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Flüchtlingsfrage in Deutschland

#1 von Brigitte Queck , 26.08.2015 12:40

Zur Flüchtlingsfrage in Deutschland:
Ja, unbedingte Hilfe für die hauptsächlich aus Kriegsgebieten kommenden Assylanten !
Das schließt aber ein, dass die Partei Die Linke, das, was die kapitalistische Regierung in diesem Land macht, nämlich NICHT GLEICHEN LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT (eine jahrhunderte alte Forderunen der Gewerkschaften weltweit!!)durchsetzt, sondern im Gegenteil, diese ungleiche Bezahlung sogar noch fördert, da Regierungsaufträge in Milliardenhöhe eben DIE Firmen bekommen, die Ausländer zu Hungerlöhnen einstellen, anprangern muss !!Denn dadurch wird von den Regierenden in diesem Lande bewußt eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen Deutschen, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben, bzw. diesen schon verloren haben, und Ausländern befördert. Das ist aber alles IM SINNE DES KAPTALS IN DIESEM LANDE UND MUSS VON DEN LINKEN IN DEN MITTELPUNKT GESTELLT WERDEN !!! EINE ALLEINIGE POSITION FÜR DIE AUSLÄNDER IN DIESEM STAATE IST DA WENIG HILFREICH !!!!
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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#2 von Fatima Özoguz , 26.08.2015 14:19

Das eine muss nicht das andere bedingen. Würde man den Mindestlohn konsequent umsetzen, was ja schon in vielen Branchen nicht mal bei deutschen Arbeitnehmern der Fall ist, würde sich das Problem der Lohndrückerei erledigen.


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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#3 von Brigitte Queck , 26.08.2015 15:22

Richtig, Fatima !
Aber das Kapital, sonst wäre es ja keines, hat das Ziel, Höchstprofite zu erzielen !
Und das kann man nur über Betrug der Schwächsten. Dsehalb müssen die 99,9 % der Bevölkerung gegen diejenigen 0,1 % der Bevölkerung , die an Kriegen und der Ausbeutung profitieren, zusammenstehen, statt sich gegenseitig zu bekämpfen !!
Gruß von
Brigitte

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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#4 von Brigitte Queck , 12.09.2015 10:42

Liebe Freunde !
Dieses Stellungnahme zur Flüchtlingspolitik ist herausgegeben von den "Müttern gegen den Krieg Berlin-Brandenburg":
Zur Flüchtlingsfrage in Deutschland

Die hauptsächlich aus Kriegsgebieten kommenden Asylanten bedürfen unser aller Hilfe ! Das ist ganz klar.
Aber jeder von uns muss endlich den Zusammenhang zwischen der Kriegs-und Rüstungspolitik der deutschen Regierung auf der einen Seite und den zu uns fliehenden Flüchtlinge aus der ganzen Welt erkennen und danach handeln !!
Trägt doch „unsere“ Regierung als Mitgliedstaat der NATO auch einen Großteil der Schuld daran, dass diese Kriegsflüchtlinge, nachdem ihnen durch US/NATO „Regimechanges“ und Bombardements ihrer Länder die Heimat genommen wurde, zu uns nach Deutschland kommen. Seit Jahren unterstützt Deutschland gerade DIE Staaten mit U-Booten, Panzern und Munition, die Kriege gegen ihre Nachbarländer führen, bzw. die USA, die durch ihre Skrupellosigkeit, selbst gegen uns- ihre angeblichen politischen Freunde -eine weltbeherrschende Rolle in Politik, Wirtschaft und Militär anstreben, aber sich auf die willige und unterwürfige deutsche Regierung verlassen können.

Eine andere Frage ist, dass das deutsche Kapital durch den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland auch „Morgenluft wittert“ .
Denn überall, wo es sich befindet, strebt es nach Maximalprofit !
Die schutzlosen, der deutschen Sprache nicht mächtigen Personen, die keine Anverwandten in Deutschland haben, die hiesigen Gesetze nicht kennen, aber für sich und ihre Familie nicht nur ein Obdach suchen, sondern auch arbeiten wollen, um sich und ihre Kinder ernähren zu können, sind für das Großkapital in Deutschland eine „lohnende Beute“.
Die Flüchtlinge sind oft bereit, um jedem Preis eine Arbeit zu finden !
Wenn man aber bedenkt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland ohnedies sehr hoch und die Löhne der Arbeitenden hier sehr niedrig und billige Wohnungen, vor allem in den Städten, kaum mehr im Angebot sind, liegt, wie auch die anwachsenden Demonstrationen in Deutschland zeigen, politischer Sprengstoff in der Luft !!

