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Masochismus im Endstadium

#1 von Dr.Josef Haas , 12.09.2015 11:42

Masochismus im Endstadium

Ein Ende der Flüchtlingswelle ist und bleibt nicht absehbar. Die Finanzierung der
dabei Deutschland betreffenden Folgen genausowenig.
Leider hat es aber in diesem Zusammenhang noch keiner unserer Politiker, welche
doch einmal in ihrem Amtseid vorgaben, "den Nutzen des deutschen Volkes zu
mehren", gewagt, einen der Hauptverursacher dieses menschlichen Elends, also die
USA, zur Kasse zu bitten. Schließlich waren es ja sie, welche mit ihren verbrecherischen
Angriffskriegen gegen Afghanistan und dem Irak sowie der Einmischung in die inneren
Angelegenheiten Syriens zumindest einen Teil von ihm ausgelöst haben.
Selbstverständlich muss dies hierzulande auch weiterhin ein frommer Wunsch bleiben, zu
groß bleibt in den hiesigen Breiten die Angst vor den Vereinigten Staaten, wo inzwischen
offen dafür geworben werden kann, sich als "Schlepper" eine goldene Nase an den
menschlichen Tragödien unserer Zeit zu verdienen.
Diese hiesige Feigheit, gepaart mit der durch Presseorgane wie BILD herbeigeführten
Verblödung eines Teils unserer Bevölkerung, toleriert allerdings diese deutsche Unter-
würfigkeit gegenüber der Washingtoner Kriegs- und Ausbeutungspolitik, welche unter
dem Obama-Nachfolger wahrscheinlich noch furchtbarer als bislang sich in Erscheinung
setzen dürfte.
Da braucht man sich dann natürlich nicht groß darüber zu wundern, wenn die US-
Administration, wenn überhaupt, nur zur Aufnahme von 10.000 syrischen Flüchtlingen
bereit sein wird und deren Hauptverbündeter, also Israel, aus Sorge um die "Wahrung der
jüdischen Identität" seine ins Land gekommenen Migranten gleich in Lager einsperrt,
damit der zionistische Rassismus nun ja keinen Schaden nehme.
Im Gegenzug schafft Frau Merkel dafür auch die letzten Reste deutscher Tradition und
der darauf aufbauenden Strukturen ab, alles zum Wohle der das natürlich sehr erfreut
zur Kenntnis nehmenden Kapitalisten, welche schon jetzt darauf warten, die individuelle
Not der zu uns gekommenen Menschen für eine weitere Gewinnmaximierung in Form von
Billigstlöhnen zu mißbrauchen.
Ein Ende dieser perversen Entwicklung bleibt dabei heute noch keinesfalls absehbar.
Dennoch kann eines schon jetzt gesagt werden: Irgendwann muss und wird dieses an
Verlogenheit kaum mehr überbietbare Verhalten sein Ende finden (müssen).
Und wie? Finanzielle Gegebenheiten fragen nicht nach politischen Opportunitäten, sondern
entscheiden allein nach den Gesetzen der ökonomischen Realität.
Genau diese verheisst uns aber schon heute für die absehbare Zukunft nur noch den
Kollaps.
Vielleicht bringt dann aber genau der das eigentlich schon in unseren Tagen so dringend
erforderliche Umdenken in Form einer unabhängigen deutschen Politik zustande.
Man wird ja schließlich noch hoffen dürfen!

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RE: Masochismus im Endstadium

#2 von Dörte Donker , 12.09.2015 17:19

Um den Industriestandort Deutschland zu erhalten, braucht das Land billige Arbeitskräfte, die am Fließband die einfachsten Arbeiten verrichten. Die Schlüsselindustrie hätte auch abwandern können, aber nirgends auf der Erde finden sie so gute logistische Verhältnisse, wie in der BRD und stabile politische Verhältnisse, die einen morgen ausbrechenden Kriegszustand eher unwahrscheinlich machen.
Jedes Abwandern in Regionen, wo diese Arbeiter zur Verfügung stehen, wäre noch teurer geworden und vor allem unsicherer. Die Deutschen produzieren mit ihren 1,4 Kindern nicht genügend Menschenmaterial. So brutal das jetzt auch klingt, Merkel tut nichts aus Menschlichkeit. Wir verdienen doppelt, so ist das Kalkül, an den Waffenexporten und den Import von Menschenmaterial. Es gibt auch keinerlei Interesse vor Ort zu helfen, Konflikte beizulegen etc.
Die ganzen Willkommensklatscher und glücklichen Helfer sind diejenigen, die ihren menschlichen Altruismus ausleben können, und endlich das Gefühl bekommen, in ihrem Leben mal etwas Gutes zu tun. Sicher gab es in ihrem Leben 1000 Möglichkeiten, wo sie hätten etwas Gutes tun können, aber da tat man es nicht, weil es dafür keinen Lohn in Form von Anerkennung gab, sondern man sie am Besten noch für bekloppt erklärt hätte und man mit seiner Hilfe alleine da stand. Echte Nächstenliebe ist die, die keinen Lohn verlangt, die man auch praktiziert, wenn andere dieses Verhalten mit Unverständnis ablehnen, die nicht nach Anerkennung und Dankbarkeit verlangt. Sicher sind auch solche darunter, aber in der erkalteten Gesellschaft ist das jetzt eine Art Rauschzustand.
Aber wir werden sehen, was passiert wenn dieser Rauschzustand zu Ende geht und auch bei mach einem Flüchtling Erwartungen enttäuscht werden, denn auch in der BRD ist das Leben kein Wunschkonzert.

