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Tag des Sieges über den Faschismus in Europa

#1 von Brigitte Queck , 15.05.2016 18:27

Warum man den Tag des Sieges feiern muss
von Boris Roschin
Почему надо праздновать День Победы



Warum muss man auch noch nach 70 Jahren den Tag des Sieges feiern ?
Muss man das noch irgend jemandem beweisen ?
Es waren doch die Russen, die die Deutschen besiegt haben. Das ist doch ganz klar ! Aber ich werde euch etwas erzählen. Am Vorabend des Jahrestages des Sieges gehe ich auf den Supermarkt und alle
Kassentische sind mit thematischen Nummern von Zeitungen versehen, die dem V-E-Tag- dem Tag des Sieges amerikanischer seits - gewidmet sind.
Und in diesen Zeitungen wird weder an die UdSSR erinnert und was mich besonders verwundert hat, dass man sogar auf den Photos der Jalta-Konferenz von 1945 Stalin wegretuschiert hat, so als ob Churchil und Rossevelt dort allein getagt hätten. Nun und es sind Photografien aller Siegerländer aufgeführt, außer Photos aus Moskau. Wenn man diese Zeitschrift lest, bekommt man den Eindruck, dass die Russen überhaupt nicht gekämpft haben. Und dass sie folglich auch nichts zu feiern hätten. Und wenn man euch versichern will, dass man sich auch ohne Feiertag in der Welt an unsere Großväter erinnern wird, so seid überzeugt, sie werden es nicht tun. Ohne uns werden sie sich nicht daran erinnern. Mehr noch, sie werden ihr Vermächtnis aus den Geschichtsbüchern entfernen.
Wenn ihr also wollt, dass wenigstens etwas von den Erinnerungen euerer Großväter übrigbleibt, dann feiert.
Tragt euch in das „Unsterblichen Regiment“ ein, erzählt eueren Kindern und Enkeln vom Sieg, geht zur ewigen Flamme, auch wenn es in euerer Stadt nur ein kleines Denkmal gibt. Erinnert euch ! Ohne uns tut das niemand.!
Quelle: www. http://medveziyugol.ru/blog/43701765530/...-prazdnovat-Den Pobedyi?utm_campaign=transit&utm_source=main&utm_medium=page_0&domain=mirtesen.ru&paid=1&pad=1 übersetzt von Brigitte Queck

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RE: Tag des Sieges über den Faschismus in Europa

#2 von Brigitte Queck , 15.05.2016 19:40

Liebe Freunde !
Leider wird in Deutschland kaum, oder gar nicht, über die Granatbeschüsse und Bombardements ostukrainischer Dörfer und Städte von der durch einen Regimechange und von der US/NATO militärisch und finanziell unterstützten derzeitigen ukrainischen Regierung geprochen, WEIL SICH DER OSTEN DER UKRAINE NICHT DER FASCHISTISCHEN UKRAINISCHEN REGIERUNG UNTERWERFEN WILL !
Warum wohl ?
Weil die Verbrechen der ukrainischen Regierung, mit denen der Westen in Zukunft Geschäfte machen und die Söhne und Töchter des Landes als zukünftiges Kanonenfutter im geplanten Krieg gegen Russland braucht, nicht bekannt werden dürfen !!
Die Hände von Bundeskanzlerin Merkel und dem deutschen Außenmin ister Steinmeier sollen ja von außen nicht blutig aussehen !!

Wer weiss denn in Deutschland, dass seit dem hauptsächlich den USA gewollten und dann inszenierten Sturz der Janukowitsch-Regierung 6 Millionen Flüchtlinge aus dem Osten und dem Westen der Ukraine NACH RUSSLAND GEFLOHEN SIND ???

Damit ist RUSSLAND DAS LAND IN EUROPA, DAS BISHER DIE MEISTEN FLÜCHTLINGE AUFGENOMMEN HAT !!

Auch darüber kein Wort in der deutschen Presse !!

Statt dessen droht man Russland mit weiteren Sanktionen unter dem Vorwand, dass dieses angeblich die Krim annektiert habe.

