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Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#1 von Fatima Özoguz , 24.05.2013 13:15

Letzte Woche bei der Tagung “Islamischer Weg” unter der Fragestellung “Islam für Deutschland?”

Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, dass ein paar langjährige Diskutanten auf diesem Blog meinen gestrigen Diskussionsbeitrag zur Schlächterei in London-Woolwich ebenso vehement wie unreflektiert ablehnen. (Ich habe einige ganz konkret gefragt: Welcher Satz von mir war falsch? Da kam nichts…) Man muss die Realitäten zur Kenntnis nehmen, Leute! Und ausgerechnet mir eine generelle Islamfeindschaft zu unterstellen, ist ja wohl das Irrsinnigste, was man tun kann.


http://juergenelsaesser.wordpress.com/20...e-mit-muslimen/


Eure Meinungen würden mich interessieren. Meine siehe Kommentarbereich.


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#2 von Cengiz Tuna , 24.05.2013 22:45

Zitat von Fatima Özoguz im Beitrag #1

Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, dass ein paar langjährige Diskutanten auf diesem Blog meinen gestrigen Diskussionsbeitrag zur Schlächterei in London-Woolwich ebenso vehement wie unreflektiert ablehnen. (Ich habe einige ganz konkret gefragt: Welcher Satz von mir war falsch? Da kam nichts…) Man muss die Realitäten zur Kenntnis nehmen, Leute! Und ausgerechnet mir eine generelle Islamfeindschaft zu unterstellen, ist ja wohl das Irrsinnigste, was man tun kann.


Eure Meinungen würden mich interessieren. Meine siehe Kommentarbereich.


Ich kann ja mal einige Sätze aufzählen, die falsch waren. Vorneweg, was mir als erstes aufgefallen ist: wie kann man einen Akif Pirinci in Schutz nehmen, bzw. zitieren? Aber der ist ja so hip, wenn es um „Islam-Kritik“ geht. Nach dem Motto, der ist ja fast selber einer und wird schon wissen wovon der spricht.

So, zu den Sätzen:

Zitat
Aber in Europa die Zivilbevölkerung zu schlachten, ist ganz simpel die Erweiterung der Kampfzone.


Welche Kampfzone? Wenn der Elsässer nicht weiß, dass solche Nachrichten nur dem Clash dienen, wer dann? Ich bin schon verwundert über den Artikel von Woolwich.

Zitat
Das ist nicht Raub – das ist Erniedrigung. Das ist nicht Klassenkampf – das ist Rassenkrawall.


Was soll das denn? Welche Rassen? Das beweist doch nur, dass er in Rassen unterscheidet.

Zitat
Die islamischen Minderheiten in den europäischen Ländern sind derzeit das ideale Milieu, in dem sich Feinde der europäischen Gesellschaften verbergen können.


Ui, ganz schlimm. Dann wissen wir ja, wo wir suchen müssen. Nicht alle Muslime sind böse, das weiß er natürlich korrekterweise zu unterscheiden, aber man müsse bei ihnen suchen. Das erinnert mich an: Ich mag keine Türken, aber du bist anders.

Über den Satz, die Familienzuwanderung zu stoppen, ganz zu schweigen.

Ist das wirklich der Elsässer, der im Iran war? Für mich reiht der sich mit solchen Artikeln in die Reihe der Populisten. Aber vermutlich fällt ihm das selber nicht auf.


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#3 von Fatima Özoguz , 25.05.2013 09:17

Ja, war schon etwas enttäuschend. Aber vermutlich verlangt das seine mehrheitlich rechte Leserschaft.


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#4 von Cengiz Tuna , 25.05.2013 09:21

Immer wenn die Medien von einem „Terror“ schreiben, sollten die Alarmglocken angehen. Das ist der Propagandabegriff schlechthin. Wenn man sich wieder bedenkt, wie die Medien und die Politiker mit dem Fall umgehen, fällt doch auf, dass da wieder etwas faul ist.

