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Gangster

#1 von Dr.Josef Haas , 13.07.2015 21:22

Gangster

Bekanntermaßen hat sich der überwältigende Teil der hiesigen Medienlandschaft in Bezug auf Israel
vollkommen gleichgeschaltet. Abweichungen von dieser selbstverordneten geistigen Knechtschaft
gegenüber dem Zionismus sind daher die absolute Ausnahme und finden- wenn überhaupt- nur noch
innerhalb der Tageszeitung "junge Welt" statt.
Am 13.Juli war es nach längerer Zeit wieder einmal so weit, dass darin der frühere Bundestagsab-
geordnete der Linken, Professor Norman Paech, die Entrechtung der Palästinenser durch den
Judenstaat thematisierte.
In diesem traurigen Zusammenhang brachte er sogar den Mut auf, Deutschland eine "mafiotische
Beziehung" zu Israel vorzuwerfen.
Unmittelbarer Anlass für diese seit Jahrzehnten den Tatsachen entsprechende Feststellung des
Hamburger Juristen war dabei die Kaperung der dritten Free-Gaza-Flotille durch israelische
Staatsterroristen.
Einmal mehr gingen diese davon aus, jedweden Willkürakt ausüben zu dürfen- eine perverse
Einstellung, die- bekanntlich- von den USA seit Jahr und Tag geteilt wird.
In ihrem Wahn verstehen sich ja beide Staaten als gleichsam "von Gott auserwählte" Länder, welche
infolgedessen auch jede Respektierung internationaler Gerichte von vorneherein ablehnen.
Dies ist zwar jedem halbwegs objektiven Beobachter der nahöstlichen Szenerie inzwischen zur Genüge
bekannt, dennoch verdient die folgende von Norman Paech deswegen in der "jungen Welt"
getroffene Feststellung allerhöchsten Respekt:
"Man fragt sich immer wieder, in welche Niederungen Politik und Rechtsbewusstsein abgesunken sein
müssen, um eine derart perverse Kriegsmoral auch noch öffentlich der internationalen Kritik ent-
gegenhalten zu können."
Konkret spricht der genannte Autor damit die Drohung des zionistischen Kriegsministers Moshe
Yaalon an, Israel "könne Maßnahmen ergreifen, wie sie die Amerikaner in Nagasaki und Hiroshima unter-
nommen hatten", worunter natürlich die Ankündigung eines Einsatzes von Nuklearwaffen verstanden werden
muss.
Wie nicht anders zu erwarten, löste diese verbrecherische Erklärung bei unserer Bundesregierung keinerlei
Protest aus, sondern wurde dort mit Schweigen übergangen.
Sie bewies damit zum wiederholten Male ihre Komplizenschaft mit dem Tel Aviver Regime, das seinerseits
alles daransetzt, um "die Instrumentalisierung des Holocausts" fortzusetzen.
Norman Paech erwähnt hier Einlassungen der Sprecherin der hiesigen israelischen Botschaft, Adi Farjon,
welche unlängst bundesdeutschen Journalisten zu verstehen gab, "dass es im Interesse Israels liege,
die deutschen Holocaust-Schuldgefühle aufrechtzuerhalten und dass deswegen Israel keine völlige
Normalisierung der Beziehungen mit Deutschland anstrebe."
Diese erstaunliche Offenherzigkeit der israelischen Diplomatin unterstreicht damit wieder einmal das
wahre Verhältnis der Bundesrepublik zu dem von ihr hierzulande vertretenen zionistischen Gebilde, das
sich ehrlicherweise nur als eine Herr-Knecht-Beziehung charakterisieren lässt.
Auch diese Realität dürfte bekannt sein und ein sehr bezeichnendes Licht auf die Moral unserer
Staatstragenden werfen.
Mit der Schenkung von U-Booten an Israel, welche dort sofort mit Atomwaffen bestückt werden, ist allerdings
die bisherige Grenze der freiwilligen deutschen Unterwerfung unter den Willen der Zionisten überschritten
und der Bereich der Gefährdung des Weltfriedens erreicht worden.
Denn wie wird sich die BRD verhalten, wenn der Zionismus seine Ankündigungen wahr macht und unmittelbar
vor oder nach dem Abschluss des Atomabkommens den Iran militärisch angreift?
Es steht dann schon heute fest, dass eine derartige Aggression nicht nur von "BILD" bejubelt werden dürfte,
sondern auch das offizielle Berlin an die Seite Israels brächte, welches natürlich allein Teheran für die
Zerstörung des eigenen Landes verantwortlich machen würde.
Schließlich hat ja hierzulande der Ausspruch "Israel hat immer recht!" sich mehr denn jemals zuvor zur fun-
damentalen Maxime der gesamten deutschen Politik entwickelt.
Diese furchtbare Strategie dokumentiert damit eine Notwendigkeit, welche hier ausgesprochen wird:
Nur die Ächtung des Zionismus als faschistische Ideologie sowie dessen weltweite radikale Ausmerzung kann und
wird für den so dringend benötigten Frieden im Nahen Osten sorgen.
Alles andere stellt hingegen eine lebensgefährliche Fata Morgana dar, die geeignet ist, das Volk von Palästina
einer bis zu seiner Ausrottung führenden Katastrophe auszuliefern.
Genau dies streben aber schon jetzt nicht wenige Israelis an. Deren Tolerierung durch Deutschland, aber auch
muslimische Staaten vom Schlage Ägyptens und Saudi-Arabiens, stellt damit aber ein diesem Denken in den
Kategorien des Genozid absolut vergleichbares Verhalten dar und sollte folglich genauso wie die Kriegsdrohungen
aus Israel bekämpft werden!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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