Jeder, der nur halbwegs die russische Geschichte kennt, weiss, dass die Krim seit Jahrhunderten russisches Gebiet war und bis zum Regierungsumsturz durch faschistische ukrainische Kräfte, geschult durch US-Ausbilder und Kräfte vor Ort, autonom war ???
Eine Volksabstimmung dort verhinderte, dass dort genau die gleichen Schreckensszenarien wie jetzt in der Ostukraine ablaufen.

Obwohl das ukrainische Volk durch die derzeitige vom Westen finanzierte Marionettenregierung mit Gesetzen und Todesdrohungen eingeschüchtert wurde, zum 71. Jahrestages des Sieges über den Faschismus auf die Strasse zu gehen und an Siegesdenkmälern Blumen niederzulegen, ignorierten Tausende von Ukrainern dieses Verbot.
Hier ein Beispiel (siehe unteres Bild), wie der faschistische Mob nicht einmal vor einer alten ehemaligen Kämpferin gegen den Faschismus halt macht und sie an diesem Tage des Sieges beleidigt.

Hier ein Auszug meiner Übersetzung dazu:
Am Tag des Sieges gingen mehr als 5000 Einwohner von Slawjansk zusammen mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges auf die Straße, um an dem Festmarsch zu Ehren des 9. Mai teilzunehmen und um den Veteranen zu danken und ihnen zu gratulieren.

Während des Marsches versuchte eine Gruppe von Nazis, die Veranstaltung zu stören und die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges zu verderben.
Unter anderem begossen sie die Heldin des Großen Vaterländischen Krieges, die Teilnehmerin bei der Befreiung Belorusslands, die 91- jährige Ljubow Petschko, mit grüner Farbe und niemand wurde daraufhin festgenommen. Im Gegenteil, genau wie in Charkow, Kiew und anderen Städten, war die Junta bemüht, den Menschen den Feiertag zu verderben, so wie ihr auch die Kraft fehlt, den Einwohnern der Ukraine die Reste der Ukraine zu erhalten, diejenigen die sich nicht fürchten, die sich nicht unterwerfen, so wie es viele gerne hätten."

Quelle:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=...&type=1&theater

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RE: Tag des Sieges über den Faschismus in Europa

#3 von Brigitte Queck , 15.05.2016 19:40

Liebe Freunde !
Leider wird in Deutschland kaum, oder gar nicht, über die Granatbeschüsse und Bombardements ostukrainischer Dörfer und Städte von der durch einen Regimechange und von der US/NATO militärisch und finanziell unterstützten derzeitigen ukrainischen Regierung geprochen, WEIL SICH DER OSTEN DER UKRAINE NICHT DER FASCHISTISCHEN UKRAINISCHEN REGIERUNG UNTERWERFEN WILL !
Warum wohl ?
Weil die Verbrechen der ukrainischen Regierung, mit denen der Westen in Zukunft Geschäfte machen und die Söhne und Töchter des Landes als zukünftiges Kanonenfutter im geplanten Krieg gegen Russland braucht, nicht bekannt werden dürfen !!
Die Hände von Bundeskanzlerin Merkel und dem deutschen Außenmin ister Steinmeier sollen ja von außen nicht blutig aussehen !!

Wer weiss denn in Deutschland, dass seit dem hauptsächlich den USA gewollten und dann inszenierten Sturz der Janukowitsch-Regierung 6 Millionen Flüchtlinge aus dem Osten und dem Westen der Ukraine NACH RUSSLAND GEFLOHEN SIND ???

Damit ist RUSSLAND DAS LAND IN EUROPA, DAS BISHER DIE MEISTEN FLÜCHTLINGE AUFGENOMMEN HAT !!

Auch darüber kein Wort in der deutschen Presse !!

Statt dessen droht man Russland mit weiteren Sanktionen unter dem Vorwand, dass dieses angeblich die Krim annektiert habe.

Jeder, der nur halbwegs die russische Geschichte kennt, weiss, dass die Krim seit Jahrhunderten russisches Gebiet war und bis zum Regierungsumsturz durch faschistische ukrainische Kräfte, geschult durch US-Ausbilder und Kräfte vor Ort, autonom war ???
Eine Volksabstimmung dort verhinderte, dass dort genau die gleichen Schreckensszenarien wie jetzt in der Ostukraine ablaufen.

