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Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#1 von Yavuz Özoguz , 15.03.2022 11:22

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

Wir stehen vor einer Zeitenwende ungeheuren Ausmaßes. Auffällig dabei ist, dass die meisten Intellektuellen der Westlichen Welt das noch gar nicht wahrhaben wollen, was ein deutliches Zeichen für ein Imperium im Niedergang ist.

Den wenigsten Jugendlichen ist bekannt, dass das Sprichwort „wer anderen eine Grube gräbt…“ biblischen Ursprungs ist und gleich in mehreren Stellen in der Bibel Erwähnung findet [1]. Ein muslimisches Gegenstück findet sich in einem der berühmtesten Bittgebete des Islam, den Bittgebet von Kumail, dass jeden Donnerstagabend Millionen von Muslimen weltweit verlesen, in dem es unter anderem heißt: „O Gott, wer mir Böses will, beschließe Du es für ihn …“ [2].



Wenn Anhänger der Islamischen Befreiungstheologie spontan eine praktische Grube nennen sollen, in die der Grubenleger selbst hineingefallen ist, dann fällt ihnen die „Operation Adlerklaue“ der USA ein, die zu einem der größten Desaster der US-Militärgeschichte wurde, ohne dass es zu irgendeiner Feindberührung kam [3]. Das besondere an jener Operation besteht unter anderem darin, dass es viele Elemente der US-Verschwörung exemplarisch dokumentiert und die Rolle der übelsten Kriegstreiber und Wahrheitsverfälscher ihrer Zeit, der westlichen Presstituierten, offenlegt.

Die Operation Adlerkalue (Eagle Claw) war eine Militäroperation von US-Elite-Truppen am 24. April 1980 im Iran mit dem Ziel, 53 in der US-Botschaft in Teheran festgehaltene Gefangene zu befreien. Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Die USA haben das iranische Volk mit einem CIA-Putsch und dem durch die USA mit größter Gewalt an der Macht gehaltenen Schah brutal unterdrückt. Alle Maßnahmen gegen das iranische Volk zur Unterdrückung der Freiheit und zur Ausbeutung der iranischen Ölreserven für US-Interessen wurden von der US-Botschaft aus gelenkt und koordiniert. CIA-Offiziere gingen dort ein und aus genauso wie später US-Militärs zur gewaltsamen Unterdrückung der Revolution. Nach dem Sieg der Revolution haben Studenten das in ihren Augen „Spionagenest“ eingenommen und die Mitarbeiter als Gefangene behandelt. Afro-Amerikaner und Frauen wurden sofort freigelassen und in die USA zurückgeschickt als Zeichen dafür, dass sie in den USA selbst Unterdrückte sind. Die anderen blieben als Gefangene in der Botschaft. Den westlichen Presstituierten ist es damals gelungen, eine Stimmung in der Westlichen Welt zu erzeugen, dass nicht diejenigen, die sämtliche Botschaftsregeln gebrochen und das Blut von tausenden Iranern verschuldeten Agenten die Täter waren, sondern die Studenten, die sie gefangen genommen haben. Die Täter-Opfer-Umkehr gehört zu den Meisterleistungen westlicher Presstituierter, wie sie es seit Jahrzehnten in Palästina praktizieren und auch im Jemen und vielen anderen Orten der Welt, jetzt auch in der Ukraine.

Jedenfalls haben die US-Elite-Truppen am 24. April 1980 vorgehabt, die Geiseln mit einer Kommandoaktion a la Rambo zu „befreien“. Die Operation sollte eine komplexe Aktion mit mehreren Hubschraubern und Transportflugzeugen sein, die bis ins letzte Detail durchgeplant war. Allerdings wich die Realität sehr stark von der Planung ab. Aufgrund eines Motorschadens musste einer der Hubschrauber schon beim Erreichen der Küste zum Flugzeugträger Nimitz zurückkehren. Die verbliebenen verspäteten sich, weil sie durch einen Sandsturm verlangsamt wurden. Die zuvor gelandeten Transporter gerieten in Panik. Als die Hubschrauber der Navy endlich kamen, fiel ein weiterer Hubschrauber aus. Der Kommandant der Marineflieger meinte, etwas Derartiges noch nicht erlebt zu haben. Kurz darauf kollidierte ein sich im Schwebeflug befindlicher Hubschrauber wegen schlechter Sicht durch die Dunkelheit und aufgewirbelten Sand mit einem der Transportflugzeuge. Die folgende Explosion vernichtete beide Fluggeräte und tötete acht Soldaten. Daraufhin wurde der Rückzug angeordnet. Die fünf verbleibenden Hubschrauber wurden im Chaos des ungeplanten Rückzuges intakt zurückgelassen. Das Fiasko endete ohne jegliche Kampfhandlung gegen Kampftruppen der Islamischen Republik Iran. Die erst nach dem Rückzug der US-Truppen eintreffenden Iraner deuteten den Verlauf als göttliches Wunder. [3]

