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der Mai in D

#1 von Daros Darokakis ( gelöscht ) , 06.05.2013 23:56

nun ..wir hatten den ersten Mai.
wie jedes Jahr gab es die Demos, die Kundgebungen und die Krawallen.
Scheinbar war es dieses Jahr etwas weniger Krawall als die letzten Jahre ...das lässt ja hoffen.

Aber mir geht es nicht um die Schlagzeilen sondern um die überwiegende Masse an Mai- Garten- Strassen- Festen in allen grossen und kleinen Städten des Landes.
Immer wieder genieße ich diese offene, fröhliche Vielfalt dieser Veranstaltungen.
Ein wildes Gemisch an Asiatischen, Mediterranen, Afrikanischen und Nordeuropäischen Leckereien und Musik.
Fast immer gibt es eine Jazz Combo und eine afrikanische Bongo Truppe ....da kann man sich fast drauf verlassen, sowie andere Darbietungen.
Keine Ideologie oder "Ausländer"- Probleme, keine Politik ...nur Menschen (meist recht fröhliche).
Warum schreibe ich so etwas banales ?
Nun ...weil das alles sehr schön ist.
Ich genieße dieses "Durcheinander" bei dem jeder, so wie er ist, tatsächlich für alle anderen eine Bereicherung darstellt.
(es gibt kein Kopftuch Problem, keine betrügenden Griechen oder böse Russen etc.) es ist für einige Zeit genau so wie es sein sollte.
Und ich weis das zu schätzen, es ist eine kleine Erinnerung warum ich gerne hier bin (trotz aller Probleme die natürlich nicht vergessen werden sollen)
Aus Erfahrung weis ich das es in Griechenland so nicht möglich wäre, obwohl nicht gesetzlich verboten.
Und das dürfte für einige Volksgruppen gelten die sich auf diesen Festen treffen.
So ein Straßenfest ist besser als jede blöde Integrations- Diskussion und man sollte es sich ab und zu ins Gedächtnis rufen ...was ich hiermit gemacht habe.
Leider finden solche Ereignisse in den Medien kaum Erwähnung ...ist ja auch keine Schlagzeile wert.

Auf einen guten Sommer.

Daros


Daros Darokakis

RE: der Mai in D

#2 von Fatima Özoguz , 07.05.2013 08:32

Tja Herr Darokakis,

Sie sind eben ein unverbesserlicher "Multikulti-Sozialromantiker", wie die Islam- und Fremdenhasser sagen würden. ;-)

Nur das habe ich nicht ganz verstanden:

Zitat
(es gibt kein Kopftuch Problem, keine betrügenden Griechen oder böse Russen etc.)



Meinen Sie, dass auf solchen Festen niemand diese Probleme anspricht, oder dass weder Kopftuchfrauen, noch Griechen, noch Russen vorhanden sind?


Fatima Özoguz  
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RE: der Mai in D

#3 von Daros Darokakis ( gelöscht ) , 07.05.2013 13:37

nun ..als Romantiker würde ich mich nicht bezeichnen
Aber im großen und ganzen bin ich Optimist und freue mich über jedes "harmonische Zusammensein der Unterschiede" :-)

Es ist interessant wie Sie meinen Satz interpretiert haben, wäre mir so nie in den Sinn gekommen.
(aber deswegen gibt es ja Diskussionen)
Das wirklich schöne an diesen Festen ist ja das ALLES vorhanden ist und sich niemand damit befasst, bzw. daran stört.
Es ist schön wenn die Unterschiede zwar vorhanden sind, aber keine rolle spielen.
Das tolle an der Schöpfung ist doch die Vielfalt.
Und wenn diese, Vielfalt, zufrieden neben / miteinander das Leben genießt, dann ist das Ziel erreicht würde ich sagen.

...zumindest darf man hoffen


Daros Darokakis

RE: der Mai in D

#4 von Mariam Geist , 08.05.2013 21:03

Ich bin ganz Ihrer Meinung, Herr Darokakis,
dort unter den vielen verschiedenen Menschen darf man auch mal Mensch sein, trotz seiner "Eigenheiten" oder gerade mit ihnen. Ich finde, es liegt doch an uns, was wir aus der Vielfalt machen. Natürlich ist nicht alles Fremde auch erfreulich, aber für jeden bedeutet Fremdes etwas anderes. Manchmal finde ich mehr Gemeinsamkeiten bei Fremden als bei Leuten der gleichen Rasse. Böse Zungen behaupten ja, die Vermischung der Kulturen sei uns übergestülpt worden, um die Rasse zu zerstören. Nun, das ist eine Sichtweise, die ich nicht ganz teile. Man sollte doch nicht immer das Trennende, Andersartige in den Vordergrund stellen, sondern das Gemeinsame. Es gibt doch auch gemeinsame Ziele.......letzten Endes stammen wir alle aus der gleichen Quelle und gehen dorthin wieder zurück, zu Gott. Ist es denn nicht auch schön, mal über seinen eigenen Tellerrand neugierig heraus zu schauen? Man findet vielleicht Bereicherndes, manchmal denkt man sich vielleicht auch, ach, gut dass wir so sind, oder man denkt, mensch, das sind ja tolle Eigenschaften/Verhaltensweisen, etc. Jedenfalls können wir voneinander lernen, Gutes und was man an Schlechtem besser ablegen sollte oder sich nicht zueigen machen sollte. In diesem Sinne gönne ich Ihnen ihre Freude von Herzen.

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