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Hat Israel ein Recht auf Selbstverteidigung?

#1 von Yavuz Özoguz , 14.07.2014 18:47

Eine der übelsten Methoden des weltweiten Zionismus besteht in der Gehirnwäsche der Menschen durch eine giftige Mischung von Wahrheit und Falschheit, die mittels ihrer Propaganda-Medien vor allem in der westlichen Welt verbreitet werden. Würden sie nur Falschheit verbreiten, würde es jeder sofort erkennen. Erst durch die Mischung mit Wahrheit, können sie die Falschheit an den Mann bringen.

Jeden Tag wird den Bürgern in der Westlichen Welt eingehämmert, dass Israel ein Recht auf Selbstverteidigung hätte. Wer wollte dem widersprechen? Die Frage, ob Israel ein Selbstverteidigungsrecht hat, ist geschickt gestellt und gleichzeitig eine Falle gegenüber den Muslimen, die dann pauschal und unbedacht das Selbstverteidigungsrecht verneinen.

Jeder Mensch, jede Gruppe von Menschen, jeder Staat, schlicht und einfach jedes menschliche Wesen, seien es wenige oder viele, haben das Recht auf Selbstverteidigung. Das ist ein grundlegendes Recht, das allen Menschen gleichermaßen zusteht. Das christliche Ideal, auch die andere Wange hinzuhalten, mag in manchen Fällen sinnvoll und lobenswert sein, aber auch diese gnadenreiche Handlung entzieht dem Menschen nicht sein Recht auf Selbstverteidigung.

Allerdings bleibt bei der Frage der Selbstverteidigung Israels völlig offen, gegen wen sich die Selbstverteidigung richtet. Normalerweise bedeutet Selbstverteidigung, dass ein Souverän von einer anderen Kraft oder Macht angegriffen und bedroht wird und daher er sich selbst verteidigen muss, um dieser Bedrohung zu entgehen. Daher ist das Recht auf Selbstverteidigung an die Bedingung gekoppelt, dass man nicht der Angreifer, Unterdrücker oder gar Terrorist ist, der sich ein Selbstverteidigungsrecht gegenüber seinem Opfer herausnimmt. So haben z.B. Bankräuber, die gerade einen bewaffneten Banküberfall durchführen kein „Selbstverteidigungsrecht“ gegen das Sondereinsatzkommando, dass ihr Verbrechen beenden will. Daher müsste im Fall Israels nicht die Frage gestellt werden, ob Israel ein Selbstverteidigungsrecht hat, sondern ob ein Staat, der seit über sieben Jahrzehnten Menschen ermordet, unterdrückt, vertreibt und unter Besatzung leben lässt, ein „Selbstverteidigungsrecht“ gegenüber dem besetzten Volk hat. Oder anders könnte man auch die Frage stellen, welches Selbstverteidigungsrecht hat ein besetztes Volk gegenüber einem Besatzer?

Eine andere Frage bezüglich dem so genannten „Selbstverteidigungsrechts“ Israels besteht in dem Maß der Mittel. Nehmen wir einmal an, ein Bankräuber wird bei seinem Bankraub von einem Sicherheitsbeamten verletzt, darf dann der Bankräuber die Verwandten des Sicherheitsbeamten, Hunderte oder gar Tausende Menschen ermorden, schwer verletzten und das Leben von zwei Millionen Menschen unerträglich machen? Die Antwort versteht sich von selbst. Und wenn jene Maßnahme des Bankräubers auch noch „präventiver“ Art sein sollte, dann ist es ein schweres Menschenrechtsverbrechen, für das die Befehlshaber vor einem Tribunal abgeurteilt werden müssten.

Tatsache ist: Jeder Palästinenser, der im besetzten Palästina lebt, hat nach menschlichem Ermessen ein Selbstverteidigungsrecht gegen die Besatzer. Ob er sein Recht individuell oder organisiert wahrnimmt, hat nicht der Besatzer zu entscheiden. Gleichzeitig hat der Besatzer kein einziges Recht über die Besetzten, sondern nur einige Pflichten. Die wichtigste Pflicht ist die Besatzung unverzüglich zu beenden. Das genau hat Israel seit sieben Jahrzehnten nicht getan und hat es auch nie vor! Der einzige Zionist, der daran gedacht hat, wurde von Zionisten ermordet.