Alle derartigen „Gruben“ im Großen wie im Kleinen gehen zurück auf die „Urgrube“, die der Satan dem Menschen gestellt hat. Er hat ihn verführt vom Baum der Erkenntnis zu speisen, wodurch der Mensch vom Paradies auf die Erde degradiert worden ist. Doch genau jene „Herabsendung“ war und ist die Basis dafür, dass der Mensch dem Teufel – und sogar allen Engeln – überlegen werden kann [4]. Bis vor wenigen Wochen hat uns die Grube Corona schwer beschäftigt. Die Urheber jener Grube fallen jetzt nach und nach selbst in ihre Grube hinein. Doch während wir diesen „Endkampf“ um Corona geführt haben, eskalierte eine andere Grube, die viel größeren Ausmaßes sein wird als Corona, und das ist den meisten Menschen noch gar nicht bewusst. Erst vor wenigen Tagen hat die Heiligkeit unserer Zeit Imam Chamenei faktisch darauf hingewiesen, dass wir uns in einer epochalen Zeitenwende befinden. Scheinbar versteckt in eine weniger bedeutsame Botschaft an einen Dachverband von Studentenorganisationen in Europa schrieb er: „…die gegenwärtigen politischen und militärischen Ereignisse sind Teil der historischen Wende in der Welt, die vorhergesagt worden sind…“ [5] Er wies darauf hin, dass jeder seine Position auf der Seite der Wahrheit einnehmen müsse, was angesichts der Verbreitung von Falschheit teilweise gar nicht so leicht ist.

Ich erinnere mich an die Worte eines Schülers von Imam Chomeini – Gott habe ihn selig – der vor über vier Jahrzehnten darauf hingewiesen hat, dass wenn man das Gegenteil dessen annimmt, was einem westliche Presstituierte erzählen, man der Wahrheit näherkommen kann, als wenn man ihnen Glauben schenkt. Wie recht er doch hatte!

Und genau das sehen wir heute in der Ukraine. Das westliche Bild ist klar schwarz-weiß. Russland ist böse, die Ukraine ist gut. Russland ist Aggressor und Ukraine Opfer. Russland hat den Krieg begonnen und Ukraine war immer friedlich. Russland sind die bösen Bolschewiken und Ukraine die freiheitlich liberalen Demokraten. Putin ist der böse Diktator, Selenskij der Vertreter des Werte-Westens. Kein Wort über einen Krieg, der seit acht Jahren von der Ukraine geführt wird. Kein Wort über CIA-Operationen seit Jahrzehnten in der Ukraine. Kein Wort über die NATO-Ambitionen, über Bio-Labors der USA auf ukrainischem Boden. Kein Wort über vom Westen finanzierte „Farbenrevolutionen“, über Nazis, die in Maidan geschossen haben, um es der Regierung in die Schuhe zu schieben. Kein Wort über die Beziehung der Klitschko-Brüder zur Mafia oder die Asow-Bataillone. Das sei alles russische Propaganda, selbst wenn die gleichen Infos sich in westlichen Archiven finden. In der Ukraine kämpft nach westlichen Presstiutierten aktuell der menschenliebende Westen gegen den menschverachtenden russischen Bären.

Doch die Realität sieht anders aus. Die Realität ist, dass ein alle Grenzen der Menschlichkeit sprengendes Weltfinanzsystem ihre Gelddruckmaschinen in den Letzten Jahre so stark erhitzt hat, dass der finanzielle Kollaps des westlichen Wertesystems gar nicht mehr aufzuhalten ist, selbst wenn man es wollte. Westliche Presstitiuerte haben ihren Bevölkerungen nie wirklich erklärt, wie ihr Finanzsystem funktioniert und warum sie so reich sind und warum gleichzeitig jeden Tag 30.000 Menschen an Hunger in dieser Welt sterben. Denn wüssten die westlichen Bevölkerungen von dieser Plünderung der Menschheit in epochalem Ausmaß, hätten sehr viele sich gegen ihre eigenen Regierungen gewandt.

Die Westliche Welt wurde dazu erzogen, sich vor dem Freiheitsgötzen namens Lady Liberty niederzuwerfen. Als die vergleichsweise kleine und junge Islamische Republik Iran dagegen aufbegehrt hat, und sich nur noch vor dem Schöpfer allen Seins niederwerfen wollte, wurde sie mit Kriegen und den historisch schlimmsten Sanktionen überzogen. Potenzielle Anhänger jener Befreiungstheologie im Libanon wurden von Israel besetzt. Der Irak wurde in Schutt und Asche gebombt. Der Jemen wird gerade vernichtet. Syrien wurde verwüstet. Die übelsten Despoten der muslimischen Welt wurden mit westlichen Waffen an der Macht gehalten.

