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Die "Alternative für Deutschland"?

#1 von Fatima Özoguz , 12.03.2013 16:20

Was ist von dieser neuen Partei zu halten? Diese Frage geht insbesondere an alle, die sich so lebhaft am Thread über Ralph Boes beteiligt haben, aber natürlich auch an alle anderen.

Mir sieht sie leider sehr nach einer "Ein-Themen-Partei" aus, wie sie in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen. Hauptsache der Euro ist weg, dann wird alles wieder gut. Nun sehe ich den Euro auch zunehmend kritisch.
Aber mit sozialer Gerechtigkeit scheinen sie es nicht so recht zu haben, wenn ich mir mal ihr ohnehin noch recht rudimentäres Programm durchlese. Immerhin fordern sie eine stärkere Besteuerung der Reichen, das ist schon mal positiv.

Zur Außenpolitik habe ich überhaupt nichts gefunden. Ein Blick auf die Unterstützer, unter denen sich auch Hans-Olaf Henkel befindet, stimmt leider skeptisch.

https://www.alternativefuer.de/


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#2 von Christoph Sanders , 13.03.2013 19:23

Liebe Frau Özoguz,
danke für den Tip. Auf den ersten Blick macht die Partei auf mich einen recht guten Eindruck. Was sich hinter den einzelnen Forderungen am Ende verbirgt kann man natürlich nicht sehen.
Beispielsweise der Punkt "Wir fordern, Bildung als Kernaufgabe der Familie zu fördern. Kitas und Schulen müssen dies sinnvoll ergänzen. Nichts ist für unsere Zukunft wichtiger als die Bildung unserer Kinder." (Unter der Rubrik Bildung)

Auffällig finde ich die Wortwahl. "Kernaufgabe der Familie" und "Schulen müssen dies sinnvoll ergänzen"
Das liest sich wie ein: Schluss mit der staatlichen Bevormundung was bestimmte Unterrichtsinhalte angeht.
Ob es so gemeint ist...

Bei der Rubrik Demokratie ist mir aufgefallen, dass das ganze nur funktioniert, wenn der ganz normale Bürger so gut informiert ist, dass er sich auch ein vernünftiges Urteil bilden kann.
Unter dem Punkt Bildung fehlt ganz eindeutig die tägliche Erwachsenenbildung über vernünftige absolut freie und ehrliche Medien. Denn solange wir hauptsächlich unsere Propagandamedien haben, bringt direkte Demokratie recht wenig.
Grundsätzlich halte ich es aber für gut, mehr direkte Demokratie zu haben. Das wäre schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Nur muss das Hand in Hand mit der Bildung über die Medien gehen.

Und zum Schluss ein Punkt, den ich für sehr gefährlich halte (unter Staatsfinanzen und Steuern):
"Wir fordern, die Schuldenbremse zu achten und die Schuldenberge abzubauen. Auch Deutschland hat viel mehr Schulden als zulässig."

Also ich denke, um die Schuldenberge abzubauen, wird man den gigantischen Reichtum der Vermögenden einsacken müssen. Oder wie will man das sonst machen?
Je weniger der Staat sich jetzt noch verschulden kann, desto handlungsunfähiger wird er. Das darf auf keinen Fall passieren.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#3 von Fatima Özoguz , 13.03.2013 21:10

Lieber Herr Sanders,

Was die direkte Demokratie angeht, so würde ich mir schon wünschen, dass wir wenigstens unser Staatsoberhaupt wählen können, wie es im Iran der Fall ist.

Leider hat die direkte Demokratie aber den Schönheitsfehler, dass sie auch populistisch instrumentalisiert werden kann. Beispiel Schweiz: Der Bevölkerung wurde mit Hetzplakaten Angst gemacht, und dann wurde die Volksabstimmung zum Minarettverbot in die Wege geleitet, wo es in der gesamten Schweiz nur vier gibt. Das Ergebnis war knapp, fiel aber zu Ungunsten der Minarette aus. Das ist ja noch vergleichsweise harmlos. Aber wenn nun eine Gruppe fordert, eine Volksabstimmung zu machen, ob man Moscheen in Deutschland abreißen soll? Bei der derzeitigen Lage möchte ich mir das Ergebnis nicht ausmalen.

