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Verbrechen an Palästina

#1 von Dr.Josef Haas , 18.12.2021 09:43

Verbrechen an Palästina

Auch das bald zu Ende gehende Jahr hat den Palästinenserinnen und Palästinensern ein Übermaß an
Leid, Terror und Verfolgung gebracht. Dafür allein verantwortlich war, ist und bleibt Israel.
Dessen Verbrechen an diesen armen Menschen hat inzwischen ein Ausmaß angenommen, wie es in der
Menschheitsgeschichte nur selten angetroffen werden kann. Doch, der internationale Aufschrei deswegen,
blieb in aller Regel aus. Daran wird sich leider auch zukünftig nichts ändern. Zu mächtig bleibt ja die
Macht derjenigen, welche die Gerechtigkeit für Palästina verhindern. Jede Kritik an diesem perversen
Verhalten wird bekanntlich als "Antisemitismus" diffamiert. Mittlerweile verdienen nicht wenige sehr gut
daran, dass sie sich in den Dienst derjenigen stellen, welche sich am palästinensischen Leid erfreuen.
Das abscheuliche Verhalten der vornehm "Siedler" genannten Verbrecher erfährt demgegenüber von ihnen
nicht die geringste Kritik- es wird- stattdessen- durch permanentes Schweigen zu deren Tun legalisiert und
legitimiert.
Wie schon geschrieben- an all dem wird sich auch 2022 nicht das geringste ändern. Zu stark hat sich
inzwischen die Israel-Hörigkeit in die Gehirne vieler Menschen, ganz gleich, wo sie auf der Welt wohnen,
eingefressen, nicht zuletzt schon deshalb, weil man sie ja oft genug für sich selber in klingende Münze umzusetzen
vermag.
Um so bemerkenswerter und vor allem beeindruckender der Widerstand all der Menschen, welche sich dieser Macht
des Bösen entgegenstellen. Ich denke hier beispielsweise und vor allem an all die mutigen Aktivistinnen und Ak-
tivisten der Bewegung BDS (= Boykott, De-Investition, Sanktion), welche für die Unterstützung Palästinas oft genug
schwere persönliche Opfer auf sich nehmen, nicht selten dadurch ihre soziale Existenz aufs Spiel setzen.
Besonders hervorgehoben werden muss natürlich auch der Volkswiderstand in Palästina selbst, wobei diese Feststellung
für alle seine so vielfältigen Varianten Gültigkeit hat.
All dem ist es allein zu verdanken, dass die volkliche und nationale palästinensische Identität heute überhaupt noch
besteht, welche ja für die Zionisten und deren internationale Helfershelfer ein unbeschreibliches Ärgernis darstellt.
Natürlich können derartige, allerdings grundehrlich formulierten, Zeilen von einem wie mir sehr leicht geschrieben
werden. Das weiß ich auch. Dennoch, oder gerade deswegen: Manchmal ist weniger mehr!
Palästina und seinen so tapferen Menschen hilft kein Mahdi oder der Glaube an einen wie auch immer beschaffenen
Erlöser. Ihr einziger Rückhalt bleibt die internationale Solidarität, aber auch die Herzen der Menschen, welche ihrem Leben
und Leiden nahe stehen, weil sie es verstehen. Natürlich bleibt all dies, wenn überhaupt, nur ein Tropfen auf einen
brennend heißen Stein, oder wie es der jüdische Schriftsteller Manés Sperber im anderen Zusammenhang einmal so formulierte:
ein Tropfen im Ozean. All dies stimmt, trotzdem verlangen Recht und Wahrheit, dass etwas geschieht, dem nun schon seit dem
Ende des zweiten Weltkrieges andauernden Unrecht an der Bevölkerung Palästinas ein Ende zu setzen.
Selbst wenn diese so logisch erscheinende Aufforderung den ständigen Aufenthalt in einem Hamsterrad erforderlich zu machen
scheint, er ist es wert, auch künftig stattzufinden!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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