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Mit Messern für die Freiheit

#1 von Dr.Josef Haas , 14.10.2015 17:48

Mit Messern für die Freiheit

Die insbesondere durch Messerattacken verzweifelter Palästinenser geprägt gewesenen
Geschehnisse der letzten Tage haben die Möglichkeit einer dritten Intifada in greifbare
Nähe gerückt. Obwohl diese hierzulande sofort als "terroristische Akte" diffamiert wurden,
dokumentieren derartige Widerstandshandlungen eindrucksvoll, dass das Streben nach
Freiheit für das mehr denn je von Israel unterdrückte palästinensische Volk, gerade bei
seiner Jugend, lebendig geblieben ist.
Ein ungemein positiver Vorgang, der natürlich für einen satt und bequem gewordenen
Bundesbürger, dessen alleinige geistige Nahrung noch dazu nur aus den hiesigen
Systemmedien besteht, schlechterdings nicht nachvollziehbar erscheint.
Dessen "Freiheit" besteht ja demgegenüber nur aus und in materiellen Dingen- für frei-
heitliche Regungen fehlt ihm hingegen von vorneherein der Mut.
Umso mehr ist dieser bei den jungen Freiheitskämpfern aus Palästina vorhanden, welche
ihn in aller Regel mit ihrem Leben bezahlen müssen.
Dabei stehen ihnen zumeist nur Messer als Kampfmittel zur Verfügung, was in den hiesigen
Breiten die ohne Goebbels gänzlich gleichgeschalteten Medien selbstverständlich als
eine besonders perverse Handlungsweise hinzustellen versuchen.
Bei anderen, heute als "Patrioten" verklärten Widerstandskämpfern der Zeitgeschichte,
kennen sie allerdings derartige Berührungsängste nicht.
Stellvertretend für weitere sei hier nur das Treiben der seinerzeitigen Resistance des
zweiten Weltkrieges erwähnt, die z.B. nichts dabei fand, auf Landstraßen Stahlseile in
Kopfhöhe zu spannen, an denen sich dann deutsche Soldaten den Kopf abtrennten.
Hingegen lamentieren die gleichen Organe, welche derartiges heute als "legitimen Akt der
Landesverteidigung" rühmen, über die Palästinenser, welche- im Gegensatz zu den
damaligen französischen Guerillas- mit voller Absicht ihr Leben für das Recht auf Selbst-
bestimmung ihres Volkes einsetzen und tadeln diese wegen ihrer angeblich
"verbrecherischen" Angriffe.
Dieser ihr beispielloser Mut findet aber- leider- zumindest derzeit, allerdings auch im isla-
mischen Kulturbereich nicht die Würdigung, welcher er eigentlich verdient hätte.
Ein sehr bedauerliches Faktum von Gleichgültigkeit und Desinteresse, was es daher
verdient, auf das schärfste kritisiert zu werden.
Von dieser Feigheit hebt sich nun, und für alle Zukunft, die Bereitschaft zur eigenen
Selbstaufopferung in einer schier unvorstellbaren Weise ab.
Und genau dies stellt wiederum einen deutlich sichtbaren Hoffnungsschimmer in dieser
unserer Welt dar, welche immer mehr vom Wirken und Wüten des Satans und seiner
Handlanger USA-Imperialismus sowie Zionismus verdunkelt worden ist!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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Registriert am: 29.07.2014


   

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