Aber die Befreiungstheologie war mit militärischen Waffen nicht aufzuhalten. Sie breitete sich in historischen Maßstäben gemessen wie ein Lauffeuer aus. Die beiden Briefe Imam Chameneis an die Jugend in Europa [6,7] aus dem Jahr 2015 konnten hier zwar ihre Wirkung nicht richtig entfalten, zum einen weil die Jugend durch westliche Presstituierte darauf getrimmt wurde, niemals „Feindsender“ zu hören, wie es jetzt ja auch mit der Abschaltung der russischen Sender geschieht, und zum anderen wegen der Schwäche der Anhänger Imam Chameneis in Europa, die jenen Brief nicht hinreichend aktiv verbreitet haben. Der letzte Vorwurf ist ganz sicher vor allem ein Vorwurf an meine Wenigkeit – möge Gott mir vergeben!

In anderen Teilen der Welt aber verbreitete sich die Idee der islamischen Befreiungstheologie immer heftiger. Selbst die US-Frankensteine, die im Namen eines US-Islam Köpfe abschnitten und den Namen „Islamischer Staat“ (IS) mit ihren Monstern so sträflich missbraucht haben, konnte die Anziehungskraft des wahren Islams nur zeitweilig schmälern. Auch in die Grube IS fielen ihre Urheber rein, als sie aus Afghanistan vertrieben worden sind und im Irak und Syrien heute Anhänger der islamischen Befreiungstheologie dominieren, was vor dem Einsatz gegen IS nicht der Fall war.

In Russland aber bemerkte man, dass sich etwas epochales in unserem Zeitalter ereignete. Nicht umsonst war Putin inzwischen so oft bei Imam Chamenei, dass man mit dem Zählen nicht nachkommt. Bei der letzten Begegnung soll unter anderem darüber gesprochen worden sein, dass die Dollardominanz angegriffen werden muss, um die Welt vom US-Joch zu befreien, wie mir ein Vertrauter berichtete. Immer wieder gab es Botschaften Imam Chameneis an Putin, von denen nur diejenigen bekannt geworden sind, die bekannt werden sollten; zuletzt 2021 [8]. Die besondere Verbundenheit der orthodoxen Kirchen mit den Schiiten im Iran wird inzwischen in vielen Foren offen diskutiert [9]. Viele orthodoxe Geistliche haben bereits den Fußmarsch von Nadschaf nach Kerbela, dem weltweit größten Friedensmarsch, mitgemacht [10]. Auch der geistige Vater von Putin namens Alexander Dugin ist jenen Fußmarsch bereits mitgelaufen [11]. Dementsprechend ist er inzwischen in den westlichen Medien ebenfalls zum Nazi aufgestiegen. Die wahren Nazis in der Ukraine werden übertüncht und Anhänger der Befreiungstheologie werden zu Nazis gemacht. Täter-Opfer-Umkehr in propagandistischer Vollendung. Die Deutschen sollten sich einmal fragen, ob es nicht viele solche Beispiele in ihrer Geschichte gibt.

Die Ukraine-Grube hat viele Fallstricke für den Westen. Nicht alle Europäer sind glücklich mit der aktuellen Vorgehensweise, was das Potentials zur Sprengung der EU und Nato in sich birgt. Die SWIFT-Sanktionen gegen Russland könnten der Sargnagel zur Beendigung der Dollar-Vorherrschaft in der Welt werden. Die Internet-Sanktionen gegen Russland könnten zum Aufbau einer vom Westen befreiten Infrastruktur führen. Erstaunlich, wie schnell doch alle Plattformen von Google über Facebook und YouTube bis hin zu allen Name-Servern alles pro-russische verbannen konnten. Es handelt sich um die gleichen Akteure, denen es seit Jahrzehnten nicht gelingen will, unsere Kinder vor den abartigsten Pornos zu schützen.

