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Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#1 von Yavuz Özoguz , 11.06.2013 09:02

Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

Will man die besonderen Chancen zur Annäherung an Wahrheit erkennen, die sich jedem Bürger in unserer Zeit bieten, so muss man ohne Vorurteile die bestehenden „Angebote“ studiere, vergleichen und beurteilen.

Ganz bewusst schreibe ich diesen Artikel vor den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im Iran und warte nicht erst das Ergebnis ab, denn für mich als Nichtiraner hat der Präsident der Islamischen Republik Iran eher eine zweitrangige Bedeutung. Er ist der Präsident der Staatsbürger der Islamischen Republik Iran, muss gemäß Verfassung iranischer Staatsbürger sein und sein Aufgabenfeld ist auf die Belange der Islamischen Republik Iran konzentriert. Hingegen ist der Imam, der Statthalter der Befehlsgewalt, der Wali-ul-Amr bzw. Wali-ul-Faqih ein religiöses Oberhaupt, dessen Ausstrahlung und Wirkung nicht auf die Staatsgrenzen eines Landes begrenzt sind. Entsprechend braucht er gemäß der Verfassung der Islamischen Republik Iran auch kein Iraner zu sein.

Bezüglich der Anschuldigungen aus der westlichen Welt, die Wahlen in der Islamischen Republik Iran währen undemokratisch, habe ich einen schönen Artikel gelesen, auf den ich hier verweise, zumal der Inhalt jener Anschuldigungen nicht der Inhalt meiner weitergegebenen Gedanken sein sollen:

http://irananders.de/analysen/news-analy...hl-in-iran.html

Vielmehr möchte ich die Frage aufstellen: Würde die Westliche Welt, angetrieben von der USraelischen Propaganda, die Islamische Republik Iran loben und würdigen, wenn auch jene Kandidaten zugelassen werden würden, die die Islamische Republik Iran zerstören und ein westhöriges System etablieren wollen? Wäre die Westliche Welt zufrieden mit dem Iran, wenn die Urananreicherung für rein friedliche Zweck komplett eingestellt werden würde, das bestehende zivile Atomprogramm komplett eingestellt werden würde und nur noch auf regenerative Energiequellen gesetzt werden würde? Würden dann die historisch beispiellosen Sanktionsmaßnahmen gegen die Islamische Republik Iran „gelockert“ werden? Oder kurz gefragt: Gibt es überhaupt irgendein Szenario, bei dem die Westliche Welt mit der Islamischen Republik Iran in Koexistenz ohne gegenseitige Feindschaft leben könnte?

Die Antwort darauf ist ein klares und eindeutiges „NEIN“! Solch ein Szenario gibt es nicht, so lange die Bürger des Iran zur Islamischen Republik Iran stehen! Denn die Westliche Welt existiert nicht als ein System, dass überhaupt in Koexistenz mit anderen Systemen existieren könnte. Eines der Hauptmerkmale des Westlichen Systems, ja dessen eigentliches Wesen besteht in der Konfrontation mit allen konkurrierenden Systemen mit dem Ziel, diese zu eliminieren! Anders kann die Westliche Welt nicht existieren, denn das sogenannte Westliche Wertesystem ist ein Unterdrückungssystem gegen die gesamte Menschheit. Das Westliche System ist die Umsetzung dessen, was seit Jahrtausenden in den Religionsbüchern als der „Tanz um das Goldene Kalb“ verurteilt wird. Jener Tanz kennt keine Werte, keine Freiheit, keine Demokratie, keine Menschenrechte und dergleichen. Alle jene Begriffe werden beliebig eingesetzt, genutzt, verworfen und missbraucht, um die eigenen wahren Ziele umzusetzen, nämliche den imperialistischen Kapitalismus.

Die gleichen Kräfte, die vorgeben für Freiheit und Menschenrechte einzutreten, haben keine Probleme mit den Steinzeitdiktatoren der Saudis und Qataris zusammen ein Land zu überfallen und zu zerstören.