Zitat
Bei der Rubrik Demokratie ist mir aufgefallen, dass das ganze nur funktioniert, wenn der ganz normale Bürger so gut informiert ist, dass er sich auch ein vernünftiges Urteil bilden kann.



Richtig. Und wenn die derzeitige verBILDete Bevölkerung nun zu allem was zu entscheiden hätte, dann gnade uns Gott.

Zur Bildung:
Die Verantwortung liegt ja bereits bei der Familie. Die Eltern als Hilfslehrer werden ja schon gezielt mit eingeplant, außer vielleicht bei Ganztagsschulen. Deswegen haben es Kinder aus bildungsfernen Familien ja so schwer, weil ihnen die Anregung zu Hause fehlt.
Richtig ist aber, dass leider in vielen Familien keine Erziehung mehr geleistet wird, so dass die Schule sich mit diesen Defiziten herumschlagen muss und kein vernünftiger Unterricht möglich ist.
Wie sie nun genau die Förderung der Familie sehen, ist auch ein wenig schwammig gehalten. Dass sie die Renten garantieren wollen, schön und gut. Kinder- und mütterfreundlich - auch gut. Damit ist ja wohl hoffentlich nicht gemeint, dass man das Kita-Angebot ausbaut, wie man überall lesen kann.
Wie wäre es z.B., wenn Mütter auch ein angemessenes Gehalt bekommen würden? Sie ziehen schließlich die kommende Generation groß.


Zitat
Also ich denke, um die Schuldenberge abzubauen, wird man den gigantischen Reichtum der Vermögenden einsacken müssen.



das denke ich auch. Und wenn ich die Unterstützerliste ansehe, erinnert mich das eher an die FDP, nur ohne Euro. Die Herrschaften wirken alle ein wenig bürgerlich - altbacken.

Edit, was ich gerade vergessen hatte:

Eines spricht auch für diese Partei. Kauder meckert schon, das ist ja geradezu ein Qualitätsmerkmal:

"Deutschland braucht Europa. Das verkennt die sogenannte 'Alternative für Deutschland'", sagte Kauder am Mittwoch zu Spiegel Online.

Außerdem wurde auf den Vorsitzenden der rechtspopulistischen Partei "Pro NRW" ein Attentat verübt. Das ist jetzt etwas verschwörungstheoretisch, aber es könnte sein, dass man damit dieser Partei Popularität bzw. Stimmen verschaffen wollte, um die AfD zu schwächen. Es würde mich nicht wundern, wenn Pro NRW genauso vom Verfassungsschutz unterwandert wäre wie die Salafisten oder die NPD.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#4 von Cengiz Tuna , 14.03.2013 13:23

Für mich sieht das wieder nach einer neuen „Splitterpartei“ aus. Davon haben wir in den letzten Jahren schon einige gehabt. Wie z.B. die Grauen oder die Piratenpartei. Ich bin der Meinung, dass diese neuen Parteien nur den etablierten Parteien dienen. Denn die Wählerstimmen für alternative Parteien kommen eher von den Randparteien, als von den großen Parteien.

Und je mehr diese Rand- und Alternativ-Parteien gesplittet sind, umso mehr bleiben die etablierten Parteien in der „Mehrheit“.

Und außerdem, eine alternative Partei haben wir doch schon seit Jahrzehnten. Bündnis90/Die Grünen. Die Grünen damals noch als Alternative in den Bundestag gewählt, sind heute genau so Mainstream wie die etablierten Parteien. Früher noch eine Antikriegspartei, gehören sie heute mit zu den Kriegsbefürwortern. Zwei Politiker-Beispiele: Ein Joschka Fischer der von der oppositionellen Studentenbewegung zu einem systemkonformen Außenminister mutierte. Oder Jürgen Trittin, der Vorsitzende dieser Partei, sitzt heute mit Anzug und Krawatte mit bei den Bilderbergern. Wer hätte das damals noch gedacht?

