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70 Jahre Staatsterror

#1 von Dr.Josef Haas , 14.05.2018 08:14

70 Jahre Staatsterror

Es hat wohl kaum jemals in der Geschichte einen derart großen Kontrast zwischen der
Wirklichkeit und dem, was sie demgegenüber zu sein hat, gegeben, als in der bundes-
deutschen Israel-Darstellung.
Auf der einen Seite oft schon die Grenze zur devoten Unterwürfigkeit überschreitende
Lobeshymnen auf den zionistischen Staat, und auf der anderen die nackte, gänzlich
andersartige Wirklichkeit.
Und diese ist und bleibt sicher auch zukünftig von der nun bereits sieben Jahrzehnte
alt gewordenen Vertreibung von mindestens 900.000 Palästinensern und der täglichen
Drangsalierung der Angehörigen des Volkes von Palästina, dem die so gefeierte "Einzige
Demokratie im Nahen Osten" seit jeher das Selbstbestimmungsrecht verweigert hat,
bestimmt.
Damit einher gehen ständige Völkerrechtsbrüche dieses "wahrhaft einzigartigen Landes",
das nach wie vor, ja mehr denn je, fremde Staaten überfällt, wenn ihm dies gerade
opportun erscheint.
Die dabei umgekommenen Menschen haben dabei die in Tel Aviv federführenden
Zionisten stets genauso wenig interessiert wie die vielen Tausend Palästinenser, die
seit Beginn des israelischen Landraubes im Mai 1948 ihrem Terror zum Opfer gefallen
sind.
So stellt Israel wahrlich etwas ganz Besonderes dar.
Es ist ein Staat, der sich rücksichtslos über jedes internationale Recht hinwegsetzt und
ein solch verbrecherisches Handeln in der Regel mit dem Juden einmal in der Vergangenheit
zugefügtem Unrecht begründet.
Auch dies absolut einmalig in der Menschheitsgeschichte, dass historisches Leid für die
Unterdrückung daran absolut Unschuldiger herhalten muss.
Die Welt, auch Teile der muslimischen, weiß das und schweigt in der Regel dazu.
Die Gründe hierfür sind vielfältig- Feigheit und Angst vor dem internationalen Einfluss Israels
in diesem Zusammenhang aber stets ausschlaggebend für ein Verhalten, bei dem das
palästinensische Volk von Anfang an der Leidtragende geblieben ist.
So stellt Israel heute und in aller Zukunft eine ständige Gefahr für den Weltfrieden dar-
eine Feststellung, welche durch seine jüngsten Drohungen gegen den Iran auf erschütternde
Weise bestätigt wird.
Die Beseitigung dieses permanenten Unruheherdes und seine Ersetzung durch einen Staat, in
dem Muslime, Christen und Juden wirklich frei neben- und miteinander leben können, stellt
daher heute am 70.Jahrestag der Republik Israel eine unbedingte Notwendigkeit dar.
Denn nur dies kann und wird dem Nahen Osten den so dringend benötigten Frieden bringen,
welchen Israel nun schon seit siebzig Jahren ständig bedroht.
Der Kampf gegen diesen Unruhestifter duldet daher auch keinerlei Unterbrechung, denn dies
wäre nur ein weiteres Verbrechen an den Palästinensern, deren Unterdrückung vor siebzig
Jahren ihren Anfang nahm.

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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