Es passt doch wieder alles zusammen. Nicht irgendjemand wird gelyncht, sondern ein britischer Soldat. Das rechtfertigt natürlich den weiteren Einsatz des Militärs am Hindukusch. Zeitgleich stand Premierminister Cameron schon bereit und schrie wie auf Bestellung: Wir lassen uns nicht unterkriegen! Und einen Beweis dafür, dass es sich um einen islamischen bzw. terroristischen (gibt es da überhaupt noch einen Unterschied?) Akt handelte, hatte er auch gleich parat; die Täter schrien “Alluha Akbar”. Na da haben wir es wieder. Hundertprozentig Muslime. Denen zeigen wir es jetzt.

Und wie immer, muss nach einem Terrorfall die Angst aufrechterhalten werden. Das hat System. Wie auch heute. Großbritannien ist in Alarmbereitschaft.

http://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien190.html

Auch die deutsche Medienlandschaft spielt mit:

Deutsche Soldaten sind potenzielles Anschlagsziel

Wie gesagt, es passt alles zusammen. Ganz klassischer Terror eben. Nix Neues!

Der Artikel von Elsässer hätte auch von Broder, Udo Ulfkotte, Ralph Giordano, Geert Wilders und wie die alle heißen, sein können.

Es fällt mir sowieso auf, dass der Clash immer weiter angefeuert wird. Frage mich nur, warum der Elsässer dieses Spiel mitspielt und mit auf den Boot springt.

Mit der Titulierung hatte Elsässer aber Recht: Das Schlachten geht weiter!


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#5 von Cengiz Tuna , 25.05.2013 09:31

Zitat von Fatima Özoguz im Beitrag #3
Ja, war schon etwas enttäuschend. Aber vermutlich verlangt das seine mehrheitlich rechte Leserschaft.

Ich kenne den Blog von Jürgen Elsässer kaum. Habe schon ein paar mal reingeschaut, aber für meine Favoritenliste war das nichts. Aber wenn seine Leserschaft mehrheitlich rechts ist, muss er ja etwas falsch machen. Oder anders ausgedrückt, dann muss er ja auch einen Touch nach rechts haben. Wie sollte er sonst diese Leute ansprechen.

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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#6 von Fatima Özoguz , 25.05.2013 17:22

Assalamu alaikum

ist ja auch alles richtig, was Du sagst, aber trotzdem, einige Aussagen fand ich krass, aber siehe meine Kommentare...braucht ganz schön viel Zeit. Ob es lohnt, weiß ich nicht. Manchmal denke ich ja, manchmal wieder nein. Da sind jedenfalls eine Menge islamophobe Betonköpfe unterwegs (damit meine ich die Kommentatoren, nicht Jürgen Elsässer!), die totale Assimilation fordern und uns "freche" Forderungen vorwerfen. Totale Assimilation zu fordern, ist für mich "frech". Äußerst frech sogar.

Vor allem ärgert mich, dass er immer die Muslime hier verortet, die Mehrheitsgesellschaft dort, als gehörten wir nicht dazu. Wenn man uns als Fremdkörper sieht, kann man doch nicht erwarten, dass wir uns mit dem Land identifizieren. Sicher müssen Missstände wie die kriminellen ausländisch-stämmigen Jugendlichen genannt werden dürfen, ich bin auch gegen falsche "politische Korrektheit". Es ärgert mich auch, wenn manche ewig hier leben und noch immer kein Wort Deutsch können. Auch auf den Schulhöfen sollte Deutsch zur Pflicht gemacht werden, die Muttersprache kann - und soll auch ! - zu Hause gesprochen werden. Aber man muss das nicht in dieser populistischen, reißerischen Art tun, finde ich.

wa salam


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#7 von Fatima Özoguz , 25.05.2013 18:28

Zitat
Hast du dir mal die Kommentare dort gelesen? Schwarze wären minderwertig und würden Menschen abschlachten, weil es ihrer Rasse entspräche.



