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Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#1 von Yavuz Özoguz , 28.03.2015 12:34

Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

Die Ereignisse rund um Jemen wurden gestern Abend sehr ausführlich von Sayyid Hasan Nasrullah, dem Oberhaupt der Hizbullah-Bewegung im Libanon, analysiert. Völlig unabhängig davon, wie man die Person von Sayyid Hasan beurteilen mag, sollte die Westliche Welt auf die Inhalte der Botschaft schauen um zu erkennen, auf welchem Irrweg sie sich befinden.

Doch bevor hier auf die genannten Argumente eingegangen wird, stellt sich die übergeordnete Frage, warum dies alles geschehen muss!? Der Grund dafür liegt in einer Art göttlichem Naturgesetz des geschichtlichen Verlaufs. Immer wieder haben die größten und arrogantesten Imperien der Welt die Menschheit unterdrückt. Immer wieder sind sie früher oder später an ihrer eigenen Arroganz untergegangen. Und immer wieder haben alle Menschen der jeweiligen Zeit mehrmals die Chance erhalten, sich auf die Seite des Gerechtigkeit und der Wahrheit zu stellen, damit niemand die Ausrede hätte, er habe es nicht gewusst. Genau in diesem Rahmen müssen auch wir Deutsche die aktuellen Ereignisse um den Jemen analysieren und versuchen zu verstehen, insbesondere wenn unser eigenen Außenminister sich ganz offensichtlich auf die Seite der Tyrannen, der Völkerrechtsverbrecher und Staatsterroristen stellt.

Gestern Abend hat Sayyid Hasan in einer sehr informativen Rede der gesamten Menschheit einmal mehr die Chance gegeben, sich rechtzeitig auf die Seite der Befreiungsbewegung dieser Welt zu stellen. Der Zeitpunkt war mit dem Vorabend zur Konferenz der Arabischen Liga gut gewählt. Angesichts des zuvor verbreiteten Briefes Imam Chamene’is an die Jugend in Nordamerika und Europa war diese rund einstündige Rede eine Art Weckruf für alle, die ihren Verstand nicht vernebelt und ihre Seele nicht verkauft haben.

Erstaunlich an der Rede war zunächst einmal der Gesichtsausdruck Sayyid Nasrullahs. Meine Wenigkeit hat schon viele Rede von ihm gehört und ihn dabei gesehen, aber ich kann mich kaum erinnern, dass er derart gut gelaunt eine Rede vorgetragen hat, bei der es um ein solch ernsthaftes Thema ging. Ja, es schien fast so, als wenn Sayyid Nasrullah voller Dankbarkeit über die Ereignisse berichtet und diese argumentativ behandelt hat, die das Ende der Saudi-Tyrannei einläuten würden. Stück für Stück hat er die westliche wie auch arabische Sicht der Dinge auseinander gepflückt um jedem – aber auch wirklich jedem, ja selbst den verstocktesten Muslimen – die Chance zu geben, die Wahrheit zu erkennen. Das arabische Original und eine sehr gute englische Synchronübersetzung befinden sich im Netzt. Im Folgenden sollen einige der Argumente auch dem deutschsprachigen Publikum aufgegriffen werden.

Den Saudis ist es scheinbar gelungen eine Art Koalition des Angriffkrieges zusammenzurufen, die innerhalb von nur weniger Tagen sich berufen gefühlt hat, das jemenitische Volk militärisch anzugreifen. Zu jener Koalition gehören direkt: Die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar, Bahrain, Jordanien, Marokko, Sudan, Ägypten und Pakistan. Offen und unverblümt stehen dahinter die USA, England, Türkei und bedauerlicherweise auch Deutschland! Was aber ist das für eine Koalition? Es handelt sich um acht lupenreine Diktaturen und ein Land (Pakistan), bei dem der Begriff Militärdiktatur sicher nicht fern liegt. Alle neun Staaten können als hundertprozentige Marionetten der USA angesehen werden. Das Argument jener Tyrannen ist die Wiedereinsetzung des legitimen Präsidenten des Jemen, der über Saudi-Arabien nach Ägypten geflohen ist. Allein an dieser Stelle müssten bei jedem vernunftbegabten Menschen sämtliche Alarmglocken ertönen! Ich schreibe hier nicht über Journalisten, neben denen jede Prostituierte eine Heilige wäre, weil sie nur ihren Körper verkauft. Ich schreibe hier auch nicht über Politiker, die ihre eigene Mutter verkaufen würden, um an der Macht zu bleiben und denen fremde Menschenleben nichts bedeuten, schon gar kein jemenitisches Menschenleben. Nein, ich schreibe hier von Menschen in allen Völkern und alle Ländern dieser Erde, die noch nachdenken können. Neun Diktaturen wollen einen legitimen Präsidenten wiedereinsetzen? Wenn es nicht so mörderisch wäre, wäre es eine Geschichte für die Witzbücher von Historikern. Jene neun Diktaturen sind die gleichen Diktaturen, die mit der brutalst möglichen Gewalt den legitimen Präsidenten Syriens aus dem Amt und aus dem Land verjagen wollen.