Ich denke wir brauchen keine neuen Parteien. Es gibt genügend Alternativen. Wir brauchen eine Veränderung in der Bevölkerung. So lange wir solche Veränderungen wie bei den Grünen zulassen, und diese Parteien immer noch aktiv sind, so lange brauchen wir keine neuen Parteien. Ansonsten wird sich alles nur wiederholen.

Ich mag vielleicht pessimistisch klingen, aber in Deutschland wird sich wohl so schnell nichts ändern.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#5 von Fatima Özoguz , 14.03.2013 14:04

@Cengiz: Ich könnte mir schon vorstellen, dass diese Partei jede Menge Unzufriedene, Konservative gewinnen können, die bislang noch FDP oder CDU gewählt haben.

Langfristig brauchen wir natürlich keine neue Partei, sondern ein neues System. Aber Rom ist bekanntlich nicht an einem Tag erbaut worden, und eine Systemänderung kann man in Deutschland - wenn überhaupt - nur in kleinen Schritten bewirken. Die Deutschen habens nicht so mit Revolution. Wie gesagt, es gibt Punkte, die dafür sprechen, und auch welche dagegen. Mal sehen, was die Partei so machen wird.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#6 von Cengiz Tuna , 14.03.2013 15:14

Stimmt, die Gelben hätten mit dem Euro auch einen Grund. Ich muss zugeben, ich habe mich mit den Themen der Partei nicht im Detail auseinandergesetzt.

Aber wenn ich auf deren Seite lese:

Die Altparteien sind verkrustet und verbraucht. Beharrlich weigern sie sich, ihren Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Deshalb haben wir die Alternative für Deutschland gegründet.

Dann denke ich mir, na toll! Neue Partei reloaded. Jetzt aber wirklich. Bekanntlich stirbt die Hoffnung der Menschen als Letztes. Wenn ich dann noch die Unterstützer sehe, gibt mir das ebenfalls zu bedenken.

Und an der wirklichen Ursache, wie dem ganzen System, oder dem Zinssystem, wird wieder nicht angesetzt. Was würde sich denn ändern, wenn wir die D-Mark wieder hätten? Die D-Mark war doch durch das System nur der Vorläufer des Euro gewesen. Im Grunde würden wir die Zeit nur zurückdrehen, anstatt die Ursachen zu beseitigen.

Meine Beurteilung ist rein empirischer Natur und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren...


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#7 von Fatima Özoguz , 14.03.2013 16:51

@Cengiz:

Zitat
Die Altparteien sind verkrustet und verbraucht. Beharrlich weigern sie sich, ihren Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Deshalb haben wir die Alternative für Deutschland gegründet.



Du meinst, verkrustete Typen gründen eine Partei? Könnte natürlich schon möglich sein. Natürlich wird am Zinssystem an sich nicht angesetzt, weil da viele Neoliberale drin sind, die sich das gar nicht vorstellen können und die auch gut vom Zinssystem gelebt haben. Warum sollten gerade sie was ändern wollen? Was die Unterstützer angeht, da krieg ich bei dem einen oder anderen auch Bauchschmerzen. Und das sind nur die, die ich kenne! Eine Menge Banker und Industrieelle sind darunter, und auch Sarrazinfans, bzw. drei Islamgegner, ich kenne ja nicht jeden einzelnen. Wer weiß, wie viele rechte Islamhasser sich da noch so tummeln.
Und wie die zu Israel stehen, würde mich auch interessieren, zur Atantikbrücke etc.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#8 von Christoph Sanders , 14.03.2013 19:47

Habe gerade auf MM-News über AfD gelesen. Sehr interessant, was der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, da so von sich gibt.
„Dann würden den Befürwortern möglicherweise die verheerenden ökonomischen Schäden bewusst, die damit für Deutschland entstehen würden.“ Nach Horns Einschätzung wären dann „massive Verluste an Auslandsvermögen plus eine dramatische Aufwertung der Neo-D-Mark zu erwarten, was die deutsche Exportindustrie in eine tiefe Krise stürzen würde“.

