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Israel ist endgültig faschistoid

#1 von Dr.Josef Haas , 31.12.2022 15:20

Israel ist endgültig faschistoid

Da ist sich ja sogar die westliche Medienwelt, welche ansonsten Israel geradezu vergöttert, ausnahmsweise
einig. Nach der erneuten Wahl von Benjamin Netanjahu zum Premierminister, hat dieses Land "die am weitesten
rechts stehende Regierung seit 1948".
Anders, aber dafür ehrlich und objektiv formuliert: Der Faschismus ist dort endgültig das tragende Staatsfundament
geworden.
Der droht natürlich dem Iran sofort mit offenem Krieg. Netanjahu in diesem Zusammenhang wörtlich:
"Wir müssen dafür sorgen, dass der Iran uns nicht mit Atombomben zerstört."
Will sagen und heißen: Wir haben jederzeit das Recht, ihn zu überfallen.
Herr Netanjahu darf sich ja dabei jetzt schon sicher sein, dass derartige Überfälle von der "Westlichen Wertegemeinschaft"
offen unterstützt werden. Die segnet selbstverständlich auch die sogenannte "Justizreform" des zionistischen Gebildes ab.
Deren Inhalt: Ende der bislang wenigstens auf dem Papier noch bestehenden Gewaltenteilung im Staat der Zionisten.
An deren Stelle soll jetzt eine "Überwindungsklausel" treten. Deutlicher formuliert: Eine Parlamentsmehrheit dürfte danach
ein Gesetz verabschieden, auch wenn es nach Auffassung des Obersten israelischen Gerichtes gegen ein Gesetz verstößt."
Von Verfassung ist ja im Juden-Staat von vorneherein nicht zu sprechen, denn er besitzt seit seiner im Mai 1948 erfolgten
Ausrufung überhaupt keine. Daher, und einige von Netanjahus Koalitionspartnern propagieren dies öffentlich, wäre die
Schaffung eines "Groß-Israel", vom Jordan bis zum Nil, und vielleicht sogar darüber hinaus, auch kein Verfassungsverstoß.
Bei all dem hat sogar "Staatspräsident" Isaac Herzog kalte Füße bekommen.
Dieser wörtlich: "Wenn sich israelische Bürger aufgrund ihrer Identität oder ihres Glaubens bedroht fühlten, untergrabe dies
die grundlegenden demokratischen Werte."
Jeder führende deutsche Politiker ist und bleibt leider von vorneherein zu feige, um derartige Wahrheiten auszusprechen, würde
derartige Äußerungen natürlich, wie aus der Pistole geschossen, als "antisemitisch" bezeichnen- und die Springer-Presse stünde
dabei sofort an seiner Seite. Auch ein Beweis für die absolute moralische Verkommenheit der hiesigen medialen Israel-Berichterstat-
tung!
Da lehnt sich "tagesschau.de" am 27.Dezember 2022 sogar schon ziemlich weit aus dem Fenster, wenn dort folgendes nachgelesen
werden kann: "Mitglieder der künftigen israelischen Regierung sind offen homophob, rassistisch, illiberal."
Man stelle ich einmal vor, wenn diese Formulierungen auf Angehörige der deutschen Bundesregierung zuträfen. Der "Zentralrat der
Juden in Deutschland" fiele sofort wie ein tollwütiger Hund über sie her. Geht es aber um Israel, schweigt er und bestätigt damit
doch nur das alte Sprichwort: "Schweigen bedeutet Zustimmung!"
Dabei kann man israelische Kabinettsmitglieder, auf welche diese hier zitierten Beurteilungen absolut zutreffen, offen beim Namen
nennen. Sie heißen beispielsweise Itamar Ben-Gvir, mehrfach (in Israel!) vorbestrafter "Minister für Nationale Sicherheit", welcher
ein Repräsentant des unverblümten Rassismus gegen die in Israel lebende arabischstämmige Bevölkerung ist.
Als ein anderer zionistischer Extremist kann Finanzminister Bezalel Smotrich bezeichnet werden, der "die künftige israelische Wirt-
schaftspolitik gemäß dem Buch Mose" gestalten möchte.
Dieser Urvater des Judentums war, vielen zeitgenössischen Überlieferungen nach, übrigens für die Ausplünderung der einheimischen
Einwohnerschaft beim Auszug seines Volkes aus Ägypten verantwortlich, was selbstredend Schlimmes bei einer Orientierung der
Ökonomie in Israel auf ihn befürchten lässt.
Die dortige Regierungspartei "Vereinigtes Tora Judentum" will gleich den Strom für die gesamte, also auch nicht-jüdische, israelische
Bevölkerung am Sabbat abschalten lassen und tritt für mehr geschlechtergetrennte Strände ein.
Anderswo, aber natürlich außerhalb Israels, wäre dies ein schlagender Beweis für offenen Rassismus. Aber wenn es um Israel geht, gelten-
zumindest hierzulande- zum Himmel schreiende Ausnahmen. Traurig, aber leider wahr!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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