Doch was hat jene Koalition dazu bewegt, so schnell zusammenzufinden und so schnell mit dem Bombardement von Menschen zu beginnen? Waren es die Hilfeschreie der Kinder in Palästina? Beim letzte Gaza-Krieg waren ihre Hilferufe so laut, dass selbst die so extrem pro-zionistischen westlichen Staaten es kaum noch aushalten konnten. In Deutschland wurden die schlimmsten Bilder gar nicht erst gezeigt, damit sich die Bevölkerung nicht gegen den Zionismus stellt. Wo war jene Bombardierkoalition an jenen Tagen? Hat sie damals geschwiegen, weil Palästinenser Schiiten sind? Das kann es nicht sein, denn Palästinenser sind zu über 80% sunnitisch und es gibt viele Christen! Und es kann auch nicht sein, dass man den Palästinensern nicht geholfen hat, um den angeblichen Einfluss Irans einzudämmen. Denn die Führung der Palästinenser hatte kurz zuvor den Iran verraten. Keine andere Führung, selbst manch Anführer von Widerstandorganisationen, hat die Islamische Republik Iran so oft verraten wie die palästinensische Führung. Dennoch war es einzig und allein der Iran, der die Hilferufe gehört und im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten geholfen hat. Wo war jene Koalition, als Israel Jahrzehnte lang den Südlibanon besetzt hat? Haben sie die Hilferufe nicht vernommen? Niemand hat geholfen, außer Iran und Syrien. Wo war jene Koalition, als die USA gleich mehrere Länder der Region zerstört haben? Wo war jene Koalition, als der legitime Präsident Ägyptens mit westlicher Hilfe weggeputscht wurde?

Jetzt aber hat sich Saudi-Arabien bedroht gefühlt. Das ist ein sehr wichtiges und bedeutsames Argument für wahrheitsliebende Menschen, denn das bedeutet, dass 70 Jahre Besatzung Palästinas die Saudis nie dazu geführt hat, sich bedroht zu fühlen. Saudis und Israel haben stets Hnad in hand gearbeitet, auch bei den neuerlich von ihnen gezüchteten IS-Terroristen. 70 Jahre Massenmorde, Unterdrückung, Vertreibung und Zerstörung in Palästina hat die Saudis nicht dazu bewegt irgendeine Koalition zu schmieden, aber jetzt fühlen sie sich bedroht von Jemen; ausgerechnet von Jemen? Saudi-Arabien ist eines der reichsten Länder Arabiens, Jemen das mit Abstand ärmste, obwohl es in direkter Nachbarschaft liegt. Warum hat die Armut des Nachbarn die Saudis nie gestört? Die Saudis verfügen über eine Söldnerarmee von mehreren 100.000 bestausgerüsteten Soldaten. Hinter ihnen stehen die USA. Die Jemeniten verfügen über altmodische Waffen und wären gar nicht in der Lage, irgendeinen Nachbarn anzugreifen. Sie haben wirtschaftliche Probleme, sie haben Probleme bezüglich der Infrastruktur, sie haben politische Probleme, sie haben Probleme über Probleme, und ausgerechnet dieses problembeladene ärmste Land soll Saudi-Arabien gefährden? Kann es sein, dass das Hauptproblem für die Saudis darin bestand, dass im Nachbarland das Volk herrschen würde und nicht das von den USA eingesetzt Marionetten-Regime, und dass genau dieser Umstand gefährlicher war für die Könige und Prinzen, die ihre Gelder in westlichen Bordellen verprassen, als jeder andere Umstand?