Wir wissen nicht, wie die aktuelle Ukraine-Krise ausgehen wird. Wir wissen ja nicht einmal, wie wir aus der Corona-Schleife jemals wieder herauskommen. Was aber klar ist, ist die Tatsache, dass es weder bei Corona noch bei der Ukraine ein Zurück gibt. Die Gruben sind gegraben und irgendjemand wird dort hineinfallen. Die Historie der Menschheit verdeutlicht, dass früher oder später die Wahrheit siegt. Es liegt auch in unserer Hand, dass es dieses Mal früher geschehen möge. Deutschland hat sich dazu entschlossen aktuell auf der Seite der Fallscheit an vorderster Front mitzuwirken. Daran sind wir, die wir nicht mit unserer Stimme dagegen aufbegehren, mitschuldig. Unser Einsatz muss dem Frieden gelten, aber nicht einem partiellen Frieden für den reichen Westen, sondern einem Frieden für alle Menschen. Wenn wir uns für solch einen Frieden einsetzen, werden wir sehr schnell merken, dass der vermeintliche „Frieden“ des Westens auf dem Unfrieden der gesamten Menschheit beruht, auch dem inneren Unfrieden der eigenen Bevölkerung, die ihrer Menschlichkeit beraubt wird. Der Mensch ist nicht dazu da verdinglicht zu werden, um Dinge zu vergöttern. Der rein kapitalistische Mensch ist ein materialistisches Wesen, der krank wird ohne die ihm innewohnende Spiritualität. Genau jene Krankheit sehen wir zunehmend in der ganzen Welt. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe zur Menschlichkeit zurückzufinden.

[1] https://de.wiktionary.org/wiki/wer_ander...t_selbst_hinein
[2] http://www.eslam.de/manuskripte/bittgebete/dua-ul-kumail.htm
[3] http://www.eslam.de/begriffe/o/operation_adlerklaue.htm
[4] Am Vorabend des Dritten Weltkrieges
[5] Botschaft Imam Chameneis an die Union der Islamischen Studentenvereinigungen in Europa
[6] http://www.eslam.de/manuskripte/briefe/i...ordamerikas.htm
[7] http://www.eslam.de/manuskripte/briefe/i...d_im_westen.htm
[8] https://www.al-monitor.com/originals/202...-deal-asia.html
[9] https://www.shiachat.com/forum/topic/235...hristian-unity/
[10] http://www.eslam.de/begriffe/f/fussmarsc...haf_kerbela.htm
[11] https://twitter.com/erhngngr68/status/927932821766844416


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zuletzt bearbeitet 15.03.2022 | Top

RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#2 von Dr.Josef Haas , 15.03.2022 14:40

Ich antworte Ihnen auf diesen Beitrag eigentlich nur wegen seines Schlusssatzes, der da heißt
"Es ist unsere gemeinsame Aufgabe zur Menschlichkeit zurückzufinden".
Ebenso richtige wie vor allem wichtige Worte. Denn wenn man hört, dass mittlerweile über
drei Millionen Menschen als Flüchtlinge ihre ukrainische Heimat verlassen haben bzw. es wohl
auch mussten, sollte man doch dieser Tatsache zumindest Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.
Genau dies vermisse ich allerdings in Ihren sehr umfangreichen Darstellungen.
Ganz gleich, wie man zur Ukraine-Angelegenheit steht, dies ist und bleibt jedermanns persönliche
Sache, sollte man denn doch das Leid der durch sie so schlimm in Mitleidenschaft gezogenen
Frauen, Männer und Kinder nicht vergessen. Denn sie sind die wirklichen Leidtragenden dieser Zeit-
in des Wortes aller schlimmster Bedeutung "Arme Menschen".
Als Vertreter der Islamischen Befreiungstheologie müsste dies doch gerade, und von vorneherein,
für Sie eine innere Verpflichtung sein. Denn ganz gleich, wer für das aktuelle Desaster im flächengrößten
europäischen Land auch verantwortlich sein mag- die Flüchtlinge, und es sind ja bislang fast nur Uk-
rainerinnen und Ukrainer, bleiben mit oftmals uns unvorstellbar Schlimmem konfrontiert.
Schöne Worte helfen ihnen da allerdings bekanntlich nicht. ...

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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#3 von Yavuz Özoguz , 15.03.2022 15:48

Sehr geehrter Herr Dr. Haas,

in dem Artikel ging es nicht um Flüchtlinge. Wenn ich einen Artikel über Flüchtlinge schreibe, dann würde ich die aktuellen ukrainischen Flüchtlinge wohl als Letztes nennen, denn es sind im weltvergleich Luxus-Flüchtlinge, die unter anderem von Deutschland sofort aufgenommen werden, eine Wohnung erhalten, Finanzmittel und freie Fahrt in öffentlichen Mitteln, wie sie sonst kein anderer Flüchtling bekommt. Alle Grenzen stehen ihnen offen und so viel Hilfe, wie sie, erfährt kein anderer Flüchtling auf diesem Erdball. Frauen und Kinder sind die am meisten Leidtragende, aber die gibt es im Osten des Landes seit acht Jahren und die konnten nicht nach Deutschland fliehen. Palästinenser sind seit 80 Jahren Flüchtlinge und haben in 80 Jahren zusammen gerechnet nicht so viel Hilfe erhalten, wie die Ukrainer in 14 Tagen! Abgesehen von dem Leid, dass jeder Flüchtling ertragen muss, die Heimat zu verlieren, ist das nichts im Vergleich zu den 30.000 jeden Tag an Hunger sterbenden! Die können nicht einmal fliehen. Aber der Inhalt des Artikels hatte nichts mit Flüchtlingen zu tun.

