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Moderne Feinde Mohammeds

#1 von Dr.Josef Haas , 30.08.2020 09:27

Moderne Feinde Mohammeds

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nun auch ein aus dem Jahre 1972 stammendes Dekret
aufgehoben, das dort bislang zum Boykott israelischer Waren bzw. Technologie verpflichtet hatte.
Nach Mitteilung von deren Präsidenten Scheich Chalifa bin Said al-Nahjan darf nun aber künftig
zwischen den Emiraten und Israel Handel getrieben werden.
Unwillkürlich wandern nach dieser Ankündigung die Gedanken zurück in die früheste Zeit der
Entstehung des Islam, wo der Prophet von Medina aus die ihm nach dem Leben trachtenden Mekkaner
zu bekämpfen hatte.
Deren Rolle haben nun heute all die übernommen, welche so wie dieser Potentat aus den Emiraten, oder
die zahlreichen islamischen Verräter Palästinas, Israel zu Diensten sind.
Der heilige Qu´ran hat dazu schon vor zwei Jahrtausenden eine Beurteilung gefunden, welche gerade
in unseren Tagen als absolut zeitgemäß bezeichnet werden kann:
"Denjenigen, die gegen die Ungläubigen kämpfen, ist die Erlaubnis zum Kämpfen erteilt worden, weil
ihnen vorher Unrecht geschehen ist. Gott hat die Macht, ihnen zu helfen." -22:39
In unsere Zeit übersetzt: Unrecht geschieht den Palästinensern seit dem Ende des zweiten Weltkrieges-
mit sich ständig steigernder Tendenz. Deshalb ist Ihren Freiheitsbewegungen Hamas und Hisbollah "die
Erlaubnis zum Kämpfen erteilt worden, weil ihnen vorher /gemeint durch Israel/ Unrecht geschehen ist.
Gott hat die Macht, ihnen zu helfen."
Gott fallen aber nun die genannten Verräter vom Persischen Golf und deren zahlreiche Kollaborateure
aus der übrigen islamischen Welt in den Rücken, indem sie die Israelis unterstützen.
Damit nähern wir uns- geistesgeschichtlich- dem Jahr 624, als der Prophet mit der Badr Schlacht seinen
ersten Sieg errang.
Der Qu´ran dazu: "Gott hat euch doch seinerzeit in Badr zum Sieg verholfen, während ihr ein bescheidener,
unscheinbarer Haufe waret." -3:123
Genau dies, also "ein bescheidener, unscheinbarer Haufe", sind heute die so mutigen Trägerinnen und Träger
des palästinensischen Volksbefreiungskampfes. Doch sie stehen treu und tapfer, oft genug bis zu ihrem eigenen
Tod, zu ihrem Volk und können dadurch für sich erhoffen, was der Prophet, welcher seinerzeit unter noch
schlimmeren Ausgangsbedingungen gegen seine Feinde zu kämpfen hatte, durch sein Gottvertrauen erlangte:
den Sieg über die Feinde.
Die Eroberung der Oase von Chaibar, Verdrängung der jüdischen Banu al Nader, Daten aus der Frühzeit des Islam,
welche dann in die Eroberung von Mekka im Jahre 630 mündeten.
"Mohammed ist der Gesandte Gottes. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber heftig,
unter sich aber mitfühlend."
Und genau dies sind die Herrschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eben nicht.
Die Aufhebung ihres Israel-Boykotts hat es ja hinlänglich genug bewiesen.
Sie haben sich damit aber ebenso aussagekräftig wie eindeutig gegen den Propheten gestellt.
Das Schicksal der gegen ihn kämpfenden und ihm nach dem Leben trachtenden Mekkaner von einst, ist ihnen damit-
zumindest langfristig- gewiss.
Gott steht auf der Seite der Armen und Schwachen dieser Welt, und hat damit gerade auf die Palästinenser seinen
besonderen Blick geworfen.
Wer sich ihm dabei in den Weg stellt, handelt gegen ihn und ist, trotz aller anderslautenden Beteuerungen, doch
nur ein widerlicher Verräter an seinem Auftrag und Werk.
Die Strafe Gottes wird ihn daher, wann und wo auch immer, ereilen!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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Wenn ich weiß, was ich bin, & man mir sagen muss, was ich zu sein habe, würde man in der Psychologie von einer gestörten Persönlichkeit ausgehen!
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