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Der Rassismus interessiert sie nicht

#1 von Dr.Josef Haas , 01.12.2022 12:20

Der Rassismus interessiert sie nicht

Ausgerechnet der "jungen Freiheit", einer AfD-nahestehenden Wochenzeitung aus Berlin, fiel es ein, die
Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass die "Amadeu-Antonio-Stiftung" die Klimaschutzbewegung "Fridays for
Future" kritisiert hat. Weshalb, muss und wird man sich da natürlich fragen? Natürlich wegen deren kritischer Worte
über Israel. Da dieser Terror-Staat hier bei sehr vielen Autoritäten gleichsam den Status der absoluten Heiligkeit
besitzt, ist so etwas natürlich fast schon schwer wiegender als ein Kapitalverbrechen. Doch was ist geschehen?
Am 29.November dieses Jahres, also dem "Internationalen Palästina-Tag", wagte "Fridays for Future nämlich auf seiner
Twitter-Adresse dies zu veröffentlichen: "Heute ist der befreit Palästina Tag. Heute gedenken wir aller palästinensischen
Opfer des israelischen Neokolonialismus und der Apartheid. Wir sind traurig und wütend. Der Kampf geht weiter!"
Mutige Worte, denen das höchste Lob gespendet werden kann und muss.
Doch für diese sogenannte "Amadeu-Antonio-Stiftung", deren Gründerin Frau Kahane vor 1989 mit dem DDR-Ministerium
für Staatssicherheit zusammengearbeitet haben soll, stellt diese Tatsachenfeststellung gleichsam ein Verbrechen dar.
Diese "Stiftung" wörtlich: "Immer wieder fiel die Dachorganisation der Klimabewegung durch einseitige anti-israelische
Positionen auf und ebnet damit dem Antisemitismus den Weg."
Damit ist es wieder einmal bewiesen: Israel-Kritik ist für das hiesige Establishment, und dazu gehört ja wohl auch schon
die genannte Organisation, "Antisemitismus", womit tatsächliche Judenfeindschaft völlig verharmlost wird.
Natürlich hat sich umgehend auch der "Zentralrat der Juden in Deutschland" auf die Klimaschützer eingeschossen, die ja
nur die reine Wahrheit über das von den Mächtigen dieser BRD förmlich angebetete Israel verbreitet haben.
Dass es dort aber die ständig mehr Anhänger zählenden sogenannten "Siedler" gibt, welche immer wieder aufs neue die Lebens-
und Existenzgrundlagen palästinensischer Bauern, etwa durch Umhauen von deren Olivenbäumen, vernichten, stört diese
feinen Herrschaften selbstverständlich nicht. Die Bauern können ja verrecken- Kritik an deren traurigem Schicksal wäre aber
"Antisemitismus", also schweigt man entweder dazu oder begrüßt den zionistischen Rassismus sogar noch mit warmherzigen
Worten.
Um mit dem Juden Max Liebermann zu sprechen: "Man kann nicht soviel fressen, wie man hier kotzen muss!"
Brechreiz bekommt man leider auch angesichts der Sympathie nicht weniger "islamischer" Staaten, deren Regierungen
mit Israel beste Beziehungen unterhalten und damit die von denselben Zionisten brutal unterdrückten Palästinenser verraten
und verkaufen.
Bei all dem ist allein der unbedingte Wille zum Volksbefreiungskampf, der gerade jüngeren Menschen in Palästina zu einer
Herzensangelegenheit geworden ist, das einzig Tröstliche. Möge er auch weiterhin erhalten bleiben und noch zunehmen.
Während sehr viele Christen, aber leider auch nicht wenige Muslime, durch ihre Anbiederung an den Rassisten- Staat Israel Gottes
Willen missachten, beschreiten die palästinensischen Kämpferinnen und Kämpfer für das Selbstbestimmungsrecht ihres Volkes den
göttlichen Weg. Er ist, wie wir das tagtäglich erleben und erleiden, oft genug unsagbar schwer- aber dennoch, oder gerade deswegen,
er allein bringt das Heil mit sich und führt zur menschlichen Erlösung.
Eine Feststellung, die, gerade für das so leidgeprüfte Palästina, ein tatsächlicher Trost ist und es auch zukünftig bleiben wird!

Dr.Josef Haas  
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