum gemeint ist. Dies wird im folgenden Lichtwort-Artikel näher erläutert: Terminologie des Himmels.
[2] Das Wort ratq lässt sich in etwa wiedergeben mit „nahtlos aufs engste zusammengeschweißt“ und wurde zudem laut einer Nebenüberleiferung von Ibn Abbâs verstanden als „schwärzeste Dunkelheit“. Pikant, aber lehrreich ist das aus derselben Wurzel gebildete Wort ratqâ°, welches im älteren Arabisch Frauen bezeichnete, deren Intimorgan so eng zusammenliegt, dass der normale Geschlechtsakt mit ihnen unmöglich ist. (lisân al-'arab)
[3] In der Mythologie der Sumerer und anderer sehr alter Hochkulturen Mesopotamiens kommt ebenfalls das Motiv einer Trennung von Himmel und Erde vor, insbesondere mit der Götterfigur Enlil, welche diese Trennung mit einer Hacke herbeigeführt habe, oder dem babylonischen Marduk, der den Leichnam der Tiamat gespalten und aus der oberen und unteren Hälfte jeweils Himmel und Erde geformt habe. Solche Mythen enthalten offensichtlich Einflüsse einer früheren Offenbarung, zumal auch die Geschichte Noahs mit einigen Modifikationen im sumerischen Gilgamesch-Epos wiederzufinden ist. Es ist fraglich, dass jener Erschaffungsmythos mündlich und ohne äußeres Zutun mehrere Jahrtausende überleben konnte, um noch bis in die Spätantike hinein allgemein bekannt zu bleiben. Darüber hinaus wäre zu erwarten gewesen, dass die sich davon unterscheidende Darstellung der Schöpfungsgeschichte im Judentum (Jes 48,13), das der koranischen Lehre zweifellos näher ist als die alten polytheistischen Kulte, vom Koran bevorzugt würde, oder dass sich aufgrund des Hintergrunds der jüdisch-babylonischen Geschichte die babylonische Darstellung in den jüdischen Lehren niedergeschlagen hätte. Die koranische Version ist zudem den mesopotamischen Darstellungen insofern überlegen, da sie
1.) frei von mythischen, märchenhaften bzw. schlicht falschen Elementen ist
2.) den Urzustand mit ratq verblüffend präzise beschreibt
3.) die Himmel im Plural einbezieht (Singular im babylonischen Enûma-Eliš-Mythos)
4.) eine (direkte oder indirekte) empirische Feststellbarkeit ebenfalls mitteilt (s.u.).

http://www.lichtwort.de/indikatoren/#ein..._des_universums



Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilten?
Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?
(Koran 21:30)


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RE: Heisenbergsche Unschärfe islamisch betrachtet

#20 von Werner Arndt , 16.06.2022 20:14

Zitat
Aussagen

Im Koran finden sich Aussagen, die unmöglich Menschen des damaligen Zeitalters ohne äußere Hilfe treffen konnten, z.B. weil die Wissenschaften und Technologien damals längst nicht weit genug dafür waren, erst recht nicht auf der Arabischen Halbinsel des sechsten Jahrhunderts, in welchem man in Behausungen aus Lehm wohnte und Feuer mit dem langwierigen Aneinanderreiben von Holz machte. Dazu gibt es viele Beispiele, die wir an dieser Stelle nach und nach auflisten wollen.