Menschlichkeit besteht nicht darin, dass man im Zuge einer speziellen partiellen Weltkrise alle Vernunft über den Haufen wirft und nur noch Mitleid mit einer Gruppe von Menschen hat, weil die Vorprägung eine besondere Abneigung gegen Russen bewirkt, sondern gleichermaßen alle Konflikte und alle Ursache über größere Zeiträume hinweg zu betrachten. Steht ein ukrainischer Flüchtling vor meiner Tür und muss ich ihm helfen, dann tue ich das von Herzen gerne, wie auch beim Russen. Aber wenn ich einen Artikel schreibe, der mit Menschlichkeit endet, dann weise ich vor allem auf die Ursachen der Unmenschlichkeit hin. Jene Ursachen haben nichts mit den Flüchtlingen zu tun.

Sie, Herr Dr. Haas, haben hier einst einer älteren Dame für ihren aus Ihrer Sich fanatischen Eisatz für einen schon längst dahingeschiedenen Kommunismus herbe Kritik öffentlich zukommen lassen. Das war Ihr Recht, und ich habe nicht eingegriffen. Zuweilen habe ich versucht Ihnen zu erklären, warum ich es nicht lösche. Manchmal ist es mir vielleicht gelungen. Es wäre eine Ironie der Geschichte, wenn Sie seit dem russischen Einmarsch alles nur noch gefärbt von einer bestimmten Brille sehen und zu allem und jedem nur noch aus diesem einen Blickwinkel schreiben. Sie würden sich in keinster Weise von dem Unterscheiden, was Sie einstmals hefitg kritisiert haben. Sie haben jene Schreiberin als fanatische Kommunistin betrachtet. Aber leben Sie nicht aktuelle den gleichen Fanatismus vor; nur mit antikommunistischen Vorzeichen? Wobei Putin sicher kein Kommunist ist.

Ich hoffe, es gelingt Ihnen die emotionale Schiene bei Ihren Bemerkungen gegenüber einer sachlichen Analyse einzutauschen und Ihre nicht mehr zu überlesende Russenfeindlichkeit so zu unterdrücken, dass Sie zu einer faieren Beurteilung sowohl der Weltgeschichte als auch der Artikel in diesem Forum kommen. Denn Sie verspielen hier gerade bei Tausenden und Abertausenden Lesern eine Reputation, die Sie sich in vielen Jahren Sachlichkeit aufgebaut haben in nur wenigen Tagen. Gott schütze Sie davor!


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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#4 von Dr.Josef Haas , 15.03.2022 16:33

Das mit der privilegierten Stellung von ukrainischen Flüchtlingen, verglichen mit anderen, kann ja
durchaus sein. Vergessen Sie dann aber bitte nicht die gar nicht wenigen Migrantinnen und Migranten hierzulande,
welche, nicht selten, sehr anmaßend auftreten. Noch dazu dürften die meisten ukrainischen Flüchtlinge, nach
allem, was man zu lesen bekommen hat, durchaus gerne bereit sein werden, nach einer Verbesserung der Situation in
ihrem Heimatland, dorthin zurückzukehren. Dies dürfte sie aber dann sehr von vielen Flüchtlingen aus Schwarzafrika
oder auch Syrien unterscheiden.
Mit Verwunderung habe ich Ihre Erinnerung an meinen seinerzeitigen Disput mit Frau Gisela Queck gelesen. Mir jetzt
allerdings vorzuwerfen, "ich lebe den gleichen Fanatismus vor wie sie", ist für mich allerdings nicht nachvollziehbar.
Das Gleiche gilt für die mir unterstellte "Russenfeindlichkeit". Die besitze ich weiß Gott nicht- und mir derartiges
vorzuwerfen, weil ich Putins Verhalten nicht bejubele, interpretiert mich in jeder Hinsicht gänzlich falsch.
Ich habe hier ja vor kurzem einen Beitrag veröffentlicht, der sich mit der stillschweigenden Kooperation Russlands mit
Israel in Syrien befasst. Gestern konnte man lesen, dass bei einem derartigen israelischen Bombardement zwei iranische
Offiziere gefallen sind. Diese unbestreitbare Tatsache diente ja dann wohl als Begründung für einen in Teheran befohlenen
Raketenangriff, der irakisches Territorium zum Ziele hatte.
Bin ich deswegen "anti-russisch" eingestellt, wenn ich derartiges, also Luftangriffe auf iranische Soldaten in Syrien, die
wohl nur dank dem Moskauer Schweigen durchführbar waren, kritisiere?
Natürlich wird Sie all dies nicht beeindrucken und meine entsprechenden Hinweise werden mir- stattdessen- erneute
Vorwürfe, möglicherweise sogar eine Sperrung meiner Mitarbeit im Forum, einbringen.
Über die Lage der Palästinenser müssen Sie mich, wie dies zu Beginn Ihres jüngsten Beitrages geschieht, übrigens nicht aufklären.
Der Großteil meiner hiesigen Schreibarbeit war ja der Bekundung unbedingter Solidarität mit ihrem so furchtbarem Schicksal
gewidmet. An diesem Denken werde ich jedenfalls bis zu meinem Lebensende unbedingt festhalten.
Dies bedeutet aber nicht, dass von mir eine wie auch immer geartete Kollaboration Russlands mit dem Terror-Staat Israel geflissentlich
übersehen wird. Denn nur allzu oft wurde das arme palästinensische Volk Opfer von perversem Zweckdenken anderer Mächte.
Das haben aber die dortigen armen Menschen wirklich nicht verdient!
Und noch einmal abschließend: Meine Person ist kein Anti-Kommunist, sondern- demgegenüber- jemand, welcher jeden Imperialismus,
mag er aus Washington oder anderswoher kommen, radikal ablehnt.
Wie Sie ja selber wissen werden, war und ist alles, was man als irgendwie links betrachten könnte, im Iran seit langem verboten-
die dortigen Anhänger der Tudeh-Partei, wenn es überhaupt noch welche geben sollte, leben in tiefster Illegalität.
Daher überrascht es mich doch sehr, wenn Sie hier mit dem Anti-Kommunismus-Vorwurf operieren. Der müsste, nach dieser Logik,
ja dann auch Ayatollah Khamenei gemacht werden, welcher alles scheinbar oder tatsächlich Kommunistische, wie sein Amtsvorgänger,
illegalisiert hat.

