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Die Beatmungsgeräte-Verschwörung

#1 von Yavuz Özoguz , 21.04.2020 10:23

Die Beatmungsgeräte-Verschwörung

Eigentlich war es für mich zunächst nur eine Meldung in einem Südthüringer Nachrichtenportal, die meine Wenigkeit verwundert aufschrecken ließ. Aber die Recherchen danach, haben mich in wirkliches Erstaunen versetzt.



Der Südthüringer Artikel begann mit der Überschrift: „Gefahr durch Beatmungsgerät? Klinikarzt rät zur Zurückhaltung – Ärzte in aller Welt stellen fest, dass die invasive Beatmung von Covid-Patienten bestürzend schlechte Erfolgsquoten hat. Ein Selber Klinikarzt rät deshalb zur Zurückhaltung.“ [1] Der Mann ist nicht selbst Arzt, sondern stammt aus dem Ort Selb. Ausgangspunkt für die Meldung war der Waldershofer Anästhesiologen Dr. Tobias Schindler, der vor dem Intubieren warnte. Eigentlich soll es sich bei seiner Tonaufnahme um eine private Mitteilung handeln, und er wisse nicht, wie sie in YoutTube kommen konnte [2] aber inhaltlich stehe er dazu.

Was Intubieren in der Realität bedeutet, zeigt ein Werbevideo der Fa. Dräger in YouTube sehr anschaulich [3]. Darin heißt es: „Der Arzt muss darauf achten, dass das Gerät die Lunge des Patienten nicht überdehnt und dadurch möglicherweise schädigt“. Angesichts der durch Corona erzeugten „Verklebungen“ der Lungenbläschen dürfte das gar nicht so leicht sein, aber es ist ein Ansatz, um weiterzuforschen. Ende Januar 2020 vermeldete die Bild-Zeitung in einer Horrormeldung über den Virus die heilende Wirkung der Beatmungsgeräte: „Er wurde an ein Beatmungsgerät angeschlossen, das permanent puren Sauerstoff in seine kranke Lunge pumpte. Am 2. Januar ging das Fieber endlich zurück.“ [4]

Von nun an sahen wir fast täglich die Bilder von auf dem Bauch liegenden notbeatmeten Patienten auf der Intensivstation. Mit Verweis auf den Gesundheitsminister Spahn berichtete das Ärztezeitung Mitte März, dass ein „echter Engpass“ die Versorgung mit der Ausrüstung für die Beatmungsmedizin sei. Von den 28.000 Intensivplätzen seien 25.000 mit Beatmungsgeräten ausgerüstet [5]. US-Präsident Trump wollte sogar die Autoindustrie dazu verdonnern, dass sie Beatmungsgeräte herstellen sollte, doch im Handelsblatt bezweifelte ein führender Hersteller, dass Autobauer dazu in der Lage wären [6]. Die Aufträge der Fa. Dräger waren derart gestiegen, dass sie ihr Personal für einen Dreischichtbetrieb aufstocken wollte. Um sich bei den Kunden zu entschuldigen, dass sie gar nicht in der Lage sind diese hohe Nachfrage zu erfüllen, schreiben die Dräger Werke auf ihren englischsprachigen Homepages weltweit: „Wir sehen weltweit einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach unseren Beatmungsgeräten und persönlicher Schutzausrüstung… Wir tun alles, um die weltweite Versorgung unserer Kunden mit Produkten und Dienstleistungen auch unter diesen schwierigen Umständen aufrechtzuerhalten. Bitte beachten Sie, dass in dieser Ausnahmesituation unsere Verfahren möglicherweise in gewissem Umfang geändert werden müssen und die Reaktionszeiten möglicherweise länger werden“ [7]. Der Aktienkurs der Drägerwerke ist seit Anfang des Jahres zeitweise um fast 100% gestiegen. Und die Drägerwerke sind nur ein exemplarisches Beispiel dieser Entwicklung. Auf Druck von Kanzlerin Merkel sollte das Wirtschaftsministerium die Produktion von Beatmungsgeräten koordinieren [8].