Obwohl das ukrainische Volk durch die derzeitige vom Westen finanzierte Marionettenregierung mit Gesetzen und Todesdrohungen eingeschüchtert wurde, zum 71. Jahrestages des Sieges über den Faschismus auf die Strasse zu gehen und an Siegesdenkmälern Blumen niederzulegen, ignorierten Tausende von Ukrainern dieses Verbot.
Hier ein Beispiel (siehe unteres Bild), wie der faschistische Mob nicht einmal vor einer alten ehemaligen Kämpferin gegen den Faschismus halt macht und sie an diesem Tage des Sieges beleidigt.

Hier ein Auszug meiner Übersetzung dazu:
Am Tag des Sieges gingen mehr als 5000 Einwohner von Slawjansk zusammen mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges auf die Straße, um an dem Festmarsch zu Ehren des 9. Mai teilzunehmen und um den Veteranen zu danken und ihnen zu gratulieren.

Während des Marsches versuchte eine Gruppe von Nazis, die Veranstaltung zu stören und die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges zu verderben.
Unter anderem begossen sie die Heldin des Großen Vaterländischen Krieges, die Teilnehmerin bei der Befreiung Belorusslands, die 91- jährige Ljubow Petschko, mit grüner Farbe und niemand wurde daraufhin festgenommen. Im Gegenteil, genau wie in Charkow, Kiew und anderen Städten, war die Junta bemüht, den Menschen den Feiertag zu verderben, so wie ihr auch die Kraft fehlt, den Einwohnern der Ukraine die Reste der Ukraine zu erhalten, diejenigen die sich nicht fürchten, die sich nicht unterwerfen, so wie es viele gerne hätten."

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RE: Tag des Sieges über den Faschismus in Europa

#4 von Brigitte Queck , 15.05.2016 20:14

Liebe Freunde !
Leider wird in Deutschland kaum, oder gar nicht, über die Granatbeschüsse und Bombardements ostukrainischer Dörfer und Städte von der durch einen Regimechange und von der US/NATO militärisch und finanziell unterstützten derzeitigen ukrainischen Regierung geprochen, WEIL SICH DER OSTEN DER UKRAINE NICHT DER FASCHISTISCHEN UKRAINISCHEN REGIERUNG UNTERWERFEN WILL !
Warum wohl ?
Weil die Verbrechen der ukrainischen Regierung, mit denen der Westen in Zukunft Geschäfte machen und die Söhne und Töchter des Landes als zukünftiges Kanonenfutter im geplanten Krieg gegen Russland braucht, nicht bekannt werden dürfen !!
Die Hände von Bundeskanzlerin Merkel und dem deutschen Außenmin ister Steinmeier sollen ja von außen nicht blutig aussehen !!

Wer weiss denn in Deutschland, dass seit dem hauptsächlich den USA gewollten und dann inszenierten Sturz der Janukowitsch-Regierung 6 Millionen Flüchtlinge aus dem Osten und dem Westen der Ukraine NACH RUSSLAND GEFLOHEN SIND ???

Damit ist RUSSLAND DAS LAND IN EUROPA, DAS BISHER DIE MEISTEN FLÜCHTLINGE AUFGENOMMEN HAT !!

Auch darüber kein Wort in der deutschen Presse !!

Statt dessen droht man Russland mit weiteren Sanktionen unter dem Vorwand, dass dieses angeblich die Krim annektiert habe.

Jeder, der nur halbwegs die russische Geschichte kennt, weiss, dass die Krim seit Jahrhunderten russisches Gebiet war und bis zum Regierungsumsturz durch faschistische ukrainische Kräfte, geschult durch US-Ausbilder und Kräfte vor Ort, autonom war ???
Eine Volksabstimmung dort verhinderte, dass dort genau die gleichen Schreckensszenarien wie jetzt in der Ostukraine ablaufen.

