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US-amerikanische Pläne für den Nahen Osten

#1 von Brigitte Queck , 05.04.2012 00:58

US-amerikanische Pläne für den Nahen Osten

Dass man hinter den Aufständen in Bengasi auch langfristige Pläne der Führungsspitzen in Washington und Brüssel für die Länder des Nahen und Mittleren Ostens sehen muss, dieses Gebiet und ganz Afrika den Herrschaftsplänen des westlichen Monopolkapitals einzuverleiben, hat Dr. Pierre Hillard, Spezialist für die deutsch-französischen Beziehungen, docteur en science politique und Autor mehrerer Publikationen über die Zerschlagung von Staaten nach ethnischen Kriterien bereits
in seinem Buch"Greater Middle East"beschrieben, deren Auswirkungen wir heute mit Entsetzen verfolgen.

Bei dieser Zerschlagung von Staaten im Nahen Osten wurde Libyen anscheinend eine Art Schlüsselrolle zugedacht.

In einem Interview mit german-foreign-policy am 08.09. 2008 äußerte Dr. Pierre Hillard auf die Frage, welche Staaten von den geplanten Umstrukturierungen betroffen wären: „Sämtliche Staaten des Großen und Mittleren Ostens". Die Landkarte der US-amerikanischen Militärzeitschrift AFJ (Armed Forces Journal) gäbe nur einen Ausschnitt preis. Man müsse wissen, dass auch die Staaten Nordafrikas zu Objekten der Zerschlagung gemacht würden.
Das erklärte Ziel der westlichen Staaten sei es, die Denkweisen der Muslime zu verändern, damit diese die politischen, ökonomischen und philosophischen Prinzipien übernehmen, die den Westen beherrschen. Ethnische Umstrukturierung und Umstrukturierung des religiösen Denkens der Bewohner des Nahen und Mittleren Ostens - das seien die beiden Waffen, die von den Führungsspitzen in Washington und Brüssel benutzt würden, um die gesamte Region umzustürzen.

Die Veröffentlichung von entsprechenden Ethno-Karten, sowie des AFJ-Artikels von Ralph Peters in einer amerikanischen Militärzeitschrift dazu, seien Vorschläge, mit denen man auch die Reaktionen, vorrangig die Reaktionen unter den Muslimen, testen wollte. Das Geschickte an einer solchen Veröffentlichung sei, dass sie Debatten bei den Betroffenen auslöse. Man würde Befürworter und Gegner dieser Konzepte erkennen können, es werde zu Brüchen und Widersprüchen in den islamischen Staaten kommen, die man dann geschickt auf diese oder jene Weise ausnützen könne, um die muslimischen Staaten zu entzweien.
Angestrebt werde eine völlige Neuorganisation der Staatlichkeit - zwischen Griechenland im Westen und Indien im Osten. Einen solch umfassenden Umsturzversuch hätten nicht einmal die Kolonisatoren des 19. Jahrhunderts unternommen !

Die Führungsspitzen in Washington und Brüssel würden das Zerbrechen der Staaten im Mittleren Osten, aber auch in Europa, begünstigen. Dabei würden sie im Geist der so genannten Globalisierung handeln. Die Philosophie einer angeblich notwendigen Durchsetzung „universeller Werte“ diene ihnen dabei als Handwerkszeug..

Die deutsche Politik würde bei der Propagierung dieser Ideen z. B. über die Bertelsmann-Stiftung, die im Rahmen der Kronberger Gespräche ganze Maßnahmenbündel ausarbeitet, um den Mittleren Osten umzugestalten, eine große Rolle spielen. Der davon ausgehende Einfluss sei so bedeutend, und zwar unabhängig davon, welche Regierungsmannschaft in Berlin gerade an der Macht sei.

Mit anderen Worten, zählt die Bertelsmann-Stiftung zu den großen Think Tanks über die die Monopol-und Finanzbourgeoisie weltweit ihre Konzepte ausarbeiten und über die NATO dann militärisch verwirklichen lässt.

Die Veröffentlichung der Ethno-Karten in einer amerikanischen Militärzeitschrift im Juni 2006 sei kein Zufall. Es handele sich um die Begleitmusik für einen Umsturzprozess großen Stils. Die US-Außenministerin Condoleezza Rice habe auf ihrer Pressekonferenz am 21. Juli 2006, noch während der Kriegsereignisse im Libanon, erklärt: "Ich sehe kein Interesse der Diplomatie, zum status quo ante zwischen Israel und dem Libanon zurückzukehren.“
Angesichts dieser Worte müsse man sich fragen, ob der Krieg im Libanon nicht vorsätzlich begonnen wurde, um die Umsturzpolitik im großen Stil voranzutreiben. Es sei zu befürchten, dass auf dem jetzt eingeschlagenen Weg sehr viel Blut fließen werde.
Das entscheidende Ziel sei die Entwicklung der neuen Weltordnung ( unter Führung der USA versteht sich! d. Verf.) bei der es darum gehe, die verschiedenen Kontinentalblöcke (Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika) politisch und wirtschaftlich zu vereinen.
Quellen: www. german foreign policy vom 08.09.2008. Interview mit Dr. Pierre Hillard)http://www.water technology.net/projects/gmr/
Übrigens, ist diese Seite im Internet schon vorsorglich ( warum wohl ?) nicht mehr zugänglich. Man kann sie im Internet auch unter: Arbeiterfotografie abrufen. Brigitte Queck, Diplomstaatswissenschaftler Außenpolitik

Brigitte Queck  
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