Oder war es der Einfluss der „schiitischen Iraner“, vor dem man sich so gefürchtet hat? Wurde der Jemen vom Iran besetzt? Die Handvoll Iraner, die dort leben, können doch das Land nicht besetzt haben? In Saudi-Arabien gibt es doch 100 Mal so viele US-Soldaten, wie im Jemen iranische Zivilisten. Ist denn auch der Libanon von Iranern besetzt? Dort gibt es doch nur eine Minderheit von Schiiten. Warum lieben denn auch die Christen im Libanon die Iraner? Und wie ist es in Palästina? Die sind weder Schiiten noch leben dort irgendwelche Iraner? Ist auch Palästina von Iranern besetzt? Ist auch Syrien von Iranern besetzt, wo doch die von den USA angeheuerten Söldner dort wüten? Nein, der einzige Umstand, warum man im Libanon, in Palästina (zumindest im Volk), in Syrien und in Jemen den Iran liebt, ist ein einfaches islamisches Argument. Als jene Länder in Not geraten sind und laut um Hilfe gerufen haben, hat nur der Iran Hilfe geschickt; aber nicht in Form von Soldaten, sondern in Form von Geldern und Hilfsmitteln! Und der Iran hat sich nicht in die inneren Angelegenheiten der jeweiligen Länder eingemischt im Gegensatz zu anderen Geldgebern, allen voran die USA und Saudis, die ihre Hilfe stets von der Unterwerfung in das imperiale System abhängig gemacht haben.

Höhepunkt der Rede Sayyid Hasans war eine Passage, in der er an Klarheit kaum noch zu überbieten Imam Sayyid Ali al-Hussaini al-Chamene’i als Imam der Ummah, also als Oberhaupt aller Muslime vorschlägt. Er betont, dass es einerseits aus seiner Sicht keinen Zweifel daran gibt, aber andererseits er niemanden diese Denkweise auferlegen würde! Das erinnert an eine Passage des Briefes Imam Chamene’is an die Jugend im Westen: „Ich bestehe nicht darauf, dass Ihr meine oder irgendeine andere Deutung des Islams akzeptiert. Ich sage nur: Lasst nicht zu, dass Euch, ausgehend von böswilligen und schmutzigen Motiven, diese lebendige und die heutige Welt beeinflussende Wahrheit präsentiert wird.“

Die gute Laune Sayyid Nasrullahs während der Rede zu dueten fällt schwer. Aber sie könnte damit zusammenhängen, dass selbst die größen und mächtigsten Armeen der Welt nicht in der Lage waren, Afghanistan, Irak, Libanon und andere Länder längerfristig unter ihrer Kontrolle zu halten. Alle diese Länder wurden mit den modernsten Waffen der Welt und den bestausgerüsteten Soldaten überfallen und unterdrückt. Aber sie sind heute keinesfalls Vasallen des Westens, sondern sie lieben die Befreiungstheologie, die von der Islamischen Republik Iran ausgeht. Das ist auch kein Wunder. Wo werden wohl die Tausenden von Geistlichen heute ausgebildet, die in Afghanistan wirken? Etwa in den USA? Die gute Laune Sayyid Nasrullahs erkläre ich mir mit seinen Weitblick. Bei allen Leid, dass wir in diesen Tagen noch erleben werden, haben die Saudis nunmehr endgültig ihren eigenen Untergang eingeläutet, und das müsste jeden freiheitsliebenden Menschen erfreuen!

Das ist eine extreme Verkürzung eine Zusammenfassung der Rede eines Menschen, der in der Westlichen Welt als Terroristenanführer gilt. Allerdings traut man sich kaum, dieses Thema auszuweiten. Denn dann müsste man erklären, warum die Christen im Libanon ihn so lieben. Auch werden seine Worte stets verheimlicht, denn sie passen nicht in das Konzept des Westlichen Kapitalismus, der immer wieder durch ihn entlarvt wird. Lieber bringt man die Worte von selbstgebastelten Terroristen, die stets derart argumentieren, dass der Bürger im westen auch ja westtreu bleibt.

Für einen deutschen Außenminister gab es derzeit keinerlei Handlungsbedarf bezüglich Jemen. Er hätte ganz einfach schweigen bzw. die üblichen diplomatischen Floskeln von sich geben können, dass er für den Frieden in der Region sei usw. Stattdessen hat er sich unmissverständlich auf die Seite der Völkerrechtsverbrecher und Aggressoren gestellt, die ein Nachbarland angegriffen haben. Im seinem Amtseid hat der Außenministers geschworen: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Letzten Satz fügt nur der Gottgläubige hinzu. Aber unabhängig davon, ob ihm Gott hilft oder nicht, stellt sich die Frage, wie ein deutscher Außenminister dem Wohl des deutschen Volkes dienen kann und will, wenn er sich auf die Seite einer Gruppe von Diktatoren stellt, die in einem Akt des organisierten Verbrechens ein armes Land überfallen. Eines Tages wird die christliche Welt Jesus erklären müssen, warum sie mit aller Waffengewalt das Königsregime gewaltsam an der Macht gehalten hat, in dessen Land als einziges Land der Erde Kirchen verboten sind bzw. alle früheren Kirchen abgerissen und zerstört wurden.