Hier müssen sich die Arbeiterparteien Deutschlands, aber auch die Gewerkschaften, mehr engagieren und die Ursachen für die Misere in unserem Staate aufzeigen - die kapitalistische Gesellschaft als Ganzes !!
Der 1. Schritt aber wäre, dass endlich die Jahrhunderte alte Forderung der Gewerkschaften weltweit wieder neu gestellt werden muss: „GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT!“

Die ungleiche Bezahlung von Deutschen und Ausländern wird nämlich in der Bundesrepublik sogar noch gefördert, da Regierungsaufträge in Milliardenhöhe eben DIE Firmen bekommen, die Ausländer zu Hungerlöhnen einstellen !!
Es scheint, dass die Herrschenden in diesem Lande bewusst eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen Deutschen, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben, bzw. diesen schon verloren haben, und Ausländern provozieren, um von der Ausweglosigkeit dieses korrupten und Arbeiter feindlichen Systems abzulenken!!
Spucken wir ihnen in die Suppe !! Nicht die aus anderen Ländern Kommenden sind unser Feind, sondern dieses kapitalistische System, das uns keine Luft zum Atmen läßt !!
Marx, Engels und Lenin hatten doch Recht:“Arbeiter aller Länder vereinigt Euch !“
Wir, die 99,9% der arbeitenden Bevölkerung haben es in der Hand, die 0,1% der
Bevölkerung, die an Kriegen verdienen zum Teufel zu jagen !!
Brigitte Queck August 2015
Bitte schaut Euch auch dieses wichtige Video an, das unsere volle Unterstützung findet:
https://www.youtube.com/watch?v=ps0-2Tpvoqo

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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#5 von Brigitte Queck , 12.09.2015 10:48

Auch dies wurde unter Zugrundelegung des am 11.9.2015 erschienen Jungewelt-Beitrages zur Flüchtlingsfrage auf die Wwebseite der Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg gestellt:

Bundesrepublik spielt schamlos die Ärmsten der Armen gegeneinander aus und schützt die Besitzstände der Reichen
Aktivisten besetzen leerstehende Spekulationsobjekte in Berlin für Flüchtlingsaufnahme und werden von der Polizei brutal vertrieben
Angesichts der Flüchtlingsströme vor allem aus dem Nahen Osten, die wegen Krieg und Armut übers Mittelmeer nach Europa und vor allem in das vermeintlich reiche und demokratische Deutschland fliehen, um hier eine neue Heim-und Arbeitsstätte zu finden, agieren die deutsche Regierung und deren Politiker völlig unangemessen, ja schamlos.
Statt von ihrer gescheiterten Rüstungs-und Kriegspolitik, Abstand zu nehmen und zusammen mit den anderen europäischen Staaten z.B. endlich die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, eskalieren sie mit der weiteren Unterstützung, sowie Rüstungslieferungen nach Saudi-Arabien den anderen Golfstaaten, sowie der Türkei, den Konflikt in Syrien und sind folglich an dem Flüchtlingselend schuld. Anstatt beizutragen, die von ihnen im Verbund mit den USA geschaffenen Konfliktherde endlich beizulegen, damit die dort lebende Bevölkerung endlich in Frieden leben und arbeiten kann, spielen sie in unserem Lande heuchlerisch den Samariter, der sie nicht sind. Ja, sie lassen sich noch von den Flüchtlingen, so sie nicht in den Fluten des Mittelmeers ertrunken, bzw. bei ihrem beschwerlichen Weg über die Grenzen verhungert und verdurstet sind, sogar noch feiern.
Doch die deutschen Politiker mit ihren etablierten bürgerlichen Parteien, die ja im Bundestag die bestehende Rüstungs –und Kriegspolitik mit abgestimmt haben, sind heuchlerisch und korrupt bis auf die Knochen.
Nicht nur, dass sie die eigene Bevölkerung durch ständig neue Steuern und Abgaben, Erhöhung von Lebensmittel,-und Fahrpreisen belasten, was vor allem die 50 % der in Deutschland lebenden Bevölkerung trifft, die für 800-1000 Euro netto monatlich schuften müssen, nein, um „der Flüchtlinge willen“, wie man heuchlerisch verkündet, müssen sofort Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden.
Und diese Unterkünfte sollen-wie sollte es anders sein- auch von die Ärmsten in Deutschland zur Verfügung gestellt werden.
So wurden z.B. Lokalpolitiker durch Regierungsauflagen veranlasst, Wohnunterkünfte für Hartz IV-Empfänger, ja sogar Altersheime, zu räumen, „um den Flüchtlingen zu helfen“.
Andererseits wird mit aller Härte gegen diejenigen Aktivisten vorgegangen, die sich dafür einsetzen, leerstehende Spekulationsobjekte der Reichen- die jahrelang durch Staatsgelder subventioniert wurden- Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.
Auch in Berlin wurden Bürger durch brutalen Polizeieinsatz daran gehindert, Platz für Flüchtlinge in jahrelang ungenutzten Gebäuden zu schaffen. Die Zeitung „JungeWelt berichtete darüber am 11. September 2015 in ihrem Leitartikel „Knüppeln statt helfen!“
Diese angeführten Beispiele zeigen, dass der deutsche Staat und seine Politiker gegen das Volk handeln und endlich- wie es das Grundgesetz Artikel 20-Wiederstandsrecht- fordert, zur Verantwortung gezogen werden müssen!!
Auf der Grundlage des Jungewelt-Beitrags “Knüppeln statt helfen“ vom 11. September 2015
geschrieben von Brigitte Queck