Was zurzeit in Palästina geschieht, ist nicht die Ausübung des Selbstverteidigungsrechts, sondern ein Blutbad grausamster Menschenrechtsverstöße, Kriegsverbrechen und Massaker. Es ist berechtigt den Begriff Pogrom anzuwenden. Die Schreiberlinge und Journalisten des Zionismus werden nicht müde den Lesern und Zuschauern einzuhämmern, dass Israel das Selbstverteidigungsrecht hätte, hunderte von Frauen und Kindern zu ermorden, damit sie ihre Besatzung ungestört ausbauen und die Vertreibung von Menschen fortsetzen können. Doch immer weniger Menschen in der Welt glauben den Systemmedien! Denn keine halbwegs vernünftige Seele, die ihre Werte nicht an den Zionismus verkauft hat, kann es ertragen, dass die Wahrheit eines Massakers derart auf den Kopf gestellt wird.

Dabei wird dann z.B. behauptet, dass Gaza ja inzwischen frei und nicht mehr besetzt sei. Was ist das für eine Freiheit, in der man weder die eigene Grenze überschreiten darf, ohne vom Besatzer unterdrückt zu werden, noch einen eigenen Brunnen auf eigenem Gebiet bohren darf, ohne vom Besatzer bestraft zu werden? Wer soll mit solch einer „Freiheit“ betrogen werden, in der die ganze Welt vom größten Freiluftgefängnis der Welt spricht?

Nicht die Hamas oder die Fatah oder die Organisation Dschihadi Islami, sondern jeder Palästinenser vom Greisen bis hin zum Säugling hat das Recht die mörderischen Besatzer zu vertreiben, wenn nötig auch gewaltsam. Selbst das Völkerrecht gibt ihnen dieses Recht, wie auch jede vernünftige Ideologie, die auf Gerechtigkeit beruht. Nur das Herrenmenschendenken der Westlichen Welt einzieht den Besetzten jegliche Rechte und überträgt sie allesamt auf die Besatzer. Doch dieses Herrenmenschendenken wird nur noch von einer Parallelgesellschaft westlicher Politiker und ihrer Hofschreiber aufrechterhalten. Mehr und mehr Menschen sagen sich innerlich davon los.

Bei all der Lügenpropaganda wird übersehen, dass man offensichtlich auch Opfer seiner eigenen Lügen werden kann. Die Arroganz weite Teile des weltweiten Geldsystems zu beherrschen und die öffentliche Meinung in der Westlichen Welt nach belieben manipulieren zu können hat viele Zionisten in Israel und außerhalb dazu verleitet, die eigentliche Gefahr zu übersehen. Sicherlich haben die Palästinenser kaum irgendwelche ernsthafte Mittel, um Israel zu gefährden. Aber eines Tages wird es die USA in ihrer heutigen Form nicht mehr geben. Daran zweifeln inzwischen nicht einmal die weitsichtigen Köpfe der Zionisten. Zu sehr ist das verbrecherische Schneeballsystem der Finanzen aus den Fugen geraten. Und was geschieht dann? Was wird mit den Juden in Israel geschehen, wenn ein unkontrollierter Hass aller Nachbarn sich für 70 Jahre Mord, Vertreibung und Unterdrückung undifferenziert entlädt? Wird es dann nur die Anführer der Verbrechen treffen? Gott bewahre alle Menschen vor solch einer Situation.

Sollte die Zionisten ein ernsthaftes Interesse an Selbstverteidigung haben, insbesondere an der Verteidigung von Juden, dann müssten sie anders handeln. Wenn die Zionisten das Judentum nicht als Geisel für ihre Verbrechen missbrauchen würden und wirklich Juden verteidigen wollten, dann müssten sie so schnell wie möglich den Palästinensern ein würdiges Leben ermöglichen. Israel müsste ein Staat aller seiner Bürger gleichermaßen sein und nicht nur einer ausgewählten Gruppe bei Unterdrückung der anderen. Das wäre eine echte Selbstverteidigung.