Der Rückblick auf das Nazi-Regime erscheint vielen heute lebenden Menschen geradezu bizarr. Wie war es möglich, dass das deutsche Volk sich so klar auf die Seite von Verbrechen, von Tyrannen, von Aggressoren und Mördern stellen konnte. Aber werden unsere Enkel nicht eines Tages mit dem gleichen bizarren Blick auf uns heute schauen? Wie kann es sein, dass wir als Deutsche an der Seite von diktatorischen Königen und Prinzen stehen? Wie kann es sein, dass wir sie aufrüsten, damit sie ein völlig verarmtes Volk überfallen, während wir gleichzeitig maßgeblich mit dafür verantwortlich sind, dass die Palästinenser seit 70 Jahren unterdrückt werden? Wie kann es sein, dass wir auf der einen Seite den legitimen Präsidenten Syriens, der sein Volk nie im Stich gelassen hat, gewaltsam absetzen helfen und andererseits den geflohnen Präsidenten des Jemen, den sein Volk verjagt hat, wiederum gewaltsam an die Macht bringen wollen und beides mit unserem Grundgesetz vereinbar sein soll? Auch dazu passt eine Passage aus dem Brief Imam Chamene’is an junge Deutsche: „Ich will auch gar nicht die Geschichte tadeln, wenn ich einen Ausschnitt aus dieser langen Liste nenne, sondern ich möchte, dass Ihr Eure Intellektuellen fragt, warum das kollektive Gewissen im Westen immer erst mit einer Verzögerung von mehreren Jahrzehnten und manchmal mehreren Jahrhunderten aufwacht. Warum ist die Korrektur des kollektiven Gewissens immer auf die weit zurückliegende Vergangenheit gerichtet und nicht auf die aktuellen Probleme? Warum wird in wichtigen Dingen wie der Begegnung mit der islamischen Kultur und Denkweise eine umfassende Aufklärung verhindert?“

Genau das ist auch heute der Fall. Der neue saudische König ist erst wenige Monate im Amt und hat gleich einen Krieg eröffnet, der zu seinem eigenen Sturz führen wird. Dass wir Deutsche schon wieder auf der Seite des Unrechts und der Verlierer stehen, macht mich als Deutschen traurig. Aber es ist gleichzeitig eine neuerliche Chance für uns alle, aufzuwachen. Denn so lange wir an der Seite des großen Satans USA stehen, werden wir immer wieder in Verbrechen verwickelt werden, und zwar mindestens als Mittäter. Erst wenn wir uns vom Imperium befreien, können wir erstmalig das deutsche Schicksal in der jüngeren deutschen Geschichte korrigieren und eindeutig an der Seite der nach Frieden und Freiheit in Gerechtigkeit strebenden Völker stehen – so Gott will.


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zuletzt bearbeitet 28.03.2015 | Top

RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#2 von Dr.Josef Haas , 28.03.2015 17:04

Für Ihre klaren Worte bezüglich der saudi-arabischen Aggression gegen den Jemen danke ich Ihnen,
sehr geehrter Herr Dr.Özoguz, sehr herzlich. Insbesondere natürlich auch für die so überzeugende
Analyse der deutschen Rolle dabei.
In diesem Zusammenhang sei aber vor Wunschvorstellungen gewarnt.
Deutschland stellt nämlich genauso eine USA-Marionette dar wie die richtigerweise als solche
bezeichneten Mitglieder der saudischen Überfallkoalition.
Infolgedessen war und ist das Verhalten von Herrn Steinmeier ebenso zwangsläufig wie selbstverständlich
beschämend. Aber dennoch werden sich wohl bis auf weitere Zukunft alle hierzulande relevanten
politischen Kräfte in dieser hündischen Ergebenheit gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika
gefallen, stellt dies doch leider das erste Gebot der "politischen Korrektheit" dar.
Bei ihr handelt es sich mittlerweile um dieselbe Realität wie die Beisswut bei einem tollwütigen Hund.
Dies zu verkennen hieße nur, ständig mit immer neuen Enttäuschungen bezüglich Überzeugungs-
möglichkeiten der über uns herrschenden konfrontiert zu werden.
Trotzdem bleibt Ihr am Schluss der Darstellung formulierter Aufruf von der Notwendigkeit unserer
"Befreiung vom Imperium" eine Art kategorischer Imperativ für jeden anständig gebliebenen Deutschen.
Dennoch wird sich diese richtige Erkenntnis wohl aber nicht als Folge irgendwelcher religiöser
Entwicklungen, sondern letztlich nur als Endprodukt furchtbarer vorheriger Katastrophen einstellen.
Irgendwelche Beschwörungen und Appelle werden somit meines Erachtens die so notwendige
Umorientierung nicht nur Deutschlands, sondern der gesamten Welt, keinesfalls herbeizuführen vermögen.
Die Schändung des Islam durch die Ami-Knechte aus Saud-Arabien und ihre Hilfswilligen beweist dies
ja leider jetzt schon mit erschütternder Deutlichkeit.

