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Russlands Syrieneinsatz

#1 von Brigitte Queck , 28.08.2017 16:21

Russland unter seinem Präsidenten Wladimir Putin
Warum die Antifaschisten, Kommunisten u. die Partei Die Linke Russland unter Führung seines Präsidenten Wladimir Putin verteidigen sollten !
von Brigitte Queck, Dipl.Staatswissenschaftlerin Außenpolitik im August 2017
1. Russland ist zur Zeit der einzige Staat der Welt, der militärisch den US/NATO Aggressionskriegen in aller Welt Paroli bieten kann.
2. Russland ist zusammen mit China , sowie den anderen BRICS-Staaten, sowie dem Schanghai-Pakt im Verbund, in der Lage, Schritt für Schritt ein anderes Gesellschaftsmodell als das kapitalistische, welches nur auf der Ausbeutung der Ärmsten der Armen dieser Welt basiert, umzusetzen.
Alle diejenigen also, die die militärische Verteidigung Russlands von souveränen Staaten wie Syrien, basierend auf der UNO-Charta, Artikel 51 und der UNO-Sicherheitsresolution 2253 im Jahre 2015
( siehe: https://www.un.org/sc/suborg/en/s/res/2253-%282015%29 )

zur erbarmungslosen Bekämpfung der ISIS mit der Interventionspolitik der US/NATO gleichsetzen, sind nolens volens auf der Seite der Aggressoren !!
Im Übrigen konnten Dank des militärischen Einsatzes Russlands gegen die ISIS auf der Grundlage des internationalen Rechts seit 2015. gemäß der Recherchen der Journalistin Vanessa Beely, bis zum August 2017 ca. 6,4 Millionen Syrer in die von der syrischen Regierung kontrollierten Gebiete zurückkehren. Darunter auch Hunderttausende syrischer Flüchtlinge aus Deutschland.
https://medium.com/@caityjohnstone/why-a...ck-to-this-evil- dictator-who-likes-to-kill-them-d9ebdb1581c9

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RE: Russlands Syrieneinsatz

#2 von Dr.Josef Haas , 28.08.2017 19:50

Allerdings sollten Sie, sehr geehrte Frau Queck, nicht die diversen Besuche des israelischen "Regierungschefs"
Benjamin Netanjahu bei Putin übersehen, wo beide stets eine weitgehende Meinungsübereinstimmung
feststellten. Vor wenigen Tagen war es in diesem Zusammenhang erst wieder soweit.
Darüber hinaus pflegt der Oberzionist Netanjahu- wen wundert´s?- ein sehr freundschaftliches Verhältnis
zum Chef-Rabbiner der jüdischen Gemeinden Russlands.
Nein: Putin betreibt, genauso wie andere Politiker der westlichen Hemisphäre, eine rücksichtslose
Macht- und Interessenpolitik, die auf das Wohl der Palästinenser nur sehr vordergründig Rücksicht nimmt.
Von ihm haben sie daher letztlich genauso wenig wie von vielen anderen Verantwortlichen dieser Welt zu
erwarten.
Auch und nicht zuletzt kommt sie in Syrien sehr deutlich zum Ausdruck, wenn auch dessen Präsident Assad,
zumindest vordergründig, davon zu profitieren vermag.
Mir ist natürlich klar, dass Sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer DDR-Vergangenheit, das anders sehen (müssen)-
die Wahrheit ist dies aber trotzdem nicht.
Für mich gilt daher: Seine Freiheit kann das palästinensische Volk nur selber bzw. durch die Solidarität der
ihm wirklich gut gesinnten Menschen erkämpfen.
Und dazu zählt ein Herr Putin sicherlich nicht!

Dr.Josef Haas  
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