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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#5 von Yavuz Özoguz , 15.03.2022 17:16

Sehr geehrter Herr Dr. Haas,

bitte steigen Sie nicht jetzt auch noch in die Täter-Opfer-Umkehr ein. Deswegen brauchen Sie hier nicht ständig zu widerholen, sie könnten gesperrt werden. Ich hatte es damals nicht vor und habe es heute nicht vor! Ich habe doch auch gar nichts dagegen, dass Sie sich für Flüchtlinge einsetzen. Auch kann ich nachvollziehen, dass Sie aus Ihrer Sicht die ukranisischen Flüchtlinge vorziehen. Aber der Artikel hatte doch bei aller Vernunft und Sachlichkeit absolut nichts, aber auch gar nichts, mit Flüchtlingen zu tun. Der Fanatismus rührt daher, dass Sie in jedem Artikel nicht mehr das sehen, was darin geschrieben steht, sondern ihre aktuelle Einstellung zu etwas hineininterpretieren.

Ich verusche es einmal an einem anderen Beispiel zu erläutern, der für - so Gott will - hilfreich sein kann. Wenn jener Koflikt nicht zwischen Russland und Ukraine gewesen wäre, sondern zwischen Algerien und Mali und ich hätte den gleichen Artikel geschrieben, dann hätten Sie einen ganz bestimmten Satz aus dem Artikel herausgepickt, der mit der deutschen Geschichte zu tun hat, und zu diesem Satz einige Hinweise gegeben. Das hätte die Leser aufmerksam gemacht, das hätte Ihre Reputation erhöht und es wäre nützlich für den Leser wie für den Schreiber gewesen. Stattdessen haben Sie sich auf etwas gestürzt, was mit dem Artikel absolut nichts zu tun hat. Und was Sie geschrieben haben, hat weder Ihnen genützt noch dem Leser; so zumindest mein bescheidener Eindruck. Wenn es nur dieses Mal so wäre, hätte ich es hingenommen. Aber seit dem russischen Einmarsch habe ich - und bestimmt nicht nur ich - das Gefühl, als wenn Ihr Account von jemand anderem gekapert worden ist. Es scheint fast so, als wenn unter Ihrem Namen eine völlig andere Person schreibt, die nichts mit der Person zu tun hat, die bis vor 14 Tagen geschrieben hat. In dieser Ausgangssituation versuche ich Sie erneut darauf aufmerksam zu machen, dass der Sinn des Schreibens ja kein Selbstzweck ist, insbesondere nicht in einem Forum, in dem so viele mitlesen.

