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Kein Hoffnungsträger

#1 von Dr.Josef Haas , 07.03.2017 18:18

Kein Hoffnungsträger

Von der Weltöffentlichkeit einigermaßen unbemerkt, machte Israels sog. "Regierungschef"
Benjamin Netanjahu wieder einmal Herrn Putin in Moskau seine Aufwartung.
Schon vor dieser Begegnung ließ er sie dabei ungefragt wissen, dass es ihm dort
darum ginge, auf eine "iranische Front" im Gebiet der Golan-Höhen aufmerksam zu machen.
Diese Äußerung gibt- einmal mehr- den fast schon pathologische Züge tragenden Hass dieses
Oberzionisten auf den Iran wieder, dem Land, wo diese verquere Geisteshaltung schon vor
tausenden von Jahren 75.000 einheimischen Persern das Leben kostete.
Ein viehisches Hin geschlachtet worden sein, welches das internationale Judentum noch
heute Jahr für Jahr in seinem "Purim-Fest" bejubelt.
Das Moskauer Treffen dürfte nun aber doch den einen oder anderen Israel kritischen
Menschen durchaus überraschen, glauben doch nicht wenige aus diesen Kreisen
stammende Frauen und Männer, mit dem russischen Staatspräsidenten besondere
Erwartungen an einen gerechten Frieden im Nahen Osten verbinden zu können, eine
Hoffnung, die allerdings bei ihm noch nie eine tatsächlich diesen Namen verdienende Hilfe
für Palästina auslöste.
Dies wird mit Sicherheit wohl auch künftig so bleiben, war doch schon die seinerzeitige
stalinistische Sowjetunion, welche heutzutage bei ihrem Rechtsnachfolger Russland wieder
zu Ehren gekommen ist,durch ihren in ihr stark vorhandenen jüdischen Einfluss zu einer dem
Zionismus positiv gegenüberstehenden Haltung veranlasst worden.
Er führte bekanntlich später dazu, dass die UdSSR das erste Land der Welt war, was sich,
noch vor den USA, 1948 zur völkerrechtlichen Anerkennung Israels entschloss.
Wenn auch die diplomatischen Beziehungen durch Moskau im Jahre 1967 wieder abgebrochen
wurden und die Sowjetunion seitdem mit einer araber freundlichen Palästinapolitik in
Erscheinung trat, nahm diese doch niemals überzeugende Formen an, sondern war stets nur
Ausfluss eines geostrategischen Zweckdenkens.
Die aktuelle russische Strategie für diesen Raum bekommt davon erst recht ihren Stempel
aufgedrückt, denn der ausgewiesene Islam-Feind Putin legt seit seiner Machtübernahme
gesteigerten Wert darauf, mit den Spitzen der russischen jüdischen Religionsgemeinschaft
auf gutem Fuße zu stehen.
Diese Tatsache bekommt zwar von ihm keine öffentlichkeitswirksame Bedeutung zuerkannt, ist
und bleibt aber trotzdem eine wichtige Realität.
Infolgedessen findet ein Netanjahu in Moskau stets ein offenes Ohr, zum Nachteil der
Palästinenser.
Diese werden dann, wie stets, neben dem Iran, dem Russland ja in der Vergangenheit sehr
lukrative Geschäfte verdankte, die Leidtragenden der wahren Gesinnung des Wladimir Putin sein.
Dies nicht zu vergessen, bleibt daher, gerade heute, eine unbedingte Notwendigkeit!

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RE: Kein Hoffnungsträger

#2 von Cengiz Tuna , 08.03.2017 12:44

Zitat
Er führte bekanntlich später dazu, dass die UdSSR das erste Land der Welt war, was sich,
noch vor den USA, 1948 zur völkerrechtlichen Anerkennung Israels entschloss.



Vielen Dank, Herr Haas, für diese Erinnerung. Russland ist bei der Gründung Israels vorgeprescht. Und soweit ich mich erinnern kann, waren es zuerst hauptsächlich russisch-zionitische Juden, die sich im besetzten Palästina angesiedelt haben. Russland kommt nur in Erscheinung, wenn es nötig wird, dann nämlich „alliiert“ Russland mit den USA. Die neue Allianz sehen wir in Syrien. Ansonsten gibt es nur „Kalte Kriege“.

Wer den zionistischen Einfluss unterschätzt, der sieht die Zusammenhänge nicht.

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