Würde irgendwo in der Welt irgendein nichtwestliches System einen kleinen Teil seiner Bürger ausspionieren, abhören und die eMails der eigenen Bürger lesen, wäre der Aufschrei der West-Propaganda riesig! Es würde ein Sturz jener Unfreiheitsregierung gefordert. Aber wenn die Anführer der westlichen Welt ganz offen zugeben, dass sie nicht nur einige, sondern sämtliche Bürger bespitzeln, dann werden andere Maßstäbe angesetzt.

Wenn in irgendeinem nichtwestlichen Land dieser Erde irgendein Bürger nur aufgrund eines Verdachtes hingerichtet werden würde (ohne dass andere Bürger zuschaden kommen), dann wäre der Aufschrei der Westpropaganda riesengroß, dass die fundamentalen Menschenrechte nicht eingehalten worden seien. Die verantwortlichen Befehlshaber würden vor das Internationale Gericht in Den Haag zitiert werden, bzw. es würde zumindest gefordert werden! Wenn aber die westliche Führungsmacht mit Drohnen jede Woche einige Menschen aufgrund eines Verdachtes ermordet und dabei die gleichzeitige Ermordung nachweislich unschuldiger Zivilisten in Kauf nimmt, fordert kein Westpolitiker den Einsatz des internationalen Gerichtshofes.

Wenn in irgendeinem nichtwestlichen Land eine ganze Reihe von Menschen gegen ihren Willen Jahrzehntelang eingesperrt werden, obwohl man ihnen keine Straftat nachweisen kann, und würde man jenen Menschen kein Gerichtsverfahren ermöglichen, keinen Anwalt zur Verfügung stellen und sie zudem auch noch foltern, wäre das System, das dafür verantwortlich ist, mindestens als barbarisch tituliert! Wenn aber die USA Guantanamo seit nunmehr über einem Jahrzehnt betreiben, dann verlangt kein Politiker die Inhaftierung aller US-Politiker, die ganz offen und ohne jegliche Scham die Verantwortung dafür tragen!

Die Liste einer solchen scheinbaren Doppelmoral ließe sich unbegrenzt fortsetzen und immer wieder würde auffallen, dass die Westliche Welt ganz offen und in eklatanter Weise gegen die scheinbaren eigenen Wertevorstellungen agiert. Eine genauere Analyse würde zu dem Schluss führen, dass unzählige westliche Politiker des Mordes, der Verschleppung, gewaltsamen Enteignung und Vertreibung, der Besatzung usw. zweifelsfrei schuldig wären. Ja, in westlichen Parlamenten sitzen zahlreiche Politiker, die nach den eigenen Maßstäben zumindest als mitschuldig an Mord angesehen werden müssten! Ist das den Bürgern eigentlich bewusst? Und der zionistische Staat, dessen nunmehr über ein halbes Jahrhundert andauernde Verbrechen uneingeschränkt von der Westlichen Welt mitgetragen werden, würde im Mittelpunkt der Betrachtung solcher Analysen stehen.

Aber bei der obigen Liste der Schwerstverbrechen handelt es sich nicht um eine Doppelmoral! Indem immer wieder der Begriff „Doppelmoral“ verwendet wird, wird dem Westlichen System der Anschein gegeben, dass bestimmte menschliche Werte zwar existieren würden, diese aber – aufgrund widriger Umstände – manchmal eben über den Haufen geworfen werden müssten. Nein, das ist nicht der Fall! Die Westliche Welt praktiziert keine Doppelmoral, sondern verfolgt ihre Ziele schnurstracks geradeaus und extrem zielorientiert. Der Eindruck der Doppelmoral entsteht nur dadurch, dass die wahren Ziele der Westlichen Welt den eigenen Bürgern vorenthalten werden. Es liegt ein extremer Fall von Heuchelei vor. Das wahre Ziel der Westlichen Welt ist der Tanz um das Goldene Kalb, oder in der heutigen Sprache ausgedrückt: Es ist der Hegemonialanspruch von raubtierkapitalistischen Imperialisten geleitet von Herrenmenschen, die über Leichen gehen.