Darüber hinaus ließe sich die gegenwärtige Jemen-Tragödie schon jetzt mit dem Szenarium rund um den
Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) vergleichen, welcher scheinbar auch nur wegen der Differenzen
zwischen Katholiken und Protestanten ausbrach, aber von Anfang an ein Kampf um die Macht auf dem
europäischen Kontinent war.
Die US-Imperialisten versuchen sich nun fast fünf Jahrhunderte später wieder in ihrer perversen
Strategie des "Divide et impera" (Teile und Herrsche)- menschlich-religiöse Befindlichkeiten spielen dabei
für ein Volk, das seine staatliche Identität nur dank der fast vollkommenen Ausrottung der indianischen
Ureinwohner erlangte, nicht die geringste Rolle.
Dieses verbrecherische Verhalten fordert- stattdessen- "nur" unbedingte Gefolgschaftstreue, wie sie
beispielsweise in den Gangsterbanden US-Amerikas der 1920er Jahre auf abstoßende Weise in Erscheinung
trat. Und dieses Bild trifft wohl am besten auf die aktuellen Anti-Jemen-Akteure zu.
Denn auch bei ihnen handelt es sich in letzter Konsequenz um Verbrecher, denen kein Islam oder eine
sonstige Religion heilig ist- ihr Gott heißt- demgegenüber- nur Geld und seine Vermehrung ist ihr
permanentes Bestreben.
Dass dieser so abstoßende Götzendienst dabei ausgerechnet maßgeblich von einem Land betrieben wird,
auf dessen Boden Mekka und Medina liegen, stellt somit vielleicht neben der Ermordung zigtausender Menschen
mit das allerschlimmste Vergehen dar.
Doch nur der weltweite Aufstand der Muslime könnte es beenden.
Sein vorhersehbares Ausbleiben macht aber nun, und diese Formulierung, sehr geehrter Herr Dr.Özoguz,
fällt mir ungemein schwer, leider aus Ihrer Vision- zumindest heute- eine Illusion!

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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#3 von Yavuz Özoguz , 29.03.2015 10:44

Lieber Herr Dr. Haas,

vielen Dank für Ihre noch klareren Worte. Darunter schreiben Sie:

Zitat
Trotzdem bleibt Ihr am Schluss der Darstellung formulierter Aufruf von der Notwendigkeit unserer
"Befreiung vom Imperium" eine Art kategorischer Imperativ für jeden anständig gebliebenen Deutschen.
Dennoch wird sich diese richtige Erkenntnis wohl aber nicht als Folge irgendwelcher religiöser
Entwicklungen, sondern letztlich nur als Endprodukt furchtbarer vorheriger Katastrophen einstellen.
Irgendwelche Beschwörungen und Appelle werden somit meines Erachtens die so notwendige
Umorientierung nicht nur Deutschlands, sondern der gesamten Welt, keinesfalls herbeizuführen vermögen.
Die Schändung des Islam durch die Ami-Knechte aus Saud-Arabien und ihre Hilfswilligen beweist dies
ja leider jetzt schon mit erschütternder Deutlichkeit.



Damit legen Sie den Finger in eine Jahrhunderte alte Wunde, die durchaus eine Art religiös-philosophischer Auseinandersetzung darstellt. Ist die Befreiung erst nach einer Katastrophe möglich oder auch auf Basis von Vernunft? Tatsächlich zeigt die Gechichte, dass bisher vor allem die Katastrophe Ausgangspunkt für eine deutliche Veränderung war. Auf Basis von Vernunft gab es nur selten oder nur geringfügige Veränderungen. Aber muss das auch in Zukunft so sein? Das genau ist die entscheidende Frage. Es gibt sogar "religiöse" Fanatiker, die darauf bestehen, dass ohne Katastrophe die Veränderung nicht möglich sei und daher sogar die Katastrophe beschleunigen wollen (siehe dazu z.B. einige fanatische Zionisten, die den Tempelberg sprengen wollen, damit der Messias früher komme). Was Sie in meinen Worten aus Ihrere Sicht berechtigterweise als scheinbare Illusion ansehen, ist letztendlich ein tief religiöser Idealismus. Auch wenn die gesamte Geschichte der Menscheit darauf hindeutet, dass die Vernunft nicht siegt, selbst wenn die Engel es vorhergesehen haben, dass die Menschen so viel Unheil auf Erden anrichten werden, ist es unsere tiefe Überzeugung, dass in der Zeit der Erlösung zumindest ein kleiner Teil der Menschheit auf Basis von Vernunft zu den richtigen Schlüssen kommen wird und diese Schlüsse vorstellen und umsetzen kann.

