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Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#1 von Dr.Josef Haas , 21.06.2022 13:39

Das übliche Unterwerfungs-Ritual

Es überrascht nun zwar nicht, bleibt aber dennoch eine widerliche Handlungsweise.
Um was geht es hier konkret? Das Goethe-Institut will nicht mit dem palästinensischen
Poeten, Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Mohammed El-Kurd über "globale
Rechte" diskutieren. Zuvor hatte es aber genau ihn eingeladen, in Hamburg an einer
diesem Thema gewidmeten Podiumsdiskussion teilzunehmen.
Dazu kommt es aber nun bekanntlich nicht.
Das mit bundesdeutschen Steuergeldern lebensfähig gemachte Goethe-Institut dazu
wörtlich: " In früheren Beiträgen in den sozialen Medien hat El-Kurd mehrere Kommentare
zu Israel veröffentlicht, die wir nicht akzeptabel finden."
Immerhin bleibt diese Unverschämtheit einer halbstaatlichen Institution keinesfalls unwidersprochen.
Denn nach der Ausladung von Mohammed El-Kurd haben auch die beiden Kuratoren der Veranstaltung
sich mit ihm solidarisiert und daher ihre Teilnahme abgesagt. Darüber hinaus warfen sie dem
Goethe-Institut eine antipalästinensische Haltung vor.
In diesem Zusammenhang fanden sie richtige Worte, die daher nachfolgend zitiert werden:
"Das Veto des Goethe-Instituts gegen Al-Kurd stellt den eigentlichen Zweck dieser Konferenz in Frage und
trägt zu einem Klima des anti-palästinensischen Rassismus bei."
Genau dies ist und bleibt aber Sinn und Zweck von dessen Handlungsweise.
Überhaupt scheint ja mittlerweile bei uns j e d e Israel-Kritik von vorneherein absolut verpönt zu sein.
Jüngstes Beispiel: die "dokumenta" in Kassel.
Der stattete der erklärte Zionisten-Freund Frank-Walter Steinmeier einen Besuch ab.
Grund und Anlass für ihn und die im Besuchsschlepptau befindlichen Medien an der dort gezeigten Präsentation des
indonesischen Künstler-Kollektivs Taring Padi Anstoß zu nehmen.
Das hatte es nämlich gewagt, die israelische Soldateska so darzustellen, wie sie die Palästinenserinnen und
Palästinenser tagtäglich erleben müssen. Als eine brutale Unterwerfungsmaschinerie, welche dem Volk von
Palästina seit Jahrzehnten das Selbstbestimmungsrecht vorenthält.
Für den Bundespräsidenten gilt aber demgegenüber von vorneherein die Maxime: "Es kann nicht sein, was nicht
sein darf!" Also, für ihn und die Seinen, hat sich Palästina willenlos in Erscheinung zu setzen und dankbar der
Unterdrückung durch Israel zuzustimmen. Perverser Masochismus also, wird von ihm verlangt.
Da aber genau dies- erfreulicherweise- nicht stattfindet, kann Herr Steinmeier mit den Angehörigen dieses Volkes nichts
anfangen. Er zeigt infolge dessen ständig diese seine Haltung in aller Öffentlichkeit.
Gott sei dank folgen ihm dabei nicht alle. Den Künstlern der Gruppe Taring Padi ist daher ganz herzlich dafür zu danken,
dass sie den Mut aufgebracht haben, Israel so zu zeigen, wie es (leider) ist: Der brutale Unterdrücker eines tapferen Volkes.
Leider bedarf es hierzulande Ausländern, uns Deutschen diese so richtige und wichtige Erkenntnis zu vermitteln!

