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Die missbrauchten Juden

#1 von Dr.Josef Haas , 12.01.2015 16:53

Die missbrauchten Juden

Es gibt hierzulande eine gleichsam unendliche Geschichte, deren Vorhandensein
letztlich Tag für Tag unter Beweis gestellt wird.
Da äußert einer, noch dazu, scharfe Kritik an Israel und dem dort seit Jahrzehnten
tonangebend gebliebenen Zionismus- sofort holt er sich die Bedrohung mit der
Antisemitismus-Keule ein, ja läuft Gefahr, mit ihr niedergeschlagen zu werden.
Der in unseren Breiten existente gesellschaftliche Mainstream schweigt aus
anerzogener oder zuvor beigebrachter Feigheit dazu, selbst wenn er mit den
Grundinhalten dieser Argumentation einverstanden sein sollte.
Es kann ja schließlich nicht sein, was nicht sein darf!
Stellt nun allerdings ein Jude den ganzen Islam unter Terrorismusverdacht, kommt
er natürlich nicht mit dem vom deutschen Judenfeind Wilhelm Marr 1879
geprägten Antisemitismus-Begriff in Berührung, obwohl doch auch die Araber
Semiten sind.
Infolgedessen ist und bleibt der Leitartikler der führenden israelischen Tageszeitung
"Jediot Achronot", Eitan Huber, sicherlich von jeder Kritik unserer Leitmedien
verschont, wenn ihm unter dem Eindruck der bekannten Pariser Geschehnisse
diese furchtbaren Sätze über die Computertastatur gegangen sind:
"Das muslimische Imperium hat am Mittwoch wieder zugeschlagen, und es wird die
europäische Gemeinschaft, die es beneidet, immer und immer wieder angreifen."
Als ob dieser Schwachsinn nicht schon schlimm genug wäre, greift der Herr aus
Jerusalem nachfolgend ganz tief in die Kiste faschistischer Schreibweise,
denn wie soll man es anders nennen, wenn dies dabei herauskommt:
"Millionen von Muslimen halten bereits seit langer Zeit einen wesentlichen Teil der
europäischen Völker besetzt."
Knut Mellenthin weist dabei in diesem Zusammenhang in der heutigen Ausgabe der
Tageszeitung "junge Welt" darauf hin, dass "Huber zu den bekanntesten Journalisten
Israels gehört und aus dem relativ gemäßigten Spektrum kommt."
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus nehme ich nun einmal an, dass dessen hier
zitierte Attacken, welchem jeden anderen zu Recht den Vorwurf der
rechtsextremen Propaganda eintragen würden, von jeder Ablehnung durch die
politisch korrekte Klasse verschont bleiben dürfte.
Und genau dieses Messen mit zweierlei Maß stellt aber nun schon seit langem eines
der größten Hindernisse bei einer Lösung des Nahost-Konfliktes, welche die
Bezeichnung "gerecht" verdient, dar.
Anders formuliert: Solange jede Auseinandersetzung mit dem Zionismus von vorne-
herein nur deshalb unterbleibt, weil dieser ansonsten auf Millionen seinerzeit
ermordeter jüdischer Frauen und Männer verweisen würde, wird eine den Menschen
Palästinas dienende Friedensregelung stets zum Scheitern verurteilt sein.
Bekanntlich stellen aber die zionistischen Kreise die Feinde für eine derartige
Übereinkunft, deren Ausbleiben die Richtigkeit dieser These damit hinlänglich
beweist.
Daher scheint die heutige Instrumentalisierung der damals umgebrachten Juden
für die aggressiven Ziele des Zionismus auch noch im nachhinein den am 24.Juni 2007
verstorbenen Hamburger Nonkonformisten Hennecke Kardel zu bestätigen, dessen
1977 im Genfer Marva-Verlag erschienenes Hauptwerk den vielsagenden Titel
"Adolf Hitler, Begründer Israels" trägt.

Dr.Josef Haas  
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