Obwohl das ukrainische Volk durch die derzeitige vom Westen finanzierte Marionettenregierung mit Gesetzen und Todesdrohungen eingeschüchtert wurde, zum 71. Jahrestages des Sieges über den Faschismus auf die Strasse zu gehen und an Siegesdenkmälern Blumen niederzulegen, ignorierten Tausende von Ukrainern dieses Verbot.
Hier ein Beispiel (siehe unteres Bild), wie der faschistische Mob nicht einmal vor einer alten ehemaligen Kämpferin gegen den Faschismus halt macht und sie an diesem Tage des Sieges beleidigt.

Hier ein Auszug meiner Übersetzung dazu:
Am Tag des Sieges gingen mehr als 5000 Einwohner von Slawjansk zusammen mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges auf die Straße, um an dem Festmarsch zu Ehren des 9. Mai teilzunehmen und um den Veteranen zu danken und ihnen zu gratulieren.

Während des Marsches versuchte eine Gruppe von Nazis, die Veranstaltung zu stören und die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges zu verderben.
Unter anderem begossen sie die Heldin des Großen Vaterländischen Krieges, die Teilnehmerin bei der Befreiung Belorusslands, die 91- jährige Ljubow Petschko, mit grüner Farbe und niemand wurde daraufhin festgenommen. Im Gegenteil, genau wie in Charkow, Kiew und anderen Städten, war die Junta bemüht, den Menschen den Feiertag zu verderben, so wie ihr auch die Kraft fehlt, den Einwohnern der Ukraine die Reste der Ukraine zu erhalten, diejenigen die sich nicht fürchten, die sich nicht unterwerfen, so wie es viele gerne hätten."

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"Die Kehrseite der Medaille"

#5 von Thomas Steffen , 23.08.2016 17:37

Zitat
Am Tag des Sieges gingen mehr als 5000 Einwohner von Slawjansk zusammen mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges auf die Straße, um an dem Festmarsch zu Ehren des 9. Mai teilzunehmen und um den Veteranen zu danken und ihnen zu gratulieren.



Andernorts hält sich die Begeisterung für Veteranen der Roten Armee in Grenzen, so dass hier auch Raum ist für das Gedenken an deren Opfer - in Erinnerung gebracht anhand historischer Zeugnisse aus Glienicke (Nordbahn), einem Vorort Berlins.

Zitat
... zum Einmarsch der Roten Armee in Glienicke

Die Rote Armee marschierte in der Nacht vom 21. zum 22. April 1945 in Glienicke ein (3. Stoßarmee unter Generaloberst Kusnezow). Nun hatte ich einmal das Gott sei Dank unter dem Dach der Kirche erhalten gebliebene und von den ab 1945 regierenden Machthabern unkontrollierte Glienicker Kirchenbuch anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung im März des Jahres 2005 aufgeschlagen, um dort aus diesem Zeitraum historisch Festgehaltenes zu erforschen und der Öffentlichkeit unter Einbeziehung eigenen Erlebens nach nunmehr 60 Jahren zugänglich zu machen. Erstmals konnte darüber in einem Artikel "Die Kehrseite der Medaille" im "Glienicker Kurier", Ausgabe Juli/August 2005, berichtet werden. Die aus den Kirchenbuchangaben erstellte Grafik zur Selbstmordrate dieser Tage … bedarf einer Analyse.

Schuldige Nazis sind hier wohl nicht enthalten – sie hatten sich schon zwischen Ende März bis spätestens Mitte April 1945 in Richtung Westen abgesetzt oder begingen wenige Tage vor dem Einmarsch Selbstmord, sind aber in Glienicke nicht nachweisbar, deswegen ist in der Grafik auf der Zeitachse bewusst auch der Bereich einige Tage vor dem 21. April verzeichnet. [demnach am 19., 20. und 21. April keine Selbstmorde] Wer sind also die aus dem Leben geschiedenen Menschen insbesondere in der Zeit vom 22. Bis 25. April 1945 nach dem Einmarsch?
Es sind jene, welche dem Leid, der Erniedrigung, Entwürdigung und Entehrung durch Vergewaltigung, Plünderung, gezielte Verwüstung und auch Mord durch Angehörige der Roten Armee psychisch und physisch nicht gewachsen waren … 37 Glienickerinnen und Glienicker. Aus den Aufzeichnungen im Sterberegister seien außer den feststellbaren Selbstmorden ... Fälle zitiert – aufgezeichnet vom damaligen Friedhofsgärtner und Kirchendiener… Da heißt es "Unbekannt, Fräulein, Genickschuss durch Russen." Weiter: "Fräulein B., Genickschuss durch Russen." Und: "Ehepaar Charlotte und Heinrich E., erschossen durch Russen." Es braucht wohl wenig Fantasie zu fragen, warum wohl? [...]