Es spielt für die Westliche Welt keine Rolle, ob sie mit oder gegen sogenannte Salafisten kämpfen, die Frage ist nur, was nützt den Interessen des Imperialismus mehr. Das kann in dem einen Fall der total überzogene und übertriebene Kampf gegen Salafisten sein, um z.B. ein Feindbild zu schüren, und auf der anderen Seite kann es der Kampf mit ihnen zusammen sein, um ein nichtswestliches Land zu „überreden“, doch westlich zu werden. Manchmal können Menschenrechte von Nutzen sein, wenn es darum geht, ein nichtwestliches Land zu verurteilen, manchmal kann es von Schaden sein, wenn man in irgendeinem Internierungslager Monster heranzüchten muss, die man dann auf die Menschheit loslässt. Manchmal kann Mord für die Westliche Welt von Nutzen sein, wenn Menschen „eliminiert“ werden sollen, die westlichen Interessen missfallen und/oder Unruhen in einem Land geschürt werden sollen, manchmal kann es schädlich sein für westliche Interessen, wenn z.B. Drogenhändler im Iran gehängt werden. Manchmal sind Diktaturen schädlich, wenn jene Diktatoren nicht uneingeschränkt auf die Westliche Welt hören, und manchmal sind sie nützlich, wenn sie ihr eigenes Volk im Sinne der Westlichen Welt unterdrücken und sie zu Tänzern um das Goldene Kalb erziehen.

Die Westliche Welt verfolgt keine Doppelmoral sondern eine eindeutige unmenschliche Moral. Und damit sind wir wieder bei den Wahlen in der islamischen Republik Iran. Selbst wenn alle über 600 Bewerber als Kandidaten zugelassen worden wären, würde die Westliche Welt jene Wahlen als undemokratisch titulieren, so lange das Volk nicht einen westhörigen Kandidaten wählt. Die Wahlen im Iran sind nicht undemokratisch, aber der Begriff „undemokratisch“ aus den Tastaturen westlicher Schreibprostituierter bedeutet nicht die Abwesenheit von „Demokratie“. Undemokratisch aus westlicher Sicht bedeutet „unwestlich“! Die Islamische Republik Iran ist völlig unabhängig von irgendwelchen Wahlen bereits in ihrer Existenz ein Angriff auf das westliche Hegemonialsystem. Sie ist eine Bedrohung für den Kapitalismus und den Imperialismus; nicht weil die Islamische Republik Iran über irgendwelche Waffen verfügt, sondern weil der Geist der islamischen Befreiungstheologie immer mehr Menschen in der Welt erreicht. Und jene Menschen sind immer weniger gewillt freiwillig um das goldne Kalb zu tanzen. Daher wird die Islamische Republik Iran so lange bekämpft werden, so lange sie an ihren menschlichen Zielen festhält!

Die Iraner und die Anhänger der Islamischen Revolution zur Befreiung der Menschen vor den inneren und äußeren teuflischen Mächten sollten sich keine Sorgen machen, so lange sie von den Reichen und Mächtigen dieser Welt angegriffen werden. Ist das nicht auch ein Beweis dafür, dass sie die Menschlichkeit verfolgen?! Erst wenn die Westliche Welt zufrieden mit der Islamischen Republik Iran wäre, müssten sich die Bürger ernsthafte Sorgen machen. Und wenn sie Kritik aus Deutschland hören, so sollten sie sich immer wieder daran erinnern, dass Deutschland bis heute keine vom Volk legitimierte Verfassung hat, wie es die Iraner haben!

Insofern wünsche ich der Bevölkerung der Islamischen Republik Iran Gottes Segen und Seine Rechtleitung bei den bevorstehenden Wahlen. Möge derjenige gewinnen, der für die Verteidigung der islamischen Befreiungstheologie der am meisten geeignete Kandidat ist. Und ich weiß, dass viele Leser sich diesem Wunsch anschließen.

Zu den Blüten der Entschleierung unserer Zeit gehört es, die wahren Ziele des jeweils eigenen Systems erkennen zu können und diese vor der eigenen Haustür in die richtige Richtung lenken zu helfen. Wir Deutsche müssen vor allem erst einmal für freie Wahlen in Deutschland eintreten und nicht im Iran. Und Basis dafür ist die Umsetzung des Artikels 146 des eigenen Grundgesetzes. Zur Umsetzung müssten erst einmal hinreichend viele Bürger den Artikel kennen. Darin liegen unsere Aufgaben hier.