Das Schweizer Unternehmen Imtmedical AG dürfte sich mächtig geärgert haben, dass sie 2018 ihre Beatmungsgeräte-Sparte an das erst 2016 gegründete US-amerikanische Unternehmen Vyaire Medical Inc. verkauft hat [9]. Gründer war das Unternehmen Becton Dickinson, ein Unternehmen, das an der New Yorker Börse und im S&P 500 Index gelistet ist. Die Bill and Melinda Gates Stiftung hat sich an Becton Dickinson bereits im Jahr 1999 mit 100 Millionen US-Dollar beteiligt [10]. Im Laufe der Jahre folgten immer wieder (fast jährlich) weitere Zuwendungen, natürlich getarnt unter dem Deckmantel gemeinnütziger Aktionen von der Bill and Melinda Gates Stiftung in Kooperation mit Becton Dickinson, z.B. 2015 mit 30 Millionen US-Dollar [11]. Die enge Verzahnung von Stiftung und Unternehmen ist auch personell nachzuvollziehen. So ist z.B. Girindre Beeharry der Direktor der globalen Bildungsstrategie der Bill & Melinda Gates Stiftung. Er war zuvor für die Weltbank und Becton Dickinson tätig [12]. Das Ganze Syndikat dieser Verschwörer ist derart verseucht, dass einem bei jeder Recherche nur schlecht werden kann. Aber um nicht zu weit abzuschweifen zurück zu den Beatmungsgeräten.

Die entscheidende Schlagzeile – erst in Europa und dann in den USA – war: „Es gibt nicht genügend Beatmungsgeräte im Land, um mit COVID-19 fertig zu werden“, wie es unter anderem der Chicago Tribune vermeldet hat [13]. Während in Italien und Spanien die Menschen reihenweise an jenen Beatmungsgeräten starben, hatte Deutschland vergleichsweise wenige Tote, da die Ärzte sie zumeist nicht an die Beatmungsgeräte anschlossen. Warnungen vor Beatmungsgeräten häuften sich im deutschsprachigen Raum und verwiesen sogar darauf, dass die Beatmung kontraproduktiv sein könnte [14]. Eine ganze Sammlung von entsprechenden Links stellten Schweizer Ärzte zusammen und schrieben: „Weitere Fachleute in Europa und den USA haben sich zur Behandlung von kritischen Covid19-Patienten geäußert und raten dringend von einer invasiven Beatmung (Intubation) ab. Es liege bei Covid19-Patienten kein akutes Lungenversagen (ARDS) vor, sondern ein Sauerstoffmangel, der möglicherweise durch ein Diffusionsproblem (bei der Durchblutung der Lunge) verursacht wird, ausgelöst durch das Virus oder die Immunreaktion darauf“ [15]. Selbst die Springer-Presse musste Mitte April zugeben: „Sterberate bei Beatmungspatienten gibt Rätsel auf“ [16].

Genau jene Frage steht im Raum. Ist es wirklich ein Rätsel oder ist es eventuell Inkompetenz und/oder Verschwörung, je nach Akteur? Dabei hatte bereits im März 2020, also einen Monat vor dem Springer-Rätsel der Vorzeige-Virologe Drosten auf die extremen Gefahren der Beatmung bei Covid-Patienten hingewiesen [17]. Nur hat das offensichtlich niemanden interessiert. Allerdings hatte gerade jener Drosten erst eine Woche zuvor davor gewarnt, woher man die vielen Beatmungsgeräte denn herbekommen solle und dass die Panik real sei in Italien [18]. In Zweifel hat er irgendwann immer das richtige gesagt. Auch in den USA hörten ab Anfang April immer mehr Ärzte damit auf, Patienten zu beatmen, weil sich herausgestellt hatte, dass der Anteil der Sterbenden mit Zwangsbeatmung größer war als wenn man es nicht tat [19].

Noch einmal zurück zu den Beatmungsgeräten. Ist das Ganze jetzt eine Art live-Experiment, bei dem niemand den Ausgang kennen kann und daher auch Fehler geschehen? Gab es keine wissenschaftlichen Belege, dass die Beatmung bei dieser Art von Krankheit eher negative Folgen haben könnte? Denn sollte es zuvor bereit Erkenntnisse gegeben haben, könnte eine Art kollektive fahrlässige Massentötung vorliegen.

In einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie zur Behandlung respiratorischer Komplikationen bei einer Viruspandemie aus dem Jahr 2005, welche heute noch auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts abrufbar ist, wird beschrieben, dass invasive Beatmung in solchen Fällen problematisch sei und daher sei „basierend auf den großen Erfolgen, welche die nichtinvasive Beatmung bei akuter respiratorischer Insuffizienz in den letzten Jahren erzielen konnte“, die Empfehlung entstanden, lieber mit Sauerstoffmasken und weniger Druck und damit ohne technisch aufwendige und kostenintensive Beatmungsgeräte zu behandeln [20]. Die Wirksamkeit der nichtinvasiven Überdruckbeatmung bei der Behandlung von akutem Atemversagen bei schwerem akutem Atemwegssyndrom wurde bereits ausführlich beim Vorgänger Corona-Sars wissenschaftlich untersucht und bereits 2004 publiziert [21]. Die zunehmende Verbreitung dieser Erkenntnis nach Abflauen der Hysterie und der Wunsch vieler Ärzte nicht der fahrlässigen Tötung beschuldigt zu werden – schließlich haben sie ihren Beruf zur Lebensrettung ergriffen – führte zu immer mehr „Aussteigern“. Auch in Deutschland bildete sich die neue Front der „Ärzte für Aufklärung“ [22]. Am 16. April sah sich daher das Systemblatt des imperialistischen Kapitalismus BBC genötigt noch einmal ausführlich für die Vorteile von Beatmungsgeräten zu werben [23].

