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Patriot-Raketen sind Angriffswaffen und können mit chemischen und atomaren Gefechtsköpfen bestückt werden

#1 von Brigitte Queck , 01.02.2013 10:51

Sind die Patriot-Raketen Verteidigungswaffen ? Nein, sie sind
Angriffswaffen !
Sie können auch mit chemischen oder atomaren Gefechtsköpfen
bestückt werden
und wurden von der NATO bereits gegen den Irak und Jugoslawien
(Vavarin ) eingesetzt

Unter dem Projektnamen "Patriot Air Defense Missile System" –„Raketenverteidigungssystem“ experimentiert das US-Militär mit Unterstützung der US-Rüstungsfirmen Raytheon und Lockheed, seit Mitte der 1970er Jahre an den ersten Versionen der Patriot-Raketen.
Seitdem wurden sie mehrfach weiterentwickelt und auch mit einzelnen Komponenten aus Deutschland ergänzt.
Bei der Bundeswehr werden Patriots seit 1989 in den Flugabwehrraketen-Einheiten der Luftwaffe genutzt. Ursprünglich ausgelegt auf die Verteidigung gegen feindliche Aufklärer, Jäger oder Bomber, können die neueren Patriot-Versionen auch Marschflugkörper und ballistische Kurz- und Mittelstreckenraketen abfangen.

N-tv.de vom 31.1.13 zufolge heißt es unter :“NATO-Raketen aus Deutschland- das können die Patriots“ :

„Innerhalb der Nato verfügen nur Deutschland, die Niederlande und die USA über die modernste Variante des Flugabwehr-Systems mit einer verbesserten Software und einem präziseren Radar, die sowohl PAC-2 als auch PAC-3-Raketen verschießen kann.
Beide Versionen sind dank überarbeiteter Software und verbesserter Reichweite speziell auf die Abwehr taktischer ballistischer Raketen ausgelegt. Diese feindlichen Geschosse könnten in den Szenarien der Militärs theoretisch auch mit Massenvernichtungswaffen bestückt sein und sollten daher schon weit vor dem Zielgebiet abgeschossen werden.“

Obwohl n-tv.de in dem oben genannten Beitrag nur von feindlichen Raketen von Syrien ausgehend spricht, die mit chemischen, oder gar atomaren, Gefechtsköpfen bestückt werden können, ist es in der heutigen Zeit bereits mutig, wenn ein Journalist die allgemein verbreitete Version, dass die Patriot- Raketen nur dazu dienen sollen, „die integrierte Luftverteidigung der Allianz zu verstärken“ folgendermaßen in Frage stellt :

„Zur Abwehr von Granatbeschuss – bisher die Hauptbedrohung auf der türkischen Seite der syrischen Grenze – sind die Patriots in jedem Fall komplett ungeeignet. Die Raketen sind dafür schlicht überdimensioniert – und im Ernstfall wohl auch viel zu teuer. Es gibt weitaus bessere Waffensysteme zur Abwehr solcher Bedrohungen, auch in deutschen Beständen.
Wenn die Bundeswehr hier aushelfen müsste, könnte sie etwa ihr neues "Nahbereichsschutzsystem Mantis" anbieten, das laut Hersteller Rheinmetall Raketen, Artilleriegranaten und Mösergeschosse auf eine Kampfentfernung von 500 bis 3000 Metern abwehren kann. Sinnvollerweise müssten sie dann aber auch sehr nahe und in entsprechenden Stückzahlen aufgereiht an der Grenze positioniert sein…
In den türkischen Luftraum eindringende Flugzeuge ließen sich mit Patriots dagegen ohne weiteres abschießen.

Doch den Einsatz deutscher Flugabwehrraketen zur Durchsetzung einer etwaigen Flugverbotszone im Norden Syriens schloss Verteidigungsminister Thomas de Maiziere aus !!
"Die Unterstützung der Türkei hat einen klaren defensiven Charakter und zielt auf militärische Abschreckung", betonte er mit Blick auf anhaltende Spekulationen….
Technisch ist das Patriot-System darauf ausgelegt, wichtige Einzelziele wie etwa Großstädte oder Ballungszentren, Regierungssitze, strategisch bedeutsame Militäreinrichtungen und wichtige Infrastruktur-Einrichtungen abzuschirmen….
Viel über die realistischen Eingriffsmöglichkeiten verrät dann auch der vorgesehene und per Bundestagsbeschluss festgelegte Standort des deutschen Einsatzkontingents: Die rund 400 deutschen Soldaten sollen die türkische Luftabwehr von Stellungen bei Kahramanmaras aus unterstützen.
Die südostanatolische Stadt mit rund einer halben Million Einwohnern liegt Luftlinie rund 100 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt.“
(Quelle: http://www.n-tv.de/politik/dossier/Das-k...iots-article968...)

Steht also ein geballter Angriff des NATO-Bündnisses auf Syrien bevor ? Sucht man nur noch nach einem Anlass?