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zuletzt bearbeitet 11.06.2013 | Top

RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#2 von Albert von Bieren , 11.06.2013 10:09

Salam,
nun die Doppelmoral der US-Freimaurer wird an ihrer Einstellung zu Saddam Hussein deutlich.Der war solange ein Freund bis er Kuweit angriff.Das er tausende Kurden mit Giftgas tötete war den Freimaurern in den USA völlig egal.
Die meisten deutschen Politiker sind den USA hörig.Vielleicht gehören Mekel und co selbst zu den Freimaurern.
Deutschland ist seid 1945 kein unabhängiger Staat mehr
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende...ensvertrag.html
Die Meinung des Grossteil der deutschen Bevölkerung wird von der Politikern schlicht weg ignoriert.
Beispiele:" Einführung des Euro oder der Krieg am Hindukusch.
Was Deutschland braucht ist ein " deutscher Frühling " In Frankreich z.b. wären politische Verhältnisse wie hier undenkbar.Das Volk wäre schon lange auf die Strasse gegangen.

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RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#3 von Fatima Özoguz , 11.06.2013 11:20

Frankreich als Vorbild? Naja.

http://german.irib.ir/nachrichten/wirtsc...n-in-frankreich

Aber immerhin sind sie zahlreich gegen die Homoehe auf die Straße gegangen, immerhin. Dem deutschen Michel ist das anscheinend egal.


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RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#4 von Daros Darokakis ( gelöscht ) , 12.06.2013 08:06

Hallo Herr von Bieren,

Also Ich frage mich immer wieder was Sie vor. 1945 so toll fanden, das Sie es dringend wieder haben wollen ...bzw. Immer wieder erwähnen.
Ich persönlich, obwohl ich es nicht erlebt habe, denke das wir es jetzt viel besser haben.
Auch ist die Situation sehr viel besser als in Frankreich oder Italien etc..
Also, wozu soll ich mir ein Beispiel an einer "Super Ideologie" (Ansichtssache) nehmen, wenn diese schlechtere Ergebnisse liefert !?

Das ist schwer nachzuvollziehen !


Daros Darokakis

RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#5 von Albert von Bieren , 12.06.2013 09:03

Salam,
nun die Zeit von 1933-1945 war sicherlich nicht die beste in Deutschland.Vielleicht sollte ich besser schreiben vor 1914 um Unklarheiten auszuräumen.
Der Punkt ist das Deutschland heute ein Vasallenstaat de USA ist.Die USA pfeift und Frau Merkel springt.Einzig Gerhard Schröder hat einmal gewagt dem grossen Bruder aus den USA zu widersprechen und nicht in den Irak einzufallen.Auch Frankreich glaubte nicht den Lügengeschichten des CIA.Spanien und England taten es und mussten dafür büssen.
Man kann nicht ein Land gegen jedes Völkerecht überfallen unschuldige Zivilisten töten und erwarten das jederman Beifall klatscht.
Die USA werden in Zukunft noch einen sehr hohen Preis für ihre ganzen Kriegsverbrechen von Vietnam bis zum Irakkrieg bezahlen müssen.
In der Bibel steht:" Was der Mensch sät wird er ernten." Die USA haben die letzen Jahrzehnte Lüge,Betrug,Ausbeutung und Mord gesät.Mit den USA meine ich selbstverständlich nicht den kleinen Arbeiter der für einen Hungerlohn in einer Bürgerbude arbeitet.Das wahlrecht in den USA ist ja so ausgelegt das entweder Demokraten oder Republikaner gewählt werden.
Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera.Deshalb wählen ja auch viele Amerikaner gar nicht mehr.
Hier bei uns mit der 5 Prozenthürde haben die Altparteien ja auch einen wirksamen Schutz für ihre Diäten eingeführt.Ereicht eine Partei 4,9 Prozent wird der Wille der Wähler völlig ignoriert.In wichtigen Fragen wie etwa bei der Einführung des Euro hält unsere Freimaurerpolitvolksverräterbande es nicht einmal für nötig das Volk zu fragen.
Jetzt werden Milliarden an Steuergeldern in ein Fass ohne Boden geworfen.Hätten wir die D-Mark behalten wäre es völlig unnötig gewesen.
Dänemark und Grossbritannien haben von Anfang an den Euro nicht eingeführt.
An Frankreich gefällt mir das sich die Franzosen von ihren Politikern nicht alles gefallen lassen.