Von Juni bis November 1945 wurden weitere neun Suizide registriert… Das sind nur Vorkommnisse aus unserem damals kleinen Glienicke [5.400 Einwohner - Stand 1940]* - dem Leser bleibt es überlassen, diese Zahlen auf das gesamte von der Roten Armee eroberte Gebiet hochzurechnen. Im benachbarten Frohnau wurden in diesem Rahmen so z.B. 95 Selbstmorde registriert ("Die Gartenstadt", Sonderheft April 2005: "Als die Russen nach Frohnau kamen.").

Joachim Kullmann (Orts-Chronist): "Glienicker Bilderbogen - Zur Vergangenheit und Gegenwart unseres Heimatortes", Band 2, S. 79 ff.
* ebd., S. 7





(Leipzig)

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RE: "Die Kehrseite der Medaille"

#6 von Dr.Josef Haas , 23.08.2016 18:56

Das von Thomas Steffen Erwähnte gehört genauso zur Geschichte wie seinerzeitige deutsche Kriegsverbrechen auf dem Boden der damaligen Sowjetunion.
Die Vergewaltigungen zahlloser Frauen in a l l e n von der damaligen Roten Armee okkupierten Gebieten, Frau Queck wird hierfür natürlich das Wort
"befreit" verwenden, einher gehend mit ungezählten Morden, die niemals auch nur eine einzige strafrechtliche Verfolgung gefunden haben, sind und
bleiben nicht wegzuleugnende Begleiterscheinungen des "Großen Vaterländischen Krieges".
Dass die hierzulande tatsächlich befreiten sowjetischen Kriegsgefangenen sich nach ihrer Rückkehr fast alle im "Archipel Gulag" wiederfanden, viele von ihnen
dort ermordet wurden,gehört ebenso dazu.
Aus meiner Kenntnis der ehemaligen DDR ist mir natürlich die absolute Ignoranz bei vielen in jeder Hinsicht unbelehrbar gebliebenen Anhängern des
Marxismus-Leninismus wohlbekannt, welche noch heute nach der altbekannten Devise "Es kann nicht sein was nicht sein darf!" agieren und mit ihrer Negierung
der vielen damaligen Siegerverbrechen die historische Wahrheit vergewaltigen.
Der Leidtragende dieser Untaten auf deutschem Boden war übrigens in den 1950er Jahren die seinerzeitige UdSSR selber, welche deswegen bei zahlreichen
durchaus USA-kritisch eingestellten Deutschen keinerlei Unterstützung mehr für ihre sehr berechtigten Forderungen nach gesamtdeutscher Neutralität
mehr fand.
Das Bekenntnis zur deutsch-russischen Freundschaft, zu welcher auch ich mich seit langem bekenne, schließt also auch die Abkehr von jener neostalinistischen
Blauäugigkeit ein, wie sie gerade Frau Queck leider zueigen zu sein scheint!

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Massenphänomen

#7 von Thomas Steffen , 30.08.2016 18:25

Zitat
(03.03.2015)

"Für die Russen waren wir Freiwild"

Historiker streiten, wie viele Frauen bei Kriegsende Opfer sexueller Gewalt wurden: Eine halbe Million oder doch zwei Millionen? Und was waren die Motive hinter der systematischen Vergewaltigung?

... Die Vergewaltigung von deutschen Frauen, aber auch Ungarinnen, Polinnen und Slowakinnen war im ersten Halbjahr 1945 ein Massenphänomen.