Dr.Josef Haas  
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RE: Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#2 von Dr.Josef Haas , 21.06.2022 14:12

Es kam natürlich so, wie es hierzulande immer dann kommen muss, wenn es um Israel-Kritik
geht. Inzwischen wurde nämlich die schon aus dem Jahre 2002 stammende Figurengruppe
"People´s Justice" der indonesischen Künstlergruppe Taring Padi von den documenta-
Verantwortlichen mit Tüchern verhüllt. Die mutigen Künstler aus dem volkreichsten islamischen
Staat dieser Erde, reagierten auf diesen Willkürakt "mit Trauer".
Das kann man ja auch nur, wenn man diese Handlungsweise sieht.
Wäre die künstlerische Darstellung demgegenüber anderen Themen, wie etwa dem Kampf gegen
Religion oder was auch immer sonst gewidmet gewesen, hätte dafür das Recht auf die Wahrung
der künstlerischen Freiheit gegolten. Aber bei Israel-Kritik?
Die ist, zumindest hierzulande, von vorneherein verhasst und wird, weil ihren Feinden nichts
anderes einfällt, als "anti-semitisch" diffamiert.
Soviel zu den traurigen Realitäten "im freiheitlichsten Staat der deutschen Geschichte!"

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RE: Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#3 von Tobias Martin Schneider , 21.06.2022 16:01

Sehr geehrter Herr Dr Haas

Nun wollte ich mich mal endlich bei Ihnen für die vielen Beiträge zu Palästina bedanken
Möge GOTT es Ihnen mit dem besten vergelten. Hab den Link zu Ihren Beiträgen gleich über soziale Medien verbreitet!


Tobias Martin Schneider  
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RE: Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#4 von Tobias Martin Schneider , 21.06.2022 16:14

PS: hier auch ein paar passende Artikel auf Englisch:

Writer Mohammed Hanif withdraws from Goethe Institut conference over Mohammed El Kurd being disinvited
https://images.dawn.com/news/1190334/wri...eing-disinvited

Activists drop out of Goethe-Institut Germany conference for racism against Palestinian
https://tazaanews.com/activists-drop-out...yle-tazaa-news/


Tobias Martin Schneider  
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RE: Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#5 von Dr.Josef Haas , 21.06.2022 19:55

Vielen Dank, lieber Herr Schneider, für die Beitragsverbreitung!
Ihr Josef Haas

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RE: Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#6 von Dr.Josef Haas , 25.06.2022 08:39

Es gibt im Leben leider immer wieder menschliche Enttäuschungen.
Konkret bezieht sich diese Formulierung jetzt auf das indonesische
Künstlerkollektiv Taring Padi, das auf der Kasseler documenta mit
einem mutigen Plakat die Unterdrücker des palästinensischen Volkes,
also sogenannte israelische "Soldaten", ins allgemeine Blickfeld rückte.
Leider hat es sich inzwischen mit einer weinerlichen Erklärung davon
distanziert und sich für die Kenntlichmachung der Wahrheit entschuldigt.
Grund und Anlass genug für jeden, der es heute noch wagt, Israel-Kritik
zu üben, in sich zu gehen und zu überlegen, ob er auch in der Lage ist,
bei seiner Meinung zu bleiben, wenn deswegen allgemeine Empörung
über ihn hereinbricht. Leider sind viele Menschen hierzulande, vor allem,
wenn sie eine herausgehobene gesellschaftliche Position innehaben, dazu
nicht fähig. Sie gehen bei den ersten Anwürfen in die Knie und sind danach
nur noch Fleisch gewordene Trauerweiden.
Merke: Man darf hierzulande die übelsten Anwürfe gegen die Kriegsgeneration
und alles mögliche andere, wie beispielsweise Religion und weitere Fundamente
unseres Staates richten, Israel und sein Terror sind und bleiben hingegen gleichsam
"heilig", also von jeder Kritik ausgespart.
Pervers, aber wahr, und scheinbar sogar ein integraler Bestandteil dieser Bundes-
republik Deutschland.

Dr.Josef Haas  
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RE: Das übliche Unterwerfungs-Ritual

#7 von Tobias Martin Schneider , 25.06.2022 17:14

Sehr schade

Möge GOTT uns immer & überall davor bewahren, uns anzubiedern!


Tobias Martin Schneider  
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