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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#6 von Fatima Özoguz , 14.09.2015 10:07

Liebe Frau Queck

ich stimme Ihnen in allem zu, nicht aber was das Video angeht. Wer ist diese junge Dame überhaupt, dass sie sich anmaßt, zu beurteilen, wer nun ein echter und wer ein falscher Flüchtling ist? Wenn die alle ihr Land verteidigen sollen, was macht sie dann in Serbien? Was die heuchlerische Politik des Westens angeht, hat sie natürlich Recht, ohne Frage.


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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#7 von Dörte Donker , 14.09.2015 12:10

Gestern wurde die Frage nach den Spekulationsobjekten (insgesamt 1000.000 qm in einer einzigen Stadt), die leerstehend und meist in der Hand ausländischer Eigentümer, die so viel Geld haben, dass es für sie kein Problem ist, diese leer stehen zu lassen, aufgeworfen. Es war auf WDR, meine ich. Da ging es um die Frage, ob es möglich ist, diese zu nutzen und quasi zu enteignen. Ja, es ist möglich, das Grundgesetz lässt es zu und es wird auch passieren, weil es sich um einen Notstand handelt.

@Fatima
Wir können nicht die ganze Welt zu uns lassen. Irgendwo muss es eine Begrenzung geben, das ist einzig einen Frage der Vernunft. Das was jetzt passiert ist schon gegen jede Vernunft.


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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#8 von Fatima Özoguz , 14.09.2015 12:14

ich finde es auch gut, wenn nicht zugelassen wird, dass solche Objekte leer stehen. Außerdem ist eine Aktivierung des sozialen Wohnungsbau dringend geboten, nicht nur wegen der Flüchtlinge.


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RE: Flüchtlingsfrage in Deutschland

#9 von Dörte Donker , 14.09.2015 12:23

@Fatima
dahingehend gibt es interessante Projekte, wie man diesen gestalten könnte, also modernen Lebensraum. Kein Einpferchen wie bisher, sondern in kleineren Einheiten mit gemeinsamen Zentren zum Treffen und sich Austauschen, leben und spielen. Solche Siedlungen müssen möglichst jede Struktur der Bevölkerung repräsentieren, jung, alt, Familien, Alleinstehende, Deutsche, Nichtdeutsche, Akademiker, Arbeiter etc. Wo geredet werden kann, klappt auch das Zusammenleben.


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zuletzt bearbeitet 14.09.2015 | Top

   

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