In diesem Lichte gesehen wäre die Geberkonferenz der NATO-Staaten für Syrien in Kuwait geradezu eine Verhöhnung der Hunderttausenden von obdachlosen Syrer !!
Der Umstand , dass Patriot –Raketen von der NATO seit dem NATO-Angriff auf den Irak und später auf Jugoslawien 1999 eingesetzt wurden, zeigt, dass die NATO diese nicht als Verteidigungs,-sondern als Angriffswaffen nutzt !!

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/MIM-104_Patriot
Was den NATO-Aggressionskrieg gegen Jugoslawien anbelangt, so kann man unter : http://de.wikipedia.org/wiki/Flugabwehrrakete lesen:
„Die MIM-104 Patriot-Rakete, die beim Start ... und in 12 km Höhe vorgesehen war, ist
teilweise heute noch in einigen NATO-Staaten im Einsatz. .... so die auch von
deutschen Tornados im Kosovokrieg gegen Serbien eingesetzte AGM-88 HARM.“, die übrigens auf die Brücke in Vavarin zur Anwendung kam.

Die Stimme Russlands zitierte bereits am 19.11.2012 unter : „Die Türkei kann Patriot Raketen bekommen- Was wären die Folgen ?“ ebenfalls die Äußerungen des deutschen Verteidigungsministers Thomas de Maizieres nach dem Treffen der Außen-und Verteidigungsminister Deutschlands, Frankreichs, Polens, Italiens und Spaniens in Paris, bei dem es um das Hilfeersuchen der Türkei als Nato-Mitgliedsstaat ging, die NATO solle sie mit Raketen unterstützen, nachdem ein syrisches Geschoss auf türkischem Boden 5 Menschen getötet hatte:

„wenn man es mache“, diene es nur dem Schutz der Türkei und wäre „keinerlei Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg“.

Auch deutsche Regierungskreise hätten auf den ausschließlich „defensiven Charakter dieser Patriot-Raketen verwiesen.

Ja, die Bundesregierung hätte in diesem Zusammenhang gar überlegt, ob sie sich in dieser Angelegenheit überhaupt wegen der Erlaubnis für deren Einsatz in der Türkei an den deutschen Bundestag wenden müsse !!

Aber man hätte auch kritische Stimmen zu diesem Einsatz vernommen, wie z.B. die des deutschen Politologen Peter Schulze, Prof. an der Universität Göttingen, der davor gewarnt hatte, dass die Zuspitzung der Beziehungen zwischen Syrien und der Türkei die feine Grenze wären, hinter der die innerstaatlichen Auseinandersetzungen sich in einen internationalen Konflikt ausweiten könnten.

Der Generalmajor a. D. Pawel Solotarjow, Vizedirektor des Instituts für USA und Kanada, wäre noch deutlicher geworden:

„Dieser Konflikt wird bald ein internationaler werden… „Mit dem einzigen Unterschied, dass es kein Stellungskrieg ist, sondern zu der Art von Konflikten gehört, auf die wir eingestellt sein müssen und die für die heutige Welt typisch sind: Wenn nämlich auf der einen Seite ein Staat und auf der anderen eine ganze Koalition von Staaten kämpft. Und zwar nicht unter offener Anwendung militärischer Gewalt, sondern durch die Anstachelung der inneren Opposition, Unterstützung der irregulären Streitkräfte, ihre illegale Bewaffnung seitens der Nato, durch die Erzeugung provozierender Situationen, was bei dem Beschuss des türkischen Staatsgebiets der Fall war. Die Analyse hat ergeben, dass der Beschuss unter Anwendung von Nato-Granatwerfern und Nato-Wurfgranaten geschah, die nur bei der Opposition vorhanden sind.“

Man stelle sich das nur einmal vor : die syrische Opposition beschießt mit Wissen der NATO türkisches Territorium und die NATO beliefert dann auf Bitten des angegriffenen türkischen Staates selbigen mit Raketen für dessen Verteidigung aus eventuell von Syrien kommender Geschosse !

Perverser geht es nimmer !
Das stellt das hinterhältige Vorgehen Hitlers bezüglich des eigenen Überfalles auf den deutschen Sender Gleiwitz noch weit in den Schatten, mit dem er dann den Überfall auf Polen und den Beginn des 2.Weltkrieges begründet hatte !

Laut Solotarjow resultiere die Situation rund um den Israel-Palästina-Konflikt ebenso aus dem Konflikt in Syrien.

Warum ?
Nun ganz einfach. Wollen doch die USA und die mit ihr verbündeten westlichen Staaten ihr in den 70iger Jahren verloren gegangenes Kolonialgebiet wieder in ihre Gewalt bringen, um die dortigen Bodenschätze mit Maximalprofit für die ausländischen ehemaligen Kolonialmächte ausbeuten zu können. Daraus- und nicht etwa aus humanitären Gründen- resultiert auch die vehemente Verteidigung Israels durch die westlichen Länder, allen voran der USA, die im derzeitigen israelischen Staat einen Verteidiger ihrer Interessen in diesem Gebiet haben.In diesem Zusammenhang sollte auch der Angriff Israels auf syrische Forschungseinrichtungen in der Provinz Damaskus am 30.1.2013 gesehen werden. ( siehe http://www.reuters.com/article/2013/01/3...el-attack-tv-id... )
Brigitte Queck

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