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Sayyid Nasrullah: Gebt den Syrern die Möglichkeit sich zu versöhnen

#1 von Yavuz Özoguz , 19.02.2014 09:00

Die Zusammenfassung der letzten Rede Sayid Hassan Nasrullahs im Libanon vom 16.2.2014 wurde dem Muslim-Markt zur von einem Leser Verfügung gestellt. Wir veröffentlichen den Text unverändert zu reinen Informationszwecken. Der Inhalt muss - wie bei allen von uns weiterleiteten Texten - nicht mit den Ansichten des Muslim-Markt übereinstimmen.

In seiner Rede am 16.02.2014 hat Sayid Hassan Nasrullah als einen der ersten Punkte Palästina angesprochen. Sayid Hassan beklagt sich, dass bei vielen Muslimen Palästina in die Vergessenheit geraten ist. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass manche sich so verhalten als wäre Palästina auf einen anderen Planeten. Dieser Zustand von den Zionisten ist so gewollt, dass die Muslime so sehr beschäftigt werden mit ihren eigenen Problemen, so dass sie keine Lust mehr haben Palästina Prioritäten zu geben.

Sayid Hassan hat auch betont, dass die Kritik von Israel an US Außenminister Kerry ein Schauspiel ist. Die Israelis und ihre Handlanger sind bestrebt die Verhandlungen über Palästina so schnell wie möglich in diesen Monaten zu Ende zu bringen. Er betonte auch, dass es falsch ist, Israel zu verharmlosen. Israel war und ist immer noch eine Gefahr für den Libanon. Als Israel den Libanon besetzt hat, haben sie Tyrannei betrieben wie Massenmassaker und Gefängnisse Weiter betonte Sayid Nasrullah, dass der Feind weiß, dass der Widerstand in Libanon noch mehr als früher vorbereitet ist und dass dessen (gemeint ist wohl die Hizbullah) Einsatz in Syrien ihn erfahrener gemacht hat.

Sayid Hassan hat auch die Gefahr, die von den Takfiriyin ausgeht gewarnt und dass sie Terror betreiben, der darauf zielt jeden, der anderer Meinung als sie ist, zu zerstören, unabhängig davon welche Religionszugehörigkeit er hat. Das betrifft sowohl Nicht-Muslime als auch Muslime und sogar Sunniten. In Syrien liefern sich die Takfiriyin schlimmste Kämpfe untereinander und das, obwohl sie identische Ideologie haben. Sie erklären einander gegenseitig für Kafir, den sie schlachten und alles Üble tun können, nur weil sie verschiedene Meinungen geworden sind. So was sollte einem zu denken geben. In jedem Land, wo sie sich eingemischt haben, haben sie Unfrieden und blutige Kämpfe verursacht. Hier gibt Sayid Nasrullah Afghanistan, Irak und Somalia als Beispiel mit dem Hinweis, dass die Liste lang ist.

Sayid Nasrullah spricht dann über den Terror der Takfiriyin im Libanon. Wenn man Libanon betrachtet, so sind die letzten Anschläge eindeutig von den Takfiriyin. Sie verheimlichen das nicht einmal. Sayid Nasrullah tadelt manche, die behaupten, dass die Einmischung von Hizbullah in Syrien der Grund für diesen Terror sei. Hier erläutert er, warum das falsche Schlussfolgerung der Tatsachen ist. Unter anderem hat er hervorgehoben, dass die Takfiriyin lange bevor Hizbullah sich eingemischt hat in Syrien, sie öffentlich betont haben, dass nach Syrien Libanon an der Reihe ist. Also es wäre nur eine Frage der Zeit bis sie unsere Städte und Dörfer überfallen hätten. Und wir sehen mit welcher Brutalität sie sowas angehen. Sayid Hassan hat Zweifel geäußert, dass die libanesische Regierung in der Lage wäre, dann die Grenze zu verteidigen, wie sie keine Sicherheit anbieten konnten für über 30000 Libanesen in Qusayr und wie sie die Autobomben nicht verhindern konnten.

Sayid Nasrullah hat auch darauf hingewiesen, dass inzwischen die ganze Welt erkannt hat, dass die Takfiriyin eine terroristische Bedrohung ist, weswegen sie Schutzmaßnahmen treffen, um sich vor Ihnen zu schützen. Warum tut unsere (die libanesische) Regierung nichts gegen die Takfiriyin. Warum betont sie immer wieder sich fernhalten zu wollen?! Mit solchen Argumenten hat Sayid Hassan erläutert, dass die Einmischung von Hizbullah in erster Linie eine Selbstschutzmaßnahme ist.

Sayid Hassan hat die Standhaftigkeit der Menschen gelobt und betonte ihre hohe Stufe dafür.
Er betonte auch, dass es sich lohnt die Schwierigkeiten die daraus resultieren zu ertragen. Jene, die deswegen getötet werden, haben dieselbe Stufe, wie die Märtyrer, die durch israelische Waffen getötet worden sind, deutete er an. Sayid Nasrullah hat auch betont, dass die Takfiriyin in ihren Reden dauernd versuchen Zwiespalt durch Missbrauch von bestimmten Begriffen zu stiften und er hat davor gewarnt diesen dienlich zu sein.

Am Ende hat Sayid Hassan die Formierung der Regierung in Libanon angesprochen und angedeutet, dass da Hizbullah Kompromisse eingegangen ist fürs Wohl des Landes und nicht aus Schwäche.

Er begrüßte auch die seit drei Jahren dauernden friedliche Proteste des Volkes von Bahrain trotz der brutalen Vorgehensweise der Regierung in Bahrain dagegen.

Am Ende appellierte er an alle, dass das oberste Ziel den Krieg in Syrien zu stoppen, ist. Er sagte wörtlich: „Ich sage den Libanesen, den Palästinensern, den Syrern, allen arabischen Völker, alle arabischen Parteien und Kräften und allen Ehrenwürdigen Menschen in dieser Welt und in unsere Region, denen Palästina, Libanon und Syrern etwas bedeuten: Wenn Ihr Wollt, dass die vorher erwähnten Chancen den Israelis verloren gehen und dass diese Region nicht in Innenkämpfen verfällt, die möglicherweise Jahrzehnte andauern würden dann
STOPPT DEN KRIEG GEGEN SYRIEN
STOPPT DEN KRIEG GEGEN SYRIEN
Holt die (Ausländische) Kämpfer aus Syrien raus. Gebt den Syrern die Möglichkeit sich zu versöhnen, wie sie es zurzeit in mehreren Gegenden tun. Sicherlich werden wir dann auch nicht in Syrien bleiben.“


Sayid Nasrullah warnte weiter davor, dass wenn wir nicht wollen, dass die Gefahr und die Bedrohung wächst, sind wir alle verpflichtet den Krieg gegen Syrien zu stoppen um Palästina, Libanon, Syrien und die Umma zu schützen.

Yavuz Özoguz  
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