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Die übersehene Diktatur

#1 von Dr.Josef Haas , 12.02.2015 20:17

Die übersehene Diktatur

Die Auffassung, man hätte es hier und heute mit einer hochentwickelten freiheitlichen
Demokratie zu tun, ist weit verbreitet. Dennoch gehört sie zu den folgenschwersten
Irrtümern unserer Zeit.
Was hier vielleicht als "polemische Phrase" erscheinen mag, ist leider durch zahllose
Beispiele belegbar. Insbesondere trifft dies auf die Behandlung israelkritischer
Darstellungen zu.
Erst unlängst wieder rückte diese Erkenntnis in der niederrheinischen Stadt Neuss
ins allgemeine Blickfeld, wo eine ursprünglich in der dortigen Volkshochschule vor-
gesehen gewesene Palästina-Ausstellung unmittelbar vor ihrer Eröffnung vom dortigen
Bürgermeister wegen "Unausgewogenheit" verhindert wurde.
Die Bezeichnung "Unausgewogen" hat sich dabei mittlerweile den Rang einer allgemeinen
Totschlagsformel verschafft, wurden doch gerade mit ihr inzwischen schon zahlreiche
Expositionen und Veranstaltungen, welche einer objektiven Darstellung der Leiden
des palästinensischen Volkes verpflichtet gewesen wären, verboten.
Stattdessen grassiert, ja dominiert, von wenigen Ausnahmen abgesehen, hierzulande
die allgemeine kommunale Feigheit zu diesem Thema, ein Sachverhalt, welcher nur
das als "wahr" akzeptiert, was dem extremistischen Zionismus gefällt.
Eine perverse Gleichschaltung, die sogar noch furchtbarer als die Zeit in Erscheinung
tritt, wo dieser eigentlich aus dem Bereich der Elektrotechnik stammende Begriff
schon einmal sein widerliches Regiment ausübte.
Denn im nationalsozialistischen Regime, das bekanntermaßen über Jahre hindurch
mit den Zionisten sympathisierte bzw. von ihnen sogar militärische Beistandsangebote
erhielt, galt ja der allgemeine Unterwerfungszwang, der in vielen Fällen mit brachialer
Gewalt herbeigeführt wurde.
Demgegenüber haben wir es heute aber mit einer selbst herbeigeführten Versklavung
gegenüber dem US-israelischen Imperialismus zu tun, in die sich die über Deutschland
herrschenden Kreise mitsamt ihren dienstbaren Medien freiwillig begeben haben.
Ein widerliches Tun, dem sich leider auch sehr viele der hier wohnenden Muslime
angeschlossen haben, denen gleichfalls das nun bereits fast drei Jahrzehnte an-
dauernde Leid der Bevölkerung in Palästina scheinbar oder sogar tatsächlich
gleichgültig geworden zu sein scheint.
Für mich ein schlimmes Zeichen von Glaubensverrat, ein Vorwurf, der natürlich für die
Christen aller Konfessionen gleichermaßen zutrifft, welche sich das gleiche Desinteresse
am Schicksal der von Israel oder den USA geknechteten Menschen nachsagen lassen
müssen.
Insofern ist also ein Rückgriff auf die hinduistische Kosmologie durchaus angebracht.
Sie spricht bekanntlich vom Aufeinanderfolgen von vier Zeitaltern, wobei deren letztes,
"Kalijugar" genannt, als ein solches des Verfalls und Verderbens bezeichnet werden
muss.
Dieses strebt wohl derzeit dem absoluten Höhepunkt seiner menschenverachtenden
Diktatur entgegen. Seine ausführenden Organe sind dabei natürlich mit den
Bezeichnungen Hochfinanz, USA und Israel hinlänglich genug umschrieben.
Infolgedessen durchleben und -leiden die gottesfürchtig gebliebenen Menschen aller
Religionen ein Zeitalter des Schreckens, das, wie man im Nahen Osten sieht, viele
Frauen und Männer mit schier unvorstellbarem Schrecken geißelt.
Sein Ende ist nicht absehbar.
Gerade deshalb bleibt aber das Aufbegehren der noch nicht zu Konsumsklaven mutierten
Menschen aller Erdteile gegen diese Herrschaft des Bösen eine sowohl religiöse wie
verstandesmäßige Notwendigkeit. Allein sein Zustandekommen würde ihnen dann den
Frieden bringen.
Alles andere, vor allem natürlich das perverse, religionsübergreifende Denken in den
Kategorien einer widernatürlichen "Ausgewogenheit", führt hingegen endgültig in die
Abgründe einer für uns unvorstellbar bleibenden Hölle, aus der es dann selbstverständlich
keinerlei Entrinnen mehr geben würde!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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Briefwechsel zwischen Dr. Özoguz und Elsässer
Hört endlich auf die islamischen Begriffe zu vergewaltigen!

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