...

http://www.lichtwort.de/indikatoren/#aussagen




Wir haben die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht anders als in Wahrheit und für eine bestimmte Zeit erschaffen, diejenigen aber, die nicht daran glauben, wovor sie gewarnt wurden, wenden sich ab. (Koran 46:3)

Und Wir erschufen Himmel und Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht zum Spiel. Hätten Wir Uns einen Zeitvertreib schaffen wollen, so hätten Wir dies von Uns aus vorgenommen, wenn Wir das überhaupt hätten tun wollen. Vielmehr werfen Wir die Wahrheit gegen die Lüge, und diese wird dadurch lebensunfähig gemacht. Und wehe euch im Hinblick darauf, was ihr (Ihm) zuschreibt! (Koran 21:16-18)

Und ein Zeichen ist ihnen die tote Erde. Wir beleben sie und bringen aus ihr Korn hervor, von dem sie essen. Und Wir haben auf ihr Gärten mit Dattelpalmen und Beeren angelegt, und Wir ließen Quellen aus ihr entspringen, damit sie von ihren Früchten essen; und ihre Hände schufen sie nicht. Wollen sie da nicht dankbar sein? (Koran 36:33-35)

Habt ihr denn nicht gesehen, dass Allāh euch alles dienstbar gemacht hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Seine Wohltaten reichlich über euch ergossen hat - in sichtbarer und unsichtbarer Weise? Und doch gibt es unter den Menschen so manchen, der ohne Kenntnis und ohne Führung und ohne ein erleuchtendes Buch (zu besitzen) über Allāh streitet. (Koran 31:20)

Und Wir haben den Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht sinnlos erschaffen. Das ist die Ansicht derer, die ungläubig sind. Wehe denn den Ungläubigen wegen des Feuers! Oder sollen Wir etwa diejenigen, die glauben und gute Werke tun, gleich denen behandeln, die Verderben auf Erden stiften? Oder sollen Wir die Gottesfürchtigen wie die Unverschämten behandeln? Es ist ein Buch voll des Segens, das Wir zu dir herabgesandt haben, auf dass sie über seine Verse nachdenken, und auf dass diejenigen ermahnt werden mögen, die verständig sind. (Koran 38:27-29)

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RE: Heisenbergsche Unschärfe islamisch betrachtet

#21 von Werner Arndt , 10.08.2022 20:18

Zitat
Die Relativität der Zeit

Heute ist die Relativität der Zeit eine nachgewiesene wissenschaftliche Tatsache. Sie wurde durch die Relativitätstheorie von Albert Einstein in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten die Menschen nicht, dass die Zeit eine relative Größe ist und abhängig von Position und Geschwindigkeit des Beobachters. Mit einer Ausnahme: Der Koran enthält Informationen über die Relativität der Zeit. Folgend einige Verse dazu:

„Und sie wünschen von dir, die Strafe zu beschleunigen. Allah wird Sein Versprechen nicht brechen. Und gewiss, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre nach eurer Berechnung.“ (Sura 22:47)

„Er regelt die Angelegenheit vom Him Himmel bis zur Erde. Hierauf steigt sie zu Ihm auf an einem Tag, dessen Maß tausend Jahre nach eurer Berechnung sind.“ (Sura 32:5)

„Es steigen die Engel und der Geist zu Ihm auf an einem Tag, dessen (Aus)maß fünfzigtausend Jahre ist.“ (Sura 70:4)

...

(Wissenschaftliche Erkenntnisse im Koran, WTA Verlagshaus Bergheim, 3. Auflage 2010, S. 7)
https://www.islamicbulletin.org/german/e...se-im-Koran.pdf




Er spricht: "Wie viele Jahre verweiltet ihr auf Erden?" Sie sagen: "Wir verweilten einen Tag oder den Teil eines Tages; doch frage diejenigen, die rechnen können." Er spricht: "Ihr verweiltet nur kurze Zeit, wenn ihr es nur wüsstet! Glaubtet ihr denn, Wir hätten euch in Sinnlosigkeit erschaffen, und ihr würdet nicht zu Uns zurückgebracht?" Und Hocherhaben ist Allāh, der Wahre König. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Herrn des Würdigen Throns. Und wer neben Allāh einen anderen Gott anruft, für den er keinen Beweis hat, der wird seinem Herrn Rechenschaft abzulegen haben. Wahrlich, die Ungläubigen haben keinen Erfolg. (Koran 23:112-117)

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