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Iran ersetzt Deutschland in Russland – Ist das nicht Käse?

#1 von Yavuz Özoguz , 29.05.2015 10:05

Iran ersetzt Deutschland in Russland – Ist das nicht Käse?

Die deutsche Regierung schadet weiterhin der eigenen Wirtschaft um dem USraelischen Imperium zu dienen.

Es gibt bestimmte Ausdrücke in der deutschen Sprache, bei dem beschrieben wird, wie jemand einem anderen Menschen in eine Körperöffnung kriecht, in die er normalerweise nicht passen würde. Da jene Ausdrucksweise aus Anstandsgründen von Muslimen nicht in den Mund bzw. auf die Tastatur genommen werden dürfen, muss diese etwas umständliche Beschreibung gewählt werde, um darzulegen, wie die amtierende deutsche Regierung sich gegenüber dem US-Imperium verhält auf Kosten der eigenen Wirtschaft, der eigenen Arbeitsplätze, der eigenen Steuereinnahmen und auf Kosten des Wohls der eigenen Bürger! In wie weit hier ein eklatanter Bruch des eigenen Amtseids der Amtsträger vorliegt, muss das deutsche Volk selbst entscheiden, wenn sie denn eines Tages aufwacht.

Nutznießer ist – und das dürfte jetzt wirklich viele Deutsche überraschen – die Islamische Republik Iran. Seitdem Deutschland am Gängelband USraels einen Wirtschaftskrieg gegen Russland eröffnet hat um den Rubel zu zerstören und die russische Wirtschaft zu schwächen, haben die Russen – welch Wunder – Gegenmaßnahmen ergriffen. Seitdem klagt die gesamte deutsche Lebensmittelindustrie über den Einbruch der Exporte in das wirtschaftliche Wachstumsland Russland. Deutsche Firmen können seit über einem Jahr keinen Käse und keine anderen Produkte vieler Lebensmittelbereiche mehr nach Russland liefern und beklagen die Absatzeinbußen. Zuvor war Deutschland sehr stark auf dem russischen Markt vertreten.

Die USA haben mit der Aufforderung an ihre Marionetten in Europa die Russen zu boykottieren zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen wollten sie den Russen Schaden zufügen und damit Druck auf sie ausüben. Zum anderen wollten sie den europäischen Wirtschaftsmächten, die immer „mächtiger“ werden, einen Wachstumsriegel vorschieben. Denn wer wachsen darf und wie viel bestimmt immer noch das Imperium. Einen eigenen Schaden hatten die USA nie zu befürchten, denn wer kauft schon Käse (oder gar Autos und Kühlschränke) aus den USA?

Die willfährigen Europäer – allen voran das unsouveräne Deutschland – sind weiterhin bereit dem jeweils eigenen Volk zu schaden, wenn man dadurch zur „internationalen Gemeinschaft“ USraels gehören darf. Die europäischen Staatsherren sind offensichtlich bereit dafür jeden noch so dreckigen Preis zu zahlen und merken in diesem Machtwahn immer weniger, wie isoliert die „internationalen Gemeinschaft“ USraels in der Welt ist. Der Westen kann seine sich selbst suggerierte Vormachtstellung nur noch mit immer brutaleren militärischen Methoden aufrechterhalten. Wie ein souveränes Land sich immer mehr in Richtung der Freiheit entwickeln kann, hätte die Bundesrepublik in den letzten 36 Jahren von der Islamischen Republik Iran lernen können. Zwar hat die Befreiung vom US-Imperium das Land sehr viel gekostet, aber jetzt sind sie frei und keine Macht der Welt kann ihnen vorschreiben, was sie zu tun haben. Und auch Russland scheint diesen Weg gehen zu wollen.

Der Käse, den die Deutschen zuvor geliefert haben, wird fortan von der Islamischen Republik Iran geliefert werden. Man mag es glauben oder nicht, aber die Islamische Republik Iran ist zu einem Lebensmittelexportland herangewachsen. Neben Milchprodukten wollen die Russen auch Fleisch und Geflügel importieren. Die entsprechenden Genehmigungen an ein halbes Dutzend volkseigene Großunternehmen im Iran wurden letzte Woche von den Russen erteilt, nachdem zuvor bereits zwei Dutzend Unternehmen Fischprodukte und andere Lebensmittel nach Russland exportieren durften.

Während in Deutschland noch immer die absurde Vorstellung herrscht, dass die Iraner selbst nicht genügend Fisch, Fleisch und Milcherzeugnisse zur Verfügung hätten, hat die Widerstandswirtschaft, die Imam Chamene’i seit über einem Jahr zur Staatsräson erklärt hat, sich derart konstruktiv entwickelt, dass jetzt auch solch ein großes Land wie Russland mit Waren beliefert werden kann. Kleiner Nebeneffekt dabei ist, dass viele Russen jetzt auch Halal-Fleisch zu essen bekommen. Wer weiß, welche Auswirkungen das noch haben wird in dem Land, dass einstmals den ersten Brief Imam Chomeinis an ein mehrheitlich nichtmuslimisches Volk gerichtet hatte. Wenn die deutschen sich auch befreien wollen, sollten sie den historischen Brief Imam Chamene’is lesen, der an sie und ihre jungen Leute gerichtet ist. Und dann werden sie feststellen, dass es wahrlich Käse ist, weiterhin das eigene Volk dem USraelischen Imperium zu verkaufen.

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RE: Ist das nicht Käse?

#2 von Thomas Steffen , 30.05.2015 16:45

.

Zitat

Seit mehr als einem Jahr darf kein deutsches Fleisch mehr nach Russland exportiert werden. Das trifft die deutsche Landwirtschaft vor allem beim Schweinefleisch, denn Rind und Geflügel wurden noch nie viel in den Osten exportiert. Die Folge: Mehr Schweinefleisch muss auf dem eigenen Markt an den Mann gebracht werden... mehr


(Hamburger Morgenpost, 30.05.2015)





Dr. med. Hans-Heinrich Reckeweg:
"Schweinefleisch und Gesundheit"
(Allgemeinverständlicher Vortrag)


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zuletzt bearbeitet 30.05.2015 | Top

Warum Schweinefleisch krank macht

#3 von Thomas Steffen , 14.08.2015 17:25

Zitat

Dr. med. Johannes Sommermeier:



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Schweinefleisch-Streit mit der EU

#4 von Thomas Steffen , 19.08.2016 22:32

Zitat
(19.08.2016)

Schiedsgericht entscheidet gegen Russland

Die Europäische Union hat im Streit um das russische Importverbot für Schweine Recht bekommen.

Die Schiedskommission der Welthandelsorganisation teilte die Einschätzung der EU, Moskau verstoße mit seinem Embargo gegen WTO-Regeln. Demnach muss Russland die Einfuhr von Schweinen sowie bestimmten Schweinefleisch-Produkten wieder zulassen. Moskau hatte den Einfuhrstopp Anfang 2014 mit einem Ausbruch der Schweinepest in der EU begründet. Aus Sicht der Europäischen Kommission ist das Importverbot dagegen politisch motiviert. Russland kann gegen die Entscheidung Berufung einlegen.

http://www.deutschlandfunk.de/schweinefl...:news_id=647215

Thomas Steffen  
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