Im Heiligen Qur'an heißt es ziemlich am Anfnag zu der Weitsicht der Engel (2:3): "Und als dein Herr zu den Engeln sprach: Ich werde errichten auf der Erde einen Stellvertreter. Sie sagten: Errichtest Du auf ihr jemanden, der auf ihr Unheil anrichtet und Blutströme vergießen wird, und wir lobpreisen Dich in deiner Dankpreisung und rühmen Deine Herrlichkeit? Er sagte: Ich, ich weiß, was ihr nicht wisst."

Ja, Sie haben recht. Alles, was bisher auf der Erde geschen ist, deutet darauf hin, dass die Menschheit nur noch mehr Unheil anrichten wird. Die gesamte deutsche Geschichte (insbesondere in den letzten Jahrhunderten) deutet darauf hin, dass die Deutschen an vorderster Front des Unheils stehen werden. Alles deutet darauf hin, dass der Zionismus einen Flächenbrand ohne Gleichen anzetteln wird. Alles deutete darauf hin, dass das untergehende Imperium möglichst viele mit in den Abgrund reisen wird. Aber dafür sind wir nicht erschaffen worden. Das war nicht das Ziel der Schöpfung und des Dasein. Wir sind erschaffen worden, um die Liebe Gottes in ihrer Vollendung in der höchstmöglichen Stufe der Freiheit anzunehmen und zu genießen. Und wenn es auch nur einen einzigen Menschen gibt, der diese Vision aufrecht erhält, hat das System des Untergangs keine Chance. Wir leben in einer Zeit, in der es sicher nicht nur ein Mensch ist, sondern immer mehr, die diese Vision versuchen zu leben. Und eines Tages werden wir allesamt diese Erde verlassen und dann entscheidet sich, was wir mitnehmen können; die Verzeiflung oder die Hoffnung. In diesem Sinn freue ich mich auch weiterhin auf Ihre Texte, die sich für Gerechtigkeit einsetzen, denn Gerechtigkeit ist ein Attribut Gottes.

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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#4 von Cengiz Tuna , 29.03.2015 21:47

Wenn ich auch etwas darauf antworten darf, lieber Herr Haas.

Zitat
Dennoch wird sich diese richtige Erkenntnis wohl aber nicht als Folge irgendwelcher religiöser
Entwicklungen, sondern letztlich nur als Endprodukt furchtbarer vorheriger Katastrophen einstellen.


Hat es denn nicht schon genug Katastrophen gegeben? Sind die Menschen dadurch schlauer geworden? Deutschland ist, trotz Katastrophen, auf dem besten Weg zum dritten Mal auf der falschen Seite zu stehen. Die Katastrophen haben zu keiner Erkenntnis beigetragen. Es gibt auch genug Beispiele aus der Vergangenheit.

Wenn man es richtig betrachtet, dann ist es nur die religiöse Komponente, die zur Befreiung des Iran geführt hat. Der einzige Grund, warum der Iran nicht unter einer Fremdherrschaft leidet, liegt einzig und allein an der Befreiungstheologie. Das ist eine Tatsache. Es ist den Widerstandskämpfern der Befreiungstheologie zu verdanken, dass der Irak nicht vom IS besetzt ist. Es ist dieser Befreiungstheologie zu verdanken, dass der Libanon sich gegen die israelische Aggression wehren konnte. Und es ist genau diese Befreiungstheologie, die den Jemen befreit hat.

Zitat
Doch nur der weltweite Aufstand der Muslime könnte es beenden.
Sein vorhersehbares Ausbleiben macht aber nun, und diese Formulierung, sehr geehrter Herr Dr.Özoguz,
fällt mir ungemein schwer, leider aus Ihrer Vision- zumindest heute- eine Illusion!


Die Lage ist nicht so ausweglos, wie es scheint. Dieses System wird, und ist am zusammenbrechen. Es bröckelt schon seit Jahren. Israel wird es in der heutigen Form in naher Zukunft nicht mehr geben. Und alle die mit daran hängen, werden mit in Leidenschaft gezogen werden. Davon bin ich überzeugt. Das ist keine Illusion.

Es ist schon wahr, dass der weltweite Aufstand der Muslime fehlt, aber man kann es auch von einer anderen Seite sehen. Die Muslime waren noch nie so stark wie heute. Zum ersten Mal gibt es einen verteidigungsfähigen, unabhängigen Staat mit einer weisen Führung. Die rechtmäßige Führung hat zum ersten Mal zig Millionen Anhänger weltweit, die ihn erkannt haben und die ihm dienen. So etwas gab es in der islamischen Geschichte noch nie. Die wahre Führung und die wahren Anhänger wurden immer unterdrückt und waren immer in der Defensive. Diese Zeit ist vorbei.