Ja, das war echt der Witz des Tages. Dafür haben die Deutschen über 6 Mio Juden umgebracht. Allerdings nicht mit der Machete, sondern mit Gas. War die Ursache dafür vielleicht auch die deutsche "Rasse"? Herr lass Hirn regnen.


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#8 von Said Rezek , 26.05.2013 00:12

"Hast du dir mal die Kommentare dort gelesen? Schwarze wären minderwertig und würden Menschen abschlachten, weil es ihrer Rasse entspräche."

Salam alaikum,
die Frage ist doch, wie Menschen auf die absurde Idee kommen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Herkunft/ „Rasse“ und dem Begehen von Straftaten gibt. Da die Meinungsbildung unter anderem über die Medien erfolgt, ist die Antwort auf diese Frage sehr naheliegend. Das Problem besteht darin, das bestehende Richtlinien des deutschen Presserates, hinsichtlich der Berichterstattung über Straftaten nicht eingehalten werden.

Richtlinie 12.1 - Berichterstattung über Straftaten

„In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Leider wird die Herkunft von Tätern mit Migrationshintergrund viel zu oft erwähnt, auch wenn keine Notwendigkeit dazu besteht. Gerade dadurch verbreiten sich in der Bevölkerung viel zu kurz gegriffene Erklärungen über Ausländerkriminalität. Andere wichtige Faktoren, wie die Sozialschichtzugehörigkeit, sprich die soziale Herkunft, finden häufig keine Beachtung und wer darauf hinweist, wird nicht selten mit dem Vorwurf konfrontiert, Straftaten rechtfertigen zu wollen.

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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#9 von Fatima Özoguz , 26.05.2013 09:18

Assalamu alaikum

der Grundtenor ist doch der bei vielen Leuten: Die (also Farbige) sind "anders" als wir, nicht so zivilisiert, und wollen uns aus dem Land jagen, um hier ihre Sharia zu implementieren. Dass die ganze Sache gewaltig stinkt und der Geheimdienst involviert ist, wurde zwar irgendwo dazwischen angemerkt, aber nicht mehr zur Kenntnis gennommen. Wir sind Schuld basta. Unsere Kopftücher natürlich auch, und dass wir uns nicht in Alkoholfeten integrieren usw usf. Wobei das längst nicht für alle gilt, wohlgemerkt.
Don´t feed the trolls, heißt es immer, und daran werde ich mich jetzt halten. Ich habe gesagt, was ich zu sagen habe, bzw. schon viel zu viel Zeit mit diesen Leuten da verschwendet. Imam Ali (a.s.) sagte in Nahdschul Balagha, dass man nicht mit Unwissenden diskutieren soll. Aussagen wie "Schwarze sind grundsätzlich faul und grausam" verdienen eigentlich nicht die geringste Beachtung.
Das Dumme ist nur, wenn man einmal drin ist in dieser Diskussionsspirale, kommt man auch schwer wieder raus, weil ständig einer noch einen draufsetzt. Leider lasse ich mich zu oft zu einer Antwort herab bzw. provozieren, und schwupps, alles gerät zu einer Endlosschleife über Einwanderung , Islam, "Landnahme durch den Islam", was nun Deutsch ist und was nicht etc pp. So wird alles fröhlich miteinander zu einer stinkenden Ekelbrühe verquirlt.

Zitat
Andere wichtige Faktoren, wie die Sozialschichtzugehörigkeit, sprich die soziale Herkunft, finden häufig keine Beachtung und wer darauf hinweist, wird nicht selten mit dem Vorwurf konfrontiert, Straftaten rechtfertigen zu wollen.



Mehr noch: So jemand ist ein "Relativierer", ein "linksgrüner Islamversteher" und "Multikultiapologet" , schlimmstenfalls gar ein Volksverräter.