Und hoffe nur für uns alle, dass man nicht beginnt, Flüchtlinge in eigene Siedlungen bzw. eigene Neubausiedlungen zu stecken oder in sozial schwachen Stadtteilen zu konzentrieren, denn da würde keine Integration vonstattengehen, sondern Ghettoisierung und weitere Entwicklung von Parallelgesellschaften, wie z.B. in Frankreich.


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RE: Masochismus im Endstadium

#3 von Fatima Özoguz , 12.09.2015 18:45

"Parallelgesellschaften" finde ich erst mal gar nicht unbedingt schlimm, die gibt es ja überall. Es ist doch natürlich, dass man dort leben will, wo man verstanden und akzeptiert wird. Wenn Deutsche im Ausland siedeln, wohnen sie auch zusammen, daran ist erst mal nichts Verwerfliches, solange man auch an der Gesamtgesellschaft Anteil nimmt.
Allerdings steckt man Flüchtlinge lieber in die ärmeren Stadtteile, weil die Reichen sie nicht haben wollen.


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RE: Masochismus im Endstadium

#4 von Dörte Donker , 13.09.2015 15:03

http://german.irib.ir/nachrichten/wirtsc...fache-gestiegen

Deutschland erhöht noch seine Waffenexporte in die Krisengebiete !!!

@Fatima
Leider sind diese Parallelgesellschaften auch Orte der Kriminalität, die jede Ghettoisierung in Europa mit sich bringt. Deutsche kommen meist schon mit ganz anderen Voraussetzungen in andere Länder, nicht als Flüchtlinge, sondern als Menschen, die im Ausland was schaffen wollen und meist noch Geld mitbringen. Ich glaube daher nicht, dass solche Ghettos, wie in den Vorstädten von Paris z.B. Wohlfühlorte sind.
http://www.taz.de/!5013724/


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RE: Masochismus im Endstadium

#5 von Fatima Özoguz , 13.09.2015 19:13

@ D. Donker: Genau, Reiche = gut, Arme = Schlecht. Warum das keine "Wohlfühlorte" sind, hat so seine Ursachen, liegt aber sicher nicht an Abstammung oder Religion der Menschen, wie man uns weismachen will. Der New Yorker Stadtteil Harlem hat genau die gleichen Probleme, wenn nicht noch schlimmere.
Wenn Deutschland jetzt noch die Waffenexporte erhöht, werden Flüchtlingsströme die logische Folge sein, da helfen auch keine Grenzkontrollen. Ich frage mich sowieso, wonach man da "kontrollieren" will. Das ist doch nur eine Beruhigungspille für die verängstigte Bevölkerung. An den waffenexporten merkt man doch, dass man es offenbar nicht ernst meint und auch keine Maßnahmen treffen will, die Gründe der Fluchtbewegungen zu verhindern.


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RE: Masochismus im Endstadium

#6 von Dörte Donker , 13.09.2015 22:46

@Fatima
Armut kann aber auch nicht der Grund sein, weil vor allem hier zumindest niemand durch das soziale Netz fällt. Ich lebe selbst in einem armen Stadtteil, fast jede Familie hier lebt am Existenzminimum und trotzdem wird hier so gut wie niemand kriminell. Ich gehe sogar in Familien hinein mit meiner Arbeit, die haben Möbel bei sich stehen, die würde ich nicht einmal im Keller aufbewahren. Wenn wir etwas übrig haben, dann verschenken wir es an solche Familien.
In den USA herrschen hingegen wirklich bedrohliche Armutsfallen, durch die man ganz schnell ganz unten landen kann. Die daraus folgende Kriminalität ist da eine Frage des Überlebens. Die Entwicklung archaischer Strukturen wird hier in Europa quasi nachgeahmt, wie auch der Rest der US amerikanischen Subkultur über Musik bis Kleidungsstil. In Londons Problemvierteln werden jetzt ebenfalls ganz Straßenzüge von verschiedenen Gangs beherrscht.
Erfreulich zumindest, dass man jetzt anfängt sich über die tatsächlichen Ursachen der Flüchtlingsschwämme Gedanken zu machen. Vielleicht begreift Europa jetzt endlich, dass ihre Ja-sager Politik gegenüber den USA ein Ende haben muss, wie so manch Dinge, die die Europäer verzapfen.


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