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Wulff zurückgetreten!

#1 von Fatima Özoguz , 17.02.2012 13:23

Das Halali hatte Erfolg, das Wild ist erlegt. Wulff ist heute zurückgetreten.
Hatten da Spekulanten die Hand im Spiel? Ein interessanter Artikel von Jürgen Elsässer.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/20...n-contra-wulff/


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RE: Wulff zurückgetreten!

#2 von Cengiz Tuna , 17.02.2012 15:14

Es ist nicht zu fassen, wie die Medien mit dem Bundespräsidenten umgehen. Ich dachte der Bundespräsident hätte das höchste Amt im Staate. Wie kann es da sein, dass die Medien den Richter spielen und der Bundespräsident Rede und Antwort stehen muss? Wie bei einer Vernehmung eines Verbrechers.

Gut die Vergünstigungen waren nicht rechtens, aber dass gerade die Medien des Springer-Verlages den Moralapostel spielen müssen, ist voll daneben. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass gerade die, die die Vergünstigung geleistet haben, plötzlich mit zu den Gegnern gehören. Als ob die Vergünstigung bewusst für solche Zwecke angeboten wurde. Für den Fall, dass der Bundespräsident mal nicht mitspielt.

Was der wahre Grund für die Demontage ist, da können wir nur spekulieren, aber sicher nicht die Vergünstigungen. Somit wird wieder einmal deutlich, dass die Medien in Wirklichkeit die erste Macht im Staate sind.


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zuletzt bearbeitet 17.02.2012 | Top

RE: Wulff zurückgetreten!

#3 von Fatima Özoguz , 17.02.2012 15:39

@Cengiz:
Leider kann ich nicht mehr editieren, passender wäre wohl gewesen "Wulff wurde zurückgetreten". Die Ausführungen von J. Elsässer sind dazu sehr interessant, ob sie alle stimmen, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Einerseits geht es natürlich nicht an, dass das Staatsoberhaupt Vergünstigungen in Anspruch nimmt, während der einfache Bürger vor Gericht gestellt wird, wenn er nur Kekse aus der Mülltonne holt. Andererseits steht die Hexenjagd von Springer & co. in keinem Verhältnis dazu, da haben sich andere schon ganz andere Verfehlungen geleistet, dagegen waren die von Wulff peanuts. Aber wie heißt es so schön: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Wulff hatte früher ja ein gutes Verhältnis zu Springer. Daher hält sich mein Mitleid in Grenzen...


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RE: Wulff zurückgetreten!

#4 von Cengiz Tuna , 17.02.2012 16:53

Jürgen Elsässers Ausführungen habe ich gelesen. Es ist schon, wie du es geschrieben hast, beurteilen können wir das nicht. Jedenfalls ist die Vergünstigung nicht der wahre Grund.

Dass Wulff ein gutes Verhältnis zu Springer hatte, habe ich nicht gewusst. Somit haben wir wieder einmal ein Paradebeispiel, das auch im Großen gilt. So kann es jedem ergehen, der mit einem Unrechtsregime kooperiert.

Zitat
@Cengiz: Leider kann ich nicht mehr editieren, passender wäre wohl gewesen "Wulff wurde zurückgetreten".


Wieso kannst du nicht editieren? Du kannst auch die Überschrift editieren. Wenn es ein technisches Problem ist, welches manchmal auch bei mir dem Firefox auftritt, dann nimm einen anderen Browser dafür.

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RE: Wulff zurückgetreten!

#5 von Fatima Özoguz , 17.02.2012 17:11

Zitat von Cengiz Tuna

Wieso kannst du nicht editieren? Du kannst auch die Überschrift editieren. Wenn es ein technisches Problem ist, welches manchmal auch bei mir dem Firefox auftritt, dann nimm einen anderen Browser dafür.



man kann das nur innerhalb einer bestimmten Zeit.


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Von der Medienkratie zur Merkelkratie

#6 von Muhammad Krüger , 17.02.2012 22:10

Wulff ist medial und politisch abserviert worden.

Den Anfang machte der Zinsvorwurf: Ein privater Sender berichtete die Unwahrheit
über die 4% - 5% Diskrepanz - fast alle anderen Sender, leider auch die öffentlich
rechtlichen!, begannen dieses Thema tageleng mit immer denselben Worten:
"Bundespräsident Wulff gerät zunehmend unter Druck."

Medial aufgebauter Druck. Ein selbstgedruckter Freifahrtschein dafür Wulff
zu jagen, ihn mit dem Mikroskop nach "Unregelmäßigkeiten" zu untersuchen.
Eine "Untersuchung", die in der tödlichen Kombination von Medien & politischer Meuchelmutter
kein einziger deutscher Politiker überlebt hätte.

Ihren eigenen Ziehvater Helmut Kohl, den Bundeskanzler mit der längsten Amtszeit,
den Kanzler der Einheit, der sie aus der Versenkung des Kommunismus "befreit" hat,
selbst ihren alten Herrn hat sie abserviert.

Merkel habe sich "bis zuletzt schützend vor Wulff gestellt", verwässern oder
besser vernebeln die Medien jetzt. Genau dieselben Medien, die Wulff gestern noch
diskreditiert haben.

Kohl, Köhler, zu Guttenberg, Wulff - und die Dunkelziffer wird noch höher sein.
Langsam wird mir klar, warum Merkel in den USA zum mächtigsten Menschen der Welt
erklärt worden ist.


Berlusconi war noch Besitzer der Medien die ihn Jahre an der Macht gehalten haben -
aber Merkel? Auf geheimnisviolle Weise spielen in Deutschland unsere
zionistischen Medien und Frau Merkel den Ball in exakt die selbe Richtung.

Ist dies das zionistische Dankeschön dafür, dass Merkel den Schutz Israels
zur Staatsräson erklärt hat?

Wem dient diese Frau?

Nicht dem deutschen Volk!, auch wenn sie das immer wieder in Kameras säuselt.

Kein denkendes Volk erlaubt einem Kindermörder frei herumzulaufen und weiter
zu morden - und erklärt dessen Immunität, d.h. dessen lebenslange Straffreiheit
zur Staatsräson! Erst recht nicht das deutsche Volk!


Das ist Hochverrat an der Vernunft und an jeder Rechtstaatlichkeit!


"Die Tatsache, dass in einem Land Demokratie herrscht, ist kein Garant dafür,
dass dessen Institutionen nicht dem politischen Verfall erliegen."

Prof. Francis Fukuyama, in einem hervorragenden, mehrseitigen Artikel im Handelsblatt
vom 10./11. Februar über "Warum Staaten aufsteigen und fallen"

Nicht Herr Wulff hat heute seine Würde verloren - sondern Frau Merkel und unsere
Medienkratie. Unsere Merkelkratie.


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RE: Von der Medienkratie zur Merkelkratie

#7 von Fatima Özoguz , 18.02.2012 11:44

@Muhammad Krüger:

Guttenberg passt da nicht so recht rein, den hat BLÖD nämlich bis zuletzt mit Zähnen und Klauen verteidigt, wie auch Merkel. Der Fall Guttenberg war eine Niederlage für Springer. Sie sind quasi "vorerst gescheitert", aber nach dem entsprechenden Schliff in den USA t darf er ja jetzt den "Berater für Freiheit im Internet" spielen.


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zuletzt bearbeitet 18.02.2012 | Top

   

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