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#10 von Gelöschtes Mitglied , 27.05.2013 10:33

Assalamu aleikum!
Ich bin auch der Meinung, dass man nicht allzu viel von seinen von Gott gegebenen geistigen
Ressourcen für diese islamophoben und faschistoiden Ratten von Politically incorrect und Konsorten
verschwenden sollte, da diese Rassisten und Islamhasser doch nur von der begrenzten destruktiven Kraft
der gezielten Provokation leben, ihre perfiden energischen Atakken gegen uns Muslime nur darauf abzielen,
uns auf das Gleis der endlosen Rechtfertigungsschiene aufspringen und somit in eine Falle laufen zu lassen.
Das hat System und ist fester elmentarer Bestandteil ihrer animalischen Stammtischpolitik.
Diese im Grunde genommenen bedauernswerten Kreaturen gehören, wenn überhaupt noch gerade so zum Menschengeschlecht,
aber auch nicht mehr, dennoch, dies möchte ich anmerken, auch die geistig " Armen " hat ihr christlicher Seinsgrund oder "Götze "doch gerade besonders lieb.
Wir Muslime sollten uns nicht permanent diesen ausgelatschten Rechtfertigungs und Verteidigungs-Schuh anziehen, sondern einfach die Geburtenrate in diesem Land und alle Aktivitäten, die der objektiven Aufklärung des Islam dienen, unter Einbindung aller Ethnien , erhöhen,denn dann werden wir in diesem Kampf nicht siegen,aber gewinnen.
Lieber Bruder Cengiz, ich bedauere es zutiefst, daß ich in der Beurteilung Deiner Person, Deines islamischen
Wesens Opfer meiner eigenen Missinterpretation, hinsichtlich Deiner Aussagen geworden bin und entschuldige mich hiermit.


RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#11 von Cengiz Tuna , 27.05.2013 11:30

Lieber Bruder, da gibt es nichts zu entschuldigen. Du hast es ja nicht böse gemeint und hast im Grunde Recht. Wir dürfen keinen ausschließen, egal aus welcher Richtung.

Herzliche Grüße

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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#12 von Fatima Özoguz , 27.05.2013 11:50

Salam alaikum
@Br. Iskander:

Zitat
Wir Muslime sollten uns nicht permanent diesen ausgelatschten Rechtfertigungs und Verteidigungs-Schuh anziehen, sondern einfach die Geburtenrate in diesem Land und alle Aktivitäten, die der objektiven Aufklärung des Islam dienen, unter Einbindung aller Ethnien , erhöhen,denn dann werden wir in diesem Kampf nicht siegen,aber gewinnen.



Ganz genau. Mit dem ganzen Rechtfertigungs-Theater ist jetzt für mich ein für alle Mal Schluss. Es geht diesen Leuten nicht um Information, oder darum, uns besser zu verstehen. Es geht ihnen um platte Hetze und Ablenkung. Hat man einen Punkt erklärt, heißt es : "Ja aber Sie als Konvertitin können doch gar nicht für alle sprechen" Sicher nicht, das könnte ich aber auch nicht, wenn ich geborene Türkin oder Araberin wäre. Dann geht es immer weiter, und es fällt ihnen immer ein Grund ein, warum der Islam böse und Deutschland muslimrein gemacht werden muss. Dass am Kopftuch herumgemäkelt wird, das sind wir ja gewohnt. Aber jetzt wird sogar gegen Beten und Fasten gestänkert, dümmer geht es wirklich nicht mehr. Manchmal frage ich mich, ob wir noch zu retten sind. Haben wir es eigentlich immer noch nicht verstanden, dass nicht "die" Muslime auf der einen bzw. die "Deutschen" auf der anderen Seite der Feind sind, und auch nicht "die" Juden? Cui bono?
Die Zionisten sitzen grinsend an ihren Laptops und schauen zu, wie das Volk sich untereinander wegen der Religion zerfleischt.Besser kann es für sie nicht laufen, und wir tappen immer wieder in die alte Falle.
Wir sollten allerdings nicht nur an der Quantität unseres Nachwuchses arbeiten, sondern vor allem an der Qualität. Wir haben das Potential, eine neue wahre Leitkultur zu schaffen. Das heißt nicht, dass alle zum Islam konvertieren sollen, sondern dass die Werte wiederbelebt werden, die Deutschland eins stark gemacht haben. Fleiß, Solidarität, Liebe zu Kindern, Achtung gegenüber den Alten, Respekt vor den Frauen als Mütter, Tanten, Ehefrauen und Großmütter, aber auch als Lehrerinnen. Und natürlich der Glaube an Gott, egal ob man ihn Allah, Gott oder Jahwe nennt.