Also ich weiß nicht, das sieht doch irgendwie nach Tunnelblick oder Lobbyismus aus. Wir haben doch jetzt die Situation, dass durch die neoliberale Umverteilung von Lohneinkünften zu Besitzeinkünften die Kaufkraft der arbeitenden Bevölkerung stetig sinkt. Leidtragende sind Unternehmen, die im Inland Geschäfte machen. Die Verluste des Binnenhandels werden dann durch große Exportüberschüsse kompensiert (gespaltene Konjunktur). Gesamtwirtschaftlich. Doch wer profitiert davon? Ja wohl nur die Exportunternehmen, denen die Löhne im Inland ziemlich egal sein können, weil ihr Profit aus dem Ausland kommt. Doch für das Ausland sind unsere Exporte Importe, die bezahlt werden müssen. Und woher kommt das Geld? Von Kreditgebern über die Banken. Also letzten Endes von den Vermögenden. Und die findet man ganz sicher auch unter den Eignern/Aktionären der Exportunternehmen. Was für ein perverses System in dem wir leben.
Exportweltmeister zu sein ist doch wohl kein Stück die tolle Sache als die sie uns gerne verkauft wird.

AfD auf MM-News


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#9 von Fatima Özoguz , 15.03.2013 09:31

Ja damit argumentieren sie immer, dass wir ja "Exportweltmeister" bleiben müssten. Wie wäre es statt dessen, die Kaufkraft der Bevölkerung zu steigern? Denn die Binnennachfrage sinkt ja auch stetig durch die immer geringer werdende Kaufkraft der Konsumenten. Wie kommt es denn, dass ein Traditionsunternehmen nach dem anderen dichtmacht, unsere Städte veröden, und ein Billigladen nach dem anderen aufmacht? Von der sinkenden Kaufkraft profitieren nämlch am ehesten die Billigläden. Im Lebensmittelhandel sind das vor allem Lidl und Aldi, während es kaum noch die sogenannten "Tante-Emma-Läden" gibt, weil sie von den Monopolisten kaputtgemacht wurden, weil sie mit ihnen natürlich nicht konkurrieren können.

Trotzdem sind mir die Herrschaften nicht ganz geheuer, aber deren Gegner auch nicht.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#10 von Cengiz Tuna , 15.03.2013 10:37

Eine andere plausible Erklärung wäre, die etablierten Parteien wollen mit der AfD ihre verlorenen Wähler auffangen, bevor sie diese weiter an die Opposition wie SPD und Grüne verlieren. Denn bei den letzten Wahlen haben wir gesehen, wie stark die Liberalen an Wählerstimmen verloren haben. Vor allem an SPD und Grüne. Unterstützung kam nur von der CDU, die mit ihren Leihstimmen versucht haben, den eigenen Ministerpräsidenten zu retten. Das kann aber auf Dauer nicht die Lösung sein.

Die AfD ist quasi ein Auffangbecken für konservative und liberale Wähler. Wenn man dann noch die Islamhasser und Wutbürger mit ins Boot holen kann, umso besser.

Ob sie dann, wenn sie an der Regierung sind, den Euro wirklich stoppen, steht auf einem anderen Stern. Ich kann mir das bei der Klientel, die die Partei führt, ehrlich gesagt nicht vorstellen. Bernd Lucke war sogar mal Berater der Weltbank. Und wie sie selbst sagen, wollen sie keinen schnellen Ausstieg. Also erst einmal hinhalten und die Massen beruhigen, die schon am Kochen sind. Bevor sich eine echte Opposition entwickelt, stellt man selbst die Opposition mit den eigenen Personen. Später kommen dann wieder neue Fakten.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#11 von Mustafa Akbar , 15.03.2013 11:49

Slm Alaikom, Guten Tag,

Die AfD-Partei ist nicht anderes als ein "Wolf im Schafspelz". Ich bin sehr skeptisch Ihr gegenüber. Die Piraten wurden zunächst als "Shouting-Stars und Hoffnungsträger" dargestellt, bis sich ein gewisser Herr Kissinger dieser Partei annahm und sie eingenordet wurden. Heute sind sie nur noch ein häufchen Elend.

http://bubgegenextremerechte.blogsport.d...nd-uebernehmen/


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#12 von Cengiz Tuna , 15.03.2013 13:57

Aleykum selam,

Hoffnungsträger ist der richtige Begriff. In letzter Zeit gab es immer mehr solche „Ein-Themen-Parteien“. Diese haben aber nur eine kurze Halbwertszeit.

