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Obama hat Finanzkrieg geg Rußland verloren

#1 von Brigitte Queck , 12.01.2015 01:25

Russland-USA
Ein Experte: Obama hat den Finanzkrieg gegen Putin verloren
von Tanja Junusowa am 11.1.2015



Peter König, ein Ökonom und Analytiker auf dem Gebiet der Geopolitik, ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank, hat auf seiner Webseite Global Research, den Fall des Öldollars und die Festigung des neuen Finanzsystems, dessen Hauptakteuer Russland und China sein werden, prognostiziert. Er hat auch die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dass der Präsident Barak Obama und seine Berater mit ihrem Vorgehen den Öldollar und den Euro an den Abgrund geführt und in jeder Hinsicht verloren haben.
Der Experte richtet die Aufmerksamkeit auf die Erklärung des chinesischen Außenministers, Wan I, die dieser am 22. Dezember 2014 gemacht hat: „ Falls die russische Seite es wünscht, dann werden wir ihr im Rahmen unserer Möglichkeiten, die notwendige Hilfe zuteil werden lassen.“ Das ist ein klarer Beweis dafür, dass Russland und China einen Wirtschaftspakt geschlossen haben, der stärker sein wird als die Manipulationen Washingtons, die sich auf die europäischen Marionetten stützt und der ( neuer Woirtschaftspakt) dem Fall des Rubels und dem Fall des Ölpreises widerstehen kann.
China, ein führendes Mitglied der BRICS und des Shanghai –Paktes, sind bereit, Russland im Falle der Notwendigkeit zu unterstützen.
Was den Valutaeinsatz von Russland und China anbelangt, beträgt er, der russische Rubel zusammen mit dem chinesischen Yuan, in der Anfangsetappe $ 25 Mrd.Valuta. Das erlaubt jetzt schon, direkte Geschäfte zwischen beiden Ländern abzuwickeln.
Ähnliche Geschäfte werden auch mit anderen Ländern betrieben, in erster Linie mit Ländern von BRICS und dem Shanghai-Pakt. In nächster Zukunft werden auch der Iran, Pakistan und Indien( auch ein Mitglied von BRICS) , die Mongolei und möglicherweise die Türkei, hinzukommen. Mit anderen Worten, so schreibt König, wird das die Nachfrage nach dem Öldollar einschränken.
Die USA sind in der Lage , Druck auf andere Valuta auszuüben, z. B. auf den Rubel, aber nur solange wie der Öldollar die führende Weltwährung ist. Das ist der Hauptgrund dafür, warum Washington zum gegebenen Zeitpunkt mit einer gewaltigen Auslandsschuld zu kämpfen hat, die 7 Mal das Bruttoinlandprodukt der USA übersteigt, nämlich mit 17,6 Trillionen Dollar !

Das macht Amerika heute zum größten Schuldner auf der Welt !! Wenn die Nachfrage nach dem Öldollar verschwindet, dann wird der amerikanische Dollar im Wert fallen und im schlimmsten Fall zu einer Hyperinflation führen.