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#13 von Fatima Özoguz , 06.06.2013 19:33

Die Diskussion gibt es jetzt auch auf Video:

http://www.muslimtv.de/filme/2013/2013-0...skussion-1.html


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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#14 von Albert von Bieren , 07.06.2013 10:15

Salam,
habe mir jetzt Teil 1 angehört und siehe da der gute Herr Elsässer vertritt in der Tat einige Ansichten die auch ich seid langem vertrete.Zum Ersten gibt es " Den Islam " nicht.
Schon kurz nach Mohammeds Tod teilte sich der Islam in eine shiitische und sunnitische Rechtsschule.
Herr Elsässer teilte weiterhin wahrheitsgemäss mit das bei diversen Anschlägen sunnitischer fanatiker Shiiten und Christen oft die Opfer sind.Beim Syrienkrieg stellte er weiterhin wahrheitsgemäss fest.Das dort Shiiten,Christen und syrische Patrioten gegen von der Türkei unterstützte sunnitische Extremisten,vom CIA und den Zionisten unterstütze sunnische Terrorgruppen kämpfen.
In der Tat gibtb es Bestrebungen von Zionisten uns sunnitischen Fanatikern weltweit das Shiitentum auszurotten.Bei der Gelegenheit soll dann die kleine noch vorhandene christliche Minderheit mit ausgerottet werden.In Saudi Arabien gibt es ja mittlerweile nur noch Chrisetn illigal im Untergrund.Ausser den amerikanischen Namenschristen natürlich die aber in Wirklichkeit Freimaurer sind und Luzifer verehren.

http://endzeitblog.wordpress.com/2008/06...attenregierung/

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RE: Jürgen Elsässer berichtet über die Podiumsdiskussion

#15 von Fatima Özoguz , 07.06.2013 13:11

Manches ist richtig , aber manche von Jürgen Elsässers Ausführungen halte ich auch für falsch. Z.B. äußerte er die Sorge, dass bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts ausländische Organisationen wie Ditib oder die Fethullah Gülen-Leute Einfluss gewinnen könnten. Dagegen bin ich auch, die deutschen Muslime sollten sich selbst verwalten nicht und sich nicht aus der Türkei lenken lassen. Aber das kann man verhindern. So muss es eine Voraussetzung sein, dass für den islamischem Religionsunterricht keine Lehrer aus dem Ausland geholt werden, dafür wird der Staat ja wohl sorgen können. Jedenfalls taugt das nicht als Ausrede, Islamunterricht nicht an die Schulen zu bringen. Sollen die Kinder denn lieber in obskuren Hinterhof-Moscheen unterrichtet werden? Und dass die Christen uns "schützen" werden, wenn hier Sunniten an die Macht kommen, dieses Vertrauen habe ich im Falle eines Falles leider nicht. Sie schützen ja noch nicht einmal ihre christlichen Brüder in Syrien. Warum sollten sie dann uns schützen? Außerdem halte ich gar nichts von der Panikmache,so zu tun, wie du auch im Türkei-Thread, dass die Machtübernahme von Milli Görüs und anderen Gruppen praktisch unmittelbar bevorstünde.

Zitat
Herr Elsässer teilte weiterhin wahrheitsgemäss mit das bei diversen Anschlägen sunnitischer fanatiker Shiiten und Christen oft die Opfer sind.



das hatte ich auch immer geglaubt, aber Fakt ist, dass die meisten Opfer die "einfachen" Sunniten zu beklagen haben, also die nicht-Salafis. Das hat Sayyed Hassan Nasrallah kürzlich in einer Rede gesagt. Salafistische Umtriebe dürfen nicht dazu führen, alle Sunniten zu verteufeln.


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