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Eiseitige Beurteilung von Persönlichkeiten ist falsch

#1 von Brigitte Queck , 31.07.2013 12:21

Einseitigkeit bei der Beurteilung von Persönlichkeiten ist falsch !
Zu dem „George“-Film von Joachim Lang
von Brigitte Queck

Man mag es kaum glauben, deutsche Journalisten urteilen -ja verurteilen- einen Großen der Filmgeschichte wie Heinrich George !
Er hat während der Zeit des Faschismus, in einer Zeit, da allein das Hören von BBC London, oder Radio Moskau genügte, um ins KZ geschickt zu werden, viele seiner jüdischen Kollegen am Schillertheater beschäftigt und sie so vor dem sicheren Tod gerettet !!
Dass man Heinrich George seitens der Nazis als Aushängeschild ihres faschistischen Systems ausnutzte, ist richtig. Ihn aber als Befürworter der Naziregierung zu bezeichnen, ist einfach nur geschmacklos.
Sind es nicht gerade DIE Journalisten, die heute ÜBER HEINRICH GEORGE DEN STAB BRECHEN, DIE HEUTZUTAGE IN KEINSTER WEISE DIE US/NATO-AGGRESSIONSKRIEGE IN ALLER WELT UND ABHÖRPRAKTIKEN DER USA, SOGAR DER EIGENEN BÜRGER, BRANDMARKEN ??

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RE: Eiseitige Beurteilung von Persönlichkeiten ist falsch

#2 von Fatima Özoguz , 31.07.2013 12:49

Liebe Frau Queck

leider verstehe ich nicht ganz, um welchen Film es sich gerade handelt...

Grüße
Fatima


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RE: Eiseitige Beurteilung von Persönlichkeiten ist falsch

#3 von Brigitte Queck , 13.08.2013 16:09

Liebe Fatima ! Es ging um den kürzlich im Fernsehen gezeigten Film über Heinrich George, dem Vater des heutigen Schauspielers Götz George.
Heinrich George emigrierte mit der Machtübernahme Hitlers in Deutschland nicht ins Ausland, wie manche seiner Kollegen, sondern blieb in Deutschland.
Einerseits glaubte er, wie übrigens auch linke deutsche Sozialdemokraten, dass Hitler bald abwirtschaften werde, andererseits ließ er sich von den Faschisten als Aushängeschild mißbrauchen.
Ihn aber Letzteres dahingehend vorzuwerfen, dass er gemeinsame Sache mit den deutschen Faschisten gemacht habe, wäre fatal, da er in der gleichen Zeit vielen jüdischen Kollegen, deren Arbeit er als "unentbehrlich" für das Schillertheater einschätzte, das Leben rettete.
Aber genau DIEJENIGEN, die heute über Heinrich George herziehen, weil er während der Zeit des Faschismus weiter Filme drehte, äußern sich über heutigen Verbrechen der NATO und ihrer Kollaborateure gar nicht, sondern ganz im Gegenteil, sie bemänteln Aggressionskriege als notwendige Friedenseinsätze !!
Mit Gruß ! Brigitte Queck

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