Einige seriöse Schreiber spekulieren inzwischen darüber, dass das Virus von Menschenhand geschaffen worden sein könnte [24]. Jene Restseriösen sind die Ausnahme, welche die Regel der Presstituierten bestätigen. Presstituierte hingegen versuchen lieber davon abzulenken, in dem sie z.B. darüber „berichten“, ob das Virus auch durch Gasauscheidungen aus einer etwas tiefer gelegenen Körperöffnung zur Übertragung des Virus beitragen können [25]. Vielleicht arbeiten die SWR Leute ja mit George Soros zusammen, der seit 2017 den Kampf gegen „Falschnachrichten im Netzt“ finanziert [26].

Der inzwischen etwas chaotisch wirkende Rückzug von Politikern und Presstituierten in Deutschland bezüglich ihrer Maßnahmen, mit denen noch kein Diktator der Welt die Menschenrechte in solch einer Intensität eingeschränkt hat, lässt erwarten, dass es noch so manche Verwerfung und manche Enthüllung gibt. Die professionellen Presstituierten werden sicher nicht zur Aufklärung beisteuern, so dass auch weiterhin die Amateur-Journalisten und „Verschwörungstheoretiker“ gefragt sind, selbst wenn sie manchmal weit über das Ziel hinausschießen. Doch ihre Übertreibung kann selten das Maß an Verschwörung erreichen, welche in der Realität tagtäglich erfolgt in einem imperialistisch-kapitalistischen System, dessen Grundfeste die Verschwörung gegen Menschlichkeit ist.




[1] https://www.insuedthueringen.de/region/G...xIDXf-jxz6sPw7E
[2] https://www.youtube.com/watch?v=_4fjb6PF...doG1ZXSTGiG2Dbo
[3] https://www.youtube.com/watch?v=pvwu6kkwTN8
[4] https://www.bild.de/news/ausland/news-au...09536.bild.html
[5] https://www.aerztezeitung.de/Politik/Mer...nen-407540.html
[6] https://www.handelsblatt.com/unternehmen...P5NZuBWe6Dv-ap5
[7] https://www.draeger.com/en_seeur/Home
[8] https://www.handelsblatt.com/politik/deu...n/25722102.html
[9] https://medtech-zwo.de/aktuelles/nachric...ete-sparte.html
[10] https://www.bd.com/contentmanager/b_arti...p?Item_ID=21276
[11] https://www.everywomaneverychild.org/com...on-and-company/
[12] https://blogs.worldbank.org/team/girindre-beeharry
[13] https://www.chicagotribune.com/coronavir...dyni-story.html
[14] https://www.doccheck.com/de/detail/artic...atmung-und-dann
[15] https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
[16] https://www.welt.de/vermischtes/article2...aetsel-auf.html
[17] https://www.stern.de/gesundheit/virologe...t--9193730.html
[18] https://www.tagesspiegel.de/wissen/virol...t/25633420.html
[19] https://apnews.com/8ccd325c2be9bf454c2128dcb7bd616d
[20] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Kra...publicationFile
[21] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15364765
[22] https://www.ärzte-für-aufklärung.de
[23] https://www.bbc.com/news/health-52036948
[24] https://www.heise.de/tp/features/pLai3-e...ch-4705632.html
[25] https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/...IOCLEOReFnWkKMg
[26] https://www.spiegel.de/kultur/gesellscha...-a-1141799.html


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zuletzt bearbeitet 22.04.2020 | Top

Nachtrag: Die Beatmungsgeräte-Verschwörung

#2 von Yavuz Özoguz , 22.04.2020 13:14

Hier noch ein Nachtrag:

Heute erhält das Unternehmen Biontech die erste Zulassung für klinische Studie in Deutschland [1]. Das Unternehmen hat "zufälligerweise" erst im September 2019 eine umfassende Kooperation mit der Melinda und Bill Gates Stiftung unterzeichnet [2].

[1] https://www.handelsblatt.com/unternehmen...cpCJGEhVZ4r-ap5
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/BioNTech

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