Ich erlaube mir daher eine Empfehlung: Wenn sie unbedingt zu diesem Thema antworten mögen, so stellen Sie sich doch einfach vor, es würde sich um Algerien und Mail handeln. Überlegen Sie dann, ob sie die gleichen Worte gewählt hätten und das gleiche Thema beschrieben hätten. Das kann helfen zu verstehen, dass innere Arroganz viel schlimmer auf die eigene Seele wirken kann als äußere Arroganz. Wirkt es nicht geradezu abstrus, wenn Sie mir Imam Chamenei näher bringen möchten, wo ich ein Buch über ihn geschrieben habe und genau weiß, wie er mit dem Kommunisten umgegangen ist, mit dem er monatlang eine Zelle teilen musste, weil das des Schahs Taktik war, Muslime und Kommunisten zusammenzustecken.

Alle Menschen sind Träger von Geist Gottes. Es gibt aber Mechanismen, die dazu führen, dass jeder Geist nicht ausstrahlen kann. Jene Mechanismen liegen in unserer Hand. Sehr viele Leser (die mich teils entsetzt im Hintergrund kontaktieren) verstehen im Augenblick nicht, was mit Ihnen geschehen ist. Sie erkennen Ihre Schriften und Reaktionen nicht wieder. Ich versuche Ihnen - und auch jenen Lesern - zu erklären, dass es zuweilen Krisen in der Welt gibt, die als Prüfung dienen, damit jeder erkennen kann, wer auf welcher Linie trotz Schwierigkeiten voranschreitet.

Strategen spielen gerne Schach. Beim Schahspiel kommt es nicht darauf an, nur den aktuellen Zug zu erkennen, sondern viele Schritte im Voraus zu denken. Manchmal kan ein Bauernopfer zum Sieg führen, wenn der kurzfristig denkende Gegner das nicht erkennt. In der Ukraine wird gerade nichts Geringeres als die Änderung des Weltschicksals eingeläutet. Niemand kann und wird von Ihnen verlangen, dass Sie Putin verstehen, ihn unterstützen oder zu ihm schweigen. Aber wenn Ihre Schriften nur noch ausschließlich den UsA helfen, dann schaden Sie ihren eigenen Zielen, die Sie hier jahrelang vertreten haben. Sie waren stets ein aufrichtiger Anti-Imperialist und wollten Deutschland von den Imperialisten befreien. Aktuell schreiben Sie anders. Das sollte Ihnen zu denken zu geben. Lesen Sie nur ihren erste Antwort noch einmal aus diesem Blickwinkel: Wem nützt der Text? Danach müssten Sie erschrocken sein.

Gott schütze Sie!

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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#6 von Yavuz Özoguz , 15.03.2022 17:20

Zum Verständnis dieses außergewöhnlichen Krieges sei noch vermerkt: Russland liefert durchgehend Gas an die Ukraine. Ohne dieses Gas wären schon unzählige Ukrainer erfroren. Kiew kann auf dieses Gas nicht verzichten, fordert aber von Deutschland, Gasimporte aus Russland einzustellen.

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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#7 von Dr.Josef Haas , 15.03.2022 19:07

Sehr geehrter Herr Dr. Özoguz, vielen Dank für Ihren jüngsten Beitrag. Dies schreibe ich wirklich ohne jede Häme oder
Ironie. Allerdings verstehe ich die ganze Aufgeregtheit überhaupt nicht (mehr). Zunächst einmal, haben ja sowieso
nur sehr wenige Personen hier meine Beiträge über Palästina gelesen. Dies beweisen ja die Informationen über deren
Angeklickt worden sein zur Genüge. Ist ja auch völlig in Ordnung. Es ging und geht mir hier ja nie um meine Person.
Aber mir "Russenfeindlichkeit" zu unterstellen, geht denn doch zu weit- zumal Sie ja selber in einem anderen Beitrag
dieses Forums Putins Agieren gegenüber der Ukraine selber "Unrecht" genannt haben.
Einmal mehr kann ich hier nur wiederholen, was der Hauptgrund für meine Kritik am Verhalten des russischen
Präsidenten gewesen ist und bleibt: dessen belegbare Kooperation mit Israel.
Wie ich darauf hier zu sprechen kam, haben Sie mich deswegen attackiert- aber es ist dies doch leider eine Tatsache.
Natürlich weiß ich auch, dass Sie ein Buch über Imam Chomeini geschrieben haben. Aber mir bei dessen bekanntem
Anti-Kommunismus diese Einstellung vorzuwerfen, ist schlechterdings nicht nachvollziehbar.
Dies soll und wird aber meine letzte Äußerung, zumindest zum Thema Ukraine-Russland, gewesen sein.
Bei der Dominanz Ihrer Meinung in diesem Forum, macht es ja auch keinen Sinn mehr.
Aber noch einmal in diesem Zusammenhang: Ich kann und werde es nicht meinem Gewissen vereinbaren, dass ein Herr Putin,
versteckt oder mittlerweile sogar offen, mit dem Terror-Staat Israel zu Lasten des Iran zusammenarbeitet.
Da brauchen Sie mir gar nicht unterstellen, vor 14 Tagen hätte ich völlig anders geschrieben.
Diese Ihre Darstellung entspricht aber nicht den Tatsachen.
Stattdessen setzt sich meine Person seit 2014, wo ich hier zu schreiben begann, vehement für das palästinensische Volk und
seinen Freiheitskampf ein. Dessen Feinde, und dies sind leider nicht nur die USA und zahlreiche westliche Länder, wurden
und werden dabei allerdings von mir beim vollen Namen genannt- auch auf die Gefahr hin, die ja hier leider postwendend
eingetroffen ist, dass mir deswegen alles mögliche unterstellt wird. Wer aber allein der Wahrheit verpflichtet ist, muss damit
leben, auch wenn mich gerade Ihre Vorwürfe, Herr Dr. Özoguz, selbstverständlich besonders traurig stimmen!

