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Die "friedlichen" Grünen

#1 von Fatima Özoguz , 18.12.2012 08:22

Kerstin Müller von Bündnis 90/ Die Grünen ist ein gutes Beispiel, wie man der übelsten Kriegstreiberei noch ein humanitäres Mäntelchen umhängen kann.

http://www.bundestag.de/Mediathek/index....rch&mask=search


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RE: Die "friedlichen" Grünen

#2 von Alexander Loh , 18.12.2012 18:09

Assalamu aleikum
Ich habe mir soeben gerade den widerlichen Redebeitrag von Kerstin Müller in
der Plenarsitzung angeschaut und bin wirklich unfassbar schockiert darüber, daß
definitiv keine erkennbare trennende Linie existiert zwischen unseren sogenannten etablierten
demokratisch gewählten Volksvertretern, welche nichts anderes sind als Knechte und Marionetten
der zionistischen Hochfinanz, und den prokriegerischen Raubtierkapitalisten!
Naja...... die "Grünen" waren ohnehin noch nie eine ernst zu nehmende Option für mich gewesen,
spätetens seit dem Zeitpunkt,als die "revolutionären Grünen" von damals die ideologische grüne
Ausrichtung einer Petra Kelly verlassen hatten und sich vom "Großkapital" haben kaufen lassen,
sind diese "Politiker" einfach nur lächerlich und gefährlich.
Aber sind denn die Linken eine halbwegs vernünftige Wahlalternative,gerade für uns Muslime,denn
diese Salonmarxisten lehnen ja zu einem großen Prozentsatz den göttlichen Schöpfungsgedanken ab
und viele marxistische Thesen basieren doch schließlich auf dem Sozialdarwinismus!
Meine quälenden Fragen kreisen hier um den Gewissenskonflikt, inwieweit es ein kleineres Übel gibt,
das man wählen könnte oder eben nicht......in unserer ohnehin vorherbestimmten Parteienlandschaft???


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RE: Die "friedlichen" Grünen

#3 von Dirk Mohrmann , 18.12.2012 18:20

Liebe Forumsmitglieder,

dies ist mein erster Beitrag bei muslim-markt.

Ich lese schon seit einigen Jahren hier mit. Ich bin getauft, also Christ.
Die evangelische Kirche ist für mich jedoch kein Hort für eine geistige Weiterentwicklung des Menschen.

Deshalb habe ich mich in den letzten 10 Jahren auf eine Wanderschaft, auf eine Reise begeben und nach Wahrheit gesucht und habe vieles entdecken dürfen und bin dem Sinn des Lebens (über sehr viele Erfahrungen, und natürlich auch sehr viele, alte geheimnisvolle Bücher) nahe gekommen.

Aber jetzt zum Thema:

Vielen Dank für den Link zum Video! Ich sehe es ähnlich. Frau K. Müller möchte ein Problem der "umherirrenden Flüchtlinge" vermitteln, dieses Problem aber, so suggeriert sie, sei die Folge des "Assad-Regimes" (ja ja, die Konnotationen). - Nein, Frau Müller, diese Menschen fliehen, weil Menschen mit "westlicher-NATO-Hilfe" nach Syrien geschleust worden sind. Ein großes Netzwerk von Saudi-Arabien und Quatar, über Frankreich, Algerien, Afghanistan bis zu den USA (etc.) sind dort aktiv. Aktiv bedeutet aktiv mit Waffen. Und die Menschen gehen, fliehen, weil der westliche Hegemon sie angegriffen hat und weiter angreift.

Verwechslung von Ursache und Wirkung.

Können diese Menschen wie Frau Müller, wirklich glauben daß Assad die Ursache zur Flucht ist?
Vor ca. 20 Jahren wurde Syrien als Helfer im 1. Golfkrieg gelobt, was ist heute?
Mit der Destabilsierung (so macht es der imperiale Westen seit 400 Jahren) können immer schöne neue, - auch mediale - Fronten aufgemacht werden. Ich glaube es war ein gewisse Frau Beer von den Grünen (oder Behr), die damals den Freischuß der Grünen, neben Josef Fischer gegeben hat, um die Menschen auf dem Balkan zu entzweien und einer militärischen Gewalt auszusetzen.

Kurz und gut

Die Frage lautet: Warum haben wir zig-tausend und abertausende von friedliebenden Menschen, ja Millionen in Deutschland, aber "Politiker", die genauso ferngesteuert das Gegenteil tun und auch noch gewählt werden.

Wie endlos schizophren will diese Welt noch werden?

Zitat von Fatima Özoguz im Beitrag #1
Kerstin Müller von Bündnis 90/ Die Grünen ist ein gutes Beispiel, wie man der übelsten Kriegstreiberei noch ein humanitäres Mäntelchen umhängen kann.

http://www.bundestag.de/Mediathek/index....rch&mask=search


LG

D. M.

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RE: Die "friedlichen" Grünen

#4 von Fatima Özoguz , 20.12.2012 20:00

Lieber Herr Mohrmann,

Herzlich willkommen in unserem Forum. Wir sind alle Suchende.

Zum Thema: Das Schlimme ist, die meisten Deutschen denken wirklich, dass Assad die Ursache allen Übels ist. Leider glauben die Leute jede Lüge, wenn sie nur oft genug wiederholt wird. Wenn man sie darauf hinweist, dass die Mainstreammedien alle nur voneinander abschreiben, dann heißt es "Ja aber wir haben doch eine Demokratie mit einer freien Presse, wir haben doch kein totalitäres System!" Doch, genau das haben wir, und leider haben das viele Deutsche noch nicht verstanden. In der DDR war es genauso, in Nazideutschland auch, aber da wusste wenigstens jeder, dass in den Medien nur gelogen wird.
Man wusste, dass man in einer Diktatur lebte, aber heute wähnt man sich in einer Demokratie und wird manipuliert.
Es gibt aber heute viele gute alternative Blogs. Sicherlich kann man auch denen nicht jedes Wort glauben, aber sie zeigen neue Blickwinkel auf, aus denen man das Weltgeschehen eben auch betrachten kann, man erfährt dort auch mehr Informationsquellen. Da die in der Mainstreampresse entweder verschwiegen oder als spinnerte "Verschwörungstheoretiker" abgetan werden, bekommen sie noch nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen eigentlich zukommt. Auch wenn sie immer mehr Zulauf bekommen.

Sklaverei ist Freiheit, und Krieg ist Frieden, pardon "Operation zur Stabilisierung"



Zum Parteiendilemma: Da gilt das gleiche wie für die Medien. Sie wirken verschieden, aber hinsichtlich der entscheidenden Themen (Kapitalismus, Syrien, Iran, Palästina) sind alle mehr oder weniger auf einer Linie. Etwas anderes wäre ja auch "verboten". Vor allem was gewisse Aspekte der deutschen Geschichte angeht. Ein Hoffnungsschimmer sind einzelne Politiker, aber die Parteien insgesamt kann man wirklich vergessen.
Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selbst.

Fazit: Solange die Leute BILD, Welt , taz oder Zeit lesen, ist ihnen leider nicht zu helfen. Die sind doch völlig verschieden, mag man einwenden. Aber das ist nur Kosmetik. Bei den o.g. Themen schreiben alle voneinander ab.


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