Weil die weitaus meisten Opfer jedoch schwiegen, meistens aus Scham oder um ihre Erlebnisse so schnell wie möglich zu verdrängen, ist völlig unklar, wie viele Frauen und Mädchen tatsächlich sexuelle Gewalt erlebten. Außerdem galt 1945 gesellschaftlich ein wesentlich engeres Verständnis strafbaren Missbrauchs als heute: Nur unter Androhung körperlicher Schäden vollzogener Geschlechtsverkehr wurde als Vergewaltigung gesehen; sexuelle Nötigung unterhalb dessen existierte rechtlich oder gesellschaftlich nicht.

Eingebürgert hatte sich im Laufe der Jahrzehnte die Annahme, etwa zwei Millionen deutsche Frauen seien 1944/45 von marodierenden Rotarmisten vergewaltigt worden. Zu solchen Schätzungen kamen auf unterschiedlichen Wegen unter anderem die Feministinnen Barbara Johr und Helke Sander, die Filmemacherin Ingeborg Jacobs und der Historiker Norman Naimark. Doch all diese Angaben sind nur vage Schätzungen.

Jetzt hat die Historikerin Miriam Gebhardt eine andere, viel niedrigere Schätzung vorgelegt: In ihrem insgesamt bemerkenswerten Buch "Als die Soldaten kamen" geht sie von rund einer halben Million Frauen aus, die von Rotarmisten vergewaltigt wurden – ein Viertel der bisherigen Annahme. Außerdem nannte sie eine Schätzung von 190.000 von US-Soldaten missbrauchten Frauen und Mädchen im Westen und Süden des eroberten Deutschlands. Gebhardts Thesen haben bereits für erboste Reaktionen gesorgt.

Tatsächlich weiß jedoch niemand, wie oft Vergewaltigungen vorkamen: Die eine Schätzung ist so verlässlich wie die andere. Es gibt schlicht keine halbwegs verlässliche Datengrundlage, die man hochrechnen könnte. So bleibt nichts anderes, als individuelle Schicksale zu betrachten, um das Grauen sexueller Gewalt 1945 auszuleuchten ...

http://www.welt.de/geschichte/zweiter-we...r-Freiwild.html

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Die Verbrechen der Befreier

#8 von Thomas Steffen , 02.09.2016 20:05

Zitat
(05.05.2015)

ZDF-Doku: US-Soldaten vergewaltigten in Bayern tausende Frauen

München - Eine Doku im ZDF über US-Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg zeigt: GIs erschossen deutsche Gefangene und vergewaltigten tausende Frauen. […]

70 Jahre nach Kriegsende thematisiert erstmals eine deutsche TV-Dokumentation die Kriegsverbrechen der amerikanischen Besatzer. "Die Verbrechen der Befreier: Amerikas dunkle Geheimnisse im Zweiten Weltkrieg" (lief am Dienstag ab 20.15 Uhr). Den Film von Annette Harlfinger und Michael Renz kann man auch im Webauftritt des ZDF sehen.




Die Doku bringt erschreckende Fakten ans Tageslicht: Der Vormarsch der US-Armee gegen Hitlers Tyrannei war begleitet von Gräueltaten der GIs. Schätzungen der deutschen Opferzahlen gehen weit auseinander und sorgen für Streit unter den Experten, auch weil sie ein Tabubruch sind und in der Bundesrepublik jahrzehntelang als potenzielle Belastung für das Verhältnis zu den westlichen Bündnispartnern galten. Allein in Bayern, das im April 1945 von US-Truppen befreit wurde, gehen Historiker von mehreren tausend Sexualdelikten durch amerikanische Soldaten aus. […]

Die von sowjetischen Soldaten an normalen Deutschen begangenen Morde, Vergewaltigungen und Plünderungen sind seit Jahren gut erforscht. Dass sich auch die amerikanischen Soldaten in großem Ausmaß an deutschen Zivilisten vergingen, blieb lange ein Randthema der Forschung. So ist es bezeichnend, dass der britische Historiker und Journalist Giles MacDonogh erst im Jahr 2007 ein aufsehenerregendes Buch über Kriegsverbrechen in allen vier Besatzungszonen herausbrachte: "After the Reich: The Brutal History of the Allied Occupation" (Deutsch: "Nach dem Reich: Die brutale Geschichte der alliierten Besatzung") Ebenso bezeichnend ist es, dass es noch immer keine deutsche Ausgabe dieses Buches gibt.
Das Fazit des britischen Geschichtsforschers: Raub, Mord und Vergewaltigung gab es in allen Besatzungszonen. Allerdings in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Die meisten Morde und Vergewaltigungen in den westalliierten Zonen gehen auf das Konto der Franzosen.

