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Zu Stalin und seinen Widersacher n

#1 von Brigitte Queck , 16.03.2013 08:13

Zum Gedenken in Friedrichsfelde am Gedenkstein“ Den Opfern des Stalinismus“

Statt der Inschrift „Den Opfern des Stalinismus“ müsste es heißen: „den Opfern des Hitlerfaschismus“ .
Fakt ist doch, dass Hitler nicht umsonst Milliardenbeträge für seine Fälscherwerkstatt ausgegeben hat. Diese fälschte nicht nur Pfund,- und Dollarnoten, deren „Falsifikate nicht einmal die Bank von England... von den echten Banknoten unterscheiden konnte- auch nicht nach dem Krieg, als dieses Geheimnis längst gelüftet war“ !! ( siehe: Heinz Felfe“Im Dienst des Gegners“ ISBN 3-373-00273-7, S.96 ), sondern vor allem Dokumente. Darüber schreibt H. Felfe im gleichen Buch auf S. 104: „Nun sind für einen politischen Nachrichtendienst nicht die Fälschung von Banknoten und Pässen der Hauptgegenstand der Arbeit-im Gegenteil. Das sind Nebenerscheinungen, die die Erfüllung der Hauptaufgaben ermöglichen sollen.“ Professor H. Felfe beschreibt diese Fälscherwerkstatt wie folgt: „Es existierte kaum ein Dokument, das man nicht hätte erhalten können.... Man konnte die Stadtsiegel brasilianischer Großstädte ebenso finden, wie die Stempel eines kleinen Krankenhauses in Turkestan. In Leitakten stand wohin und mit welcher Farbe die Stempel gesetzt werden mussten und welche Papiere zusammengehörten“ ( siehe ebenda, S. 103 ).
Noch Fragen ? Mit solchen fälschungssicheren Dokumenten, die der russischen Regierung von faschistischen Geheimdiensten in Deutschland über Umwege zugeleitet wurden, sind in den Jahren bis 1937 in Russland so leider auch wertvolle Kommunisten zu Unrecht angeklagt, eingekerkert und teilweise auch erschossen worden.
Dies aber in Kenntnis der Zusammenhänge der russischen Staatsführung unter Stalin anlasten zu wollen, wäre „den Bock zum Gärtner zu machen“ !
Darüber aber, dass die Moskauer Prozesse bis 1937 in der Sowjetunion im Wesentlichen ihre volle Berechtigung hatten, schrieben vor kurzem amerikanische Wissenschaftler und Kommunisten detailliert und mit Quellennachweis nieder. So wurden Trotzki und Co. seitens des amerikanischen Bankenmonopols Milliardenbeträge von Dollar erst zur Beseitigung der Errungenschaften der russischen Oktoberrevolution 1917 und später zum Sturz der russischen Regierung und dem Abwürgen des Sozialismus dort zur Verfügung gestellt. ( siehe : Michael Sayers /Albert E. Kahn „Die große Verschwörung gegen Russland “ in : Marxistische Schriftenreihe für Geschichte, Politik, Ökonomie und Philosophie übersetzt von Dr. Marianne Dreifuß, ISSN 1861-2954 ).Die Feinde des Sozialismus können sich über den Stein mit der Aufschrift „Den Opfern des Stalinismus“ nur die Hände reiben, denn ihre Rechnung ist aufgegangen. Sie wissen genau, dass damit unverdientermaßen nicht nur Stalin, sondern auch der Sozialismus und Kommunismus diskreditiert werden.Die Mehrzahl der Menschen, die jedes Jahr auf dem Friedhof in Berlin – Friedrichsfelde der im Auftrage der deutschen Monopolbourgeoisie ermordeten Kommunisten Karl – Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken, sind deshalb über die Aufstellung des Steines „Den Opfern des Stalinismus“ zu Recht empört. Noch immer gilt das Sprichwort: Wissen ist Macht ! Laßt uns dieses Wissen auch richtig anwenden und nicht durch unsere Unkenntnis bedingt, dazu beitragen, dass durch Geschichtsfälschung die Reaktion wieder mal obsiegt ! Brigitte Queck,2006

Leserbrief zum ND-Artikel „Das siebente Jahr“
Liebe Ulla Plener, auch mich trieb als Tochter eines antifaschistischen Elternhauses das Thema „stalinistische Repressionen“ um. Das Buch von H. Felfe “Im Dienst des Gegners“, ISBN 3-373-00273-7, das nicht nur die erfolgreiche Fälschung von Pfund,- und Dollarnoten, die auch nach dem Kriege nicht von echten zu unterscheiden waren, sondern ebenso die Fälschung von Dokumenten durch die faschistische Gestapo beschreibt, die schließlich über Umwege zu der für sie bestimmten sowjetischen Regierung gelangten, verhalf mir zu neuen Erkenntnissen, die durch Michael Sayers / Albert E. Kahn „Die große Verschwörung gegen Russland“, ISSN 1861-2954 ergänzt wurden.Diese beiden von mir angegebenen Schriften könnten einen Beitrag dazu leisten, das Thema Stalin, bzw. Stalinismus mit anderen Augen zu betrachten.
Brigitte Queck, Potsdam,

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