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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#13 von Fatima Özoguz , 16.03.2013 17:21

Dass diese Partei von der Springerpresse so hochgeschrieben wird, ist nicht gerade dazu angetan, meine Skepsis zu dämpfen. Und dann auch noch u.a. von einer Cora Stephan,die nicht nur in der "Welt" schreibt, was schon schlimm genug ist, sondern auch noch auf Henryk M. Broders Blog.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#14 von Fatima Özoguz , 15.04.2013 10:23

Jetzt haben sie sich also gegründet. Von Fans dieser Partei wird jede Skepsis mit Miesmacherei abgetan, aber wir werden sehen. Ich wünsche mir fast, dass sie die 5 % - Hürde überspringen oder gar in die Regierungsverantwortung kommen. Dann wird bei den Jubelpersern schnell die Ernüchterung einsetzen, so wie bei den Grünen, die sich von einer Friedens- zu einer Kriegspartei entwickelt haben.
Ein-Themen-Parteien haben keine Chance, das müsste doch auch der Letzte mal begriffen haben. Auch nicht, wenn es sich um kleinbürgerlich denkende Professoren handelt, die nur um ihre Pfründe bangen. Ihr Ansatz ist rein monetär-materialistisch, und deswegen sind sie für Muslime m.E. unwählbar.
Der Kapitalismus MUSS weg, und da scheinen diese Damen und Herren mir die Falschen zu sein. Wir brauchen vor allem eine geistige Wende, nicht zuvorderst eine finanzielle, und davon sehe ich bei denen bisher noch wenig, aber das kann ja noch kommen.


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RE: Die "Alternative für Deutschland"?

#15 von Albert von Bieren , 01.05.2013 07:57

Salam,
die AFD könnte eventuell den in bälde zu erwartenden wirtschaftlichen Kollaps stoppen.In meiner Nachbarstadt Porta Westfalica werden mittlerweile Strassen gesperrt.kein Geld für die Reparatur.In Espelkamp sieht es derzeit noch besser aus.Hier hat unter anderem ein Weltmarktführer seine zentrale und seinen Wohnsitz.Den namen lass ich hier mal.
Allerdings ist unsere CDU/FDP Sodomitenregierung dabei diesem Unternehmer das Wasser abzugraben.Bisher hatte er immmer die FDP unterstützt.
Diese partei gehört ganz dringend abgewählt.Deutschland ist das einzige Land auf der Welt dessen Aussenmnister homosexuell ist.Im Judentum bedeutete aktive Homosexualität die sofortige Todesstrafe.Wie sieht es im Schiitentum aus?Erste Schwuchteleien Prügelstrafe?Und bei Wiederholung Todesstrafe?Oder war das im Salafismus so.
Im Christentum gibt es ja keine Todesstrafe mehr.Wer ohne Sünde ist soll den ersten Stein werfen.Da ich keinesfalls ohne Sünde bin kann ich nicht mit Steinen werfen.Aber eine Sünde bleibt denoch eine Sünde auch im neuen Testament.Wer dieses tut dessen Platz in der Hölle ist reserviert es sei denn Der homosexuelle tut Busse und beendet die aktive homosexuelle Beziehung.Westerwelle,WowereitBeck und co haben heisse Zeiten zu erwarten ausser sie bereuen und lassen das rumschwuchteln.
Frage mich wie die arabischen Scheichs damit klarkommen wenn Westerwelle zu Besuch kommt?
Hände mit Domestos waschen?
Um auf das Thema zurückzukommen.Der EURO wurde ohne Volksabstimmung eingeführt.Schon damals war der Grossteil de Bevölkerung dagen.In der AFD sind Personen mit hohen IQ an Ruder.Professoren,Doktoren und keine Berufspolitiker.Prof. Lucke trat nach über 20 Jahren aus der CDU aus.Das sagt einiges aus.Die CDU/FDP führt in immer neue Rekordstaatsverschuldung.
Unsere Kinder und Enkelkinder müssen die Suppe auslöffeln.

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