[…]

http://www.merkur.de/bayern/die-verbrech...eg-4972374.html

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RE: Die Verbrechen der Befreier

#9 von Dörte Donker , 03.09.2016 10:33

Um das noch zu ergänzen: Mein Mathelehrer in der Grundschule war in einem solchen Lager, er erzählte uns manchmal davon:
"Die Gefangenen werden weder bei Einlieferung noch während des Aufenthaltes registriert. Die Lager werden von allen Seiten bewacht, nachts mit Flutlicht. Fluchtversuche haben sofortige Erschießung zur Folge. Zuweilen wird auch ohne ersichtlichen Anlaß in die Menge der Gefangenen geschossen.

Die Gefangenen hausen trotz Kälte, Regen und Schneeregen ohne Obdach auf nacktem Boden, der sich mit der Zeit in eine unergründliche Schlammwüste verwandelt. Unterkünfte zu errichten, ist verboten. Zelte werden nicht ausgegeben, obwohl sie in den Depots der deutschen Wehrmacht und in denen der US-Armee reichlich vorhanden sind.

Die Gefangenen graben sich Erdlöcher, um vor der schlimmsten Kälte geschützt zu sein. Auch das wird immer wieder untersagt, so daß die Gefangenen oft gezwungen sind, die Erdlöcher zuzuschütten. Es geschieht, daß Bulldozer durch die Lager fahren und Erdlöcher samt den darin vegetierenden Gefangenen zuwalzen.
Waschgelegenheiten fehlen. Latrinen, über Gruben gelegte Balken, werden meist in der Nähe der Zäune angelegt, so daß die diesbezüglichen Vorgänge von außen einsehbar sind.

Während der ersten Zeit gibt es weder Nahrung noch Wasser, obwohl die erwähnten deutschen und amerikanischen Depots überreich mit Vorräten gefüllt sind und der Rhein Hochwasserstand hat. Um die deutschen Depots zu leeren, werden sie der Bevölkerung zur Plünderung überlassen.

Später erhalten die Gefangenen aus den US-Vorräten: Eipulver, Milchpulver, Kekse. Blockschokolade, Kaffeepulver, jedoch noch immer kaum Wasser, so daß zu dem Hunger schwere Darmerkrankungen hinzukommen.

Die Gefangenen haben keinerlei Verbindung zur Außenwelt, Postverkehr findet nicht statt. Der Bevölkerung ist bei Todesstrafe verboten, die Gefangenen mit Nahrung zu versorgen.
Die deutschen Behörden werden angewiesen, die Bevölkerung entsprechend zu instruieren. Wer dennoch versucht, den hungernden Gefangenen über den Lagerzaun etwas zukommen zu lassen, wird vertrieben oder erschossen.

Das Internationale Rote Kreuz hat keinen Zutritt zu den Lagern. Nahrungsmittel und Hilfsgüter, welche das Schweizer Rote Kreuz in Eisenbahnwaggons an den Rhein transportieren läßt, werden auf Befehl Eisenhowers zurückgeschickt.
Schwerkranke und Sterbende werden unzureichend oder überhaupt nicht versorgt, während nahegelegene Krankenhäuser und Lazarette ungenutzt bleiben.
Als Wachpersonal werden z. T. entlassenen Fremdarbeiter eingestellt. Lagerpolizei besteht u. a. aus ehemaligen Häftlingen der Wehrmacht, z. B. aus den Häftlingen des deutschen Militärzuchthauses Torgau. Willkürliche Mißhandlungen der Gefangenen sind an der Tagesordnung. Es wird ihnen kein Einhalt geboten."