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RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#6 von Fatima Özoguz , 12.06.2013 11:07

@D. Darokakis: Ich finde es schade, dass jeder, der zu sagen wagt, dass vor 1945 vielleicht nicht ALLES schlecht war, gleich in Verdacht gerät, das 3. Reich zu verherrlichen. Der gleiche Reflex wurde Eva Herman zum Verhängnis. Ich denke wir sind uns hier einig, dass keiner Rassenwahn und Verfolgung , ja Tötung von Minderheiten leugnet oder gar gutheißt!

Zitat

Deshalb wählen ja auch viele Amerikaner gar nicht mehr.



Viele Deutsche wählen auch nicht mehr. Angeblich aus Gleichgültigkeit, wie uns die Medien weismachen wollen, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist doch eher so, dass die meisten resigniert haben und sich ins Private zurückziehen, weil sie genau wissen, dass sie von der herrschenden Politikerkaste nichts mehr erwarten können.


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RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#7 von Gelöschtes Mitglied , 12.06.2013 11:32

Assalamu aleikum !
Ich wünsche dem iranischen Volk ( Khulafa )und unseren Brüder'n und Schwester'n im Iran, dass Sie einen
Staatspräsidenten wählen, der unseren Wali-ul-Amr liebt, Ihm, Sayyed Imam Ali Chamenei treu ergeben und
gehorsam ist und in seinen außenpolitischen Aufgaben, gemäß der islamischen, menschlichen Tradition
dem Zionismus die Stirn bietet und die Einheit der Umma anstrebt.Wir Muslime müssen uns schließlich " Alle "
unter dem Banner des Islam vereinigen und hinsichtlich unserer Überlebensfrage eine geeinigte Position vertreten,
die von der Hoffnung getragen wird, dass die Schwierigkeiten, denen sich die Palästinenser gegenüberstehen
in Bälde von uns gemeinsam aus dem Weg geräumt werden können , um die tapfere palästinensische Nation in ihrem
Befreiungskampf weiterhin zu unterstützen , bis eines Tages Al Aksa sich wieder in den Händen einer gereinigten
islamischen Nation befindet, welche das Übel des Zionismus besiegt und überwunden hat, inscha Allah.Es sollte uns
schon in einem erheblichen Maß interessieren, dass der zukünftige Präsident des Iran, wenn auch, elhamdulillah,
der Wali-ul- Amr das letzte Wort spricht, eine starke islamische Persönlichkeit verkörpert, ganz im Sinne der
Ahlul Bait, denn die notwendige Geschlossenheit in der Einheitskette unseres siegreichen islamischen Wertemodell's ist die Losung unserer Zeit.Die Gründe für die Schwäche der heutigen Muslime ist die Uneinigkeit und Schwäche der
gegenwärtigen islamischen Regierungen welche sich bezüglich der Verbrechen der Zionisten gleichgültig zeigen
und sich mit sinnlosen Verhandlungen beschäftigen ,welche nur dem Zweck, der Sicherung der eigenen Pfründe
dienen.Das zionistische Medienmonopol feindet mit seiner Lügenpropaganda die Islamische Republik Iran an, also
müssen Wir, die wir Muslime sind die Islamische Republik Iran verteidigen, unabhängig davon welcher Rechtsschule
wir angehören und einer unserer religiösen Pflichten sollte darin bestehen, dass wir uns mit der iranischen
Regierung ,dem einzigen Islamischen Staat auf diesem Erdenrund solidarisch erklären und verbrüdern.Iran
braucht einen schiitischen und konservativen Muslim mit Herz und Verstand, der das iranische Nuklearprogramm
adäquat verteidigt, als Präsidenten, welcher die Iranische Nation in Die Unabhängigkeit führt und der es von
den Kettenhunden der Kolonialisten loszulösen vermag und keinen westhörigen iranischen Politiker, der
irgendwelchen persischen Barbie- Fehlpressungen auf Tehraner Strassen gefällt.Lasst uns in dieser schwierigen
Zeit des Wahlkampfes als Muslime verstärkt Dua machen,dafür dass Sayyed Ali Chamenei von unserem Schöpfer
noch inscha Allah, ein langes Leben geschenkt und die Islamische Republik Iran einen "" Gottwohlgefälligen""
als Staatspräsidenten geschenkt bekommt.Das oberste Interesse desjenigen Muslim's, der die Einheit der Umma
liebt
und die Befreiung Palästina's im Herzen trägt und dem das Wohlergehen unserer iranischen Geschwister ,aller Geschwister wichtig
ist sollte eine starke und barmherzige Islamische Republik Iran sein.Allah wa ta ala hat uns Allen nach
einer Zeitspanne von über 1400 jahren, welche von maßlosen Ungerechtigkeiten und Unterdrückungen geprägt
gewesen ist diesen islamischen Staat, die Islamische Republik Iran geschenkt, uns ermöglicht.Es muss für uns
selbstverständlich sein,dass wir zur Pflege dieser islamischen Republik beitragen und Sie unterstützen und aufpassen dass kein sogenannter " Reformer " im Kleid oder Anzug der arroganzten Mächte im Iran an die Macht
gelangt, der dem Wali-ul-Amr Probleme bereitet und somit unserer Umma Schaden zufügt.


RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#8 von Daros Darokakis ( gelöscht ) , 12.06.2013 12:49

Hallo Frau Özoguz, ich habe nichts von Verherrlichung geschrieben.
Ich habe mich gefragt was den besser war ?
Im Mittelalter war bestimmt auch nicht alles schlecht, die Frage ist ob es besser war ?!

Und genau diese Frage stellt sich bei den verschiedenen Systemen / Ideologien.
Und mal ganz ehrlich, wenn wir die ganze breitgetretene Propaganda (Versalenstaat, zionistenhörig, etc.) mal weg lassen.
Am ende zählt doch wie der jeweilige Durchschnittsbürger seinen Altag meistert.
Fragen Sie mal die tollen Franzosen und die protestierenden Griechen wo sie lieber leben möchten ?
Oder, weiter gefasst, ist die Lebensqualität in der EU, Kanada, Australien, Japan etc. (USA habe ich extra raus gelassen, da geht es schwer Bergab) besser als im Weltdurchschnitt.
JA unsere jetzige "westliche Vorherrschaft" neigt sich dem ende, aber es ist für viele kommenden Gesellschaften ein Vorbild.
(ich beziehe mich hier definitiv auf das gesellschaftliche Leben, den Alltag und nicht auf die Politik)
Und mann kann ja nur hoffen das es die Chinesen, Südamerikaner und auch die islamische Welt verbessern.

Ob die Verfassung GG heißt ist für den Alltag irrelevant, es würde sich ja nichts substantiell ändern.

Was das wählen angeht.
Wissen Sie wie viele Menschen keine Lust zum Wählen haben ?
Warum ? ....weil es zu vielen zu gut geht ...es hat sich eine gewisse Dekadenz breit gemacht.
Einige Leute geben ihre Stimme gerne weg, einfach so, oder für 5,00 €
Das ist keine Theorie, das habe ich oft genug erlebt.


Daros Darokakis

RE: Einige Gedanken zu Wahlen im Iran und der Tanz um das Goldene Kalb

#9 von Daros Darokakis ( gelöscht ) , 13.06.2013 07:39

Nun ich kann Ihnen verraten das ich in diesen Forum viele Ansichten /Standpunkte kennenlerne auf die ich nie gekommen wäre.
Ich werde mich auch näher mit Ihren Informationen befassen.

Eine Sache möchte ich noch gerade Rücken.
In meinen Beitrag wollte ich nicht die Franzosen / Griechen loben, das Gegenteil war der Fall, es ist wohl nicht so "rüber gekommen"

Auch wollte ich auf keine Verschwörungstheorie hinweisen, sondern lediglich auf die Endlosschleife an beschimpfenden Füllwörtern.
Das ist wie bei einer Dauerwerbesendung, irgendwann liest man drumherum oder hört nicht mehr hin, wie bei typischen Politiker reden.
Es ist unnötig.

Davon abgesehen war noch nie irgendeine Religion die Lösung für politische Probleme, ganz im Gegenteil.
Ich denke auch das können Sie in der Geschichte nachlesen


Daros Darokakis

   

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