Bedauerlicherweise gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass solch eine Selbstverteidigung realistisch wäre. Alle arroganten Großmächte sind früher oder später an ihrer eigenen Arroganz zugrunde gegangen. Das ist seit Tausenden von Jahren so, und der Zionismus mit seinen verbreiteten Ideologien des Kapitalismus und Imperialismus der heutigen Zeit geht genau diesen Weg. Die Anführer und Fanatiker träumen den Traum eines ewigen Reichs, während die Spatzen den Untergang von den Dächern pfeifen. Leidtragende werden einmal mehr einfache Menschen sein, vor allem in Israel. Doch es liegt auch in ihrer Hand, wie lange sie das Treiben des Zionismus mitragen, und sei es durch Schweigsamkeit.

Juden, Muslime und Christen – Hand in Hand gegen Zionisten, ist der beste Weg der Selbstverteidigung für Menschlichkeit. Anstelle von Unterdrückung und Entrechtung sollten die Menschen Gerechtigkeit und Menschlichkeit verteidigen.

Imam Chamene’i, das Oberhaupt der weltweit immer stärker werdenden Bewegung der Befreiungstheologie, hat es klar und deutlich erläutert, dass der aktuelle überregionale Krieg ein Krieg des Terrors gegen jene ist, die sich dem Imperium widersetzen. Es ist ein Krieg der Reichen gegen die Armen, ein Krieg der Herrenmenschen gegen die Menschen, die für Gleichberechtigung eintreten. Es ist ein Krieg des Zionismus gegen unschuldige Kinder. Und das trifft auch im übertragenden Sinn zu. Es ist ein Krieg der größten Armeen und modernsten Waffentechniken, gegen die Barfüßigen und Entrechteten. Es ist ein Krieg der Übersatten gegen die Hungernden. Es ist ein Krieg der nimmersatten Finanzwelt gegen die Bedürftigen.

Schon immer haben die Imperien die Überzeugung vertreten, dass sie in diesem Krieg das Recht auf Selbstverteidigung auf ihrer Seite haben und ewig überleben werden, auch durch exzessiven Missbrauch jenes Rechts. Und die Ruinen großer Reiche zeugen von jener Verblendung. Die UdSSR hat den Absprung in letzter Not gefunden. Für die USA ist es schon zu spät. Israel wird in den Geschichtsbüchern als das grausamste Kolonialprojekt der Westlichen Welt verschwinden, früher oder später. Je länger jenes Projekt dauert, desto mehr erkennen die Menschen weltweit, was die Werte der „Westlichen Wertegemeinschaft“ sind. Und das könnte teuer für die Westliche Welt werden, nicht wegen der selbst herangezüchteten Terroristen, sondern wegen der Abneigung von gutherzigen Menschen, mit Massenmördern und deren Unterstützern Geschäfte durchführen zu wollen.

Wir beten darum, dass es nicht zu spät ist für die Parole „Juden, Muslime und Christen – Hand in Hand gegen Zionisten“. Aber während dieser Text geschrieben wurde, wurden wiederum einige Palästinenser ermordet. Und mit jedem weiteren von der westlichen Wertegemeinschaft getragenen Mord der radikal-zionistischen Besatzer schwindet die Chance für ein friedliches Miteinander. Ein unfriedliches Miteinander werden aber auch die Zionisten nicht ewig ertragen können.

Jeder Mensch ist Träger des Geistes Gottes in seinem Herzen. Wer sein Herz derart verdreckt, dass er durch Duldung der mörderischen Selbstverteidigungswerte der westlichen Wertegemeinschaft, Herzinfarkte provoziert, darf sich nicht wundern, wenn er ein zerstörtes Herz hat, selbst wenn das biologische Herz noch schlagen sollte. Und solche zerstörten Herzen zerstören derzeit diese Welt. Gott bewahre uns davor!


Yavuz Özoguz  
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zuletzt bearbeitet 15.07.2014 | Top

   

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