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Heute abend: "Allah in Ehrenfeld"

#1 von Fatima Özoguz , 10.07.2012 18:59

Heute abend, 22.45 strahlt der ARD diese Doku aus. Hier eine kurze Zusammenfassung:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regiona...n-ehrenfeld.xml

Einerseits ist es natürlich unschön, wie sich die pöbelnden Islamhasser bei der Bürgeranhörung aufführen. Aber ehrlich gesagt frage ich mich schon, warum vor der Moschee die türkische Flagge hängen muss. So müssen die Deutschen ja das GEfühl haben, dass da eine Art "Mini-Türkei" entsteht.


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RE: Heute abend: "Allah in Ehrenfeld"

#2 von Fatima Özoguz , 11.07.2012 14:49

Abgesehen davon, dass ich die Moschee recht hässlich und Folkloretänze anlässlich der Grundsteinlegung einer Moschee unangebracht finde, finde ich es aber grundsätzlich nicht gut, dass der türkische Staat so sehr durch die Ditib hier hineinregiert. Der hiesige Islam muss deutsch geprägt sein, sprachlich vor allem. Damit meine ich natürlich keinen kastrierten, säkularisierten und kapitalismus-tauglichen stromlinienförmigen Euro-Islam. Sondern wir müssen uns hier selber verwalten, wir haben ja die entsprechenden Dachverbände wie den ZDM oder den Islamrat. Warum muss dann eine Organisation mit herumpfuschen, die vom türkischen Staat abhängig ist? Genauso wäre es, wenn in der Türkei irgendwelche Missionare aus Deutschland Kirchen bauen würden, das hätte was von Kolonialisierung. Was in Afrika und Asien ja auch gemacht wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn deutsche Muslime vertreten werden sollen, dann soll das nicht durch den verlängerten Arm eines anderen Landes geschehen.
Den Zionisten Giordano kennen wir ja zur Genüge "nicht die Moschee, sondern der Islam ist das Problem". Wie man sich als Überlebender des Holocaust so weit erniedrigen kann, sich einer Gruppierung wie Pro Köln anzudienen, ist mir rätselhaft. Zumal ein islamophober Demonstrant pöbelte "Haben wir Deutschen hier zu sagen, oder die Türken und Juden?" Was nicht weiter kommentiert wurde.

Diese Pro-Köln-Fuzzis sind ja schon durch ihr Aussehen gestraft. Lauter verbitterte, verbiesterte Typen mit dumpfen, hass-erfüllten, ergo häss - lichen Gesichtern. Diejenigen unter ihnen, die bei der Bürgeranhörung zu laut herumpöbelten, wurden aus dem Saal geworfen, was schon mal sehr positiv war. Warum auch die Presse an die Luft gesetzt wurde, kann ich wiederum nicht nachvollziehen.

Erfreulich auch, dass viele Kölner Bürger "Pro Köln" eine Absage erteilen, in dem sie ihnen entschlossen entgegentraten. Bei diesem ominösen "Anti-Islamisierungskongress" , an dem auch dieser unsägliche Beisicht teilnahm, mussten sie ewig lang den Rhein rauf und runterschippern, weil keiner sie ans Ufer lassen wollte. Das ist doch ebenfalls positiv zu sehen. Auch die anwesenden Polizisten zeigten ihren Abscheu vor diesen Dumpfbacken deutlich.

Umso tragischer hinterher das Theater um angebliche Baumängel. Damit haben sie sich eine Menge Sympathien verscherzt!


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