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Hoffnung gegen Resignation

#1 von Dr.Josef Haas , 25.02.2016 19:40

Hoffnung gegen Resignation

Es sind nun schon bald 70Jahre her, dass die Okkupation Palästinas durch Israel
erfolgt ist.
Dennoch sind ihre schlimmen Folgen so aktuell geblieben, als wenn das Ganze
erst gestern stattgefunden hätte.
Vor allem besetzten die zionistischen Landräuber damit die Heimat eines Volkes,
das von ihnen völlig unschuldig in die größte Katastrophe seiner langen
Geschichte gestürzt worden ist und entziehen ihm dadurch bereits mehr als
drei Generationen lang jedwede Perspektive und Lebensgrundlage.
All dies wird dabei bekanntermaßen- und auch dies schon seit Jahrzehnten-
von den USA und ihren Vasallen aus der Europäischen Union tatkräftig
unterstützt, wobei Deutschland in diesem so perversen Zusammenhang eine
Hauptrolle innehat.
In dieser verzweifelten Situation fragt man sich nun natürlich notwendigerweise,
wie lange diese Vergewaltigung des palästinensischen Volkes noch weitergehen
soll, zumal die israelische Unterdrückung mittlerweile immer schlimmere
Ausmaße angenommen hat.
Erst vor kurzem wurde so ja beispielsweise, wie die Tageszeitung "junge Welt"
mitteilte, ein 20jähriger Palästinenser von den "Besatzern massakriert."
Selbstverständlich haben die derzeit über Deutschland Herrschenden dieses
furchtbare Verbrechen in keiner Weise zur Kenntnis genommen, geschweige denn
Konsequenzen verlangt, was leider schon kaum mehr einen überraschen kann.
Und so geht das Morden der Zionisten ungebremst weiter- haben diese doch nicht
die allergeringsten Folgen aufgrund ihres menschenfeindlichen Tuns zu befürchten.
Infolgedessen blutet die volkliche Substanz des Volkes von Palästina im Kampf
gegen diese Verbrecher immer mehr aus, was gleichfalls heute noch gar nicht
absehbare Probleme schaffen kann und wird.
Von der Solidaritätserweisung durch ihre muslimischen Glaubensschwestern und
-brüder braucht man hier sowieso leider gar nicht erst zu reden beginnen, so
sehr hat man sich inzwischen daran gewöhnen müssen, dass diese- von wenigen
Ausnahmen einmal abgesehen- nicht stattfindet, was den Aggressoren aus Israel
selbstverständlich erst die notwendigen Voraussetzungen für ihr furchtbares
Handeln schafft.
Folglich gerät dies alles zu einer wahrhaft unendlichen Geschichte, deren Ende weniger
denn jemals zuvor abgesehen werden kann.
Für einen denkfähigen Menschen eigentlich eine traurige Erkenntnis, die normalerweise
nur Fatalismus und Depression auszulösen vermag.
Dennoch hat sich aber zumindest an einer Größe nicht das geringste geändert:
es sind die Palästinenser selbst, welche trotz ihres ständigen Verratenwordenseins
das Ringen um ihre Heimat nicht aufgegeben haben.
Wenn Geschichte wirklich noch einen Sinn haben soll, wird sie aber genau dies
irgendwann einmal honorieren (müssen).
Dadurch bekommt man allerdings wiederum in diesen Zeiten der ständigen Nieder-
geschlagenheit angesichts des Sterbens dieses Volkes das sichere Bewußtsein, dass
gerade deswegen den Palästinensern der Sieg über die israelischen Okkupanten
nicht zu nehmen sein wird.
Darauf unentwegt hinzuarbeiten und dem alles andere nachzuordnen, bleibt daher auch
2016 die Pflicht eines jeden Angehörigen dieses Volkes, das schon so unendlich viel
erlitten hat.
Bei der Verinnerlichung dieser Haltung werden die zionistischen Eroberer aber dann
genau das Schicksal erleiden, das ihnen einzig und allein angemessen ist:
die vollständige Vertreibung aus Palästina.
Nichts anderes haben sie schließlich auch verdient!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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RE: Hoffnung gegen Resignation

#2 von Yavuz Özoguz , 26.02.2016 07:32

Zitat
Bei der Verinnerlichung dieser Haltung werden die zionistischen Eroberer aber dann
genau das Schicksal erleiden, das ihnen einzig und allein angemessen ist:
die vollständige Vertreibung aus Palästina.
Nichts anderes haben sie schließlich auch verdient!



Die Zionisten sind nicht unsere Lehrmeister hinsichtlich Menschlichkeit. Und nur weil andere Menschen unmenschlich handeln, dürfen wir niemals unmenschich werden! So Gott will werden schon bald Juden, Chirsten und Muslime gemeinsam in Frieden in Palästina leben.

Yavuz Özoguz  
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