http://www.rheinwiesenlager.de/Rheinwiesen.htm

Damals hatte man auch noch den Plan die deutsche Bevölkerung einfach verhungern zu lassen. Während mein Großvater in seiner Mühle Getreide für die Alliierten horten musste und ihm das Mahlen für das Volk verboten war und auf "Schwarzmahlen" die Todesstrafe stand, versorgte er trotzdem illegal das eigene hungernde Volk und rettete so manches Leben. Meine Mutter überlebte diese Zeit mit einer Handvoll Erdnüssen, die sie mit ihrer Mutter teilte, nachdem man ihnen das gesamte Vieh beschlagnahmt hatte, welches sie zur Selbstversorgung hielten. In der Nachbarschaft starben die Kinder reihenweise an Diphterie, Polio und sonstiges, weil sie ausgehungert waren.

Was mir immer besonders übel aufsteigt, dass die Amerikaner uns ja befreit haben sollen, während Farbige bei denen zu Hause noch nicht einmal als vollwertige Menschen galten und schlimmer als Tiere behandelt wurden.

""Das Lynchen war grausam und eine Form öffentlicher Folter, die schwarze Menschen im gesamten Land traumatisierte, während Behörden der Staaten und des Bundes sie weitgehend tolerierten. Dieses Lynchen war Terrorismus", heißt es in dem Bericht. "Das Terrorlynchen erreichte seinen Höhepunkt zwischen 1880 und 1940 und führte zum Tod afroamerikanischer Männer, Frauen und Kinder, die gezwungen waren, Angst, Demütigung und Barbarei dieses weitverbreiteten Phänomens hilflos zu erdulden."
http://www.welt.de/politik/ausland/artic...-Sklaverei.html


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zuletzt bearbeitet 03.09.2016 | Top

RE: Die Verbrechen der Befreier

#10 von Dr.Josef Haas , 04.09.2016 18:46

Für ihr Erinnern an die seinerzeitigen furchtbaren Zustände im USA-Freiluft- KZ "Rheinwiesen" möchte ich Frau Donker
herzlich danken.
Noch dazu, weil sie in dieser Darstellung nur der Wahrheit die Ehre gegeben hat.
Demgegenüber werden in diesem Land die damaligen Brutalitäten und Grausamkeiten der amerikanischen Eroberer,
entweder aus Feigheit oder opportunistischem Zweckdenken, systematisch totgeschwiegen.
Eine Parallele zu den vielen israelischen Kriegsverbrechen, welche aus der gleichen Motivation heraus hierzulande keine
Erwähnung finden (dürfen).
Erinnert sei hier nur als ein einziges Beispiel einer unendlich langen Reihe israelischer Greueltaten an das Massaker von Deir Yassin,
wo am 9.April 1948 zionistische Verbrecher mindestens 120 wehrlose Palästinenser ermordeten.
Natürlich hat dieses perverse Schweigen aber noch einen weiteren Hintergrund.
Es gehört gewissermaßen zur Staatsdoktrin der 1949 von den westlichen Besatzungsmächten etablierten "Bundesrepublik
Deutschland", welche heute mehr denn je alles rechtfertigt, was aus den Vereinigten Staaten und Israel kommt.
Für diese verabscheuungswürdigen Zwecke scheut man sich dann auch hierzulande nicht, Geschichte umzulügen, wie
dies in Sachen Rheinwiesenlager bereits seit langem geschieht, wo jedes heutige Gedenken an die unendlich vielen deutschen
Opfer von den hiesigen Staatstragenden sofort mit dem Odium des "Rechtsextremismus" versehen wird.
Ein erbärmliches Verhalten von Geschichtsfälschern, welche deswegen nur die allergrößte Verachtung verdienen!

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Kriegsverbrechen 1939 - 1945

#11 von Thomas Steffen , 01.03.2017 22:10

Kriegsverbrechen: Ostfront 1939 - 1945
(ARD-Dokumentation)



Ansage der Doku im WDR mit dem Hinweis
auf eine Reihe schrecklicher Bilder (!) in der Sendung


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