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zuletzt bearbeitet 29.03.2015 | Top

RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#5 von Cengiz Tuna , 29.03.2015 22:12

Was ich noch schreiben wollte.

Deutschland wird auch das dritte Mal mit zu den Verlieren gehören. Da mache ich mir keine Illusion. Das ist für mich absehbar. Außer Spaziergänge gegen Überfremdung kommt da nichts. Die deutsche Bevölkerung ist schon zu sehr manipuliert. Jahrzehntelange Besatzung und Umerziehung hat Fakten geschaffen. Trotzdem kann es nicht schaden, immer wieder zu ermahnen und auf die Zusammenhänge hinzuweisen. Wenn man auch nur ganz wenige Menschen erreicht, so lohnt es sich trotzdem. Der Weg ist das Ziel.

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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#6 von Dr.Josef Haas , 30.03.2015 20:32

Lieber Herr Dr.Özoguz, lieber Herr Tuna, auch wenn mein Beitrag vielleicht nicht unbedingt
diesen Eindruck erwecken kann: ich stimme ihnen in der Analyse des "religiösen Idealismus"
durchaus zu.
Ohne den Iran sähe es ja in der Region des Nahen und Mittleren Ostens noch viel schlimmer
aus, als dies leider derzeit der Fall ist. Die Gefahr besteht allerdings darin- und sie wurde hier
schon thematisiert- dass die von westlicher Seite aus gestarteten Versuche, ihn ökonomisch zu
umgarnen und damit langfristig aus der weltweiten antiimperialistischen Front herauszubrechen,
erfolgreich sein könnten. Dies muss aber, zumindest heute, noch eine spekulative Behauptung
bleiben.
Wenn mir mein bisheriges Leben auch schon viele Erwartungen zerstört hat, so bin und bleibe
ich dennoch gerne bereit, auf vom "Prinzip Hoffnung" geprägte Urteile offen zuzugehen.
Ihre Analysen gehören in diesem Zusammenhang jedenfalls in jeder Weise dazu!

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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#7 von Yavuz Özoguz , 31.03.2015 08:03

Zitat
Die Gefahr besteht allerdings darin- und sie wurde hier
schon thematisiert- dass die von westlicher Seite aus gestarteten Versuche, ihn ökonomisch zu
umgarnen und damit langfristig aus der weltweiten antiimperialistischen Front herauszubrechen,
erfolgreich sein könnten. Dies muss aber, zumindest heute, noch eine spekulative Behauptung
bleiben.



Sie haben absolut recht! Aber so lange die Iraner sich an dem Statthalter der Rechtsgelehrte, wie er in der Verfassung heißt, orientieren, kann keine Regierung im Iran dieser Versuchung ernsthaft unterliegen, ohne auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden. Daher versuchen wir ja auch diese außergewöhnliche Person auf dieser außergwöhnlichen Position auch der deutschen Bevölkerung vorzustellen, selbst wenn es uns nur mäßig gelingt. Aber mit Ihrem Idealismus und unseren gemeinsamen Hoffnungen wird der Schöpfer allen Seins und Quelle aller Liebe unsere Schritte bestärken.

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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#8 von Dörte Donker , 01.04.2015 13:30

Es ist ja nicht so, dass nicht immer mehr Menschen in Deutschland begreifen, was läuft. Hier muss man einfach bemerken, dass wir immer noch kein freies Land sind und es daher auch den Bürgern nicht zusteht, seine Meinung frei zu äußern.
Hier ist ein schönes Beispiel, wie die Gesinnungsjustiz greift, wenn man von seinen Rechten gebrauch macht:

https://www.youtube.com/watch?v=R8S_xYEsiJI#t=332


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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#9 von Cengiz Tuna , 01.04.2015 16:23

Jetzt könnte man sich die Frage stellen, liebe Dörte, ist Deutschland passiv, weil es kein freies Land ist, oder ist Deutschland kein freies Land, weil es passiv ist. Ich denke Letzteres. Deutschland wurde schon zweimal ausgenutzt und muss noch heute dafür büßen. Es sieht auch nicht danach aus, als ob sich Deutschland jemals daraus befreien kann.

Wenn ich dann immer wieder sehe, wie in Deutschland gewählt wird, frage ich mich, ob wirklich immer mehr begreifen, was vor sich geht. Das Sprichwort ist schon richtig: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für viele andere Länder auch. In der Türkei haben wir dasselbe Problem. Die Türkei mutiert immer mehr zum Polizeistaat. Erdogans hat der Polizei vor einigen Tagen mehr „Rechte“ eingeräumt:

https://www.jungewelt.de/2015/03-28/069.php

Muss aber auch noch mal klarstellen, dass Bruder Yavuz viel optimistischer ist als ich, was Deutschland angeht.