Gleichzeitig, so sagt der Experte, hat Russland nichts zu befürchten, da der russische Rubel nirgends gehandelt wird, sondern nur für den Kauf/Verkauf in westlichen Banken zur Verfügung steht, was Washington nicht gestattet, die russische Wirtschaft auf dem Wege der Überschwemmung mit Rubeln zu „vernichten“.
Die Zentralbank der Russischen Föderation mischt sich im Wesentlichen nicht ein.
Warum ? Da Russland letztendlich seine Rubel für die neue Handelsallianz zusammenhält und anfängt, seine Valuta zu äußerst niedrigen Preisen auf Kosten des künstlich aufgewerteten Dollars und Euros und anderer westlichen Währungen, zurückzukaufen.
In Zukunft wird das russisch-chinesische Kreditsystem auf der Grundlage ihrer Valuta eine zweit- oder drittrangige Bedeutung haben, ist der Experte überzeugt. …. Die westlichen Investoren haben die Aktien in russischen Unternehmen zurückgezogen und diese zu einem niedrigen Preis verkauft, als der Rubel Anfang Dezember 2014 stark gefallen ist.
So hat Russland diese zu ihren Preisen, niedriger als zu Marktpreisen, aufgekauft, so dass jetzt alle Dividenten innerhalb des Landes bleiben werden und nicht in den Westen abwandern.
Nach Berichten von Spiegel online hat Russland auf diese Weise 20 Mrd. erwirtschaftet und verfügt damit über eine Valutareserve von ca. 500 Mrd. $, was zwei Mal die Anzahl von Rubeln übersteigt, die im Umlauf sind. Die russische Wirtschaft weist ein hohes Entwicklungsniveau auf. Die Schulden des Landes betragen 15 % des Bruttoinlandprodukts, währenddessen die Schulden der EU fast 100 % des Bruttoinlandprodukts betragen….
Im Weiteren weist König auf den von Saudi-Arabien manipulierten, gesunkenen Ölpreis von 50$ pro Barrel hin- ein Versuch, der Wirtschaft von souveränen Staaten, in erster Linie Russlands, aber auch anderen Erdöl- produzierenden Staaten, wie Venezuela, oder dem Iran, zu schaden.
Aus dem Erdöl-und Gassektor der USA und den damit verbundenen Industriezweigen fließen jährlich fast 1,2 Trillionen Dollar, bzw. machen 7 % des Bruttoinlandprodukt des Landes aus, in dem mehr als 9,3 Millionen hochqualifizierte Arbeiter arbeiten. Falls der Ölpreis unter den Selbstkostenpreis für Fracking fällt, dann werden die Staaten wie Texas und Süddakota die Hauptverlierer hinsichtlich von Arbeitsplatzverlusten sein, was einen wirtschaftlichen Niedergang mit sich bringen wird. Aber die Folgen werden in ganz Amerika spürbar werden, da fast alle Wirtschaftszweige mit dem Energiesektor verbunden sind.
Nichts desto trotz hat der US-Präsident Barak Obama gesagt, dass das Ansteigen der Arbeitslosigkeit ein geringerer Verlust im Vergleich zum Schaden in anderen Ländern ist. Außerdem würde die Wirtschaft in den USA Gewinne durch die niedrigeren Preise machen, was die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer machen würde.
Aber die „Kurzsichtigkeit“ Obamas und seiner Mitstreiter erlaubte nicht, alles vorauszusehen.
Der Öldollar hängt stark vom Handel auf dem Markt des Energiesektors ab, auf dem der Dollar auf der Grundlage des der 40-jährigen Übereinkunft mit Saudi-Arabien ( der Spitze von OPEK) gehandelt wird. Das schafft eine ständige Nachfrage nach der amerikanischen Währung, was diese zu einer Reservewährung macht und Washington erlaubt, eine unbegrenzte Zahl von Dollar zu drucken, nachdem es die Finanzhoheit erkämpft hatte.
Aber diese Zeiten gehören der Vergangenheit an. Vor mehr als einem Jahr begann Russland seine Energieressourcen für Rubel und Valuta seiner Handelspartner, wie China und der anderen BRICS-Staaten zu verkaufen.
Heute verkauft Russland ( diese Energieressourcen) schon für Gold, physisches Gold. Dem Westen gelingt es nicht, mit der Schnelligkeit des analytischen Denkens von Putin Schritt zu halten, welcher für den Verkauf von Energieressourcen Dollar zu einem überhöhten Kurs kauft, dann sogleich diese Dollar in Gold umtauscht und damit zugleich die Goldreserven von Russland erhöht.
Schon heute ist der Rubel in der Lage, sich mit Gold auf einem Niveau zu versorgen, wie es der Westen nie erwartet hätte.
Alles das bringt Washington dem Schritt zum Schachmatt näher.
Sein Versuch, die russische Wirtschaft in entscheidendem Maße zu zerstören, erweist sich als unangemessen und selbstzerstörerisch.
Außer den Goldreserven schuf Russland innerhalb weniger Monate auch seine Alternative zum SWIFT-System. Das erlaubt jedem beliebigem Land der Welt, das dem korrumpierten Dollarsystem ausweichen will, sich damit zu verbinden und damit internationale Geldüberweisungen zu tätigen.
Das fügt zusammen mit dem oben Beschriebenen dem Öldollar einen gewaltigen Verlust zu.
Ein solches Geldsystem vermag in kurzer Zeit 25-30 % der Weltökonomie zu einzuschließen und damit völlig autonom werden….. Letztendlich ist ein ehrlicher Handel zwischen souveränen Nationen ein vernünftiges Ziel für die ganze Welt, schreibt Peter König zum Schluss.

Quelle: http://therussiantimes.com/news/14052.html

Übersetzt aus dem Russischen von Brigitte Queck

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