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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#8 von Dr.Josef Haas , 17.03.2022 08:48

Ich wollte ja hier eigentlich nichts mehr über die Thematik Russland-Ukraine schreiben, nicht
zuletzt deshalb, weil die mir hier ständig unterstellte "Russenfeindlichkeit" von meiner Person nur
noch als eine polemische Feststellung bezeichnet werden kann.
Trotzdem hier heute ein paar wenige Zeilen zur bekannten Thematik.
"tagesschau.de" vom 16.März 2022 berichtet nämlich über sehr interessante Querverbindungen
zwischen Israel und russischen Oligarchen. Danach "landeten in den vergangenen Wochen immer
wieder Privatjets russischer Oligarchen in Tel Aviv, während dies in weiten Teilen der Welt aufgrund
der Sanktionen längst unmöglich ist." Namentlich wird in diesem ungemein bezeichnenden Zusammenhang
der berüchtigte Roman Abramowitsch aufgeführt.
Dr.Özoguz wird mir jetzt zwar wieder in fanatischer Einsilbigkeit das hier und in anderen Berichten Nach-
zulesende unterstellen, dennoch ist und bleibt es ein Skandal, wie diese Blutsauger Russlands, alle übrigens
mit israelischer Staatsangehörigkeit ausgestattet, hier ein Eigenleben führen können, das so vielen armen
Russinnen und Russen schlechterdings unmöglich ist und auch bleiben wird.
Auf die heimliche Zusammenarbeit Russlands mit Israel in Syrien mit all ihren so tragischen Folgen, gerade
für den Iran, habe ich an anderer Stelle dieses Forums ja bereits hingewiesen.
Um es zum letzten Male zu wiederholen: Diese schmutzige Kooperation hat mich zu meinen kritischen Aussagen
über Putin veranlasst- mir deswegen, und noch dazu permanent, "feindliche Gefühle gegenüber Russland"
zu unterstellen, grenzt infolge dessen ja schon an Verleumdung!

Dr.Josef Haas  
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RE: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt in die Ukraine

#9 von Dörte Donker , 19.03.2022 14:17

finde ich sehr sehenswert, sehr gute und logische Analysen:
https://www.youtube.com/channel/UCsDFg3IOIpD3kOIyTrwXKrg

Zitat
Was erlauben Putin?! Jetzt ist er doch in der Ukraine einmarschiert. Was ist da passiert? Und was kann man im Nebel des Krieges überhaupt erkennen? Wir versuchen uns dem Propaganda-Tsunami entgegenzustellen: Was hat es mit den amerikanischen Biowaffenlaboren und den Nuklearwaffen in der Ukraine auf sich? Gab es wirklich Angriffspläne auf den Donbass? Was bedeuten die Sanktionen wirklich für uns? Was rollt da auf uns zu? Über all das und mehr berichten Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers in Ausgabe #75 des 3. Jahrtausends. Alle Links zur Sendung gibt es ab 10.03.2022, 20 Uhr exklusiv auf unserer Webseite ExoMagazin.tv ►► https://www.exomagazin.tv/fog-of-war-...

Die Themen im Einzelnen:
00:02:46 Was erlauben 3JT? – Warum jetzt doch Krieg?
00:10:45 Die Roten Linien Russlands - … ohne Antwort des Westens
00:29:37 Nazis in der Ukraine? – Jawohl mein Führer!
00:50:00 Afghanistan 2.0 – Droht der Ukraine ein endloser Bürgerkrieg?
01:03:28 Dank an unsere Unterstützer
01:11:12 Mordaufrufe gegen Putin – Der Gipfel der Propaganda-Orgie
01:18:49 Russische Kriegsgründe - Biowaffen, Atomwaffen, Angriffspläne
01:55:00 Die Sanktionshysterie – Das Ende der unipolaren Welt
02:22:15 Ende


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