In dem Fall mit dem Jugendamt weiß ich nicht was wirklich vorgefallen ist, man muss immer beide Seiten hören, aber es ist schon bekannt, dass das Jugendamt damit Druck ausüben kann.

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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#10 von Dörte Donker , 01.04.2015 18:04

Lieber Cengiz,
man kann sich vielleicht darauf einigen, dass eine One-World Ordnung überall auf der Welt durchgesetzt werden soll und man uns auf diesem Wege sicher in keiner anderen Position, als in der eines Vasallen sehen will. Selbst wenn jeder Deutsche unsere Souveränität wünschen würde, würde es verhindert werden.

Ich kenne übrigens dutzende Fälle, die ähnlich geartet sind, in denen Menschen, die anders denken mit staatlichen Druck aufgefordert wurden, in Zukunft bitteschön nicht gegen die Mainstream zu denken. Das geht hin bis zum Freiheitsentzug. Mir ist es völlig egal, ob diese Menschen meine Meinung vertreten, es geht ums Prinzip. Wenn wir beanspruchen ein freier Staat zu sein und andere Staaten auch noch kritisieren, die ihr Verständnis von Freiheit leben, dann darf es sowas nicht geben. Das ist für mich der Gipfel der Heuchelei und des Unrechts.


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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#11 von Fatima Özoguz , 01.04.2015 21:35

Liebe Dörte

davon können wohl viele hier im Forum, die ja alle auf die eine oder andere Art "nonconformists" sind , ein Lied singen. Die sogenannte "Meinungsfreiheit" gibt es nur auf dem Papier, bzw. nicht für alle Meinungen.


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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#12 von Dörte Donker , 02.04.2015 10:51

Liebe Fatima,
sie geben sich noch nicht einmal Mühe ihre Absichten vor uns zu verbergen.
Erkennst du das hier?
http://www.eaec-de.org/Europaparlament.html

Das Gebäude des Europaparlament ist dem Turm zu Babel nachgebildet. Das dazu gehörige Reich war das erste Reich nach der Sinflut. In der Johannesoffenbarung steht, dass das Tier aus dem Reich komme, dass aus dem Wasser aufstieg, unter ging und dann noch einmal aufsteigt. Ob Europa nun dieses Reich ist oder nicht, was sind es für Menschen, die solche Anlehnungen bewusst schaffen.
Im Zuge dieser Entwicklung werden alle, ob arm oder reich, jung oder alt, gebildet oder ungebildet, das Mahlzeichen des Tieres freiwillig annehmen (einige nicht). Wir finden es auf der rechten Hand und der Stirn. Ob das nun irgendwelche Chips sein werden, weiß ich nicht, denn ohne diese wird man nicht mehr kaufen noch verkaufen können. Es kann auch einfach sein, dass es das Denken und das Handeln der Menschen bestimmt und jede die nicht entsprechend denken und handeln, so ausgestoßen werden, dass sie weder Kaufen noch Verkaufen können.
Nein, sie halten so wenig von uns, dass sie es nicht einmal mehr nötig haben uns zu belügen.
Das Einzige was man in dieser Zeit tun kann ist sich noch intensiver GOTT zuzuwenden, denn es wird nichts geben, was wir gegen diese Entwicklung tun können.


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RE: Saudi-Arabien hat verloren, aber warum muss Deutschland mitverlieren?

#13 von Cengiz Tuna , 03.04.2015 19:54

Zitat
man kann sich vielleicht darauf einigen, dass eine One-World Ordnung überall auf der Welt durchgesetzt werden soll und man uns auf diesem Wege sicher in keiner anderen Position, als in der eines Vasallen sehen will.


Ja, natürlich. Darauf läuft es hinaus.

Die neue Weltordnung wir kommen. So oder so.

Zitat
Selbst wenn jeder Deutsche unsere Souveränität wünschen würde, würde es verhindert werden.


Ganz sicher. Wenn ein Volk nicht so wählt, oder sich so verhält, wie gewünscht, dann gibt es Probleme. Nötigenfalls auch Gewalt. Nur dem System loyale Regierungen sind genehm. Das ganze nennt sich dann Demokratie. Wenn man dann unterwürfig genug ist und dem System dient, bzw. dem System nicht in die Quere kommt, dann gehört man mit zur sogenannten „Internationalen Staatengemeinschaft“.


Cengiz Tuna  
Cengiz Tuna
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zuletzt bearbeitet 03.04.2015 | Top

   

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